Urknall und Relativität

Von Ernst Mehrstein

Wie tiefgreifend unsere Welt auch außerhalb dem Gebiet der Geschichte von Propaganda beherrscht wird, zeigt das "Einsteinjahr", in dem der Jude Albert Einstein von früh bis spät gefeiert und gepriesen wird. Schenkt man den Massenmedien Glauben, dann gibt es kaum eine Errungenschaft dieses Jahrhundert, die nicht irgendwie von dem "Jahrhundertgenie" Einstein herrührt. Dieses Trommelfeuer von Falschinformationen hat ein solches Ausmaß angenommen, daß selbst in Artikeln der VffG ein Widerhall davon zu finden ist. Es erscheint uns daher unverzichtbar, die mythische Einsteinsche Relativitätstheorie genauer zu betrachten.

Mit zwei Argumentationsschienen wird jede Kritik an Einstein in der Öffentlichkeit abgewehrt: einerseits wird argumentiert, Einsteins Theorie sei so einfach, daß jedes Kind sie verstehen könne. Dabei wird auf den psychologischen Mechanismus von "des Kaisers neue Kleider" gebaut — daß niemand eingestehen will, er sei zu dumm, um sie zu verstehen. Wenn andererseits ein Wissenschaftler wagt, öffentlich Kritik zu üben, so wird er nicht mit Gegenargumenten widerlegt, sondern wir hören: Einsteins Theorie sei so kompliziert, daß nur ganz wenige Menschen auf der Welt sie verstehen könnten (ganz abgesehen davon, daß Einstein-kritische Artikel praktisch nirgends veröffentlicht werden und der Verfasser eines solchen Artikels sogleich seine Karriere als beendet ansehen kann — siehe den vorigen Artikel). Um so notwendiger ist also eine solche Auseinandersetzung, auch wenn die Ausführungen uns unumgänglich ins Reich der Physik und Mathematik führen. Wir haben uns daher entschlossen, unseren Lesern den Fall Einstein(s) vorzulegen. Weitere Artikel zum Thema "Jüdische Wissenschaft". werden den verhängnisvollen jüdischen Einfluß auf die Psychiatrie (Sigmund Freud) und die Anthropologie (Franz Boas) behandeln und zeigen, wie jüdische Scheingrößen unsere Wissenschaft ruinieren. Die Redaktion.

Was Carl Nordling in dem Artikel "Wissenschaftler gegen Wissenschaft" in VffG 1 über den sogenannten "Urknall" und vor allem die Relativitätstheorie schreibt, bedarf einer Revision. Einsteins Relativitätstheorien, die "Spezielle" und die "Allgemeine", können nicht — wie Carl Nordling postuliert — zur Überprüfung anderer Theorien oder Hypothesen benutzt werden, da beide — wie die Gaskammern — Auswüchse jüdischer Fantasie und Propaganda sind.

Betrachten wir zunächst die Entstehung der Relativitätstheorien:

Äther und Ätherwind

Maxwells Theorie für elektromagnetische Felder benutzte einen neuen Begriff, nämlich den "Äther" als Träger der Wellen. Dieser Äther war absoluter Natur und stand stille im Universum. Nachdem Hertz die Richtigkeit von Maxwells Hypothese bewiesen hatte, überlegten einige Physiker, ob es einen sog. Ätherwind gab: Da der Äther nach Maxwell im Universum stille steht und die Erde sich im Universum bewegt, müßte das Licht eine unterschiedliche Geschwindigkeit haben, abhängig davon, ob es sich mit oder gegen die Bewegungsrichtung der Erde im Äther ausbreitete. Der berühmteste Versuch hierzu wurde von Michelson und Morley mit Hilfe des von Michelson konstruierten Interferometers durchgeführt.

Später folgten andere ähnliche Versuche, alle mit dem gleichen Ergebnis: es gab keinen Ätherwind. Das Licht bewegte sich in alle Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit. Zunächst nahm der holländische Physiker H.A. Lorentz an, daß Maxwells Theorie nur aufrechterhalten werden könne, wenn man annahm, daß z.B. Teile des Meßinstruments einer Verkürzung ausgesetzt waren, was als Lorentz-Kontraktion bezeichnet wurde. Das war natürlich eine recht unannehmbare Forderung, die man nicht wörtlich nehmen konnte. Die Physiker standen hier vor einem scheinbar unlösbaren Problem. Mehrere Physiker, darunter Poincaré, konnten feststellen, daß ein Festhalten an Maxwells Ätherhypothese zu eine Reihe Absurditäten führen würde. Einstein machte nun aus diesen Absurditäten eine Theorie — die spezielle Relativitätstheorie — die er mit einer richtigen Theorie kombinierte. Die richtige Theorie stammte aber nicht von Einstein.

