VI. Wer einmal lügt...
Nehmen wir die von den orthodoxen Historikern im Verlauf der Jahrzehnte über den Holocaust verbreiteten Behauptungen und Zahlen unter die Lupe, so fällt uns auf, dass da ein heilloser Wirrwarr herrscht und dass die offizielle Version vom Holocaust immer wieder geändert worden ist - so wie in George Orwells Jahrhundertroman „1984" die Fakten immer wieder von der Partei umgeschrieben werden. Dazu einige markante Beispiele.
A. Die Opferzahl von Auschwitz
Beginnen wir mit der Todesstatistik von Auschwitz [1]. Im grössten NS-Konzentrationslager starben:
Man sieht, dass die Opferzahlen fleissig nach unten revidiert werden. Allerdings ändert sich an der Gesamtzahl von 5 bis 6 Millionen Holocaust-Opfern dadurch rein nichts. Man kann von diesen 5 bis 6 Millionen Hunderttausende, ja Millionen abziehen, die Ausgangszahl bleibt immer noch die gleiche. Das ist Holocaust-Mathematik!
Auf welche Dokumente, auf welche Funde von Massengräbern berufen sich die Holocauster bei ihren wild divergierenden Opferzahlen? Auf keine! Sämtliche obigen Zahlen sind reine Phantasien oder Bezug zur dokumentierten Realität des Lagers Auschwitz. - Revisionistischen Schätzungen nach beträgt die Opferzahl ca. 150.000 (Faurisson) bzw. 160.000 bis 170.000 (Mattogno), davon null Vergaste. Dies entspricht immerhin gut 40% der in Auschwitz registrierten Häftlinge. Seuchen, vor allem Fleckfieber, waren die Hauptursache für die erschreckend hohe Todesrate in Auschwitz.
B. Die Judenfettseife
Beim Nürnberger Prozess wurde von den Sowjets behauptet, die Deutschen hätten aus dem Fett Ermordeter Seife hergestellt [20]. Diese läppische Schauermär geisterte während Jahr- zehnten so regelmässig durch die Weltpresse wie das Ungeheuer von Loch Ness. Mit dichte-rischer Meisterschaft ausgeschmückt wurde sie von Simon Wiesenthal [21]:
In der letzten Märzwoche (1946) brachte die rumänische Presse eine einzigartige Nachricht: In der kleinen rumänischen Stadt Folticeni hat man mit der gesamten Feierlichkeit und regulären Bestattungszeremonie auf dem jüdischen Friedhof 20 Kisten Seife zu Grabe getragen (...) Auf den Kisten stand die Bezeichnung RIF - „Rein jüdisches Fett"... Ende 1942 fiel das erste Mal das schreckliche Wort „Transport für Seife". Es war im Generalgouvernement, und die Fabrik war in Galizien, in Belzec. In dieser Fabrik wurden seit April 1942 bis Mai 1943 900.000 Juden als Rohstoff verwendet (...) Für die kulturelle Welt ist das Vergnügen vielleicht unbegreifbar, mit welchem die Nazis und ihre Frauen im Generalgouvernement diese Seife betrachteten. In jedem Stück Seife sahen sie einen Juden, den man hineingezaubert und dadurch verhindert hatte, einen zweiten Freud, Einstein oder Ehrlich aufwachsen zu lassen (...) Die Bestattung dieser Seife in einer rumänischen Kleinstadt wirkt wie etwas Übernatürliches. Das verzauberte Weh, das in diesem kleinen Ding des alltäglichen Gebrauchs sitzt, zerreisst das schon versteinerte Menschenherz des 20. Jahrhunderts. Im atomischen Zeitalter wirkt die Rückkehr in die finstere mittelalter- liche Hexenküche wie ein Gespenst. Und doch ist es die Wahrheit!
1990 gab ein israelischer „Holocaust-Experte" namens Shmul Krakowski dann zu, dass die Judenseife eine Legende war. Er fügte freilich mit unüberbietbarer Unverschämtheit hinzu, die Deutschen hätten die Mär erdichtet, um die Juden seelisch zu quälen [22], frei nach dem alten Motto: „Nicht der Mörder, sondern der Ermordete ist schuldig!"
