Die Konferenz der Verfolgten

Bollwerk der Wahrheit und Vernunft gegen die Feinde der freien Rede

Von Mark Weber

Gerade hier in Süd-Kalifornien hielt im September 1979 das neugegründete Institute for Historical Review seine erste "Internationale Revisionisten-Konferenz" ab. Daß wir hier an diesem Wochenende, beinahe 21 Jahre später, vor dem Anbruch eines neuen Jahrhunderts, bei dieser 13. IHR-Konferenz zusammenkommen, stellt nicht nur eine große Leistung dar, sondern auch eine Anerkennung der langjährigen engagierten Unterstützung so vieler treuer Männer und Frauen. Einige der Anwesenden an diesem Wochenende waren auch bei der allerersten IHR-Tagung dabei, einschließlich Harvey Taylor, einem guten Freund, der wirklich jede Konferenz besucht hat - wie auch vier unserer Redner: Robert Faurisson, Arthur Butz, Ernst Zündel und John Bennett.

Unsere Zusammenkunft an diesem Wochenende hat besondere Bedeutung, weil beinahe sechs Jahre seit der letzten vollwertigen IHR-Konferenz am 12. September 1994 vergangen sind. Die dazwischenliegenden Jahre waren oft sehr schwierig, vor allem wegen des großen Aufwands an Geld, Zeit und Arbeitskraft, um einen schrecklichen Rechtsstreit auszufechten, der durch die Veruntreuung von Millionen Dollar des IHR und seiner Muttergesellschaft verursacht worden war - ein Rechtsstreit, der, wenn wir ihn verloren hätten, das Ende des Instituts bedeutet hätte.

Mark Weber, Herausgeber des Journal of Historical Review und Direktor des IHR

Ich kann jetzt und hier nicht alle die nennen, die durch ihre Großzügigkeit und ihren Einsatz das Überleben des Instituts ermöglicht haben, aber ich möchte heute abend unbedingt einer Person meine Wertschätzung öffentlich ausdrücken: Greg Raven, unserem Versammlungsleiter. Etwa fünf Jahre lang waren es hauptsächlich er und ich, die alleine die Stellung hielten und das IHR am Leben erhielten.

Ich freue mich jetzt sagen zu können, daß das Institut den schrecklichen Sturm überstanden hat, und dank des Beitrags guter Freunde und Förderer - einschließlich vieler der an diesem Wochenende Anwesenden - befinden wir uns wieder auf festem Grund, und sind zumindest beim Beheben der Schäden und am Wiederaufbau. Diese Hartnäckigkeit kommt auch zum Ausdruck durch die Rückkehr von Ted O'Keefe zum Mitarbeiterstab. Er spielt eine wesentliche Rolle bei der Formung und Wiederbelebung des IHR.

Diese Zusammenkunft könnte sehr treffend als "Konferenz der Verfolgten" bezeichnet werden. Sechs unserer Redner an diesem Wochenende wurden als "Gedanken-Verbrecher" bestraft - mit Gefängnis, gerichtlich angeordneten Geldbußen, Reiseverboten - weil sie öffentlich abweichenden Ansichten zu Geschichtsfragen zum Ausdruck gebracht haben. Einige weitere Redner dieses Wochenendes können ihren Beruf nicht ausüben, weil sie gleichermaßen Ansichten geäußert haben, die den herrschenden Dogmen zuwiderlaufen. Bücher von sechs oder sieben unserer Redner und von mindestens einem oder zwei Konferenzteilnehmern wurden verboten, verbrannt oder sonstwie unterdrückt.

Ich meinerseits bin stolz, mit Männern und Frauen mit derartigem Mut und Idealismus vereint zu sein. Diese Persönlichkeiten sind das Opfer einer fürchterlichen internationalen Macht, die ihre Bedeutung und ihren Einfluß in der Welt im vergangenen 20. Jahrhundert in großem Umfang ausgeweitet hat.

Wir Revisionisten werden oft beschuldigt, die Geschichte "umzuschreiben", und in diesem Sinn wird der Begriff "Revisionismus" in den Medien oft als Synonym für "Geschichtsklitterung" oder für absichtliche Irreführung der Geschichtsschreibung gebraucht, oft von Autoren, die es besser wissen sollten. Aber wir fühlen uns - gemäß der Definition des Begriffs Revisionismus und seiner lateinischen Wurzel re-videre, also "wieder-betrachten" - nicht der Neuschreibung der Vergangenheit verpflichtet, sondern einfach der Förderung der Geschichtsschreibung und ihrer Darstellung in Übereinstimmung mit den Tatsachen und einer vernünftigen Sichtweise.

