Revisionistische Wiedergeburt

Vom Institute for Historical Review

Am Wochenende des 27.-29. Mai 2000 begrüßte das Institute for Historical Review in Kalifornien 150 Revisionisten und Freunde, um die auf dem Feld der geschichtlichen Wahrheit weltweit führenden Wissenschaftler und Aktivisten zu sehen und zu hören. IHR-Direktor Mark Weber, Greg Raven und Ted O'Keefe waren Gastgeber des von Format und Anzahl größten Aufmarsches von Rednern: Wegweiser wie Arthur Butz, Robert Faurisson, und David Irving; die Aufrüttler und Beweger Ernst Zündel, Bradley Smith, John Bennett, Robert Countess; die führenden Theoretiker Germar Rudolf and Jürgen Graf; als neue Gesichter Fredrick Toben, Glayde Whitney, John Sack und Charles Provan; und, vielleicht am bemerkenswertesten, der ehemalige US Kongreßabgeordnete Paul "Pete" McCloskey.


Diese 13. Internationale Revisionisten-Konferenz war vielleicht die wichtigste des Instituts seit der ersten, 1979, und zeigte, daß die juristische Krise endlich überstanden und das IHR wieder voll funktionsfähig ist. Die 17 verschiedenen Redner brachten Mengen neuen Materials hervor, das Lebenselixier des Journal of Historical Review. Und zum allerersten Mal wurde die Konferenz über das Internet gesendet, wobei schätzungsweise dreißigmal so viele Zuhörer wie vor Ort erreicht wurden.

Die Konferenz kennzeichnete mehr als die Erholung und Wiederbelebung des Instituts: sie stellte unter Beweis, daß sich die Revisionisten durch die Londoner Gerichtsentscheidung gegen Irving nicht bremsen und durch Regierungsverfolgungen in Europa nicht beugen lassen. Die Konferenz führte die Vitalität des Revisionismus vor Augen. Aber vor allem zeigte die Konferenz die wachsende Stärke und das erhöhte öffentliche Profil des IHR und der internationalen Revisionisten-Bewegung, da der geschichtliche Revisionismus mit voller Kraft ins 21. Jahrhundert steuert. Der frühere Kongreßabgeordnete McCloskey bestätigte in seiner Festansprache:

»Ich kam, weil ich die These dieser Organisation achte, nämlich daß alles, was die Regierungen sagen, oder was Politiker sagen, oder was politische Vereinigungen sagen, erneut geprüft werden sollte.«

Objektivität beißt die Wachhunde

Zum ersten Mal gab es über eine IHR-Konferenz eine angemessene Medienberichterstattung: wir Revisionisten konnten unsere Ansichten vortragen, die unvermeidlichen Sprecher jüdischer Gruppen ihre Blähungen. Kim Murphy, die Berichterstatterin der Los Angeles Times, die als erste Reporterin einer großen System-Zeitung die ganze Konferenz begleitete, brachte einen genauen Bericht und faire Zitate und Charakterisierungen der Redner, wie z.B. Irving und Weber (»Bekannter Holocaust-Revisionist [Irving] schließt sich der Irvine-Konklave an«, Los Angeles Times, 30.5.2000). Sprecher der Holocaust-Lobby, wie Rabbi Abraham Cooper vom Simon-Wiesenthal-Center, reagierten auf die IHR-Konferenz wie es Wort für Wort voraussehbar war, und widmeten besondere Ausfälle der Teilnahme des früheren Kongreßabgeordneten McCloskey: Cooper überschlug sich:

Ex-US-Kongreß-Abgeordneter Paul McCloskey

»Ich denke, es spricht Bände, hier in Kalifornien, am Sitz der Organisation aufzukreuzen, die allein schon durch ihre Existenz für die Opfer des Holocausts und die Überlebenden, die in unserer Gemeinde leben, eine Quelle unendlichen Leids darstellt, und zweitens, um dem ganzen die Krone aufzusetzen, unter dem gleichen Zelt zu erscheinen, wie jemand, dem soeben als dem weltweit führenden intellektuellen Judenhasser [Irving] eins aufs Dach gegeben wurde. [...] Sicherlich hat McCloskey eine Menge im Kongreß erreicht, aber irgendwo unterwegs muß er einen Kurzschluß gehabt haben, denn unter diesem Dach zu reden ist eine grundlegende Bestätigung, daß wir es mit jemand zu tun haben, der ein Antisemit ist.«

