Leserbriefe

Allgemeine Anmerkungen

David der Angsthase

Ihr Leute seid verblüffend. Ihr leugnet tatsächlich die Existenz des Holocaust, die Existenz der Todeslager, die Existenz des Leidens und der ungenannten Qualen. Solche Wahrheiten zu leugnen bedeutet zu leugnen, was diese Menschen durchgemacht haben, und es macht den Kampf gegen Nazismus und Faschismus zunichte. Sie erweisen nicht nur dem Andenken an jene Millionen, die in den Lagern ermordeten wurden, einen Bärendienst, sondern auch jedem Soldaten und Zivilisten, der Opfer darbrachte, um den Krieg gegen die totale Brutalität des Nazi-Regimes zu gewinnen. Ich wünschte allerdings, daß Sie für mich eines machen. Ich wünschte, daß sie die Existenz der Lager meinem Großvater gegenüber leugnen, in sein GESICHT, und auch die Tätowierungen leugnen, mit denen man ihn brandmarkte, und die Greuel leugnen, die er an sich selbst und an anderen erlebt hat. Ich wünschte, daß sie den Holocaust gegenüber Tausenden von anderen leugnen, die überlebten und ihre Geschichte erzählen konnten. Ich würde nur wollen, daß Ihr zugebt, Abschaum und Abfall zu sein, die noch nicht einmal die grundlegende Höflichkeit haben, es den Überlebenden zu erlauben, ihre letzten Tage in Frieden und weg von ihren schrecklichen Erinnerungen zu verbringen. Revisionier meinen Arsch ... Ihr macht das nur für Euer Ego und zu Eurer Schande, ohne jede Achtung für jene, die gelitten haben. Ich lade Sie ein, mir seine Existenz ins Gesicht zu leugnen, und wir werden sehen, wie lange sie das aushalten. Schert Euch zu Hölle.

David Marsit, [email protected]

Lieber David!

Ich würde gerne mit Ihnen und Ihrem Großvater ein Interview über die angesprochenen Themen führen, zumal es scheint, daß sie und womöglich auch Ihr Großvater einigen Mißverständnissen bezüglich verschiedener Dinge aufgesessen sind. Wenn Sie so freundlich wären und Ihren Großvater fragten, ob er zu einem solchen Interview bereit wäre, so wäre ich Ihnen zu Dank verpflichtet. Wenn er einverstanden ist, können wir Zeit und Ort für dieses Interview festlegen.

Hochachtungsvoll, Germar Rudolf

PS.: David Marsit und sein Großvater haben gekniffen.

Wie Moses Bergen-Belsen überlebte

Werter Herausgeber:

Dänemarks jüngster Auschwitz-Gedenktag (27. Jan. 2005) hat einen neuen Zeugen hervorgebracht. Im dänischen Fernsehen TV 2 (20:45) berichtete ein gewisser Moses Schwarz, Überlebender von sechs Lagern, wie es ihm gelang, die Hungersnot in Bergen-Belsen zu überleben – indem er sich von Gras ernährte. Ob Moses sein kleines Geheimnis menschlichen Überlebens mit anderen Insassen teilte, ist nicht bekannt; der Journalist stellte keine kritischen Fragen. Die SS-Wachen seien unvorstellbar grausam gewesen. Manchmal verbrachten die Insassen den Tag, indem sie große Steine ohne Grund hin- und herrollten. Ein besonderes Freizeitvergnügen der SS bestand darin, Häftlingen die Augen auszustoßen. Moses konnte dies bei sich aber vermeiden, indem er seine rechte Hand schützen vor seine Augen hielt. Als Beweis zeigte er eine (allerdings nicht sichtbare) Narbe auf seiner Hand. Indem er fortwährend auf diese Wunde pinkelte, verhinderte er, daß sich seine Hand infizierte. Moses’ Mutter wurde selbstverständlich gleich bei der Ankunft im Lager vergast (im Alter von 34 Jahren in der nicht existierenden Gaskammern von Bergen-Belsen).

Einige prominente Politiker (von der oft als »rassistisch« verdammten nationalen Partei Dansk Folkeparti) folgten Moses am gleichen Abend in die Synagoge.

