Aus der Forschung

Sir Henry Strakosch, Churchill und der Zweite Weltkrieg

Von Prof. Dr. Arthur R. Butz

Im 1976 veröffentlichten fünften Band seiner Biographie Winston S. Churchill schildert der britisch-jüdische Historiker Martin Gilbert die Beziehungen, die in den dreißiger Jahren zwischen Churchill und Sir Henry Strakosch, einem südafrikanischen Ökonomen und führenden Manager auf dem Gebiet der Goldförderung, herrschten. Die meisten Ziffern über die deutsche Rüstung, die Churchill dem Unterhaus bekanntgab und anderswo publizierte, stammten von Strakosch, der in dieser Sache anonym zu bleiben wünschte.

Strakosch mußte schließlich für diese Dienste teuer zahlen. Wie Gilbert berichtet, rettete er Churchill 1938 vor dem finanziellen Ruin, als sich dieser bei seinen Aktivitäten als Makler aufgrund eines Börsensturzes in New York mit 18.000 britischen Pfund (90.000 US-Dollar) verschuldet hatte und diese Summe nur durch den Verkauf seines Hauses Chartwell auftreiben konnte. Strakosch kaufte das Haus für diese stolze Summe, und dies zu einem Zeitpunkt, wo ein anständiger amerikanischer Jahresslohn vielleicht 2.000 Dollar betrug. Außerdem vermachte er Churchill 20.000 Pfund, als er fünf Jahre später verstarb.[1]

Im ersten Band seines Werks Churchill's War (1987) greift David Irving diese Geschichte auf, fügt jedoch hinzu, Strakosch sei »ein in Mähren, Tschechoslowakei, geborener Jude« gewesen. Der vorliegende Artikel verfolgt das Ziel, die Behauptung, wonach Strakosch jüdischer Abstammung war, kritisch zu beleuchten und Licht auf die besonderen politischen Gründe zu werfen, die ihn zu seiner Unterstützung Churchills veranlaßten.

Beweise dafür, daß Strakosch kein Jude war

Strakosch starb am Samstag, den 30. Oktober 1943 in der Nähe von London. Die Londoner Times veröffentlichte am 1. November einen langen Nachruf und am Tag darauf eine Laudatio; am 4. November berichtete sie über einen zu seinen Ehren gehaltenen Gedenkgottesdienst. Ganz offensichtlich handelte es sich um einen christlichen Gottesdienst, der in der Kirche St. Michaels am Chester Square stattfand.

Somit starb Strakosch zumindest nominell als Christ. Dies schließt die Möglichkeit freilich nicht aus, daß er zumindest teilweise jüdischer Herkunft oder vom Judentum zum Christentum konvertiert war, doch weder David Irving noch sonst jemand hat dafür stichhaltige Beweise anführen können.

Aus verschiedenen Quellen[2] wissen wir folgendes über Strakosch: Er wurde am 9. Mai 1871 in Hohenau, Österreich, als Sohn von Edward Strakosch und Mathilde Winterburg geboren. Hohenau liegt an der österreichisch-mährischen Grenze, und Edward Strakosch war ein Pionier in der österreichischen Zuckerrübenindustrie. Henry besuchte das Wasa-Gymnasium in Wien und vervollständigte seine Erziehung bei Privatlehrern in England. Im Jahre 1891 stieß er zur Anglo-Austrian Bank in London und brachte es rasch zum Devisenmanager. Er begann sich für Goldförderung und Finanzen zu interessieren und wanderte 1895 nach Südafrika aus. Dort schloß er sich 1896 dem Goldförderungsunternehmen Goerz and Co. an, wo er zunächst die Position eines Assistant Managing Director bekleidete. 1924 wurde er zum Vorsitzenden gewählt und blieb es bis zu seinem Tod. (1918 war die Firma in Union Corp. umbenannt und als Aktiengesellschaft in England registriert worden.) Er war »ein leidenschaftlicher Polospieler, begeisterter Autofahrer und Junggeselle

Strakosch beriet die Regierung 1920 beim Erlaß des südafrikanischen Banken- und Währungsgesetzes, das zur Errichtung der South African Reserve Bank führte. Ab 1925 zog ihn die britische Regierung in Indien bei ähnlichen Fragen zu Rate. 1921 wurde er zum Ritter geschlagen, und 1924 wurde er Knight Commander of the Order of the British Empire. Ein weiterer Titel kam 1927 dazu: Knight Grand Cross of the British Empire.