C. Die Methoden der Judenausrottung
Verfolgt man nun die Entstehung der Holocaustgeschichte im Lauf der Jahre seit 1942, so stösst man auf eine Überraschung nach der anderen. Es werden nämlich unzählige Mordmethoden aufs anschaulichste geschildert, von denen in der späteren Literatur mit keinem Sterbenswörtchen mehr die Rede ist, nämlich:
a) Der pneumatische Hammer
Diese Methode wird in einem Bericht der polnischen Widerstandsbewegung über Auschwitz wie folgt beschrieben [23]:
Wenn die Kommandos zur Arbeit geschickt werden, führt man sie in den Hof der Strafkompanie, wo die Hinrichtungen mittels des „Lufthammers" (pneumatischen Hammers) erfolgen. Man bindet den Häftlingen die Hände hinter dem Rücken zusammen und bringt sie einen nach dem anderen nackt in den Hof. Dort stellt man sie hinter den Lauf des Luftgewehrs und schiesst lautlos. Der Hammer prallt auf den Schädel, und die komprimierte Luft zerstört das gesamte Hirn.
b) Die elektrischen Bäder
Wie die Widerstandsbewegung vermeldete, war in Auschwitz auch folgende Tötungsmethode üblich [24]:
Gemäss dem Bericht eines SS-Offiziers beträgt die Zahl der Opfer in den elektrischen Kammern inoffiziell 2500 pro Nacht. Die Hinrichtungen finden in elektrischen Bädern statt...
c) Das Elektro-Fliessband
Eine weitere Variante lieferte die Prawda am 2. Februar, fünf Tage nach der Befreiung von Auschwitz:
Sie (die Deutschen) ebneten die mit Hügeln versehenen sogenannten „alten Gräber" im östlichen Teil des Lagers ein, entfernten und vernichteten die Spuren des Fliessbandsystems, wo Hunderte von Leuten gleichzeitig mit elektrischen Strom getötet worden sind.
d) Die Atombombe
Beim Nürnberger Prozess troff dem US-Ankläger Robert Jackson folgendes aus dem Mund [25]:
I
n einem kleinen provisorischen Dorf, das für diesen Zweck vorübergehend aufgebaut wurde, brachte man 20.000 Juden unter. Mit Hilfe des neu erfundenen Zerstörungsstoffes wurden diese 20.000 Menschen fast augenscheinlich vernichtet, und zwar derartig, dass auch nicht das geringste von ihnen übrigblieb. Die Explosion erregte eine Temperatur von 400 bis 500 Grad Celsius und zerstörte die Leute derartig, dass sie überhaupt keine Spuren hinterliessen.e) Verbrennen bei lebendigem Leibe
Elie Wiesel, 1986 mit dem Friedensnobelpreis bedacht, war vom Frühling 1944 bis zum Januar 1945 in Auschwitz interniert. In seinem 1958 entstandenen Lagerbericht La Nuit erwähnt er die Gaskammern mit keinem einzigen Wort, obgleich während seiner Haftzeit u.a. 400.000 ungarische Juden vergast worden sein sollen. (In der unter dem Titel Die Nacht zu begraben, Elischa erschienenen deutschen Übersetzung tauchen die Gaskammern allerdings auf wundersame Weise auf, denn immer, wenn im Original „Crématoire" steht, macht der Übersetzer daraus eine „Gaskammer"). Die Judenvernichtung lief laut Wiesel wie folgt ab [26]:
Nicht weit von uns entfernt loderten Flammen aus einer Grube hervor, riesenhafte Flammen. Man verbrannte dort irgendetwas. Ein Lastwagen fuhr ans Loch heran und schüttete seine Ladung hinein. Es waren kleine Kinder. Babys! Ja, ich hatte es gesehen, mit meinen eigenen Augen... Kinder in den Flammen (verwundert es da, dass seit jener Zeit der Schlaf meine Augen flieht?). Dorthin gingen wir also. Etwas weiter weg befand sich eine andere, grössere Grube für Erwachsene. „Vater", sagte ich, „wenn dem so ist, will ich nicht länger warten. Ich stürze mich in den elektrischen Stracheldraht. Das ist besser, als stundenlang in den Flammen dahinzuvegetieren."
