Rückblick auf den Revisionismus

Von Ernst Manon

Seit vielen Jahren nun häufen sich die revisionistischen Bücher und Zeitschriftenbeiträge, die aufgrund ihres wissenschaftlichen Tiefgangs und ihrer schier unwiderlegbaren Beweisführung und Stringenz der Argumente schon für sich genommen in der Lage sein müßten, für eine geschichtswissenschaftliche Revolution zu sorgen. Aber nichts passiert. Die Schweigespirale bringt zusammen mit der sich weiter steigernden weltweiten Verfolgungswut immer mehr Revisionisten zum Ersticken. Seien wir also einmal realistisch: Es ist nicht damit zu rechnen, daß bei den momentanen globalen Machtverhältnissen ein Durchbruch des historischen Revisionismus erfolgen kann. Dazu müßte es zu weltweiten politischen Umwälzungen radikalen Ausmaßes kommen, und wer bitte sollte die durchsetzen? Dies gilt ganz besonders für Deutschland, wo ein isolierter Durchbruch des Revisionismus zu einer außenpolitischen Katastrophe führen muß. Es ist daher an der Zeit, sich über die tieferen Gründe dieser Erfolglosigkeit des Revisionismus auf nichtwissenschaftlichem Gebiet Rechenschaft abzulegen. Der nachfolgende Beitrag möge eine diesbezüglich überfällige Diskussion einleiten.


»Der ganze Prozeß der Geschichtsschreibung ist eine einzige Revision. Nicht nur deshalb, weil neue Fakten und Dokumente ans Licht gelangen, sondern weil sogar offenkundige Tatsachen neu bewertet und interpretiert werden können. Kaum eine Generation sieht die Ereignisse durch die gleiche Brille wie die andere.«

Das schrieb Chaim Bermant, der am 20. Januar 1998 verstorbene Chef-Kolumnist des Jewish Chronicle, London.[1]

Revisionismus gibt es in verschiedenen Bereichen, so etwa im Sozialismus, im Kommunismus und im Zionismus, wobei es vorkommt, daß sich einzelne Fraktionen gegenseitig mit dem Vorwurf des Revisionismus aufs heftigste bekämpfen, ja oft heftiger als den eigentlichen Gegner. Revisionen sind auch in den Naturwissenschaften, ja selbst in der Mathematik, angesagt, folgt man etwa Peter Plichta.[2] Revisionismus als Vorwurf bedeutet Abkehr bzw. Verrat an der reinen Lehre. Wissenschaft dagegen muß frei von ideologischer Bindung sein, und der Vorwurf des Revisionismus, ganz gleich auf welchen Gebiet, sollte eigentlich ein Kompliment sein. Dem ist aber nicht so, wird doch Revisionismus z.B. vom BRD-Verfassungsschutz kriminalisiert. Dabei geht es natürlich um den sog. Historischen Revisionismus, im einzelnen hauptsächlich um die Kriegsschuldfrage und den sog. Holocaust.

Ein realistischer Blick auf die Entwicklung dieser Thematik zeigt, daß es trotz aller sachlicher Entlastung aufgrund historischer und naturwissenschaftlich fundierter Forschung nur immer schlimmer wird. Man sagt uns Deutschen nach, wir könnten nur geradeaus denken. Es liegt uns nicht, die Winkelzüge der anderen nachzuvollziehen. Wir wollen einfach (mit Ranke) wissen, wie es wirklich war und deshalb kämpfen wir ehrlich und mit offenem Visier für die Wahrheit mit der naiven Vorstellung, daß am Ende doch die Wahrheit siegen und uns freimachen werde (Joh. 8, 32). Dieser Kampf gleicht aber immer mehr einem Kampf mit Windmühlenflügeln oder, um ein anderes Bild zu bemühen, wir manövrieren uns in eine Art Michael-Kohlhaas-Lage.

1979 schien es in Frankreich zu einem Durchbruch zu kommen - sachlich betrachtet. Daraufhin erschien in Le Monde jene inzwischen berüchtigte Feststellung von P. Vidal-Naquet/Léon Poliakov und 32 weiteren »Forschern«:

»Man darf sich nicht fragen, wie solch ein Massenmord möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat. Dies ist der obligatorische Ausgangspunkt jeder historischen Untersuchung zu diesem Thema. Diese Wahrheit wollen wir einfach in Erinnerung rufen: Es gibt keine Debatte über die Existenz der Gaskammern, und es darf auch keine geben.«[3]

Vidal-Naquet bekannte später, er könne kein Zeugnis ablegen ohne Haß und ohne zu lügen.[4] In einem Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 17. Februar 1995 hieß es entsprechend dieser Denkweise:

»Die Gaskammern haben existiert, folglich müssen sie auch technisch möglich gewesen sein! Es ist darum absurd Beweise zu verlangen.«[5]

Es blieb Gabriel Cohn-Bendit vorbehalten, in der kommunistischen Zeitung La Libération vom 5. März 1979 zu fordern:

»La liberté de parole, d'écrit, de réunion, d'association doit être totale et ne supporte pas la moindre restriction.« (Die Freiheit der Rede, der Veröffentlichung, der Versammlung und Vereinigung vertragen nicht die geringste Beschränkung.)

Hat man das o.g. Le Monde-Zitat wirklich verstanden, bedeutet es doch eigentlich eine Bestätigung der revisionistischen Position, denn wenn es keine Debatte über irgend etwas geben darf, dann stimmt da eben etwas nicht. Wäre es nämlich die Wahrheit, dann würde sie in einer offenen Debatte früher oder später nur bestätigt werden, was sich doch die Gegenseite wünschen müßte. »Es ist Vorsicht geboten, wenn alle Experten einig sind«, meinte schon Bertrand Russell. Zweitens bedeutet es aber, daß es sich bei dieser angeblichen Wahrheit um etwas Mystisches, Symbolisches handelt. Diese "Wahrheit" wird nicht erforscht, sondern "in Erinnerung gerufen". Man denke an die Rede von Ezer Weizmann im deutschen Bundestag »Unstet und flüchtig bin ich, wenn ich den Spuren meiner Väter folge«:[6]

»Ich war ein Sklave in Ägypten [...] Mit König David zog ich in Jerusalem ein [...] Ich habe gegen die Römer gekämpft [...]«

Dann der Schluß:

»Meine Damen und Herren, wir sind ein Volk der Erinnerung und des Gebetes. Wir sind ein Volk der Worte und der Hoffnung. Wir haben keine Reiche geschaffen, keine Schlösser und Paläste gebaut. Nur Worte haben wir aneinander gefügt. Wir haben Schichten von Ideen aufeinandergelegt, Häuser der Erinnerungen errichtet und Türme der Sehnsucht geträumt - möge Jerusalem wieder erbaut werden, möge Frieden schnell zu unseren Zeiten gestiftet und bereitet werden, Amen.«

Ein in Paris lebender - offenbar jüdischstämmiger - Essayist, Benjamin Korn, schrieb dazu einen zornigen Kommentar. Er fragte, was geschehen wäre, hätte im Anschluß der deutsche Kanzler gesagt: "Ich war Feldherr im Teutoburger Wald an der Spitze der germanischen Stämme usw." Er antwortete, man hätte ihn dorthin gebracht, wo alle sind, die sich für Napoleon oder den Mann Moses halten. Der Wahngehalt der beiden Sätze sei absolut identisch. Nur einmal sei es ein religiöser und einmal ein ordinärer Wahn.[7]

Generell ist das Phänomen als »Pseudologia phantastica« bekannt, wie es der Psychiater Anton Delbrück Ende des letzten Jahrhunderts erstmals benannt hat:

»Hierunter verstehen wir das Verschmelzen von Phantasie und Wirklichkeit in einer solch intensiven Art und Weise, daß der Tagträumer selbst oft nicht mehr zu unterscheiden vermag, was Realität und was Fiktion ist. Dieser Zustand kann vorübergehender Natur sein, er kann sich jedoch verfestigen und über längere Zeiträume das Denken beherrschen. Eine Eigentümlichkeit pseudologischer Zustandsbilder ist, daß eine übernommene Rolle nicht nur die Phantasie ausfüllt, sondern daß sie aufgrund ihrer Lebendigkeit und subjektiven Präsenz auch in die Realität übergreifen kann.«[8]

Heinrich Heine erlebte mit etwa 13 Jahren eine Episode einer Pseudologia phantastica. Die Beschäftigung mit den Tagebüchern seines verstorbenen Großonkels war so intensiv, daß er sich fast ein Jahr lang völlig mit diesem identifizierte.

Bei einer kollektiven Verbreitung dieses Phänomens wird deutlich, welche Wirkung gewisse Berichte, Tagebücher oder auch biblische Erzählungen haben können. Selbst das Jüdische Lexikon (1927) berichtet über »die theologisch-juristische Dialektik, die durch sich ins Unendliche spinnende Interpretation, Auslegung, Hineindeutung nach den Regeln einer scharfsinnig, ja bisweilen spitzfindig betriebenen hermeneutischen Kunst oft genug Welten aus dem Nichts erschuf.«[9] (Herv. durch mich.)

Erinnern wir uns daran, daß 1960 Prof. Martin Broszat als Zeuge in einem Prozeß gegen Erwin Schönborn aussagte (nachträglich an Eides statt bestätigt):

»Die sechs Millionen sind eine symbolische Zahl.«[10]

Und Daniel J. Goldhagen sagte in einem Interview: »Die Gaskammern sind ein Symbol«.[11] Dann kennen wir ja das Zitat des Direktors für Regierungsbeziehungen der kanadischen B'nai B'rith-Loge, Ian J. Kagedan:[12]

»The Holocaust Dogma of Judaism is the Keystone of the Arch of the New World Order - the Fundamental Principle of the New Age Religion.« (Das jüdische Holocaust-Dogma ist der Schlußstein der neuen Weltordnung - das fundamentale Prinzip der Religion des neuen Zeitalters)

Nehmen wir alle diese Aussagen einmal wirklich ernst, dann sehen wir, es geht um Mythos, Symbol, (Pseudo-)Religion und letztlich um die Weltherrschaft! So wichtig, so aufrichtig, so ehrenvoll, so unabdingbar es war - und weiterhin ist - die Dinge sachlich, naturwissenschaftlich zu untersuchen, es bringt uns allein nicht weiter. Man kann einen Mythos nicht bekämpfen, indem man Steine untersucht, Baupläne oder Verfahrensweisen analysiert und statistische Berechnungen anstellt. Wir sollten unser Thema Nr. 1 viel mehr auch von einem ideengeschichtlichen und psycho(-patho-)logischen Aspekt her angehen, auch wenn es uns dabei unbehaglich zumute wird, denn mit dem Geradeausdenken ist es dabei nicht getan. Es geht nämlich um eine "andere Logik", mit der wir es auf der Gegenseite zu tun haben. Unserer Logik würde es doch z.B. entsprechen, daß wir uns freuen, zu erfahren, daß totgeglaubte Angehörige doch noch leben, daß Berichte von einer Katastrophe sich als falsch herausstellen. Jemandem, der sich nicht über solch eine "gute Nachricht" freuen kann, würden wir mit Recht mißtrauen - nicht so beim Thema Nr. 1. Daß es sich hierbei um eine "neue Religion" handelt, wird wohl endgültig deutlich, wenn wir in dem neuen Oxford Dictionary of the Jewish Religion[13] einen eigenen Artikel über »Holocaust theology« finden. Darin wird nicht etwa eine eindeutige Theorie des sog. Holocaust vorgelegt, vielmehr werden die verschiedensten, auch einander widersprechenden, jüdischen Stellungnahmen unter dem Aspekt "Wie konnte Gott das zulassen?" referiert. Im Judentum gibt es keine dem Christentum ähnliche Dogmatik.