Es reichte den örtlichen zionistischen Wachhunde freilich nicht, daß sie aufgrund ihrer fanatischen Ansichten über unsere Konferenz um ihre Meinung gefragt wurden. Wie oft werden eigentlich Revisionisten in Fällen wie dem Irving-Verfahren oder dem Film »Mr. Death« (Herr Tod) oder den gefälschten Memoiren von Binjamin Wilkomirski von der Presse um einen Kommentar angegangen? Die örtlichen Direktoren der Anti-Defamation League, David Lehrer and Joyce Greenspan, regten sich vielmehr über die seltene Ausgewogenheit auf, die der Times-Artikel gezeigt hatte, und tobten in einem Leserbrief:

»Wir sind empört, lesen zu müssen, daß David Irving als einer der bekanntesten Historiker des Dritten Reiches beschrieben wird. [...] Irving und andere Holocaust-Leugner müssen ernst genommen werden und als das, was sie sind und wofür sie stehen, entlarvt werden, und es darf ihnen nicht eine Glaubwürdigkeit zugeschrieben werden, die sie nicht verdienen.« (LAT, 5.6.00)

Rabbi Michael Berenbaum, der ehemals als Forschungs-Direktor des US-Holocaust-Memorial-Museums für die dortigen "Nebelwerfer" zuständig war, schäumte in einem Brief, über den die Jewish Telegraph Agency berichtete:

»Wieder einmal hat sich die Los Angeles Times erlaubt, als Propaganda-Instrument für Holocaust-Leugnung benutzt zu werden. [...Der Times-Bericht] beschreibt die Leugner als verfolgte Lämmer, die wegen ihrer Anschauungen schikaniert werden.«

Aber zu diesem Zeitpunkt war der "Schaden" schon da: die Informationen über bestimmte Forschungsergebnisse, über die respektvolle Auseinandersetzung in klar definierten Einzelfragen, und über den freien Austausch abweichender Meinungen waren in Umlauf gebracht worden.

Schwere Geschütze

Pete McCloskey strafte mit seiner Haltung und seiner Botschaft die Bemühungen Rabbi Coopers und anderer Wachhunde Lügen, ihn als Antisemit zu brandmarken oder ihn als eine Art Übertölpelter darzustellen: Der frühere US-Repräsentant, Ex-Marine-Soldat und ausgezeichneter Kriegsteilnehmer des Korea-Krieges machte klar, daß er, ein Mann, der ernsthaft die Geschichte studiert und an ihr auch mitgewirkt hat, die Arbeit und Sendung des IHR hoch schätzt.

McCloskey erzählte, wie ihn die Zionisten-Lobby in den USA zur Zielscheibe machte, nachdem er mit ihr wegen eines Streitpunktes gebrochen hatte - Israels gesetzwidrige Anwendung der von Amerika gelieferten Flächenbomben gegen den Libanon - und wie diese Angriffe mithalfen, seine politische Kariere zu beenden, bis dies schließlich darin eskalierte, daß er von der Anti-Defamation-League und in deren Gefolge von US- und israelischen Polizeibehörden ausspioniert wurde. Anwalt McCloskey, der zur Zeit eine Sammelklage gegen die ADL führt, sprach am Vorabend des US-Heldengedenktages mitreißend darüber, wie die US-Regierung den mörderischen israelischen Angriff auf die USS Liberty vertuscht hat. McCloskey lobte namentlich jetzige und frühere IHR-Leiter, drängte auf Ernsthaftigkeit und gemäßigten Ton und pries die Arbeit des Instituts, das die offizielle Version der Geschichtschreibung herausfordert.

