Ein ernstes Wort

Von Patricia Willms

Liebe Leser,
liebe Freunde und Förderer der Vierteljahreshefte!

Als einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter von Germar Rudolf fühle ich mich verpflichtet, mich heute an Sie zu wenden.

Warum lesen und schätzen Sie die Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung? Ich nehme an, weil sie, wie keine andere Zeitschrift, auf einem hohen Niveau heiße Eisen abhandelt. Dabei gehen die Themen oftmals über den Bereich der Geschichte im engeren Sinn weit hinaus und sind in die Zukunft gerichtet, weil sie Entwicklungen und zugleich Perspektiven aufzeigen.

Daß die VffG über dieses breite Spektrum wissenschaftlicher Verfasser verfügt, die auch anspruchsvollen Lesern etwas bieten können, ist natürlich einem Mann zu verdanken, der das alles organisiert – Germar Rudolf.

Wie einige andere freiwillige Helfer bin auch ich bemüht, unseren geschätzten Herausgeber etwas zu entlasten. Die Schattenseite dieser Freiwilligkeit ist, daß wir Helfer unsere kleinen Aufgaben übernehmen, »wenn wir Zeit haben«. Selbst wenn uns Pflichtbewußtsein kein Fremdwort und unsere Mitarbeit nicht gerade von Lust und Laune abhängig ist, so unterscheidet sich unsere Tätigkeit von der beständigen Arbeit Germar Rudolfs in diesem Punkt ganz entscheidend: wir Freiwilligen können jederzeit persönlichen Dingen den Vorrang geben – und tun dies in der Regel auch. Nicht nur, wenn uns eigene Probleme auf den Nägeln brennen, sondern auch bei Banalitäten wie einen Haushalt zu versorgen oder sonstige private Dinge zu regeln. Es ist verständlich, daß jedem das Hemd näher ist, als die Jacke – ABER: was ist mit dem, der nicht zwischen Jacke und Hemd unterscheiden kann, weil er nur das Hemd hat, das ihm auf den Leib gewachsen ist? Aller Fleiß und Eifer von uns Mithelfern kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Verantwortung für die Zeitschrift und den Verlag letztendlich nur bei einer Person liegt: Germar Rudolf.

Alle paar Jahre – wenn das feindliche Granatfeuer wieder ein paar große Einschläge hinterlassen hat – wendet sich Germar Rudolf mit einem zaghaften Aufruf an seine Leser, ihm zu helfen. Sicherlich melden sich daraufhin ein paar Leute, um die eine oder andere kleine Aufgabe zu übernehmen, und einige Leser lassen ihm eine kleine Spende zukommen. In der Regel Peanuts. Und damit hat es sich – bald darauf läuft alles wieder wie bisher.

Die Grenzen des Idealismus

Ist das ein Arbeitsklima? Kann man unter solchen Bedingungen denken, schreiben, recherchieren, organisieren – und überhaupt leben? Und: ist das eigentlich fair?

Ich möchte dieses Unternehmen mit einer Dampflokomotive vergleichen, deren Fahrer streckenweise durch Freiwillige unterstützt wird, die in den Jackenund Hosentaschen ein paar Stückchen Holz oder Kohle mitbringen. Statt daß sich der Lokführer auf das Fahren konzentrieren kann, muß er während der Fahrt ab- und wieder aufspringen – er muß nämlich am Wegrand liegendes Reisig und Brennholz einsammeln, damit der Zug die Strecke bewältigen kann. Natürlich muß er deshalb langsam fahren... Die Passagiere sitzen im warmen Abteil und freuen sich auf das schöne Ausflugsziel: die Ankunft in der »heilen Welt«. Was sollen sie sich Sorgen machen – haben sie nicht eine Fahrkarte gekauft und damit das Ihre beigetragen?

Aber der Fahrkartenpreis deckt noch nicht einmal die Kosten der Kohlen für diese Fahrt – geschweige denn die laufenden Unterhaltskosten für die Lok, es gibt auch kein festangestelltes Zugpersonal, – und wenn man auf will zu neuen Zielen, müssen erst noch Gleise verlegt werden – wer trägt die Kosten hierfür, und wer organisiert das?