Erst gegen Ende seines Lebens, anno 1941, trat Strakosch in den Ehestand. Seine Auserwählte war die Witwe Mr. Mabel Elizabeth Vincent Temperley; die Hochzeit fand in einer christlichen Zeremonie in der St. Andrews-Kirche in Kingswood, Gloucester, statt.

Keine der Quellen, denen diese biographischen Angaben entnommen sind, liefert irgendeinen Hinweis auf eine jüdische Abstammung Strakoschs. Zwei Bücher, die viel über einen Mann von der Bedeutung Strakoschs zu berichten gehabt hätten, wäre er Jude gewesen, schweigen sich über ihn aus: Jewish Roots in South African Economy von Mendel Kaplan (C. Struik, Kapstadt 1986) sowie The Jews in South Africa: A History (herausgegeben von Gustav Saron und Louis Hotz, Oxford University Press, London 1955).

Die Encyclopedia Judaica (1971) erwähnt zwei jüdische Strakoschs, doch keinen Sir Henry (sie erwähnt übrigens auch einen jüdischen Irving, der mit Vornamen aber nicht David heißt). Hätte ein Jude oder ein Mann von teils jüdischer Herkunft oder ein zum christlichen Glauben übergetretener Jude eine dermaßen wichtige Rolle im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs gespielt, so dürfte ihn die Encyclopedia zumindest eines Namenseintrags für würdig befunden haben.

Die Todesanzeigen und Nachrufe in den vier (jeweils am Freitag erschienenen) Ausgaben der Londoner Wochenzeitung Jewish Chronicle vom November 1943 enthalten keinerlei Hinweis auf Strakosch.

Die einfache Erklärung für all dies ist, daß Strakosch kein Jude war.

Wer behauptet, Strakosch sei Jude gewesen?

Das Jüdische Biographische Archiv (1994), eine umfangreiche Datenbasis, die auf Mikrofichen erhältlich ist, führt zwei Quellen an, denen zufolge Strakosch jüdischer Abstammung gewesen sein soll. Bei der ersten handelt es sich um ein Buch oder Pamphlet mit dem Titel The Jew's Who's Who: Israelite Finance: Its Sinister Influence (London: Judaic Publishing Co. 1920). Es ist uns nicht gelungen, ein Exemplar dieser Schrift aufzutreiben, doch das Jüdische Biographische Archiv zitiert daraus folgenden Abschnitt:

»Strakosch, Henry. Direktor von A. Goerz & Co. ₤ 1,500,000. Diese Firma, bei der es sich um ein südafrikanisches "Kontrollhaus" handelt, hat ihre Fänge nun nach Westafrika, Nigeria und Mexiko ausgestreckt. Zusätzlich zu seinen sehr beträchtlichen Anteilen an Bergbauunternehmen ist dieses Haus an zahlreichen - meist im Bergbau tätigen - Unternehmen mit Besitz in aller Welt beteiligt. Sie ist ein rein jüdischer Betrieb, und 1914 gehörte ihrem Direktorium nicht ein einziger Angelsachse an. Technisch gesehen ist sie eine rein britische Firma, doch behaupten böse Zungen, ihr Kosmopolitismus sowie ihre asiatische Färbung erlaubten es ihr, sich "britisch" zu nennen.«

Der Text zählt anschließend andere Direktoren des Unternehmens auf. Die angeführten Namen sind nicht eindeutig jüdisch, doch man bekommt den Eindruck, es werde vom Leser erwartet, daß er jeden nicht-englischen, insbesondere deutschen Namen automatisch für einen jüdischen halten solle.[3] Es werden einige andere Firmen genannt, deren Oberhaupt Strakosch gewesen sein soll und bei denen Juden in der Tat eine Rolle spielten, doch dies war unvermeidlich. Das wichtigste Beispiel ist die Firma Geduld, die von zwei litauischen Juden, Samuel Marks und Isaac Lewis, kontrolliert wurde.[4]