David Irving, der erstmals seit seinem Gerichtsverfahren zu einem revisionistischen Publikum sprach, erhielt stehenden Beifall sowohl bei seinem Erscheinen wie auch am Ende seines packenden Berichts über seine Ein-Mann-Gerichtssaal-Schlacht gegen die geballte juristische und geschichtsschreibende Macht der Holocaust-Lobby. Irving schlägt Wellen, wie ein riesiges Schlachtschiff, wo auch immer er geht: kein Revisionist hat mehr Druck ausgeübt als diese schlagzeilenliefernde Maschine. Irving gab einen lebhaften Bericht über das von ihm angestrengte Verfahren gegen diejenigen, die ihn verleumdet hatten, um zu verhindern, daß seine Bücher veröffentlicht werden. Er führte aus, wie das Verfahren rasch zu einer Schlacht um den Holocaust im allgemeinen und um die Gaskammern von Auschwitz im besonderen ausartete.

Irving trat als sein eigener Anwalt und sein eigener Sachverständiger gegen die besten Anwälte und die teuersten Historiker in England, Deutschland und Amerika auf und machte aufsehenerregende neue Angriffe gegen den Kern des Gaskammer-Kults und dessen derzeitigen Hohepriester, den Architekturhistoriker Robert Jan van Pelt. Irving gab Insider-Einzelheiten, wie er knapp den amtlichen Bemühungen entging, ihn aus den Vereinigten Staaten als gefährlichen "Extremisten" auszuschließen, und über seine baldigen Bemühungen, das Urteil von Richter Charles Gray gegen ihn anzufechten.

Professor Robert Faurisson sprach einfach und klar über seine revisionistische Methode, und zwar über seine Vorgehensweise, die den Holocaust-Revisionismus in seiner Heimat Frankreich zu einem Allerwelts-Wort und in der Folge den Holocaust zu einem gesetzlich geschützten Tabu machte. Der Mann, der den Leuchter-Bericht veranlaßt hat, gab einen fesselnden Bericht darüber, wie er sich als Schuljunge, als er Latein und Griechisch lernte, aneignete, zur grundlegenden Bedeutung eines Textes vorzudringen, und wie er mit dieser Methode fortfuhr und zum Durchbruch kam, als er moderne französche Gedichte studierte. Dr. Faurisson betonte, daß seine Methode, die einfach zu erklären, aber schwierig anzuwenden ist, oft verheerend einfache Ergebnisse erbringt, und in der Tat haben sein »Zeig mir oder zeichne mir eine Gaskammer« und »Keine Löcher - Kein Holocaust« Wunder gewirkt (oder Gegenwunder), indem sie die ausladend prosaischen Tempel des angeblichen Massenmords in Auschwitz-Birkenau auf ganz nüchterne Einrichtungen, Rohrleitungen und Mauerwerke reduziert hat.

Der jüdisch-amerikanische Schriftsteller John Sack während seiner engagierten Rede

Professor Arthur Butz - Verfasser des Jahrhundertbetruges, der ersten ernstzunehmenden Monographie, die die Holocaust-Anschuldigungen kritisch prüfte, und immer noch die beste Einzelstudie - sprach über derzeitige Fragen des Holocaust-Revisionismus, sowie über Probleme beim elektronischen Zugang zu Schlüsseldokumenten des Dritten Reiches beim Berliner Dokumenten-Zentrum, und erörterte einige der jüngsten geschmacklosen Kritiken über sich und seine Arbeit, vom offiziell geweihten Skeptiker Michael Shermer bis zum falschen Architekten van Pelt, vor allem angesichts der bizarren Interpretationen, die sie und ihre Gefolgsleute für die zunehmend verfügbaren Dokumentenaufzeichnungen der Auschwitzer Krematorien bieten. Butz schloß seinen informationsreichen und anregenden Vortrag mit einer vernichtenden Kritik der Wilkomirski-Geschichte: nicht nur, daß Wilkomirskis Erinnerung an seine Zeit im Lager eine Fälschung ist, sondern auch, wie die Holocaust-Industrie - einschließlich Deborah Lipstadt und des Yad Vashem - weiterhin den Wert der gefälschten "Memoiren" betont haben, und zwar sogar noch nach ihrer Entlarvung (vgl. seinen Beitrag in diesem Heft).