Germar Rudolf hat sich nunmehr über zehn Jahren lang abgestrampelt, improvisiert, ist von einem Land zum anderen geflüchtet und lebt von der Hand in den Mund. Hätte er Abbitte getan und den bei Politikern üblichen Kotau vollzogen, wäre auch er vom Establishment wieder in Gnaden aufgenommen worden, und es kann kein Zweifel bestehen, daß er es angesichts seiner Fähigkeiten und seiner überragenden Intelligenz zu einer glanzvollen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte – mit dem üblichen Standard als Minimum: eigenes Haus mit Garten, Frau und Kinder, dickes Auto und nicht zuletzt Prestige und öffentliche Ehrungen – kurzum: ein sorgloses Leben...

Statt dessen hat Germar Rudolf gezeigt, daß es wichtigere Dinge gibt als Geld und »Ansehen«. Und er hat außer seiner materiellen Existenz weitere Opfer gebracht – schwerwiegende persönliche Verluste, die in Geldkategorien überhaupt nicht meßbar sind.

Wenn in dieser Zeitschrift über politische Verfolgung berichtet wird, so lesen Sie in der Regel nur die knappe Mitteilung über Strafverfolgung, Kündigung, Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz und sozialen Ausschluß. Leider hat noch kein Revisionist diese Erlebnisse von der gefühlsmäßigen Seite, eben als Erlebnis beschrieben – selbst die detaillierten Schilderungen Germar Rudolfs über seine eigene Verfolgung beschreiben nur äußere Vorgänge, und zwar sachlichnüchtern, wie es eben Naturwissenschaftler tun. Außerdem gehören die Revisionisten nicht zu den weinerlichen Typen, die mit ihre Leiden hausieren gehen. Das bedeutet aber nicht, daß sie nicht genauso leiden – oder, weil sensibel, gar um einiges mehr.

Wir leben in einer unruhigen Zeit und haben alle unsere Sorgen und Bekümmerungen, sei es um den Arbeitsplatz, um irritierende Rahmenbedingungen, um familiäre Entwicklungen und um die Zukunft überhaupt. Aber das alles ist nicht vergleichbar mit den Sorgen und Lasten eines »praktizierenden Revisionisten«, der keine festgefügte Existenz hat – und damit keinen Feierabend, keinen Augenblick, wo er sich im Sessel zurücklehnen und »abschalten« und den Dingen ihren Lauf lassen kann. Wer Arbeit oder sonstwie ein geregeltes Einkommen hat – ganz gleich auf welchem Niveau –, wer eine Familie und eine feste Wohnung hat, kann sich gar nicht vorstellen, unter welchem Druck jemand lebt, der diese Geborgenheit nicht hat: wenn es keine berechenbaren Größen gibt, wenn nicht sicher ist, ob und womit im nächsten Monat die Rechnungen bezahlt werden können. Selbst wenn das Auskommen et-was langfristiger gesichert ist und das nächste Viertel- oder Halbjahr umfaßt, ist die Lage kaum besser: man grübelt Tag und Nacht, wie die Probleme zu bewältigen sind. Und irgendwo kommt auch für nervenstarke Menschen der Punkt, wo man von den Sorgen so vereinnahmt wird, daß die Konzentration und die Arbeit darunter leidet. Unsere Gegner nennen das Verfolgungsdruck.

Und »wenn du glaubst, es geht nicht mehr...« – dann kommt meist nicht von irgendwo ein Lichtlein her. Gar nicht selten kommt dann noch ein extra Tiefschlag, dessen alleinige Bewältigung man am Tage zuvor noch für unmöglich gehalten hätte. Aber irgendwie schafft man es trotzdem – das gibt dann ein Triumphgefühl, wie es normale Sterbliche nicht kennen. Und selbst falls einige Revisionisten von dem alten Wikingergeist beseelt sind, daß sie kaum genug Nervenkitzel bekommen können und nach dem Motto »viel’ Feind – viel’ Ehr’« leben – ihre Ehefrauen können meist ganz gut ohne solche Aufregungen leben.

Hat Germar Rudolf ein Recht auf Familienleben? Haben Sie über diese Frage schon einmal nachgedacht – oder ist es für Sie einfach selbstverständlich, daß Germar Rudolf alles regelt und immer den Kopf hinhält – auch wirtschaftlich – und daß er ein so unstetes und ungesichertes Leben führt, daß niemand die eigene Tochter mit ihm verheiratet wissen möchte?

