Es geht weiter – packen wir's an!

Von Victor Neumann

Liebe Leser und Freunde
der Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung!

Die Verhaftung von Germar Rudolf stellt uns alle vor neue Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Zum Glück hatte Germar für ein solches Szenario vorgesorgt. Von ihm ausgewählte Vertrauenspersonen werden auch nach seiner Abschiebung in die BRD seine Verlage und Zeitschriften (VffG und THE REVISIONIST) weiterführen... Ich möchte mich Ihnen in diesem Zusammenhang als Verantwortlicher für die VffG vorstellen.

Bewußter Rechtsbruch

Der für Germar Rudolfs Verhaftung in den USA benutzte Vorwand ist genau der gleiche (falsche), wie bei der Verhaftung und Deportation von Ernst Zündel. Liest man dessen Bericht aus dem Gefängnis (vorläufig auf Englisch erhältlich über [email protected]) so ist auch klar, was für Leute Germars Karteikarte wie die eines Kriminellen "beflaggt" haben und von solch alttestamentarischem Haß beseelt sind, daß sie einen rechtschaffenen, anständigen Wissenschaftler ins Gefängnis stecken — wo doch die Verbrecher zu Dutzenden frei herumlaufen oder gar in den Regierungen sitzen, — daß sie einen Vater von seinem 9 Monate alten Töchterchen wegreißen, so daß die Mutter mit ihrem Säugling allein bleibt und keine Betreuung hat, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen soll.

Man muß annehmen, daß hier kein Versehen vorliegt, sondern eine bewußte und gewollte Mißachtung der Regeln und Gesetze.

Germar Rudolf hatte eben noch das letzte Heft der Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung an den Drucker schicken können — aber Frau Willms' Artikel "Ein ernstes Wort" ist jetzt weit von der Wirklichkeit überholt. Die Lage ist nun noch viel schlimmer. Trotzdem — lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen — kämpfen wir mit verstärkten Kräften für die Freilassung von Germar Rudolf und gegen die politische Verfolgung in der BRD!

Germar Rudolf hatte ein gutes Gespür, als er die Leser bereits in Heft 1/2004 unter der Überschrift "Übergabe" auf einen Wechsel bei der redaktionellen Leitung der VffG vorbereitete. Diesen Wechsel mußte ich nun etwas früher und abrupter als geplant vollziehen. Die Mitarbeiter, die ihm etwas zögernd gegenüberstanden und noch nicht in alle Details eingearbeitet sind, mußten jetzt einfach ins kalte Wasser springen — und Sie, liebe Leser, werden einige Unzulänglichkeiten und Änderungen in Kauf nehmen müssen.

Ich hoffe aber, daß unsere treuen Leser auch mich tatkräftig unterstützen werden und möchte an dieser Stelle Frau Willms und ihren Helfern für die reibungslose Zusammenarbeit danken. Wie sie mir berichtete, war die einmütigen Reaktion ihrer Mitarbeiter: "Jetzt erst recht!"

Es gilt jetzt zu zeigen: Den Machthabern, die mit der Lüge regieren, nützt es nichts, wenn sie Germar Rudolf einsperren. Seine Arbeit — einschließlich der VffG — wird weitergeführt!

Unsere Gegner bewirken mit ihrer Verfolgung nur, daß sich weder Germar Rudolf geruhsam als Familienvater etabliert, noch daß seine Mitarbeiter vor Langeweile Depressionen bekommen.

Verfolgung weckt Kampfgeist, zentriert die Gedanken auf das zu beseitigende Übel und mobilisiert alle Kräfte.

Und wenn unsere Gegner meinen, jetzt einen etwas schärferen Ton in den VffG zu vernehmen, dann irren sie sich nicht.

Freie Geschichtsforschung beinhaltet vom Thema her zweierlei:

1. in mühseliger Kleinarbeit Details zusammenzutragen, um punktuell das Geschichtsbild zurechtzurücken — das werden unsere Forscher in den Archiven auch weiterhin tun;

2. die Machtstrukturen zu analysieren und anzugreifen, die hinter der systematischen Verfälschung des Geschichtsbildes stehen. Dieser Aufgabe müssen wir uns — gerade auch im Rahmen der Berichterstattung über das weitere Schicksal von Germar Rudolf — verstärkt widmen, wie es der Hauptartikel im ersten Teil des Heftes deutlich macht.

Bitte schreiben Sie Germar Rudolf:
c/o JVA Stuttgart
Asperger Str. 60
70439 Stuttgart

Bitte fügen Sie bis zu 5 Briefmarken bei!

Letzte Meldung:

Germar Rudolf ist jetzt seit Anfang Dezember in Straf- und Untersuchungshaft. Dies bewirkt, daß alle Post vom AG Mannheim zensiert wird, nur 2 Besuche (90 Minuten Dauer) sind erlaubt und müssen ebenfalls vom AG Mannheim genehmigt werden.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(2) (2005), S. 115.


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