Aufrüttler und Beweger

Ernst Zündel sprach beißend über seinen Marathon-Kampf für die Freiheit der Meinungsäußerung in seiner Wahl-Heimat Kanada. Viele Ereignisse des Revisionismus der 90er Jahre waren Randnoten des Durchbruchs, den Zündel in seinem "Falsche-Nachrichten-Verfahren" der 80er Jahre erwirkt hatte: die Leuchter-Berichte und das nachfolgende Rudolf-Gutachten, David Irvings Wandel zum Gaskammer-Skeptiker, und vieles mehr. Zündel berichtete, wie die ihrem Namen hohn sprechende kanadische Menschenrechts-Kommission die Zündelseite im Internet (www.zundelsite.org) als letzten Vorwand benutzt hat, um Zündel einen Maulkorb zu verpassen, obwohl die Seite Ingrid Rimland in Kalifornien gehört und von ihr betrieben wird. Vier Jahre Gerichtsprozesse haben bis jetzt 54 Entscheidungen erbracht, alle gegen Zündel. Die Wahrheit des Inhalts der Zündelseite ist nicht Gegenstand der Diskussion. Für das Gericht geht es einzig um die angebliche Verletzung der Gefühle von Besuchern. Wie Ernst Zündel mit nicht zu dämpfendem Schwung klarmachte, haben es die Tricks von Kanadas Spionage- und Polizeiorganisationen, seiner Medien und jüdischen Mafiaorganisationen nicht vermocht, die Tatkraft dieser Ein-Mann-Wahrheits-Welle zu schwächen.

Germar Rudolf, der ehemals am Max-Planck-Institut beschäftigte Chemiker, der das Rudolf Gutachten verfaßt hat - die modernste forensische Analyse der angeblichen Gaskammern von Auschwitz -, erörterte seine revisionistische Forschung seit diesem Bericht. Das beste dieser Forschung, einschließlich neuer Studien über Demographie, Zeugenaussagen, Gaswagen und vieles mehr, wurde im August 2000 in Rudolfs neuem Sammelband Dissecting the Holocaust veröffentlicht, - vieles davon erstmals auf Englisch. Wie vielen Lesern bereits bekannt ist, enthält dieses Buch viele Artikel aus dem Buch Grundlagen zur Zeitgeschichte, das durch BRD-Gerichtsbeschluß beschlagnahmt und vernichtet wurde, und Rudolf nannte einige quälende Einzelheiten der zunehmenden Gedanken-Unterdrückung im heutigen Deutschland. Rudolf legte den neuesten Stand der chemischen Überprüfungen der Überreste des Auschwitzer Krematoriums dar, wie sie in Irvings Prozeß und dem neuen Film über Fred Leuchter, Mr Death, eine Rolle spielten. Germar Rudolf, der vielleicht weltweit beste Kenner von Zyklon und dessen Rückstände in Auschwitz, zerpflückte die falsche Wissenschaft, zweifelhaften Reputationen und unglaubhaften Aussagen der Experten des gegenwärtigen Establishments, Robert Jan van Pelt und James Roth.

John Sack, ein produktiver Verfasser und Frontberichterstatter in jedem amerikanischen Krieg, von Korea bis zum Golf, stolzer Jude, der den Holocaust für wahr hält, erzählte die Geschichte seines Buches An Eye for An Eye mit der Ansprache, die vor dem US Holocaust-Memorial-Museum zu halten er gehindert worden war. Sacks Darstellung brachte das Drama zum Ausdruck, wie polnische Juden, die im polnisch-kommunistischen Staatssicherheitsdienst arbeiteten, unschuldige deutsche Zivilisten quälten und ermordeten, wie er einige dieser Juden Jahre später entdeckte, und wie einige wenige von ihnen ihre Verbrechen bereuten.