Zur Verteidigung des Verfassers dieser Schrift sei gesagt, daß die führenden deutschsprachigen Unternehmer, die im 19. Jahrhundert nach Südafrika auswanderten, meist Juden waren. Daß man einen solchen Deutschen einem Juden gleichstellte, war ein begreiflicher Fehler, aber eben trotzdem ein Fehler. Die hauptsächliche Schwäche der Schrift besteht darin, daß sie die Geschichte von Goerz & Co. zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (1920) offenbar nicht kennt. Damals gab es nämlich bereits keine Firma mit diesem Namen mehr: Sie war 1918 in Union Corporation umgetauft worden. Ihr Gründer, Adolf Goerz (1857-1900) war ein nichtjüdischer Immigrant aus Deutschland.[5] Obgleich die Firma enge Beziehungen mit Deutschland und insbesondere der deutschen Bank in Berlin unterhalten hatte, ließ Goerz sie in England als Aktiengesellschaft registrieren.

Bei Kriegsausbruch im Jahre 1914 waren fünf der acht Direktoren deutsche Staatsbürger. Die Briten gaben ihnen den Laufpaß, und 1918 hatten sich sowohl der Firmenname als auch die ethnische Zusammensetzung der Direktion geändert.[6] Bei dieser Säuberung hätten die Briten schwerlich zwischen Deutschen und deutschen Juden unterschieden, und Österreicher wären den Deutschen gleichgestellt worden. Strakosch behielt - zweifellos dank seiner soliden Beziehungen in England - seine Stelle bei. Der Haupteinwand gegen die Schrift muß also darin bestehen, daß sie zum Zeitpunkt, wo sie in den Druck ging, falsche Angaben über den Stand der Dinge lieferte. Die Zusammensetzung des Direktoriums der Firma Goerz im Jahre 1914 spielte sechs Jahre später keine Rolle mehr. Vermutlich handelte es sich um ein Exemplar jener nicht seltenen Art von Publikationen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit wild auf die Juden eindreschen.

Die zweite im Jüdischen Biographischen Archiv genannte Quelle, laut der Strakosch jüdischen Ursprungs gewesen sein soll, wirkt glaubhafter. In einem 1949 erschienenen Artikel zählte Albert M. Hyamson etwa 2500 prominente »anglo-jüdische« Persönlichkeiten auf, von denen jeder in seiner 96 Seiten umfassenden Publikation eine oder zwei Zeilen gewidmet wurden. Eine davon war:[7]

»Strakosch, Sir Henry (1871-1943). Ökonom & Bankier, The Times, 1.11.43; Ann. Reg.; "Randlords".«

Die ersten beiden Hinweise beziehen sich auf die nach Strakoschs Tod erschienenen Nachrufe, die wir bereits erwähnt haben und die keinen Beleg für seine jüdische Herkunft liefern. Der dritte weist auf das Buch Randlords von Paul H. Emden hin. Emden vermittelt lediglich einige biographische Informationen über Strakosch und beschreibt seine Beziehungen zu Adolf Goerz wie folgt:[8]

»Einer der frühesten Mitarbeiter von Adolf Goerz (ab 1896) war der heutige Sir Henry Strakosch, dessen Einfluß und Bedeutung weit über die Grenzen der Goldförderung hinausreichen. Er wird weltweit als Autorität in Geld- und Devisenfragen anerkannt; sein Einfluß auf die Entwicklung der Währung sowie des organisierten Bankenwesens in Südafrika war so groß, daß man den Vorwurf erhob, die Kommission sei anscheinend "Wachs in den Händen Sir Henry Strakoschs" gewesen.«

Emden behauptet nicht, Strakosch sei Jude gewesen, und anscheinend gibt es keinen triftigen Grund dafür, daß Hyamson ihn als solchen eingestuft hat. In seinen Danksagungen nennt Hyamson Emden als einen jener, die »wertvolle Kritik und Vorschläge« geäußert hätten. Möglicherweise hat ihm Emden privat mitgeteilt, daß Strakosch jüdischer Herkunft gewesen sei.