Prof. Faurisson schrieb einmal, er wisse nicht, wie man eine Religion bekämpfen könne. Das ist das eigentliche Problem! Was in einer Religion bindet, ist ein Mythos und nicht eine rationale Wahrheit. Der Mythos ist - rational betrachtet - ja eigentlich eine "Lüge", nichtrational, tiefenpsychologisch gesehen vielleicht ein Gefäß zur Bewahrung des menschlichen Strebens nach Transzendenz. Ein Mythos braucht nicht im naturwissenschaftlichen Sinn wahr zu sein, er soll binden, Sinn stiften, dem Einzelnen wie dem Kollektiv Identität verleihen. Er ist dann in einem tiefenpsychologischen Sinn "wahr".

Von dem Kirchenvater Tertullian (um 160 bis nach 220) stammt der berühmte Satz: »credo quia absurdum« (Ich glaube, weil es absurd ist). Der Philosoph Lutz Geldsetzer setzt die Entstehung des christlichen Mythos mit leisem Spott in Verse:[14]

»"Unglaublich!" sagt' Tertullian / - er war der Stoa zugetan - / "ein Gott, der als Verbrecher stirbt, / schon dadurch sich den Ruf erwirbt, / er sei ein Gott in Menschsgestalt, drum glaub' ich's ohne Vorbehalt. / Und daß vom Tod er auferstanden / man sah das nie in unsern Landen -, / das ist so höchst absonderlich! / Und darum überzeugt es mich." / Was nun der Glaube selber war, / das war ja schon seit Platon klar: / Nur Glaub' und Meinung galt den Sinnen / und dem, was wir durch sie gewinnen. / Doch wissend schaun wir die Ideen, / die wir mit geistgem Auge sehn. / [...] Der Jude Philon hat's gezeigt, / daß hinterm Wortsinn liegen muß / ein tiefer Sensus mysticus. / In einem Buch, in der Tora, / für Juden er verzeichnet war. [...]«

Jürgen Graf schrieb in seinem Buch Der Holocaust Schwindel:[15]

»Die Revisionisten haben die Lunte an den Holocaust-Götzen gelegt, und es braucht nur noch jemanden, der sie anzündet. Brennt das Feuer an der Lunte, so ist der Sturz des abscheulichen Götzen nur noch eine Frage von einem oder zwei Jahren. Sein Sturz wird die Welt erschüttern.«

Schön wär's, was den Sturz des Götzen anbelangt. Aber wer will das letztere, was vielleicht den Dritten Weltkrieg bedeuten würde? Prof. Noam Chomsky schreibt in The Fateful Triangle: The United States, Israel and the Palestinians, wenn auch in anderem Zusammenhang, Israel könne sich wie ein "wildes Land" gebärden, gefährlich für seine Umgebung, nicht normal, es wäre sogar fähig, Ölfelder in Brand zu setzen oder einen Atomkrieg zu beginnen. Und Jörg Bremer, der Israel-Korrespondent der FAZ berichtet von Extremisten, die meinen, »man muß nur noch den Dritten Tempel herbeibomben.«[16]

Es ist doch gerade der Trick, den Mythos so hoch (oder besser tief) zu verankern und derart ins Gigantische zu steigern, daß eine Demontage, also ein Gesichtsverlust Israels bzw. des Judentums in zunehmendem Maße katastrophale Folgen hätte, handelt es sich doch letztlich um ein machtpolitisches Vabanque-Spiel mit (pseudo-)religiösem Hintergrund. Dieses Vabanque-Spiel wird mit ebenso primitiven wie wirksamen Mitteln betrieben, die an Berichte aus den Roten Paradiesen erinnern. Man sollte dabei einen psychologischen Mechanismus im Auge behalten, den Günter Schabowski in einer schonungslosen Analyse seines kommunistischen Engagements beschreibt:[17]

»Auf eine indoktrinierte Gruppe wirkt der Ketzer glaubensstärkend, fanatisierend. Die Stigmatisierung des freien Denkens in den eigenen Reihen befriedigt ja in der kommunistischen Bewegung nicht nur das unnatürlich starke Bedürfnis nach geistigem Selbstschutz.«

Im gegenwärtig herrschenden Holocaust-Religionssystem ist der Holocaust-Revisionist der Ketzer. Das wissen wir; wichtiger aber ist, zu erkennen, daß jede Äußerung, jedes noch so wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnis für die Anhänger des Systems glaubensstärkend, ja fanatisierend wirkt. Das führt mitunter zu kuriosen Ergebnissen. So werden etwa in einer kostenlosen, 37-seitigen Aufklärungsbroschüre des Bayerischen Staatsministeriums des Innern mit dem Titel Revisionismus (1996) oder einem 275-seitigen, ebenfalls kostenlosen Verfassungsschutzbericht (Stand März 1998) eigentlich recht objektiv die wichtigsten Revisionisten mit ihren Aktivitäten und Thesen vorgestellt. Dabei fehlen auch nicht wörtliche Zitate, etwa aus dem Leuchter-Bericht,[18] dem Rudolf Gutachten[19] oder einem Zündel-Brief. Da wird aus den Staatsbriefen[20] der Satz angeführt: »Hier ringt sich aus deutscher Kehle der Schrei empor: Jetzt reicht es aber!« Mehrere Zitate "rechtsextremistischen" Inhalts aus Presseorganen des im übrigen wohl angeblich jüdischstämmigen Dr. Gerhard Frey (DVU) werden angeführt. Der Staat scheint sich der "anti-revisionistischen" Wirkung sicher zu sein.

Timur Kuran beschreibt das Phänomen der »Präferenzverfälschung«, wie er es nennt, wenn man in der Öffentlichkeit etwas Anderes bekennt als privat, an folgendem Beispiel, wobei es hier nur um das Prinzip geht:[21]

Antisemitismus

»Warum verfolgen die mich nur so?«, Karikatur, wiedergegeben in Response, dem Periodikum des Simon-Wiesenthal-Centers, vol. 15, No. 2, Sommer 1994, S. 10.

»Zur Zeit der spanischen Inquisition neigten die Maranen dazu, sich von den nichtkonvertierten Juden zu distanzieren. Wer, so glaubten sie, mit praktizierenden, nicht dissimulierenden Juden befreundet ist, könnte Zweifel an seiner eigenen vorgeblichen Konversion zum Christentum wecken. Viele Konvertierte gingen noch einen Schritt weiter und nahmen an Verfolgungen praktizierender Juden teil. Bezeichnenderweise waren sowohl der erste Großinquisitor wie sein direkter Nachfolger jüdischer Herkunft. Wenn ein Konvertit Nichtkonvertierte verfolgt, so kann er dies aus Aversion tun. Er kann aber auch - alternativ - von dem Wunsch motiviert sein, seine gewählte Öffentliche Präferenz als genuin erscheinen zu lassen - d. h., signalisieren wollen, daß er seine Konversion ehrlich meint.«

Und in bezug auf das Leben im Kommunismus:[22]

»Indem sie ihre Präferenzen verfälschten und an der Disziplinierung von Andersdenkenden mitwirkten, konservierten die Bürger gemeinsam ein System, das viele als verabscheuenswert empfanden. In [Vaclav] Havels eigenen Worten verlief die entscheidende "Konfliktlinie" somit nicht zwischen der Partei und dem Volk, sondern "durch jeden Menschen", denn jeder war "auf seine Art ihr Opfer und ihre Stütze." - Havels Beobachtung fand ein eindrucksvolles Echo auf einem Transparent, das nach dem Fall der Berliner Mauer über dem Altar in einer . . . Kirche hing: "Ich bin Kain und Abel." - [...] Jahrzehntelang haben also Heuchelei und Lüge die Quelle der Stabilität des kommunistischen Systems gebildet. Wäre das Phänomen der Präferenzverfälschung nicht allgegenwärtig gewesen, die kommunistischen Regime des sowjetischen Imperiums hätten es ständig mit einer unüberhörbaren Opposition zu tun gehabt, und all ihre Macht hätte nicht ausgereicht, den Bürgern politische und soziale Reformen zu verwehren.«

In den USA erlauben die Behörden unter dem wachsamen Auge der American Civil Liberties Union der amerikanischen Nazi-Partei, unverfroren »rassistisches« Schrifttum zu verbreiten und verteidigen sogar deren Aufmärsche gegenüber »empörten Bürgern«.[23] Die ADL (Anti Defamation Leage) initiiert in Amerika Nazi-Veranstaltungen mit der Parole »Hitler was right!« und organisiert natürlich ebenfalls die Gegenveranstaltungen dazu.[24] Das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles bietet im Internet ein Archiv mit antisemitischen Karikaturen und Cartoons an.[25] Gertrud Hardtmann, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychoanalytikerin und Professorin für Sozialpädagogik / Sozialtherapie, Berlin, bietet ein besonders interessantes Beispiel: Sie wurde »von einem Juden projektiv verzerrt wahrgenommen und behandelt«, worauf ein ebenfalls jüdischer Freund »trocken kommentierte: "Da könnte man glatt zum Antisemiten werden"«, eine Bemerkung, mit der er ihre »unbewußte Gefühlsregung auf den Kopf traf«, die sie sich »aus Gründen eines philosemitischen Antisemitismus nicht hatte eingestehen können.« (Hervorh. durch mich). Dem theoretischen Konzept von Freud folgend, wonach der Urquell des Antisemitismus ein auf die Juden verschobener unbewußter Haß auf den Vater sein soll, betrachtet sie diese Bewußtmachung als ein »Stück Geburtshelfertätigkeit - die Geburt des Selbst«.[26] In Erkenntnis ihrer eigenen Präferenzverfälschung übernimmt sie dankbar eine jüdische Theorie, um gerade diese Präferenzverfälschung zur vermeintlichen Vervollkommnung ihrer Persönlichkeit umzumünzen und dies dann vermutlich auch noch als Therapie anderen angedeihen zu lassen.

Daß Juden selbst mitunter lockerer mit diesem Thema umgehen können, beweist Henryk M. Broder:[27]

»Die meiner Ansicht nach beste Definition des Antisemitismus macht als Kalauer in den Vereinigten Staaten die Runde: "Antisemitism is if you cannot stand the Jews more than it is natural" - Antisemitismus ist, wenn man die Juden noch weniger leiden kann, als es an sich natürlich ist. - Dieser Witz verweist die meisten akademischen Definitionen in den Bereich der Wahrsagerei. Er spricht aus, worauf es ankommt: Der Antisemitismus ist kein abweichendes Verhalten, keine Ausnahme von der Regel, er ist der Normalfall des gesellschaftlichen Verhaltens Juden gegenüber - die Regel eben. Das heißt, nicht derjenige, der die Juden nicht leiden kann, verhält sich abweichend von der Norm, sondern derjenige, der nichts gegen die Juden hat.«

Und Chaim Weizmann brachte es auf den Punkt:[28]

»Wir hassen den Antisemitismus ebenso wie den Philosemitismus. Beide sind eine Entwürdigung.«

Gleichzeitig gilt aber:[29]

»Öffentlicher Antisemitismus darf in der Bundesrepublik nicht stattfinden, das gehört zu den Gesetzen der politischen Kultur in Deutschland nach Auschwitz. Wer dieses Tabu bricht, verliert Amt und Ansehen, jedenfalls unmittelbar nach dem jeweiligen Vorkommnis.«

Der Widerspruch dieser Aussagen löst sich auf, wenn man erkennt, daß gerade dies geplant ist: Induzierte Präferenzverfälschung mit zunehmender Internalisierung der Konfliktlinie! - auf Deutsch: Erzwungene Heuchelei mit zunehmender, sich verselbständigender Verinnerlichung.

