Holocaust-Justiz verläßt das sinkende Schiff „Offenkundigkeit“

Von Horst Mahler

Der Prozeß gegen Ernst Zündel wegen Leugnung des Holocausts ist schon im Ansatz gescheitert. Die 6. große Strafkammer des Landgerichts Mannheim hat die Flucht ergriffen: die am 8. November 2005 begonnene Hauptverhandlung wurde am zweiten Verhandlungstag, am 15. November 2005, auf unbestimmte Zeit vertagt.

Unter dem Druck der auf Germar Rudolfs „Vorlesungen über den Holocaust“ gestützten Beweisanträge ist der von den Holocaust-Juristen aufgeschüttete Damm der „Offenkundigkeit des Holocausts“ gebrochen. Vor der hereinbrechenden Flut überzeugend belegter Gegenbeweise haben sich die Mannheimer Richter auf einen hohlen Baum gerettet, der schon bald entwurzelt und fortgespült werden wird. Das ist der Sieg des Revisionismus. Die Wunde, die er der Lüge geschlagen hat, ist brandig geworden.

Was ist geschehen?

Am ersten Tag der Hauptverhandlung gegen Ernst Zündel verkündete die 6. Große Strafkammer des Landgerichts Mannheim ihren Beschluß vom 7. November 2005. Darin heißt es: „Dieser Völkermord (der ‚Holocaust‘) wird in § 130 III StGB tatbestandlich vorausgesetzt (BGHSt 47, 278), so daß sich jede diesen Umstand leugnende Beweiserhebung verbietet.“ Entgegen dessen Wortlaut soll künftig § 130 Absatz 3 StGB-BRD wie folgt gelesen werden:

„Zu bestrafen ist, wer öffentlich bekennt,
daß er nicht an den Holocaust glaube.“

Aber auch diese Lesart erübrigt nur scheinbar alle Debatten zu der Frage, ob der Holocaust wirklich stattgefunden hat oder nicht, ob er „offenkundig“ ist oder noch des Beweises bedarf. Zwar braucht der Tatrichter – um verurteilen zu können – jetzt nicht mehr überzeugt zu sein, daß es ihn gegeben habe. Ja, er kann sogar vom Gegenteil, daß es ihn nicht gegeben habe, überzeugt sein und muß dennoch wegen Leugnung verurteilen. Der Kunstgriff, mit der Behauptung der „Offen-kundigkeit“ den Holocaust als festgestellte Tatsache in das Urteil zu schmuggeln, ist entbehrlich geworden.

Anträge der Verteidigung, die die Offenkundigkeit in Frage stellen, wären aber dennoch nicht völlig ungeeignet, zur Entlastung eines angeklagten Holocaustleugners beizutragen. Für die Strafzumessung müßte es weiterhin von Bedeutung sein, ob die Absage an die Holocaustreligion aus einem „reinen Herzen“ aufsteigt, oder wahrheitsfeindlicher Gesinnung entspringt.

Die neue Lesart macht entsprechende Beweisanträge mithin nicht zu verteidigungsfremdem Verhalten.

Die Argumentation der Mannheimer Richter und des Bundesgerichtshofes hat zudem einen Haken: Jene Anordnung ist strukturgleich mit dem Befehl der Inquisition:

„Als Ketzer dem Feuertod ist zu überantworten, wer bekennt, daß er nicht an die Lehren der alleinseligmachenden Katholischen Kirche glaube.“

Die europäische Menschheit hat schon vor Jahrhunderten erkannt, daß derlei Befehle kein Recht sind. Überzeugung und Glaube sind freie Seinsweisen des objektiven Geistes. Sie gehorchen keinem Willen. Und der Geist ist frei nur, indem er sich äußert, sich bekennt. Recht ist das Dasein der Freiheit selbst. Es kann dem Begriffe nach niemals gegen die Freiheit gekehrt sein.

Wer die im Bekennen einer Überzeugung erscheinende Freiheit mit strafbewehrten Befehlen zu reglementieren versucht, wird selbst so enden, wie nach gesundem Volksempfinden Gewaltherrscher zu enden haben, an deren Händen das Blut der Völker klebt.

Ja, genau darum geht es: nicht um Rechtsbeugung in einem einzelnen Fall, nicht um Nötigung im Amt, nicht um Freiheitsberaubung geht es. Es geht um Völkermord, um den Seelenmord am Deutschen Volk.

Die Mannheimer Richter machen sich zu Gehilfen dieses Verbrechens.

Es wird hier die Rolle kenntlich, die die von der Fremdmacht eingesetzten Richter der Revisionsgerichte zu spielen haben: Diese haben durch entsprechende Judikate für das „gute Gewissen“ der in den Tatsacheninstanzen richtenden Juristen zu sorgen, die längst das eigene Rechtsdenken verlernt haben und nur noch blind nachvollziehen, was ihnen sogenannte Oberrichter vorkauen.