1904 erschien in den Annalen der Physik ein Artikel des österreichischen Physikers Friedrich Hasenöhrl.2 In diesem Artikel wurde die sog. Energie/Masse-Relation aufgestellt. Auch in den Sitzungsberichten der Wissenschaftlichen Akademie in Wien erschien ein entsprechender Artikel. Einstein hat diesen Artikel gekannt und in einen seiner Artikel eingearbeitet, den er bei den Annalen einreichte.

E = 4/3 m c2

Die Energie/Masse-Relation
(1904, Friedrich Hasenöhrl).

Hasenöhrls Gleichung enthält einen Faktor 4/3. Der Faktor war ursprünglich 8/3. Er wurde in den Annalen der Physik, Band 16, 1905, ab Seite 589 berichtigt, (also noch vor der Veröffentlichung von Einsteins Abhandlung) so daß der richtige Wert 4/3 war.

Einsteins Gleichung hat diesen Faktor nicht (was dem Wert 1 des Faktors entspricht). Die Energie-Gleichungen von Hasenöhrl bauen auf der Theorie von Max Abraham auf. Die von Einstein verwendete Theorie benutzt die von Lorentz aufgestellten Energie-Gleichungen für die Beschleunigung des Elektrons im elektrischen Feld. Diese zeigte beim Kaufmannversuch 1906 die geringste Übereinstimmung mit dem Experiment.

Hasenöhrl untersucht theoretisch elektromagnetische Strahlung in einem bewegten Hohlraum (die Strahlung wird ständig von den Wänden hin- und herreflektiert). Er leitete aus experimentell gefundenen Gesetzmäßigkeiten ab, daß die elektromagnetische Energie eine Masse oder Trägheit besitzt, die zu der Masse, die den Hohlraum umgibt, hinzuaddiert werden muß.

Einstein betrachtet diesen Sachverhalt aus einer anderen — komplizierteren — Perspektive. Er nimmt als Ausgangspunkt einen Körper, der elektromagnetische Energie in zwei entgegengesetzte Richtungen aussendet, sich selbst aber nicht bewegt. Dafür führt Einstein zwei Koordinatensysteme ein, von denen sich das eine im Verhältnis zum Körper bewegt, das andere stillsteht. Dann betrachtet er die Energieverhältnisse. Der Körper besitzt die Energiemenge E im stillestehenden System und die Energiemenge H in dem zweiten, bewegten System. Hierzu benutzt er eine Gleichung seiner Relativitätstheorie. Hasenöhrl wie auch Einstein, gelangen nach ihren Rechnungen zu einem mathematischen Ausdruck, der eine unendliche Reihenentwicklung darstellt. Vernachlässigt man die Glieder höherer Ordnung, so bleibt nur ein Ausdruck, der mit der bekannten Formel der kinetischen Energie verglichen wird. Dabei unterläuft Einstein ein Fehler.

Einstein argumentiert:3 Die Differenz der Energiemenge im stillestehenden und im bewegten System sei die kinetische Energie plus ein additiver Betrag C. Dieser Betrag sei von der Lichtaussendung unabhängig:

H0 – E0 = K0 + C und
H1 – E1 = K1 + C

(Dabei ist K die kinetische Energie, die Indizes 0 bzw. 1 stehen für die Energie vor bzw. nach der Lichtaussendung.)

Einstein setzt nun eine Gleichung seiner eigenen Relativitätstheorie ein und kommt nach Reduktion zu folgendem Ergebnis:

K0K1 = 1/2 L (v/c)2 (1 + (3/4) (v/c)2 + ...)

wobei v die Geschwindigkeit des Körpers in dem bewegten System und c die Lichtgeschwindigkeit L die Energie der Lichtwelle ist. Nach Vernachlässigung der Glieder höherer Ordnung schreibt Einstein:

K0K1 = 1/2 (L/c2)v2

Einstein verwendet nun Hasenöhrls Idee, daß dieser Ausdruck die gleiche Form wie der Ausdruck für die kinetische Energie hat, wo m die Masse symbolisiert:

Ekin = 1/2 mv2

und weiter (wortgerecht zitiert): Aus dieser Gleichung folgt unmittelbar: Gibt ein Körper die Energie L in Form von Strahlung ab, so verkleinert sich seine Masse um

L/c2

Einstein argumentiert mit anderen Worten so: Die Differenz K0K1 ist der Energieverlust nach Aussendung der Lichtwellen. (K ist die kinetische Energie des Körpers, K0 vor und K1 nach dem Energieverlust durch Lichtaussendung.) Die Energie für das Licht wurde also der kinetischen Energie des Körpers entnommen. Aber dies setzt voraus, daß sich der Körper bewegt. Bewegt er sich nicht, kann er kein Licht aussenden — dann hätte in einem im Verhältnis zum Körper stillestehenden System das Licht keine Energie — oder? Wir enden in einem Widerspruch. Einsteins Argumentation bedeutet, daß ein Körper nur Licht aussenden kann, wenn er sich bewegt, was eindeutig im Widerspruch zur alltäglichen Erfahrung steht. Somit ist Einsteins Gleichsetzung m = L/c2 unzulässig.

Einsteins Ableitung der Energie/Masse-Relation entpuppt sich also als grandioser Unsinn. Sie besteht nämlich aus zwei Teilen: Der erste Teil ist Einsteins eigenes Werk. Der zweite entstammt Hasenöhrls Abhandlung und benutzt dessen Vergleich mit der Gleichung für kinetische Energie. Die beiden Teile passen aber nicht zueinander, wie der oben beschriebene Widerspruch zeigt. Der Verdacht drängt sich auf, daß Einstein seine eigene Idee nur eingebaut hat, um darüber hinwegzutäuschen, daß er schlichtweg abgeschrieben hat.

Auf jeden Fall ist festzustellen, daß die fundamentale Idee einer Äquivalenz von Energie und Masse nicht von Einstein stammt, sondern von dem deutschen Physiker Hasenöhrl.

In der Brockhaus-Enzyklopädie (1971) wird Hasenöhrl zwar genannt, aber seine Abhandlung über die Energie/Masse-Relation wird als "vorbereitende Arbeit" bagatellisiert. In Wirklichkeit ist Hasenöhrls Ausarbeitung weit umfassender und besser begründet als Einsteins spätere "Ableitung" aus der "speziellen Relativitätstheorie", die nur drei Seiten umfaßt.

Einstein hat später behauptet, er hätte keine Kenntnis von Hasenöhrls Abhandlung gehabt. Die Physiker Johannes Stark (Nobelpreis für Physik 1919) und Philipp Lenard (Nobelpreis für Physik 1905) haben ausgeführt, daß dies unglaubwürdig ist.

Max Planck hat in der Fachwelt seine Autorität eingesetzt, um die Diskussion über die Existenz des Faktors 4/3 in der Energie/Masse-Relation zugunsten von Einstein abzuschließen. Er verwies darauf, daß später festgestellt wurde, daß die von Hasenöhrl verwendete Gleichungen zur Berechnung des Lichtdruckes bei der Reflektion elektromagnetischer Wellen falsch seien, und daß der Faktor 4/3 verschwinde, wenn man die in der Zwischenzeit entwickelten korrigierten Formeln in Hasenöhrls Berechnung einsetzt. Max Planck verschwieg, daß Einstein nur zufällig an dieser Stelle keinen Faktor hat und daß dies keinerlei Bestätigung der Relativitätstheorie darstellt.

1906 veröffentlichten die Annalen einen Artikel von W. Kaufmann, in dem die Energie-Gleichungen der Relativitätstheorie für die Beschleunigung des Elektrons im elektrischen Feld experimentell untersucht wurden. Die experimentellen Daten wurden mit drei Theorien über die Energie des Elektrons verglichen:

Die beiden letzten lagen ziemlich nahe an den experimentellen Daten. Einsteins Gleichungen ergaben die größten Abweichungen. Im "Jahrbuch der Radioaktivität und Elektronik", 1907 mußte Einstein einräumen:4

"In Anbetracht der Schwierigkeit der Untersuchung möchte man geneigt sein, die Übereinstimmung als eine genügende anzusehen. Die vorhandenen Abweichungen sind jedoch systematisch und erheblich außerhalb der Fehlergrenze der Kaufmannschen Untersuchung. Daß die Berechnungen von Herrn Kaufmann fehlerfrei sind, geht daraus hervor, daß Herr Planck bei Benutzung einer anderen Berechnungsmethode zu Resultaten geführt wurde, die mit denen von Kaufmann übereinstimmen.