Auf der mehr akademischen Seite gab es auch eine Reihe von Aktivitäten. Priester, Philosophen, Psychologen usw. verbrachten ihr Zeit damit, laut über die unbeschreibliche Natur des Bösen zu spekulieren. Was könne man tun, um solch Böses in Zukunft zu verhindern? Wer weiß die Antwort? Schwer zu sagen! Ein junger Historiker (ich vergaß seinen Name, aber er zeichnet sich durch einen Ring im linken Ohr aus) ist vertieft ins Studium der Mentalität der »Täter«. Mittels Gedankenlesen oder Selbstschau kam »Ringy« zu der erstaunlichen Schlußfolgerung, daß wir alle Mörder seien. Es war nicht klar, ob diese Behauptung die jüdischen Opfer mit einschloß. Die Grenzen dieser Methode der Selbstschau erlauben es »Ringy« selbstverständlich nur, für sich selbst zu sprechen. Es ist daher wohl nur eine Frage der Zeit, bevor er von der Polizei zwecks weiterer Vernehmung verhaftet wird.

Alles in allem liefert die dänische Fassung des Holokaustismus eine zusätzliche Einkommensquelle für immer mehr Priester und Intellektuelle. Kein Politiker oder Journalist wagt es, auch nur einer der vielen Lügen zu entgegnen – zumindest nicht öffentlich.

Grazzy Penalhaus, Dänemark

Brillante Fehlzündung

Ihre Zeitschrift ist ein brillantes Magazin der Geschichtsforschung. Artikel wie »Alle Menschen sind gleich – oder doch nicht?,« »Gewißheit um Werner Heisenberg,« »Warum die USA den Internationalen Strafgerichtshof ablehnen« und verschiedene Forschungsbeiträge um den Holo-Betrug sind historische Meilensteine. Ihre Genauigkeit, wo sie auch immer herkam, hat Ihnen sehr genützt, bis sie sich entschieden, den Beitrag »Ein neues buddhistisch-christliches Gleichnis« zur Veröffentlichung anzunehmen. Das ging nach hinten los. Der Autor verwendet empirische Wissenschaft in einem Bereich, wo die empirische Wissenschaft hilflos ist. Das Neue Testament hat weder etwas mit Wissenschaft zu tun, noch ist das Christentum ein Mythos. Es ist ein Ausbruch des Göttlichen in die Geschichte des Menschen. Es gibt nichts auch nur annähernd Vergleichbares in der Theologie anderer Religionen (wenn es so etwas dort gibt), einschließlich des Buddhismus. Außerdem konnten die einfachen Männer, die das Neue Testament schrieben, gar kein Sanskrit lesen, geschweige denn übertragen. Daß der Buddhismus das Christentum beeinflußte, weil ein paar griechischer Wörter Wurzeln im Sanskrit haben, ist schierer Unsinn. Bitte bleiben sie auf dem Feld der Geschichte der Menschheit, wo sie Fachmann sind.

Hochachtungsvoll, Maria Stukel

ANMERKUNG DES HERAUSGEBERS

Alle Gebiete dieser Welt sind der empirischen Wissenschaft unterworfen. Wenn Ideologien, einschließlich Religionen, behaupten, daß sie davon ausgeschlossen seien, dann beweist das nur, daß sie kritischen Untersuchungen mit potentiell nachteiligen Ergebnissen feindlich gegenüberstehen.

Das unsägliche Holocaust-Denkmal

Wir Deutsche sollen offenbar durch eine uns ständig auferlegte »Betroffenheit« wehrlos in eine ewige Büßerrolle gedrängt und restlos verblödet werden.

Jetzt hat man das sogenannte Holocaustmahnmal mitten in Berlin errichtet. Gemäß gängiger demokratischer Praxis selbstverständlich ohne das Volk zu fragen. Die Kosten allein für das Gelände belaufen sich auf 1,5 Milliarden Mark. Ich hoffe, jeder Deutsche ist denn auch mehrmals am Tag entsprechend betroffen, damit sich die Sache auch rentiert. Betroffen sollten vor allem diejenigen sein, denen man bald Sozialleistungen und Renten kürzen wird, weil dafür kein Geld da ist.