Wie stellen Sie sich so ein Familienleben denn vor: wie lange macht es eine Ehefrau mit, daß der Mann nie Zeit oder auch nur Gedanken für sie und den Nachwuchs hat, weil seine ganze Aufmerksamkeit »von einer guten, ganz wichtigen Sache« in Anspruch genommen wird; wenn der Mann, statt einen »anständigen Beruf« auszuüben, als »Mädchen für alles« zwei Zeitschriften und verschiedene Projekte betreibt, deren Rentabilität kaum zu ergründen ist.

Ist das nicht der beste Weg, um diese »ganz wichtige gute Sache« in den Augen dieser Ehefrau schnellstens zu diskreditieren? Kann sie ihren Mann als fürsorgend und verantwortungsvoll achten, wenn er heute nicht weiß, wovon die Familie morgen leben soll, wenn er ein Loch nur mit einem anderen Loch stopfen kann? Wird sich ihr nicht ganz schnell die Frage aufdrängen: warum, wenn die Sache gut ist, hast du keine Mitstreiter, was tun diese Mitstreiter, und was sind diese denn wert, wenn immer Du alleine der Dumme bist und den Kopf hinhalten mußt? Und ab dem Tag, an dem sie diese Frage formuliert und ausspricht, läuft der Countdown zur Scheidung.

Eine solche Scheidung hat Germar Rudolf bereits hinter sich, die ihn dauerhaft von seinen zwei Kindern aus erster Ehe trennte. Nun hat er im letzten Jahr mit endlosem Optimismus ein zweites Mal geheiratet, und auch diese Ehe wurde neulich mit einem Kind gesegnet. Aber läuft nicht auch für diese Ehe schon der Countdown, wenn sich Germar Rudolf so weiter verhalten würde (oder gezwungen würde zu verhalten), wie er es in der Vergangenheit tat?

Wie können wir Rahmenbedingungen schaffen, daß Germar Rudolf nicht noch einmal vor die schwierige Entscheidung Ehe/Privatleben oder Dirigent des Revisionismus gestellt wird?

Germar Rudolf genießt unser aller Achtung und Wertschätzung – aber davon kann kein Mensch satt werden und leben. Ob sich der geehrte Leser einmal Gedanken gemacht hat, wie lange unser Herausgeber diesen Lebensstil weiterführen soll?

Er selbst hat bereits eine einschneidende Entscheidung getroffen: Er hat sich entschieden, Hausmann zu werden, damit seine jetzige Frau ihre Karriere nicht wegen des Babys aufgeben muß, so daß für seine neue Familie wenigstens keine wirtschaftliche Not droht. Er hat daher sein Verlagsbüro aufgelöst und all seine Aktivitäten in ein kleines Zimmer im Hause seiner Frau verlegt. Im Zuge dessen hat dann auch seine Sekretärin gekündigt, die unter solch finanziell unsicheren Zuständen nicht länger zu arbeiten bereit war.

Jeder Leser sollte sich überlegen, was diese Aussage bedeutet: Germar Rudolf ist nun Hausmann und Vollzeitvater, aber dennoch gibt er von einem 10 m² kleinen Hinterzimmer weiterhin zwei Zeitschriften heraus, veröffentlicht Bücher in zwei Sprachen, und verwaltet seinen Verlag – ohne auch nur eine einzige Vollzeit-Hilfskraft zu haben... Das sind drei Vollzeitberufe auf einmal! Wie soll das funktionieren? Ganz einfach: Oh-ne unsere tatkräftige Hilfe wird es NICHT funktionieren.

Was können wir also tun, um etwas von diesem Ballast abzuräumen, damit diese zweite Ehe eine Chance hat und nicht von Anfang an von Sorgen zerfressen wird und damit sein Töchterchen mit einem Vater aufwachsen kann? Und Hand aufs Herz: wünschen wir uns nicht »viele kleine Germar Rudolfs«?

Und überlegen Sie sich auch, ob die oben beschriebenen Bedingungen der optimale Rahmen sind, um seine Arbeitskraft entfalten und etwas bewirken zu können – oder auch nur ein zumutbarer Rahmen.

