Der Aufstieg und Fall des Charles A. Lindbergh

Über die Hintergründe des politischen Scheiterns eine US-Idols

Von Dr. Gerhard Sommer

Im Mai 1927 wurde ein schüchternere, gutaussehender junger Mann aus Michigan namens Charles Lindbergh plötzlich das Idol von Millionen, als er nach einem 33-stündigen Flug von New York aus kommend mit seinem kleinen Flugzeug in Paris landete. Er war der erste, der alleine nonstop den Atlantik überflog. Zwölf Jahre später entschloß sich dieser politisch scharfsinnige Sohn eines US-Kongress-Mitgliedes, öffentlich gegen Präsident Roosevelt aufzutreten, der mit einer illegalen Kampagne versuchte, die USA in den 1939 in Europa ausgebrochenen Krieg hineinzuziehen. Die wichtigste nationale Friedensvereinigung jener Zeit war das America First Committee. Im Juli 1940 gegründet wuchs diese auf einer breiten Beteiligung seitens der Bürger basierende Vereinigung schnell auf eine Mitgliederzahl von 800.000 an. Für seinen Einsatz als prominentester und gewandtester Redner des Komitees wurde Charles Lindbergh hoch gelobt und bitter angegriffen. In einer Serie überzeugender und vielbeachteter Reden gab Lindbergh den Gedanken und Gefühlen der überwiegenden Mehrheit der US-Amerikaner, die ihr Land aus dem Krieg heraushalten wollten, eine Stimme. Der nachfolgende Artikel richtet seine Aufmerksamkeit auf einen bestimmten, wenig beachteten Aspekt des Kampfes des US-Establishments gegen Charles A. Lindbergh und seine America Firster, nämlich die Frage der ethnisch-religiösen Zugehörigkeit der Hauptkräfte, die die USA damals mit aller Gewalt in den Krieg trieben.


Obwohl ich mich durch Aufenthalte im Nahen Osten als nicht uninformiert über die dortigen Verhältnisse bezeichnen würde, war ich doch bisweilen etwas überrascht über die Wertung der dortigen Verhältnisse durch so manchen Europäer, der dort längere Zeit gelebt und gewirkt hatte. Nicht selten wurde der dortige zionistische Schlamassel beim Namen genannt, jedoch erschienen mir lange Zeit jene Bewertungen übertrieben, die die Schuld daran primär bestimmten Juden zuschoben, die besonders in den USA die Medien kontrollierten und ein Interesse daran hätten, daß die Völker einander haßten. Das kam mir damals entschieden überzogen vor, weil ich noch nicht die leiseste Ahnung von den Kräften hatte, die Amerika in den Zweiten Weltkrieg gezogen hatten, also aus einem bösen europäischen Krieg einen noch böseren Weltkrieg machten. Erst später begann ich mich für die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs zu interessieren, wobei ich auf die jüdische Wühlarbeit stieß, die nach den judenfeindlichen Exzessen der Nazis verständlich, aber gleichwohl bis zum heutigen Tag ein gut gehütetes Tabu ist. Ich hatte keine Ahnung von der Existenz zahlreicher Gruppen und Komitees, die sich bemühten, Amerika aus dem Krieg herauszuhalten. So hatte ich beispielsweise noch nie etwas von dem wahrscheinlich bedeutendsten, erst im Sommer 1940 gegründeten anti-interventionistischen Komitee America First gehört, das auf ihren Kundgebungen Ende der 30er und Anfang der 40er Jahre Zehntausende von Zuhörern mitreißen konnte. Gemäß Gallup-Umfragen waren bis zum Desaster von Pearl Harbor zeitweise über 80% der Amerikaner gegen eine Intervention der USA, und der Gangster Roosevelt hatte alle Mühe, seinen Kriegskurs durchzupauken.

Charles A. Lindbergh neben der »Spirit of St. Louis«, mit der er den Atlantik überquerte.

Das Engagement des bekannten Ozeanfliegers Charles A. Lindbergh, sein politischer Aufstieg und die Art seines Falles haben mir allerdings die Augen geöffnet, wer und auf welche Weise die USA in den Krieg trieb. Lindbergh war längst ein berühmter Mann, als er 1939 seinen Kampf gegen die bereits absehbare Intervention der USA begann, und als er 1941 als Mitglied von America First seine großen Reden hielt, konnte allein schon sein Name Tausende zu Beifall hinreißen. Ich konnte das Photo einer solchen Veranstaltung nie mehr vergessen: die Menschenmassen im New Yorker Madison Square Garden mit Charles Lindbergh und Senator Wheeler als Redner. Das hatte ich nicht gewußt und das hätte ich nicht erwartet! Lindbergh hat in vielen seiner Reden auf die "mächtigen Elemente" angespielt, die sich für Amerikas Kriegseintritt engagieren:

»Wir werden von einer Minderheit unseres Volkes in einen Krieg getrieben. Diese Minderheit hat Macht. Sie hat Einfluß. Ihre Stimme ist laut. Aber sie repräsentiert nicht das amerikanische Volk.«

Er hütete sich lange Zeit, Namen zu nennen. Ein einziges Mal, in seiner Rede vom 11. September 1941 in Des Moines, lowa, sprach er in gesetzten Worten aus, wen er meinte:[1]

»Die drei wichtigsten Gruppen, die unser Land in den Krieg treiben, sind die Briten, die Juden und die Roosevelt-Administration.«

Ich habe mir, als ich darauf aufmerksam geworden war, das Tagebuch von Lindbergh besorgt, das auch in deutscher Übersetzung greifbar ist:[2]

Donnerstag, 11. September 1941: [...] Ich sprach fünfundzwanzig Minuten; als ich fertig war, schien über 80% der Menge auf unserer Seite zu sein. Das Eis war aber schon durch meine Vorredner gebrochen worden. Als ich die drei Hauptgruppen erwähnte, die für den Krieg agitierten: die Briten, die Juden und die Regierung Roosevelt, sprang die Menge auf und zollte mir Beifall...