Professor Dr. Robert Faurisson bringt den Revisionismus auf den Punkt

Sucher und Forscher

Der Schweizer Forscher Jürgen Graf hielt eine aufschlußreiche Rede darüber, wie die Auschwitz-Aufzeichnungen in Moskauer Staatsarchiven zunehmed Licht auf das Schicksal der Lagerinsassen wirft (vgl. seinen Beitrag im letzten Heft). Graf, dem seine revisionistischen Artikel in seiner Heimat eine Gefängnisstrafe eingebracht haben, konzentrierte sich hauptsächlich darauf, was die lange unzugänglichen Lageraufzeichnungen über Juden aus Ungarn und anderen Ländern enthüllen, die in Auschwitz ankamen, aber nie registriert wurden. Während die offizielle Geschichte behauptet, daß fast alle dieser Juden vergast wurden, zitierte Graf Aufzeichnungen, die Krankenhaus-Aufenthalte und Entlassungen in Auschwitz aufzeigen, außerdem die Anwesenheit einer beträchtlichen Anzahl jüdischer Kinder, von denen eine große Zahl den Krieg überlebte, und Listen über viele in Auschwitz nicht registrierte Juden aus Ungarn, die in andere deutsche Lager geschickt wurden. Der vielsprachige Graf, der im Gefolge des brillanten italienischen Revisionisten Carlo Mattogno viele Jahre Arbeit mit den Auschwitz-Dokumenten in Moskau und anderswo verbracht hat, erhielte von den Konferenz-Teilnehmern hohes Lob für Gehalt und Klarheit seines Vortrags.

Fredrick Toben berichtete Einzelheiten seiner Verhaftung in der BRD im vergangenen Jahr, während er mit einem Staatsanwalt in Mannheim ein Gespräch führte, das er für völlig harmlos hielt, und die daraus folgende siebenmonatige Inhaftierung wegen Gedankenverbrechen in der BRD. Der normalerweise überschwängliche und immer gutgelaunte Dr. Toben war umso bewegender durch seine ruhige, ernste Erörterung seines Leidensweges und seinen unstillbaren Hunger nach freier Forschung, der seine Verhaftung und seine Verurteilung mit sich führte. Dr. Toben, der Philosophie studiert hat, führt die Philosophie wieder zurück auf ihre Wurzeln im Leben, in der Ethik, im persönlichen Engagement ihrer Gründer, wie sie im alten Griechenland praktiziert wurde.

Professor Glayde Whitney von der Staatsuniversität Florida und früherer Präsident der Vereinigung für Verhaltensgenetik (Behavioral Genetics Association) erörterte, wie sein Forschungsgebiet, die Psychologie, von ihrem angestammten Platz bei den Naturwissenschaften entführt und für soziale und politische Zielsetzungen benutzt wurde. Im Verlauf dieses Prozesses, der sich über ein Jahrhundert voller Agitation von der Ära des Anthropologen Franz Boas und seiner Schüler, bis zum Paläontologen unserer Zeit Steven Jay Gould und seiner Schule spannt, wurden die Begründer der wissenschaftlichen Erforschung des menschlichen Geistes, vor allem Francis Galton und ihre heutigen Erben, verteufelt, durch Taktiken und Argumentationen, die mehr den Methoden marxistischer und zionistischer Sektierer gleichen, als wissenschaftlichem Dialog. Professor Whitney, der alles andere als ein weltfremder Akademiker ist, schrieb die Einführung zu David Dukes ausgesprochen revisionistischem My Awakening.

Der unabhängige Forscher Charles Provan brachte mehr Licht über die Auschwitz-"Memoiren" des Miklos Nyiszli, des jüdischen Pathologen, dessen angebliche Memoiren lange Zeit ein Pfeiler der Holocaust-Propaganda gewesen sind. Provan machte, wie schon John Sack, deutlich, daß er an Menschenvergasungen in Auschwitz glaube, zeigte aber auf, wie er mit Fleiß die Doktorabhandlung Nyiszlis von der Universität Breslau aufgespürt hatte, und brachte Beweise zum Vorschein über Nyiszlis Vorkriegs-Besuch in den Vereinigten Staaten und seine Nachkriegs-Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei. Provan enthüllte, daß Nyiszlis Doctor at Auschwitz weitgehend ein posthumes Produkt und als Roman klassifiziert worden war, als es erstmals in den 40er Jahren in Ungarn erschien.

