V. Was wirklich geschah

A. Bis 1941: Die Reichsregierung fördert die jüdische Auswanderung

Die Judenpolitik der NSDAP zielte von Beginn an darauf ab, den jüdischen Einfluss in Deutschland kontinuierlich zu beschneiden und einen möglichst grossen Teil der deutschen Juden zur Auswanderung zu bewegen. Ersterem Ziel dienten zahlreiche ab 1933 erlassene Verordnungen und Gesetze, welche den Anteil der Juden an Anwälten, Ärzten etc. mittels Höchstquoten begrenzten und die wirtschaftlichen und politischen Rechte der Juden einengten. Dies ging zumindest bis 1938 praktisch ohne Gewaltanwendung vor sich; bis zur Kristall-nacht von November jenen Jahres (1) kam kein Jude in ein Lager, nur weil er Jude war. Wenn Juden in die KL eingeliefert wurden, geschah dies, weil sie militante politische Gegner der NS-Regierung oder Kriminelle waren (2).

Um die jüdische Auswanderung anzukurbeln, arbeiteten die Nationalsozialisten eng mit zionistischen Organisationen zusammen, welche an der Auwanderung möglichst vieler Juden nach Palästina interessiert waren. Diese nationalsozialistisch-zionistische Zusammenarbeit ist von mehreren Autoren lückenlos dokumentiert worden (3) und wird unseres Wissens von niemandem bestritten.

Da die Briten die jüdische Einwanderung nach Palästina behinderten, verlief diese sehr schleppend, und die Mehrzahl der deutschen Juden bevorzugten ohnehin andere Einwanderungsländer, namentlich die USA. Doch auch diese legten der jüdischen Immigration Steine in den Weg (4).

Bis 1941 war die grosse Mehrheit der deutschen und österreichischen Juden ins Exil ge- gangen.

B. Ab 1941: Die Massendeportationen in Lager und Ghettos

1941 wurde die jüdische Auswanderung offiziell verboten; allerdings wurde das Verbot nicht immer konsequent in die Tat umgesetzt. Im gleichen Jahr setzten die Deportation von Juden in Arbeitslager und Ghettos ein. Sie verfolgten vor allem zwei Ziele: Zunächst fehlte es den Deutschen nun, wo ein Grossteil der Männer an der Front stand, an Arbeitskräften. Zweitens stellten die Juden unbestrittenermassen ein Sicherheitsrisiko dar. Der Jude Arno Lustiger, ehemaliger Widerstandskämpfer und Überlebender mehrerer Lager, vermeldet stolz, in Frankreich hätten die Juden 15% des operativen Widerstands gestellt (5). Dabei betrug der jüdische Anteil an der französischen Bevölkerung damals unter einem Prozent. Die kommunistische Spionageorganisation „Rote Kapelle", die Deutschland enormen Schaden zufügte, setzte sich mehrheitlich aus Juden zusammen (6).

Andere Staaten haben verdächtige Minderheiten aus viel geringerem Anlass interniert. So wurden in den USA sehr viele Japaner, auch solche mit amerikanischen Pässen, in Lager gesperrt (7). Dabei war, wie Ronald Reagan Jahrzehnte später zugab, kein einziger Fall von Spionage und Subversion durch einen US-Japaner bekannt geworden!

Die Juden in den einzelnen deutschbeherrschten Ländern hatten in sehr unterschiedlichem Masse unter den Deportationen zu leiden. Unverhältnismässig hart betroffen waren die niederländischen, von denen mehr als zwei Drittel verschleppt wurden. Hingegen wurden aus Frankreich nach den Berechnungen Serge Klarsfelds 75.721 Juden deportiert, was etwa einem Fünftel der jüdischen Gesamtbevölkerung entsprach (8), und von diesen viele nicht aufgrund ihrer Religion oder Rasse, sondern weil sie Widerstandskämpfer oder Kriminelle waren. Dies führte auch bei Nichtjuden oft zur Deportation.