Samstag, 13. September 1941: Die New York Times bringt erbitterte Angriffe jüdischer und anderer Organisationen sowie des Weißen Hauses auf meine Ansprache.

Montag, 15. September 1941: Meine Des-Moines-Ansprache hat eine so starke Kontroverse verursacht, daß General Wood [der Vorsitzende des Komitees America First] beschlossen hat, eine Versammlung des Committee in Chicago abzuhalten. Ich muß natürlich teilnehmen. Ich hatte das Gefühl, daß meine Rede sorgfältig und gemäßigt abgefaßt war. Anscheinend kann heute in Amerika alles diskutiert werden - bis auf die Judenfrage. Die bloße Erwähnung des Wortes "Jude" verursacht einen Sturm.

Mittwoch, 17. September 1941: Mit der TWA-Maschine nach Chicago, Lunch im Chicago Club mit General Wood. Der General ventilierte die Möglichkeit, das America First Committee stillzulegen! [...]

Donnerstag, 18. September 1941: [...] John Flynn [der Führer des liberalen Flügels von America First] kam um 11 Uhr. Flynn sagte, er bezweifle nicht die Wahrheit dessen, was ich in Des Moines gesagt habe, aber er halte es nicht für ratsam, die jüdische Frage anzuschneiden. Mir fällt es schwer, Flynns Haltung zu verstehen. Er ist ebenso wie ich der festen Meinung, daß die Juden zu den Hauptverantwortlichen gehören, die unser Land in den Krieg zerren. Er hat das häufig gesagt und sagt es auch jetzt. Er ist durchaus bereit, sich privat zu einer kleinen Gruppe von Menschen darüber zu äußern. Aber offensichtlich würde er es sogar vorziehen, daß wir uns an dem Krieg beteiligen, als daß er öffentlich erwähnen würde, was die Juden tun, ganz gleich, wie tolerant und gemäßigt das geschieht.

Das war 1941. Man glaubt heute, der "Holocaust" habe unseren Mund verschlossen. In Wirklichkeit ist der Rückgriff auf den "Holocaust" bloß die heutzutage gängigste Weise, unser aller Angst "vor den Juden" zu kaschieren. Öffentlich zu erwähnen, was die Juden tun, ganz gleich, wie tolerant und gemäßigt das geschieht, das grenzt in Zeiten, in denen "die Juden" ihre Macht ausspielen können, an Selbstmordabsicht. Was hat Charles Lindbergh in Des Moines wirklich gesagt?[3]

»Es ist nicht schwer zu verstehen, warum jüdische Personen Nazi-Deutschland niederwerfen wollen. Die Verfolgung, die sie in Deutschland erlitten haben, würde jede Rasse zu einem erbitterten Feind machen. Kein Mensch mit Sinn für Menschenwürde kann die Verfolgung der jüdischen Rasse in Deutschland verzeihen. Aber ebenso kann kein ehrlicher und einsichtiger Mensch ihrer Kriegspolitik zusehen und die Gefahren nicht erkennen, die in einer solchen Politik sowohl für sie selbst als auch für uns liegt.

Statt für Krieg zu agitieren, sollten ihm die jüdischen Gruppen dieses Landes auf jede mögliche Weise entgegentreten, da sie unter den ersten sein werden, die die Konsequenzen zu spüren bekommen. Toleranz ist eine Tugend, die vom Frieden und von der Stärke abhängt. Die Geschichte zeigt, daß die Toleranz Krieg und Verwüstung nicht überlebt. Einige wenige weitsichtige Juden haben das erkannt und wenden sich gegen eine Intervention. Aber die Mehrheit erkennt dies immer noch nicht. Die größte Gefahr, die von diesen Leuten für dieses Land ausgeht, liegt in ihren umfangreichen Besitzanteilen und ihrem großen Einfluß auf unsere Filmindustrie, unsere Presse, unser Radio und auf unsere Regierung.

Ich greife weder das jüdische noch das britische Volk an. Ich bewundere beide Rassen. Aber ich sage, daß sowohl die britische wie auch die jüdische Rasse uns in den Krieg ziehen wollen, und zwar aus Gründen, die von ihrem Standpunkt aus betrachtet ebenso verständlich sind, wie sie von unserem aus gesehen nicht ratsam, da unamerikanisch sind. Wir können ihnen nicht vorwerfen, daß sie sich so verhalten, wie sie glauben, daß es ihren Interessen nützt. Aber wir müssen auf unsere Interessen achten. Wir dürfen nicht zulassen, daß die Gemütserregungen und Vorurteile anderer Völker dazu führen, daß unser Land zerstört wird.«

Diese drei Abschnitte sind die einzigen in Lindberghs Ansprache, in denen von Juden die Rede ist. Wayne S. Cole, der eine höchst lesenswerte Monographie über Lindberghs Kampf gegen die amerikanische Intervention geschrieben hat, kommentierte:[4]

