Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 1/2000



Konrad Kalejs darf frei leben

Aufgrund der anhaltenden Hexenjagd auf ihn hatte der Australier Konrad Kalejs (86) vor etwa einem Jahr Australien verlassen und war in England untergetaucht, wo er um die Jahreswende aufgespürt wurde. England strebt nun seine Ausweisung in sein Heimatland Australien an, wo sich die Regierung weigert, ihn anzuklagen oder an Lettland auszuliefern, solange keine besseren Beweise vorliegen als die bisher von „Nazi"-Jäger Zuroff präsentierten. (CNS, 3.1.99, vgl. VffG 1/9, S. 77).

NS-Prozeßwelle in Italien?

In etwa 100 Fällen hat Italien die Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen um Amtshilfe bei der Ermittlung gegen mutmaßliche Kriegsverbrecher gebeten. Bisher hatte sich Italien angeblich aus Rücksicht gegenüber dem Nato-Partner Deutschland mit derartigen Anfragen zurückgehalten. (Mühlacker Tagblatt, 30.10.99)

Schrimms nächstes Opfer

Nach seiner Hexenjagd gegen Josef Schwammberger hat der Stuttgarter „Nazi"-jagende Staatsanwalt Kurt Schrimm nun ein weiteres Opfer gefunden: In Wangen im Allgäu ließ er Ende 1999 den 81-jährigen ehemaligen Offizier der Waffen-SS Julius Viel verhaften. Laut Zeugenaussagen - darunter ein ehemaliger Untergebener Viels - war er kurz vor Kriegsende als Ausbilder einer SS-Offiziersschule in Leitmeritz für die Überwachung von Gefangenen zuständig. Dabei soll er angeblich sieben jüdische Häftlinge erschossen haben. Der Angeklagte bestreitet diese Mordvorwürfe. (Spiegel, 41/99, S. 123)

Argentinische Ortschaft verteidigt „ihren" SS-Mann

Der Gemeinderat der argentinischen Ortschaft El Bolson hat den Antrag der sozialistischen Minderheit abgelehnt, einen früheren deutschen SS-Offiziere zur unerwünschten Person zu erklären. Der Rat war der Auffassung, daß das gegen den 85-jährigen Paul Herbert Habel vorliegende Belastungsmaterial nicht ausreiche, um ihm das Aufenthaltsrecht zu entziehen. Habel hatte im Juli '99 in der Presse erwähnt, daß er in den fünfziger Jahren in Buenos Aires Adolf Eichmann kennengelernt hatte. Eichmann habe ihm damals versichert, die „Naizs" hätten nicht sechs Millionen, sondern höchstens 500.000 Juden umgebracht. Die Sozialisten wollten ihn daraufhin wegen Verharmlosung des Holocaust und mangelnder Reue loswerden. (Die Woche, 3.8.99)

Rußland fordert Wiedergutmachung

Alt-Bundesinnenminister Gerhart Baum hat die Bundesregierung im Auftrag einer Moskauer Stiftung dazu aufgefordert, für die etwa 500.000 während des Krieges nach Deutschland „verschleppten" russischen „Zwangs"-Arbeiter eine Entschädigung von mindestens 4,5 Mrd. DM zu zahlen. Baum droht mit Demonstrationen und Rufmordkampagnen gegen deutsche Firmen, sollte es zu keinen Zahlungen an Rußland kommen. (UN 11/99)

Die Bundesregierung meint dazu:

»Der Bundesregierung ist bewußt, daß viele Deutsche während des Zweiten Weltkrieges und unmittelbar danach Opfer von Gewalt und Willkür durch fremde Mächte wurden. So groß dieses Unrecht auch war: Es hatte seine Wurzeln im NS-Unrecht. Die Bundesregierung hat nicht zuletzt auch deshalb davon abgesehen, Entschädigungsforderungen gegenüber diesen Staaten zu stellen. Die deutsche Nachkriegsgesetzgebung hat im Rahmen der Möglichkeiten Ausgleichsregelungen für die deutschen Opfer geschaffen.« (Bundeskanzleramt, 28.6.99, 063-K-410 127/99/0001)

Ein Volk, das sich eine derart lügenhafte und perverse Regierung wählt, ist selber schuld.