Ob die systematischen Abweichungen in einer noch nicht gewürdigten Fehlerquelle oder darin ihren Grund haben, daß die Grundlagen der Relativitätstheorie nicht den Tatsachen entsprechen, kann wohl erst dann mit Sicherheit entschieden werden, wenn ein mannigfaltigeres Beobachtungsmaterial vorliegen wird.

Es ist noch zu erwähnen, daß die Theorien der Elektronenbewegung von Abraham und Bucherer Kurven liefern, die sich der beobachteten Kurve erheblich besser anschließen als die aus der Relativitätstheorie ermittelte Kurve."

Leider wurde in der Folge nicht mehr untersucht, "Ob die systematischen Abweichungen … darin ihren Grund haben, daß die Grundlagen der Relativitätstheorie nicht den Tatsachen entsprechen". In den Jahren vor 1933 macht die Relativitätstheorie ihren Siegeslauf über die ganze Welt — jedoch nicht über die physikalischen Institute ernsthaft arbeitender Forscher, sondern über die Wohnzimmer des kleinen Mannes. Einstein wird weltberühmt durch die jüdische Pressemacht. Überall werden über Einsteins Theorien Vorträge gehalten und zahlreiche "allgemeinverständliche" Bücher werden darüber herausgegeben. Dessen ungeachtet reagieren die Einsteinianer, wenn sachliche Kritik gegen die Relativitätstheorien geäußert wird, mit einem beleidigten Hinweis, daß das Verständnis — vor allem der "allgemeinen" Ausgabe — Kenntnisse der allerschwierigsten Mathematik erfordere. Mit der Zeit wurden aber die Universitätsprofessoren durch Personen, mit der gewünschten Auffassung ersetzt. So wird Einstein zum "größten wissenschaftlichen Genie" gemacht.

In seinem Buch "The private Albert Einstein" berichtet Peter Bucky — ebenfalls Jude — eine bezeichnende Äußerung von Einstein:5

"After all, the thought that a beam of light under certain conditions could actually be observed to be bending or the idea that space itself is curved were new ideas which could cause a great deal of consternation on the part of some while, on the other hand, it could contribute to bringing me great fame."

Schon in der Weimarer Republik raste die Diskussion über die Relativitätstheorie. Einstein und seine Befürworter wählten den in der Wissenschaft unüblichen Weg, die Auseinandersetzung aus dem akademischen Kreis in die breite Öffentlichkeit zu verlagern. In Tageszeitungen (insbesondere dem Berliner Tageblatt) erfolgten persönliche Angriffe auf ihre wissenschaftlichen Kontrahenten. Nicht mathematische Gleichungen, sondern üble Beschimpfungen füllten die Spalten. Eines der Lieblingsopfer der Einsteinianer war Philipp Lenard. Er antwortete mit mehreren populärwissenschaftlichen, aber rein sachlichen Büchern.

Zur Zeit des Dritten Reiches war Philipp Lenard im Rentneralter, er war aber in den Zwanziger Jahren aus Überzeugung der NSDAP beigetreten. Als dies vor etwa 10 Jahren an der Universität Kiel bekannt wurde, wurde die Gedenkplatte an den Nobelpreisträger, der dort gewirkt hatte, schleunigst entfernt.

Auch sein Freund Johannes Stark war Mitglied der NSDAP. Den damaligen Befürwortern der jüdischen Physik mißfiel, daß Stark das entscheidende Wort bei der Zuteilung von Forschungsmitteln hatte. Man beschuldigte ihn, er habe die Kernphysik vollkommen lahmgelegt und Deutschland sei gegenüber dem Ausland rückständig. In Wirklichkeit wurde in Deutschland die Ära der Kernforschung eingeleitet, nämlich durch die Entdeckung der Uranspaltung durch Hahn und Straßmann 1938.