Es ist für jedermann, der dem Sachverhalt eine wirklich eigenständige Betrachtung schenkt, offensichtlich, daß die herrschende oder offizielle Geschichtsversion selbst in den vergangenen 50 bis 60 Jahren eine enorme Veränderung durchlaufen hat. Dies wird natürlich durch nichts deutlicher ausgedrückt als durch die soziokulturelle Rolle, die inzwischen das spielt, was "Holocaust" genannt wird, ein Ausdruck, der vor den 70er Jahren nicht einmal allgemein gebräuchlich war.

Bei dieser eingreifenden Umschreibung der Geschichte bekommt das Schicksal und die Rolle der Juden eine alles überragende Bedeutung.

Michael Berenbaum, ehemals Forschungsdirektor des US Holocaust Memorial Museums und Theologie-Professor an der Universität Georgetown, drückte es vor mehreren Jahren so aus:[1]

»Der Holocaust wurde [früher] als Nebengeschichte der weit umfassenderen Geschichte des Zweiten Weltkrieges angesehen. Jetzt denkt man an den Zweiten Weltkrieg als die Hintergrundsgeschichte und den Holocaust als die Hauptgeschichte.«

Wir werden oft gefragt, warum wir so besessen sind vom "Holocaust". Die Antwort ist sehr einfach. Wie jedes Kind leicht beobachten kann, sind nicht die Revisionisten oder das IHR auf das Schicksal einer kleinen Minderheit der Bevölkerung eines fremden Kontinents - vor 55 oder 60 Jahren - fixiert. Es ist vielmehr unsere eigene politische, soziale und geistige Führung, die das Schicksal des europäischen Judentums während des Zweiten Weltkriegs zum Angelpunkt unseres Zeitalters gemacht haben. Wir behandeln den Holocaust deshalb so, wie es der Fall ist, weil er mittlerweile eine wesentliche, ja sogar eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft spielt.

Wenn irgend jemand 1950 oder selbst 1960 vorausgesagt hätte, daß die politischen Führer der Vereinigten Staaten und anderer wichtiger Länder, sogar Deutschlands, am Ende dieses Jahrhunderts routinemäßig etwas "Holocaust" oder "Shoah" Genanntes hofieren würden, so hätte man dies als Wahnvorstellungen angetan. Aber die Verhältnisse haben sich so schnell und drastisch verändert, daß 1992 der israelische "Holocaust"-Historiker Yehuda Bauer, Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem, sich zu folgender Erklärung hinreißen ließ:[2]

»Der Holocaust ist das herrschende Symbol unserer Kultur geworden, ob er nun wahrheitsgemäß oder nicht, in Übereinstimmung mit den historischen Tatsachen oder im Widerspruch zu ihnen, mit Mitgefühl und Verständnis oder als monumentaler Kitsch dargestellt wird. Es vergeht kaum ein Monat ohne eine neue Fernsehproduktion, einen neuen Film, ein neues Drama, neue Bücher, sei es Prosa oder Lyrik, die das Thema behandeln, und die Flut nimmt eher zu, als daß sie verebbt.«

Seit 1993 haben wir in Washington D.C. sogar ein offizielles, mit Steuergeldern finanziertes Holocaust Memorial Museum der Vereinigten Staaten, das von einer staatlichen Einrichtung betrieben wird, dem Holocaust Memorial Council der Vereinigten Staaten. Es bringt die jüdische Macht eindringlich zum Ausdruck und setzt ihr ein Denkmal.[3] Es gibt kein vergleichbares amerikanisches Museum, daß z.B. der weit größeren Opferzahl der Sowjettyrannei oder den Opfern der Sklaverei gewidmet ist.

Der britische Historiker David Irving berichtet über seine Verleumdungsklage gegen D.E. Lipstadt und den Verlag Penguin Books

Der jüdische Gelehrte und Rabbi Michael Goldberg schrieb in seinem Buch Why Should Jews Survive? mit Einblick in was er den »Holocaust-Kult« nennt, ein Kult mit »seinen eigenen Glaubenssätzen, Riten und Reliquien«.[4] Kein geringerer als Abraham Foxman, der amerikanische Direktor der zionistischen Anti-Defamation League, hat diesen symbolhaften, sogar religiösen Charakter dieses Kults bestätigt. In einer Ausgabe der ADL-Nachrichten von 1994 schrieb Foxmann:[5]

»Der Holocaust ist ein einzigartiges Ereignis. Es ist nicht einfach ein Beispiel von Genozid, sondern der beinahe erfolgreiche Anschlag auf das Leben der von Gott auserwählten Kinder und damit auf Gott selbst.«

Wenn man anfängt, so zu reden, befaßt man sich nicht mehr mit Geschichte, sondern ist eher zu dogmatischem Mystizismus übergewechselt.

