Drachenkampf in Verden

Dr. Rigolf Hennigs Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Verden

Von Martha Jüngst

Dr. Rigolf Hennig

Der Arzt und Oberst d. Res. Dr. Rigolf Hennig aus Verden an der Aller hatte Anfang 2003 in seinem "Preußen" über die Antiholocaust-Kampagne Horst Mahlers auf der Wartburg berichtet. Wie Gras nach dem Frühlingsregen sproß ihm darauf eine Anzeige wegen Holocaustleugnung ins Haus. Als "leugnend" sei dabei weniger der Bericht selbst anzusehen, als die fehlende Empörung über jene "leugnenden" Vorkommnisse auf der Wartburg.

Der Preis für diese Art der Leugnung wurde auf 90 Tagessätze zu 40 Euro angesetzt.

Dr. Hennig ging in die Berufung und beantragte, den als offenkundig geltenden Holocaust vor Gericht zu diskutieren, da neue Tatsachen aufgetaucht seien, welche dessen Offenkundigkeit in Frage stellen. Eine Diskussion von offenkundigen, d.h. nicht beweisbedürftigen Tatsachen ist nämlich nach einer Entschließung des Petitionsausschusses des Bundestags möglich. Darin heißt es: 1

"Die Annahme der Offenkundigkeit schränkt jedoch in keinem Fall die Verteidigungsmöglichkeiten des Angeklagten unzumutbar ein. Das Gericht ist verpflichtet, solche Tatsachen, die es für offenkundig erachtet, in der Hauptverhandlung zu erörtern und damit dem Angeklagten die Möglichkeit zu geben, dazu Stellung zu nehmen. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die Offenkundigkeit nicht für alle Zeiten unverändert fortzubestehen braucht. Neue Erfahrungen oder Ereignisse können hinzu kommen, die geeignet sind, eine abweichende Beurteilung zu rechtfertigen. Tragen die Beteiligten solche bisher noch nicht berücksichtigten und erörterten Umstände vor, so kann die Offenkundigkeit dadurch erschüttert und eine erneute Beweiserhebung über diese Tatsachen notwendig werden. Damit haben der Angeklagte und sein Verteidiger die Möglichkeit, durch begründeten Sachvortrag eine Beweisaufnahme auch über offenkundige Tatsachen zu erwirken.

Die Entscheidung über die Offenkundigkeit einer Tatsache im Sinne des § 244 StPO obliegt damit ausschließlich dem jeweils erkennenden Gericht und unterliegt damit dem Grundsatz der Unabhängigkeit der Richter. In den einzelnen Instanzen kann zudem durchaus eine unterschiedliche Beurteilung erfolgen."

Solche neuen Tatsachen sind in dem jüngsten Buch von Germar Rudolf: Vorlesungen über den Holocaust — strittige Fragen im Kreuzverhör 2 niedergelegt.

Zusammen mit einem Schreiben wird dem Landgericht Verden das Buch vor Verhandlungsbeginn überreicht.

Die Verhandlung wird auf den 23. Mai 2005 angesetzt, den Tag, an dem sich die Absetzung der letzten Reichsregierung durch die Alliierten zum 60. Male jährt.

Der diensttuende Richter Markus Tittel (Jahrgang 1964) fühlt sich trotz der erdrückenden Fülle neuer Tatsachen außerstande, die Offenkundigkeit des Holocaust zur Diskussion zu stellen. Er erklärt, daß es der beantragten Erörterung nicht bedürfe, weil die Annahme der Offenkundigkeit der Bezugstat ('Holocaust') für die Urteilsfindung ohne Bedeutung sei. Das heißt, der Richter wird hier zum Rechtssetzer, indem er für den Holocaust eine Sonderoffenkundigkeit setzt, welche den irdischen Befindlichkeiten entzogen ist.

Der Angeklagte will das nicht so hinnehmen und stellt gegen den Richter einen Befangenheitsantrag wegen offenkundiger Willkür. Der Antrag wird von der Vertreterin des Richters abgelehnt mit der Begründung, die Erörterung des Holocaust könne verweigert werden, da dieser offenkundig sei.

Nach diesem Beschluß befindet sich das Gericht wieder auf überschaubarem Boden: Keine Extraausstattung der Offenkundigkeit für den Holocaust!

Am 30. Mai des Jahres wird die Verhandlung im Landgericht Verden fortgesetzt.

Landgericht Verden

Das Landgericht Verden ist ein ziegelrotes Gebäude aus hochgemuter Zeit. Heute ist es von Polizei umstellt, um die Besucher der anstehenden Gerichtsverhandlung auf Waffen, Brotmesser und Wurfgeschosse zu untersuchen. Eintritt nur einzeln. Für Frauen steht eine Polizeibeamtin bereit.