C. Das Sterben in den Lagern und seine Ursachen

Die meiste Zeit über war die Sterblichkeit in den Lagern erschreckend hoch. Ein Grossteil der Todesfälle ging auf Krankheiten zurück. Am gefürchtetsten war das Fleckfieber, eine Abart des Typhus, das von der Laus übertragen wird. Zu deren Bekämpfung wurde u.a. ein Insektizid namens Zyklon B verwendet.

In Auschwitz, dem grössten KL (so der offizielle Ausdruck), wütete das Fleckfieber im Spätsommer und Herbst 1942 besonders mörderisch. Ihren Höhepunkt erreichte die Epidemie zwischen dem 7. und dem 11. September 1942, als im Schnitt 375 Gefangene täglich starben. Bis in die erste Januarhälfte 1943 gelang es, die Sterblichkeit auf 107 Tote täglich zu vermindern, doch bis Mitte März stieg sie wieder auf 298 Todesfälle täglich an (9).

In den westlichen Lagern war die schlimmste Zeit die Endphase des Krieges, als es zu einem Massensterben mit Zehntausenden von Opfern kam. Zu jenem Zeitpunkt war die Infrastruktur infolge der alliierten Terrorbombardements zusammengebrochen; in den Lagern fehlte es an Medikamenten, an Essen, an Baracken, an allem. Chuck Yeager, der als erster Flieger die Schallgrenze überschritt, schreibt in seinen Memoiren, sein Geschwader habe den Auftrag erhalten, alles zu beschiessen, was sich bewege (10):

Deutschland liess sich nicht so einfach in unschuldige Zivilisten und Militärs unterteilen. Der Bauer auf seinem Kartoffelacker ernäherte ja deutsche Truppen.

Die Alliierten führten die Hungersnot also mit ihrem grausamen Luftkrieg gezielt herbei und warfen sich dann scheinheilig zu Richtern über die Besiegten auf, weil diese die KL-Häftlinge nicht mehr ausreichend ernähren konnten!

Besonders furchtbare Verhältnisse fanden die einrückenden britischen Truppen im April 1945 in Bergen-Belsen vor, wo sie Tausende von unbestatteten Leichen und lebenden Gerippen antrafen. Die Photos müssen in der Propaganda bis heute als Beweise für den Holocaust herhalten. Was waren die Fakten?

Lagerkommandant Josef Kramer hatte immer wieder heftig dagegen protestiert, dass man dem hoffnungslos überfüllten Belsen ständig neue Häftlinge zuwies, doch vergebens. Anstatt die Internierten in den östlichen Lagern einfach den Sowjets zu überlassen, evakuierten die Nationalsozialisten sie nach Westen und verteilten sie auf die dortigen Lager, damit der Roten Armee keine Soldaten und Arbeitskräfte in die Hände fielen. Da die Transportwege grossen-teils zerbombt waren, dauerte die Evakuierung oft wochenlang, und viele Häftlinge fanden in jenem bitterkalten Winter unterwegs den Tod. Und in den Lagern, in denen die restlichen schliesslich landeten, wurden die Verhältnisse täglich dramatischer.

Kramers Proteste verhallten ungehört. In Belsen breiteten sich Typhus und Ruhr aus, und die Lebensmittel wurden knapp.

Was hätte Kramer tun sollen? Sollte er die Gefangenen freilassen, damit sie Seuchen unter der Zivilbevölkerung verbreiten konnten? Und wer hätte sie dann ernährt? Sollte er Schwerverbrecher, die zusammen mit politischen und rassischen Häftlingen interniert waren, auf die Bevölkerung loslassen? Kramer entschied sich für das furchtbare Warten. Er hätte sich mit den Häftlingen gestohlenem Geld nach Südamerika absetzen können, doch nein, er vertraute auf die Fairness der Briten. Dafür bezahlte er teuer. Er wurde in der Presse als „Bestie von Belsen" angeprangert und nach einer Justizposse hingerichet (11).

