UNO ächtet Revisionismus

Von Robert Faurisson

Am 1. November 2005 wurde in der Vollversammlung der UNO von sämtlichen Repräsentanten der 191 Länder eine in Israel konzipierte Resolution angenommen, bzw. deren Annahme zugelassen (eine Abstimmung darüber fand nicht statt), die den 27. Januar zum „Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust“ proklamiert. Darüber hinaus wird in der Resolution „jegliches Bestreiten des Holocaust als Ganzes oder in Teilen“ verurteilt.

Der Geschichtsrevisionismus sieht somit seine Existenz von der ganzen Welt bestätigt, aber zugleich bedeutet die Resolution, daß die Revisionisten durch praktisch alle Länder der Welt geächtet werden.

Was den Vatikan angeht, der keinen Sitz in der Vollversammlung hat, so hat dieser bereits 1992 erklärt: 1 „Es gibt keinen Geschichtsrevisionismus, der den unmenschlichen Abgrund des Holocaust in Frage stellen kann.“

Die Geschichte menschlicher Gesellschaften und Religionen strotzt von Verboten, Ächtungen und Exkommunikationen. Bis in die jüngste Vergangenheit konnten jedoch die Opfer im Prinzip darauf hoffen, außerhalb ihres Heimatlandes ein Refugium zu finden. Jetzt ist die Verurteilung erstmals weltumfassend.

Damit wird bestätigt, daß der Geschichtsrevisionismus ein Phänomen von ganz außergewöhnlicher Natur ist, wie auch, daß es den Juden ein weiteres Mal gelungen ist, enorme Privilegien zu erlangen.

Mit einem Taschenspielertrick erreichte die israelische Delegation die Annahme der Resolution. Sie ging dabei zu Werke wie gewisse Gruppierungen in Frankreich, die unter dem Deckmantel von Kampagnen gegen Pädophilie ein Gesetz erwirkten, das im Internet die Kommunikation über Pädophilie und – Revisionismus verbietet! Zuerst fragten sie: Ist Pädophilie an sich nicht abscheulich? Die Antwort war „Ja.“ Der zweite Schritt war die weitere Frage: „Sollte Pädophilie im Internet nicht durch spezielle Gesetze verboten werden?“ Die Antwort lautete wieder „Ja.“ Als dritten Schritt schlußfolgerten die Gruppierungen: „Laßt uns also kämpfen, damit wir ein Gesetz gegen Pädophilie und – Revisionismus [den sie Negationismus nannten] erlangen“.

Der Präsident der Vollversammlung, der Schwede Jan Eliasson, wies am 1. November die Kunstfertigkeit aus, mündlich zu fragen, ob jemand gegen die Resolution zum Gedenken an den „Holocaust“ sei. Da sich keine Hand erhob, erklärte er, ohne vorherige Abstimmung irgendeiner Art, daß die Resolution damit angenommen sei. Der Text enthielt in einer ihrer Bestimmungen die Verdammung jeglicher Form von „Holocaust“-Revisionismus. Die Zustimmung des US-Delegierten bedeutet eine Mißachtung der im Ersten Zusatz der US-Verfassung garantierten Meinungsfreiheit.

Am bemerkenswertesten ist, daß die arabischmuslimischen Länder – einschließlich des Iran – diesen israelischen Text angenommen haben. Alle Anwesenden akzeptierten, bzw. ließen mit leichten verbalen Einschränkungen eine von den Juden stammende Resolution durchgehen, die so weit geht, das Recht auf freie Forschung über ein geschichtliches Thema zu verurteilen!

Zwar hat die UN-Resolution unmittelbar nur politische und nicht juristische Bedeutung. Da jedoch der Generalsekretär im weiteren Verlauf Bericht erstatten muß über die Maßnahmen, die im Rahmen dieser Resolution ergriffen wurden, haben die Revisionisten allen Grund, juristische Folgen für sich selbst zu befürchten, etwas in bezug auf Grenz- und Flughafenpolizei, dir Erlaubnis, in bestimmte Länder einzureisen oder sich dort aufzuhalten oder in bezug auf die Ausstellung von Visa. Die Resolution wird zur moralischen Rechtfertigung und Erleichterung von Auslieferungsmaßnahmen gegen Revisionisten dienen.