Glücksfall

Auch unter intelligenten, charaktervollen Menschen trifft man selten jemanden, der dazu noch Tatkraft besitzt und Dinge in Gang setzen kann. Ein wahrer Glücksfall ist es jedoch, wenn eine solche Person auch noch die Ausstrahlungskraft besitzt, um weitere fähige Leute um sich zu sammeln, sie anzuspornen und auf ein gemeinsames Ziel zu vereinigen, denn oft sind solch charakterstarke Menschen Egozentriker, Eigenbrötler oder Sektierer, die nicht mit anderen Menschen zusammenarbeiten können. Die Frage an uns alle ist also: was ist uns dieser Glücksfall wert?

Diese Zeitschrift ist nicht einfach zum Lesen und Sich-Erbauen da. Sind die Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung nicht ein Sprachrohr, das Ihre Gedanken, Vorstellungen und Ideen dem Zeitgeist zum Trotz an die Öffentlichkeit bringt, – besser formuliert und begründet, als es manch einer alleine kann?

Es geht darum, dem gleichgeschalteten Meinungsstrom kritische Fragen und Argumente entgegenzustellen, Widersprüche aufzuzeigen, kurzum: es geht um den Kampf für die geschichtliche Wahrheit. Nicken Sie jetzt beifällig mit dem Kopf? Dann überlegen Sie einmal, was SIE eigentlich unter KAMPF verstehen. Wie weit vorn in der Gefechtslinie stehen Sie? Welche Anstrengungen unternehmen Sie, welche Beschwernisse nehmen Sie auf sich? Wissen Sie, was Kampf bedeutet, wenn man ganz vorn in der Angriffslinie steht, wo das Trommelfeuer einschlägt (Zeitungshetze, Kontenpfändung...), oder sitzen Sie bequem hinten in der Etappe? Welche Aufgabe haben Sie ganz persönlich in diesem Kampf übernommen? Oder beschränkt sich Ihr »Kampf« darauf, daß Sie Ihre Abonnementsgebühr oh-ne Mahnung bezahlen?

Ich bekam kürzlich Einsicht in eine Reihe Überweisungen an CHP. Die Beträge lauten auf 12 €, 11€, 12 €, 15 €, 11 €, 12€, 20€, 12 €... Und von diesen Kleinstbeträgen gehen bei Zahlung mit Schecks auch noch jeweils 7,50 € ab, weshalb Germar Rudolf diese für viele von Ihnen bequeme Zahlungsform nun leider ablehnen muß und statt dessen bittet, die neue und gebührenfreie EU-Standard-Überweisung zu benutzen, vor der viele noch zurückschrecken, nur weil sie neu ist. Nur, weil etwas »neu« ist, fühlen sich also schon viele von Germar Rudolfs Kunden abgeschreckt! Wie soll man da wirtschaften und einen Betrieb am Laufen halten?

Wo bleibt die Solidarität?

Es geht nicht an, daß Germar Rudolf die Hauptlast dieser Verantwortung alleine trägt. Nur weil er ein unermüdliches Arbeitstier ist und weil er nicht jammert, ist die Sache bei weitem nicht in Ordnung.

Ich möchte Sie hier nicht um Unterstützung für Germar Rudolf bitten. Ich bin mir sicher, daß Germar Rudolf auch als politisch Verfolgter sich schnell ein Einkommen schaffen könnte, um seine privaten Ausgaben zu bestreiten.

Es geht also um etwas ganz Anderes. Der Revisionismus ist nicht Germar Rudolfs privates Hobby. Der Revisionismus ist unser gemeinsames Anliegen, und es geht nicht an, daß nur einer sich abrackert, und alle anderen freuen sich darüber – und schauen zu. Ein gemeinsamer Kampf ist nur mit Solidarität möglich, und das bedeutet, das jeder für die gemeinsame Sache so viel beiträgt, wie er überhaupt nur kann.

