Die Umsiedlung der deutschen Täter war richtig und notwendig!

Ein Beitrag unter dem Motto: Auch die andere Seite möge gehört werden

Von Nadir

Nadir nennt sich eine Seite im Internet (www.nadir.org), die sich zum Ziel gesetzte hat, nach dem Zusammenbruch des »realexistierenden Sozialismus« ein »Informationssystem zu linker Politik und sozialen Bewegungen im Internet« anzubieten, um neu zu definieren, was es eigentlich heißt, »links« zu sein. Der nachfolgende Text wurde dieser Seite entnommen. Er mag dem Leser dazu dienen, einen Einblick in die Weltsicht jener zu bekommen, die den Völkermord am deutschen Volk betrieben und weiter betreiben


Wir benutzen den Begriff deutsche Täter, da die Eigencharakterisierung als »Vertriebene«, die von den Revanchistenverbänden und -organisationen, ihren Anhängern und Lobbyisten in Parteien und Parlamenten benutzt wird, die Täter- und Mittäterschaft der Umgesiedelten in eine Opferrolle umlügt. Die von diesen Maßnahmen Betroffenen hatten z.B. in der Tschechoslowakei 1937 kurz vor der Annexion des sogenannten »Sudetenlandes« durch die faschistische Wehrmacht zu 90% die nationalsozialistische Sudetendeutsche Partei gewählt und damit ihr vollstes Einverständnis mit der faschistischen reichsdeutschen Politik gezeigt. Deshalb halten wir die Betrachtung der Deutschen durch ihre Opfer und die Antihitler-Koalition als Täterkollektiv in der historischen Situation als richtig und die Umsiedlungen, die sich gegen dieses Kollektiv wandten, als gerechtfertigt.

In allen von den Deutschen besetzten Gebieten in Osteuropa, in denen »Volksdeutsche« lebten, beteiligten sich diese wie selbstverständlich an der Unterdrückung, Vertreibung und Ausrottung der nichtdeutschen und damit in ihren Augen minderwertigen Bevölkerung. Die Propagandisten des deutschen Herrenmenschentums, die mit den deutschen Panzern eintrafen, konnten von Anfang an auf eine sich deutsch gebärdende Zivilbevölkerung setzen, die keinerlei Distanz zu den verbrecherischen Plänen und Taten der deutschen Soldaten und SS-Männer, der Polizeieinheiten des SD und der neueingesetzten Verwaltungen setzte. Man fand sich schnell zurecht in der Rolle des Herrschervolkes, das sich seine ehemaligen Nachbarn zu Arbeitssklaven auf dem eigenen, bisweilen neuen Bauerngut, oder in dem mit der Kriegswirtschaft rasch expandierenden Betrieb machte, und auch der arische Tagelöhner erhob sich nicht ungern als Aufseher über seine vormaligen polnischen Kollegen. In den schon vor 1939 zum Reich gehörenden Gebieten mit einer polnischen Minderheit wurde diese zu feindlichen oder unerwünschten Ausländern und somit als entrechtet erklärt und vertrieben oder zu Zwangsarbeiten in der Kriegsindustrie und der Landwirtschaft herangezogen. Die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, durch SS, SD und Wehrmacht kaum verdeckt ausgeführt, fand wie im Reich unter den Augen der Bevölkerung statt. Bald stellten die Volksdeutschen überall die Mehrheit der Menschen – der Menschen, die noch lebten und sich frei bewegen konnten.

Auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam beschlossen die Alliierten der Antihitler-Koalition die Zerschlagung Hitler-Deutschlands in seiner territorialen und politischen Form. Ein Großdeutschland, ein großes und übermächtiges Deutschland, das zum dritten Male der Lage wäre, einen Weltkrieg zu entfesseln, den Holocaust an 6 Millionen Juden, den millionenfachen Mord an den Menschen seiner Nachbarstaaten zu begehen, sollte und durfte es nicht mehr geben. Also beschlossen sie große Gebietsabtrennungen im Osten und die Einschränkung der eigenstaatlichen Souveränität als einzige Möglichkeit, der »Deutschen Bestie« die Grundlagen für eine Wiederholung zu nehmen. Es war Deutschland, das diese Verbrechen, dieses Unrecht begann, also hat es auch die Konsequenzen zu tragen.