Der ständige Zwang zur Präferenzverfälschung, resp. Heuchelei führt letztlich zu einer schizoiden Persönlichkeitstruktur und ist gleichzeitig ein höchst wirksames Mittel zur Unterdrückung der Massen. Ludek Pachmann, tschechischer Ex-Kommunist und Schach-Großmeister kommt in bezug auf sein Volk zu dem Schluß:[30]

»Es gibt nämlich für die Seele einer Nation etwas noch schlimmeres als Massenmord und Vertreibung: Es ist ein Zustand, in dem ein Volk mehr als die Hälfte dieses Jahrhunderts zur Lüge und Mißachtung des Rechtes systematisch verführt und erzogen wird.«

Was Kuran »Präferenzverfälschung« nennt, beschrieb der Schriftsteller Czeslaw Milosz in bezug auf das Leben in den "Volksdemokratien" als Die Kunst des inneren Vorbehalts in seinem Buch Verführtes Denken:[31]

»Man kann die Beziehungen der Menschen untereinander dort kaum anders bezeichnen als mit dem Wort Verstellung oder Schauspielerei; der einzige Unterschied ist, daß ihre Bühne nicht auf dem Theater, sondern auf der Straße, im Büro, in der Fabrik, im Versammlungssaal, ja sogar im eigenen Zimmer zu finden ist. Jedes ausgesprochene Wort muß im voraus schnell auf seine möglichen Folgen hin geprüft werden. [...] Nach einiger Zeit ist man mit seiner Rolle so verwachsen, daß sich nicht mehr unterscheiden läßt, was eigen und was angelernt ist, und selbst Eheleute sprechen miteinander im Jargon der politischen Versammlung. Das enge Verwachsensein mit der aufgezwungenen Rolle schafft eine gewisse Erleichterung, weil die Spannung und Aufmerksamkeit nun etwas gelockert werden kann. Man weiß, die richtigen Reflexe werden sich im gegebenen Augenblick automatisch einstellen. [...] Zu sagen, etwas sei weiß, und dabei innerlich zu denken, es sei schwarz; in seinem Innern zu lächeln und nach außen einen feierlichen Eifer an den Tag zu legen; zu hassen und dabei Beweise der Liebe zu heucheln; zu wissen und Unwissenheit zu simulieren: wer auf solche Weise den Gegner - der wiederum nicht anders handelt - hinters Licht führt, lernt seine eigene Durchtriebenheit über alles schätzen. [...] Eine Verstellung in so riesigem Ausmaß ist in der bisherigen Menschheitsgeschichte nicht oft beobachtet worden. [...] Begegnet man Aufrichtigkeit bei einem Gesprächspartner, so ist das ein schlimmes Zeichen. [...] Fünfzig oder hundert Jahre der Erziehung nach solchen Grundsätzen können einen Menschentypus heranbilden, für den es kein Zurück mehr geben wird. Der "neue Mensch" ist durchaus kein Postulat mehr, sondern im Begriff, zur Wirklichkeit zu werden. [...] Das Leben in einer ständigen inneren Spannung erweckt Talente, die sonst verborgen im Menschen schlummern. Man hat keinen Begriff von den Spitzenleistungen der Schlauheit und des psychologischen Scharfsinns, deren der Mensch fähig ist, wenn er in die Enge getrieben wird und nur die Wahl zwischen Verschlagenheit oder Tod hat. Wer sich dieser Geistesakrobatik am besten anpaßt, setzt sich durch, und so bildet sich allmählich ein im Europa der Neuzeit sonst wenig bekannter Menschentyp heraus.«

Ein gewisses Maß an "Heuchelei", auch Höflichkeit genannt, ist für ein gedeihliches Zusammenleben unabdingbar, man denke nur an die kaum vermeidbare Formel "Mit freundlichen Grüßen", die man verwendet, auch wenn einem nicht danach zumute ist. Wer wird eine lebensrettende Notlüge verwerfen, wenn man etwa damit rechnen muß, daß ein Patient auf der Intensivstation eine schockierende Nachricht nicht überleben würde? In diesen Fällen ist der "Lügner" immer noch Herr seiner selbst. Schlimm wird es, wenn die Konfliktlinie (nach Havel) nach innen verlagert wird und dem Menschen dadurch seine Integrität, ja sogar seine Identität genommen wird.

»In einer Zeit, da die Menschen ohne Perspektive, von der Hand in den Mund leben, scheint das Judesein eine beneidenswerte Existenzberechtigung zu liefern. [...] Inzwischen ist er der Verwurzelte, und der philosemitische Durchschnittsbürger, der ewig herumirrende Goi, erlebt sich als Mann ohne Eigenschaften, entwurzelt, heimatlos.« (Hervorh. durch mich)

So hält uns Alain Finkielkraut den Spiegel vor.[32] Und Michael Wolffsohn schreibt:[33]

»Die Mehrheit der Israelis hat zu Nation und Nationalstaat ein völlig ungebrochenes Verhältnis. Nationalismus ist in Israel eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland vielen, nein, den meisten eine Unerträglichkeit.«

Wer beschreibt den Zustand der Völker der Welt, die in diesem Jahrhundert systematisch zu Lüge, Heuchelei und Mißachtung von Recht, Wahrheit und Selbstachtung verführt wurden?

Um auf den Historischen Revisionismus zurückzukommen, sehen wir die Lage einmal wie in Hans Christian Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern: Die Kanzlei des Kaisers verteilt Aufklärungsmaterial unter die Bürger, worin aufgelistet ist, wer behauptet, daß der Kaiser nackt sei oder behauptet, die Schneider, die die neuen Kleider anfertigen, seien Schwindler; sogar Gutachten seien darüber angefertigt worden; die Argumente dieser Leute werden genannt. Die Kanzlei engagiert sogar selbst tatsächliche oder vorgebliche Ketzer, die ihre "Wahrheiten" verkünden dürfen. Gleichzeitig wird die sogenannte "Der-Kaiser-ist-nackt-Lüge" unter Strafe gestellt. Aber die Kanzlei kann sich sicher sein, daß der Glaube an des Kaisers neue Kleider und der Abscheu vor den Ungläubigen verinnerlicht und verstärkt wird, denn nur die Würdigen können ja die neuen Kleider sehen, und niemand will gerne als Unwürdiger gelten. Eigentlich weiß jeder Bescheid, aber um die eigene Lage nicht zu gefährden, spielt jeder die geforderte Rolle, sucht den anderen sogar zu übertreffen und lauert gleichzeitig auf die geringsten Anzeichen des Zweifels bei anderen. Die Selbstblendung, wie sie Schabowski beschreibt, breitet sich epidemisch aus. - Bis ein kleines Kind plötzlich ruft: »Aber er hat ja gar nichts an!« Einer sagt's dem andern: »Er hat gar nichts an, ein kleines Kind dort, das behauptet, er habe gar nicht an!« - »Er hat ja gar nichts an!« rief endlich das ganze Volk. - Im Märchen!

Ein systemkonformer Autor, Markus Tiedemann, brachte 1996 eine Schrift heraus mit dem provozierenden Titel In Auschwitz wurde niemand vergast.[34] Das Titelbild zeigt den von Kindern umgebenen Hitler. Man stelle sich einmal diese paradoxe Situation vor: Der Revisionist / Ketzer kann mit automatischer Verurteilung für diese Aussage rechnen; Herr Tiedemann nimmt sie als Titel seines Buches, um sie im Innern mit fadenscheinigen Argumenten zu widerlegen. Oder um bei Andersens Märchen zu bleiben: Die Kanzlei des Kaisers gibt eine Schrift heraus mit dem Titel: Der Kaiser ist nackt! Nicht etwa zur wahrheitsgemäßen Aufklärung, sondern zur Glaubensstärkung der fanatisierten Gläubigen!

Prof. Faurisson hat einmal in einem Artikel The Adventure of Revisionism im Journal of Historical Review zwei psychologisch wichtige Zitate angeführt. Céline: »La rage de mentir et de croire s'attrape comme la gale.« (Die Sucht zu lügen und zu glauben verbreitet sich wie die Krätze) und La Fontaine: »L'homme est de glace aux vérités. Il est de feu pour les mensonges.« (Der Mensch zeigt der Wahrheit die kalte Schulter und ist Feuer und Flamme für die Lüge; in meiner Übersetzung).

Auch Ignatius von Loyola wußte, daß man mit einer Unwahrheit die gläubigen Anhänger besser an sich bindet als mit der Wahrheit. So lautet eine seiner Exerzitienregeln:[35]

»Damit wir in allen Stücken sicher gehen, müssen wir immer festhalten: das was unseren Augen weiß erscheint, sei schwarz, sobald die hierarchische Kirche dies so entscheidet.«

Der Protestant Novalis meinte zu Loyolas Programm, mit größerem Verstand sei an die Ausführung einer größeren Idee noch nicht gedacht worden.[36]

Schon in Sebastian Brants Narrenschiff (1494) heißt es: »Die Welt will betrogen sein.« Später erfand man hinzu: »also soll sie betrogen werden!«

Lüge und Wahrheit sind keine gleichberechtigten Gegner! Mit dem Wissen um die Wahrheit läßt sich - leider - kein Gesellschaftssystem aufbauen, das an Schlagkraft einem System vergleichbar wäre, das auf dem Glauben an eine Lüge beruht - bis dieses an den eigenen Widersprüchen zerbricht. Die Wahrheit hat - leider - nicht den gleichen gesellschaftlichen Disziplinierungseffekt wie die Lüge. Die Wahrheit ist gewissermaßen unbeweglich, vielleicht sogar langweilig; die Lüge ist beweglich, raffiniert, sie erlaubt eine vermeintliche Sicherheit im Lügensystem, sie ermöglicht es, sich vor der Realität in Illusionen zu flüchten.

Wir können also feststellen, daß die o.g. Aphorismen von Céline und La Fontaine, so widersinnig es erscheinen mag, im Grunde höchst wirksame Mittel der Machtausübung und des Machterhalts beschreiben. Es geht dabei um eine Art Tiefenpsychologie, die nicht an den Universitäten gelehrt wird. Eine Behauptung (eine Lüge), sehr oft und mit großer Bestimmtheit in die Welt gesetzt, entwickelt schließlich eine Eigendynamik, die jeder rationalen Bekämpfung trotzt, erst recht dann, wenn der Boden über Jahrhunderte vorbereitet wurde. Der emeritierte Althistoriker Christian Meier:[37]

»Seit einiger Zeit ist klar, daß die Ermordung der sechs Millionen europäischen Juden in immer neuen Wellen ein nachhaltiges Erschrecken hervorrufen muß. Dieses unfaßbare Verbrechen ist nirgends einzuordnen, man kann mit ihm nicht in Frieden leben. Bei allen Versuchen, es sich bewußt zu halten, muß es im Gedächtnis immer wieder ein Stück weit absinken - um dann nicht nur von Fall zu Fall, sondern immer wieder auch für große Teile der Gesellschaft sich aufs empfindlichste zu regen

Irgendwann ist dann der Mythos derart tief in den Seelenschichten verankert, daß man vielleicht sogar einmal auf den vordergründigen "Götzen" verzichten kann.