Sämänner der Saat

Dr. Robert Countess, ein pensionierter College-Professor und US-Armee-Pfarrer war wie immer ungezwungen, beigeisternd und gelehrig. Der Liebling des Publikums machte Schleichwerbung für sein »No Holes, No Holocaust«-T-Shirt, und erzählte über seine Abenteuer in fremden Ländern im Dienste des Revisionismus, von seinem Versuch, einem dänischen Professor in Kopenhagen seinen Cremonini-Preis für dessen Verbohrtheit zu überreichen, bis hin zu seinen erfolgreichen Bemühungen, eine Pressezulassung für einen Exterminationisten-Kongreß in Stockholm zu erlangen, bei dem er von einem schwedischen Fernsehsender interviewt wurde. Dr. Countess sprach auch über seine Mithilfe bei der Veröffentlichung von Germar Rudolfs Sammelband Dissecting the Holocaust.

John Bennett, der australische Bürgerrechts-Anwalt und seit der ersten Ausgabe Mitglied des JHR Herausgeberrats, sprach über einige der Tugenden des Revisionismus, der eine Methode, keine Ideologie ist, ein Verfahren, das weder mit rechts noch mit links verheiratet ist, und seine Nöte, einschließlich der besseren Nutzung des Humors. Bennett, ein Anwalt, dessen weit verbreitetes Büchlein Your Rights zwei Jahrzehnte lang quer durch Australien Schleichwerbung für den Revisionismus machte, bezeichnete als seine wichtigste Leistung geringschätzig, daß er vor zwanzig Jahren Bradley Smith in Los Angeles rekrutiert habe - aber der Apostel des australischen Revisionismus hat auch die Saat für das Adelaide Institute gelegt, und seine Rede brachte die besten revisionistische Werte zum Ausdruck: das frohe Streben eines freien Mannes nach Freiheit und Wahrheit.

Ted O'Keefe, Mitherausgeber des Journal of Historical Review und Buchlektor des IHR

Bradley Smith sprach über das beständige Wachstum seines Campus-Projektes, und seiner neueste Errungenschaft, der Zeitschrift The Revisionist von hohem intellektuellem Niveau mit führenden Artikeln und Berichten über den Revisionismus, die anfangs als bezahlte Zeitungsbeilage zu Zehntausenden an den Universitäten Amerikas verteilt worden ist. Smith sprach in seiner gewohnten unterhaltenden Art, witzig und mit Einsicht, über die Campus-Reaktionen, von der öffentlichen Verbrennung von The Revisionist durch verrückte Professoren, bis zu erstaunlich intelligenten, empfänglichen Artikeln durch studentische Herausgeber. Smith wies auch auf das ständige Wachsen der Besucherzahlen seiner Internet-Seite CODOH.com hin, einem hervorragenden Beispiel, warum die Revisionisten die andere Seite in der wichtigen Internet-Schlacht schlagen.

Das IHR-Team

Ted O'Keefe warf einen kritischen Blick auf Schindlers Liste, und nahm die Wirklichkeit der angeblich lebensrettenden Liste, die 1982 Thomas Keneallys "Sachroman" und den Spielbergfilm von 1993 inspirierten, unter die Lupe. O'Keefe zeigte, daß die Listen für die Überstellung von Arbeitern an Schindlers Rüstungsbetrieb in Mähren in Wirklichkeit von einem korrupten jüdischen Konzentrationslager-Kapo, Marcel Goldberg, aufgestellt worden sind, so die unbestrittenen Behauptungen der "Überlebenden". Sie könnte also genausogut "Goldbergs Liste" genannt werden, aber, wie O'Keefe berichtete, da Schindlers nachweisbare Tätigkeit im Krieg als Rüstungshersteller, dessen Arbeiten Teil zweier verschiedener Konzentrations-Unterlager waren, absolut auf der Linie des Dritten Reiches lag, könnte die Buchführung über Schindlers Juden genauso gut als "Himmlers Liste" oder "Hitlers Liste" bezeichnet werden.