Wie Elie dem stundenlangen Dahinvegetieren in den Flammen durch ein Wunder entging, werden wir später noch erfahren.
f) Dampf
Im Dezember 1945 wurde beim Nürnberger Prozess über die Massenmorde in Treblinka folgendes zu Protokoll gegeben [27]:
Alle Opfer mussten ihre Kleider und Schuhe ausziehen, die dann eingesammelt wurden, worauf sämt- liche Opfer, zuerst Frauen und Kinder, in die Todeskammern getrieben wurden (...) Nachdem die Kammern vollgestopft worden waren, wurden sie hermetisch abgeschlossen, und Dampf wurde eingelassen (...) Aus den eingegangenen Berichten lässt sich schätzen, dass mehrere hunderttausend Juden in Treblinka ausgerottet worden sind.
g) Ersticken durch Leerpumpen der Todeskammern
Diese Methode wird für Treblinka vom sowjetisch-jüdischen Schriftsteller Wassilij Grossman bezeugt [28].
h) Ungelöschter Kalk
In Belzec wurden die Juden gemäss dem Augenzeugen Jan Karski wie folgt ausgerottet [29]:
Der Boden des Zuges (in den die Juden gepfercht worden waren) war mit einer dicken Schicht eines weissen Pulvers bedeckt. Es war ungelöschter Kalk. Jeder weiss, was geschieht, wenn man Wasser auf Kalk giesst. Durch die Berührung mit dem Kalk wird das Fleisch langsam von den Knochen gefressen (...) Die Abenddämmerung brach herein, als die 45 Wagen (ich hatte sie gezählt) voll waren. Der Zug mit seiner gemarterten Menschenfleischladung schaukelte und gellte von Geheul wider wie verhext (...) Mit rauchenden Flinten in den Fäusten streiften die deutschen Polizisten umher und gaben den Sterbenden den Rest. Nur die Schmerzensschreie aus dem Zug durchbrachen noch das Schweigen. Dann verstummten auch sie, und es blieb nur noch der süssliche, ekelerregende Geruch des vergossenen Bluts in der Luft schweben (...) Ich wusste, wo der Bestimmungsort des Zuges lag. Er würde etwa 100 km weit fahren. Dann würde er auf einem öden Feld anhalten und bewegungslos drei, vier Tage stehen bleiben, bis der Tod in den hintersten Winkel der Wagen gekrochen war.
Dieser Jan Karski wurde übrigens von US-Präsident Jimmy Carter gemeinsam mit Elie Wiesel zum Vorsitzenden einer Kommission zur wissenschaftlichen Erforschung des Holocaust ernannt.
i) Die Menschenmühle
Gänzlich anders stellt ein Dr. phil. Stefan Szende die Judenvernichtung in Belzec dar [30]:
Die Menschenmühle umfasst einen Raum von etwa 7 km Durchmesser (...) Die mit Juden vollbelasteten Züge fuhren durch einen Tunnel in die unterirdischen Räume der Hinrichtungsstätte ein (...) Die nackten Juden wurden in riesige Hallen gebracht. Mehrere tausend Menschen auf einmal konnten diese Hallen fassen. Sie hatten keinen Boden, sie waren aus Metall mit versenkbarem Boden. Der Boden dieser Hallen mit den Tausenden von Juden wurde in ein darunterliegendes Wasserbassin gesenkt - doch nur soweit, dass die Menschen auf der Metallplatte nicht ganz unter Wasser kamen. Wenn alle Juden auf der Metallplatte schon bis über die Hüften im Wasser standen, wurde elektrischer Starkstrom durch das Wasser geleitet. Nach wenigen Augenblicken waren alle Juden, Tausende auf einmal, tot. Dann hob sich der Metallboden aus dem Wasser. Auf ihm lagen die Leichen der Ermordeten. Eine andere Stromleitung wurde eingeschaltet, und die Metallplatte wurde zu einem Krematoriumssarg, heissglühend, bis alle Leichen zu Asche verbrannt waren (...) Die einzelnen Züge brachten drei- bis fünftausend, manchmal auch mehr Juden. Es gab Tage, an denen die Linie nach Belzec zwanzig oder mehr solcher Züge befördert hatte. Die moderne Technik in nazistischer Regie triumphierte. Das Problem, wie man Millionen Menschen hinrichten kann, war gelöst.