Denken wir daran, daß schon andere, kleinere Götzen gestürzt sind: die Gaskammer von Dachau, die Gaskammern im Altreich. Nach dem Fall der 4 Millionen-Zahl von Auschwitz meinte Waclaw Dlugoborski, der Kurator für Forschungsfragen der Gedenkstätte Auschwitz / Birkenau lapidar, daß »aber auch die aus politischen Gründen heraufgesetzte Anzahl der Opfer von Auschwitz« tabuisiert war.[38] Die Demontage der Katyn-Lüge wurde in einer einstündigen, mittnächtlichen Fernsehsendung behandelt, dann hat man nichts mehr davon gehört. Auch kleinere Linke Ikonen[39] wurden gestürzt, ohne daß es uns zugute gekommen wäre. Im Gegenteil! Auch erfolgt die Demontage der Götzen oder Ikonen stets durch Systemkonforme und nicht durch Ketzer. Letztere mögen die Demontage mit vorbereitet haben, können den Erfolg aber dann nicht für sich verbuchen. Eine Revision "von oben" wird gewöhnlich ohne Murren hingenommen. Und schließlich muß man wohl leider davon ausgehen, daß das deutsche Volk, aber auch andere, inzwischen geistig derart apathisch geworden sind, daß der Sturz des Götzen weder mit Freude noch Bedauern aufgenommen würde. Die psychischen Schäden allerdings blieben noch lange bestehen, und ein internationaler Gerichtshof, der nach der »Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes« vom 9. Dezember 1948, Art. 11b auch seelische Schäden als Völkermord ahnden könnte,[40] würde uns wohl kaum zu Hilfe kommen. Oder doch? Andersens Kinder-Ruf müßte schon weltweit vernommen werden: »Es ist ja alles ganz anders!« Und wer könnte diese Rolle übernehmen und den Bann brechen? Abbé Pierre aus Paris hatte wohl doch nicht das charakterliche Format, diese Rolle voll durchzuspielen.[41] Andersen gibt in seinem Märchen leider keinen Hinweis, wie es dann weitergehen könnte.

Jürgen Graf hat in seinem Buch Todesursache Zeitgeschichtsforschung[42] auf einen Text des durch seinen neunstündigen Shoah-Film bekannten Claude Lanzmann hingewiesen:[43]

»Es hat stets eine christliche Eifersucht gegeben, eine Eifersucht der Christen auf das jüdische Leiden. [...] Wenn Auschwitz etwas anderes ist als ein Schrecken der Geschichte, wenn es sich der "Banalität des Bösen" entzieht, dann erbebt das Christentum in seinen Grundfesten. Christus ist der Sohn Gottes, der bis zum Ende des Menschenmöglichen gegangen ist, wo er die entsetzlichsten Leiden erduldet hat. [...] Wenn Auschwitz wahr ist, dann gibt es ein menschliches Leiden, das sich mit jenem Christi überhaupt nicht auf eine Stufe stellen läßt. [...] In diesem Fall ist Christus falsch, und nicht von ihm wird das Heil kommen. Fanatismus des Leidens! Wenn nun Auschwitz weitaus extremer als die Apokalypse ist, weitaus schreckenerregender als das was der Johannes in der Apokalypse erzählt (denn die Apokalypse ist beschreibbar und gemahnt sogar an ein großes hollywoodähnliches Spektakel, während Auschwitz unaussprechlich und unbeschreibbar ist), dann ist das Buch der Apokalypse falsch, und das Evangelium desgleichen. Auschwitz ist die Widerlegung Christi.«

Anstelle eines Dujardin darauf vielleicht ein Zitat von George Tabori:[44]

»Der kürzeste deutsche Witz ist Auschwitz.«

Das darf aber nur er sagen.

Ein einzelnes Zitat will nicht viel besagen, aber es ist doch ein Mosaiksteinchen in einem Bild, das, wenn wir weiterforschen, unter unserem geläufigen Bodenmosaik zum Vorschein kommt. Nehmen wir nun einen Brief, den Baruch Lévy an Karl Marx schrieb:[45]

»Das jüdische Volk will insgesamt sein eigener Messias sein. Es will die Oberherrschaft erreichen durch Zerstörung anderer Rassen, durch Aufhebung der Grenzen, durch Vernichtung der Monarchien, die immer Träger des Individualismus waren und durch Errichtung einer Weltrepublik, in der die Juden die Vorrechte der Bürgerschaft ausüben. Diese neue Weltordnung wollen die Kinder Israel, die überall verteilt sind, mit Führern ohne Oppositionsgeist versehen, - und das wird umso mehr der Fall sein, wenn sie erfolgreich die arbeitenden Massen unter Kontrolle bekommen werden. Die Regierungen der verschiedenen Völker, die den Willen der Weltrepubliken darstellen, fallen ohne Schwierigkeit durch den Sieg über das Proletariat in die Hand der Juden. Dann wird es für die jüdischen Regenten möglich sein, privates Eigentum abzuschaffen und überall Gebrauch von staatlichen Hilfsmitteln zu machen. Dadurch werden die Thesen des Talmud erfüllt, worin gesagt ist, daß, wenn die Zeit des Messias kommt, die Juden die Herrschaft über die ganze Welt in Händen haben werden.«[46]

Das Proletariat verstand Marx als »messianische Klasse«.[47] Ein Namensvetter des Briefschreibers, der jüdische Schriftsteller und Philosoph Bernard-Henri Lévy schreibt in der Zeitschrift Le Point vom 13. Dezember 1997 von einer »umgekehrten Vorsehung mit den Juden als Christus«.[48]

Wer nun glaubt, mit dem angeblichen Zusammenbruch des Kommunismus und dem angeblichen Ende der Illusion (François Furet, 1996) sei das alles hinfällig, der könnte sich vielleicht der allergrößten Illusion hingeben.

»Was sich angesichts eines drohenden finanziellen Staatsbankrotts einflußreiche Kräfte in beiden Kammern des Parlaments gemeinsam mit Anhängern des altneuen Ministerpräsidenten Tschernomyrdin an Remeduren vornehmen wollen, entspricht weitgehend Vorstellungen, von denen man glaubte, sie seien mit dem Untergang des Kommunismus ein für allemal begraben worden.«[49]

Kam das Ende vor dem Anfang? - 150 Jahre "Manifest der Kommunistischen Partei" nennt Konrad Löw sinnigerweise seine neueste Abrechnung mit dem Marxismus.[50] Und die FAZ-Korrespondentin Kerstin Holm kommt in ihrer Analyse »Die russische Gesellschaft entwickelt sich zurück« zu dem überraschenden Schluß:[51]

»Der bolschewistische Geist des neuesten Sprungs nach vorn ist unverkennbar.«

Das klingt nach geschichtlicher Dialektik.

Wenn es möglich war und ist, daß die "neue Religion" zumindest in der westlichen Welt weitestgehend Fuß fassen konnte - ein Holocaust-Denkmal gibt es jetzt übrigens auch in Moskau -, so offensichtlich deshalb, weil der neue Leidens-Mythos bereitwillige Aufnahme findet in einer Welt, die über anderthalb Jahrtausende lang vom christlichen Leidens-Mythos geprägt wurde. Die Säkularisierung oder Entchristlichung der letzten 200 Jahre bedeutet in diesem Zusammenhang keine wirkliche Entlastung. Wenn der Glaube schwindet, bleibt die Glaubensbereitschaft latent bestehen und kann jederzeit mit neuen Inhalten gefüllt werden. Wenn Benjamin d'Israeli 1844 feststellte, Christentum sei Judentum für Nichtjuden und Oswald Spengler meinte: »Die christliche Theologie ist die Großmutter des Bolschewismus«, der Bolschewismus aber nach Baruch Lévy das Mittel ist, das jüdische Volk als Messias zu etablieren, und wenn wir den berühmten Ausspruch des Moses Maimonides (1135-1204) voraussetzen: »Jesus bahnte den Weg für den Messias«,[52] dann schließt sich der Kreis, und es wird deutlich, was es heißt, wenn gesagt wird, wir müßten zu den gemeinsamen Wurzeln, den jüdischen nämlich, zurückkehren.

Daß es sich über alle Umbrüche der Zeiten hinweg und jenseits aller zeitweiligen Allianzen oder Gegnerschaften um ein Denken in Jahrtausenden handelt, möge ein neueres Zitat eines Judaistik-Professors belegen:[53]

»Es fällt auf, daß in der Torá Israel keinen König hat. [...] Wenn aber die Verheißungen im Königtum den Höhepunkt sozio-politischer Entwicklung einer ethnischen Einheit erblicken und sie in Israel erst vierzehn Generationen nach Avrahám in Erfüllung gingen, dann scheint das Buch einen Vergleich mit anderen Völkerschaften geradezu zu provozieren und zeigen zu wollen, wie so anders dabei Israel abschneidet, als ob es sagen wollte: Ihr braucht einen längeren Atem, eure ist eine Weltgeschichte und nicht ein episodales Intermezzo.« (Hervorh. durch mich.)

Dabei geht der Autor natürlich von der Annahme aus, daß die Thora tatsächlich vor über 3.000 Jahren entstanden ist. Im Laufe der Menschheitsgeschichte ist ein solcher Zeitraum allerdings eher ein marginales Intermezzo.

Der Trick ist einfach und genial: Man projiziert eine selbstfabrizierte Prophezeiung in eine mythische Vergangenheit und leitet daraus Ansprüche für die Zukunft ab. R. J. Zwi Werblowsky formuliert es so:[54]

»Doch der jüdische Messianismus ist mehr als Hoffnung. Er ist das große Paradoxon der jüdischen Geschichte: Erinnerung der Zukunft (Hervorh. durch mich.)

Arnold Toynbee war der Meinung, das Judentum sei seit der Zerstörung des Tempels zu einem Fossil erstarrt. Prof. Radday dagegen ist der Überzeugung, es blühe und trage reiche Früchte. Letzteres erleben wir ja fast täglich. Im übrigen sei die Thora das Buch der Welterziehung.[55]

Nachdem man uns unsere Erinnerung an unsere eigene Vergangenheit gründlich verdorben hat, haben wir dem offenbar nichts Wirksames entgegenzusetzen. Auf jeden Fall nicht unsere Volksvertreter, wie der spontane, frenetische Beifall für Weizmanns o.g. Rede zeigte. Bestrebungen, nationale Mythen wiederzubeleben oder Forschungen über eine Verfälschung der Frühgeschichte und arteigener Mythen durch das Juden-Christentum werden ähnlich wie der Revisionismus kriminalisiert.

Man könnte nun annehmen, daß Juden eben eine Anlage zu diesem Denken in mythischen Jahrtausendepochen haben. So glaubte etwa Armand Hammer, Freund Lenins wie auch Vertrauter aller seinerzeitigen amerikanischen Präsidenten, seinen Stammbaum bis auf Judas Makkabäus zurückführen zu können. Heute wissen wir, daß viele, wenn nicht die meisten Juden gar nicht vom biblischen Volk der Hebräer abstammen:[56]

»Viele polnische, bessarabische und ukrainische Juden stammen von Slawen oder Tataren ab, die einst zum Judentum bekehrt wurden unter dem militärischen oder politischen Einfluß der Chasaren, die vom 6. bis zum 10. Jahrhundert über ein gewaltiges Reich am Dnjepr herrschten und ihrerseits zum Judentum bekehrte Turaniden waren.«

Koestlers Buch ist vergriffen, und es wird behauptet, daß der Autor nicht freiwillig in den Freitod ging. Soratrois Buch ist verboten.[57] Wer in der Wahrheit lebt, braucht keine Bücher zu unterdrücken. Umgekehrt kann man aus dem Verbot eines Buches darauf schließen, daß darin ein Stück Wahrheit zu finden ist.

Realistischer ist es wohl, von einem konstitutionellen Identitätsdefizit auszugehen, das mittels phantastischer Geschichtsphilosophie kompensiert wird (Pseudologia phantastica). Aus einem Leben mit Geschichten wird ein Leben in Geschichten, die zum ausschließlichen Bezugsrahmen persönlicher wie kollektiver Orientierung werden. Andernfalls droht nämlich totale Assimilation an die Gastgebervölker und damit der Untergang des Judentums.