Laut der Encyclopedia Judaica war Hyamson ein zionistischer Jude, der sich nach seiner Amtszeit als britischer Haupteinwanderungsbeamter in Palästina in den Jahre 1921-1934 zum Antizionisten gewandelt habe. Er hat mehrere Bücher über Juden veröffentlicht, ferner ein allgemeines (nicht spezifisch auf Juden Bezug nehmendes) Nachschlagewerk, das Dictionary of Universal Biography, das 1915, 1950 und (in den USA) 1951 erschien. Unter dem Namen Strakosch liest man da folgendes:

»Strakosch, Sir Hy.: Ungar.-engl. Wirtsch. und Finanz., 1871-1943. S«

Der Buchstabe »S« bedeutet, daß sein Nachruf im Annual Register verzeichnet ist. In Übereinstimmung mit der in seinem Buch befolgten Praxis bezeichnet Hyamson Strakosch nicht als Juden, sondern als ungarischstämmigen Engländer. Keine andere Quelle vermittelt einen Hinweis darauf, daß er Ungar gewesen wäre. Strakosch stammte aus einer weit von Ungarn entfernten österreichischen Stadt, hatte als Österreicher jedoch zweifellos Beziehungen zu Ungarn. Die Zuckerrübenfirma seines Vaters hatte dort sicherlich Ableger gehabt. Eine andere Querverbindung zu Ungarn war via Adolf Goetz erfolgt, der vor seiner Auswanderung nach Afrika um 1890 herum Anteil an Goldbergwerken und anderen Wirtschaftsunternehmen in Ungarn besaß.[9] Doch dies macht Strakosch noch lange nicht zum Magyaren.

Ein anderer Grund dafür, daß ich Hyamsons Klassifizierung nicht für zuverlässig erachte, liegt darin, daß ich keiner Quelle traue, die Strakosch nach seinem Tode als Juden einstuft, ohne wenigstens zu erwähnen, daß er nominell als Christ starb. Hyamson war meiner Meinung nach unzulänglich über Strakosch informiert, dessen Name lediglich einer von Tausenden in seinen verschiedenen Werken verzeichneten war. Mir scheinen die sonstigen biographischen Informationen über Strakosch gegen dessen jüdische Abstammung zu sprechen.

Die Vorstellung, daß dieser Jude war, hat sich schon fest eingebürgert: Man suche nur im Internet nach Einträgen zum Namen »Strakosch«! Dessen jüdische Herkunft wird auch von Clive Ponting in seiner 1994 erschienenen Biography Churchill behauptet, und es macht ganz den Anschein, Pontings Gewährsmann sei Irving. Vermutlich hat dieser den Irrtum in die Welt gesetzt.

Strakoschs Ziele und deren Motive

Die Frage nach Strakoschs ethnischen Wurzeln ist nur im Zusammenhang damit von Bedeutung, welche politischen Kräfte in den dreißiger Jahren auf die Vernichtung Hitlers hinarbeiteten. War Strakosch Jude, so waren die politischen Beweggründe für sein Handeln offensichtlich. War er keiner, stellt sich die Frage nach seinen Motiven. Warum unterstützte er den wilden Hitlergegner Churchill? Eine Antwort findet sich in einem 1935 von ihm veröffentlichten Büchlein, in dem der Goldschürfer die Werbetrommel für eine Wiedereinführung der internationalen Golddeckung für die Währung rührte.[10] Strakosch war der Auffassung, die Mitwirkung Großbritanniens und anderer "Sterling-Länder" an einer solchen Politik sei machbar, doch sei es nicht möglich

»eine volle Gesundung zu erreichen, wenn Amerika und Deutschland sich querlegen. [...] In Amerika ist in dieser Hinsicht bereits ein wesentlicher Fortschritt erzielt worden. [...] Die Lage in Deutschland bleibt jedoch hoffnungslos konfus, und zwar nicht so sehr, weil seine Probleme so grundlegend verschieden und so viel schwieriger sind, sondern wegen der Art und Weise, wie sie angepackt werden. Unter den vielen diversen Maßnahmen, die es ergriffen hat, gibt es kaum eine, von der sich sagen ließe, daß sie wirklich zu seiner Gesundung beiträgt - ja die meisten davon verhindern diese geradezu. [...]«[11]

Bekanntlich war dieses Urteil über die Effizienz der von Hitler betriebenen Wirtschaftspolitik grundfalsch. Die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten war bemerkenswert erfolgreich und ist als "Wirtschaftswunder" bezeichnet worden, bei dessen Bewerkstelligung Hitler davon ausging, daß die internationale Finanzwelt Himmel und Erde in Bewegung setzen werde, um »unsere Währung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln anzugreifen[12]