j) Blutvergiftung
Diese am 7. Februar 1943 in den New York Times geschilderte Methode (... „Gaskammern und Blutvergiftungsstationen, die in den ländlichen Gebieten errichtet werden...") scheint alsbald wieder in der Versenkung verschwunden zu sein.
k) Ertränken
Laut dem israelischen „Holocaust-Spezialisten" Yehuda Bauer haben die Rumänen in Odessa 144.000 sowjetische Juden grossenteils durch Ertränken ermordet [31]. Dieselbe Tötungsmethode wurde von der Untergrundpresseagentur des Warschauer Ghettos auch für Babi Jar bezeugt [32]:
Nicht ein einziger Jude ist in Kiew übriggeblieben, da die Deutschen die gesamte jüdische Bevölkerung Kiews in den Dnjepr geworfen haben.
l) Chlorgas, Fliessbanderschiessungen, siedendes Wasser, Säure
Massenmorde mit Chlorgas sowie durch Fliessbanderschiessungen wurden für Treblinka behauptet [33]. Berichte über Massaker mittels Säure und kochendem Wasser runden das Bild schliesslich ab [34].
Von all diesen Geschichten wollen die Holocauster heute nichts mehr wissen. Dabei waren sie durchwegs durch die Aussagen „glaubwürdiger Zeugen" untermauert - genau wie die Gaskammern, die inzwischen von mehreren Staaten der freiheitlich-demokratischen Welt unter gesetzlichen Schutz gestellt worden sind.
D. Wo lagen die Gaskammern?
Nachdem die Dampfkammern, Säurebäder, Elektrofliessbänder, Menschenmühlen, Kalkwagen usw. glücklich in die Rumpelkammer der Geschichte verbannt und durch Gaskammern ersetzt worden waren, erfolgte unter den Herren Historikern ein jahrzehntelanges Tauziehen über die Lage dieser Gaskammern:
a) Phase eins (ab 1946): Fast jedes Lager hatte eine Gaskammer oder mehrere
In den ersten Nachkriegsjahren galt es als ausgemacht, dass fast jedes KL eine oder mehrere Gaskammern zur Judenausrottung besessen hatte. Beim Nürnberger Prozess sagte der britische Hauptankläger Sir Hartley Shawcross [35]:
Das Morden wurde betrieben wie irgendeine Industrie der Massenproduktion, in den Gaskammern und Öfen von Auschwitz, Dachau, Treblinka, von Buchenwald, Mauthausen, Majdanek und Oranienburg.
Ebenfalls beim Nürnberger Prozess gab ein tschechischer Dachauer Lagerarzt namens Dr. Franz Blaha folgendes zu Protokoll [36]:
Die Gaskammer wurde im Jahre 1944 vollendet, und ich wurde von Dr. Rascher gerufen, um die ersten Opfer zu untersuchen. Von den 8 -9 Personen, die in der Kammer waren, waren drei noch am Leben, und die anderen schienen tot zu sein. Ihre Augen waren rot, und ihre Gesichter aufgedunst.
Eine anschauliche Schilderung der Gaskammern von Buchenwald liefert uns der glaubwür-dige Augenzeuge Charles Hauter [37]:
Die rasche Durchführung der Ausrottung erheischte eine spezielle Art von Industrialisierung. Die Gaskammern entsprachen diesen Anforderungen auf verschiedenartigste Weise. Manche, raffiniert konstruierte, wurden von Säulen aus durchlässigem Material gestützt, in denen sich das Gas bildete und dann durch die Wände drang. Andere waren von einfacherer Struktur, aber alle sahen prunkvoll aus. Man konnte leicht erkennen, dass die Architekten sie mit Vergnügen gebaut und sie lange geplant hatten, wobei sie all ihre ästhetischen Fähigkeiten spielen liessen. Sie waren der einzige liebevoll konstruierte Teil des Lagers.
Auch Tätergeständnisse erhärteten die Existenz von Gaskammern, z.B. im Lager Ravensbrück, dessen Arzt Percy Treite vor Gericht ein Geständnis ablegte [38]:
Ich erinnere mich, dass viele Polinnen durch Genickschuss getötet wurden. Weil diese Schiesserei völlig wild vonstatten ging und weil zu befürchten war, dass auch Lebende verbrannt würden, habe ich dann für eine anständige Art der Tötung gesorgt. Das waren dann die Gaskammern.