»Und jetzt ist Österreich dran!«

Nachdem es zwischen jüdischen US-Anwälten und der deutschen Bundesregierung zu einer „Einigung" bezüglich der „Entschädigung" von NS-Zwangsarbeitern gekommen ist - 10 Mrd. DM werden je zur Hälfte vom Staat und von der Industrie, also vom Steuerzahler und Konsumenten aufgebracht werden, hat der Washingtoner Jurist Michael Hausfeld angekündigt, jetzt sei Österreich dran. Die Forderungen an Österreich belaufen sich zur Zeit auf etwa eine Mrd. DM. (Kronen Zeitung, 17.12.99) Zur Motivation der US-Anwälte zitierte der Standard einen Anwalt (16.12.99): »Unter Umständen wird es so sein, dass man nachher Millionär ist.«

Richter verweigert Entschädigung

Ein politisch weises, juristisch aber unhaltbares Urteil fällte das Koblenzer Arbeitsgericht bezüglich der Klage eines ehemaligen polnischen Zwangsarbeiters auf Entschädigung: Diese sei ihm vorzuenthalten. In der Urteilsbegründung findet sich u.a. auch folgender Grund: Auch den deutschen, nach dem Krieg verschleppten Zwangsarbeitern, deren Situation »in vielen Fällen schlimmer« gewesen sei »als in den ehemaligen deutschen Konzentrationslagern« werde jede Entschädigung vorenthalten. Das Arbeitsgericht unterstellt dem früheren Zwangsarbeiter, daß die Bundesregierung mit der Klage letztlich »genötigt« werden solle, gemeinsam mit deutschen Unternehmen einen Entschädigungsfonds zu schaffen. (AZ: 1 Ca 1336/99, Frankfurter Rundschau, 25.11.99). Recht hat er ja, aber diese Probleme zu lösen ist Aufgabe der Politik, nicht der Justiz.

Kritik an Juden nimmt zu

Laut dem Forschungsinstitut Medien Tenor lehnen je nach Bildungsstand „nur" 50% aller Deutschen antisemitische Aussagen ab. Den Satz »Auch heute ist der Einfluß der Juden zu groß« lehnen 57% ab, und die noch härtere Aussage »Die Juden haben einfach etwas Besonderes an sich und passen daher nicht so recht zu uns« stieß bei nur 59% aller 1002 Befragten auf deutliche Ablehnung. Schuld daran seien die nicht endenden Zahlungsforderungen jüdischer Organisationen (Die Welt, 20.11.99). Die Herren Bronfman und Co. müssen also noch mächtig an ihrem Image polieren, bevor sie alle Deutschen auf die Anklagebank setzen können.

Demokratie: Nein zum Holocaust-Mahnmal

Laut einer vom Bund freier Bürger in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage vom 20.9.99 sprachen sich nur 3% der Befragten für das geplante Holocaust-Mahnmal in Berlin aus. 49% waren gänzlich gegen ein solches Mahnmal, 33% meinten, ein solches Mahnmal sollte aller Opfer gedenken, nicht nur der jüdischen. 9% wollten sich nicht äußern, und 5% befürworteten ein schlichtes Mahnmal mit der mehrsprachigen Aufschrift »Morde nicht«, wie es vom Theologen Richard Schröder vorgeschlagen worden war. (BfB via L.O.)

»Holocaust eine „große Lüge"«

Mit einer derartig provokativen Überschrift warb die Australische Zeitung Herald Sun (Melbourne) am 21.1.2000 um Anrufe ihrer Leser für eine Umfrage im Zusammenhang mit dem Beleidigungsprozeß David Irvings gegen Deborah Lipstadt. Die Frage »Stimmen Sie mit den Ansichten des Historikers David Irving zum den Holocaust überein?« sollte von den Lesern mit Ja oder Nein beantwortet werden. Das Ergebnis dieser Umfrage wurde allerdings nicht veröffentlicht, da die Anti-Diffamierungskommission der jüdischen Loge B'nai B'rith massiv interveniert hatte. Am nächsten Tag veröffentlichte die Herald Sun dagegen ein Entschuldigung: »Eine Frage wie diese war schlecht formuliert und hätte nicht gefragt werden sollen. Mit einer Frage wie dieser ermöglicht man den Lesern nämlich, mit David Irvings Ansichten zum Holocaust übereinzustimmen [...], und das ist etwas, womit die Herald Sun auf keinen Fall in Zusammenhang gebracht werden möchte.« Und, wie jeder weiß, in einer Demokratie darf man den Menschen eben nicht die Möglichkeit geben, ihre Übereinstimmung mit den Ansichten Anderer kundzutun.