Es war kein Opfer, sondern Täter, also waren diese Maßnahmen gerechtfertigt.

Sie wurden von allen Alliierten über ideologische Gräben hinweg zusammen getragen und begründeten sich aus der gemeinsamen Erfahrung mit dem besiegten Aggressor und dem antifaschistischen Konsens, der sie zumindestens bis 1945 verband.

Das Motto des BDV ist dieses Jahr »50 Jahre Flucht, Vertreibung, Deportation, Unrecht bleibt Unrecht.«

Welches Unrecht? Das Unrecht, das die Deutschen begingen? Das Unrecht, das viele Mitglieder des BDV persönlich mittrugen? Nein, davon ist hier nicht die Re-de. Die Täter machen sich zu Opfern. Sie lügen die Konsequenzen ihres eigen Tuns um. In ihrem immer noch völkischen und faschistoid überheblichen Denken der Herrenmenschen werden ihre Opfer zu Tätern. Sie trieben Millionen Menschen in die Flucht, in den Tod und rechtfertigten dies auch heute noch mit ihrem »Deutsch-sein«.

Flucht. Sie reden von Flucht. Sicher mußten sie flüchten. Die Wehrmacht trieb die Zivilbevölkerung vor sich her und zerstörte sämtliche Infrastruktur. Diese Taktik der verbrannten Erde sollte den Vormarsch der Roten Armee aufhalten, die Flüchtlingstrecks den sowjetische Panzern die Straßen blockieren. Und sicher wußten sie, wovor sie flüchteten, vor ihrem eigenen Unrecht. Aber der Vormarsch der Roten Armee war gerechtfertigt.

Sie reden von Deportation. Dieser Begriff ist mit Bedacht gewählt und enthält eine weitere Geschichtslüge. Er soll ganz bewußt an die Deportation der Juden in die Gaskammern erinnern und die Umsiedlung der Deutschen damit gleichsetzen. Die Deportation der Juden endete im sechsmillionenfachen Tod; die Umsiedlung z.B. der Pommern meist auf einem Bauernhof in Niedersachsen und im späteren BRD Wirtschaftswunder.

Den Umsiedlungsaktionen z.B. der polnischen und tschechoslowakischen Behörden lag die Erfahrung zugrunde, daß die deutschen Bevölkerungsteile nicht willens gewesen waren, friedlich mit den anderen Menschen zusammen zu leben, und das ist entscheidend: Es ist den Opfern nicht zuzumuten, mit ihren ehemaligen Henkern zusammen zu leben, seien sie nun in der Mehrheit oder Minderheit. Denn das zwischen den »Volksdeutschen« und den Verbrechen des deutschen Staates kaum eine Distanz bestand, hatten die Jahre der Besatzung und faschistischen Schreckensherrschaft gezeigt. Auch sahen sie sich nicht fähig und willens, die Deutschen umzuerziehen, und deshalb schickten sie sie dahin, wo sie hingehörten – heim ins Reich.

In den Benesdekreten wird dies genau bezeichnet. Die Tschechoslowakei hatten alle entschädigungslos zu verlassen, die Nazis waren, und das waren nach den Wahlen von 1937 fast alle. Dem von deutschen Nachkriegspolitikern und selbstmitleidigen Tätern immer wieder lamentierend so benannten »Unrecht der Vertreibung« ging die Barbarei der Deutschen voraus, und was wie aufgerechnet wird, ist einzig und allein die vollkommen gerechtfertigte Sache der Opfer.