Gedenken, Trauer und Betroffenheit aber sind tiefverwurzelte Regungen, die dem und denen gelten, die man liebt, die einem nahestehen, ja, die man in weiterem Sinn dem eigenen Volke zugehörig weiß.

Ich jedenfalls kann kein Gedenken, keine Trauer und schon gar keine Betroffenheit empfinden für den und die, die ich nicht liebe, die ich nicht mag, und die mir Tag für Tag das Kainsmal auf die Stirn zu brennen versuchen – für Dinge, die weder ich noch irgend jemand anderes, den ich kenne, jemals getan haben.

Ein Dokumentationszentrum ist ebenfalls im Gespräch. Nur frage ich mich, was man hier dokumentieren will? Dokumentieren kann man meines Wissens nur eindeutig belegte Tatsachen, und Tatsachen können angezweifelt werden. Der Holocaust aber ist offenkundig und somit über jeden Zweifel erhaben – erhaben selbst über das Grund- und Menschenrecht der Meinungsfreiheit.

Wo aber sind die Mahnmale für die zahllosen Verbrechen am Deutschen Volk? Vertreibungsbestialitäten und Völkermord durch alliierten Bombenterror bleiben bis heute ungesühnt.

Völkerrechtswidrige Grenzen bestehen weiterhin. Landraub und Mord werden durch das Schweigen unserer »Volksvertreter« somit sanktioniert.

Recht und Gerechtigkeit, Erinnerung und Wiedergutmachung müssen auch den Deutschen gelten. Dies zudem, da die Verbrechen am deutschen Volk, im Gegensatz zu manch anderem Geschehen, nicht nur offenkundig, sondern auch eindeutig belegbar sind.

Anonymus

Nochmals: Holocaust-Denkmal

Die Protagonisten des »auserwählten Volkes« haben eine völlig falsche Vorstellung, was ihre Beliebtheit bei den Völkern der Welt betrifft. Das sogenannte Holocaustmahnmal im Herzen Berlins befürworten, trotz Gehirnwäsche, trotz Umerziehung, trotz Gesinnungsterror, jüngsten Umfragen zufolge gerade einmal 3% der Deutschen – und wer weiß, ob diese 3% keine Deutschen, sondern Juden sind? Jüdische Gedenkstätten, jüdische Museen vermehren sich – aus deutschen Steuergeldern finanziert – in einem Ausmaß, welches in Zeiten leerer Kassen selbst für elementare Sozialausgaben im deutschen Volke mehr und mehr auf Unverständnis stößt.

Man brüstet sich mit regem Besucherinteresse, verschweigt aber geflissentlich, daß es sich bei diesen Besuchern weit überwiegend um Schulklassen handelt, die – oft gegen ihren Willen oder Wunsch – omnibusweise dorthingekarrt werden. Ich kann mir auch schwerlich vorstellen, daß anbetrachts des Bewältigungs-Dauerbombartements irgendein Deutscher die Lust verspüren sollte, auch noch Eintrittsgeld dafür zu bezahlen, um die sattsam bekannten Behauptungen, Beschuldigungen und Ungereimtheiten aufgezwungen zu bekommen – die oftmals nicht mit Sachbeweisen belegt, aber dafür als »offenkundig« erklärt und strafrechtlich fixiert sind.

Auch kenne ich persönlich keinen deutschen Schüler, dem trotz aller im Umerziehungsunterricht gezeigter Propagandabilder das Andenken der eigenen Ahnen nicht näher stehen würde als eine verordnete, aufgezwungene Betroffenheit um Leute, zu welchen er keinerlei Blutsbeziehung hat.

G. Ittner

Zu »Übergabe«, VffG 8(4) (2004), S. 370

Betr.: Wie geht es weiter?

