Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 4/1999



Amnesty International verweigert Hilfe für Dr. Töben

Wie schon im Fall Walendy, so hat sich die bekannte Menschenrechtsorganisation Amnesty International nun auch im Fall des australischen Revisionisten Dr. Fredrick Töben, Direktor des Adelaide Institute, geweigert, diesem als politischem Gefangenen zu helfen. In einem Brief des Internationalen Sekretariats von AI an John Bennett, Präsident der australischen Civil Liberties Union, vom 20.7.99 (Az. EUR/MP) heißt es:

»Ich bedaure Ihnen mitzuteilen, daß Amnesty International ihn [Toben] nicht als politischen Gefangenen betrachten wird. [...] auf einer Versammlung im Jahr 1995 entschied die Organisation [...], daß sie nicht nur diejenigen vom Status des politischen Gefangenen ausschließen wird, die Gewalt benutzt oder befürwortet haben, sondern auch jene, die deshalb inhaftiert sind, weil sie "nationalen, rassischen oder religiösen Haß in einer Weise befürwortet haben, die einer Aufstachelung zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt gleichkommt." Diese Entscheidung umschreibt die Absicht von Amnesty International, Holocaust-Leugner vom Status als politische Gefangene auszuschließen [...]

GM

Keine Disco nahe dem KL Auschwitz

Weil es die religiöse Andacht im Museum KL Auschwitz stören würde, soll die Genehmigung der Stadt Auschwitz zur Einrichtung einer Diskothek in einem ehemaligen Lagerhaus des KL Auschwitz überprüft werden. Gegen diese Gewerbegenehmigung hatte ein in Auschwitz ansässiges deutsch-polnisches Jugendzentrum protestiert (Warschau, AP, 6.10.99).

"Holt Goethe vom Sockel"

Um Johann Wolfgang von Goethe endlich in "angemessenem deutschen Rahmen" zu präsentieren, wurde Anfang August eine Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen Goethes im KL Buchenwald eröffnet. Dies war ein Beitrag der Vergangenheitsbewältiger zu Weimars Status als "europäische Kulturhauptstadt 1999". Allerdings führte dies zu nicht unerheblichen Protesten seitens der Anhänger Goethes. (Electronic Telegraph, 8.8.99)

Britische Veteranen ehren Rommel trotz Druck

Die seit 19 Jahren in der Rommel-Kaserne in Herringen stattfindende Ehrung Rommels durch deutsche und alliierte Veteranen fand auch dieses Jahr statt, trotz des vom Bundesverteidigungsministerium ausgeübten Drucks, weil diese Veranstaltung den jungen deutschen Soldaten angeblich ein »schlechtes Beispiel« gebe. (Electronic Telegraph, 18.10.99)

Heiligsprechung von Papst Pius XII verzögert

Die katholische Kirche hat beschlossen, die Heiligsprechung von Papst Pius XII zu verzögern (Forward, 15.10.99). Ursache dafür ist eine Pressekampagne gegen den Papst, ausgelöst durch ein weitgehend als einseitig und falsch rezensiertes Buch von John Cornwell des kennzeichnenden Titels Hitler's Pope (Hitlers Papst, Viking Press). Darin wird Papst Pius XII. Antisemitismus, Kollaboration mit Hitler und Schweigen über den Holocaust vorgeworfen. (Daily Telegraph, 17.9.99)

Ingmar Bergmann gab Sympathien für Hitler zu

Der schwedische Schriftsteller Ingmar Bergman hat bereits 1987 in seiner Biographie Laterna Magica zugegeben, in der Zeit zwischen 1936 (als er in Deutschland studierte) bis nach Kriegsende Sympathien für Adolf Hitler gehegt zu haben, doch dauerte es bis zum 8.9.99, bis die skandinavische Presse daraus einen Skandal machte: Die schwedische Autorin Maria-Pia Boethius entdeckte Bergmanns Geständnis und schrieb darüber entsetzt in ihrem Buch Heder och samvete (Ehre und Gewissen). Pikant: Ingmar Bergman entstammt einer reichen schwedischen Familie jüdischer Herkunft.

Mitterand ein Antisemit?

Auszüge aus dem Buch Le Rapport Gabriel von Jean d'Ormesson sorgten Anfang August für Aufsehen in Frankreich. Darin äußerte sich François Mitterand auch zu seiner Freundschaft zum ehemaligen Polizeichef der Vichy-Regierung, René Bousquet. Für die um Bousquet entfachte Kontroverse machte Mitterand, einem Zitat d'Ormesson zufolge, »den mächtigen und schädlichen Einfluß der jüdischen Lobby in Frankreich« verantwortlich. Der unvermeidliche Elie Wiesel weigert sich aber zu glauben, Mitterand sein ein Antisemit gewesen. (AP, 30.8.99) Das stimmt freilich, denn ein Antisemit ist bekanntlich, wen "die Juden" nicht lieben.