»Fehlen [...] Spannungen und nimmt angesichts des problemlosen Umweltverhältnisses die Assimilation überhand, treten im Judentum selbst Gegenströmungen auf, die eine Profilierung in ethnischer oder religiöser Hinsicht mit dem Ziel der Selbstbehauptung zum Ziel haben.«

heißt es im Klappentext einer Schriftenreihe Judentum und Umwelt.[58]

Avraham Burg, "der Mann, der die Schweizer Banken das Fürchten lehrte", läßt die Katze aus dem Sack:[59]

»Nehmen wir an, daß eines Tages Frieden herrscht; dann werden sich Juden und Israelis fragen müssen. - Können wir als Juden ohne einen Feind überleben? Können wir überleben ohne einen Hitler, der für uns definiert, wer wir sind?«

Michael Wolffsohn haut in die gleiche Kerbe:[60]

»Was macht nichtreligiöse Diasporajuden zu Juden? Nichts. [...] Es gehört zur tragischen Absurdität diasporajüdischer Existenz, daß allein der Holocaust für die nichtreligiösen Diasporajuden das jüdische Nichts ausfüllt und somit als einziger Stifter jüdischer Identität bleibt. Die Holocaust-Erinnerung der nichtreligiösen, also der meisten Diasporajuden, hat weitreichende Folgen für das Verhältnis zu Deutschland: Sie nehmen das neue Deutschland der Bundesrepublik eigentlich immer noch als das alte, nationalsozialistische und strukturell judenmörderische wahr. Das ist kein Antigermanismus oder Deutschen-Haß, sondern die verzweifelte und verständliche Suche nach jüdischer Identität(Hervorh. durch mich.)

Wenn Prof. Faurisson in bezug auf die Einwurföffnungen für Zyklon-B in den sog. Gaskammern schlußfolgerte:

»No holes - no "Holocaust"«,[61]

so könnte man weiterfolgern:

»No "Holocaust" - no Jews.«

Grandiose Perspektiven ergeben sich, wenn wir Sonja Margolinas Ausführungen über diese "verzweifelte jüdische Identitätssuche" folgen:[62]

»Die Verdrängung der Bindung an die Gemeinschaft gehört zum Prozeß der Marginalisierung, ist eine Voraussetzung der Identitätsbildung, die bei Juden nie beendet zu sein scheint. Deswegen wollten diejenigen Juden, die Trotzki das Judentum absprachen, nicht wissen, daß seine Art, "nichtjüdisch zu sein", typisch jüdisch war. Aus der gespaltenen Identität, aus der Flucht aus dem Judentum ergibt sich das Judesein. "Der jüdische Abtrünnige", schrieb Isaak Deutscher, "der über das Judentum hinausgelangt, steht in einer jüdischen Tradition." Aber diese Tradition fing nicht erst mit Karl Marx an, sondern mit einem Abtrünnigen, dessen Offenbarungen den Gang der Weltgeschichte verändert haben. Er hieß Jesus Christus. Fremd den orthodoxen Juden, gefährlich den Machthabern, hat er den Juden Gott enteignet und ihn (oder sich) auf alle Menschen, unabhängig von Rasse und Blut, verteilt. Diese Internationalisierung Gottes wurde von den jüdischen Abtrünnigen in der neuesten Zeit in säkularisierter Form wiederholt. In diesem ganz spezifischen Sinne war Marx ein Christus der Moderne und Trotzki sein treuester Apostel. Beide - Christus und Marx - wollten die Geldwechsler aus dem Tempel vertreiben, und beide vermochten es nicht. - Anders gesagt, Jude zu sein bedeutet, Gespaltenheit und Ambivalenz in sich zu vereinen, ohne dies unbedingt wahrzuhaben. Nicht selten erlaubt dieser Zwiespalt, sich der Verantwortung zu entziehen und sich als ewiges Opfer und Verfolgter zu empfinden, um so mehr, als diese Haltung durch geschichtliche Erfahrung legitim genug erscheint.« (Hervorh. durch mich.)

»Die Juden sind [...] das verhängnisvollste Volk der Weltgeschichte: in ihrer Nachwirkung haben sie die Menschheit dermaßen falsch gemacht, daß heute noch der Christ antijüdisch fühlen kann, ohne sich als die letzte jüdische Konsequenz zu verstehen.«[63] (Hervorh. durch mich.)

Diese Ambivalenz hat auch merkwürdige Blüten getrieben, die heute gewöhnlich verschwiegen werden: In den späten 30er Jahren forderte die jüdische Schriftstellerin Gertrude Stein wiederholt den Friedensnobelpreis für Hitler.[64] 1933 schrieb Arnold Schönberg im Pariser Exil einen Brief an Wilhelm Furtwängler, der gegenüber Goebbels und offenbar auch Hitler zu vermitteln suchte, in dem er vorschlug, daß

»wenn sich die deutsche Regierung entschließen könnte, an die Spitze einer Bewegung zu treten, welche der von ihr begonnenen Austreibung der Juden einen historischen Sinn geben würde, [...] ein solcher Schritt der deutschen Regierung allem Gerede gegen die deutsche Kultur mit einem Schlage ein Ende bereiten und seine Gegner dieses nicht zu unterschätzenden Propagandamittels berauben würde. Es würde eine solche Aktion internationaler Befriedigung den Friedenswillen des deutschen Volkes beweisen, ohne es zu verhindern, seine Ansprüche geltend zu machen, wohl aber die Geneigtheit fördern der Völker, einem friedliebenden Deutschland seine berechtigten Machtbedürfnisse zuzugestehen. [...] Es würde ein wahrhaft neues Weltbild entstehen [...]«[65]

In einer Proklamation an das jüdische Volk - Juda erwache! - in Zürich 1938 veröffentlicht, nannte Beri Chaim Hitler den »gerechtesten und friedliebendsten aller Menschen« (S. 79). Alain Finkielkraut soll in einer französischen Fernsehsendung gesagt haben:

»Le nazisme a péché par un excès de bien.« (Der Nazismus hat sich durch ein Übermaß an Gutem versündigt.)[66]

Und neuerdings kam André Glucksmann zu dem Schluß:[67]

»Hitler bin ich.«

Walther Rathenau bekannte in seinen Reflexionen (Leipzig 1912, S. 238):

»Das Seelenphänomen des jüdischen Volkes ist der religiöse Wahnsinn.«

Etwa zur gleichen Zeit schrieb der jüdische Psychiater aus New York, Dr. William Hirsch:[68]

»Es liegt etwas ungeheuer Tragisches darin, eingestehen zu müssen, daß die Menschheit Jahrtausende lang die Krankheitssymptome einiger geisteskranker Juden zu ihrem höchsten Ideale erhoben hat. Es ist dies ein furchtbar tragisches Geschick. Tragischer als irgend etwas, das die Menschheit je betroffen hat.«

Ein Rätsel bleibt es trotzdem, wie die Symptome von den Hebräern auf die Chasaren übertragen worden sind. Abba Eban klärt über »Die jüdische Prägung des christlichen Denkens« auf:[69]

»Das Urchristentum steht dem Judentum näher, als die Vertreter der beiden Religionen im allgemeinen zugeben wollen. Die christlichen Theologen wie die orthodoxen Juden unterschätzen die ursprüngliche jüdisch-christliche Verwandtschaft. Erst nach und nach verwandelte sich das Christentum in eine von der Judengemeinde abgelöste, nichtjüdische Religion. [...] Das Christentum verdankt dem Judentum, abgesehen von Jesus, den Einen, den lebendigen Gott, eine Heilige Schrift - das Alte Testament -, das dem Neuen Testament den Weg bahnte, und eine Geschichtssicht, die dem Leben ein Ziel und der Geschichte einen Sinn gibt. [...] Kein anderes Volk hat einen Mythos von solcher Durchschlagskraft hervorgebracht. [...] Nie zuvor hatte sich ein Volk das menschliche Schicksal so völlig verschieden vom Kreislauf der Natur vorgestellt. [...]« (Hervorh. durch mich.)

Und Martin Buber schrieb in seinem bekannten Werk Der Jude und sein Judentum:[70]

»Alle Ideen eines großen sozialen Bauens in die Zukunft hinein derivieren aus jenem kämpfenden Glauben Israels. [...] Auch der rheinische Judenstämmling Karl Marx ist nur ein Übersetzer des jüdischen Zukunftsglaubens und Zukunftswillens gewesen.«

Nun - 100 Millionen Opfer des Kommunismus lassen danken. Hatten doch schon Alexander und Margarethe Mitscherlich in ihrem bekannten Standardwerk Die Unfähigkeit zu trauern geschrieben:[71]

»Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich im Laufe der kommenden Jahrzehnte die außerordentlichen Opfer der russischen Revolution so etwas wie bezahlt machen.«

Das alttestamentliche Buch Esther (Kap. 3, 12-13) erzählt die Geschichte vom Minister Hamán, der seinen König Ahasveros (Xerxes) über das Unwesen der Juden im Lande aufklärt. Er erhielt daraufhin die Vollmacht, Briefe an alle Fürsten und Landpfleger zu schreiben mit dem Befehl, alle Juden zu vertilgen. Prof. Jehuda T. Radday und Prof. Magdalena Schultz interpretieren die Sache so:

»Dies ist das erste antijüdische Pamphlet in der jüdischen Geschichte und von Juden als Parodie verfaßt! Zu den Mitteln, mit denen Juden das ihnen unbegreifliche Phänomen maßlosen Judenhasses verkraften, gehört der Humor, mit dem sie z.B. hier Hamán, der Verkörperung des Antisemitismus, diesen Rundbrief zuschreiben. Er enthält fast alles, was in späteren ähnlichen Dekreten zu finden ist. Beschuldigung der Gottlosigkeit, Undankbarkeit, Habsucht, Zauberei, Grausamkeit und Ausnützung der Mitmenschen, sowie den Beschluß, das Judenproblem endgültig zu beheben.« [72]

»Der Plan wird im letzten Moment vereitelt. Aber auch wenn er ausgeführt worden wäre, wäre Hamán straflos ausgegangen. Ironischerweise aber wird dieser Erzfeind der Juden doch noch gehängt wegen eines Verbrechens, das er gar nicht beabsichtigt, geschweige denn ausgeführt hatte: Der König verdächtigte Hamán nämlich, die Königin fast unter ihres Gemahls Augen vergewaltigen zu wollen (vgl. Est 7.-5-10).« - »Unverkennbar ist der Humor im Buche Ester.«[73] (Hervorh. durch mich.)

Hamán und seine zehn Söhne wurden gehängt, und die Juden im Lande erhielten die Vollmacht, 75.800 Perser umzubringen. Im Gedenken an diese famose Geschichte feiern Juden seitdem das identitätsstiftende Purimfest, äußerlich gesehen ein Gegenstück zu unserem Karneval. Zwischen Hamán, wenn er denn überhaupt existiert haben sollte, und Hitler liegen etwa 2.400 Jahre!

Solange wir nicht die "geistige Lufthoheit" im eigenen Land haben, lassen sich der "Holocaust-Mythos" und der deutsche "Schuld-Mythos", wenn überhaupt, nur dann bekämpfen, wenn sie als Bausteine im jüdischen (Selbst)-Erlösungsplan begriffen werden, wobei eine Kontinuität vom Alten Testament bis zum Kommunismus besteht, der seine Fortsetzung heute im Globalismus findet.

»Neben christlicher Kirche und sozialistischer Internationale wird noch ein dritter Internationalismus jüdischen Ursprungs genannt, das internationale Finanzkapital. Auch dieses setzt an die Stelle der Totalität lebendigen Menschentums eine Abstraktion, den Ökonomischen, zahlenmäßig in Geld ausgedrückten Nutzwert des Menschen. [...] Ein gerader Weg führt von Paulus über Marx zu Trotzki und seinen feindlichen Brüdern aus dem Reiche des jüdischen Großkapitals.«[74]

Der wahrheitsliebende Historiker oder Revisionist befindet sich in einer Situation, die der eines ehrlichen Kartenspielers gleicht, der mit unehrlichen Partnern spielt und diese immer wieder auf ihre kleinen oder großen Betrügereien hinweist und Ehrlichkeit einfordert. Das heißt, er appelliert an einen vermeintlichen Konsens, der aber gar nicht besteht, wobei diese Partner ihre Betrügereien auch noch mit ihrer Religion legitimieren und mit Recht darauf hinweisen können, daß er, der Ehrliche, ja das Grundgesetz dieser Religion, das Alte Testament, selbst Zuhause im Schrank stehen hat und als Heilige Schrift verehrt.