Um sich nicht mit den Einwendungen von Philipp Lenard und Johannes Stark, den beiden Hauptkontrahenten von Einstein, auseinandersetzen zu müssen, werden diese des Antisemitismus bezichtigt und es wird ihnen unterstellt, daß ihre Gegnerschaft zu Einstein nur auf dessen jüdischer Herkunft beruhe. Aber Philipp Lenard war 1892 Assistent bei Heinrich Hertz und bewahrte sein Leben lang eine tiefe Bewunderung für diesen. Er wußte natürlich, daß Hertz Juden unter seinen Vorfahren hatte. In den Jahren 1887–88 hatte Hertz Experimente mit den sog. Hertz'schen Wellen ausgeführt und Maxwells theoretische Voraussagen bezüglich elektromagnetischer Wellen bestätigt. Er entdeckte, daß Kathodenstrahlen (Elektronen) dünne Metallfolien durchdringen können. Lenards eigene Forschungstätigkeit, die ihm den Nobelpreis für Physik einbrachte, beruhte auf der Forschung, die Hertz begonnen hatte. Er führte sie weiter und beklagte dessen allzu frühes Ableben 1894.

Johannes Stark stellte fest, daß die Physik in zwei Richtungen aufgespalten war: eine dogmatische und eine pragmatische. Die pragmatische Richtung nannte er "deutsche Physik", weil sie ausschließlich in Deutschland zur Entfaltung kam. Die dogmatische Richtung bezeichnete er als "jüdische Physik", weil sie mit Einsteins Relativitätstheorie eingeleitet worden war.

Deutsche Physik

Sofern Johannes Stark heutzutage überhaupt Erwähnung findet, ist das Bild von ihm von Propaganda geprägt. Stark soll eine neue Art der Physik, die "deutsche Physik" erfunden haben. Selbst ein Verfasser in VffG fiel diesem Irrtum zum Opfer. David Botsford schrieb in VffG 2(4) (1998) S. 275:

"In der Physik bezeichnete die SS-Zeitschrift Schwarzes Korps Persönlichkeiten wie Heisenberg, Sommerfeld und Planck als 'weiße Juden in der Sphäre der Wissenschaft', da sie sich nicht der vom Nobelpreisträger Lenard und dem Nobelpreisträger Stark entwickelten 'Deutschen Physik' anschließen wollten."

In Wirklichkeit hat Stark nur die Klassische Physik weitergeführt und sich geweigert, "moderne Physik" überhaupt als Physik anzuerkennen. Dem Gegensatz von "klassischer Physik" und "moderner Physik" entspricht in der Kunst die "klassische Malerei" und "moderne Kunst". Mit dem verschönernden Ausdruck "modern" versucht man hier wie da, den Leuten etwas als Kunst bzw. Physik unterzujubeln, was mit der überlieferten Kunst bzw. Physik nichts mehr zu tun hat und sogar im Widerspruch dazu steht.

Lenard und Stark könnte man mit dem heutigen Begriff "Revisionist" bezeichnen, während die Sommerfelds und Heisenbergs den oft talentlosen, aber machtpolitisch-opportunistischen Wissenschaftlern entsprechen.

Philipp Lenard hat eine Ergänzung zur Maxwellschen Theorie vorgeschlagen. Lenard bezeichnet den Maxwellschen Äther als Uräther und schreibt in seinem Buch "Über Äther und Uräther" (Leipzig 1922):

"Während wir also den Uräther — soweit zu sehen — überall so gut wie gleichmäßig vorhanden anzunehmen haben, ist die räumliche Verteilung des Äthers sehr ungleichmäßig. Wo Anhäufungen vom Materie sind, wird auch viel zugehöriger Äther sich finden, und in zunehmendem Abstand von solchen Anhäufungen, wie die Erdkugel eine ist, wird die zugehörige Äthermenge in der Raumeinheit abnehmen; im Himmelsraum, fern von materiellen Massen, wird der zur Materie gehörige Äther nur spärlich vorhanden sein; es ist fast nur Uräther da. Der Äther in der Umgebung der Erdkugel wird, da er fast ganz nur zu deren eigenen Atomen gehört, fast ganz mit ihr sich bewegen, relativ zu ihr also ruhen..."

Philipp Lenard veröffentlichte 1899 einen Artikel über die Erzeugung von Kathodenstrahlen (Elektronenstrahlen) mittels ultraviolettem Licht (entdeckt von Hertz und näher untersucht durch Hallwachs). Bestrahlung eines Metalls mit ultraviolettem Licht reißt Elektronen aus der Metalloberfläche. Die maximale Geschwindigkeit der losgerissenen Elektronen ist von der Frequenz des Lichts abhängig, nicht von dessen Intensität (Lenard 1902).