Es ist jetzt notwendig, ja nötig, daß GR von anfallenden Routinearbeiten so weit wie möglich entlastet wird, damit er als Initiator und Koordinator zur Verfügung stehen kann und auch Freiraum bekommt, um ein halbwegs normales Familienleben führen zu können, wie es für uns andere ja ganz selbstverständlich ist. Mit anderen Worten: die Unterhaltung eines Büros und die Einstellung kompetenter »Hilfskräfte« ist dringend erforderlich. Wohlgemerkt, es geht nicht um die Anheuerung einer Putzfrau, sondern einer Fachkraft, möglichst zweisprachig, die ohnehin schwer zu finden sein dürfte, und der für ihr Können und ihre Verläßlichkeit auch ein angemessenes Gehalt gezahlt werden muß – und zwar regelmäßig und mit der Sicherheit, die für eine arbeitsrechtliche Verpflichtungen notwendig ist.

Was also können wir tun?

Eine norddeutsche Zeitung rief kürzlich für Spenden auf für den Ausbau eines Konzentrationslagers: mit »50-Euro-Bausteinen« sollte eine Eigenbeteiligung aufgebracht werden als Voraussetzung für Zuschüsse durch die EU. Trotz allem Gerede vom Sparen spenden nicht nur verbohrte Politiker, die ihren Namen in der Zeitung lesen wollen, sondern auch dem unpolitischen Gutmenschen sitzt das Geld locker in der Tasche. Da frage ich mich: sind die revisionistisch interessierten Leser weniger opferfreudig als diese unpolitischen Gutmenschen?

Für die Herausgabe von Zeitschriften und Büchern geht es allerdings um mehr als eine einmalige Spende, so willkommen diese auch nach wie vor in jeder Größenordnung sind. Aber – um dieses Aber kommen wir nicht herum – für den Aufbau von geeigneten Wirkungsmöglichkeiten bedarf es vor allem verläßlicher regelmäßiger Einkünfte, damit der Aufbau von krisenfesteren Strukturen bewerkstelligt werden kann.

Ein kleiner Schritt zur Sicherung der VffG liegt natürlich im Ausbau der Abonnentenzahl. Hier sollte sich wirklich jeder, dem die VffG am Herzen liegen, verpflichtet fühlen, im Lauf des nächsten Monats einen neuen Leser zu gewinnen – und wer das nicht schafft, kann z.B. für einen Freund oder einfach einen jungen Bekannten ein Paten-Abo bezahlen – oder die Kosten für das Verschicken einer Probenummern an vier junge Leute...

Das allein reicht aber bei weitem nicht. Das Budget, um die notwendigen Kosten für ein Büro und eine zweisprachige Hilfskraft zu bestreiten, beträgt pro Jahr etwa 36.000€

Dies erfordert, daß

50 Leser monatlich 60€ spenden oder
500 Leser monatlich 6€

(oder mit entsprechender Variation aus beiden Gruppen)

Wichtig ist, daß von entsprechenden monatlichen Zahlungen ausgegangen wird, auch wenn die Beträge der Einfachheit halber einmal im Jahr oder halbjährlich überwiesen werden. Um effektive Rahmenbedingungen aufzubauen, sind vor allem berechenbare regelmäßige Einkünfte nötig.

Spendenbereitschaft

Wenn Otto Normalverbraucher bereit ist, einer sogenannten Umweltschutzorganisation für das Überleben der Eisbären am Äquator oder der andalusischen Bergziege im Pazifischen Ozean (oder eben für die Baikal-Robben) pro Monat einen Betrag von 10 oder 20 Euro zu spenden (»Ihre Spende hilft Leben retten«) – welchen Betrag halten Sie als Leser dieser Zeitschrift für angemessen, um sich den Erhalt dieses Sprachrohres zu sichern, der letzten freien Stimme in einer mehr und mehr gleichgeschalteten Welt?

Wieviel zahlen Sie pro Monat für Ihre Tageszeitung, über deren Artikel Sie sich Tag für Tag ärgern? Wieviel bezahlen Sie monatlich an Fernsehgebühren, nur damit Ihnen jeden Monat die Gülle frei Haus ins Wohnzimmer geliefert wird? Wieviel geben Sie pro Monat für Zigaretten aus, für Kino, Fußball, Restaurantbesuche oder sonstige Vergnügungen?

Was ist Ihnen die Zukunft Deutschlands wert?

Wieviel sollten Sie dementsprechend monatlich freimachen, um an etwas Sinnvollem, auch für die nächste Generation Wertvollem mitzuwirken, um die Zukunft zu gestalten?

