Leserbriefe

zu G. Rudolf, »Auf der Suche nach der Wahrheit«, VffG 3/2002, S. 268-283

Lieber Herr Rudolf,

Das neue Heft der VffG, das erst vor 3 Tagen ankam, habe ich mit großem Interesse - und schweren Herzens - gelesen. Letzteres bezieht sich auf den Artikel über das IHR. Um so mehr, weil ich Ihnen Recht geben muß.

Den Artikel »Auf der Suche nach der Wahrheit« betreffend darf ich Ihre Aufmerksamkeit auf eine Kleinigkeit lenken: Wie es Ihnen bestimmt bekannt ist, wird das Datum im englischen Sprachraum in der Reihenfolge Monat-Tag-Jahr geschrieben -- wie bei dem Brief auf S. 271 (»From the Desk of Charles Hamilton«), und der Sterbeurkunde von Roger Steele auf S. 275. Bei den Dokumenten(?) auf S. 279 wie auch auf Captain O.N. Nordons Dokument(?) auf S. 281 ist das Datum im europäischen Format: Tag-Monat-Jahr. Damit will ich nicht andeuten, daß diese Dokumente gefälscht sind, jedoch halte ich es für ratsam, die Echtheit dieser Dokumente anhand der Originale zu untersuchen, wenn notwendig auch mit den Methoden der UV-Durchleuchtung und der chemischen Analyse. Wie bekannt sein dürfte, ist die Echtheit des von D. Irving aufgestöberten und aufgekauften Exemplars des "Geheimen Zusatzprotokolls" zum Ribbentrop-Molotov Pakt auf dieser Weise bestätigt worden. Ich war zufällig dabei, als Irving den KGB-Offizier von der sowjetischen Botschaft in seiner Wohnung empfing, als er das Protokoll im Laufe der eine Woche andauernden Untersuchung an einem Abend zurückbrachte, das dann im Panzerschrank verschlossen wurde. Etwa drei Wochen später habe ich dann von der Anerkennung der Echtheit des Zusatzprotokolls im sowjetischen Fernsehen durch Gorbatschow erfahren.

In der Einleitung zum - übrigens hervorragenden - Artikel »Van Pelts Plädoyer gegen den gesunden Menschenverstand« schreibt Robert Countess, er bezweifle, ob irgend jemand wisse, was mit dem Begriff »axonometrisch« gemeint sei. Das ist jedoch nicht so! Jeder Student des Maschinen- oder Bauingenieurwesens sowie der Architektur (sofern sie die Fähigkeit zu räumlichem Denken nicht zugunsten der an sich wertvollen und vielseitig verwendbaren CAD/CAM Methode opferten) weiß, daß die Axonometrie eine Art dreidimensionaler Darstellung ist, ähnlich der perspektivischen Darstellung, allerdings mit dem Unterschied, daß die perspektivischen Linien parallel bleiben, und nicht in einem "Fluchtpunkt" konvergieren. Beispiel: die Zeichnung der »Zyklon B-Einführungssäule« auf Seite 299 der besprochenen VffG.

Mit freundlichem Gruß

Zoltán Bruckner

ANMERKUNG DER REDAKTION

US-Militär und Geheimdienste benutzten für Datumsangaben in der Regel das weltweite Standardformat Tag-Monat-Jahr.


zu R. Countess, »Van Pelts Plädoyer gegen den gesunden Menschenverstand«, VffG 3/2002, S. 349-354

Werte Redaktion!