»Bei seinem Verweis auf die drei Gruppen von "Kriegstreibern" war Lindberghs Ton gegenüber den Juden sympathisch und verständnisvoll; nur sein Bezug auf die Roosevelt-Administration war kritisch. Die Reaktionen auf seine Rede aber gaben seinen Bemerkungen ein ganz anderes Gewicht als er es ihnen gegeben hatte. Seine Hinweise auf die Briten und die Roosevelt-Administration wurden von den Kritikern überwiegend ignoriert; der Aufschrei entzündete sich fast ausschließlich an seinem Hinweis auf die Juden. [...] Kaum jemals hat eine öffentliche Rede in der Geschichte der USA einen derartigen Aufschrei bewirkt bzw. handelte sich ein Redner härtere Kritik ein als Lindberghs Rede in Des Moines.«

Tausende von Pittsburgher Bewunderer strömen am 3. August 1927 in das Stadium, um ihren neuen Volkshelden Charles A. Lindbergh zu feiern

Der christliche Bannfluch, den man sich mit einer der sieben Todsünden einst einhandeln konnte, kann in seinen Auswirkungen nicht schlimmer gewesen sein als die gesellschaftliche Exkommunikation, die jedem droht, der seine Kritik an jüdischen Umtrieben nicht hinter vorgehaltener Hand äußert. Jeder gestandene Politiker, jeder Publizist weiß das - und fast jeder handelt danach seit mindestens 150 Jahren. Einschüchterung, also eine Folge ihrer publizistischen Macht, - das ist die eigentliche Macht des organisierten Judentums.

Graf Jerzy Potocki, der polnische Botschafter in Washington, hat sich schon im Januar 1939 in einem Geheimbericht an den polnischen Außenminister in Warschau ganz ähnlich ausgedrückt:

»Die Propaganda ist vor allem in jüdischen Händen, ihnen gehört fast zu 100 Prozent das Radio, der Film, die Presse und Zeitschriften. Obwohl diese Propaganda sehr grob gehandhabt wird und Deutschland so schlecht wie möglich hinstellt - man nutzt vor allem die religiösen Verfolgungen und die Konzentrationslager aus -, wirkt sie doch so gründlich, da das hiesige Publikum vollständig unwissend ist und keine Ahnung hat von der Lage in Europa.«

Diese Einschätzung stammt ironischerweise von einem Mann, dessen Land das erste Opfer von Hitlers Krieg werden sollte. Die Beweiskraft für den Sonderstatus jüdischer Macht beruht nicht darauf, ob nun 50 % oder 70% oder "fast 100%" der Publikationsmittel in jüdischen Händen sind (was niemand sauber belegen kann). Die Beweiskraft liegt in der Tatsache, daß jüdische Belange, seien sie abwehrend oder förderlich, jederzeit zu einem zentralen Anliegen der gesamten Öffentlichkeit gemacht werden können. Jeder kann das jeden Tag beobachten. Ein Propagandaapparat, der Amerika gegen den Willen von 80% seiner Bevölkerung in einen europäischen Krieg hineinzerren kann (selbstverständlich mit Roosevelts Billigung), ist eine Angst einflößende Macht, die jeder staatlichen Tyrannei gleichkommt. In den 40er Jahren beruhte diese Macht vor allem auf der Handhabung des Mediums Film. Ich kenne keine bessere und überzeugendere Darstellung dieses Sachverhaltes als die Radioansprache des U.S. Senators Gerald P. Nye vom August 1941, wiedergegeben in der Zeitschrift Vital Speeches of the Day. Anders als Lindbergh hütete sich Senator Nye sehr wohl, das Wort "Jude" auszusprechen, aber sein Text wimmelt geradezu von Juden:[5]

»[...] Ich habe nicht die Zeit, all jene zu nennen, die (wissentlich oder unabsichtlich) zu unserem Marsch in den Krieg beitragen. Aber ich werde einige von ihnen nennen. Sie wissen, daß dies, wie schon im letzten Krieg [von 1914-18] eine Propagandaangelegenheit ist. Um Propaganda machen zu können, muß man Geld haben. Aber man muß zudem auch die Mittel für die Propaganda haben. Und eines der mächtigsten, wenn nicht gar das mächtigste Propagandamittel ist der Film. In Deutschland, Italien und in Rußland - den diktatorischen Ländern - besitzen die Regierungen die Filmgesellschaften oder kontrollieren zumindest Inhalt und Regie der Filme. Und sie werden als Propagandamittel eingesetzt. In diesem Land besitzen Privatleute die Filmbetriebe. Allerdings haben die Filmgesellschaften annähernd wie eine Propagandamaschinerie gewirkt, so als ob sie von einem einzigen Büro aus geleitet worden wären.

Wir alle gehen in die Filme. Wir wissen seit langer Zeit, wie Film über Film über die Leinwand lief, dazu gemacht, um uns in einen Zustand der Hysterie zu versetzen. Kriegsverherrlichende Filme. Filme über die Größe und himmlische Gerechtigkeit des britischen Weltreiches. Filme über den Mut, über die Vorliebe für die Demokratie, die Liebe zur Menschheit und über die zärtliche Besorgtheit um andere Völker durch die Generäle, Handelsvertreter und Diplomaten Großbritanniens, während alle anderen, ihm entgegentretenden Völker - einschließlich des kleinen mutigen Finnlands - als grobe, bestialische Schurken dargestellt werden.