Der Gerichtssaal atmet mit seinen hohen Bogenfenstern und dem schmucken zehnarmigen Leuchter die Würde des alten Deutschen Reiches.

Anwesend sind Richter Markus Tittel, zwei Schöffen, Staatsanwältin Silke Streichsbier, Rechtsanwältin Sylvia Stolz und der Angeklagte.

Auf den Besucherbänken sitzen ca. 50 Personen aller Altersklassen, darunter Horst Mahler und Ursula Haverbeck.

Die Verteidigung eröffnet die Verhandlung. Frau Stolz ist noch jung, von einnehmendem Äußeren und ihr Tonfall verrät die Herkunft aus München — die Stadt, wo die Freude am Dasein noch immer dessen düstere Seiten überstrahlt.

Frau Stolz setzt da an, wo die vorherige Verhandlung stehen geblieben ist: bei der zu revidierenden Offenkundigkeit:

Dem Gericht sei das Buch von Germar Rudolf: Vorlesungen über den Holocaust zur Kenntnisnahme überreicht worden. Die in dem Buch dargelegten Tatsachen zeigen, daß die Offenkundigkeit des Holocaust in der bisherigen Form nicht zu halten sei. Daher müsse die Verhandlung zum Freispruch führen.

Richter Tittel und die beiden Schöffen ziehen sich für 10 Minuten zurück, um bei Rückkehr klarzulegen: Ein Freispruch kommt nicht in Betracht.

Die Verteidigung stellt einen Beweisantrag: Der Spiegelredakteur Fritjof Meyer solle als Sachverständiger geladen werden. In seinem Aufsatz in der Zeitschrift Osteuropa habe er festgestellt, daß zum einen die Vergasungen in Auschwitz nicht, wie behauptet, in den Krematorien stattgefunden hätten, sondern, wenn überhaupt, außerhalb des Lagers in Bauernhäusern, die nicht mehr vorhanden sind. Zum anderen sage er, daß es in Auschwitz nicht 4 Millionen Tote gegeben habe, sondern nur 356.000, Juden und Nichtjuden zusammengenommen.

Wieder zieht sich das Gericht zur Beratung zurück, um bei Wiedererscheinen zu verkünden: "Der Beweisantrag wird abgelehnt, da er für die Urteilsfindung ohne Bedeutung ist."

Das Publikum amüsiert sich und muß eine Rüge einstecken. Die Verteidigung läßt nicht locker und stellt den Antrag, die Öffentlichkeit vom weiteren Verlauf der Verhandlung auszuschließen, da nach derzeit gängiger Gerichtspraxis sich ja auch ein Anwalt bei der Verteidigung eines sog. "Holocaustleugners" strafbar machen könne.

Die Staatsanwältin, der Verteidigung an Jugend und Charme deutlich unterlegen, schaltet sich ein: Die Verteidigung möge bitteschön ihre Verteidigung so gestalten, daß sie sich nicht strafbar mache.

Wieder Amüsement im Publikum und Drohgebärde des Gerichts, welches nach angemessener Bedenkzeit auch diesen Antrag verwirft.

Die Verteidigung nimmt es gelassen und macht weiter: Ein Sachverständiger zur Zeitgeschichte solle geladen werden, da die Offenkundigkeit des Holocaust durch das vorliegende Buch Vorlesungen über den Holocaust nicht mehr gegeben sei.

Zur Verdeutlichung sollen zwei Kapitel des Buches verlesen werden.

Diesem Anliegen wird stattgegeben. Etwa die Hälfte der jugendlichen Zuhörer verläßt geräuschvoll den Raum, offenbar aus Furcht, sich durch die angekündigten Darlegungen zu beschmutzen. Das Gericht sieht der anstehenden Beschmutzungsprozedur mit steinernen Mienen entgegen. Die verbliebenen Besucher setzen sich erwartungsvoll auf dem wenig bequemen Gestühl des Raumes zurecht.

Und nun erlebt dieser alte Gerichtssaal in Verden an der Aller ein seltsames Schauspiel. Einer, der vor etlichen Jahren in einem ebensolchen Gerichtssaal wegen seiner leugnenden Verlautbarungen zum Holocaust für immer aus dem Vaterland vertrieben wurde, einer, dessen Name man derzeit entweder gar nicht oder höchsten flüsternd erwähnt, wie weiland den Namen des Gottseibeiuns, dieser eine beginnt wie aus einer anderen Welt zu denen zu sprechen, die ihn einst verbannten.

Die Münchnerin eröffnet die Lesung mit mädchenhafter Stimme, so, als berühre es sie nicht, daß die von ihr verlesenen Worte in das giftigste Geschwür unserer Zeit hineinstoßen.