Geretsried bewältigt weitere Straßennamen

Nachdem im oberbayerischen Geretsried ein jahrelanger Streit um eine Straße, die nach dem sudetendeutschen Dichter Erwin Guido Kolbenheyer benannt ist, mit dem Sieg der „politisch Korrekten" beendet wurde, ist nun der Heidedichter Hermann Löns an der Reihe, der ein »Wüstling und Chauvinist« gewesen sei. (Frieden 2000, 11-12/99)

Main Post verkaufte NS-Bücher

Weil die Würzburger Tageszeitung Main Post zwei Bücher aus der NS-Zeit angeboten hatte - Artur Axmanns Hitlerjugend und Franz Kurowskis Endkampf um das Reich - sah sich die Chefredaktion nach entrüsteten Protesten (»ewiggestrig«, »kriegsverherrlichend«) zu einer Entschuldigung und zur Zensur gezwungen und nahm diese Bücher flugs aus dem Angebot. (DS, 1/00)

Demokratie beruht auf drei Prinzipien:

auf der Freiheit des Gewissens, auf der Freiheit der Rede und auf der Klugheit, keine der beiden in Anspruch zu nehmen.

Mark Twain (1835-1910)

FDP „warb" mit Hitler

»Wenn wir nicht schnell für Lehrer sorgen, suchen sich unsere Kinder selbst welche«. Mit diesem Motto warb die FDP in Nordrhein-Westfalen mit einem Plakat, auf dem sich u.a. ein Abbild Hitlers befindet. Trotz Kritik seitens der Zentralrates der Juden hat Jürgen Möllemann bis Mitte Januar nicht eingelenkt.

Umstrittene Lichterschau in Berlin

Weil Hitler es auch so gemacht haben soll, war die für die Jahreswende geplante Lichterschau in Berlin auf einmal umstritten. (Washington Post, 9.12.99) Nun, Hitler war Vegetarier, rauchte nicht, liebte Hunde, sprach deutsch und lief auf zwei Beinen. Also, laßt uns alle Hunde massakrieren, alle Vegetarier und Nichtraucher aus der Gesellschaft verbannen, nur noch englisch sprechen und fortan nur noch auf allen Vieren gehen! Ach ja, die Autobahnen müssen natürlich weg!

Taiwanesisches Unternehmen wirbt mit Hitler-Bild

Im November 99 warb das taiwanesischen Unternehmen K.E. & Kingstone mit großen Plakaten eines lächelnden Hitler mit deutschem Gruße für deutsche Raumheizungen mit der Überschrift »Erklär der Kaltfront den Krieg«. Natürlich zeigten sich die deutschen Offiziellen in Taipee schockiert. Das Hakenkreuz im weißen Kreis der roten Armbinde ist durch das Logo der deutschen Heizungsbaufirma DBK ersetzt. Ein taiwanesischer Firmensprecher erklärte dazu:

»Wir haben uns für Hitler entschieden, weil jeder, der ihn sieht, sofort an Deutschland denkt. Das hinterläßt einen tiefen Eindruck. Die meisten Menschen in Taiwan sind nicht so empfindlich.«

Die deutsche Firma wurde erst im nachhinein über diese Werbung informiert, jedoch scheint sie über Wochen nicht interveniert zu haben. Eine derartige Werbung sei aber, so deutsche Konsularbeamte, nicht erstaunlich, da viele Taiwanesen Hitler bewunderten und kein Verständnis für europäische Geschichte hätten. (AP, 22.11.99)

Eltern wehren sich gegen Holocaust-Indoktrination

Weil die Bochumer Heinrich-Böll-Gesamtschule im Herbst 1999 ihren Schülern den Besuch von Schindlers Liste zur Pflicht machte, gingen 10 Eltern auf die Barrikaden und hielten ihre Kinder vom „Unterricht" fern. Laut der Bezirksregierung Arnsberg soll dies eine Ordnungswidrigkeit sein, nd die Eltern sollen ein Bußgeld von DM 50,- zahlen. (DS, 1/00)

Zensur gegen Unabhängige Nachrichten

Wegen ihrer kritischen Einstellung zur multikulturellen Gesellschaft und der herrschenden Immigrationspolitik in Deutschland wurde bereits im Januar 1995 eine Hausdurchsuchung mit ausgedehnten Beschlagnahmungen im Verlag der Unabhängige Nachrichten durchgeführt. Um eine Verjährung des „Pressedeliktes" zu verhindern (in NRW 5 Jahre), erhob die Staatsanwaltschaft kurz vor Weihnachten 1999 Anklage wegen der Nummern 1/91, 2/92, 4/92, 8/92, 10-12/92, 3-7/93, 3/94, 6-9/94, 12/4, 6/95, 12/95, 2-4/96, 10&11/96, 3/97, 9/98, 1/99. Dem Blatt soll offenbar der Garaus gemacht werden. (UN 12/99, S. 11)

Mitte August versandte die Universität der Bundeswehr ein Schreiben, in dem die Studenten dazu aufgerufen wurde, dem Militärischen Abschirmdienst Meldung zu erteilen, falls die Unabhängige Nachrichten in Briefkästen der Studenten auftauche. Wehe dem Studenten also, der dieses kritische Blatt bezieht!