Schweiz: Anti-Revisionismus-Hetze als Rohrkrepierer

Christoph Blocher (Bild), ein Schweizer Oppositionspolitiker ähnlichen Formats wie Jörg Haider, geriet Mitte Oktober '99 massiv in das Kreuzfeuer der Medien, als bekannt wurde, daß Blocher eine Broschüre des Schweizer Revisionisten Jürgen Graf in einem privaten Brief zustimmend kommentiert hatte: »Wie recht er [Jürgen Graf] doch hat.« (Sonntags Blick (CH), 17.10.99). Grafs Broschüre Das Rotbuch - Vom Untergang der Schweizerischen Freiheit zeichnet die Demontage der Menschenrechte in der Schweiz u.a. anhand des auch und vor allem gegen die Revisionisten zielenden Antirassismus-Paragraphen 216bis des Schweizer Strafgesetzbuches nach (vgl. http://www.ety.com/tell/untergng.htm). Dieser Paragraph wurde dem Schweizer Volk 1994/95 durch eine massive Medienkampagne aufgeschwätzt. Als Folge dessen konnten die jüdischen Lobbyisten ihre Erpressungskampagne gegen die Schweiz ungehindert durchführen. Eine Umfrage zeigte jedoch, daß die gegen Blocher gestartete Hetzkampagne als "Unterstützer der bösen Revisionisten" die gegenteilige Wirkung zeitigte:

»Nach einer repräsentativen Umfrage des Fernsehsenders RTL/PRO7 unterstützen 10 % der schweizerischen Bevölkerung dieses [Blochers] Lob [für Grafs Buch].« (Israelitisches Wochenblatt, 22.10.99, S. 11)

Die Bestellungen für das Rotbuch sind seither hochgeschnellt, und Blocher erreichte bei den Nationalratswahlen im Oktober einen sensationellen Sieg für seine Schweizerische Volkspartei. Die Medien haben sich daher entschlossen, wieder zu schweigen.

Revisionistenfeinde rufen um Hilfe

Die Zukunft der größten anti-revisionistischen Website, www.nizkor.org, ist ungewiß, da die finanzielle Unterstützung in letzter Zeit ausgeblieben sei. Ken McVay (59), Gründer und Direktor dieses Projekts (www.nizkor.org), hat die Seite für einen Preis von $500.000 angeboten. Sie habe etwa 9.000 »hits« pro Tag (was auch immer er damit meint). (Canadian Jewish News, 21.10.99) Diese Seite ist in letzter Zeit zur Müllhalde aller möglicher Email-Sendungen geworden. Die Seite von VHO und Castle Hill Publishers (http://www.vho.org/) hat täglich etwa 1.000 Besucher und 25.000 abgerufene Dokumente.

Pat Buchanan erneut revisionistisch

Bereits Anfang der 90er Jahre wurde Pat Buchanan als Revisionist "geoutet", als er im Zuge seines Engagements für John Demjanjuk Holocaust-revisionistische Argumente vorbrachte. In seinem neuesten Buch A Republic, Not an Empire wendet sich der berühmte US-Kolumnist, der sich zur Zeit wieder einmal um das Amt des US-Präsidenten bewirbt, gegen die imperialistische Politik der USA. Buchanans Ausführung zum Zweiten Weltkrieg haben dabei umgehend zu einem Sturm der Entrüstung auf seiten der links dominierten US-Publizistik sowie der jüdischen Lobbyisten geführt. Buchanan legt dar, es sei ein Fehler gewesen, daß sich Frankreich und Großbritannien 1939 nach Ausbruch des deutsch-polnischen Krieges gegen Hitler wandten, und daß die angelsächsische Kriegspolitik den Stalinismus gerettet und den "Holocaust" überhaupt erst provoziert hätte. Man hätte Hitler in Polen gewähren lassen sollen, das ohnehin nicht zu schützen war, und sich dann gegen Stalin austoben lassen sollen. »Hätten England und Frankreich Polen keine Garantie gegeben, so hätte es kein Dünkirchen, kein Vichy, keine Zerstörung der jüdischen Gemeinden in Norwegen, Dänemark, Holland, Luxemburg, Frankreich und Italien gegeben.« Nach einem kostspieligen Sieg über die Sowjetunion hätte Hitler keine Ressourcen mehr gehabt, um sich gegen den Westen zu wenden, woran er ohnehin nie ein Interesse gehabt habe. Hitler habe für die USA nie eine Bedrohung dargestellt. Laut Buchanan liegen die Ursachen für die meisten Übel des 20. Jahrhunderts in der Niederlage Deutschlands in Ersten Weltkrieg, die ihrerseits unklugerweise von den USA hervorgerufen wurde. Hätten die USA die Ententemächte nicht unterstützt, wären Frankreich und England zu einem Verhandlungsfrieden gezwungen gewesen, und Deutschland hätte die Möglichkeit gehabt, die blutige Oktoberrevolution im Osten zu ersticken. Ein starkes, vereinigtes Deutschland hätte niemals einen Hitler gesehen, und es hätte weder einen Zweiten Weltkrieg, einen "Holocaust", eine Stalin, einen Kalten Krieg gegeben, kein Versailles, keine Besetzung und Vielteilung Deutschlands, keine amerikanischen Kriegsopfer, keine weltweite horrende Staatsverschuldung, schreibt Buchanan.