Den zig Millionen anderen Opfern des Zweiten Weltkrieges wird keine vergleichbare Aufmerksamkeit zuteil, einschließlich den vielen Millionen Chinesen, die im Krieg umkamen. Weitgehend vergessen wurden in diesem Kult des Holocausts die zig Millionen Opfer des großen Kriegsverbündeten Amerikas, dem stalinistischen Rußland, ebenso wie die zig Millionen Opfer von Chinas Maoistischem Regime, wie auch die 12 bis 14 Millionen Deutsche, Opfer der Flucht und Vertreibung 1944-1949, von denen etwa zwei Millionen ums Leben kamen.

Es wird von uns erwartet, daß wir die Geschichte der Vereinigten Staaten und der Welt aus einer in Wirklichkeit jüdischen Sicht betrachten. Man kann die wirklichen Werte und Prioritäten einer Gesellschaft aus dem ersehen, was sie verbietet. Wie einige der heute abend hier Anwesenden aus eigener Erfahrung bestätigen können, verbietet unsere Gesellschaft - und damit meine ich die Vereinigten Staaten und den Großteil Europas, wie auch Japan - alles, was als antisemitisch eingestuft wird. Vor allem ist in unserer "Neuen Weltordnung" jede Hinterfragung oder Herabstufung dessen verboten, was die heiligste Ikone unserer Zeit geworden ist: der jüdische "Holocaust" oder die "Shoah".

Germar Rudolf, Herausgeber von VffG, analysiert das Gutachten von Prof. van Pelt.

Vom Ende der 40er Jahre bis in die 70er Jahre war die offizielle oder zumindest die vorherrschende Meinung, daß das schreckliche Nazi-Regime dem im wesentlichen anständigen Volk Deutschlands, Österreichs und anderer europäischer Länder durch Hitler und seine bösen Gefolgsleute mehr oder weniger aufgepropft worden sei. Aber seit Ende der 70er Jahre und vor allem während dem letzten Jahrzehnt hat sich das tiefgreifend geändert. Jetzt ist die vorherrschende und sozial sanktionierte Ansicht, daß der Nazismus (oder gar noch weniger korrekt "der Faschismus") - worunter wir vor allem die harte Unterdrückung der europäischen Juden in den 30er und 40er Jahren verstehen sollen - von fast der ganzen westlichen Welt unterstützt oder zumindest passiv geduldet wurde.

Die angebliche "Schuld" für das, was oft als die böseste Tat in der Geschichte bezeichnet wird, wird jetzt in der Regel nicht nur der großen Mehrzahl der Deutschen zugeschrieben - eine Auffassung, die am ausgeprägtesten vom jüdischen Akademiker Daniel Goldhagen in seinem haßerfüllten Buch Hitler's Willing Executioners dargelegt wird -, sondern praktisch der ganzen nichtjüdischen Menschheit. Ganze Nationen, so sagt man uns jetzt, müssen eine kollektive Verantwortung anerkennen, sogar eine kollektive Schuld oder Komplizenschaft für dieses angeblich größte aller menschlichen Verbrechen. Außer einer kleinen Anzahl solcher "rechtschaffender Nichtjuden" wie Oskar Schindler, sollen die Deutschen, die Polen, die Ungarn, die Ukrainer, die Franzosen und so fort historisch für die "Shoah" zur Verantwortung gezogen werden. Im Rahmen einer in höchster Weise verwunderlichen Umschreibung der Geschicht wird sogar behauptet, daß Papst Pius XII und die Führerschaft der katholischen Kirche an dieser allgemeinen Schuld Teil haben.