Auch in anderen Lagern starb ein unverhältnismässig grosser Teil der Opfer in den letzten Kriegsmonaten. In Dachau kamen von Januar bis April 1945 insgesamt 15.389 Menschen um, d.h. als in den ganzen fünf Kriegsjahren von 1940 bis 1944, in denen 12.060 Häftlinge gestorben waren. Noch nach der Befreiung Dachaus durch die Amerikaner fanden mehr als 2.000 Gefangene den Tod (12).

Da der Holocaust, also die planmässige Judenvernichtung, bereits im Herbst 1944 eingestellt worden sein soll (13), taugt das Sterben in den Lagern von 1945 überhaupt nicht als Beweis für die Ausrottungsthese. Es war die tragische, aber unvermeidliche Folge des deutschen Zusammenbruchs und hatte mit einem geplanten Völkermord nichts zu tun - ganz im Gegensatz zum alliierten Bombenkrieg gegen die deutsche (und japanische) Zivilbevölkerung. Allein die Zerstörung einer kleinen Stadt wie Pforzheim forderte kurz vor Kriegsende 17.000 Tote (14). In Pforzheim kamen also an einem Februarabend 1945 mehr Menschen um als in Dachau von 1933 bis Ende 1944, und zwar auf meist viel grausamere Weise!

Natürlich starben Juden auch ausserhalb der Konzentrationslager. Im Ghetto von Lodz betrug die Zahl der Opfer nach einer jüdischen Chronik zwischen Herbst 1939 und Herbst 1944 insgesamt 43.411, im Warschauer Ghetto wurden bis zum Beginn des Aufstandes (Frühling 1943) 26.950 Todesfälle registriert (15). Ein Teil dieser Menschen wäre auch unter ganz normalen Umständen an Altersschwäche u.a. gestorben. Weitere Juden kamen natürlich als Soldaten an der Front oder bei Evakuierungen um.

D. Die Erschiessungen an der Ostfront

Schliesslich fiele es keinem Revisionisten ein, zu bestreiten, dass viele Juden an der Ostfront erschossen worden sind. Was genau unter „viele" zu verstehen ist (20.000? 50.000? 100.000?) wissen wir mangels zuverlässiger Quellen nicht. (Auf die „Einsatzberichte", die angeblich einen millionenfachen Mord an der Ostfront erhellen, kommen wir später zurück.) Der Grund für diese Erschiessungen bestand in der Reaktion auf den mörderischen, völkerrechtswidrigen Partisanenkrieg, den die Sowjets hinter den deutschen Linien entfacht hatten. Auf diesen reagierten die Deutschen genau gleich wie später die Franzosen in Algerien, die Amerikaner in Vietnam und die Sowjets in Afghanistan, nämlich mit rücksichtsloser Brutalität, die auch vielen Unbeteiligten den Tod brachte. Partisanen wurden (was völkerrechtlich erlaubt war) hingerichtet; es kam oft zu Geiselerschiessungen, denen proportional weit mehr Juden als Nichtjuden zum Opfer fielen; viele Juden wurden, auch wenn sie weder Partisanen noch Geiseln waren, als „bolschewismusverdächtig" umgebracht, genau wie die Amerikaner Jahrzehnte später in Vietnam „vietcongverdächtige" Zonen mit Napalm bombardierten und dabei unzählige harmlose Zivilisten auslöschten.

Wie anderswo stellten die Juden auch in der UdSSR einen Anteil an bewaffneten Widerstandskämpfer, der ihren prozentualen Anteil an der Gesamtbevölkerung um ein Vielfaches überstieg; dieser Sachverhalt wird in der jüdischen Literatur lobend hervorgehoben (16). Partisanenbekämpfung und nicht Rassenmord war also der Grund dafür, dass die Juden in den deutschbesetzten Zonen der Sowjetunion einen hohen Blutzoll entrichten mussten.