Die derart Angegriffenen wissen sich nur damit zu wehren, daß sie derartige Aussagen als Beleidigung der Opfer des amerikanischen Kreuzzuges für Menschenrechte und Demokratie bezeichnen können (die Dresdener sind damit wohl nicht gemeint). Wahrlich, die Wahrheit kann verletzen. Und Buchanans Chancen, die Wahl zu gewinnen, dürften nun gleich Null sein. (AP, 20.9.99)

Todesstoß für Anti-Wehrmachtsausstellung

In einer kritischen Untersuchung der Reemtsma'schen Anti-Wehrmachtsausstellung hat der deutsch-polnische Historiker Dr. Bogdan Musial dieser den wissenschaftlichen Todesstoß versetzt. In einem Beitrag des Titels »Bilder einer Ausstellung. Kritische Anmerkungen zur Wanderausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944"« in den Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte (4/99, S. 563-591) beweist Musial, daß fast alle von Reemtsma und Heer gezeigten Bilder angeblich von Deutschen Ermordeter tatsächlich Opfer des NKWD zeigen, die vor der deutschen Besetzung ermordet und verscharrt worden waren. Nach der Besetzung dieser Gebiete durch die deutschen Truppen wurden diese Leichen exhumiert, forensisch untersucht und dokumentarisch festgehalten. Hätten Heer und Konsorten recht, so würden die Fotos beweisen, daß die Deutschen ihre eigenen Opfer zunächst begraben, dann wieder exhumiert und anschließend sogar fotografiert hätten, eine wahrlich absurde Vorstellung. Prof. Hans Möller, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, hat sich inzwischen der vernichtenden Kritik an der Anti-Wehrmachtsausstellung angeschlossen und es als unverantwortlich bezeichnet, daß diese Ausstellung in den USA gezeigt werden soll. (dpa, 23.10.99)

Nach Waldheim und Tudjman jetzt Hugo Chávez?

Hugo Chávez, ein früherer Fallschirmjäger indianischer Abstammung, wurde kürzlich zum Präsidenten Venezuelas gewählt. Damit sind diplomatische Turbulenzen mit den USA vorprogrammiert, hat sich Chávez doch seit einigen Jahren nicht nur als Bewunderer von Clausewitz, Nietzsche, Carl Schmitt und Karl Haushofer zu erkennen gegeben, sondern zudem als Anhänger des argentinischen Autors Norberto Ceresole, was den Spiegel empörte, denn:

»Zu den Vorbildern, auf die Ceresole sich beruft, gehört der Franzose Robert Faurisson - ein gerichtsnotorischer "Negationist", also Holocaust-Leugner.« (27.9.99, S. 224ff.)

Ob Chávez der dritte Staatsführer sein wird, der sich nach Kurt Waldheim und Franjo Tudjman dem jüdischen Druck beugen und Abbitte leisten wird?

Klage gegen deutsche Firmen abgewiesen

Ein US-Bezirksgericht hat die Klage ehemaliger Fremdarbeiter im Dritten Reich, die gegen deutsche Tochterunternehmen in den USA gerichtet war, abgewiesen. Als Begründung führte Richter Dickinson R. Debevoise aus, gemäß Nachkriegsverträgen seien die Regierungen zur Regelung von Schadensersatzfragen zuständig, nicht aber die Gerichte. Die Kläger legten Berufung ein. (AP, 13.9.99)

Continental muß zahlen

Drei ehemalige KZ-Häftlinge haben mit ihren Entschädigungsverfahren gegen den deutschen Reifenkonzern Continental vor dem Arbeitsgericht Hannover einen Teilerfolg errungen. Das Gericht läßt die Klage zu, mit der die heute in Israel lebenden Ex-Häftlinge und Zwangsarbeiter von Conti 40.000 DM Schmerzensgeld und Lohnzahlungen fordern. Dies geht aus einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hervor.