Sie haben diese Filme gesehen - Convoy, Escape, Flight Command, That Hamilton Woman, Man Hunt, Sergeant York, The Great Dictator, I Married a Nazi. Mindestens 20 Filme wurden im letzten Jahr gedreht - alle waren sie dazu bestimmt, die Vernunft des amerikanischen Volkes zu betäuben, seine Gefühle zu schüren, seinen Haß zum Lodern zu bringen und sie mit Angst zu erfüllen, daß Hitler hier herkommen werde um sie zu fangen, daß er ihren Handel zerstören werde, daß Amerika in den Krieg ziehen müsse - um sie in eine Kriegshysterie zu versetzen. [...] Die Filme sind keine Mittel der Unterhaltungsindustrie mehr. Sie sind zu den gigantischsten Triebwerken der laufenden Propaganda geworden, um in Amerika eine Kriegseuphorie anzufachen und diese Nation in die Vernichtung zu stürzen.

Und nun lassen Sie mich fragen: Wer sind die Männer, die das tun? Warum versuchen sie, Amerika trunken vor Propaganda zu machen, um es in den Krieg zu treiben?

Werbeplakat des America First Komitees aus dem Jahr 1941: »Der Kampf gegen ausländische Kriege hat erst begonnen! [...] Es ist immer noch Zeit genug, uns raus zu halten - wenn auch Du Deinen Teil beiträgst, indem Du AMERICA FIRST beitrittst«

Es gibt acht größere Filmgesellschaften. Die Männer, die die Firmenpolitik dieser Gesellschaften bestimmen - die sie besitzen oder leiten - sind Ihnen wohl bekannt. Das ist Harry und Jack Cohn von Columbia Pictures. Louis B. Mayer von Metro-Goldwyn-Mayer. George J. Schaefer von R.K.O. Barney Balaban und Adolph Zukor von Paramount. Joseph Schenck und Daryl Zanuck von Twentieth Century Fox, die von der Chase National Bank dominiert wird. Da ist ferner Murray Silverstone von United Artists und der großartige Sam Goldwyn von Samuel Goldwyn, Inc. Daneben sind da die drei Warner Brüder, Arthur Loew, Nicholas Schenck, Sam Katz und David Bernstein von Loew's, Inc.

In jeder dieser Gesellschaften gibt es eine Reihe von Regisseuren, von denen viele aus Rußland, Ungarn, Deutschland und dem Balkan stammen.

Bitte mißverstehen sie mich jetzt nicht. Ich sage nichts gegen diese robusten Leute aus diesen Ländern. Sie sollten die gleichen Chancen haben wie sie allen anderen Mitbewohnern in unsere Mitte auch offenstehen. Aber in dieser Ära weltweiten Bestürzung, da die nationalen und rassischen Emotionen überkochen und die Vernunft vom Thron gestoßen wird, da befindet sich diese mächtige Propagandamaschine in den Händen von Männern, die naturgemäß sehr empfänglich für diese Gefühle sind. Großen Amerikanern wie Senator Wheeler, Colonel Lindbergh und General Wood wird an vielen Stätten die Verwendung von Hallen verweigert, um für Amerika zu sprechen. Aber jene Männer können mit der Filmindustrie in ihren Händen wöchentlich 80.000.000 Leute erreichen und listig und hartnäckig mit dem Kriegsvirus impfen.

Warum tun sie das? Nun, weil sie an auswärtigen Dingen interessiert sind. Das kann man nicht anzweifeln. Gehen Sie nach Hollywood. Es ist ein kochender Vulkan des Kriegsfiebers. Es wimmelt dort von Flüchtlingen. Es wimmelt dort ebenso von britischen Schauspielern. In Hollywood nennen sie es die "Britische Besatzungsarmee". Deren Führer sind fast alle Mitglieder in den vielen verschiedenartigen Komitees, die unter dem Vorwand der Hilfe für Großbritannien, Griechenland oder Rußland eingerichtet wurden, um uns in den Krieg zu treiben. [...]

Ich kann hier nicht die ganze Geschichte erzählen. Aber Sie haben ein Recht darauf, diese Geschichte zu kennen. Sie haben ein Recht darauf zu wissen, warum patriotische Amerikaner aus allen Ecken angegriffen werden, sobald sie aufstehen, um für Amerika zu sprechen, und warum ihnen Säle und Stadien verweigert werden, während jene jeden Tag 20.000 Kinos benutzen können, um zu 80 Millionen Menschen reden zu können. Aber diese Filmmogule und Regisseure sind angeblich Patrioten - diese Männer, die ihre Filme erst vor ein paar Jahren mit so viel Unmoral und Schmutz gefüllt haben, daß die großen christlichen Kirchen dagegen auftreten und protestieren mußten und die Liga für Sittlichkeit einrichten mußten, um dies zu stoppen. Sie haben ein Recht, alles über diese schäbige Geschichte der Kriegspropaganda im Film zu wissen, und der Senator Bennett Clark und ich, wir haben heute den US-Senat dazu aufgerufen, dies zu untersuchen. Wir wollen wissen, welche Rolle die Regierung darin gespielt hat - und ob die Regierung hier, wie die Regierung in Hitlers Deutschland und Mussolinis Italien, diese Filme dazu benutzt, um die Seelen des amerikanischen Volkes zu vergiften, und zwar gegen den Großteil Europas und um uns in den blutigsten Krieg der Geschichte zu stürzen. Und aus welchem Grunde? Um diese Welt sicher zu machen für den britischen Imperialismus und den russischen Kommunismus? [...]«.