Die Geschichte oder Geschichtsschreibung ist natürlich eine akademische Beschäftigung, ein Spezialgebiet der Wissenschaft. Aber sie ist auch viel mehr als das. Wie eine Gesellschaft die Geschichte betrachtet, kennzeichnet ihre wesentlichen Werte und Prioritäten und trägt in weitem Umfang dazu bei, diese festzulegen. Wie wir die Vergangenheit betrachten, ist von entscheidender Wichtigkeit bei der Festlegung, wie wir uns selbst sehen, unsere Stellung in der Welt und, noch wichtiger, unsere Zukunft als Volk oder Gesellschaft. Oswald Spengler drückte es so aus:

»Geschichtsstunden und politische Erziehung des Volkes sind ein und das selbe.«

In diesem Sinn ist "Geschichte" nicht "neutral" und kann es nicht sein. Verschiedene Gruppen betrachten die Vergangenheit verständlicherweise aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. In einem vor einigen Jahren veröffentlichten wertvollen Buch, America Revised, beschrieb der Historiker Frances Fitzgerald nicht nur, wie sich unsere allgemeine Sicht der Geschichte Amerikas während des letzten halben Jahrhunderts radikal geändert hat, sondern auch, wie unmöglich es ist, die amerikanische Geschichte so darzustellen, daß sie für all die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen Amerikas gleichlautend und zudem "positiv" ist.[6]

Die Geschichtsbücher, die jetzt für den Unterricht in amerikanischen Hochschulen und Universitäten erstellt werden, bringen sowohl den "politisch korrekten" Geist unserer Zeit zum Ausdruck, und helfen zugleich, ihn zu formen. Typisch ist ein Buch des Professors an der Cornell Universität, Richard Polenberg, The Era Of Franklin D. Roosevelt, 1933-1945.[7] Polenberg lobt Roosevelt wegen seines angeblichen Einsatzes zugunsten moralischer Prinzipien und seines "Pragmatismus". Aber er kritisiert FDR, weil es ihm nicht gelang, mehr zu tun »zur Förderung rassischer Gerechtigkeit« und wegen seiner Kriegsinternierung der Japaner an der Westküste. Und natürlich bedenkt Polenberg Roosevelt mit besonderer Kritik, weil er nicht mehr zugunsten der Juden Europas unternommen hatte. Während das Buch fünf Seiten dem widmet, was der Index als »Juden, Regierungsreaktionen auf den Holocaust« bezeichnet, enthält es nur nebenbei eine einzige, neutrale Erwähnung von Stalin - Roosevelts wichtigem Kriegsverbündeten. Zweifellos muß man es den Lesern dieses klischeehaften Buches nachsehen, wenn sie nicht die entscheidend wichtige historische Rolle begreifen können, die zur damaligen Zeit Stalin und Sowjetrußland spielten. Polenberg ignoriert in gleicher Weise die gut dokumentierten Fälle, in den Roosevelt massiv und routinemäßig die amerikanischen Öffentlichkeit belog, seine heimliche, verfassungswidrige Kriegstreiberei, seine Freundschaft mit dem Sowjet-Diktator oder die massive materielle und militärische Unterstützung der USA für die sowjetische Kriegsmaschinerie.

Im vergangenen 20. Jahrhundert waren wir Zeuge einer unglaublich gewaltigen Steigerung jüdischer Macht und jüdischen Einflusses in der ganzen Welt. 1896 hat Theodor Herzl, der Begründer der modernen zionistischen Bewegung, sein zukunftsträchtiges Buch Der Judenstaat veröffentlicht, in dem er argumentierte, daß die Juden in der ganzen Welt ein Volk darstellen, also eine Nation, deren Interessen sich von denen der Nichtjuden unterscheiden, unter denen sie leben. Im Einklang damit sprechen israelische Politiker und jüdische Gemeindeführer in den USA regelmäßig vom "jüdischen Volk". Und ein Jahr später, 1897, versammelte Herzl den ersten Zionistenkongreß in Basel in der Schweiz. Fünf Jahrzehnte später, im Mai 1948, wurde der zionistische Staat Israel in Palästina proklamiert. Heute ist Israel eine der wichtigsten Militärmächte der Welt und ist sogar mit Nuklearwaffen ausgerüstet. Welch erstaunliches Maß an Entschlossenheit, Entschiedenheit und Macht stellt diese Leistung dar!