Die Richter fällten damit einen einmaligen Beschluß: Bisher haben sich deutsche Arbeitsgerichte nur bei Entschädigungsforderungen von osteuropäischen NS-Zwangsarbeitern für zuständig erklärt. Ehemaligen KZ-Häftlingen, auch wenn sie Zwangsarbeit in der deutschen Industrie leisten mußten, war bis dato der Rechtsweg verwehrt. In früheren Entscheidungen hatte es geheißen, daß formell keine Arbeitsverhältnisse zwischen den Firmen und den KZ-Häftlingen bestanden hätten. Das Arbeitsgericht Hannover war jedoch anderer Ansicht, Conti habe die Arbeiter »angemietet«. (Kurier, 11.8.99)

Versicherungen einigen sich mit "Überlebenden"

Eine internationale Expertenkommission unter dem Vorsitz des ehemaligen US-Außenministers Lawrence Eagleburger hat sich mit europäischen Versicherungen (Allianz (D), AXA (F), Winterthur, Zürich (CH), Generali (I)) über die prinzipielle Entschädigung von Holocaust-Opfern geeinigt. Laut Angaben von Allianz-Sprecher Nicolai Tewes seien zwar noch einige Punkte, wie Bewertungsfragen, offen. Prinzipiell stehe aber fest, den NS-Opfern den zehnfachen Wert der ursprünglichen Versicherungspolicen aufgrund der bezahlten Prämien zu ersetzen, sagte der Geschäftsführer des Jüdischen Weltkongresses, Elan Steinberg, in New York.

2,3 Millionen Zwangsarbeits-"Überlebende"

Nach jüngsten Erhebungen leben noch heute etwa 2,3 Millionen ehemalige Zwangs- und Fremdarbeiter des Dritten Reiches, entgegen früheren Schätzungen, denen zufolge nur etwa 600.000 übrig geblieben sein sollen. Diese Ziffer wurde deutschen Vertretern jüngst bei Verhandlungen über eine Entschädigung zusammen mit dem geschätzten Wert der geleisteten Zwangsarbeit mit Zins und Zinseszins präsentiert. Die Summe beläuft sich auf einige zig Milliarden US-Dollar. Diese Daten entstammen der US-Anwaltskanzlei Cohen, Milstein, Hausfeld and Toll. (AFP, 21.8.99)

Daily Telegraph, 31.7.1999: Die mächtigen Nazi-Deutschen und die ohnmächtigen Verfolgten von damals...

Kalifornien erweitert Klagerecht gegen Deutsche

Um auch noch im kommenden Jahrzehnt Schadensersatzklagen zu ermöglichen, hat der amerikanische Bundesstaat Kalifornien ein entsprechendes »Gesetz zur Entschädigung von Sklaven- und Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg« erlassen. Das Gesetz trat mit der Unterschrift von Gouverneur Gray Davis unmittelbar vor den ersten Gesprächen des neuen deutschen Chefunterhändlers Otto Graf Lambsdorff am Donnerstag in Washington in Kraft. Die auf diesem Rechtsgebiet tätige Anwältin Deborah Sturman sagte, sie werde in den kommenden Tagen eine Sammelklage gegen alle betroffenen deutschen Konzerne einreichen, die in Kalifornien tätig seien. Besondere Brisanz erhält das Gesetz durch die Einbeziehung von Erben der NS-Opfer. (APA/dpa)

Hereros wollen Entschädigung von Deutschland

Die Hereros im südwestafrikanischen Namibia wollen beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag einen Wiedergutmachungsentscheid gegen Deutschland erwirken. Hereroführer Kuaima Riruako sagte anläßlich des jährlichen Herero-Gedenktages in Okahandja, sein Volk werde sich an den Internationalen Gerichtshof wenden, da bisherige Verhandlungen mit der deutschen Regierung erfolglos verlaufen seien. Seit Jahren fordert Riruako Wiedergutmachung an den Hereros für das Massaker am Waterberg während der Hererokriege 1904. (Die Welt, 24.8.99) Und wann kommen die Neanderthaler?

Französische Bahn muß nicht zahlen

In Frankreich ist ein Verfahren gegen die Staatsbahn SNCF wegen der Mitwirkung bei Judendeportationen im Zweiten Weltkrieg eingestellt worden. Gegen die SNCF hatte der aus Österreich stammende Franzose Kurt Werner Schaechter Anzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erstattet. Die SNCF habe mehr als 3000 Deportationszüge zusammengestellt, in denen insgesamt 85.500 Männer, Frauen und Kinder in NS-Vernichtungslager transportiert worden seien. Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Entscheidung damit, daß Verbrechen gegen die Menschlichkeit verjähren, falls sie juristischen Personen - wie der Bahn - zur Last gelegt werden. Unverjährbar seien sie nur bei natürlichen Personen. (APA) Es sei denn, es sind deutsche Unternehmen...