Ist es nicht angemessen, sich bei der Förderung ideeller Ziele die Kirchensteuer als Richtschnur zu nehmen?

Schließlich gibt es eine weitere Möglichkeit, über die niemand gerne spricht, die aber unbedingt angesprochen werden muß: Wer über das eigene Leben hinaus die Zukunft gestalten will, sollte entsprechend Vorsorge treffen durch ein Testament und über sein Erbe verfügen oder ein Vermächtnis errichten.

Dies gilt besonders für die ältere Generation, deren Kinder ja längst erwachsen sind und in der Regel eine wirtschaftlich gesicherte Stellung mit gesichertem Einkommen haben. Ist das, was Sie Ihren Nachkommen vererben werden, für diese notwendig zum Überleben – oder macht es ihnen das Leben nur so behaglich, daß sie keinen Anlaß sehen, auf Veränderungen hinzuwirken?

Wie viele materielle Annehmlichkeiten, wieviel Luxus und Überfluß braucht die nächste und übernächste Generation? Ist es nicht wichtiger, daß unsere Kinder und Kindeskinder wieder atmen können, daß sie nicht von Schuldkomplex erdrückt und lebensüberdrüssig werden? Daß sie in einem Klima aufwachsen können, wo sie stolz und selbstbewußt leben und sich entfalten können – nicht nur als Einzelperson, sondern auch als Angehörige einer Nation?

Warum hat Deutschland eine der geringsten Geburtenraten der Welt? Was nützt alles Geld, wenn es am Lebenswillen und der Lebenslust fehlt?

Testament? Nicht später, sondern jetzt!

Verschieben Sie den Gedanken einer testamentarischen Verfügung nicht auf ein andermal – sonst ist es leicht zu spät. Ordnen Sie jetzt Ihre Angelegenheiten!

Natürlich kann man auch schon zu seinen Lebzeiten eine Schenkung machen – man vermeidet damit Erbstreitigkeiten und kann die gesetzlichen Freibeträge ausnutzen.

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle und sorgen Sie dafür, daß Ihre testamentarische Verfügung von einem Notar beurkundet wird, damit sie dem Begünstigten auch wirklich zugute kommt.

Die Zukunft wird zeigen, ob diejenigen, die sich der geschichtlichen Wahrheit verpflichtet fühlen, weniger opferfreudig sind als die vielen Tausende, die ihr Vermögen, ihren Besitz oder auch »nur« eine mehrziffrige Geldsumme einer Kirche oder dem Tierheim vermachen.

Müssen wir von den Juden lernen, wie man Gemeinschaftsanliegen fördert?

Nachwort von Germar Rudolf

Lieber Leserinnen und Leser!

Ohne Frau Willms ginge bei den VffG nichts mehr, denn sie nimmt mir den größten Teil der Arbeit beim Erfassen, Lektorieren und Formatieren von Beiträgen ab. Aber auch Frau Willms ist nur begrenzt belastbar. Sie braucht Hilfe, um mir und uns allen zu helfen, das deutsche Volk wieder zu Verstand und Selbstbewußtsein zu verhelfen.

Gesucht werden Freiwillige, die unbedingt mit Email umgehen können müssen (dem einzigen möglichen Kommunikationsmittel in unserer Lage!) und die in einem der folgenden Bereichen helfen können:

In Kürze: Es wird jemand gesucht, der aus Presseund Zeitungsmeldungen sowie internen Nachrichten des Revisionismus Kurzmeldungen redigieren kann. Er würde mit Dr. Fredrick Töben zusammenarbeiten, der bereits einen englischsprachigen Bereich redigiert (Dr. Töben ist zweisprachig deutsch und englisch). Wohlgemerkt: Ich suche nicht jemanden, der mehr Meldungen findet (ich ertrinke bereits in Meldungen), sondern jemanden, der bestehende Meldungen so redigiert, daß sie in VffG veröffentlicht werden können. Das bedeutet im wesentlichen, bestehende Texte auf die berühmten fünf Ws (wer, was, wann, wo, wie) zu kürzen und evtl. sprachlich im revisionistischen Sinne umzuschreiben. Das ist nach Einarbeitung ein Arbeitsaufwand von netto etwa zwei bis drei Tagen für jedes VffG-Heft, also alle drei Monate.