Man möge nur einmal folgende Stellen in dieser »Heiligen Schrift« nachlesen: 1. Mose 27, 29; 2. Mose 15, 3; 4. Mose 14, 8-9; 5. Mose 6, 10-11; 5. Mose 7, 1-7, 16; 5. Mose 12, 29-30; 5. Mose 20, 13-16; Josua 1, 19; Psalm 2, 89, Psalm 79, 6; Jesaja 33, 10-13; Jesaja 60, 21; Jesaja 63, 6; Jesaja 66, 16; Micha 4, 13.

Otto von Habsburg schrieb über »Unsere jüdischen Wurzeln«:[75]

»Hätte das Judentum nichts anderes hervorgebracht, als das Alte Testament, müßten wir ihm schon größte Anerkennung zollen. Dieses Buch enthält nicht nur grundlegende göttliche Offenbarungen wie die Schöpfungsgeschichte, es ist zudem die erste Schule unseres Denkens und der Ausgangspunkt unserer Entwicklung.«

Graf Nikolaus Richard Coudenhove-Kalergi, der Begründer der Paneuropa-Union, schrieb 1925:[76]

»Eine entscheidende Etappe zu diesem Ziel bildet der russische Bolschewismus, wo eine kleine Schar kommunistischer Geistesaristokraten das Land regiert und bewußt mit dem plutokratischen Demokratismus bricht, der heute die übrige Welt beherrscht.« (Hervorh. durch mich.)

»Hätte Coudenhove-Kalergi im alten Testament gelebt [soll wohl heißen zur Zeit des A.T.], hätte man ihn einen Propheten genannt.« orakelte Otto von Habsburg, der heutige Präsident der Paneuropa-Union, in einem Schreiben aus Pöcking am 9. November 1994.[77]

In einem Aufsatz, der die Protokolle der Weisen von Zion als »fingierte Niederschrift über eine angebliche geheime jüdische Versammlung« entlarven soll, schreibt Dr. Herbert Hillel Goldberg:

»In der Tat wird der Messias aus dem Stamme Juda vom Thron Davids aus einst regieren, wenn Jerusalem die Hauptstadt der Welt sein wird: "Zur selben Zeit wird man Jerusalem heißen des Herrn Thron, und werden sich dahin sammeln alle Heiden um des Namens des Herrn willen zu Jerusalem, und werden nicht mehr wandeln nach den Gedanken ihres bösen Herzens" (Jer. 3, 17). "Dies ist's, das Jesaja, der Sohn des Amaz, sah von Juda und Jerusalem. Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, feststehen, höher denn alle Berge, und über alle Hügel erhaben werden; und werden alle Heiden dazulaufen und viele Völker hingehen und sagen: Kommt, laßt uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem" (Jes. 2, 2-3). Was der Allerhöchste in seinem Heilsplan für die Welt vorgesehen hat, wird kommen, aber nicht auf die Art und Weise, wie die Feinde das darstellen.«

Soweit die "Entlarvung" Goldbergs von den »Friends of Zion, Inc.« bei einer Deutschland-Schweiz-Tournee im Mai-Juni 1994 in christlichen Kirchen! Anläßlich einer »Israel-Konferenz '98« in Nürnberg (3.-5. April 1998) lautete das Grußwort:[78]

»Wir stehen an der Wende zu einer neuen Zeitepoche! Die Nationen reiben sich wund an diesem kleinen Volk und drängen es in die Isolation (Sacharja 12,3). In diesem endzeitlichen Geschehen sind wir Christen aufgerufen, Israel in Liebe zu trösten und dem Messias den Weg zu bereiten (Jesaja 40).«

Kein Wort davon, daß dieses kleine Volk, an dem wir uns wund reiben, im Verhältnis zur Einwohnerzahl wohl die weltweit größte Vernichtungskapazität an Atomwaffen besitzt.[79]

»Nur euch habe ich erkannt von allen Geschlechtern des Erdreiches, darum ahnde ich an euch alle eure Missetaten.«

Dieser Satz des Propheten Amos (Kap. 3, 2) »zeugt von dem hoheitsvollen Selbstbewußtsein, von dem der Prophet, zugleich getreuester Knecht Jahwes und leidenschaftlicher Patriot, erfüllt ist. In diesem Verhältnis zu seinem Volke steckt auch die tiefste Wurzel des Glaubens an den kommenden Messias. [...]«[80](Hervorh. durch mich.)

In Dietrich Eckarts 1924 erschienener Schrift Der Bolschewismus von Moses bis Lenin lautet der letzte Absatz:[81]

»Es ist wohl so: man kann den Juden nur verstehen, wenn man weiß, wohin es ihn letzten Endes drängt. Über die Weltherrschaft hinaus, zur Vernichtung der Welt. Er glaubt, die ganze Menschheit unterkriegen zu müssen, um ihr, wie er sich einredet, das Paradies auf Erden verschaffen zu können. Nur er sei dazu imstande, macht er sich weiß, und es wird ja auch bestimmt so kommen. Aber schon an den Mitteln, die er anwendet, sieht man, daß es ihn insgeheim zu etwas Anderem treibt. Während er sich vorspiegelt, die Menschheit hochzubringen, peinigt er sie in die Verzweiflung, in den Wahnsinn, in den Untergang hinein. Wenn ihm nicht Halt geboten wird, vernichtet er sie. Auf das ist er eingestellt, dazu drängt es ihn; obwohl er dunkel ahnt, daß er sich dadurch mitvernichtet. Er kann nicht aus, er muß es tun. Dieses Gefühl für die unbedingte Abhängigkeit seiner Existenz von der seines Opfers scheint mir die Hauptursache seines Hasses zu sein. Einen mit aller Gewalt vernichten zu müssen, gleichzeitig aber zu ahnen, daß das rettungslos zum eigenen Untergang führt, daran liegt's: die Tragik des Luzifer.«

Die gleiche Einstellung kommt in Frühgedichten von Karl Marx zum Ausdruck, etwa in

»Des Verzweifelnden Gebet: Hat ein Gott mir alles hingerissen, / Fortgewälzt in Schicksalsfluch und Joch. / Seine Welten - alles - alles missen! / Eines blieb, die Rache blieb mir doch. / An mir selber will ich stolz mich rächen, / An dem Wesen, das da oben thront. / Meine Kraft sei Flickwerk nur von Schwächen, / Und mein Gutes selbst sei unbelohnt! / Einen Thron will ich mir auferbauen, / Kalt und riesig soll sein Gipfel sein. / Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen, / Und sein Marschall sei die düst're Pein! / Wer hinaufschaut mit gesundem Auge, / Kehre todtenbleich und stumm zurück, / Angepackt vom blinden Todteshauche, / Grabe selbst die Grube sich sein Glück. / Und des Höchsten Blitze sollen prallen / Von dem hohem, eisernen Gebäu, / Bricht er meine Mauern, meine Hallen, / Trotzend baut die Ewigkeit sie neu.«

Oder aus

»Menschenstolz: Dann werf' ich den Handschuh höhnend / Einer Welt in's breite Angesicht, / Und die Riesenzwergin stürze stöhnend, / Meine Gluth erdrückt ihr Trümmer nicht. / Götterähnlich darf ich wandeln, / Siegreich ziehn durch ihr Ruinenreich, / Jedes Wort ist Gluth und Handeln, / Meine Brust dem Schöpferbusen gleich.«[82]

Winston Churchill meinte jedenfalls in einer Unterhaus-Debatte am 26. Januar 1949, daß der Tag kommen werde, an dem es überall in der zivilisierten Welt zweifelsfrei erkannt werden würde, daß die Strangulierung des Bolschewismus bei seiner Geburt für die Menschheit eine unermeßliche Wohltat gewesen wäre. Auf den Einwand, daß England dann den Krieg verloren hätten, antwortete er:[83]

»No, it would have prevented the last war.« (Nein, das hätte den letzten Krieg verhindert.)

Leider wissen wir nicht, ob er die Geburt des Bolschewismus 1917, 1848 oder zur Zeit Moses ansetzte.

Moses war nach dem AT jedenfalls schon für einen frühen Massenmord verantwortlich, diesmal allerdings nicht an einem fremden Volk, sondern an der geistigen Elite seines eigenen Volkes. Im 4. Buch Mose, Kapitel 16 wird erzählt, wie sich die "Rotte Korahs" gegen Mose empörte,

»samt etlichen Männern unter den Kindern Israel, zweihundertfünfzig, Vornehmste in der Gemeinde, Ratsherren und namhafte Leute. Und sie versammelten sich wider Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr macht's zu viel. Denn die ganze Gemeinde ist überall heilig, und der Herr ist unter ihnen; warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des Herrn?«

Nicht daß nun Moses auf dieses "demokratische" Begehren einging; er kündigte für den nächsten Tag ein "Gottesurteil" an. Die Erde

»tat ihren Mund auf und verschlang sie mit ihren Häusern, mit allen Menschen, die bei Korah waren und mit aller ihrer Habe.«[84]

Zur Begründung der Priesterherrschaft wieder Nietzsche:[85]

»Hat man eigentlich die berühmte Geschichte verstanden, die am Anfang der Bibel steht, - von der Höllenangst Gottes vor der Wissenschaft? ... Der Anfang der Bibel enthält die ganze Psychologie des Priesters. - Der Priester kennt nur Eine große Gefahr: das ist die Wissenschaft, - der gesunde Begriff von Ursache und Wirkung.«

Wissenschaft aber ist Revisionismus!

Man darf in dieser Geschichte auch das Tscheka-Grundprinzip erkennen, wie es Jahrtausende später die Bolschewiken zur Perfektion entwickelten. Am 6. September 1919 schrieb Maxim Gorki einen Brief an Lenin:[86]

»Für mich bemißt sich der Reichtum eines Landes, die Kraft eines Volkes nach der Quantität und Qualität seines intellektuellen Potentials. Die Revolution hat nur Sinn, wenn sie das Wachstum und die Entwicklung dieses Potentials begünstigt. Die Wissenschaftler müssen mit einem Höchstmaß an Zuvorkommenheit und Respekt behandelt werden. Doch wir, während wir unsere Haut retten, schlagen den Kopf des Volkes ab, wir zerstören unser Hirn.«

Lenins Antwort:[87]

»Die "intellektuellen Kräfte" des Volkes mit den "Kräften" der bürgerlichen Intellektuellen in einen Topf zu werfen - das ist nicht richtig. [...] Die intellektuellen Kräfte der Arbeiter und Bauern wachsen und festigen sich im Kampf für den Sturz der Bourgeoisie und ihrer Helfershelfer, der Intelligenzler, der Lakaien des Kapitals, die sich einbilden, das Hirn der Nation zu sein. In Wirklichkeit ist das kein Hirn, sondern Dreck.«

Ein weiteres Beispiel für das Tscheka-Prinzip war das Katyn-Massaker, bei dem die militärische Führungsschicht der Polen ausgelöscht wurde.