Es war selbstverständlich nicht so, daß die Kriegspropaganda als "jüdisch" erkennbar war. Sie war hochgradig verkappt. Ein Großteil des "Aufruhrs" um die paar - objektiv gesehen - harmlosen Sätze von Charles Lindbergh muß geradezu den rabiaten Bemühungen zur Kaschierung dieses Faktums zugerechnet werden. Ein seltenes, aber gerade deswegen interessantes Gegenbeispiel fand ich bei Ben Hecht, dem renommierten Hollywood-Drehbuchautor, in seiner 1954 erschienenen Selbstbiographie. Ben Hecht trat ganz offen als Jude (und glühender Zionist) auf und er warf in seinen Schriften den amerikanischen Mitjuden nicht selten ihr angebliches Desinteresse und ihr Schweigen vor. Er schreibt, er sei 1939 zum ersten Mal in seinem Leben einer Organisation beigetreten:

»Sie hieß "Kampf für Freiheit" und setzte sich für den Eintritt der USA im Krieg gegen die Deutschen ein. [...] Ich war mir bewußt, daß ich all diese Dinge als Jude tat. Meine Redegewandtheit im Einsatz für die Demokratie wurde hauptsächlich durch meinen jüdischen Zorn inspiriert. In meinen früheren Jahren war ich durchaus kein Kämpfer für die Demokratie gewesen. Ihre Sünden schienen mir hervorstechender zu sein als ihre Vorzüge. Aber jetzt, da sie der potentielle Hauptfeind des neuen deutschen Polizeistaates war, war ich ihr unkritischer Schüler. So wurde ich 1939 seltsamerweise nicht nur ein Jude, sondern auch ein Amerikaner - und ich blieb einer.«

Um 1941 bekam er eine regelmäßige Kolumne in der New Yorker Zeitschrift P.M., eine der ganz wenigen Publikationen jener Zeit, die ohne Mühe als jüdisch erkennbar war, und die ohne Hemmungen antideutsche Hetzpropaganda trieb - bis hin zur Anmahnung der Ausrottung des deutschen Volkes:[6]

»Ich schrieb diese Kolumne weiter, während ich in Hollywood Drehbücher verfaßte [Ben Hecht war der bevorzugte Drehbuchautor von Alfred Hitchcock]. Die Filmbosse dort, fast alle Juden, protestierten, daß ich mit meinen jüdischen Artikeln auf dem Holzweg sei. Sie teilten mir mit, daß sich der Botschafter Joseph Kennedy [der Vater des späteren Präsidenten John F. Kennedy], der vor kurzem vom heimgesuchten London zurückgekehrt sei, während eines geheimen Treffens mit fünfzig von Hollywoods führenden Filmproduzenten in einem ihrer Häuser unterhalten habe. Er sagte ihnen unnachgiebig, daß sie nicht als Juden protestieren dürften und daß sie ihre jüdische Wut gegen Deutschland nicht veröffentlichen dürften. Kennedy erklärte, daß jeder jüdische Aufschrei den Sieg über Deutschland erschweren würde. Dies würde der Welt das Gefühl geben, daß ein "jüdischer Krieg" im Gange ist.«

Daß von amerikanischen Soldaten ein "jüdischer Krieg" geführt werden mußte, dieser Vorwurf war in der amerikanischen Gesellschaft von Anfang an latent gegenwärtig und nahm nach dem Krieg, trotz dem überwältigenden Sieg, gefährliche Formen an. Man hat gesagt, daß die berüchtigten McCarthy Ausschüsse zur Untersuchung unamerikanischer Umtriebe eine Kommunistenjagd waren. Das waren sie auch, aber meiner Einschätzung nach waren sie noch viel mehr eine Judenjagd - ein institutionalsiertes Judenpogrom ohne Gemetzel. Und wie wir seit der Öffnung der KGB-Archive wissen, waren diese damaligen Jagden mehr als gerechtfertigt.[7] Amerikas Intervention im Zweiten Weltkrieg hat der Welt einen hohen, zusätzlichen Preis auferlegt. Der Bombenkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung wäre ohne Amerika in dieser massiven und brutalen Form nicht möglich gewesen. Und die Sowjetisierung großer Teile Osteuropas wahrscheinlich auch nicht. Man muß darüber hinaus Charles Lindbergh wohl bescheinigen, daß er richtig sah, als er in seiner Rede in Des Moines sagte:

»Statt für Krieg zu agitieren, sollten ihm die jüdischen Gruppen dieses Landes auf jede mögliche Weise entgegentreten, da sie unter den ersten sein werden, die die Konsquenzen zu spüren bekommen.«

Daß Amerika einen "jüdischen Krieg" führt, davon waren allen voran die Nazis überzeugt - und sie handelten danach. Die deutsche Presse jener Zeit ist voll davon. Ich habe vor Jahren eine kleine Sammlung dieser umgedrehten Propaganda angelegt. »Roosevelt tanzt vor der Bundeslade« (2. März 1939); »Dieser Krieg ist ein Rachekrieg des Juden gegen das nationalsozialistische Deutschland« (30. Juli 1941); »Vernichtet Deutschland! - Roosevelt diktiert dem Juden Kaufmann einen Plan« (24. Juli 1941)... Das waren so die gängigen Schlagzeilen jener Jahre.