Die Behauptung des Bundesgerichtshofes, der Holocaust in der Lesart der Feindpropaganda sei „tatbestand-lich“ dem § 130 Abs. 3 StGB-BRD „vorausgesetzt“, erweist sich schon bei erstem Hinsehen als eine freche Lüge.

Im Tatbestand des Holocaustmaulkorbs (§ 130 Abs. 3 StGB-BRD) ist von „Leugnen“ die Rede. „Leugnen“ bedeutet, „die Wahrheit von etwas für falsch zu erklären“ (vgl. Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, Akademie Verlag, Berlin 1993).

Die Wahrheit dessen, was geleugnet worden sein könnte, ist dadurch unmittelbar ein Tatbestandsmerkmal, das genau aus diesem Grunde dem Tatbestand nicht vorausgesetzt sein kann. Es muß also, wenn wegen Leugnens verurteilt werden soll, die Wahrheit dessen, was im Leugnen für falsch erklärt wäre, festgestellt sein.

Den „Bundesrichtern“ darf keinesfalls das Maß an Dummheit zugestanden werden, das die Einsicht in einen so einfachen Gedanken verhindern könnte.

Sie haben also – das liegt auf der Hand – bewußt die Unwahrheit gesagt.

Was heißt das?

Die Holocaustrichter halten sich nicht mehr an das, was sie als Gesetz ansehen. Sie setzten vielmehr ein von der Fremdmacht gewünschtes Ergebnis voraus und machen dieses begründbar, indem sie den Wortlaut der erhaltenen Befehle so biegen, daß er jenes Ergebnis deckt.

Sie mißachten offen die mit Artikel 20 Absatz 3 Grundgesetzt begründete Selbstbindung der Fremdmacht. Diese hat in diesem Grundgesetzartikel zugesagt, die Rechtsprechung „an Recht und Gesetz“ zu binden.

Die Verteidigung von Ernst Zündel wird den Mannheimer Richtern jetzt wohl genau das in aller Öffentlichkeit vorbuchstabieren. Danach werden die Deutschen, die noch Deutsche sein wollen, wissen, daß der Zündelprozeß ein Scheinprozeß ist und in Deutschland der Rechtsstaat, die Blüte der politischen Freiheit, verendet ist; daß statt dessen hier Unrecht, Lüge und Gewalt herrschen.

Von Anfang an stand im Mittelpunkt des Prozeßgeschehens die Verteidigungsschrift vom 18. Oktober 2005, die die vom Gericht bestellte Verteidigerin, Rechtsanwältin Sylvia Stolz, Wochen vor Beginn der öffentlichen Hauptverhandlung dem Gericht vorgelegt hatte mit dem Antrag, das Verfahren gegen Ernst Zündel wegen fehlender Rechtsgrundlage einzustellen bzw. auszusetzen bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Frage, ob § 130 Abs. 3 StGB-BRD (Volksverhetzung durch Leugnung des Holocausts) mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – hier insbesondere mit Artikel 5 (Gewährleistung der Meinungsäußerungsfreiheit) – vereinbar sei.

Der Inhalt dieser Schrift hat das Gericht in Panik versetzt. Mit ihm habe – so der Vorsitzende Richter Dr. Meinerzhagen – die Verteidigerin den Beweis geliefert, daß sie nicht – wie von ihr erwartet – für einen reibungslosen und zügigen Verlauf der Hauptverhandlung garantiere. Das Gericht hat angekündigt, die Verlesung dieser Schrift und der darin angekündigten Beweisanträge unter allen Umständen durch energisches Handeln verhindern zu wollen.

Was hat es nun mit der Verteidigungsschrift vom 18. Oktober 2005 auf sich?

Diese ist in ihrer Substanz identisch mit der Schutzschrift, die ich vor einigen Monaten gegen zwei mich selbst betreffende Anklagen wegen Leugnung des Holocausts der Staatsschutzkammer des Landgerichts Berlin und einer großen Strafkammer des Landgerichts Potsdam vorgelegt habe. Sie ist schon vor Monaten über e-Postverteiler veröffentlicht worden. Sie steht jedem frei zur Verfügung – also auch der Verteidigung von Ernst Zündel. In ihr sind die Grundlinien für die Verteidigungsstrategie in Holocaustprozessen wie folgt dargestellt:

Carlo Schmid: Das Deutsche Reich besteht fort

1. Ausgangspunkt ist die von dem Völker- und Staatsrechtslehrer Prof. Dr. Carlo Schmid am 8.9.1948 vor dem Parlamentarischen Rat gehaltene Grundsatzrede „Was heißt eigentlich ‚Grundgesetz?‘“.