Wie wichtig ist diese jüdische Macht und ihr Einfluß eigentlich heute? Nun, schon 1968 konnte der berühmte Schauspiel-Kritiker Walter Kerr in The New York Times erklären:[8]

»Was seit dem Zweiten Weltkrieg geschehen ist, ist Folgendes: die amerikanische Mentalität ist teilweise jüdisch geworden, vielleicht so jüdisch wie nur irgend etwas. [...] Der gebildete Amerikaner denkt mittlerweile in gewissem Grad jüdisch. Es wurde ihm beigebracht, und er war dazu bereit. Nach den Unterhaltungskünstlern und Romanschriftstellern kamen die jüdischen Kritiker, Politiker und Theologen. Kritiker und Politiker und Theologen sind von Berufs wegen Modellierer; sie formen die Art, wie man etwas sieht.«

So richtig diese Worte waren, als sie vor mehr als 30 Jahren geschrieben wurden, sind sie heute noch weit zutreffender. In dem 1995 veröffentlichten Buch, Jews and the New American Scene bemerken zwei bekannte jüdische Schriftsteller, Seymour Martin Lipset und Earl Raab:[9]

»Während der letzten drei Jahrzehnte machen die Juden [in den Vereinigten Staaten] 50% der zweihundert Spitzen-Intellektuellen aus. [...] 20% der Professoren an führenden Universitäten. [...] 40% der Partner in führenden Anwaltskanzleien New Yorks und Washingtons, 59% der Direktoren, Drehbuchverfasser und Produzenten der 50 gewinneinbringendsten Spitzenfilme von 1965 bis 1982, und 58 der Direktoren, Verfasser und Produzenten von zwei oder mehr Fernseh-Serien in der Hauptsendezeit.«

Und noch aktueller ist, was der prominente französisch-jüdische Schriftsteller Alain Finkielkraut Ende 1998 zu sagen hat:[10]

Professor Dr. Glayde Whitney berichtet über den fatalen Einfluß der Politik in der Verhaltensbiologie und der Notwendigkeit des Revisionismus auch in seinem Fach.

»Oh, wie angenehm ist es, Jude zu sein am Ende des 20. Jahrhunderts! Wir sind nicht länger die Angeklagten der Geschichte, sondern ihre Lieblinge. Der Zeitgeist liebt, ehrt und verteidigt uns, wacht über unsere Interessen; er benötigt sogar unsere Druckerlaubnis. Journalisten fertigen unbarmherzige Anklageschriften aus gegen alles, was in Europa noch an Nazi-Sympathisanten oder Nostalgikern für die Nazi-Zeit übrig ist; Kirchen bereuen, Staaten tun Buße. [...]«

In Übereinstimmung damit zwingt die jüdische Macht dem politischen und kulturellen Leben einen alles durchdringenden doppelten Maßstab auf. Während Juden ermutigt werden, ihr Volkstum und ihr spezielles Gruppeninteresse zu pflegen und zu fördern, erwartet man von der westlichen Welt, ihre eigene kollektive ethnisch-kulturelle Enteignung zu akzeptieren, ja sogar zu begrüßen.

Während also jüdische Führer regelmäßig Besorgnis darüber ausdrücken, daß so viele Juden Nichtjuden heiraten, wird diese Haltung, wenn sie von Nichtjuden ausgedrückt wird, sofort als "rassistisch" angeprangert. (Soeben hat z.B. ein Professor an der Bar-Ilan Universität in Israel freimütig erklärt, daß Mischehen »die grundlegendsten Werte des Judaismus verletzen [und] das jüdische Überleben bedrohen.«[11])

Benjamin Netanyahu, der bis vor kurzem Israels Ministerpräsident war, hielt im letzten Februar vor einer Versammlung von fast Tausend Juden hier in Süd-Kalifornien eine Ansprache und sagte dabei:[12]

»Wenn Israel nicht nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden wäre, dann hätte die jüdische Rasse nicht überlebt, darüber bin ich mir sicher.«

Der israelische Führer fuhr fort, seine Zuhörerschaft zu ermahnen:

»Ich stehe vor Ihnen und sage, Sie müssen Ihre Verpflichtungen Israel gegenüber erhöhen. Sie müssen Führer werden und sich als Juden engagieren. Wir müssen stolz auf unsere Vergangenheit sein, um in unsere Zukunft zu vertrauen.«

Derartig direkte Appelle an den Rassen- oder Nationalstolz durch Nichtjuden werden natürlich regelmäßig als "rassistisch" oder "neonazistisch" verurteilt. Für Israel gehört es zur grundlegenden Staatspolitik, die Einwanderung von Juden aus der ganzen Welt zu fördern - wobei das Judentum abstammungsmäßig definiert wird - während gleichzeitig die Ansiedlung (Niederlassung) von Nichtjuden erschwert und sogar die Einwanderung von Nichtjuden verboten wird, die in dem Gebiet, das heute Israel ist, geboren wurden.

Kann diese fürchterliche jüdische Macht überhaupt noch größer werden, als sie bereits ist? Leider gibt es Anzeichen, daß die Lage sogar noch schlimmer werden kann.