Menschenrechte: Es werden Freiwillige gesucht, die bereit sind, Menschenrechtsbrüche der deutschsprachigen Regierungen zu dokumentieren. Die Verfolgung von Revisionisten und Patrioten eskaliert immer mehr. Dies muß dokumentiert werden. Das heißt: Mit den Verfolgten Kontakt aufnehmen und einen Bericht schreiben, der nicht den Grund der Verfolgung, also etwa eine geäußerte Meinung, kommentiert oder rechtfertigt, sondern sich auf die Rechtsbrüche der Behörden und Gerichte konzentriert. Solche Beiträge werden in VffG in der Regel unter Pseudonym veröffentlicht. Da die Autoren ausdrücklich keine eigene Meinung zu umstrittenen Themen einfügen, sondern nur über Verfolgung berichten sollen, ist das Risiko strafrechtlicher Verfolgung gering (allerhöchstens wegen Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, aber dafür gibt es ja Pseudonyme).

Übersetzungen: VffG lebt auch von Übersetzungen aus anderen Sprachen. Ich habe bereits jemanden, der die Tätigkeiten meiner freiwilligen Übersetzer koordiniert. Es fehlt aber immer an tatkräftigenÜbersetzern aus dem Englischen, Französischen und Italienischen ins Deutsche (sowie vom Französischen und Deutschen ins Englische).

Interessenten mögen sich bitte bei mir per Email melden: [email protected]

Nun noch ein paar Worte zu meiner Lage. Als Hausmann und Vollzeitvater ohne jede Hilfskraft stehen mir zur Zeit täglich nur wenige Stunden zur Verfügung, die ich zur Bearbeitung von Bestellungen, zur Beantwortung von Korrespondenz und zur Herstellung neuer Ausgaben meiner Zeitschriften und Bücher verwenden kann. Da meine Frau etwa 80 km jeden Tag zur Arbeit fahren muß und unser Haus hier zu klein ist für eine Familie mit Büro, Packraum und Buchlager, haben wir uns entschlossen umzuziehen (wieder mal). Das neue Haus meiner Frau (wir haben strickte Gütertrennung) ist nur 6 Min. von der Arbeitsstelle meiner Frau entfernt, so daß sie ab dann täglich drei bis fünf Stunden mehr Zuhause verbringen kann. Das wird dann auch meiner Tätigkeit zugute kommen. Bis dahin heißt es Zähne zusammenbeißen und durch.

Meine jetzige Situation ist ein wenig paradox: Ich kann mir im Moment keinen Erfolg meiner revisionistischen Tätigkeit erlauben, weil ich die damit zusammenhängenden Arbeiten (Auftragseingänge, Korrespondenz usw.) nicht bewältigen könnte. Daher muß ich alle Werbetätigkeit einschränken, bis sich meine Lage verbessert hat. Ich werde daher die diversen Angebote zum Plazieren von Werbung noch etwas auf die lange Bank schieben.

Und Anfang 2006 steht dann die Entscheidung des US-Bundesgerichts in meinem Asylfall an. Dann kommt es drauf an. Bis dahin werden wir uns alle zusammen schon irgendwie durchwurschteln. Dank der großzügigen Spenden vor allem meiner treuen deutschen Unterstützer habe ich nun aber die Mittel, um diesen Kampf nicht nur durchzustehen, sondern auch, im Fall einer Teilniederlage Wege zu finden, die nicht in einen deutschen Kerker führen. Eine totale Niederlage (Deportation in Handschellen nach Deutschland) ist inzwischen sehr unwahrscheinlich geworden, denn die US-Regierung hat zwischen den Zeilen zugeben müssen, daß ihre Behauptung, mein Asylantrag sei betrügerisch gewesen, unhaltbar ist. Sie hat zudem inzwischen zweimal vor anderen Gerichten in ähnlichen Fällen mit Pauken und Trompeten verloren. Die Aktien steigen also...

Ach ja, da ich seit 2001 die Abopreise nicht mehr erhöht habe, die Inflation in den letzten vier Jahren aber 10% des Geldwertes zerstört hat, wird ab 2006 der Preis eines normalen Abos €60 betragen.

Ihr Germar Rudolf


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(1) (2005), S. 2-6.


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