Das, was am "Holocaust" als real und wirklich geschehen gelten kann, kann man daher als eine Folge dieses "jüdischen Krieges" sehen. Freilich kann man eine "Folge" nicht in eine "Schuld" umzumünzen, aber ich nehme mir die Freiheit, einen "Holocaust" ohne jede Ursache eine Frechheit zu nennen. Es ist schwierig, nach weiteren Beweisen für diese These zu suchen. Man muß selbstverständlich davon ausgehen, daß schriftliche Unterlagen über ein solches Geschehen, falls sie jemals existierten, im Gefolge der Sichtung und Ausschlachtung der NS-Akten für den Nürnberger Prozeß, das heißt ihrer Aufbereitung bis hin zu Fälschungen, "verschwunden" sind. So spricht einstweilen nur die Logik der Geschichte und die zeitliche Abfolge der Ereignisse für eine These.

Und wie sieht es heute aus? Über die talmudisch-rassistischen Exzesse orthodoxer Juden hat uns bekanntlich Prof. Israel Shahak ausführlich informiert.[8] Wie ein bestätigender Kommentar dazu liest sich ein längerer Artikel, den am 2. September 1994 die israelische Zeitung Ma'Ariv unter dem Titel »Die Juden, die Clintons Hofstaat betreiben« abgedruckt hat. Daraus nachfolgend einige ausgewählte Stellen in Übersetzung:

»Vor einigen Wochen widmete der Rabbiner der Adath Jisrael-Synagoge[[9]] in Cleveland Park, Washington, seine Sabbat-Predigt dem jüdischen kulturellen und politischen Zentrum, das sich derzeit in den USA entwickelt. "Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte", so sagte der Rabbiner, "haben wir nicht mehr länger das Gefühl, daß wir in der Diaspora leben. Die USA haben nicht mehr länger eine Regierung von Gojim, sondern eine Administration, in der die Juden volle Partner auf allen Stufen der politischen Entscheidungsprozesse sind. Vielleicht sollten die Aspekte des jüdischen Religionsgesetzes, die mit dem Begriff "Regierung der Gojim" verknüpft sind, neu durchdacht werden, denn es handelt sich für die USA um einen veralteten Begriff." [...] Im Nationalen Sicherheitsrat sind 7 von 11 der höchsten Stabskräfte Juden. Clinton hat sie bevorzugt an die wichtigsten Schaltstellen der sicherheits- und außenpolitischen Administration gesetzt. [...] Im Büro des Präsidenten, das voll ist von enthusiastischen Juden, sind die Verhältnisse kaum anders. [...] Der enorme jüdische Einfluß in Washington ist nicht auf die Regierungsebene beschränkt. In den Medien Washingtons sind zu einem sehr signifikanten Teil die wichtigsten Manager und die Moderatoren der populärsten Fernsehprogramme enthusiastische Juden. Ein beträchtlicher Teil der Medien-Korrespondenten, der Chefredakteure und der Leitartikler sind Juden, darunter viele enthusiastische Juden [...] Auf dem Gebiet des Sicherheitswesens, der Wissenschaft, in der Filmindustrie, sowie in Kunst und Literatur kann der jüdische Einfluß nur als ungeheuerlich beschrieben werden, mit einer entsprechenden Steigerung von jüdischer Macht. [...]«

Gerade diejenigen also, die das Wort von der "jüdischen Allmacht" ständig auf der Zunge haben (historisches Beispiel par excellence: die Nationalsozialisten), haben deren Einfluß tatsächlich auf verquere Weise unterschätzt und dementsprechend Strategien gegen "die Juden" entwickelt, die sich immer wieder als selbstzerstörerisch erweisen. Heute rechne ich die Mehrheit der Revisionisten dazu. Sie wissen und wissen dennoch nicht.

Um auf Charles A. Lindbergh zurückzukommen: Seine Möglichkeit, bei öffentlichen Auftritten Reden zu halten, war seit seiner Rede in Des Moines dramatisch gesunken. Nach massiven öffentlichen Angriffen durch Präsident Roosevelt, ausgelöst durch seine Des-Moines-Rede, gab Lindbergh sein Offizierspatent bei den Heeresfliegern auf.[10] Zwar hatten Umfragen von Gallup zufolge 80% der Amerikaner noch im November 1941 die isolationistische Linie von America First unterstützt. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor jedoch brach die America First Bewegung völlig ein und unterstützte nicht nur den offensichtlich unvermeidlichen Krieg gegen Japan, sondern auch den gegen Deutschland, obwohl Deutschland offenbar nichts mit dem Angriff Japans auf Pearl Harbor zu tun hatte. Erst nachdem Hitler angesichts der öffentlichen Reaktionen in den USA erkannt hatte, daß nun die öffentliche Stimmung in den USA völlig zu seinen Ungunsten umgeschlagen und daher eine Kriegserklärung der USA in naher Zukunft zu erwarten war, entschied er sich seinerseits, diesen Schritt zu tun.[11] Die politische Glaubwürdigkeit der führenden Köpfe von America First, also auch die von Charles Lindbergh, war seither gänzlich runiniert. Lindbergh versuchte bei Kriegsausbruch wieder zu den Armeefliegern zu gelangen, was ihm jedoch verweigert wurde. Er diente daher nur bei Ford und United Aircraft als technischer Berater und Testpilot, ab 1944 auch im Pazifik, wo er als Zivilist sogar Kampfeinsätze flog. Nach dem Krieg, als Europa in Trümmern lag, die halbe Welt unter dem kommunistischen Joch stöhnte und das britische Weltreich zerstört war, war für den Isolationismus kein Platz mehr, mußten die USA doch nun die Aufgabe erfüllen, die sich eigentlich Hitler vorbehalten wollte: Den Kommunismus zu bezwingen. In seinen Kriegserinnerungen schreibt Lindbergh, der sich seither völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte:[12]