Seit der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 gab es nach Rabbi Shmuel Himelstein[88] nur zwei höchst bedeutsame Ereignisse für das Judentum: den Holocaust und die Gründung des Staates Israel. Rabbi Benjamin Blech gibt nun folgende Erklärung für den Zusammenhang beider Ereignisse: Im 3. Buch Mose (Leviticus) 25, 10 heißt es:

»Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt ein Freijahr ausrufen im Lande allen, die darin wohnen; denn es ist euer Halljahr. Da soll ein jeglicher bei euch wieder zu seiner Habe und zu seinem Geschlecht kommen.«

Diese Worte stehen auch auf der amerikanischen Freiheitsglocke. Der hebräische Ausdruck für »you shall return« (ihr werdet heimkehren / TaShuVU) scheint nicht ganz korrekt zu sein. Grammatikalisch gesehen fehlt ein weiteres wvav«); es müßte heißen: TaShUVU. Dieses fehlende »vav« steht für 6. TaShuVU ohne den fehlenden Buchstaben wird als Verheißung gedeutet, daß das jüdische Volk endlich in seine Heimat zurückkehren werde. In Zahlen aufgeschlüsselt ergibt es 708 (400+300+2+6). Das Gründungsjahr des Staates Israel - 1948 - ist nach dem hebräischen Kalender das Jahr 5708. Die Tausender werden ignoriert. Somit ergibt die Verheißung das Gründungsjahr - wobei ein »vav« = 6 (Millionen) fehlt. Wenn die Verheißung nicht "unkorrekt", also mit dem fehlenden »vav« geschrieben wäre, würde sie nicht das richtige Gründungsjahr enthalten oder die Prophezeiung wäre falsch. Da aber Gott niemals irrt, buchstabierte er die Verheißung unkorrekt - ohne »vav« = 6 - um anzuzeigen, daß 6 (Millionen) fehlen werden. (Andernfalls hätte Israel erst 1954 gegründet werden dürfen). Soweit Rabbi Benjamin Blech nach den Ausführungen eines "revisionistischen" Buches.[89] Dieses Buch darf nicht nach Deutschland ausgeliefert werden; der deutsche Botschafter in Washington hat sich jedenfalls gleich zwei Exemplare besorgt. Es wird übrigens von Dr. Robert L. Brock herausgegeben, dem Führer eines »Selfdetermination Committee«, also eines Selbstbestimmungskomitees amerikanischer Neger (pardon: "Afro-Amerikaner"), der auch des Öfteren bei DVU-Veranstaltungen in Passau auftritt und im Verlag des Dr. Frey ein Buch mit Deutschland entlastenden Zitaten, Freispruch für Deutschland,[90] herausgegeben hat, eine Tatsache, die natürlich weder gegen den einen noch den anderen spricht.

Bekanntlich ist für Juden jeder Buchstabe der Thora sakrosankt:[91]

»Ein einziger falscher oder unleserlicher Buchstabe in der [Thora-]Rolle macht sie untauglich und korrekturbedürftig. Wird er während der KHT [Keriát-ha-Torá = Vorlesung aus der Tora] entdeckt, unterbricht man sofort, rollt sie zu, legt sie beiseite und schlägt die Stelle in einer anderen auf - wenn die Juden am Ort so glücklich sind, Eigentümer einer zweiten zu sein!«

Da die Thora für Kabbalisten 600.000 verschiedene Interpretationsmöglichkeiten enthält (oder sind es gar 6.000.000?), würde es nicht wundern, wenn obige Version nicht die einzige wäre:[92]

»Alle Rätsel der Schrift, das garantiert die jüdische Geheimlehre, werden in den letzten sechzig Sekunden vor Anbruch des Jüngsten Gerichts entschlüsselt.«

Eine Neuregelung des bürgerlichen Kalenders, wie sie verschiedentlich in diesem oder jenem Forum der Vereinten Nationen vorgeschlagen wurde, wäre für das Judentum eine Katastrophe und konnte von jüdischen Autoritäten und Organisationen bisher verhindert werden.[93] Diese Beispiele mögen nur aufzeigen, wie naiv es ist anzunehmen, man könne mit rationalen Argumenten den 6-Millionen-Mythos bekämpfen.

Interessant ist es aber doch festzustellen, daß in zunehmendem Maße von den "Überlebenden des Holocaust" statt von den Opfern des Holocaust die Rede ist, als seien auch die Überlebenden Opfer. Dabei wird ein sog. »Holocaust Survivor Syndrome« festgestellt, und das nun schon in der zweiten und dritten Generation, also bei den Kindern und Enkeln der Überlebenden. Diese leiden unter einer "Überlebensschuld". "Holocaust-Überlebende" aus den Gebieten der früheren Sowjetunion leiden zudem darunter, daß ihre "Seele ermordet" wurde. Sollte also der Mythos der 6 Millionen Vergasten einmal nicht mehr aufrechterhalten werden können, so steht eine wachsende Ersatz-Armee der Überlebenden des Holocaust als Träger der Opferrolle bereit.

Der christlich orientierte Leser mag vielleicht über manche der hier gemachten Ausführungen entsetzt sein. Zu seinem Gunsten können wir nur annehmen, daß er seine »Heilige Schrift« nicht kennt. Wer weiß schon, wovon im 4. Buch Mose, Kapitel 19 berichtet wird?:

»Das ist die Verordnung, die der Herr (JHWH) erläßt: Sag den Israeliten, sie sollen dir eine fehlerlose, einwandfreie rote Kuh bringen, die noch nie ein Joch getragen hat. Übergebt die Kuh dem Priester Eleasar! Dann soll man sie vor das Lager hinausfahren und sie vor seinen Augen schlachten. Der Priester Eleasar nimmt mit seinem Finger etwas von ihrem Blut und spritzt damit siebenmal gegen die Vorderseite des Offenbarungszeltes. Darauf verbrennt man die Kuh vor seinen Augen. Ihr Fell, ihr Fleisch und ihr Blut, alles soll man verbrennen, samt ihrem Mageninhalt. [...] Ein reiner Mann sammelt die Asche der Kuh und legt sie an einen reinen Ort außerhalb des Lagers. Sie wird für die Gemeinde der Israeliten zur Zubereitung des Reinigungswassers aufbewahrt. Es ist ein Sündopfer. [...]«

Jetzt ist es endlich soweit!: In Texas soll ein »Rotes Kalb« geboren worden sein.[94] Nur muß die Zinne des Tempels noch von den Muslimen befreit werden, um auch vom rechten Platz aus den Messias begrüßen zu können. Das würde Krieg bedeuten. Aber zum Millenium scheinen manche religiöse Juden und fundamentalistische Christen zusammenzufinden. Denn für sie geht es erst "durch ein tiefes Tal", also durch Krieg und Feuer, zur Erlösung durch den Messias.[95] Für die arme Kuh droht ein Holocaust (= Ganzbrandopfer).

Mit dem Bestseller Esel des Messias hat der israelische Autor Seffi Rachlevsky seine säkularen Landsleute aufgeschreckt:[96]

»[Er] verweist auf einen für das traditionelle Judentum typischen Verdrängungsmechanismus, der sich wie ein roter Faden durch die jüdische Geschichte zieht: Das durch periodisch wiederkehrende messianische Bewegungen heraufbeschworene Unheil wurde immer wieder verdrängt, und die destruktive Rolle, die manche Rabbiner dabei spielten, wurde verschwiegen. [...Die Messianisten fühlen sich bestärkt] in ihrem Glauben, die Zukunft des jüdischen Volkes gehöre allein ihnen. Und diese ist für sie vor allem mit der herannahenden messianischen Endzeit verbunden, an deren Beginn nach kabbalistischer Auffassung das Volk Israel sich von der Herrschaft des "unreinen Mischvolks" befreien wird, jenen satanischen Kräften, die auch als ungläubige Juden in Erscheinung treten können und die von den Gottesfürchtigen entweder bekehrt oder eben vernichtet werden müssen. [...] Netanjahus Politik, die durch immer großzügigere staatliche Zuschüsse die Zahl der Tora-Studierenden geradezu explodieren läßt, wird ebenso als Fingerzeig Gottes verstanden wie die bisherige regierungsamtliche Verzögerungstaktik beim längst fälligen Abzug der israelischen Armee aus den einst biblischen Gebieten.«

In diesem Artikel wird auch einmal ganz offen angesprochen, daß nach der jüdischen Mystik der Kabbala "links" für satanische und "rechts" für die Kräfte des Guten steht. Nach Scholem ist in der Kabbala (seit dem Zohar) die Bezeichnung für das Böse die »linke Emanation« Gottes.[97]

Den Unterschied zwischen Links und Rechts erklärt A. B. Yehoshua folgendermaßen:[98]

»Der Unterschied liegt in dem Glauben, oder in der Fähigkeit zu glauben, daß der Mensch und die Gesellschaft nicht nur die Fähigkeit zur Veränderung haben, sondern den Wusch nach dem wahren Tikkun, und zwar trotz und jenseits der natürlichen und ewigen Mächte, die uns bestimmen, wie jene der Abstammung und der Umwelt. Darin liegt die fundamentale linke Orientierung: der Wunsch zu verändern und die Fähigkeit, sich zu wandeln. Während die Rechte von der Notwendigkeit spricht, unseren Vorfahren gegenüber loyal zu sein, vom Gebot der Generationen, ewigem Schicksal, das sich wiederholt und nationaler Mentalität, spricht die Linke von Freiheit von der Vergangenheit, Neubestimmung unserer Wurzeln, der Zerstörung von Stereotypen. Der Zionismus hat immer hin- und hergependelt zwischen Links und Rechts, Revolution und Konservatismus.« (Hervorh. durch mich)

Ob sich wohl unsere (nichtjüdischen) Linken darüber im klaren sind, daß sie eigentlich kabbalistischen Zielen dienen um als "Esel des Messias" schließlich verheizt zu werden?

Vor 450 Jahren kam Martin Luther zur der späten Einsicht:[99]

»Wenn mir Gott keinen andern Messias geben wollt', als wie die Juden begehren und hoffen, so wollt' ich viel, viel lieber eine Sau als ein Mensch sein. Des will ich dir gute Ursach sagen. Die Juden begehren nicht mehr von ihrem Messias, als daß er solle ein Kochab und weltlicher König sein, der uns Christen totschlage, die Welt unter die Juden austeile und sie zu Herrn mache. [...]«

»Neben den drei üblichen Hirnfunktionen Verstand, Vernunft und Wille, die zusammen den menschlichen Geist ausmachen und der Sicherung seiner Lebensinteressen dienen, schlummert im Menschen offenbar noch eine vierte Denkkategorie, die, durch gezielte Umsteuerung psychischer Funktionen einmal in Gang gesetzt, Menschen gegen ihre ureigensten Interessen zum Nutzen eines fremdbestimmten Willens handeln läßt. Je besser es den Mentoren solcher Umsteuerung gelingt, anderen Menschen ein geschlossenes Weltbild zu suggerieren, um so eher sind diese als Isten zu bewegen, sich selbst und die Umwelt zu opfern, damit es ihren geistigen Übervätern an Herrschaftsmacht und Wohlstand nicht fehle.«[100]

Hoffen wir, daß Prof. Pfeifenberger die Revisionisten von o.g. Isten ausnimmt, denn der wahre Revisionist muß ja bereit sein, die durch "Revision" gewonnenen Erkenntnisse auch stets erneut einer Revision zu unterziehen; er hat also per Definition eigentlich kein geschlossenes Weltbild.

Zum Schluß noch zwei Zitate des genialen, an seinem Judentum zerbrochenen Otto Weininger:[101]

»Daß hervorragende Menschen sonst fast stets Antisemiten waren (Tacitus, Pascal, Voltaire, Herder, Goethe, Kant, Jean Paul, Schopenhauer, Grillparzer, Wagner) geht darauf zurück, daß sie, die so viel mehr in sich haben als die anderen Menschen, auch das Judentum besser verstehen als diese.«

»Und es ist, vorläufig gesprochen, vielleicht die welthistorische Bedeutung und das ungeheure Verdienst des Judentums kein anderes, als den Arier immerfort zum Bewußtsein seines Selbst zu bringen, ihn an sich zu mahnen. Dies ist es, was der Arier dem Juden zu danken hat, - durch ihn weiß er, wovor er sich hüte: vor dem Judentum als Möglichkeit in ihm selber.«

(Fortsetzung folgt.)