Haftbefehl gegen Wolfgang Fröhlich

Soeben erfahren wir über das Internet, daß Ende April 2000 gegen den österreichischen Verfahrenstechniker und Spezialisten für Desinfektions- und Vergasungstechnik Dipl.-Ing. Wolfgang Fröhlich - Autor in diesem Heft - Haftbefehl erlassen wurde. Wolfgang Fröhlich ist daraufhin angeblich in die Iranische Botschaft in Wien geflüchtet und hat im Iran um politisches Asyl gebeten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Manfred Roeder

Manfred Roeder erneut verurteilt

Wegen angeblich „Holocaust-leugnender" Bemerkungen während einer Wahlveranstaltung der NPD im August 1998 wurde der nationale Aktivist Manfred Roeder vom AG Grevesmühlen zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Roeder hat Berufung eingelegt. (ADN, 2.12.99)

Anklage wegen Aufruf zu Ordnung und Sauberkeit

Weil der 19-jährige Michael Bar von seinen Kameraden öffentlich forderte, sie müßten »sauber und diszipliniert sein und gegen Verwahrlosung und demokratische/multikulti-Einflüsse« in ihren »Reihen rigoros vorgehen und diese mit Stumpf und Stiel ausmerzen,« und weil Rudolf Heß sich seiner Meinung nach im Grabe umdrehe, »könnte er diese Folgen demokratischer Willenslenkung sehen«, wurde er nun von der Mannheimer Staatsanwaltschaft angeklagt. Bar sitzt zur Zeit wegen Friedhofsschändung ein. (Frankfurter Rundschau, 4.12.99, S. 5)

Strafbare Frage

Weil er mit Schreiben vom 9.9.99 das Bundesaußenministerium um Auskunft bat, an welche Opferzahl des „Holocaust" er zu glauben habe, wird Karl-Wilhelm Klubert zur Zeit wegen „Volksverhetzung" strafrechtlich verfolgt. (Staatsanwaltschaft Köln, Az. 121 Js 763/99). Klubert schrieb:

»Von unserer ex-Bundestagspräsidentin hörte ich nach Jahren wieder die Zahl von 6 Millionen gemeuchelter Opfer in unseren Konzentrationslagern. Auch an anderer Stelle hörte ich nun wieder gleiche Zahlen und glaube an ein System.

Laut den Todesbüchern von Auschwitz sind dort 66.206 Menschen gestorben, laut eines ISD-Schreibens, das in der UNO zirkuliert, werden etwa 360.000 Tote [der NS-Lager] anerkannt. Der ISD, von uns alleine bezahlt, von mehreren Nationen kontrolliert und unter der Ägide des CICR, Genf, arbeitend, hat diese Zahlen nachgewiesen und festgeschrieben. Wobei es sich um Tote aller Rasse, Religionen und Nationalitäten handelt. Keineswegs nur Juden!

Da ich nun völlig verunsichert bin und mir nicht vorstellen kann, dass Sie die Interessen des Deutschen Volkes nicht oder nur halbwegs wahrnehmen, bitte ich der Konsequenzen für mich wegen mir die nachgewiesene Zahl der Opfer anzugeben.

Ich danke im voraus, bitte Sie um speditive Behandlung meiner Anfrage und verbleibe mit freundlichem Gruß

[gez.] Klubert«

Udo Walendy wieder in Haft

Nachdem der Bundesgerichtshof eine Revision des Urteils gegen den revisionistischen Verleger Udo Walendy erwartungsgemäß abgelehnt hat, mußte Udo Walendy (76) am 23. Februar 2000 seine zweite Haftstrafe von 14 Monaten antreten: JVA, Zinnstr. 33, D-33649 Bielefeld-Brackwede II (vgl. VffG 3/99, S. 356) (PW)

Heiko Klein fordert Auslieferung David Irvings

Auf Antrag des Großinquisitors Heiko Klein hat das AG Weinheim die Auslieferung des britischen Historikers David Irving an die deutsche Justiz gefordert. Irving wird vorgeworfen, während einer von Günter Deckert organisierter Veranstaltung in einer Rede den Holocaust geleugnet zu haben. (Stuttgarter Zeitung, 12.1.00)

Staatsanwalt beschlagnahmt Frank Rennickes Konto

Wegen seiner angeblich volksverhetzenden Volksmusik, die ihm bereits ungezählte Strafverfahren einbrachte, wurde im Oktober 1999 das Festgeldkonto des deutschen Liedermachers Frank Rennicke beschlagnahmt. (FR)