»Um Deutschland und Japan niederzuringen, förderten wir die noch größeren Bedrohungen durch Rußland und China. Sie stehen uns jetzt im Atomzeitalter gegenüber. Polen wurde nicht gerettet. Das britische Weltreich ist leidend in Blutvergießen und Chaos untergegangen. Wirtschaftlich ist England eine zweitrangige Macht geworden. Frankreich hat seine Hauptkolonien verloren. Ein Großteil unserer westlichen Kultur wurde zerstört. Wir verloren das genetische Erbe, das durch Äonen von Millionen Menschen errungen wurde. Inzwischen haben die Sowjets Osteuropa durch einen Eisernen Vorhang amputiert, und eine antagonistische chinesische Regierung bedroht uns in Asien ... Die Welt hat weder eine sichere Demokratie noch die Freiheit errungen. Alarmierend ist, daß dieser Zweite Weltkrieg den Beginn des Zusammenbruchs unserer westlichen Kultur einleiten könnte, sowie er bereits den Zusammenbruch des bisher größten existierenden Weltreichs, das Menschen errichteten, herbeigeführt hat.«

Die Frage nach den Ursachen des Zweiten Weltkrieges und den Hintergundmächten der Kriegspropaganda, die hier am Beispiel Charles Lindberghs nur blitzlichtartig betrachtet wurde, ist ja eigentlich bald Schnee vom letzten Jahrtausend, wenn unsere ahnungslosen und abgerichteten jungen Leute nicht immer noch intensiver (und mit bösartiger Berechnung, denn es geschieht mittlerweile trotz weithin besseren Wissens) mit einer Sicht der Dinge eingedeckt würden, die dem Propagandaeifer eines schlimmen Krieges und dem Siegesrausch der an ihm Mitschuldigen entstammen. In diesem ständig wachsenden Garten des Bösen kann kein Kräutlein Wahrheit mehr gedeihen. Weiß Gott, es muß böse enden!