Während des kürzlich in London erfolgten Verleumdungsprozesses erwies David Irving der Öffentlichkeit einen großen Dienst, als er der Welt Einzelheiten darüber bekannt gab, wie jüdische Organisationen international zusammenarbeiten, um diejenigen zum Schweigen zu bringen und zu ruinieren, die sie, wie Irving, wegen ihrer Schriften als Bedrohung für jüdische Interessen ansehen. Eine der bedrohlichsten Folgen des Urteils von Richter Gray im Irving-Lipstadt-Verfahren am 11. April besteht meines Erachtens darin, daß es diese mächtigen Feinde der freien Rede gewaltig ermuntert und ihre Entschlossenheit gestärkt hat, ihre intellektuellen Gegner zu vernichten. So stellte z. B. ein hochrangiger zionistischer Funktionär im Gefolge des Urteils Forderungen auf, die auf ein weltweites Reiseverbot gegen diejenigen hinauslaufen, die Behauptungen über Holocaust-Vernichtungen anzweifeln. Israels Botschafter in England, Dror Zeigerman, forderte Australien und andere Länder auf, Irving und »anderen Mitgliedern der Holocaust-Verleugnungsbewegung« die Einreise zu verweigern.[13]

Das jüngste Irving-Lipstad-Verfahren hat auch wieder und ganz deutlich gezeigt, daß diese unbarmherzige internationale jüdische Hetze einem tiefsitzenden unversöhnlichen Haß entspringt. Bei einem Kongreß in Los Angeles nannte kürzlich Deborah Lipstadt selbst David Irving »einen heutigen Amalek«, und bezog sich dabei auf den traditionellen biblischen Feind der Juden.[14] In ähnlicher Weise schrieb ein jüdischer Akademiker, der am Gratz College bei Philadelphia lehrt, in einem Artikel über das Verfahren, der von jüdischen Nachrichtenagenturen weltweit verbreitet wurde:[15]

»Deborah Lipstadts Werk mahnt uns, wie die Torah in ihrem Abschnitt über Amalek, wie wichtig das Erinnern ist. Meiner Ansicht nach sollten Irving und seinesgleichen aufpassen.«

Für fromme Juden sind solche Worte eine ernste Sache. Der Torah zufolge[16] forderte der jüdische Gott die damaligen Juden auf,

»Amalek zu zerschmettern, und absolut alles, was sie haben, zu vernichten, und sie nicht zu verschonen, sondern Männer wie auch Frauen zu erschlagen, Kinder und Säuglinge, Stier und Schaf, Kamel und Esel.«

Dementsprechend vernichteten die damaligen Juden, wie uns berichtet wird, »absolut alle Leute mit der Schneide des Schwertes«. Sogar heute werden Juden ermahnt, niemals ihren symbolischen Feind zu vergessen, und »von Generation zu Generation Krieg gegen Amalek« zu führen - also für immer. Die offensichtliche Schlußfolgerung hieraus ist, daß Irving »und seinesgleichen« verdienen, getötet zu werden.

In genau diesem Sinn regte ein hochrangiger israelischer Regierungsbeamter im Gefolge der Entscheidung von Richter Gray am 11. April öffentlich an, daß diejenigen, die er als »Holocaust-Leugner« bezeichnete, es verdienten, hingerichtet zu werden. Rabbi Michael Melchior, Israels Minister »für die israelische Gesellschaft und die jüdischen Gemeinden in der Welt« sagte, daß Richter Grays Urteil »die Botschaft übermittelte, daß Holocaust-Leugner genau wie die schlimmsten Nazis angesehen werden sollten«.[17] Wie die Welt natürlich weiß, wurden »die schlimmsten Nazis« erschossen oder gehängt.

Das Institute für Historical Review und unsere Förderer erklären freimütig unseren Trotz gegegnüber der ADL und dem Simon-Wiesenthal-Center, dem Weltjudenkongreß usw. und allen ihren nichtjüdischen Helfershelfern. Ihrer Macht steht jetzt und auch in Zukunft das IHR entgegen, als Leitstern und Bollwerk, nicht nur für Wahrheit und Vernunft beim Verständnis der Vergangenheit, sondern auch für den klaren Verstand, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Wir sind zuversichtlich, daß der Vormarsch der revisionistischen Forschung letztlich nicht zu stoppen ist, und wir fühlen uns durch das Wissen ermutigt, daß die Macht unserer Feinde künstlich und nicht verwurzelt ist. Sie beruht auf einem von Anfang an labilen Fundament aus Täuschung und Heuchelei - was sie, wenn auch nur indirekt, dadurch eingestehen, daß sie andauernd ihre Angst äußern, ihre Macht könnte und würde plötzlich hinweggefegt.