Klage gegen Polen

In einer Sammelklage gegen Polen versuchen "Holocaust-Überlebende" Wiedergutmachung von Polen zu erstreiten. In der Klageschrift wird den Polen in vielen Punkten Kollaboration mit den Deutschen, sowie eigenwillige Übergriffe während des Krieges und danach vorgeworfen. (Eastern District of New York, Civil Action No. CV 99-3487) Die Revolution frißt ihre Kinder.

Juden fordern ungarische Selbstbeschuldigung

Die geplante Budapester Ausstellung zum Holocaust in Ungarn mußte auf unbestimmte Zeit vertagt werden, weil sich ein Sturm des Protests seitens der ungarischen jüdischen Gemeinde erhoben hatte. Diese wirft den Ungarn vor, in der Ausstellung alle Verantwortung den Deutschen zuzuschieben und ihre eigene Kollaboration unter den Teppich zu kehren. (AP, 9.9.99)

US-Soldaten plünderten NS-Goldbestände

Eine aufgrund von Zeugenberichten eingesetzte US-Untersuchungskommission hat berichtet, daß einige US-Generäle bei Kriegsende Wertgegenstände des Dritten Reiches, die angeblich per Bahn aus Ungarn kommend in Österreich (Werfen) vorgefunden wurden, geplündert haben, anstatt sie den rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben. Der Wert belaufe sich auf 228 Mrd. US-Dollar. Diese sollen nun durch die US-Regierung entschädigt werden. (AP, 15.10.99) Freilich dann nicht, wenn sich herausstellen sollte, daß die rechtmäßigen Eigentümer Deutsche sind...

GIs: Massenmord an Zivilisten im Koreakrieg

Wie sich nun aufgrund übereinstimmender Berichte von Überlebenden und Tätern herausstellt, haben einige US-amerikanische Soldaten während des Korea-Krieges ein Massaker an Hunderten von nordkoreanischen Zivilisten verübt. Die unter einer Brücke Schutz suchenden Zivilisten wurden einfach mit Maschinengewehrsalven erschossen. Laut AP-Pressemeldung stelle dies neben einem Massaker während des Vietnamkrieges den zweiten Fall eines Übergriffs von US-Soldaten gegen Zivilisten in diesem Jahrhundert dar. Als ob es den US-Luftterror in Europa 1941-1945 sowie die vielen Exzesse nach dem Kriege, denen zusammen insgesamt viele hunderttausend Zivilisten zum Opfer fielen, nicht gegeben hätte.

Wilkomirskis Freundin: eine Gruselautorin

Eine Frau, die fälschlich vorgab, Laura Grabowski zu heißen, behauptet, sie habe in Auschwitz zusammen mit Wilkomirski gelitten. Sie wurde von Wilkomirski als Beweis für seine Behauptungen angeboten. Das christliche Magazin Cornerstone enthüllte allerdings, daß es sich bei Grabowski tatsächlich um eine Autorin handele, die unter dem Namen Lauren Stratford Bücher veröffentliche, in denen sie behauptet, sie sei Opfer satanischer Rituale geworden. Ihr bürgerlicher Name sei Laurel Rose Willson, geboren am 18.8.1941 im US-Staat Washington. Anscheinend habe sie ihre früheren Phantasien einfach nach "Auschwitz" transferieren wollen. Es bestehe daher eine zunehmende Verunsicherung darüber, wie viele Zeugnisse von "Überlebenden" noch gefälscht seien: »Wenn das nicht bedenklich ist, dann ist nichts bedenklich«, sagte Daniel Ganzfried, der Wilkomirski letztes Jahr enttarnte. (Forward, 15.10.99)

Nach mehr als einem Jahr des Zögerns hat sich der Verleger des Buches von "Wilkomirski" (Suhrkamp) nun entschlossen, das Buch aus dem Sortiment zu nehmen. (New York Times, 14.10.99)

Norman Finkelstein über Wilkomirski

»Der erstaunlichste Kommentar kam von Israel Gutman, einem Direktor von Yad Vashem. Erlaubt mir, die entscheidenden Passagen zu zitieren:

"[Wilkomirskis Geschichte] muß sehr gründlich geprüft werden, aber ich glaube nicht, daß es derart wichtig ist. Wilkomirski hat eine Geschichte geschrieben die er im Innersten erlebt hat, das ist sicher. Auch wenn er nicht jüdisch ist, so ist doch wichtig, das er vom Holocaust derart tief berührt wurde. Er ist kein Fälscher. Er ist jemand, der diese Geschichte tief in seiner Seele erlebt hat. Der Schmerz ist authentisch."