Es fehlt nicht an Präzedenzfällen:

1) der europäische Haftbefehl;
2) die Auslieferung des Revisionisten René-Louis Berclaz von Serbien an die Schweiz;
3) die Auslieferung des Revisionisten Ernst Zündel durch die USA an Kanada, und dann von Kanada an Deutschland;
4) die Auslieferung des belgischen Revisionisten Siegfried Verbeke von den Niederlanden an Deutschland;
5) die Auslieferung des Revisionisten Germar Rudolf von den USA an Deutschland;
6) In Österreich wurde am 11. November der Halbrevisionist David Irving, der britischer Staatsbürger ist, von der Verkehrspolizei auf der Autobahn festgenommen und ist nun in Wien in Haft.

Gefährliches Unterfangen

Für jeden bekannten Revisionisten ist es bereits jetzt gefährlich, sein Heimatland zu verlassen. Wer dies tut, setzt sich selbst einem Auslieferungsbegehren an das Transitland entweder seitens Israels oder seitens Deutschlands aus. In der israelischen Knesseth wird derzeit ein Gesetz behandelt, das es Israel erlaubt, die Auslieferung eines jeden Revisionisten zu fordern, um ihn in Jerusalem vor Gericht zu stellen, unter Anwendung der jüdischen antirevisionistischen Gesetzgebung von 1986.

Philippe Bolopion, der UN-Korrespondent für Le Monde, schrieb kürzlich einen aufschlußreichen Artikel über die Erfolge, die der jüdische Staat seit Juni 2004 in der UNO erreicht hat. Er listete die sechs jüngsten Errungenschaften Israels auf: 2

Diese Erfolge sind um so bemerkenswerter, als keine andere Nation der Welt derartig die UN zum Narren hält wie „Israel“, ein Staat, der seine Gründung der UNO verdankt. Der jüdische Staat hält mit seiner unvergleichlichen Chuzpe einen Rekord in bezug auf die Anzahl von UN-„Resolutionen“, die gleich in den Papierkorb wandern. Dieser Staat, der auf der kolossalen Lüge vom Holocaust errichtet wurde, praktiziert unter Verletzung internationalen Rechtes Kolonialismus, Rassismus, Apartheid, Militärbesetzung und Folter. Wir können hinzufügen, daß Israel ein Arsenal an Atomwaffen besitzt und diesbezüglich von Deutschland im Namen des besagten „Holocaust“ unentgeltlich mit drei ultramodernen U-Booten versehen wurde, die mit Atomwaffen ausgerüstet werden können.

Der jüdische Staat und sein Militär stecken mit Deutschland und dessen Militär dermaßen unter einer Decke, daß die Deutsche Post soeben eine Briefmarke für den gängigsten Portowert herausgegeben hat, die links eine israelische Flagge zeigt, dann rechts die deutsche Flagge, und schließlich einen Stacheldraht, der die beiden verbindet, als Symbol des ewigen „Holocaust.“ Deutschland wird zum „Guantanamo“ des jüdischen Staates.

Die „Annahme“ der israelischen Resolution markiert den Triumph des Holocaust-Betruges. Man kann diesbezüglich sagen, daß der jüdische Staat sich selbst übertroffen hat was Chuzpe, unsaubere Verfahrensweise, das Übertrumpfen anderer und Intoleranz angeht.

Diese außergewöhnliche UN-Resolution stellt auch unter Beweis, daß der Geschichtsrevisionismus eine Realität ist, die nicht länger ignoriert, geleugnet oder heruntergespielt werden kann. Sein schlechter Ruf wurde global.

Anmerkungen

1 L’Osservatore Romano, 7.11.1992
2 „L’offensive de charme d’Israel à l’ONU rencontre un certain succès“, Le Monde, 4.11.2005, S. 3

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(3) (2005), S. 243f.


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