Gegen diese Macht anzugehen ist eine oftmals undankbare und entmutigende Arbeit, aber sie ist absolut notwendig. Unsere Gegner sind nicht nur Feinde der freien Rede und der freien Geschichtsforschung, sie versuchen auch unermüdlich, unsere kulturelle, religiöse, ethnische und kulturelle Einheitlichkeit und die Zusammengehörigkeit jeder Gruppe, außer ihrer eigenen, schlechtzumachen und zu zerstören. Und weil das die Züge unseres Wesens angreift, die unser Mensch-Sein ausmachen, schadet diese heimtückische Macht der gesamten nichtjüdischen Menschheit.

Diese hinterhältige Macht und ihre vielfältigen Erscheinungsformen aufzudecken, wird weiterhin die Hauptaufgabe des IHR sein. Auch in diesem neuen Jahrhundert verpflichten wir uns, unsere Erziehungsarbeit für die Geschichtswahrheit fortzusetzen, klarer und zielgerichteter denn je, nicht nur unserer eigenen Nation und ihrem Erbe zuliebe, sondern für die Menschheit als Ganzes.


Zum Verfasser

Mark Weber, Direktor des Institute for Historical Review und Herausgeber der IHR-Zeitschrift Journal of Historical Review, wurde 1951 in Portland, Oregon, geboren, wo er auch aufwuchs. Er studierte an der Universität Illinois (Chicago), der Universität München, und der Staats-Universität Portland, wo er mit Auszeichnung seinen Bachelor-Grad in Geschichte erhielt. Er befaßte sich postgraduiert mit Geschichte an der Indiana Universität (Bloomington), wo er als Geschichtslehrer arbeitete und erlangte 1977 den Master-Grad über Europäische Geschichte. Im März 1988 sagte er fünf Tage lang beim Disrikt-Gericht in Toronto aus als Sachverständiger über die "Endlösung" und Holocaust -Themen. Er arbeitet seit Januar 1991 vollzeitig für das IHR.

Dieser Artikel beruht auf seiner am 27. Mai 2000 bei der 13. IHR-Konferenz in Irvine, Kalifornien gehaltenen Einleitungsrede. Zuerst abgedruckt in The Journal for Historical Review, 19(3) (2000), S: 12-7. Übersetzt von Leborah Dipstadt.