Nachdem ich Prof. Countess' messerscharfe Analyse und Abfertigung von Van Pelt gelesen habe, frage ich mich, ob in Bezug auf die Christian-Lindtner-Theorie nicht auch er "eine Brille" auf hat, nämlich eine christliche, was man einem promovierten Theologen zwar nicht verdenken kann, was aber seiner wissenschaftlichen Forschung eben Abbruch tut, genau wie der Van Pelts. Aufgrund Dr. Lindtners Theorie habe ich mir "das Buch der Bücher" vorgenommen, und darin wohl erstmals als Erwachsener gelesen. Ich fand darin eine derartige Ansammlung von Zusammenhanglosigkeiten, Ungereimtheiten und Unlogik, kurzum Unsinn, daß es mich einige Überwindung gekostet hat, die Lektüre fortzusetzen. Man kann nur Christ sein auf der Basis "credo quia absurdum". Weil das in den Evangelien beschriebene mit dem Verstand nicht nachvollziehbar ist, kann man es als Naturwissenschaftler nur als Quatsch abtun (oder - wer der Typ dazu ist - eben glauben; daher auch die perfide Verächtlichmachung des Denkens: "wer glaubt, wird selig").

Was m.E. stark für Dr. Lindtners Theorie spricht, ist, daß sie viele dieser Ungereimtheiten und anscheinend unzusammenhängenden Sachverhalte entwirren kann. Das bedeutet nicht, daß das christliche Evangelium dadurch mehr Sinn hat, aber durch Benennung der buddhistischen Quellen wird vielerorts verständlich, woher die Bilder und Vergleiche stammen. Dr. Lindtner meint, daß die christlichen Evangelien eine Übersetzung aus buddhistischen Texten darstellen, wobei eine besondere Übersetzungstechnik verwandt wurde: während für uns ganz selbstverständlich das Hauptziel einer Übersetzung die getreue Inhaltswiedergabe ist, haben die Übersetzer der Evangelien anderen Gesichtspunkten Vorrang gegeben: die möglichst enge Beibehaltung der Konsonantenstruktur eines Ausdrucks, oder auch die Beibehaltung von dessen ursprünglicher Silbenzahl. Wenn der Sinn, also das, was die Sprache normalerweise übermitteln soll, für die Übersetzer ganz sekundär war, wundert man sich weniger über das Endprodukt. Dazu kommt, daß dieses Gedankengut mit alttestamentlichen Vorstellungen verknüpft wurde. Der Ausdruck "Hebräischer Dialekt" bezieht sich nach Lindtner nicht auf irgendein verlorenes aramäisches Original,

»sondern auf die eigentümliche griechische Ausdrucksweise, in welche das Sanskrit übersetzt worden war. Es bezeichnet einfach das, was die modernen Gelehrten das "Neutestamentliche Griechisch" nennen. Die Sprache ist griechisch, aber die seltsame Ausdrucksweise ist jüdisch... Die zahlreichen Wortspiele wären verloren gegangen, wenn das Griechische eine Übersetzung einer Übersetzung aus dem Sanskrit gewesen wäre... und man könnte nicht erklären, wie z.B. Matthäus Wörter und Sätze mit der gleichen Anzahl von Silben und mit den gleichen Konsonanten wie im Original übersetzen konnte. Das Griechische imitiert das Sanskrit... Aber die neue Darstellung ist gleichermaßen unvollständig und schief, fast auf den Kopf gestellt oder spiegelverkehrt.«

Bezieht man die beiden Denkarten mit ein - die recht klare und wirklichkeitsbezogene indische hier, und dort die jüdische, geprägt durch die Unfähigkeit, Reales von Phantastischem und Abstrusem zu unterscheiden (man kann sich statt Van Pelt auch die Wirklichkeitsauffassung eines Picasso vor Augen führen!), dann hat man genau das "Werkzeug", das den verständlichen buddhistischen Text in ein unverständliches Sammelsurium transformiert, das man eben nicht verstehen sondern nur "glauben" kann, - sofern man also zum Glauben veranlagt ist.

Dr. Lindtners Theorie stützt sich auf drei Pfeiler:

  1. Die sinngleichen oder sinnähnlichen Begebenheiten im buddhistischen Evangelium.
  2. Die sprachlich-lautlichen Beziehungen, die Hinweise auf die Übersetzung (und deren technische Handhabung) geben (und zwar eine direkte Übersetzung vom Sanskrit ins Griechische, ohne eine hebräische/aramäische Zwischenform).
  3. Die zahlenmäßigen Werte, die sich aus den verwendeten Buchstaben ergeben.