"Das erste Kapitel, das ich vortragen möchte, behandelt das Wannseeprotokoll. Dieses Protokoll beinhaltet nicht einen Plan zur Judenausrottung, sondern den Plan, die Juden ostwärts zu deportieren. Überdies legen die vorhandenen Ausfertigungen des Protokolls den Verdacht der Fälschung nahe.

Das Thema wird von Herrn Rudolf in Form eines Zwiegespräches zwischen ihm selbst und einem seiner Zuhörer dargeboten."

Die Lesung dauert ca. eine Stunde. Wegen der Erstmaligkeit des Vorganges, daß ein deutsches Gericht der Stimme des verstoßenen Sohnes Gehör schenkt, soll hier der gesamte verlesene Text wiedergegeben werden.

"DAS WANNSEE-DEBAKEL 3

Herr Rudolf: Nun möchte ich eine Frage an Sie, verehrte Zuhörer, richten. Ich bitte um ein Handzeichen derjenigen von Ihnen, die wissen, was das Wannseeprotokoll ist... Das ist eine überzeugende Mehrheit der Zuhörer. Nun bitte ich um das Handzeichen derjenigen, die meinen, den Inhalt des Wannseeprotokolls zu kennen... Das sind nur noch vereinzelte Personen. Ich greife nun einmal willkürlich den Herrn dort hinten heraus. Sie kennen den Inhalt des Protokolls?

Der Zuhörer: Ja!

R: Dann werden Sie mir sicher kurz sinngemäß wiedergeben können, was in diesem Protokoll steht.

Z: Soweit ich mich erinnere, ist auf der Wannseekonferenz die Ausrottung der Juden in Europa beschlossen worden sowie die dazu nötigen Maßnahmen.

R: Ich bat Sie eigentlich, mir mitzuteilen, was in dem Protokoll steht, nicht was auf der Konferenz beschlossen worden sein soll. Haben Sie also das Protokoll gelesen?

Z: Nein, aber man weiß ja, was dort beschlossen wurde.

R: Ach, man weiß ja! Es ist also offenkundig? Nun, lassen Sie mich zuerst von dem sprechen, was in dem Wannseeprotokoll steht und was nicht. Dieses Protokoll behandelt z. B. die Schwierigkeit der Definition von Halb- und Vierteljuden und die Anzahl der Juden im deutschen Machtbereich. Es faßt die bisher zur Förderung der Auswanderung der Juden aus dem deutschen Machtbereich durchgeführten Maßnahmen zusammen, und erläutert, daß nun an die Stelle der Auswanderung die Deportation in den Osten getreten ist. In dem Zusammenhang spricht es davon, daß Juden fortan straßenbauend nach Osten ziehen sollen, wobei sich eine Reduktion der Gesamtzahl durch eine natürliche Auslese infolge der harten Bedingungen ergeben werde.

In dem Protokoll wird kein Wort darüber verloren, daß die Juden in Zwangs-, Konzentrations- oder gar Vernichtungslager kämen. Es wird ferner kein Wort darüber verloren, ob und wenn dann wie die Juden einer gezielten Vernichtung zugeführt werden sollten.

Z: Das ist so ziemlich das genaue Gegenteil dessen, was man in deutschen Medien immer wieder vorgesetzt bekommt.

R: Ganz richtig. Es dauerte bis ins Jahr 1992, bis die deutschen Medien das erste Mal etwas in dieser Richtung vermeldeten, und zwar nachdem der linksgerichtete Stuttgarter Historiker Prof. Dr. Eberhard Jäckel öffentlich erklärt hatte, daß während der Wannseekonferenz keine Beschlüsse über die Vernichtung von Juden gefallen seien. Diese Beschlüsse, so Jäckel, seien vielmehr schon vorher erfolgt, auch wenn er dazu keine Quelle anzugeben vermochte. Derartige Richtigstellungen etablierter Historiker ändern freilich nichts daran, daß die Wannseekonferenz nach wie vor als das entschlußfassende Ereignis zur 'Endlösung der Judenfrage' dargestellt wird. Wen kümmern schon Fakten, wenn sie einer guten Story in die Quere kommen, frei nach Oscar Wilde? Doch ich möchte damit nicht aufhören. Schon lange gibt es bisher weitgehend unbeachtet gebliebene Gutachten, die an der Echtheit des Wannseeprotokolls Zweifel anmelden. So hat schon im Jahre 1987 die Zeitgeschichtliche Forschungsstelle in Ingolstadt eine ausführliche Arbeit vorgelegt, in der erhebliche Zweifel an der Authentizität des Protokolls geäußert wurden. Ein Jahr darauf veröffentlichte der Politologe Udo Walendy eine ausführliche Studie über das Wannseeprotokoll. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß sie die Aussagen derer untersucht, die an der Konferenz teilgenommen haben und deswegen nach dem Krieg vor alliierte Militärtribunale gestellt wurden.