Unfassbares ereignete sich auf dem Schreckensschloss Hartheim bei Linz, wo zwischen einer und anderthalb Millionen Menschen vergast wurden; wir zitieren aus dem Geständnis des Mauthausen-Kommandanten Franz Ziereis [39]:
SS-Gruppenführer Glücks hat die Anordnung gegeben, schwache Häftlinge als geisteskrank zu erklären und sie in einer grossen Anlage mit Gas umzubringen. Dort wurden ungefähr 1 bis 1,5 Millionen umgebracht. Diese Stelle heisst Hartheim und liegt 10 km von Linz in der Richtung nach Passau.
b) Phase zwei (ab August 1960): Keine Gaskammern im Altreich
Am 19. August 1960 schrieb Martin Broszat, damaliger Mitarbeiter und späterer Leiter des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, in einem Leserbrief in der Zeit:
Weder in Dachau noch in Bergen-Belsen noch in Buchenwald sind Juden oder andere Häftlinge vergast worden (...) Die Massenvernichtung der Juden durch Gas begann 1941/1942 und fand ausschliesslich an einigen hierfür ausgewählten und mit Hilfe entsprechender technischer Einrichtungen versehener Stellen, vor allem im besetzten polnischen Gebiet (aber nirgends im Altreich) statt: in Auschwitz, in Sobibor am Bug, in Treblinka, Chelmno und Belzec.
Interessanterweise fehlte Majdanek in Broszats Aufzählung der mit Gaskammern ausgerüs- teten Lager, und mit den beiden Wörtern „vor allem" wollte er sich vermutlich um die Beantwortung der Frage drücken, ob die Gaskammern von Mauthausen (Österreich) und Struthof/Natzweiler (Elsass) existiert hätten. Hinsichtlich der im „Altreich" (d.h. dem deutschen Reich in den Grenzen von 1937) befindlichen Lager legte sich Broszat aber fest: Es gab dort keine Vergasungen.
c) Phase drei (seit 1983): Die Rückkehr der Gaskammern in den Westen
Im von Kogon/Langbein/Rückerl herausgegebenen Sammelband Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas [40] feierten die Gaskammern von Ravensbrück, Sachsenhausen, Stutthof etc. anno 1983 ein fröhliches Auferstehen. Allerdings hatte es dort nun keine Massenvergasungen mehr gegeben, sondern nur mickrige Probevergasungen mit insgesamt ein paar tausend Opfern. Damit war ein Kompromiss zwischen der Linie Broszats und den Holocaust-Fundamentalisten erreicht. Nur auf die Gaskammern von Dachau, Bergen-Belsen und Buchenwald verzichteten die Autoren blutenden Herzens.
In wem nun angesichts dieses unsäglichen Durcheinanders Zweifel an der unbedingten Richtigkeit der nach tausend Irrungen und Wirrungen entstandenen heutigen Holocaust-Version und an der Glaubwürdigkeit der Augenzeugenberichte über Vergasungen in Auschwitz und Treblinka keimen, der tut, sofern er im demokratischen Deutschland, im demokratischen Österreich, im demokratischen Frankreich oder in der demokratischen Schweiz oder Belgien beheimatet ist, gut daran, dererlei Zweifel für sich zu behalten, sonst steht er mit einem Fuss bereits im Gefängnis. Man nimmt sich in der freiheitlichen Demokratie heutzutage am besten jene berühmten drei Affen zum Vorbild, von denen der erste nichts sagen, der zweite nichts sehen und der dritte nichts hören will.
Anmerkungen:
0
1) Diese Tabelle haben wir, mit einigen Auslassungen, von Robert Faurisson übernommen, der sie im V.H.O. Nieuwsbrief (Herausgeber Siegfried Verbeke, Antwerpen, 7de jaargang, 1996, nummer 1) publiziert hat.0
2) Gedreht 1955 von Alain Resnais.0
3) Eugène Aroneanu, Camps de concentration, Office français d’édition, S. 196.0
4) ibidem, S. 196.0
0
6) Nürnberger Dokument URSS-008.0
7) Vorwort Claude Lanzmanns zu Filip Müller, Trois ans dans une chambre à gaz, Pygmalion/Gérard Watelet, 1980, S. 12.0
8) Nürnberger Dokument PS-3868.0
9) Erklärung Vrbas auf der israelischen Botschaft in London anlässlich des Eichmann-Prozesses, 16. Juli 1961.10) Pery Broad, KL Auschwitz in den Augen der SS, Verlag des Staatl. Museums Auschwitz, 1973, S. 141.