Fazit: Die Juden haben während des 2. Weltkriegs schwer gelitten und mussten hohe Menschenverluste hinnehmen. Doch in jedem Krieg leiden und sterben Menschen. Die 250.000 in einer einzigen Nacht lebend verbrannten oder unter Trümmern erstickten Opfer von Dresden haben gelitten, ebenso die Hunderttausende von in Leningrad verhungerten Russen oder die 180.000 Polen, die bei Niederschlagung des Warschauer Aufstands starben. Schweres erlitt nicht nur der KL-Häftling, sondern auch der russische und der deutsche Soldat an der Front.

Ist das jüdische Leiden während des 2. Weltkriegs nun „einzigartig"? Liegen die Menschenverluste der Juden prozentual weit über jenen der anderen vom Krieg besonders hart betroffenen Völker? Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns nun der Beweislage für den behaupteten „Holocaust" zuwenden.

Anmerkungen:

  1. Zur Kristallnacht lese man als Standardwerk der orthodoxen Geschichtsschreibung H. Gramls Der 9. November 1938. ‘Reichskristallnacht’, Bonn, 1958, und als revisionistische Darstellung Ingrid Weckerts Feuerzeichen (Grabert, 1981).
  2. Dass in den ersten Jahren der NS-Regierung kein Jude aus rassischen Gründen ins KL kam, bestätigt ein unverdächtiger Zeuge, nämlich der jüdische Geschichtsprofessor Arno Mayer (Der Krieg als Kreuzzug, Rowohlt, 1989, S. 200).
  3. Die beiden Standardwerke über die nationalsozialistisch-zionistische Zusammenarbeit sind Edwin Blacks The Transfer Agreement (New York/London, 1994) sowie Francis Nicosias Hitler und der Zionismus (Druffel, Leoni, 1989). Eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten Fakten liefert Ingrid Weckert in Auswanderung der Juden aus dem Dritten Reich (Nordwind Verlag, Molevej 12, Kollund/DK). In seinem Standardwerk über die SS (Der Orden unter dem Totenkopf, Gondrom, 1990) geht auch Heinz Höhne auf das Thema ein.
  4. Vgl. dazu Ingrid Weckert, Auswanderung... (siehe Anmerkung 3).
  5. Spiegel, Nr. 7/1993.
  6. Zur Roten Kapelle siehe z.B. Gerd Sudholt, Das Geheimnis der Roten Kapelle, Druffel, Leoni, 1979.
  7. Historische Tatsachen, Nr. 41.
  8. Serge Klarsfeld, Le Mémorial de la Déportation des Juifs de France, Beate Klarsfeld Foundation, Brüssel/New York, 1982.
  9. Zu den Sterbeziffern in Auschwitz siehe Jean-Claude Pressac, Die Krematorien von Auschwitz, Piper, 1994, S. 193.
  10. Chuck Yeager, Yeager. An Autobiography, Bantam Books, New York, 1985, S. 79.
  11. Zu Bergen-Belsen und Josef Kramer siehe Journal of Historical Review, Office Box 2739, New Port Beach, CA, USA, Frühling 1995, sowie Robert Lenski, Der Holocaust vor Gericht, Samisdat Publishers, 206 Carlton Street, Toronto, Kanada, 1993, S. 197 ff.
  12. Zur Sterbestatistik von Dachau siehe Paul Berben, Dachau. The Official History, The Norfolk Press, London, 1975.
  13. Nach der Enzyklopädie des Holocaust (S. 118) wurden die Vergasungen in Auschwitz im Oktober 1944 eingestellt.
  14. Erich Kern, Verbrechen am deutschen Volk, K.W. Schütz, 1983, S. 150/151.
  15. Historische Tatsachen, Nr. 36.
  16. Vgl. dazu die Darstellung in der Enzyklopädie des Holocaust, S. 1584 ff.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Zum nächsten Kapitel
Zum vorhergehenden Kapitel
Back to Archive