KL Majdanek indiziert

Mit Wirkung vom 5.1.2000 hat die Bundesprüfstelle Jürgen Grafs und Carlo Mattognos Buch KL Majdanek. Eine historische und technische Studie indiziert, da es den Holocaust leugne und danach strebe, das NS-Regime aufzuwerten. Das Buch sei auch nicht wissenschaftlich, da es angeblich »die herkömmlichen Erkenntnisse über Majdanek« ausblende (eine glatte Lüge) und lediglich revisionistische Literatur zitiere, »wobei sich die Autoren auch nicht an den Aliasnamen des revisionistischen Chemikers Germar Rudolf bei der Benennung von Quellen stören«, wobei übersehen wird, das in der Wissenschaft Literatur so zitiert wird, wie sie veröffentlicht wurde (Entscheidung 5715(V), Bundesanzeiger Nr. 20, 29.1.2000). Beantragt wurde die Zensur vom Bundesfamilienministerium (Dr. Scholz, Az. 508-2334-1/255, 25,3,99). Herrgott, schmeiß Hirn herab!

Kritik an Bundeswehreinsatz hat strafrechtliche Folgen

Wegen »Störpropaganda« (§ 109d StGB) wird verfolgt, wer den Einsatz der Bundeswehr im Kosovo-Krieg kritisiert, so die Ansicht der StA Freiburg (Az. 45 Js 8934/99).

Im Strafverfahren gegen die NPD (vgl. VffG 4/99, S. 478) hat das LG Stuttgart offenkundig wahrheitswidrig entschieden, daß es sich beim Krieg gegen Serbien nicht um einen Angriffskrieg gehandelt habe, sondern um eine »von den Vereinten Nationen getragene Nothilfeaktion«. Mittlerweile bereitet ein internationales Konsortium von Juristen eine Anklage gegen die Staatsführer der NATO-Mächte wegen Führung eines Angriffskrieges vor.

Österreichischer Buchrezensent verfolgt

Weil er Rudolf Graf Czernins Buch Das Ende der Tabus (vgl. VffG, S. 2/99, S. 227) in der Zeitschrift Zur Zeit öffentlich gelobt hatte, hat die österreichische Staatsanwaltschaft gegen den verantwortlichen Journalisten Gamlich ein Strafverfahren wegen des neuen §3h Verbotsgesetz eröffnet (Holocaust-Leugnung). Autor Czernin selbst blieb jedoch bisher unverfolgt. Es ist schon makaber! (WR)

Justizterror gegen französischen Lehrer

Jean-Louis Berger, Gymnasiallehrer für klassische Literatur am Collège La Pariasson in Lemberg (Lothringen) wird beschuldigt, seine Schüler „vom rechten Weg abgebracht zu haben". Sein Verbrechen: Im Zusammenhang mit einem Schauspiel erklärte er im Rahmen des Unterrichts den Schülern einer 8. Klasse, daß die Deutschen in den 30er Jahren im wesentlichen mit dem Überleben und nicht mit der Jagd auf Juden beschäftigt waren, da ihr Land von großer Arbeitslosigkeit und Inflation heimgesucht wurde. Zudem erklärte er in Bezug auf unlängst vom französischen Wochenmagazin L'Express veröffentlichte Bilder des Konzentrationslagers Nordhausen, daß es sich bei den aufgereihten Leichen nicht um Vergaste, sondern um die Opfer einer US-amerikanischen Bombardierung handelt.

Das reichte indes für die umgehende Dienstenthebung im Mai 1999, für eine Festnahme auf dem Polizeirevier in Bitsch, um am Tag darauf vor dem Untersuchungsrichter in Saargemünd vorgeführt zu werden. Nach der Dienstenthebung soll nun ein Strafverfahren wegen »Anzweiflung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit« erfolgen. Das Motiv für das harte Vorgehen gegen Berger, der vom bekannten Revisionisten-Anwalt Eric Delcroix verteidigt wird, ergibt sich, wenn man weiß, daß er seit über zehn Jahren Aktivist in der Front National ist und bei den letzten Wahlen zur Nationalversammlung 20% der Stimmen erhielt. (Rivarol, 8.10.99)

Europa-Abgeordneter setzt sich für Revisionisten ein

In seiner Rede vor dem Europa-Parlament am 1.12.99 bei der Debatte über den Bericht zu Menschenrechtsfragen hat sich der französische Abgeordnete Bruno Gollnisch (Lyon) gegen die europaweit um sich greifende Verfolgung historischer Dissidenten gewandt und insbesondere den Fall Jean Plantin hervorgehoben (vgl. VffG 4/99, S. 479). Der Bericht des Europaparlaments zu Menschenrechtsfragen schweigt sich über diese Rechtsverletzungen freilich aus.