Zum letzteren Punkt kann ich nichts aussagen, da mir die zugrundeliegenden Prinzipien nicht bekannt sind.

Für Punkt 2, die bei Lindtner verwendete Konsonanten-Vergleiche, muß man etwas über die sprachwissenschaftliche Einteilung der Laute in Gruppen wissen, und neben Konsonanten und Vokalen den Begriff der Halbvokale kennen (z.B. im Brockhaus unter "Laut" erklärt.) Daß die Konsonanten das (stabile) Skelett der Sprache bilden, zeigt der Vergleich von Dialekten (wo oft nur eine geringfügig andere Färbung des Vokals ein ganz anderes Klangbild hervorbringt.) Auch im zeitlichen Verlauf unterliegen die Konsonanten weit weniger Veränderungen als die Vokale - vergleicht man verwandte Sprachen, so genügt bei vielen Worten der Austausch des Vokals, um das Wort in der anderen Sprache wiederzuerkennen. Theoretisch ausgeführt findet man die Prinzipien bei Gert Meier: Im Anfang war das Wort (Haupt, Bern-Stuttgart 1988).

Dieses Konsonantenskelett ist schon bei ganz grundlegenden Begriffen, z.B. den Namen dreier Apostel, so auffallend ähnlich, daß ein Zufall sehr unwahrscheinlich ist:

Weiter bezeichnet der indische Ausdruck abhisambodhi die Erlangung der Erkenntnis, die zum Buddha macht.

Das Konsonantenskelett des Wortes entspricht dem griechischen baptisma (Taufe): (b-p-t-s-m = bh-s-m-b-dh) und hat im Handlungsverlauf die gleiche Funktion.

Die Übereinstimmung des Inhalts kann jedermann nachvollziehen, der das christliche Evangelium mit dem Inhalt des buddhistischen vergleicht. Dabei wird auch die oben angesprochene Art zu übersetzen deutlich. Anhand einiger Auszüge aus Dr. Lindtners Artikel »Wer war Kleophas« soll hier ein Einblick gegeben werden:

»Buddha und Jesus sterben genau zum gleichen Zeitpunkt, zwischen zwölf Uhr und drei Uhr, aber mit dem Unterschied, daß Buddha bei Nacht stirbt. Es ist daher dunkel. Jesus stirbt bei Dunkelheit, die angeblich von der siebten bis zur neunten Tagesstunde eintritt. Das Paradox der Dunkelheit bei Tage löst sich anhand der Originalquelle auf.

Buddha stirbt mit einem Baum zur Rechten und zur Linken, genauso wie Jesus mit einem Räuber zur Rechten und zur Linken hängend stirbt. Beider letztes Wort ist ungefähr gleichlautend. Jesu letztes Wort ist aus dem Sanskrit übersetzt. Die Ereignisse nach dem Tod von Buddha bzw. Jesus sind ungefähr die gleichen.

Der Zeuge für die Auferstehung Jesu, Kleopas, geht auf Kâsyapas zurück, einen der führenden Jünger Buddhas. Zusammen mit 500 Mönchen ist er unterwegs, als er einen unbekannten Asketen trifft, der als âjîvika bezeichnet wird, wörtlich, "Der wieder zum Leben gekommen ist". Von ihm erfährt Kâsyapas, daß Buddha vor einer Woche gestorben ist. Man langt schließlich in Kusinagarî an, wo man Buddhas andere Jünger und eine wartende Versammlung vorfindet. Bei der Verbrennung der Leiche Buddhas sagt der getreue Jünger Ânanda, daß nun Buddhas "Leibeskleinod" zu Gottes Welt aufgestiegen sei (als Rauch).

Wie man sieht, entspricht der Verlauf der Ereignisse schön dem Bericht bei Lukas. Aber es sind ein paar wunderliche Rollenvertauschungen erfolgt.

Kâs-ya-pas wurde zu Kle-ó-pas. Er trifft einen Unbekannten, der als "(wieder) zum Leben gekommen" bezeichnet wird, also Auferstanden. Das erinnert an den wiederauferstandenen Jesus, dessen wirkliche Identität den Jüngern ebenfalls unbekannt ist. (Man wundert sich auch, warum wohl Kleophas "Jesus" nicht erkennen konnte?)