Der Redner des Einleitungsvortrags, Mark Weber, bereitete die Stimmung für die 13. IHR-Konferenz und blickte auf die erste Konferenz zurück (vgl. seinen Beitrag in diesem Heft). Dann ging er die seltsame Geschichte des 20. Jahrhunderts durch, die einerseits durch einen phantastischen wirtschaftlichen Aufschwung geprägt ist, aber von einer Reihe von Greueln verdorben wurde - durch die Weltkriege und die kommunistischen Regime -, und die weiterhin durch den weit übertriebenen und sakrosankten jüdischen Holocaust überschattet wird. Weber sprach offen darüber, welche Rolle die jüdische Lobby spielt, daß unsere geschichtliche Perspektive verzerrt und eine freie Untersuchung des 20. Jahrhunderts und vieler anderer Studienbereich, die für unsere Gesellschaft lebenswichtig sind, de facto verboten ist.

Versammlungsleiter Greg Raven gab der Konferenz ihren Zusammenhalt. Der Mann, der dank seiner Vielseitigkeit, seiner Beharrlichkeit und seiner Lernbegierde mehr als jeder andere tat, um das Institut durch die Untiefen und Riffe der gerade überstandenen Krise zu führen, gab für alle Redner eine flüssige, informative und humorvolle Einführung, sorgte dafür, daß alles glatt lief, und appellierte überzeugend für die finanzielle Unterstützung, ohne die das IHR und der Revisionismus den Kampf nicht zum Sieg führen können.

Sieger, nicht Opfer

Mark Weber stellte bei seinen einführenden Bemerkungen fest, daß diese Versammlung eine »Konferenz der Verfolgten« genannt werden könnte. Das stimmt sicherlich, weil die versammelten Redner so gut wie jede Beleidigung und praktisch jedweden Angriff erduldet haben. Sie wurden geschmäht und verleumdet, persönlich und durch Schriften, sie wurden verklagt und angespuckt, körperlich angegriffen und brutal verprügelt, Boykotte und schwarze Listen wurde gegen sie geführt, Gesetze gegen sie erlassen, sie verloren ihre Arbeit und ihren Lebensunterhalt, das Ausland verbot ihnen die Einreise - und sie waren gezwungen, ihr eigenes Land zu verlassen; sie wurden verhaftet, mit Gerichtsverfahren überzogen, verurteilt und in Haft genommen und eingesperrt. Wenn Amnesty International, PEN und Human Rights Watch ehrenwerte Organisationen wären, so würden sie bei den Revisionisten viele Fälle finden, die zu vertreten wären.

Aber bei dieser Konferenz hatte man keine Märtyrer, keine Opfer, und - um mit Michael Berenbaum zu sprechen - keine »verfolgten Lämmer« vor Augen. Trotz ihrer überstandenen und künftigen Gerichtsverfahren wirkten die versammelten revisionistischen Gelehrten und Aktivisten nicht nur tapfer, sondern auch würdig, sogar übermütig, wie sie die Konsequenzen für den Kampf für Freiheit und Wissen auf sich nahmen. Fred Toben beeindruckte durch das Eingeständnis, daß er zwar manches im Leben falsch gemacht habe, daß er sich aber die sieben Monate, die er bereits im Gefängnis verbracht habe, nur ungern von seinen deutschen Kerkermeistern nehmen ließe. Jürgen Graf meinte damals noch, er würde beabsichtigen, in sein Heimatland Schweiz zurückkehren, um seine im Oktober anlaufende 15-monatige Haftstrafe wegen geschichtlicher Ketzerei anzutreten. David Irving triumphierte trotz seiner Niederlage, und organisiert seinen Kampf, um seinen Ruf wiederherzustellen und die großen Verleger zurückzugewinnen, die seine Bücher weltweit zu Bestsellern gemacht haben.

Greg Raven, Mitherausgeber des Journal of Historical Review und Organisator der Konferenz

Es war eine Versammlung von Männern der Tat und Ideen, deren Lebenseinstellung überall durchschien. Arthur Butz hat einmal erklärt, warum er den Jahrhundertbetrug geschrieben hat: wenn er den Finger in die Erde gesteckt und festgestellt hätte, daß sie hohl sei, dann wäre es auch seine Pflicht gewesen, - egal was dabei herauskäme - es den Leuten zu erzählen. Dieser Art sind die Männer, oder Männer wie Germar Rudolf, der beschrieb, wie er während seiner revisionistischen Arbeit auf Gebiete vorstieß, von denen er wenig wußte, und an die Kindheitstage zurückdachte, in denen wir uns gefragt haben: "warum ich?" und nicht eines der Geschwister, und der dann zu fragen begann: "Warum nicht ich?" Oder, wie Robert Faurisson der Konferenz sagte: er, der Franzose, revidiert die deutsche Geschichte, weil er nicht anders kann - so wie ein Vogel nun einmal singt.