Australien führt Internet-Zensur ein

Nach Deutschland hat nun auch Australien mit Jahresbeginn die Internet-Zensur eingeführt. Danach macht sich strafbar, wer »verbotene Inhalte« zugänglich macht, definiert als nicht kinder- und jugendfreies Material entsprechend den strikten australischen Film-Jugendschutz-Gesetzen. Als Reaktion darauf hat z.B. die Menschenrechts-Organisation Electronic Frontiers Australia Inc. ihre Website in die USA verlegt.

Hetze gegen Grabert Verlag

Die Medien sind alle auf die Pressefreiheit angewiesen. Das hindert dieselben aber offenbar nicht, sich massiv für die Beseitigung der Pressefreiheit einzusetzen. Mit einem am 18.11.99 abgedruckten Beitrag über den Tübinger Grabert Verlag jedenfalls vertrat das Schwäbische Tagblatt eine Linie, die man nur als Rechtfertigung für die Beseitigung des Menschenrechts auf Meinungsfreiheit bezeichnen kann. In übelster Weise wurde da die gegen den Grabert Verlag seit Jahrzehnten ausgeübte massive staatliche Zensur gerechtfertigt. Keiner der dafür verantwortlichen Journalisten hat daher noch ein Recht, sich jemals zu beschweren, sollte er einmal das Opfer von Zensur werden, was Gott verhüten möge.

Antifa-Brandanschlag gegen Kleinkinder

Auf das Haus des Nationalisten Thorsten Heise in Northeim wurde von einer »Autonomen Antifa« ein heimtückischer Brandanschlag verübt, bei dem der drei Monate alte Säugling des Ehepaars Heise eine Rauchvergiftung erlitt. Der Sachschaden wurde auf DM 300.000 beziffert. (DS, 12/99)

Horst Mahler: Mit zwei blauen Augen davongekommen

Horst Mahler angegriffen

Der Berliner Rechtsanwalt und einstige RAF-Mitbegründer Horst Mahler wurde am 15. November 99 von etwa 20 jugendlichen „Antifa"-Verbrechern angegriffen und leicht verletzt. Mahler hatte deren öffentliche Versammlung im Cafe ExZess (nomen est omen) betreten, wo Aktionen gegen Mahler diskutiert wurden. Mahler wollte mit ihnen diskutieren. Dazu reicht aber wohl die Hirnmasse von Antifaschisten nicht aus.

Streit an der FU um Berndt Rabehl

Zwischen dem Fachbereichsrat Politik und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin und FU-Gründungsmitgliedern ist ein offener Streit um Bernd Rabehl entbrannt. Rabehl, einer der Wortführer der 68er Studentenbewegung und heute Professor am Otto-Suhr-Institut, hatte in einer Rede vor Münchener Burschenschaftlern beklagt, es gebe eine »politische Überfremdung Deutschlands«; Volk und Kultur würden »zerstört«, die »nationale Identität zersetzt«. Dies, so die Gründungsmitglieder, widerspreche dem liberalen Geist der Gründungsmitglieder, die sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus befunden hätten. Andere Gründungsmitglieder verteidigten Rabehls Recht auf Meinungsfreiheit.

Kontrahenten: Klaus-Dietmar Henke und Uwe Backes

Halb-Revisionist Uwe Backes wird bewältigt

Im Jahr 1991 gaben Uwe Backes und Eckhard Jesse zusammen mit Rainer Zitelmann das halbrevisionistische Werk Die Schatten der Vergangenheit heraus. Umso erstaunlicher ist es, daß es Uwe Backes gelang, zum stellvertretenden Direktor des Dresdener Hannah-Arend-Instituts für Totalitarismusforschung aufzusteigen, einem jener wie Pilze aus dem Boden schießenden Vergangenheitsbewältigungsinstitute. Ein Zeitungsartikel des Institutsmitarbeiters Lothar Fritze löste dann eine Streit aus, der darauf abzielt, Backes wegen dessen revisionistischen Tendenzen auszubooten. In der FR vom 9.11.99 veröffentlichte Fritze einen kritischen Artikel über den Bombenanschlag Johann Georg Elsers auf Hitler 60 Jahre zuvor, in dem er dem Attentäter moralisches Versagen vorwarf, da er das Leben vieler Unschuldiger riskiert habe. Obwohl der Artikel auch vom Institutsdirektor Henke (SPD) abgesegnet worden war, versuchte dieser anschließend, Uwe Backes, der sich hinter Fritze stellte, aus dessen Posten zu drängen. Unterstützung fand Henke bei Saul Friedländer,