In 1 Kor. 15:4-6 schreibt Paulus, daß Christus am dritten Tag wiederauferstand "nach den Schriften", daß er von Kephas und danach von den Zwölfen gesehen wurde und danach von mehr als fünfhundert Brüdern zugleich. Die 500 indischen Mönche wurden bei Paulus zu 500 Brüdern.

Es war ursprünglich Buddha, über den Lukas und Paulus berichtet haben.

Die von Lukas 24:13-35 beschriebene Episode mit den zwei Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus den wiederauferstandenen Jesus treffen, baut deutlich auf einer entsprechenden Schilderung an der gleichen Stelle im Lauf der Ereignisse im Mahâparinirvânasûtra auf, dem Evangelium über Buddhas letzte Tage. Der Name des einen Jüngers ist hier Kâs-ya-pas. Er ist bei Lukas zu Kle-o-pas verwandelt, und der Name für "Jesus" ist genau ein Ausdruck, der "Ins Leben gekommen" oder Auferstanden bedeutet (sanskrit â-jî-vi-ka, lat. redivivus).

Der Bericht über die Auferstehung Jesu beruht also auf Zeugenaussagen, die buddhistischen Texten entnommen sind. Das Christentum gründet seinen Glauben auf das, was Lukas und Paulus berichten. Diese Bezeugungen haben sich nun als falsch erwiesen. Damit erheben sich auch Zweifel, ob die Auferstehung Jesu tatsächlich stattfand. Das Dogma der physischen Auferstehung widerspricht aller Vernunft und Erfahrung. Und was kann man mit den Erzählungen fiktiver Personen über fiktive Orte und fiktive Begebenheiten beweisen?

Auch die zwölf Jünger sind vom buddhistischen Evangelium entlehnt. Das gleiche gilt für Simon Peter. Sein ursprünglicher Name war Sâri Putra. Sâri ist mit dem jüdischen Namen Simon wiedergegeben, während Putra mit Peter wiedergegeben wird, wobei alle drei Konsonanten (p-t-r) unverändert in der gleichen Reihenfolge beibehalten wurden. Mit hebräischen Buchstaben, wo die Vokale nicht angegeben werden, wird Putra und Peter auf die gleiche Weise geschrieben. Als griechischer Name ist Peter erst seit den Evangelien bekannt. Putra wurde also zu Peter.«

In seinem Werk »Die buddhistischen Quellen des Neuen Testaments« vergleicht Dr. Lindtner Absatz für Absatz die beiden Werke. Angefangen von der Abstammung Jesu, wo 42 Vorfahren, in drei Zeitabschnitten zu jeweils 14 aufgezählt werden - wie bei Buddha, - bis hin zu absonderlich wirkenden Einzelheiten, etwa wenn es bei der Taufe Jesu in Matthäus 3:16 heißt, daß Jesus "alsbald" (griechisch euthys), aus dem Wasser aufstieg. Warum, fragt Dr. Lindtner, war das Wasser etwa zu kalt? und gibt als Erklärung, daß griechisch "euthys" eine Übersetzung von sanskrit atha "darauf" oder "und dann" ist. Solche Kleinigkeiten zeigen, daß Matthäus direkt aus dem Sanskrit übersetzt hat.

Auch rätselhafte Kleinigkeiten bei Matthäus können auf das buddhistische Evangelium zurückverfolgt werden. Das gilt z.B. für den wunderlichen Satz, (Matthäus 3:12) »er hatte seine Wurfschaufel in der Hand«. Aber genau mit diesen Worten wird Bodhisattva (Buddha vor seiner Erkenntnis) im buddhistischen Evangelium beschrieben. Zwar bedeutet der Satz im buddhistischen Evangelium etwas ganz anderes, aber Matthäus behält alle Konsonanten und Silben bei.