Anmerkungen

[1]Jewish Chronicle, 10. Mai 1996, S. 25.
[2]Gottes geheime Formel - Die Entschlüsselung des Welträtsels und der Primzahlencode, Langen Müller, München 1995
[3]Le Monde, 21. Februar 1979, zuletzt wieder zitiert in VffG, 2(3) (1998), S. 226.
[4]Le Nouvel Observateur vom 23. Oktober 1997, S. 57.
[5]Az: 6S.199/1994/tbr.
[6]FAZ, 17. Januar 1996, S. 6.
[7]FAZ, 22. Mai 1998, S. 11.
[8]J. Wilkes und R. Albert, »Der junge Heine. Die Kasuistik einer Pseudologia phantastica«, in: Nervenarzt, Bd. 69, Mai 1998, S. 437-439.
[9]Religion, jüdische, Spalte 1335.
[10]Vor dem Frankfurter Schöffengericht am 3. Mai 1979; Az: 50 Js 12 828 / 79 919 Ls.
[11]Profil vom 9. September 1996, S. 75.
[12]Im Toronto Star vom 26. November 1991.
[13]R. J. Werblowsky, Geoffrey Wigoder (Hg.), Oxford University Press, New York, N.Y. 1997.
[14]Die Philosophenwelt in Versen vorgestellt, Reclam, Stuttgart 1995, S. 46, 48.
[15]Guideo Burg Verlag, Basel 1993, S. 248.
[16]FAZ, 15. Oktober 1998, S. 47.
[17]»Selbstblendung - Über den Realitätsverlust der Funktionärselite«, in: Kursbuch Nr. 111, Februar 1993, S. 122.
[18]Frederick A. Leuchter, An Engineering Report on the alleged Execution Gas Chambers at Auschwitz, Birkenau and Majdanek, Poland, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1988; dt.: Der erste Leuchter Report, ebenda, 1988.
[19]Cromwell Press, London 1993; erhältlich über VHO, Pb 46, B-2600 Berchem 1, Belgien.
[20]Verlag Castel del Monte, Postfach 14 06 28, D-80456 München.
[21]Leben in Lüge, Mohr Siebeck, Tübingen 1997, S. 73.
[22]Ebenda, S. 145/146.
[23]Ebenda, S. 101.
[24]Editors of Executive intelligence review, The Ugly Truth About The Anti-defamation League, Executive Intelligence Review, Washington, D.C., 1992.
[25]Response, Vol. 15, No. 2, Sommer 1994, S. 10.
[26]In: Wolfgang Benz, (Hg.), Antisemitismus in Deutschland, dtv, München 1995, S. 193.
[27]Der Ewige Antisemit, Fischer, Frankfurt a.M. 1986, S. 30.
[28]Memoiren, Den Haag 1951, S. 242; Memoiren: Das Werden des Staates Israel, Toth, Hamburg 1951.
[29]Wolfgang Benz (Hg.), aaO. (Anm. 26), S. 7.
[30]Leserbrief, FAZ, 6. August 1998, S. 6.
[31]Suhrkamp, Frankfurt/Main 1974, S. 64ff.
[32]Der eingebildete Jude, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1984, S. 107.
[33]in: Internationale Politik, Heft 8/1998, nach FAZ, 29.10.1998, S. 45
[34]Verlag an der Ruhr, Mülheim 1996; vgl. die Rezension in VffG 1(2) (1997), S. 119-121.
[35]F. Weinhandl (Hg.), Die geistlichen Übungen, 1921, S. 187 f.
[36]FAZ, 6.10.1998, S. L35.
[37]FAZ, 27.12.1996, S. 23.
[38]»Sonderweg wider Willen - Polen: Die Enttabuisierung der Vergangenheit«, FAZ, 25.5.1994, S. N5.
[39]So ein Buchtitel von O. K. Werckmeister, Hanser, München 1997.
[40]Menschenrechte, C. H. Beck, München, 1992, S. 104.
[41]Vgl. R. Faurisson, »Bilanz der Affäre Garaudy/Abbé Pierre«, VffG 1(1) (1997), S. 9-18.
[42]Verlag Neue Visionen, Würenlos 1995.
[43]In: Les Temps modernes, Dezember 1993, S. 132/133.
[44]FAZ, 1.9.1998, S. 41.
[45]Abgedruckt in La Revue de Paris vom 1.6.1928 sowie in Salluste, Les origines secrètes du bolchevisme, Éditions Jules Tallandier, Paris 1930, S. 33/34. Im original: »Le peuple juif pris collectivement sera luimême son Messie. Son règne sur l'Univers s'obtiendra pas l'unification des autres races humaines, la suppression des frontières et des monarchies, qui sont le rempart du particularisme, et l'établissement d'une République Universelle qui reconnaîtra partout les droits de citoyens aux Juifs. Dans cette organisation nouvelle de l'Humanité, les fils d'Israël répandus dès maintenant sur toute la surface du globe, tous de même race et de même formation traditionelle sans former cependant une nationalité distincte, deviendront sans opposition l'élément partout dirigeant, surtout s'ils parviennent à imposer aux masses ouvrières la direction stable de quelques-uns d'entre eux. Les gouvernements des Nations formant la République Universelle passeront tous, sans effort, dans des mains israélites, à la faveur de la victoire du prolétariat. La propriété individuelle pourra alors être supprimée par les gouvernants de race judaïque qui admistreront partout la fortune publique. Ainsi se réalisera la promesse du Talmud que, lorsque les Temps du Messie seront venus, les Juifs tiendront sous leurs clefs les biens de tous les peuples du monde.«
[46]Übersetzung aus Ernest F. Elenhurd, The World Hoax, nach Deutschland, Folge 7/8-1998, S. 23/24.
[47]Nach Jacob Taubes, Abendländische Eschatologie, Francke, Bern 1947, S. 207; Neuauflage: Matthes und Seitz, München 1991.
[48]Nach FAZ, 20.12.1997, S. 36.
[49]FAZ, 28.4.1998, S. 1.
[50]Kölner Univ.-Verl., Köln 1998.
[51]FAZ, 4.6.1998, S. 41.
[52]P. Lapide, Rom und die Juden, Herder, Freiburg i. Br. 1967, S. 9.
[53]Yehuda T. Radday, Auf den Spuren der Parascha, Teilw. im Verl. Diesterweg, Frankfurt am Main und Verl. Sauerländer, Aarau, Bd. 6 »Welterziehung«, 1997, S. 41.
[54]»Anamnesis und Amnesie: Über Erinnerung und Vergessen«, in: Magie, Mystik, Messianismus, Olms, Hildesheim 1997, S. 19.
[55]Y.T. Radday, aaO. (Anm. 53), S. 9 ff.
[56]Georges Friedmann, Das Ende des jüdischen Volkes?, Rowohlt, Reinbek 1968, S. 209; s.a. Arthur Koestler, Der Dreizehnte Stamm, Pawlak, Herrsching 1991, und Erwin Soratroi, Attilas Erben auf Davids Thron, Grabert, Tübingen 1992.
[57]Mit Beschluß des AG Tübingen, 4 Gs 445/95.
[58]Johann Maier (Hg.), Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main.
[59]Die Weltwoche, Nr. 5/30. Januar 1997, S. 3.
[60]In: Internationale Politik, Heft 8/1998, nach FAZ, 29.10.1998, S. 45.
[61]VffG, 2(3) (1998), S. 226.
[62]In: Das Ende der Lügen, Siedler, Berlin 1992, S. 100/1.
[63]Friedrich Nietzsche, Der Antichrist, Leipzig 1930, Kap. 24.
[64]Forward, 2.2.1996, S. 4; s. Anhang (nicht vorhanden: Bitte nachliefern!!!)
[65]FAZ, 15.8.1996, S. 30.
[66]Nach Roger Dommergue de Ménasce, Auschwitz: le silence de Heidegger ou Points de details, Selbstverlag.
[67]FAZ, 3.11.1997, S. 45.
[68]Religion und Civilisation, München 1910, S. 636; Faksimile: Faksimile-Verlag, Bremen, o.J.
[69]Aus: Dies ist mein Volk, Droemer, Zürich 1970, S. 94/95.
[70]Melzer, Köln 1963, S. 547/8.
[71]Piper, München 1967, S. 333.
[72]Auf den Spuren der Parascha, aaO. (Anm. 53), Arbeitsmappe 1, 1989.
[73]Ebenda, Arbeitsmappe 2, 1991.
[74]Aus: Albrecht Hellmann, »Die Juden in der Weltpolitik«, in der zionistischen Monatsschrift Der Jude, 3. Jg., 1918/19, Heft 1, S. 11.
[75]Die Reichsidee, Amalthea, Wien - München 1986, S. 250.
[76]In: Praktischer Idealismus, Paneuropa-Verl., Wien 1925.
[77]Archiv der Unabhängigen Nachrichten.
[78]Arbeitskreis »Suchet der Stadt Bestes«, Postfach, Nürnberg.
[79]Siehe Seymour Hersh, Atommacht Israel - Das geheime Vernichtungspotential im Nahen Osten, Droemer Knaur, München 1991.
[80]Jüdisches Lexikon, Berlin 1927, Spalte 1329.
[81]Hoheneichen-Verlag, München.
[82]Werke. Artikel. Literarische Versuche bis März 1843, Dietz, Berlin 1975.
[83]Parliamentary Debates, House of Commons, Official Report, vol. 460, No. 46, Spalte 950.
[84]Siehe auch »Platz für die Rotte Korah« in: Staatsbriefe 11/1996, S. 35-37.
[85]Der Antichrist, Kap. 48.
[86]Zitiert in: Arkadi Vaksberg, Le Mystère Gorki, Albin Michel, S. 111.
[87]Zitiert nach Eva Kosinng, Edel Mirowa-Florin (Hg.): Lenin und Gorki - Eine Freundschaft in Dokumenten, Berlin - Weimar 1974, S. 201 f.; beide Zitate aus F. Courtois: Das Schwarzbuch des Kommunismus, Piper, München 1998, S. 805)
[88]The Jewish primer: questions and answers on Jewish faith and culture, Facts on File, New York 1990.
[89]The Secrets of Hebrew Words, Jason Aronson Inc., 1991, S. 214/215 (siehe Abbildung); zitiert in Ben Weintraub, The Holocaust Dogma of Judaism: Keystone of the New World Order - flow Prophecy Fulfillment Demands 6 Million, Cosmo Publ., P.O.Box 15248, Washington, D.C., 20003, 1995.
[90]DFZ-Verlag, München.
[91]Aus: Auf den Spuren der Parascha, aaO. (Anm. 53), S. 18.
[92]Frank Schirrmacher, FAZ, 14.10.1997, S. L23.
[93]Nach Y. T. Radday: Israels Isochronie, in: Auf den Spuren der Parascha, aaO. (Anm. 53), Arbeitsmappe 4, 1994, S. 100.
[94]FAZ, 15.10.1998, S. 47.
[95]FAZ, 21.9.1998, S. 14.
[96]Joseph Croitoru, »Zeitplan für den Messias«, in: FAZ, 26.10.1998, S. 52.
[97]Scholem, Judaica, Bd. 6, S. 23, und Encyclopaedia Judaica, Jerusalem, Bd. 10: Kabbalah, Spalte 585.
[98]In Tikkun, vol. 11, no. 1.
[99]Von den Juden und ihren Lügen, in: Ausgewählte Werke, Ergänzungsreihe 3. Bd, Chr. Kaiser, München 1936, S. 213.
[100]Werner Pfeifenberger, »Internationalismus gegen Nationalismus - eine unendliche Todfeindschaft«, in: Freiheit und Verantwortung, Jahrbuch für politische Erneuerung 1995, FPÖ, Wien 1995, S. 496.
[101]Aus: Geschlecht und Charakter, Neuausgabe: Matthes & Seitz, München 1980, S. 406 bzw. 409.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(1) (1999), S. 27-38.
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