Also: Weil Wilkomirskis Schmerz real ist, ist er ein authentischer Überlebender. Es ist egal, daß er den Krieg nicht in Auschwitz, sondern in einem wohlhabenden Zuhause in der Schweiz verbracht hat. Egal, daß er weder Fisch noch Fleisch ist. Laßt mich hinzufügen, daß Gutman in Auschwitz war. Mein Vater traf ihn dort und sie wurden lebenslange Freunde. Und dennoch meint Gutman, es mache keinen Unterschied, ob man in Auschwitz oder in einer Schweizer Abschlußklasse gewesen sei: das ist alles dasselbe, wenn "der Schmerz authentisch ist"!

Ist es nicht an der Zeit für ernsthafte Überlegungen darüber, wie moralisch korrupt das ganze Holocaust-Business geworden ist?«

(Dr. N. Finkelstein, H-NET List, 8.7.99)

Holocaust-"Zeuge" von New York Times entlarvt

Eine Rezension des jüngst erschienen Buches »The Last Survivor: In Search of Martin Zaidenstadt« (Timothy Ryback, Pantheon Books, NewYork, $21) überschreibt das US-Paradeblatt mit:

»Ein Zeuge in Dachau: Ein 83-jähriger Überlebender will niemanden vergessen lassen, aber erinnert er sich wirklich?« (»A Witness at Dachau: An 83-year-old survivor won't let anyone forget, but does he really remember?«)

Darin heißt die wichtigste Passage:

»Aber der Dachauer Bürger, der Ryback am meisten fasziniert, ist der 83-jährige Holocaust-Überlebende Martin Zaidenstadt, der jeden Tag als inoffizieller Führer im Lagermuseum verbringt. Jahrelang stand er draußen vor der Gaskammer und warnte die Touristen, sie sollten die Museumsbroschüre ignorieren, in der ausgeführt wird, die Gaskammer sei nie in Betrieb gewesen. Während die Besucher von Martin Bilder knipsen - ein lebendes und lustiges Monument von jemandem, der dem Tode entkam -, erzählte er ihnen (er spricht so ziemlich alle Sprachen), daß er damals in Dachau als Häftling einsaß und daß er die Schreie derer gehört habe, die vergast worden seien. Das Problem ist, es gibt keine Dokumente, nach denen Martin überhaupt je im Lager war. (Und es ist auch kaum umstritten, daß die Gaskammer wirklich nie benutzt wurde.) Martins Name taucht in der Registratur des Lagers nicht auf. Und dennoch taucht er jeden Tag wohlgemut auf, wiederholt seine eigene Geschichte und bestreitet die offizielle Version bezüglich der Gaskammer.« (New York Times, 5.9.99, Books, S. 11) Wilkomirski ist überall.

Eichmanns Memoiren bedrohen die "Wahrheit"

Der Sohn des Eichmann-Anklägers Guideon Hausner, Amos Hausner, versuchte kurzzeitig, die Freigabe der Eichmann-Memoiren (1300 Manuskript-Seiten) zu verhindern, die dieser während seines Verfahrens verfaßte. Nach A. Hausner seien diese Memoiren die »Lügen eines Kriegsverbrechers«. Es sei gefährlich, diese zu veröffentlichen, da es nur eine Wahrheit über den Holocaust geben dürfe. (AP, 8.8.99) Demgemäß beschloß Israel, die Bücher freizugeben, aber nur veröffentlicht als eine wissenschaftliche Edition mit Hintergrund, Kommentaren und Fußnoten, da man befürchte, Eichmanns Memoiren könnten sonst von »Neo-Nazis und Holocaust-Leugnern für Propagandazwecke« benutzt werden. Tom Segev meinte dazu in Haaretz, Israel würde »diese Angelegenheit immer noch so behandeln, als gefährde sie die nationale Sicherheit Israels. [...] Warum muß der Staat Israel in Fußnoten kommentieren: "hier lügt Eichmann, und hier sagt er die Wahrheit"?« Bisher sind die Memoiren nur von wenigen israelischen Historikern gelesen worden, darunter Yehuda Bauer, der meinte, sie gäben einen Einblick »in die Ansichten eines Lügners und Mörders.« (AP, 10.8.99)