Saul Friedländer

einem Karteileichen-Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Instituts, der der sächsischen Landesregierung ultimativ mit seinem Rückzug aus dem Beirat drohte, sollte Backes nicht bis Mitte Januar entlassen sein. Friedländers Rückzug würde wahrscheinlich, so Manfred Schaudwet von der Dresdner Bank, die Einstellung der Unterstützung des Instituts durch die Dresdner Bank zur Folge haben, die etwa 1/6 des Institut-Etats finanziert. Derart unter Druck gesetzt, beschloß der Beirat dann tatsächlich die Absetzung Backes, jedoch wurde dieses Votum vom Kuratorium des Instituts aufgehoben. Friedländer gab sich anschließend mit der Versicherung des sächsischen Wissenschaftsministers Hans Joachim Meyer zufrieden, man wolle Backes an einen ehrenwerten Posten einer Universität wegloben. Unterstützt wurde Backes vom Präsidenten des Bundesverfassungsschutz, Peter Frisch, mit dem zusammen Backes seit Jahres das Jahrbuch für Extremismus und Demokratie herausgibt und der Backes als Kämpfer gegen jeden Extremismus verteidigte. Angeblich soll Frisch Henke gegenüber angedeutet haben, Backes erhalte vom Verfassungsschutz sogar Geld für seine Dienste. Inzwischen wird Henke selbst wegen seiner totalitären Methoden schwer kritisiert. (FR, 23.12.99; Spiegel 1/2000; Focus, 4/2000)

Akademischer Diskussionsstil: »verprügeln«

Als Abschluß einer sachbezogenen Diskussion mit dem revisionistisch engagierten George Bartels antwortete der Pressereferent der TU Clausthal-Zellerfeld unter dem offiziellen Briefkopf der Universität wie folgt:

»Signifikant ist ja, daß Sie sich nicht in einem öffentlichen Dialog stellen sondern feige aus dem Hinterhalt aus dem Internet ihre widerlichen Schmierereien verbreiten. Sie können weder Menschen in die Augen sehen noch im direkten Dialog ihre Anschauungen vertreten. Insofern sind Sie zwanghaft, ein Triebtäter, wahrscheinlich auch nur ein potentieller Bombenleger. Zusätzlich haben Sie vermutlich nichts in ihrem Leben erreicht, sind sowohl beruflich wie privat ein Versager. Und da sitzt dieses arme Würstchen vor dem Computer und nervt und ekelt andere Menschen mit seinem schweinischen Geschwätz. SIE WIDERN MICH AN!

Als 15-jähriger hätte ich sie einfach mal so kräftig verprügelt, daß Sie fortan die Schnauze gehalten hätten, heute kann ich nur hoffen, daß Sie irgendwann auffliegen und dann wegen Volksverhetzung abgehen. Und das wird geschehen, wenn Sie nicht endlich mit diesen eMails, die ICH NICHT WILL, AUFHÖREN!

Jochen Brinkmann
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Pressereferent der TU Clausthal
Gerhard-Rauschenbach-Straße 4
Tel.++49 (05323) 9693 15 Fax. (05323)9693 99
38678 Clausthal-Zellerfeld«

Soviel zum akademischen Niveau in Deutschland.

Hochverrat in Bonn? Zum Vergrößern anklicken.

Gefälschtes „Geheimdokument"

Laut Recherchen der Nationalzeitung (10.12.1999) ist das in VffG 2/98, S. 164, abgebildete Schriftstück (hier verkleinert) eine Fälschung:

  1. Es gab nie einen Staatsminister des Namens Rickermann.
  2. Weder im Munizinger Archiv, noch im Spiegel-Archiv, noch in allen verfügbaren Nachschlagewerken über politisch irgendwie hervorgetretene Personen gibt es einen Hinweis auf einen Rickermann.
  3. Zudem sei es erheblich naiv zu glauben, die Alliierten würden sich mittels Unterschrift unter ein Dokument den von ihnen geforderten Hochverrat aller deutschen Bundeskanzler nachweisen lassen. (Die Auschwitz-Keule ist viel wirksamer, d. Red.)
  4. VffG fügt hinzu: Es ist hirnrissig, in einer Verlustmeldung über ein geheimes Dokument, die an diejenigen gerichtet ist, die das Dokument kennen, den Inhalt eben dieses geheimen Dokuments selbst wiederzugeben.