Z: Es wird also nicht bestritten, daß es die Konferenz gegeben hat?

R: Nein, gewiß nicht. Nach den Aussagen der damaligen Teilnehmer wurde diese Zusammenkunft von Heydrich vor allem durchgeführt, um über die ihm durch Hitler zugestandenen Vollmachten zur Verbringung der Juden in die besetzten Gebiete des Ostens zu referieren. Von Vernichtung durch Arbeit sei dabei nicht gesprochen worden. Auch sei der Inhalt des angeblichen Protokolls nicht richtig, da einiges fehle, was besprochen worden sei, während darin Dinge erwähnt werden, die nicht Thema der Zusammenkunft gewesen seien.

Der jüngste Vorstoß zur Untersuchung der Echtheit des Protokolls in Form eines Gutachtens führt eine Unzahl an Indizien und Beweisen dafür an, daß es sich um eine Fälschung, ja um die "Jahrhundertfälschung" schlechthin handele. Neben vielen stilistischen und formalen Fehlern gibt es einen zentralen Knackpunkt an diesen Protokollen, das ist das "SS"-Zeichen. Bekanntlich gab es im Dritten Reich dafür auf den meisten offiziellen Schreibmaschinen einen eigenen Typus mit runenförmigem "SS". Nun würde es kaum stören, wenn in Ermangelung einer solchen Schreibmaschine einige der vielen Exemplare des Protokolls — laut Protokoll soll es 30 Ausfertigungen gegeben haben — mit einer normalen Schreibmaschine geschrieben worden wären. Peinlich wird es, wenn von den 30 Ausfertigungen nur die 16. überhaupt erhalten geblieben ist, und diese gleich in mindestens zwei Exemplaren vorliegt, eine mit normalem "SS" und eine mit runenförmigem "SS". In Tabelle 5 sind außerdem für einige der heute bekannten Versionen die wichtigsten textlichen Abweichungen angegeben. Nur eine davon soll die Originalversion sein, alle anderen Exemplare sind nicht authentisch.

Ähnlich verhält es sich mit dem Begleitschreiben zum "Wannseeprotokoll", das ebenso in zwei Exemplaren vorliegt, einmal mit normalem "SS" und einmal mit runenförmigem "SS". Hier jedoch ist die Sache deutlich: Man hat nicht nur versucht, den Satzspiegel unverändert zu lassen, sondern man hat auch die darauf befindlichen handschriftlichen Notizen irgendeines Beamten auf die zweite Version kopiert. Nur leider ist sie hier gegenüber der ersten Version gegenüber dem Maschinentext um einige Millimeter verrutscht, die Fälschung ist also für jeden einfach erkennbar mißglückt. Der Beweis der Fälschung zumindest eines Exemplars dieses Begleitschreibens ist damit zweifelsfrei erbracht. Über den Sinn dieser Manipulationen muß man vorerst rätseln.

Z: Gibt es dazu irgendwelche Reaktionen seitens etablierter Historiker?

R: Prof. Dr. Ernst Nolte hat Zweifel an der Authentizität des Protokolls geäußert, und Prof. Dr. Werner Maser hat die Fälschung zumindest einer Kopie des Begleitschreibens mit den gleichen Argumenten im Jahr 2004 ebenso festgestellt, ohne allerdings die älteren Studien dazu zu zitieren.

Z: Er hat also plagiiert?

R: Oder er ist selbst darauf gekommen und kennt Bohlingers Gutachten nicht. Jedenfalls hat er nicht erwähnt, wer die Fakten zuerst herausgefunden hat, was korrekt gewesen wäre.

Z: Aber dann hätte er anrüchige Quellen zitieren müssen und wäre somit selbst anrüchig geworden.

R: Ja, die übliche Wahl zwischen Scylla und Charybdis. Ansonsten aber bleiben Historiker, Medien und offizielle Repräsentanten stumm.

Z: Ist nicht auch unter Revisionisten umstritten, ob das Protokoll tatsächlich eine Fälschung ist?

R: Der italienische Historiker Carlo Mattogno, dessen Arbeiten wir später noch genauer kennenlernen werden, ist tatsächlich der Ansicht, daß eine der Fassungen des Protokolls durchaus authentisch sein könnte. Jedenfalls sieht er zwischen den inhaltlichen Aussagen des Protokolls und der revisionistischen Hauptthese — kein Plan, keine Beschlußfassung und keine Durchführung eines gezielten Massenmordes — keinen Widerspruch, und damit hat er ohne Zweifel recht. Sollte sich also tatsächlich herausstellen, daß eine der bekannten oder auch eine noch unbekannte Version des Wannseeprotokolls echt ist, so wäre damit inhaltlich lediglich gesagt, daß sich mit diesem Dokument die Vernichtungsthese nicht beweisen läßt.