Sollte es in der Zukunft keine VffG mehr geben, wäre das ein gewaltiger Schlag gegen den Revisionismus. Die einzige professionelle deutschsprachige Zeitung, die sich mit diesem immer aktueller werdenden Thema beschäftigt, muß weiter bestehen! Im Moment wächst eine Gruppe junger Revisionisten heran, die aber erst in einigen Jahren voll handlungsfähig sein wird. Zur Zeit konsumieren wir noch Revisionismus, stecken im Studium oder Abitur. Doch selbst dort gelingt es zunehmend, junge Menschen und teilweise sogar Lehrer für die Wahrheit zu begeistern. Die »Holocaust-Religion« befindet sich im freien Fall. Das Bild eines gebückt gehenden Deutschlands, welches die Medien tagtäglich zeigen, entspricht in keinster Weise der Wirklichkeit. Überall in fast allen »Jugend-[Sub-]Kulturen«, wie Nationalen aller Art oder sogar Anhänger der HipHop/Rap Musik, ist der Revisionismus auf dem Siegeszug. Kaum ein Jugendlicher in meinem Umfeld steht der »Holocaust-Religion« nicht zumindest kritisch gegenüber. Das alles ist zu weiten Teilen auch Ihr Verdienst. Keiner von uns hat die VffG abonniert, da uns teilweise das Geld fehlt oder man vorerst nicht den Repressalien der deutschen Willkürjustiz ausgesetzt sein will. Und doch haben wir sie alle gelesen und als Nachschlagewerke benutzt. Wir haben sie heruntergeladen, gedruckt, geheftet, gelesen und weitergegeben. Es gibt also bei weitem nicht nur die 600 Abonnenten, sondern Tausende weitere Leser, die die VffG schmerzlichst vermissen würden.

Aber natürlich verstehe ich Ihre Gründe. Schulden und Repressalien können einem solchen Projekt massiv zusetzen. Und doch muß es weitergehen! Veröffentlichen Sie die Artikel nur noch im Internet, sparen Sie sich die kostspielige Druckerei und konzentrieren Sie sich auf die Veröffentlichung und den Vertrieb von Büchern. Wir warten hier schon sehnsüchtig auf einige angekündigte Bücher (z.B. Die Bunker von Auschwitz,...). Und auch der Versand könnte dann vielleicht schneller werden (2–3 Monate Wartezeit ist einfach abschreckend). Es gibt bestimmt Mittel und Wege, das Projekt VffG zumindest als Netz-Zeitung weiter zu führen.

Das alles soll keine Kritik oder gar Belehrung sein, sondern Mut zusprechen und zeigen, wie groß der Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der VffG unabhängig von den Abonnenten-Zahlen ist. Es interessiert sehr viele Menschen, ob VffG bestehen bleibt oder nicht!!!

Vielen Dank für Ihre bisherige Arbeit und viel Kraft für die Zukunft!

DE

ANMERKUNG DER REDAKTION

Vielen Dank für die Aufmunterung – die aber auch ein bißchen nach »Hahnemann, geh Du voran« klingt.

Unsere jungen Leser sollten sich überlegen, wo sie im Leben ihre Prioritäten setzen. Selbst wenn wir in Zeiten leben, wo allerseits gespart werden muß, widerspricht es doch der Lebenserfahrung, daß Schüler und Studenten heutzutage ohne Geld sind. Der am Hungertuch nagende Student gehört eher vergangenen Jahrhunderten an, man lebt als Student mit Bafög immerhin noch etwas besser als ein von Hartz IV Betroffener, und von dieser Gruppe erreichen uns durchaus Abonnementsgebühren (Schüler und Studenten zahlen weniger!) und sogar Spenden. Auch Schüler haben heutzutage für allerhand Schnickschnack Geld. Überlegen Sie also, ob Sie nicht doch einen – vielleicht nur symbolischen – Obulus entrichten können.

Was Opferfreudigkeit bedeutet, ist für die heutige, im Wohlstand aufgewachsene Generation weitgehend unbekannt. Es kommt nämlich darauf an, wie man seine Prioritäten setzt, wie man sein Geld einteilt: ob man Zigaretten oder Disco-Besuch, die Kneipentour im Freundeskreis oder sonstige Vergnügungstouren oder auch Statussymbole wie Markenjeans usw. für unabdingbar hält, oder ob man sein Geld eben für Wichtigeres einsetzt.

Die Werbung suggeriert uns, durch den Kauf von Produkten zugleich Gefühle oder Erlebnisse zu erlangen. Wirkliche Gefühle sind aber nicht käuflich, und Freude oder Glück entstehen nur selten durch Konsum. Die Tiefe eines Gefühls oder eines Erlebnisses hängt vielmehr davon ab, was man an Arbeit, Mühe oder Opfer aufgewendet hat.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(1) (2005), S. 106-108.


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