Auch für die Verballhornung des buddhistischen Textes durch die sonderliche Übersetzungsmethode sei ein Beispiel gegeben. Jesus heilt "Besessene", griechisch paralytikos (Matthäus 4:24 und oft danach).

Buddha heilt in erster Linie "Söhne aus guter Familie", sanskrit kula-putras. Wie man sieht, ist der buddhistische Sohn aus guter Familie (k-l-p-t-r-s) zu einem Besessenen (p-r-l-t-k-s) verwandelt.

Mehr Beispiele (auf englisch) für die Übereinstimmungen zwischen buddhistischem Evangelium und dem Neuen Testament gibt Dr. Lindtner in Buddhist Studies Review, Vol. 18, No. 2 (2001); siehe auch http://www.lindtner-myhre.dk

Julia Messerschmitt


zu C. Mattogno, »"Keine Löcher, keine Gaskammer(n)"«, VffG 3/2002, S. 284-304

Werter Redaktion!

Mattognos exzellente, wenn auch womöglich etwas überdehnte Analyse der Frage nach den angeblichen Zyklon B-Einwurflöchern in der Decke des Leichenkellers von Krematorium II im Lager Auschwitz-Birkenau hängt mangels Zugänglichkeit des durch Mattogno kritisierten Beitrages von Charles Provan etwas im luftleeren Raum. Andererseits ist verständlich, daß der noch weitaus umfangreichere Beitrag Provans nicht auch noch parallel dazu abgedruckt werden konnte, insbesondere da Provans als Beweis vorgelegte Bilder wirklich von schlechter Qualität sind, zumindest die im Internet publizierten Fassungen (http://www.revisingrevisionism.com). Eine Abbildung Provans aber hätte Mattogno jedoch bringen sollen, und das ist Provans Schemazeichnung der Decke des betrachteten Leichenkellers, die hier nun wiedergegeben ist. Provan behauptet, daß die von ihm mit 2, 6 und 8 numerierten Löcher jene drei ominösen Zyklon B-Einwurflöcher seien, von denen Ditlieb Felderer, Robert Faurisson, Fred Leuchter, Germar Rudolf und Carlo Mattogno in dieser zeitlichen Reihenfolge behaupteten, es gebe sie nicht.

Diese Zeichnung Provans bedarf der Kritik, wozu am besten Mattognos Abbildungen der verschiedenen Brüche und Risse in dieser Decke geeignet sind (die hochauflösenden Farbfotos im Internet sind wesentlich besser als das, was in VffG abgedruckt werden konnte, vgl. www.vho.org/VffG/2002/3/ Mattogno284-304.html). Dagegen hilft momentan aber wohl nur eins: Man muß die Decke selbst gesehen haben, und zwar von innen wie von außen. Wirklich wissenschaftlich zuverlässig wäre nur die Analyse einer genauen Kartographierung der (vom Schutt befreiten) Decke, und zwar ebenfalls sowohl von innen als auch von außen. Was sich bereits aus Mattognos Bildern ergibt und von den verschiedenen von mir selbst durchgeführten Inaugenscheinnahmen der Decke noch wesentlich unterstützt wird, könnte von einer derartigen Kartographierung letztendlich bestätigt werden:

Schematische Zeichnung der Decke des Leichenkeller 1 von Krematorium II in Auschwitz-Birkenau
von Charles Provan in »
No Holes? No Holocaust« abgebildet, unpaginiert (S. 36). (Zum Vergrößern anklicken)

Die Löcher haben eine extrem ungeometrische Form, ihre Ränder sind irreguläre Betonbruchkanten, Bewehrungseisen verlaufen kreuz und quer durch sie. So etwas kann niemand, der bei Verstand ist, als etwas anerkennen, daß zur Einführung eines Giftgases in ein chemisches Massenschlachthaus hätte dienen können - vom Einbau irgendwelcher Apparaturen ganz zu schweigen.

Provans ganze Unredlichkeit ergibt sich meiner Ansicht nach schon aus dieser Zeichnung. Sie dient der bewußten Irreführung, nicht aber der Aufklärung.

Thilo Epstein


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(4) (2002), S. 484-487.


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