Kontinuität und Fortschritt

Vier Redner - John Bennett, Arthur Butz, Robert Faurisson, and Ernst Zündel - sprachen auf der ersten IHR-Konferenz. Wie viele sahen damals, vor 21 Jahren, voraus, daß ein Institut, das sich der historischen Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg verpflichtetet fühlt, daß eine Gruppe, die es wagte, die Brennessel des Holocaust anzurühren, Brandbomben und Gerichtsverfahren, Zensur und Anschwärzung, sowie jahrelangen Verschleiß durch juristische Auseinandersetzungen überleben und im Jahr 2000 harte Arbeit leisten würde? Wer hätte gewagt vorauszusagen, daß das IHR und mit ihm zusammenarbeitende Wissenschaftler aus der ganzen Welt die Beweisführung der Exterminationisten zunichte machen würden, sie in die Defensive drängen und den entscheidenden Beweisen über die Wahrheit der Holocaust-Anschuldigung in den Archiven und in den Überresten der Krematorien auf der Spur sein würden? Und welcher der Teilnehmer der ersten IHR-Konferenz hätte vorausgesehen, daß das Institut im Jahr 2000 Leute wie David Irving, Paul McCloskey, und so achtungsgebietende Dissidenten wie John Sack und Charles Provan aufbieten könnte?

Obwohl die revisionistischen Redner den Ton angaben und ein Großteil der Substanz lieferten, hätte es keine Konferenz gegeben ohne die Teilnehmer. Genau wie die Redner waren auch die etwa 150 Männer und Frauen, die an der Konferenz teilnahmen, eine ausgewählte Gruppe, und eine revisionistische Internationale. Die Teilnehmer waren aus einem Dutzend Länder und quer aus den USA angereist, sie waren jung und alt, Studenten und Rentner, schwarz und weiß, Deutsche und Juden. Mehrere Dutzend der Teilnehmer hatten in den Streitkräften Amerikas gedient und standen stramm, als Greg Raven die Veteranen bat, sich zur Ehrung der Gefallenen zu erheben. Die Stimmung war gut, die Konferenz verlief gut, und die Annehmlichkeiten des Hotels waren erster Klasse.

Die Wirkung der Konferenz bestand nicht nur aus Anerkennung. Ein Redner, Professor Glayde Whitney, sah sich veranlaßt, angesichts der Verfolgungsmaßnahmen, die die BRD-Regierung gegen eine offene Debatte des Holocausts betreibt, sein Einleitungsreferat, das er im Sommer bei einer wissenschaftlichen Konferenz in Deutschland halten sollte, abzusagen.

Jede Rede wurde live über das Internet gesendet, eine absolute Neuerung beim IHR. Schätzungsweise 5.000 Hörer "schalteten" sich der Konferenz zu, und noch weit mehr Hörer werden Zugang zu den Aufnahmen jedes Vortrags erlangen, die von der Webseite des IHR (www.ihr.org) abgerufen werden können - eine weitere Facette bei der zunehmenden Meisterung des Internets durch die Revisionisten. Kein Wunder, daß unsere Feinde so verzweifelt versuchen, das Internet zu zensieren!


Zuerst abgedruckt in The Journal for Historical Review, 19(3) (2000), S. 2-11. Die Kassetten-Aufzeichnung der Reden von Robert Faurisson, Germar Rudolf, Arthur Butz, Fred Toben, John Sack und anderen hervorragenden Rednern der Konferenz besteht aus 14 Kassetten und ist für US$ 140 beim IHR erhältlich: PO Box 2739, Newport Beach, CA 92659, USA. Übersetzt von Leborah Dipstadt.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(3&4) (2000), S. 255-260.


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