Protest gegen Churchill-Statue in Paris

Ende Oktober '99 verzierten Unbekannte die Hand der Churchill-Statue in Paris mit roter Farbe und den Worten: »Mers-el-Kebir, 1.300 Tote«. Damit wurde in Erinnerung gerufen, daß Churchill im Juli 1940 die Versenkung der in der nordafrikanischen Hafenstadt Mers-el-Kebir liegenden französischen Flotte befahl, um zu verhindern, daß sie in deutsche Hand fiel. Damals starben 1.300 Franzosen. (Daily Mail, 3.11.99)

US-Buch über Bücherverbrennung

Ein erstaunlich mutiges Buch über Bücherverbrennung und Zensur im Westen erschien Anfang 2000 im US-Verlag Greenhaven Press: Katie De Koster (Hg.) Readings on Fahrenheit 451. Es beinhaltet den kompletten Text des Revisionisten und Co-Webmasters der größten revisionistischen Website Codoh.com, Richard Widmann, wie er in etwas aktualisierter Form in VffG veröffentlicht wurde (vgl. VffG 1/98, S. 48-52).

US-Ärzte sterilisierten 62.000 „Unerwünschte"

Seit 1907 führten nach und nach 30 Staaten der USA Gesetze ein, die die erzwungene Sterilisierung „unerwünschter" Elemente (Geisteskranke, Behinderte, Kriminelle, Alkoholiker usw.) ermöglichte. Bis 1960 wurden etwa 62.000 Menschen auf diese Weise unfruchtbar gemacht (40.000 bis 1944). Biologen und Mediziner in den Staaten gaben an, sie verteidigten die Reinheit des nordamerikanischen Menschen gegenüber der Invasion von »niedrigen Rassen aus dem Süden und Osten Europas«. Ein Vergleich mit der Entwicklung in Deutschland bis 1945 ist augenöffnend (vgl. André N. Sofair, Lauris C. Kaldjian, »Eugenic Sterilization and a Qualified Nazi Analogy: The United States and Germany, 1930-1945«, Annals of Internal Medicine, 132 (15.2.00), S. 312-319; www.acponline.org/journals/annals/15feb00/sofair.htm.)

Wie die USA den Bombenterror gegen Berlin planten

Mit einem erhellenden Artikel enthüllte der Spiegel, wie die USA im Zweiten Weltkrieg den Massenmord an der deutschen Bevölkerung übten: In der Wüste des Bundesstaates Utah bauten sie eine Attrappenstadt nach dem Baumuster Berliner Wohnhäuser(!) auf, um herauszufinden, auf welche Weise man eine solche Stadt am günstigsten bombardiert, um die Opferzahl zu maximieren. (»Angriff auf „German Village"«, 41/99, S. 238-243)

War Einstein ein Plagiator?

Olinto de Pretto, ein Industrieller aus Vicenza, Norditalien, veröffentlichte bereits 1903 in der italienischen Zeitschrift Atte, zwei Jahre vor Albert Einstein, die später berühmt gewordene Energiegleichung E = mc², wenn auch nicht im Zusammenhang mit der Relativität. Prof. Umberto Bartocci von der Universität Perugia in Italien beschuldigt daher Einstein des Plagiats, da er de Prettos Erkenntnisse benutzt habe, ohne sich darauf zu beziehen. Einstein wurde 1905 durch seinen Italo-Schweizer Freund Michele Besso auf de Prettos Artikel hingewiesen. (Sydney Morning Herald, 12.11.99)

Fernsehgespräch

Bildtelefon ist etwas Neues, meinen Sie? Von wegen. Bereits 1938 bot die Reichspost ein Fernsehgespräch für 50 Pfennige an. Die Entwicklung dieser Technik wurde durch den großen Patentraub nach dem Zweiten Weltkrieg fast 50 Jahre unterdrückt.

Braunes Kreuz - ein schlechter Witz

»Das Braune Kreuz«

Weil es bei Veranstaltungen nationaler Organisationen des öfteren zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit antinationalen Kriminellen kommt, und da man sich im nationalen Lager offenbar nicht auf die medizinische Betreuung des Roten Kreuzes verlassen möchte, wurde letztes Jahr ein Nationaler Sanitätsdienst gegründet, der laut Meldung der Deutschen Stimme vom Januar 2000 den Namen Braunes Kreuz trägt. So lobenswert die Initiative sein mag, der Name weckt freilich gleich Erinnerungen an den Nationalsozialismus und setzt die Mitglieder des Braunen Kreuzes, wie etwa die zwei jungen Mädchen in unserem Bild, sogleich der Verfolgungswut durch alle „Gutmenschen" aus. Kann man einen dümmeren Namen wählen?


Stand: 31.1.2000


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