Tabelle 5: Übersicht über Abweichungen verschiedener Überlieferungen der 16. Ausfertigung des 'Wannseeprotokolls' gegenüber Fassung A.

Z: Selbst wenn eine Fassung des Begleitschreibens frisiert wurde, so beweist das nicht, daß die andere falsch ist. Und das gleiche gilt auch für das Protokoll selbst. Und überhaupt, das Ganze würde ja nicht beweisen, daß es die Massenvernichtung nicht gegeben hat!

R: Das ist richtig. Ich habe ja auch absichtlich nicht von dem Wannseeprotokoll auf die Realität oder Irrealität irgendwelcher Geschehnisse geschlossen, sondern lediglich gesagt, daß sich damit unter keinen Umständen die Vernichtungsthese beweisen läßt. Ich darf aber anmerken, daß es sich bei der möglichen (Ver-)Fälschung des Wannseeprotokolls nicht um eine Lappalie handelt. Wissen Sie, wenn man über Jahrzehnte ein inhaltlich dafür vollkommen ungeeignetes Dokument als das Beweismittel schlechthin für die eigenen Thesen vorbringt und dieses Dokument womöglich gar gefälscht ist, so setzt man sich zwangsläufig dem Verdacht aus, daß man keine besseren Beweismittel hat. Ja man setzt sich dem Verdacht der Komplizenschaft mit den Fälschern oder sogar der Fälschung aus. Die Frage, die sich hier stellt, ist doch die: Greift jemand, der von der Richtigkeit seiner Thesen überzeugt ist, zu Fälschungen? Muß jemand, der Beweise für die Stichhaltigkeit seiner Thesen hat, auf solch primitive Fälschungen zurückgreifen und diese selbst bei offensichtlicher Unhaltbarkeit noch krampfhaft als echt hinstellen? Verstehen Sie mich recht: Der Beweis eines ge- bzw. verfälschten Wannseeprotokolls bzw. seines Begleitschreibens beweist nicht, daß es den Holocaust nicht gegeben hat! Er legt nur den Verdacht nahe, daß hier etwas oberfaul ist. Wer unter solchen Umständen immer noch eine freie Forschung behindert, vergeht sich massiv an den fundamentalen Menschenrechten der Meinungs- und Forschungsfreiheit. Ich komme nun auf die anfangs gestellte Frage zurück. Wer von Ihnen hat nun wirklich das Wannseeprotokoll schon einmal gelesen? Ich sehe, daß nunmehr keiner übrig bleibt. Verehrte Zuhörer! Ich spreche hier über ein Thema, das das deutsche Volk, also unser Volk, und, um noch konkreter zu werden, Sie alle, die Sie hier sitzen, mit dem größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte überhaupt belastet! Ich stelle fest, daß Sie als Angeklagte sich nicht einmal die Mühe gemacht haben, sich das zentrale Anklagedokument schlechthin anzusehen.

Z: Das ist ja Unsinn. Niemand klagt die Nachkriegsgenerationen an!

R: Und wie sieht es mit der immer wieder eingeforderten Kollektivscham und Kollektivverantwortung aus?

Z: Das ist doch was anderes. Das obliegt doch jedem selbst, ob er das annimmt oder nicht.

R: Na, den Politiker oder Medienmenschen möchte ich sehen, der das offen ablehnt und für Deutsche den aufrechten Gang und einen bei anderen Ländern normalen Nationalstolz und eine Politik der nationalen Interessen fordert! Auf diese Weise macht man in Deutschland weder Karriere, noch macht man sich Freunde. Aber wie dem auch sei. Was ich hier zum Ausdruck bringen wollte, war, daß die hier dargelegten Fakten jedem vor Augen halten, daß jeder, der sich in diesen Dingen auf eine wahrheitsgemäße Berichterstattung der Medien und unserer Geschichtsforscher verläßt, genau in diesem Augenblick verlassen ist. Die Unterdrückung von Fakten, die Erziehung von Journalisten zu Zensur und die zugegebene Verbreitung von Lügen zeugen nicht gerade davon, daß unsere Medien uns zuverlässig informieren. Was wir brauchen, sind rationale, kritische, aufgeklärte und selbständig denkende Menschen, die den Medien und auch unseren Historikern mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber treten."

Die Sprecherin hält inne, ehe sie sich dem zweiten Kapitel zuwendet. Niemand regt sich. Es ist, als befände man sich im innersten Kraftzentrum des Weltgeschehens.

"Das nächste Kapitel, das ich vorlesen möchte, behandelt den Wert der Zeugenaussagen, auf denen der Holocaust beruht.