Jüdische Geständnisse

In einem erstaunenswert offenen Beitrag berichtete Barbara Amiel, Ehefrau des kanadischen Medienzars Conrad Black, im Maclean's Magazine (27.9.99) unter dem Titel »Juden und Sonnenschein« (»Jews and Sunshine«) über die Verstrickung ihrer Glaubensgenossen in die verschiedenen Bewegungen dieses Jahrhunderts:

Anti-Semitismus - vom KGB erzeugt

Oleg Kalugin, früher Chef der Gegenspionage und Generalmajor des KGB, hat in seinem jüngst veröffentlichten Buch The First Directorate über seine Desinformationskampagnen berichtet (St. Martins, 1994). Demnach verfaßte seine Abteilung antisemitische Briefe an führende amerikanische Juden und:

»meine Offiziers-Kameraden bezahlten US-Agenten, damit diese Hakenkreuze auf Synagogen in New York und Washington malten. Unsere Leute in New York heuerten sogar Personen an, um einige jüdische Friedhöfe zu entweihen. Natürlich sandte ich über diese Missetaten entsprechende Berichte an meine Zuhörer in Moskau.« (S. 52.)

Und wer bezahlt heute? Und warum?

Kroatischer Alt-KL-Kommandant verurteilt

Der ehemalige Lagerkommandant des kroatischen Konzentrationslagers Jasenovac, Dinko Sakic (78), wurde in Kroatien wegen angeblicher Folter und Mord an 2.000 Häftlingen zur Höchststrafe von 20 Jahren Haft verurteilt. Sakic, der im Juni 1998 von Argentinien an Kroatien ausgeliefert worden war, nachdem er in einem Interview bestätigt hatte, Kommandant von Jasenovac gewesen zu sein, hat während seines ganzen Verfahrens seine Unschuld beteuert. Seine "mangelnde Reue" wirkte sich strafverschärfend aus. Jasenovac gilt gemeinhin als das "Auschwitz des Balkans". Das Urteil wurde von B'nai B'rith begrüßt. (AP, 4.10.99; vgl. VffG 2/98, S. 162)

Schauprozeß gegen Theo Saeveke in Italien

Das Militärgericht Turin hat den ehemaligen SS-Hauptsturmführer Theo Saeveke wegen Repressaltötungen an 15 Gefangenen in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Repressaltötungen wurden von der Wehrmacht nach der Ermordung zweier deutscher Soldaten durch Partisanen angeordnet. Saeveke stand nach dem Krieg in den Diensten des CIA und in den sechziger und siebziger Jahren leitetet er die Abteilung Landes- und Hochverrat des BKA. Er beobachtete den italienischen Schauprozeß aus Deutschland und kommentierte das Urteil wie folgt: »Das ist alles erstunken und erlogen.« Für ihn sei das Turiner Gericht »kommunistisch unterwandert«. Die Verurteilung Saevekes erfolgt allein aufgrund eines 1946 erstellten britischen Untersuchungsprotokolls. (Hannoversche Allgemeine, 10.6.99)

KL-Wächter verliert US-Staatsbürgerschaft

Michael Negele, 79, aus St. Peters, Montana, wurde vom US-Bundesrichter E. Richard Weber (St. Louis) die US-Staatsbürgerschaft aberkannt, da er zugegebenermaßen während des Zweiten Weltkrieges als Mitglied der SS-Totenkopfdivision im KL Sachsenhausen und im Ghetto Theresienstadt als Wache gedient habe. Der gebürtige Rumäniendeutsche soll der Waffen-SS im November 1943 freiwillig beigetreten sein; er selbst spricht jedoch davon, eingezogen worden zu sein. (Vgl. VffG 4/97, S. 291)

Seit der Einrichtung der US-Nazijägerbehörde OSI wurde 63 Personen die US-Staatsbürgerschaft aberkannt, 52 davon wurden anschließend deportiert. Zur Zeit wird noch gegen etwa 250 weitere Personen ermittelt. (AP, 21.7.99)

Frankreich bereitet Schauprozeß gegen A. Brunner vor

Der französischer Richter Herve Stephan schlug Ende August vor, gegen den flüchtigen Alois Brunner, der rechten Hand Adolf Eichmanns, ein Gerichtsverfahren in Abwesenheit durchzuführen, weil er 250 jüdische Kinder nach Auschwitz deportieren ließ. Brunner ist bereits 1954 in Frankreich in Abwesenheit zum Tode verurteilt worden, jedoch ist diese Strafe inzwischen verjährt. Nach dem Papon-Verfahren soll dies nun wirklich der letzte französische Kriegsverbrecherprozeß werden. Brunner versteckt sich seit Jahrzehnten wahrscheinlich in Syrien (die Bunte führte mit ihm anno 1987 dort ein Interview), was Syrien aber bestreitet. (AP, 1.9.99)