Wir sehen in all diesen Umsiedlungsaktionen legitime, gerechtfertigte Entscheidungen, und die revanchistische Politik der sogenannten »Vertriebenen« beweist, daß dies auch nach 50 Jahren noch stimmt. Noch immer wollen sich die Täter von ihren Opfern entschädigen lassen. Und schon wieder baut die Bundesregierung Hand in Hand mit den Revanchisten-Verbänden deutsche Herrenmenschenkolonien auf und versieht sie mit deutschen Pässen, z.B. in Polen. Und die sogenannten Vertriebenen rütteln wieder an den Grenzen.

Unsere Aufgabe sollte es sein, diese Grenzen als Friedensgrenzen gegen die Revanchisten zu verteidigen und für alle, die in die BRD vor materieller Not und Verfolgung flüchten, durchlässig zu machen.

www.nadir.org/nadir/archiv/Antifaschismus/Themen/Revanchismus /nwh/doku.html

Anmerkung der Redaktion

Hier wird der Völkermord am deutschen Volk gebilligt und gerechtfertigt. Das ist nach heutigem deutschen Strafrecht strafbar, obwohl es unwahrscheinlich ist, daß es je zu einer solchen Strafverfolgung kommen wird. Es soll hier allerdings nicht der Zensur das Wort geredet werden, die wir generell ablehnen, sondern eher eine psychologische Betrachtung unserer Todfeinde erfolgen.

Getragen wird die Rechtfertigung der Vertreibungvon der Überzeugung, die deutsche Besatzungsmacht habe im Osten Europas nicht nur einen Völkermord an den Juden begangen, sondern auch an allen anderen Völkern unter aktiver Beteiligung des ganzen deutschen Volkes oder doch zumindest durch akklamative Zustimmung mittels Wahlen. Daher seien fast alle Deutsche Täter und daher nach dem Krieg zu bestrafen gewesen.

Freilich gab es in der besetzten Tschechei nie eine allgemeine Verfolgung und Unterdrückung der Bevölkerung, geschweige denn Versklavungen, Vertreibungen oder gar Massentötungen (was auch auf alle anderen besetzten Gebiete zutrifft). Auch wird die Rolle der Wehrmacht in den schweren Rückzugskämpfen auf östlichem Reichsgebiet geradezu auf den Kopf gestellt. Gekämpft wurde damals auf deutscher Seite im Ostern vor allem deshalb, um der Zivilbevölkerung die Flucht vor den massenmordenden Sowjets zu ermöglichen.

Ich möchte mich hier aber gar nicht auf eine detaillierte Kritik der historischen Behauptungen dieses Beitrages einlassen, die dermaßen absurd sind, daß sie jedem Leser selbst auffallen dürften. Schon jedes ausgewogene, amtlich abgesegnete Geschichtsbuch reicht aus, um diesen Unsinn zu widerlegen.

Fügt man dem die Erkenntnisse revisionistischer Geschichtsschreibung hinzu, verschwindet auch noch der letzte argumentative Strohhalm der Linken, nämlich der Mord an den Juden.

Der Leser möge daher im Augen behalten, um was es sich bei den Feinden des Revisionismus handelt: Menschen, die aufgrund von diabolischen Geschichtslügen damals wie heute ohne wenn und aber zum Massenmord an Deutschen in der Lage sind und nicht zögern würden, dies umzusetzen, wenn sie ihr Hirngespinst von einer Wiedergeburt des »faschistischen Ungeheuers« nahen sehen.

Der Geschichtsrevisionismus stellt die Wahrhaftigkeit wieder her, mit der sich die Völker selbst und untereinander betrachten. Der Erfolg des Revisionismus ist daher ein notwendige Voraussetzung für Frieden und Völkerverständigung. Er allein wird ermöglichen, den Teufelskreis der seit 1917 in Europa eskalierenden Völkermorde zu durchbrechen.

Germar Rudolf


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(1) (2005), S. 12f.


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