Wofür Einstein den Nobelpreis erhielt

Für diese Entdeckung Lenards erhielt der Jude Albert Einstein 1921 den Nobelpreis für Physik (nicht für der Relativitätstheorie). Einstein postulierte "ergänzend", daß die Energie, die benötigt wird, um ein Elektron loszureißen, nach der Planckschen Gleichung (E = der Energie, h = dem Planckschen Wirkungsquantum — auch Plancksche Konstante genannt — und ν = der Frequenz)

E = h ν

auf einem sehr kleinen Raum konzentriert sein muß. Es ist leicht zu verstehen daß diese Auffassung nicht richtig sein kann. Die Plancksche Gleichung beinhaltet bereits, daß das Licht in "abgeschnürten Paketen" unterwegs ist, weil eine gegebene Frequenz mit einer bestimmten Energiemenge verknüpft ist. Aber ein solches "Lichtpaket" muß sowohl eine räumliche Ausdehnung wie auch eine gewisse Zeitdauer besitzen. Einstein formuliert sich so:6

"Nach der hier ins Auge zu fassenden Annahme ist bei der Ausbreitung eines von einem Punkte ausgehenden Lichtstrahls die Energie nicht kontinuierlich auf größer und größer werdende Räume verteilt, sondern es besteht dieselbe aus einer endlichen Zahl von in Raumpunkten lokalisierten Lichtquanten, welche sich bewegen, ohne sich zu teilen und nur als Ganzes absorbiert und erzeugt werden können."

Nach Maxwells Theorie der elektromagnetischen Wellen ist die Energie im Raum verteilt und nicht auf einem Punkt lokalisierbar. Im Widerspruch hierzu stellt sich Einstein vor, daß die erforderliche Energie, um ein Elektron loszureißen, momentan auf einem sehr kleinen Raum vorhanden sein muß. Dies führt zu der Schlußfolgerung, daß das Licht aus kleinen Partikeln besteht, wobei die Energiemenge eines solchen Lichtpartikels von Plancks Elementargesetz angegeben wird.

Der Photoelektrische Effekt ist das erste Beispiel in der Wissenschaftsgeschichte, wo die "Wissenschaftler" von "Komplementaritätstheorie" sprechen. Die Komplementarität besteht darin, daß man elektromagnetische Wellen (oder Licht) wechselweise als Wellen und Partikel auffassen muß. Der Photoelektrischen Effekt war nicht mit dem Wellenmodell erklärbar. Wir können hier feststellen, daß hier weder die Maxwellsche Auffassung kugelförmiger Wellen, noch die Newtonsche Partikelauffassung richtig sein können.

Vor Einstein galt, daß eine Theorie ohne Ausnahmen sämtliche Observationen erklären muß, sonst ist sie zu verwerfen. Dies erreicht erst Johannes Stark, der mit seiner Lichtwirbel-Theorie die den beiden scheinbar komplementären Erscheinungen gerecht wird. Mit seinen Worten:7

"Die Feststellung Plancks, daß die Lichtenergie in kleinsten nicht weiter verteilbaren Energiebeträgen auftritt, enthält bereits, wenn auch nicht mit diesen Worten ausgesprochen, den Begriff des Lichtwirbels, der seine Energie beisammenhält und sie nicht auf beliebig große Räume verteilen läßt. Eine Bestätigung dieser Auffassung vom Lichtwirbel bedeutet bereits die Erscheinung des lichtelektrischen Effektes; in diesem tritt ja ein einzelner Lichtwirbel mit seiner ganzen Energie in Wirkung. Man muß also folgern, daß bei der Lichtemission durch ein einzelnes Atom die Lichtenergie nicht in den ganzen dieses umgebenden Raum als Wellenbewegung gestrahlt, sondern eben als ein Lichtwirbel wie daß Geschoß aus einer Kanone nur in eine ausgezeichnete Richtung geworfen wird. Wenn ein Haufen von Atomen axial ungeordnet sind, dann schießen die zur Lichtemission angeregten Atomkanonen ihre Lichtwirbel in alle Richtungen. Wenn man sie aber axial ordnen und gleichrichten könnte, dann würden sie alle in eine einzige Richtung ihre Lichtwirbel werfen…" (Laser, Anm. d. Verf.)