"Nazi"-Jagd in Litauen

Gegen den vor Jahrzehnten in die USA emigrierten Litauer Petras Bernotavicius (77) ermittelt zur Zeit die litauische Staatsanwaltschaft wegen dessen angeblicher Beteiligung an Massenerschießungen von Juden während des Zweiten Weltkrieges. Gleichfalls ermittelt wird gegen den in Australien lebenden Litauer Antanas Gudelis (88), der in der gleichen Einheit eingesetzt war wie Bernotavicius. (AP, 28.7.99)

Das gegen Aleksandras Lileikis (92) eingeleitete Strafverfahren mußte wegen des schlechten Gesundheitszustandes des Angeklagten erneut auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Ihm wird vorgeworfen, als Chef der Wilnaer Sicherheitspolizei die Deportation von Juden angeordnet zu haben. (AP, 10.9.99, vgl. VffG 4/97, S. 293)

Mengele-Schauprozeß im Film

Wenig Freunde machte sich der Regisseur Roland Suso Richter mit seinem Doku-Drama über den als "Todesengel von Auschwitz" diffamierten ehemaligen Auschwitz-Arzt Dr. Josef Mengele. In dem Film wird ein fiktiver Prozeß gegen Mengele gezeigt, bei dem Mengele Gelegenheit gegeben wird, sich zu rechtfertigen. Das mußte naturgemäß bei Historikern und bestimmten Lobbygruppen zu Protesten führen. Der Film soll daher in Deutschland nicht gezeigt werden. (AP, 23.9.99)

Deutsches Verfolgungsstakkato

Jean Plantin: 50.000 FF und 1/2 Jahr Haft auf Bewährung

Wegen der Verbreitung wissenschaftlicher, aber dissidenter Schriften zum Holocaust wurde der junge französische Revisionist und diplomierte Historiker Jean Plantin am 7.9.99 zu einem halben Jahr Haft auf Bewährung und zur Zahlung von DM 15.000 verurteilt. Seine damaligen Universitätsprofessoren, die ihm damals beste Noten gaben, vielen ihm in seinem Verfahren in den Rücken: Sie seien entsetzt und hätten nicht gewußt, was daraus würde. (vgl. VffG 3/99, S. 356)

Medien fordern Auslieferung von Germar Rudolf

Die Sunday Telegraph, Wochenendausgabe des seit etwa 100 Jahren als deutschfeindlich bekannten Daily Telegraph, eröffnete am 17.10.99 eine Hetzkampagne gegen den in England wohnenden deutschen Revisionisten Germar Rudolf, der sich anschließend kleine lokale Medien in England und Deutschland anschlossen. Ziel dieser Kampagne ist offenbar die Auslieferung Rudolfs an Deutschland, wo er wegen ungezählter "Gedankenverbrechen" gesucht wird. Laut Meldung des Blattes vom 31.10.99 soll Deutschland inzwischen die Auslieferung Rudolf beantragt haben. Dieses Anliegen soll laut Ausführungen des Blattes in England offenbar auf breites Wohlwollen stoßen. Auslöser der Kampagne war der Vortrag Rudolfs auf David Irvings "Real History" Konferenz Ende September in Cincinnati (USA).

Kommunistischer Mob tobt in Vancouver

Am 30.9.99 wollten der bekannte Rechtsanwalt Doug Christie zusammen mit der Canadian Free Speech League eine Veranstaltung in der öffentlichen Bücherei von Vancouver (British Columbia, Kanada) durchführen, während der Spenden gesammelt werden sollten, um den Kampf des bekannten Kolumnisten Douglas Collins gegen das kanadische "Menschenrechts-Gesetz" zu unterstützen. Collins ist wegen seiner revisionistischen Kommentare in den North Shore News schon öfter von der kanadischen "Menschenrechtskommission" angeklagt und zuletzt verurteilt worden. Diese Veranstaltung wurde allerdings von Kommunisten und anderen Gruppen wie der Canadian Jewish Congress gewaltsam gestört. Die anwesenden Polizisten konnten der gewalttätigen Störer nicht Herr werden, die gewaltsam, aber letztlich erfolglos versuchte, die verschlossenen Türen zur Bibliothek aufzubrechen. Die Medien berichteten am nächsten Tag ganz aus dem Blickwinkel der Störer, ohne diese aber zu erwähnen.

Kanadas "Menschenrechts-Gesetz" ist nichts weiter als ein brachialer Versuch, die Meinungsfreiheit einzugrenzen:

Das alles ist Stalinismus pur.

Stand: 27.10.1999


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