DER ZEUGE ELIE WIESEL 4

Herr Rudolf: Zum Abschluß sowie zur Überleitung zu glaubhaften Aussagen nun zu unserem letzten Zeugen. Da Wiesel für Auschwitz keine Gaskammern behauptete, mußte er freilich seine Juden irgendwie anders umbringen.

Der Zuhörer: Aber er behauptet, daß Flammen aus den Krematoriumskaminen schlugen!

R: Danke für dieses zusätzliche Detail. Um seine Opfer umzubringen, kam Wiesel jedenfalls auf die Idee, daß die Menschen in Auschwitz in riesigen Lagerfeuern lebendigen Leibes verbrannt wurden: 'Nicht weit von uns entfernt loderten Flammen aus einer Grube hervor, riesenhafte Flammen. Man verbrannte dort irgend etwas. Ein Lastwagen fuhr ans Loch heran und schüttete seine Ladung hinein. Es waren kleine Kinder. Babys! Ja, ich hatte es gesehen, mit meinen eigenen Augen... Kinder in den Flammen (verwundert es da, daß seit jener Zeit der Schlaf meinen Augen flieht?). Dorthin gingen wir also. Etwas weiter weg befand sich eine andere, größere Grube für Erwachsene. [...] 'Vater', sagte ich, 'wenn dem so ist, will ich nicht länger warten. Ich stürze mich in den elektrischen Stacheldraht. Das ist besser, als stundenlang in den Flammen dahinzuvegetieren.'

R: Wie wir alle wissen, blieb ihm aber dieses stundenlange Vegetieren in den Flammen erspart...

Z: Als ob man im Feuer stundenlang vegetieren kann.

R: ... eine Übertreibung, gewiß. Jedenfalls wurde Wiesel durch eine wundersame Fügung gerettet: 'Unsere Kolonne hatte noch etwa 15 Schritte zurückzulegen. Ich biß mir auf die Lippen, damit mein Vater mein Zähneklappern nicht hören sollte. Noch zehn Schritte. Acht, sieben. Wir marschierten langsam, wie hinter dem Leichenwagen unseres eigenen Begräbnisses. Nur noch vier Schritte. Drei Schritte. Sie war nun ganz nahe, die Grube mit ihren Flammen. Ich nahm alle meine noch verbleibenden Kräfte zusammen, um aus der Reihe zu rennen und mich in den Stacheldraht zu werfen. Tief in meinem Herzen nahm ich Abschied von meinem Vater, vom gesamten Weltall, und unwillkürlich bildeten sich Worte und traten in Form eines Gemurmels auf meine Lippen: Yitgadal veyitkadach chmé raba... Sein Name sei erhöht und geheiligt. Mein Herze wollte schier zerspringen. Es war soweit. Ich stand vor dem Antlitz des Todesengels... Nein. Zwei Schritte vor der Grube befahl man uns, abzudrehen, und man hieß uns in eine Baracke eintreten.'

Z: Aber das könnte doch wahr sein!

R: Nur leider widerspricht es eben allem, was andere Zeugen über Auschwitz behaupten. Aber warten Sie noch einen Moment, denn das dicke Ende mit Wiesel kommt erst noch. Der Schluß von Elie Wiesels Bericht enthält nämlich eine sehr seltsame Episode. Als sich die Rote Armee Anfang 1945 dem Lager Auschwitz näherte, evakuierten die Deutschen das Lager, stellten es jedoch den kranken Häftlingen frei, ob sie mit den Deutschen fliehen oder auf den Einmarsch der Roten Armee warten wollten. Hier ist die entsprechende Passage aus der englischen Fassung: 'Die Entscheidung lag in unserer Hand. Ein einziges Mal konnten wir unser eigenes Schicksal entscheiden. Wir könnten beide im Krankenhaus bleiben, wo ich ihn [seinen Vater] dank des Arztes als Patienten oder Krankenpfleger registrieren lassen könnte. Oder wir könnten den anderen folgen. 'Nun, was werden wir tun, Vater?' Er blieb stumm. 'Laß uns mit den anderen evakuiert werden', sagte ich ihm.' Man stelle sich das plastisch vor: Seit Jahren leben Elie Wiesel und sein Vater in der Hölle, wo Menschen in Massen bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Die Lebenden werden mit allen nur denkbaren Methoden schikaniert und mißhandelt. Da ergibt sich Anfang 1945 die Möglichkeit, den Händen dieser teuflischen Massenmörder zu entkommen und von den sich nähernden Russen befreit zu werden. Und wie entscheiden sich die beiden? Sie entscheiden sich dafür, mit ihren teuflischen Massenmördern vor ihren Befreiern zu fliehen. Sie entscheiden sich, weiterhin Arbeitssklaven in der von den teuflischen Deutschen geschaffenen Hölle zu bleiben. Sie entscheiden sich, sich in die Ungewißheit der kalten dunklen Nacht zu begeben unter der Obhut der deutschen Satane. Meine Damen und Herren! Hier liegt der Schlüssel zur Wahrheit verborgen! Elie Wiesel und sein Vater fürchteten sich mehr vor einer Befreiung durch die Rote Armee denn vor dem, was die Deutschen oder das Schicksal ihnen auf der Flucht antun könnten. Daß dies kein Einzelfall ist, darf ich sogleich durch Primo Levis Ausführungen untermauern. In seinem Eintrag zum 17.1.1945 schreibt Levi, wie er seinem Instinkt gefolgt wäre und sich den mit der SS fliehenden Häftlingen angeschlossenen hätte, wenn er nur nicht so krank gewesen wäre:

'Es war keine Frage der Vernunft: Ich wäre wahrscheinlich auch dem Herdeninstinkt gefolgt, wenn ich mich nicht so schwach gefühlt hätte. Angst ist äußerst ansteckend, und die unmittelbare Reaktion ist, daß man versucht zu fliehen.'

Wohl gemerkt: Die Angst, von der er hier spricht, ist die, die alle Häftlinge damals umtrieb — er spricht vom Herdeninstinkt! — und der sie dazu anhielt, mit den Deutschen zu fliehen. Es war daher nicht die Angst vor den Deutschen, sondern die Angst vor den Russen. Und Levi gibt uns sogar das Ergebnis dieser Abstimmung mit Füßen: 800 zumeist marschunfähige Häftlinge entschieden sich, in Auschwitz zu bleiben, 20.000 andere aber schlossen sich den nationalsozialistischen Massenmördern an.

Wiesel und Levi, zwei der einflußreichsten Greuel-Propagandisten gegen die Deutschen, geben hier also inmitten ihres jeweils wichtigsten Propagandawerkes unbemerkt von einer eingelullten Welt zu, daß sie die Deutschen gar nicht wirklich fürchteten. Was würden Sie erwarten, wie beide reagiert hätten, wenn sie damals wirklich an ihre eigenen Greuelberichte geglaubt hätten?

Z: Sie hätten die Russen als Befreier herbeigesehnt und alles getan, um von den Deutschen wegzukommen.

R: Richtig. Die von Wiesel und seinem Vater und Hunderten oder gar Tausenden ihrer Mithäftlingen gefällte Entscheidung kann in ihrer Bedeutung gar nicht überschätzt werden. Oder um es mit Friedrich Paul Bergs Worten auszudrücken: 'Welcher Augenblick in der gesamten Geschichte des durch Nichtjuden zugefügten jüdischen Leidens könnte dramatischer sein als jener Augenblick der Wahl zwischen der Befreiung durch die Sowjets auf der einen Seite und der damit verbundene Möglichkeit, die ganze Welt über die teuflischen Nazis aufzuklären und damit deren Niederlage zu beschleunigen, und der gemeinsamen Flucht mit den nationalsozialistischen Massenmördern auf der anderen Seite, also zusammen mit den angeblich größten Massenmördern aller Zeiten, verbunden mit der Möglichkeit, weiterhin für sie zu arbeiten und ihnen zu helfen, ihr teuflisches Regime aufrechtzuerhalten. [...] Diese monumentale Entscheidung erinnert einen an Shakespeares Hamlet: 'Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage' [...] Oh, welche Seelenqual!'

R: Elie Wiesel berichtet, Sie entscheiden!

Am 27.1.2005, dem 60. Jahrestag der Besetzung von Auschwitz durch die Rote Armee, schrieb die Chicago Tribune:

'Obwohl die Sowjets als Befreier willkommen waren, dauerte es nur wenige Wochen, bevor sie jene zu plündern und zu vergewaltigen begannen, die sie befreit hatten. Frauen, die die Nazis überlebt hatten, wurden von sowjetischen Soldaten zu Tode vergewaltigt, so die entsprechenden Berichte Überlebender. Zehntausende sowjetischer Kriegsgefangener wurden 1941 nach Auschwitz gesandt, doch den Überlebenden unter ihnen erwartete ein grimmiges Schicksal. Stalin hatte bestimmt, daß es keine sowjetischen 'Gefangenen' gebe, sondern nur 'Vaterlandsverräter'. Die dermaßen Eingestuften wurden zusammengetrieben und verendeten in Sibirien.

Viele Osteuropäer sahen die Sowjets 'nicht als Befreier, sondern als Aggressoren an — es war eine zweite Besetzung', sagte Piotr Setkiewicz, Direktor des Archives des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau.'

Z: Elie Wiesel hat demnach die richtige Entscheidung getroffen.

R: Ja. Man muß sich nur die Schreckensherrschaft vergegenwärtigen, welche die Sowjets in den erneut besetzten Gegenden Osteuropas errichteten, um zu wissen, daß die Rote Armee niemanden befreien konnte.