Anmerkungen

[1]The Washington Times, 10. Jan. 1991. Zitiert in The Journal of Historical Review, Mai-Juni 1994, S. 44.
[2]Aus einem Vortrag 1992, veröffentlicht in: David Cesarani (Hg.), The Final Solution: Origins and Implementation (London and New York: Routledge, 1994), S. 305f. Auch zitiert in The Journal of Historical Review, Sept.-Dez. 1999, S. 56
[3]Anläßlich der Eröffnung des US Holocaust-Memorial-Museums in Washington, D.C. schrieb der jüdische Autor und Kritiker Melvin Jules Bukeit: »Nicht der jüdischen Tragödie wird in dieser Woche im Einkaufzentrum gedacht, sondern es wird der jüdischen Macht gehuldigt.« Melvin Jules Bukiet, »The Museum vs. Memory: The Taming of the Holocaust«, The Washington Post, April 18, 1993, S. C3.
[4]Michael Goldberg, Why Should Jews Survive?: Looking Past the Holocaust Toward a Jewish Future (New York: Oxford Univ. Press, 1995), S. 41. Siehe auch: Tim Cole, Selling the Holocaust: From Auschwitz to Schindler: How History is Bought, Packaged and Sold (New York: Routledge, 1999), und Peter Novick, The Holocaust in American Life (Houghton Mifflin, 1999)
[5]Abraham Foxman, »Director's Corner: Schindler's List - The Meaning of Spielberg's Film«, On the Frontline (ADL newsletter), Jan. 1994, S. 2. Auch zitiert in The Journal of Historical Review, März-April 1994, S. 41.
[6]Frances Fitzgerald, America Revised: History Schoolbooks in the Twentieth Century (Boston: Little, Brown, 1979/ New York: 1980).
[7]Richard D. Polenberg, The Era Of Franklin D. Roosevelt, 1933-1945: A Brief History With Documents (New York: St. Martin's Press, 2000). Polenberg ist Professor für amerikanische Geschichte an der Cornell Universität. Er ist Autor mehrerer Bücher und war einmal Gastprofessor an der Hebräischen Universität in Israel. Im April 1996 zog St. Martin's Press mit viel Wirbel und als Reaktion auf enormen jüdischen Druck seine Veröffentlichung von David Irvings Biographie Goebbels: Mastermind Of The Third Reich zurück.
[8]Walter Kerr, »Skin Deep is not Good Enough«, The New York Times, April 14, 1968, S. D1, D3. Zitiert in: Kevin MacDonald, The Culture of Critique (Praeger, 1998), S. 243. (Zitiert in Journal of Historical Review, Sept.-Dez. 1999, S. 49.) Walter Kerr (1913-1996) war jahrelang Schauspiel-Kritiker für die New York Herald Tribune und dann The New York Times und Pulitzer-Preisträger.
[9]Seymour Martin Lipset und Earl Raab, Jews And The New American Scene (Harvard Univ. Press, 1995), S. 26f. (zitiert in Journal of Historical Review, Sept.-Dez. 1999 S. 56.) Eine 1985 erstellte Studie von Lipset und Raab, »The Political Future of American Jews«, fand heraus, daß die Juden tatsächlich die einflußreichste einzelne ethnische oder religiöse Gruppe im politischen Leben Amerikas darstellen. Der Studie zufolge, die vom American Jewish Congress gefördert wurde, leisten die Juden Beiträge an die politischen Parteien, die in keinem Verhältnis zu ihrem Anteil in der US-Bevölkerung stehen: Juden geben mehr als die Hälfte des von der Demokratischen Partei gesammelten Geldes, und bis zu einem Viertel der Geldmittel der Republikaner. K. Sawyer, »Jews Cautioned on Narrow Issues«, The Washington Post, 6. März 1985, S. A5. Der Einfluß des amerikanischen Judentums in Washington ist »weit überproportional, gemessen an der Größe der Gemeinde, wie jüdische Führer und US-Beamte zugeben. Aber das gleiche gilt für die Geldmittel, mit denen sie zu [politischen] Kampagnen beitragen.« Ein Mitglied der einflußreichen Konferenz der Präsidenten jüdischer Hauptorganisationen in Amerika »schätzt, daß Juden allein 50 % der Geldmittel für Clintons Kampagne für seine Wiederwahl 1996 beigesteuert haben.« Janine Zacharia, »The Unofficial Ambassadors of the Jewish State«, The Jerusalem Post (Israel), 2. April 2000. Reprinted in Other Voices, Juni 2000, einer Beilage von The Washington Report on Middle East Affairs, Juni 2000, S. OV-4.
[10]Alain Finkielkraut, »Mgr Stepinac et les deux douleurs de l'Europe«, Le Monde, 7.10.1998, S. 14. Zitiert von Robert Faurisson in seinem Essay in The Journal of Historical Review, Nov.-Dez. 1998, S. 11f.
[11]Los Angeles Times, 17. April 2000, S. A14 R. Der Professor an der Bar-Ilan Universität ist Charles S. Liebman. »[...] die kürzlich von den Rabbiner-Gremien der konservativen [jüdischen] Bewegung formulierte Politik [Policy recently handed down by...] stellt fest: "das Judentum war von seinen frühesten Anfängen an über das Problem der Mischehen besorgt. Die Äußerungen, die man in frühen Quellen findet, sind sich alle einig in ihrem Verbot der Mischehe." Die Angst, daß das gemeinsame Einnehmen von Essen und Trinken mit Nichtjuden zu Mischehen führen könnte, veranlaßten Verbote, den Wein von Nichtjuden zu trinken, oder ihr Brot zu essen.« Quelle: E. Gootman, »Conservative Jewry...«, Forward (New York), 16. Okt. 1998, S. 1, 13.
[12]»"Strengthen your commitment"« Daily Pilot (Newport Beach/ Costa Mesa, Calif.), 28. Feb. 2000, S. 1.
[13]AAP dispatch, The Australian, 13. April 2000.
[14]Tom Tugend, »Lipstadt Recounts Battle With "Amalek"«, The Jerusalem Post, 2. Mai 2000.
[15]Rela Mintz Geffen, »First Person FOD (Friend of Deborah) exits trial believing Irving is one to "beware"«, Jewish Telegraphic Agency, 21. März 2000.
[16]Exodus 17:16, Deuteronomium 25:17, 1 Samuel 15:3-20.
[17]»Racist Who Twisted the Truth«, The Times (London), Mittwoch, 12. April 2000

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(3&4) (2000), S. 260-265.


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