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Das Rudolf Gutachten Gutachten über die Bildung und
Nachweisbarkeit von Cyanidverbindungen in den
'Gaskammern' von Auschwitz

Stellungnahmen


MAX - PLANCK - GESELLSCHAFT
ZUR FöRDERUNG DER WISSENSCHAFT E.V.
PRESSEREFERAT

Presseerklärung

»[…] Der Dipl.-Chemiker Germar Rudolf arbeitet als Doktorand am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart. Im Auftrag des Düsseldorfer Rechtsanwalts Hajo Herrmann - er vertritt Generalmajor a.D. Otto Ernst Remer als Verteidiger vor Gericht - hat Herr Rudolf in den letzten beiden Jahren ein "Gutachten über die Bildung und Nachweisbarkeit von Cyanid-Verbindungen in den 'Gaskammern' von Auschwitz" verfaßt- Rudolf ließ Gemäuerproben aus Sachentlausungsanlagen und aus Gaskammern in Auschwitz ohne Angabe der Herkunft von dem Frankfurter Fresenius-Institut auf ihren Gehalt an Cyanid-Rückständen untersuchen. Von den in die Untersuchungen einbezogenen Proben zeigten nur die aus den Sachentlausungsanlagen stammenden Gemäuerstücke signifikante Cyanid-Rückstände. […] Prof. von Schnering vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, der "Doktorvater" von Germar Rudolf, erfuhr im Sommer 1992 von dessen Untersuchungen. Zu jener Zeit befand sich das Gutachten bereits in den Händen von Rechtsanwalt Herrmann und lag unter anderem dem Bundeskanzler, dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Generalbundesanwalt und dem Justizminister vor. […]«

(MPG - 8000 München, Residenzstr. 1 - den 25.5.1993)



Stimmen aus der Wissenschaft

»Ich bin außerordentlich beeindruckt. Meines Wissens sind Sie der erste Fachmann in Deutschland, der sich des fraglichen Themas in einer wissenschaftlich einwandfreien und stichhaltigen Form angenommen hat. Ich stehe nicht an, Ihrem Gutachten eine Eisbrecherfunktion zuzuschreiben. Welche politisch-historischen Wirkungen davon ausgehen werden, ist leicht abzusehen, auch wenn seine gesamte Dimensionen noch gar nicht abzuschätzen sind.«

Prof. Dr. H. Diwald, 22.1.1992 (†)

»Ich habe es mit großem Interesse gelesen, und ich bedaure nur, in rebus chemicis längst nicht mehr auf dem Stand zu sein, den ich als Abiturient vor einem halben Jahrhundert erreicht hatte. Mein Eindruck ist aber der, daß dieses Gutachten ein wichtiger Beitrag zu einer sehr wichtigen Frage ist, deren Beantwortung seit dem "Leuchter-Report" dringlich geworden ist […] Es ist sehr zu hoffen, daß gegenüber Ihrem Gutachten nicht die bekannte Totschweigetaktik angewandt wird, sondern daß Erwiderungen und Stellungnahmen erfolgen.«

Prof. Dr. E. Nolte, 28.1.1992

»Ich zähle den Empfang Ihrer Studie zu den Höhepunkten der Erkenntnis, die man in dieser Zeit noch erleben kann. Ich teile mit nicht wenigen , auf dem Gebiet der Zeitgeschichte bemühten Kollegen, Freude und Dankbarkeit gegenüber der von Ihnen aufgenommenen Forschungstätigkeit und selbstverständlich erst recht im Hinblick auf das Ergebnis Ihrer korrekten wissenschaftlichen Untersuchung.«

Prof. Dr. W.G. Haverbeck, 31.1.1992

»In Ruhe habe ich Ihre Studie gelesen! Es macht Hoffnung wahrzunehmen, daß ein Vertreter der jüngeren Generation unvoreingenommen, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit, erkennbar großer Fachkenntnis und entsprechender Forscherneugier sich mutig auf den Weg macht, in einer weltweit umstrittenen Frage der Sache auf den Grund zu gehen! Klar und eindeutig das Ergebnis! Wahre Sachverhalte lassen sich auf Dauer nicht unterdrücken! Ich wünsche Ihrer Arbeit, daß sie den Durchbruch schafft!«

Prof. Dr. E. Schlee, 1.4.1992

»[…] ich danke Ihnen für die liebenswerte Übersendung der Neufassung Ihres Gutachtens. Ich würde lebhaft wünschen, daß alle Äußerungen zu dieser Problematik so offenkundig auf langer und intensiver Arbeit beruht wie die Ihre. Gewiß ist das meiste für den Laien unüberprüfbar, aber schon die Fotografien sind sehr informativ. Lassen Sie mich bitte gelegentlich wissen, ob schon Reaktionen und Stellungnahmen an den Tag gekommen sind.«

Prof. Dr. E. Nolte, 6.1.1993

»Eine viel gefährlichere Arbeit ist die Rudolf Expertise. […] Rudolf ist ein junger Wissenschaftler, der in einer hervorragend aufgemachten Arbeit mit Tabellen, Grafiken und so weiter zu beweisen versucht, daß die Gaskammern technisch unmöglich waren. […] Diese wissenschaftlichen Analysen sind perfekt.[…]«

Hans Westra, Anne-Frank-Stiftung,  27.4.1995


Die Argumente der Gegenseite: Beweise mangelnder Wissenschaftsfreiheit in Westeuropa

»Man darf sich nicht fragen, wie solch ein Massenmord [an den Juden] möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat. Dies ist der obligatorische Ausgangspunkt jeder historischen Untersuchung zu diesem Thema. Diese Wahrheit wollen wir einfach in Erinnerung rufen: Es gibt keine Debatte über die Existenz der Gaskammern, und es darf auch keine geben.«

P. Vidal Naquet und 33 weitere Forscher, Le Monde, 21.2.1979

»Jede Zeit hat Ihr Tabu.[…] Auch wir Forscher müssen das Tabu unserer Zeit achten. […] Wir Deutsche dürfen dieses Thema [der Massenvernichtung an den Juden] nicht aufgreifen, das müssen andere tun. […] Wir müssen akzeptieren, daß wir Deutsche weniger Rechte haben als die anderen.«

Prof. Dr. A. Simon, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut, Stuttgart, zu G. Rudolf, 3.5.1993

»In Anbetracht des schrecklichen, von den Machthabern des Dritten Reiches betriebenen Genozides halten wir heutige Untersuchungen über das genaue Vorgehen bei den Morden für ebenso verwerflich wie Spekulationen über die Anzahl der Ermordeten.«

Prof. Dr. A. Simon sowie das gesamte Kollegium des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung, Stuttgart, Erklärung vom 7.6.1993

ANMERKUNGEN


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