Die Lesung wird mit dem Satz beendet:

"Schon diese beiden Kapitel zeigen, daß die gegenwärtige Auffassung des Holocaust nicht zu halten und damit die Anklage hinfällig ist."

Der Schuldspruch

Die gesamte Hörerschaft verharrt für geraume Zeit in Schweigen. Schließlich erhebt sich das Gericht und verläßt zwecks Bestandsaufnahme den Raum. Die Stille vibriert. Bei Wiederkehr des Gerichtes heißt es: "Der Antrag auf Hinzuziehung eines Sachverständigen zur Zeitgeschichte wird abgelehnt, da die vorgetragenen Tatsachen unerheblich sind und nichts an der Grundanklage ändern."

Die Laute aus den Besucherreihen sind nicht mehr amüsiert, sondern ungehalten.

Die Verteidigung kommentiert die Ablehnung so:

"Was kann dann noch erheblich sein? Diese Ablehnung hat gezeigt, daß es dem Gericht nicht auf die Tat, nicht auf den Beweis der Tat, sondern nur auf die Verurteilung des Angeklagten ankommt. Solche Gerichtspraktiken gab es in der Zeit der Inquisition.

§ 130 StGB ist mit Art. 5 des Grundgesetzes nicht vereinbar. § 130 bezieht sich nur auf eine bestimmte Meinung, die nicht geäußert werden darf, ist daher ein Sondergesetz. Sondergesetze widersprechen der Gesetzgebung eines Rechtsstaates. Das bevorstehende Urteil ist ein Unrechtsurteil, welches das Gericht unter Druck von außen fällt, um Schaden von den eigenen Personen fern zu halten. Der Schaden für das Gemeinwesen aber, der Mord an der deutschen Seele, wird vergrößert, und dieser Schaden wird schließlich auch die, die jetzt noch frei ausgehen, mit sich reißen."

Die Verteidigung schließt mit den Worten Giordano Brunos vor der Verkündigung des über ihn gesprochnen Todesurteils: "Sie — gemeint sind die Richter — fürchten das Urteil mehr als ich."

Der Richter versucht sich in einem milden Lächeln, wie man es Kindern und Geistesgestörten zuwendet, um diese zu beruhigen, doch seine gut geschnittenen norddeutschen Züge sind entstellt.

Das Schlußwort hat der Angeklagte:

"Die wirklich Angeklagten sind die Vertreter der über Deutschland gesetzten Fremdherrschaft, ist das Gericht. Das Gericht unterdrückt zugunsten dieser Fremdherrschaft die Wahrheit, denn für den behaupteten Holocaust: Tötung von 6 Millionen Juden vornehmlich durch Gaskammern, gibt es keine Beweise. Weder das Hinrichtungsgerät noch Leichenreste noch ein Motiv sind auffindbar."

Das richterliche Lächeln erstarrt. Nach dem letzten Rückzug des Gerichts folgt das Urteil:

"Die Berufung war zwecklos. Das Urteil bleibt in Kraft. Lediglich die zu zahlende Summe wird halbiert, da der Angeklagte sein Einkommen in DM und nicht in Euro angegeben hat."

Die Zuhörer haben das Urteil sitzend entgegengenommen. Anschließend erheben sie sich, um wie nach einem erfochtenen Sieg das Deutschlandlied zu singen. Während der dritten Strophe versucht die Gerichtspolizei die Sänger mit der Aufforderung, draußen weiter zu singen, aus dem Saal zu drängen. Es droht Handgemenge. Unter dem tapferen Vorsang von Horst Mahler kann jedoch die dritte Strophe noch drinnen zu Ende gebracht werden.

Vor dem Gebäude lacht der Frühling. Die Besucher trennen sich im Hochgefühl, der Fremdherrschaft eine weitere schwärende Wunde geschlagen zu haben.

Mir steht noch lange das Gesicht des Besiegten dieses Tages vor Augen, das starr lächelnde Gesicht des Richters: Durch die Erlaubnis der Lesung hat er ein Tor zum Sieg aufgestoßen, nicht aber, um es anschließend als Mann zu durchschreiten, sondern um angesichts dieses offenen Tores aus Furcht um die eigene Haut den erbärmlichsten Verrat zu begehen, dessen die Menschennatur fähig ist, den Landesverrat. Die Wunde dieses Mannes wird ebenfalls nicht mehr heilen können.


Anmerkungen

1 Pet 4-12-07-45-5699
2 Germar Rudolf, Vorlesungen über den Holocaust — strittige Fragen im Kreuzverhör, P.O. BOX 118, Hastings, TN 34 3ZQ, UK, Februar 2005
3 aaO., S. 125–130
4 aaO., S. 480

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(2) (2005), S. 159-165.


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