Der deutsche Astronom und Geodät J. G. Soldner (1776–1833), hat als erster die Ablenkung des Lichtes im Gravitationsfeld der Sonne beschrieben. Die Propaganda postuliert aber, daß Einstein der Entdecker sei. Einstein leitet von seinen beiden Relativitätstheorien Gleichungen ab, die eine Berechnung der Ablenkung ermöglichen sollen. Die Soldnersche Entdeckung zeigt jedoch, daß die Geschwindigkeit elektromagnetischer Wellen von der Feldstärke des Gravitationsfeldes abhängig ist.

Der amerikanische Astronom Edwin P. Hubble (1889–1953) hat den sogenannten Hubble-Effekt beschrieben. Die Spektrallinien weit entfernter Sterne (im Spiralnebel im Weltraum) sind nach dem roten Ende des Spektrums verschoben. Der Verschiebung ist proportional der Entfernung zu unserem Sonnensystem. Die allgemein akzeptierte Deutung sieht den Hubble-Effekt als einen Doppler-Effekt an. Das würde bedeuten, daß sich der Abstand zwischen den jeweiligen Lichtquellen und den Empfängern erhöht. Diese Feststellung führte direkt zur Theorie des Urknalls. Dieser zufolge sei beim "Knall" und einige Zeit danach Materie aus einem Zentrum weggeschleudert worden, wobei die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit abgenommen habe. Die Erde befinde sich irgendwo zwischen der zuerst weggeschleuderten Materie und dem Zentrum und es herrsche im ganzen Universum ein Geschwindigkeitsgradient. Dieser Gradient bewirke die Rotverschiebung. Die ältesten Sterne seien weiter weg als das Sonnensystem — und bewegten sich weg von uns. Die jüngsten seien langsamer und die Erde bewege sich schneller als sie auf einer geraden Bahn weg vom Urknallzentrum.

Diese Erklärung ist recht plausibel. Allerdings ist eine plausible Erklärung noch kein Beweis für die Richtigkeit. Durch die Versuche von Michelson und Morley sowie Soldners Entdeckung der Ablenkung des Lichtes in einem Gravitationsfeld wissen wir, daß die Lichtgeschwindigkeit eine Funktion des Äthers ist. Möglicherweise ist der Lenardsche Äther mit dem Gravitationsfeld identisch und vielleicht ist der Maxwellsche Äther ganz entbehrlich.

Der Hubble-Effekt könnte also auch darauf beruhen, daß die Plancksche Konstante eine Funktion der Gravitation ist. Eine unveränderliche Eigenschaft des Lichtes ist die Energiemenge eines Lichtwirbels (Energieerhaltungssatz). Aus Plancks Gleichung können wir für jede Feldstärke der Gravitation eine zugehörige Frequenz ableiten.

Es ist in diesem Zusammenhang interessant, daß das nach dem Astronomen benannte Hubble-Teleskop anfangs Schwierigkeiten mit der Optik hatte. Es wurde verbreitet, dies beruhe auf einem Herstellungsfehler. Es gibt jedoch auch Gerüchte, die das verneinen und annehmen, daß das Teleskop im Prinzip keinen Herstellungsfehler auswies, sondern falsch berechnet war, weil man nicht davon ausging, daß die Lichtgeschwindigkeit eine Funktion der Gravitation ist.

Licht von fernen Sternen wird zunächst das Gravitationsfeld der Sonne passieren und gelangt dann in das Gravitationsfeld der Erde. Am Ausgangspunkt herrscht ein anderes Verhältnis zwischen Energie und Frequenz als an der Empfängerstelle. Dementsprechend ändert sich die Frequenz. Und damit entfällt der Urknall.


Anmerkungen

1 VffG, 8. Jg. Heft 1, 2004, S. 29
2 Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften in Wien, 113, 1904, S. 1047
3 Einstein, A.: Annalen der Physik, Band 18, 1905, S. 640,
4 Einstein, A.: in Jahrbuch der Radioaktivität und Elektronik, 1907.
5 Bucky, Peter A.: The Private Albert Einstein, Andrews and McMeel, Kansas City 1992.
6 Einstein, A.: Annalen der Physik, Band 17, 1905, S. 132
7 "Jüdische und deutsche Physik". Rede zur Eröffnung des Kolloquiums für theoretische Physik an der Universität München, Helingsche Verlagsanstalt, Leizpig 1941.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(2) (2005), S. 218-222.


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