11) Yehuda Bauer, A history of the Holocaust, New York, Franklin Watts, 1982, S. 215.
12) Lucy Dawidowicz, The War against the Jews, Penguin Books, 1990, S. 191.
13) Yehuda Bauer, „Auschwitz and the Poles", The Jerusalem Post, 22. September 1989, S. 6.
14) Bis 1990 prangte auf Bronzetafeln in Auschwitz die Zahl von 4 Millionen Opfern. Sie wurde dann als von den Sowjets verschuldete Übertreibung bezeichnet, und die Tafeln wurden abmontiert.
15) Raul Hilberg, The destruction of the European Jews, New York, Holmes and Meier, 1985, S. 895.
16) Jean-Claude Pressac, Auschwitz. Technique and Operation of the Gas Chambers, Beate Klarsfeld Foundation, New York, 1989, S. 553.
17) Gerald Reitlinger, Die Endlösung, Colloquium, 1983, S. 524.
18) Jean-Claude Pressac, Les crématoires d’Auschwitz, CNRS, 1993, S. 148.
19) Jean-Claude Pressac, Die Krematorien von Auschwitz, Piper, 1994 (deutsche Übersetzung des in Anmerkung 18 genannten Buches), S. 202.
20) Nürnberger Dokument IMT VII, S. 656/657.
21) Simon Wiesenthal in Der neue Weg, Wien, Nr. 17/18, 1946.
22) Daily Telegraph, 25. April 1990.
23) Bericht der polnischen Widerstandsbewegung vom 1. November 1942, Staatl. Auschwitz-Museum, Polen, Oboz S. 79 und 80, „Vom Leben im Lager", zitiert nach Enrique Aynat, Estudios sobre el „Holocausto", Graficas Hurtado, S.I. Maestro Lope, 59 y 65, 46100 Burjassot/Valencia, 1994, S. 150/151.
24) Bericht der polnischen Widerstandsbewegung vom 23. Oktober 1942, Staatl. Museum Auschwitz, Polen, Oboz S. 52, Blatt 163-A/1, zitiert nach Enrique Aynat, vgl. Anmerkung 23.
25) Nürnberger Dokument IMT XVI, S. 579/580.
26) Elie Wiesel, La Nuit, Editions de minuit, 1958, S. 57 ff.
27) Nürnberger Dokument PS 3311.
28) Wassilij Grossmann, Die Hölle von Treblinka, Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau, 1946.
29) Jan Karski, Story of a Secret State, The Riverside Press, Cambridge 1944, zitiert nach Robert Faurisson, Réponse à Pierre Vidal-Naquet, La Vieille Taupe, Paris, 1982, S. 43/44.
30) Stefan Szende, Der letzte Jude aus Polen, Europa Verlag, Zürich/New York, 1945, S. 290 ff.
31) Yehuda Bauer, A History of the Holocaust, a.a.O., S. 200.
32) „Podziemna Obsluga Prasy Pozagettowej „, Archives of the Jewish Historical Institute in Warsaw, Ringelblum-I file, July 18, 1942, zitiert nach Herbert Tiedemann, „Babi Jar. Kritische Fragen und Anmerkungen", in Ernst Gauss, Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert, 1994, S. 378.
33) Arnulf Neumaier in Gauss, Grundlagen..., S. 358 ff.
34) Robert Faurisson in Gauss, Grundlagen..., S. 10.
35) Nürnberger Dokument IMT XIX, S. 483.
36) Nürnberger Dokument IMT V, S. 198.
37) Zitiert nach Pierre Vidal-Naquet, Les assassins de la mémoire, Editions de la découverte, 1991, S. 28.
38) Zitiert nach Kogon/Langbein/Rückerl, Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, Fischer Taschenbuch, 1989, S. 258.
39) Simon Wiesenthal, KZ Mauthausen, Ibis Verlag, 1946, S. 7/8.
40) Vgl. Anmerkung 38.
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