Wichtig an all dem ist, daß es die Motive für Strakoschs Teilnahme am Feldzug gegen Deutschland verdeutlicht. Hitler war drauf und dran, ihn zu widerlegen. Deshalb ist es in diesem Zusammenhang mehr als ein Fehler, Strakosch bezüglich seiner völkischen Wurzeln als "Juden" zu bezeichnen. Eine korrekte Beschreibung wäre folgende: "Südafrikanischer Goldbergwerkbesitzer, der sich für die Wiederherstellung des internationalen Goldstandards einsetzte." Wäre er Jude gewesen, so hätte ich ihn trotzdem nicht so charakterisiert, wie es Irving tut; ich hätte ihn einen "jüdisch-südafrikanischen Goldbergwerkbesitzer, der sich für die Wiederherstellung des internationalen Goldstandards einsetzte" genannt.

Ironischerweise ist eine der sich aufdrängenden Schlußfolgerungen, daß es wirklich keine Rolle spielt, ob Strakosch Jude war oder nicht, solange man begreift, wessen Interessen er vertrat. Irvings Bemerkungen über diesen Mann haben aber den ungewollten Effekt, einen ungemein wichtigen Aspekt der Gründe zu verdunkeln, die zum Zweiten Weltkrieg geführt haben.


Anmerkungen

[1]The Times, 7. Februar 1944.
[2]Annual Register (London 1943); The Times (15. August 1941); John F. Riddick, Who was Who in British India, Westport, Connecticut: Greenwood 1998; Eric Rosenthal, Encyclopedia of Southern Africa, 6. Ausgabe, Frederick Warne, London und New York 1973; C. J. Beyers, Dictionary of South African Biography, Tafelberg-Uitgewers, Kapstadt 1977; Walter H. Wills und R. J. Barrett, The Anglo-African Who's Who and Biographical Sketch-Book, George Routledge & Sons, London 1905.
[3]Es sei daran erinnert, daß zu jener Zeit viele Briten jüdische Machenschaften mit Deutschland assoziierten. Siehe Nesta H. Webster, Secret Societies and Subversive Movements, 1924, insbesondere S. 365ff.
[4]Robin McGregor, McGregor's Who Made South Africa, Band 1, S.A. Saxonwold, Purdey 2000, S. 26-30. McGregor präsentiert eine Tabelle, aus der hervorgeht, wer Jude war und wer nicht.
[5]Ebenda, S. 138-141. Im Vorwort wird erläutert, das vorliegende Buch sei der erste Band einer geplanten Serie über »die positiven Beiträge, die jede der rund 25 kulturellen Gruppen Südafrikas zu dessen Entwicklung geleistet hat. [...] Der jüdische Beitrag [...] umfaßt den ersten Teil dieses Bandes. Da eine erhebliche Zahl von Juden deutscher Abstammung ist, schien es angemessen, den von den Deutschen erbrachten Beitrag als zweiten Teil anzuführen.«
[6]Geoffrey Wheatcroft, The Randlords, Weidenfeld and Nicholson, London 1985, S. 118, 244.
[7]Albert M. Hyamson, »Plan of a dictionary of Anglo-Jewish biography«, in: Anglo-Jewish Notabilities: Their Armes and Testamentary Dispositions, The Jewish Historical Society of England, London 1949. Hyamson war Vorsitzender dieser Gesellschaft.
[8]Paul H. Emden, Randlords, Hodder & Stoughton, London 1935, S. 217, 342. - Im vorliegenden Artikel beruhen Hinweise darauf, was in diversen Büchern über Strakosch behauptet wird, auf den jeweils von uns genannten Seiten der betreffenden Bücher. Nach unserer Ansicht obliegt es jenen, die Strakosch als Juden bezeichnen, gründlicher nach Beweisen dafür zu suchen.
[9]McGregor's Who Made South Africa, aaO. (Anm. 4), S. 140.
[10]Sir Henry Strakosch, The Road to Recovery: With Special Reference to the Problem of Exchange Stability and the Restoration of the International Gold Standard, Economic Forum, New York, sowie The Economist, London 1935. Die Schrift umfaßt 70 Seiten; im vom Autor konsultierten Exemplar fehlen die Seiten 27-36.
[11]Ebenda, S. 51.
[12]Alan Milard in London Review of Books, 23. Januar 1986, S. 21. Milard rezensiert mehrere Bücher zum Thema.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(2) (2002), S. 212-215.


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