Anmerkungen

[1]Im Original: »The three most important groups who have been pressing this country toward war are the British, the Jewish, and the Roosevelt Administration.«
[2]C.A. Lindbergh, Kriegstagebuch: 1938 - 1945, Molden, Wien 1972.
[3]»It is not difficult to understand why Jewish peoples desire the overthrow of Nazi Germany. The persecution they suffered in Germany would be sufficient to make bitter enemies of any race. No person with a sense of the dignity of mankind can condone the persecution of the Jewish race in Germany. But no person of honesty and vision can look on their pro-war policy here today without seeing the dangers involved in such a policy, both for us and for them.
Instead of agitating for war, the Jewish groups in this country should be opposing it in every possible way, for they will be among the first to feel its consequences. Tolerance is a virtue that depends upon peace and strength. History shows that it cannot survive war and devastation. A few far-sighted Jewish people realize this, and stand opposed to intervention. But the majority still do not. Their greatest danger to this country lies in their large ownership and influence in our motion pictures, our press, our radio, and our Government.
I am not attacking either the Jewish or the British people. Both races, I admire. But I am saying that the leaders of both the British and the Jewish races, for reasons which are as understandable from their viewpoint as they are inadvisable from ours, for reasons which are not American, wish to involve us in the war. We cannot blame them for looking out for what they believe to be their own interests, but we also must look out for ours. We cannot allow the natural passions and prejudices of other peoples to lead our country to destruction.«
[4]Wayne S. Cole, Charles A. Lindbergh and the Battle Against American Intervention in World War II., New York and London, 1974, S. 163, 173:
»In his reference to the three groups of "war agitators", Lindbergh's tone was most sympathetic and understanding of the Jewish; he was most critical in his reference to the Roosevelt administration. The responses to his address, however, gave a radically different proportion to his remarks than he had given. His references to the British and the Roosevelt administration were largely ignored by his critics; the uproar centered almost exclusively on his reference to the Jews. [...] Rarely has any public address in American history caused more of an uproar, or brought more criticism on any speaker, than did Lindbergh's Des Moines speech.«
[5]»War propaganda. Our madness increases as our emergency shrinks.« By Gerald P. Nye, U.S. Senator from North Dakota. Radio address, delivered in St. Louis, August 1, 1941. Vital Speeches of the Day, Bd. VII, Nummer 23, 15. September 1941:
»[...] I have no time to name all those contributing (knowingly or unwittingly) to our march to war. But I will name some of them. You know that this, as in the last war [of 1914-18] has been a propaganda job. To carry on propaganda you must have money. But you also must have the instruments of propaganda. And one of the most powerful, if not the most powerful, instrument of propaganda is the movies. In Germany, Italy, and in Russia - the dictator countries - the government either owns or completely controls and directs the movies. And they are used as instruments of government propaganda. In this country the movies are owned by private individuals. But, it so happens that the movie companies have been operating as war propaganda machines almost as if they were being directed from a single central bureau.
We all go to the movies. We know how, for too long now, the silver screen has been flooded with picture after picture designed to rouse us to a state of war hysteria. Pictures glorifying war. Pictures telling about the grandeur and the heavenly justice of the British Empire. Pictures depicting the courage, the passion for democracy, the love of humanity, the tender solicitude for other people, by the generals and trade agents and the proconsuls of Great Britain, while all the peoples who are opposed to her, including even courageous little Finland now, are drawn as coarse, bestial brutal scoundrels.
You have seen these pictures - Convoy, Escape, Flight Command, That Hamilton Woman, Man Hunt, Sergeant York, The Great Dictator, I Married a Nazi. At least 20 pictures have been produced in the last year - all designed to drug the reason of the American people, set aflame their emotions, turn their hatred into a blaze, fill them with fear that Hitler will come over here and capture them, that he will steal their trade, that America must go into this war - to rouse them to a war hysteria..
[...] The movies have ceased to be instruments of entertainment. They have become the most gigantic engines of propaganda in existence to rouse the war fever in America and plunge this Nation to her destruction.
And now, let me ask, Who are the men who are doing this? Why are they trying to make America punch drunk with propaganda to push her into war?
There are eight major film companies. The men who dominate policy in these companies - own or direct them - are well known to you. There is Harry and Jack Cohn, of Columbia Pictures. There is Louis B. Mayer, of Metro-Goldwyn-Mayer. There is George J. Schaefer, of R.K.O. There is Barney Balaban and Adolph Zukor, of Paramount. There is Joseph Schenck and Daryl Zanuck, of Twentieth Century Fox, dominated by Chase National Bank. There is Murray Silverstone, of United Artists, and the great Sam Goldwyn, of Samuel Goldwyn, Inc. There are the three Warner brothers, Arthur Loew, Nicholas Schenck, Sam Katz, and David Bernstein, of Loew's, Inc.
In each of these companies there are a number of production directors, many of whom have come from Russia, Hungary, Germany, and the Balkan countries.
Now, do not misunderstand me. I say nothing against the sturdy peoples of these countries. They should have here the same opportunities that are open to every other dweller in our midst. But in this great era of world upset, when national and racial emotions run riot and reason is pushed from her throne, this mighty engine of propaganda is in the hands of men who are naturally susceptible to these emotions. Great Americans like Senator Wheeler, Colonel Lindbergh, and General Wood are in many places denied the use of a hall to speak up for America. But these men, with the motion-picture films in their hands, can address 80,000,000 people a week, cunningly and persistently inoculating them with the virus of war.
Why do they do this? Well, because they are interested in foreign causes. You cannot doubt that. Go to Hollywood. It is a raging volcano of war fever. The place swarms with refugees. It also swarms with British actors. In Hollywood they call it the "British Army of Occupation". The leaders are almost all heavy contributors to the numerous committees of all sorts organized, under the guise of relief to Britain, Greece, or Russia, to propagandize us into war.
[...]
I cannot tell the whole story here. But you have a right to know that story. You have a right to know why it is that patriotic Americans are attacked at every turn as they rise to speak for America, denied halls and stadiums, while these can use 20,000 movie theatres every day to talk to eighty millions of people. But these movie moguls and directors are patriots - these men who only a few years ago filled their pictures with so much immorality and filth that the great Christian churches had to rise up in protest against it and organize the League of Decency to stop it. You have a right to know all about this sordid story of war propaganda in the film and Senator Bennett Clark and I have today called on the United States Senate to investigate it. We want to know what part the Government has played in this - and whether the Government here, like the governments in Hitler's Germany and Mussolini's Italy, is using the films to poison the minds of the American people against most of Europe in order to plunge us into the bloodiest war in history. And for what reason? To make the world safe for British imperialism and Russian communism?
[...]«.
[6]Ben Hecht, A Child of the Century, Signet Book, New York 1955, S. 485f.:
»I continued the column while writing movie scripts in Hollywood. There the movie chieftains, nearly all Jews, protested that I was on the wrong track with my Jewish articles. They told me that Ambassador Joseph Kennedy, lately returned from beleaguered London, had spoken to fifty of Hollywood's leading Jewish movie makers in a secret meeting in one of their homes. He had told them sternly that they must not protest as Jews, and that they must keep their Jewish rage against Germany out of print. Any Jewish outcries, Kennedy explained, would impede victory over the Germans. It would make the world feel that a "Jewish War" was going on.«
[7]Seit Mitte der 50er Jahre wurde der Begriff »McCarthyism« ein Kampfbegriff der politischen Linken gegen jeder Art von Gesinnungsterror - freilich nur gegen links. Nach der Öffnung der KGB-Archive tut sich auch hier ein weites Feld für Revisionen auf.
[8]Israel Shahak, Jewish History, Jewish Religion, Pluto Press, London 1994.; das Buch wurde übrigens erstaunlich positiv besprochen in Ha'Artz, 21.9.1994.
[9]Über diese Synagoge heißt es an anderer Stelle des Artikels:
»Die Mitglieder (dieser Synagoge) gehören zur Crème de la Crème der Gesellschaft von Washington: hohe Verwaltungsbeamte, erfolgreiche Anwälte, reiche Geschäftsleute.«
[10]Als unverzeihliche Sünde hielt man Lindbergh vor, daß er 1938 bei einem Deutschlandbesuch, bei dem er sich von Deutschlands fortschrittlichem Flugzeugbau beeindruckt zeigte, eine Ehrenmedaille von Göring angenommen hatte.
[11]Vgl. dazu: David L. Hoggan, »Pearl Harbor und das America-First-Komitee. War der Kriegseintritt der USA zu vermeiden?«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart 34(4) (1986), S. 1ff.
[12]The Wartime Journals of Charles A. Lindbergh, Harcourt Bracc Jovanovich Inc., New York 1970, Introduction S. XIII.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(3) (1999), S. 288-294.


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