Darin wird gezeigt, daß das Deutsche Reich als Völker- und Staatsrechtssubjekt fortbesteht und die „Bundesrepublik Deutschland“ kein Staat ist, sondern nur eine von den westlichen Siegermächten dem wehrlosen und handlungsunfähigen Deutschen Reich aufgezwungene „Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft“ (OMF). Diese verstoße gegen das völkerrechtliche Interventionsverbot (Art. 43 Haager Landkriegsordnung). Daraus folge – so Carlo Schmid –, daß das Grundgesetz und die auf seiner Grundlage geschaffenen Organe und „Gesetze“ für das Deutsche Reich und seine Bürger keinerlei rechtliche sondern nur eine rein tatsächliche Bedeutung hätten. Die Verteidigerin verweist darauf, daß sogar das Bundesverfassungsgericht – selbst ein Organ der Fremdherrschaft – in ständiger Rechtsprechung den Standpunkt vertrete, daß das Deutsche Reich 1945 nicht untergegangen sei, sondern fortbestehe. Damit stelle sich die Frage, in welchem Verhältnis die Bundesrepublik Deutschland zum Deutschen Reich stehe.

Das Marionettenregime OMF-BRD – so wird unter Bezugnahme auf den Völkerrechtslehrer Friedrich Berber gefolgert – sei nicht einmal als „de-facto-Regierung“ des Deutschen Volkes anzuerkennen. Vielmehr sei es ausschließlich ein Organ der Fremdherrschaft. Alle vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetze seien null und nichtig.

Insbesondere erweise sich, daß § 130 Abs. 3 StGB-BRD kein Gesetz im Sinne geschriebenen Rechts, sondern lediglich der Befehl der Fremdmacht an die Deutschen sei, den am Deutschen Volk mit der „Auschwitzkeule“ verübten Seelenmord widerstandslos hinzunehmen. Das gesetzte Recht sei nichts anderes als der allgemeine – in diesem Sinne vernünftige – Wille eines Volkes. Der Wille eines Volkes aber sei auf Selbsterhaltung und Selbstbestimmung – also auf Freiheit gerichtet. Niemand könne ernsthaft annehmen, daß es der Wille des Deutschen Volkes sei, sich in aufgezwungenen Schuldgefühlen zu suhlen und dadurch seine Selbstvernichtung zu betreiben.

Die auf dem Boden des Deutschen Reiches errichtete Fremdherrschaft sei das Mittel zur Erreichung des Kriegszieles Nr. 1 der feindlichen Hintergrundmacht, wie es zwischen Stalin und Roosevelt vereinbart worden sei: Das Deutsche Volk soll durch Beseitigung seiner rassischen Geschlossenheit vernichtet werden.

Aus dem Wesen dieses Zieles folge notwendig, daß die Maßnahmen zu seiner Erreichung erst nach der militärischen Wehrlosmachung des Deutschen Reiches durch eine langdauernde verdeckte (talmudische) Besetzung Deutschlands in Angriff genommen werden konnten.

Die Fremdherrschaft sei vermittelt durch eine als solche nicht ohne weiteres erkennbare Marionettenregierung sowie durch eine an den Deutschen vollzogene völkerrechtswidrige Gehirnwäsche – „Umerziehung“ genannt. Deren Erfolg beruhe auf dem gewaltigen Schuldkomplex, der mit der Holocaustreligion im Deutschen Volk erzeugt worden sei.

Offenkundigkeit des Holocaust nicht dokumentiert

2. Die Anordnung, den „Holocaust“ nicht zu leugnen (§130 Abs. 3 StGB-BRD), ist entsprechend der Deutschen Gesetzeslehre so konstruiert, daß ein Schuldspruch aus dieser Bestimmung den Nachweis voraussetzt, daß der „Holocaust“ – so wie ihn die Greuelpropaganda gegen das Deutsche Volk behauptet – wirklich stattgefunden habe. Die Gerichte haben bisher eine diesbezügliche Beweisaufnahme abgelehnt mit der Behauptung, daß der Holocaust „offenkundig“ sei und deshalb eines Beweises nicht bedürfe. Gegen diese Verschanzung des Feindes sind in der Verteidigungsschrift vom 18. Oktober 2005 zwei Angriffssäulen aufgebaut. Zielpunkte derselben sind:

a) die Prüfung der Frage, wie die vermeintliche Offenkundigkeit denn entstanden sein soll. „Offenkun-digkeiten“ im Sinne des strafprozessualen Beweisrechts fallen nicht vom Himmel. Literatur und Rechtsprechung haben Kriterien entwickelt, nach denen zu beurteilen ist, wie sich das Werturteil (die Meinung) „Das Ereignis X ist offenkundig“ bezüglich bestimmter zeitgeschichtlicher Ereignisse als allgemeine Überzeugung in Raum und Zeit herausschält. Es wird in der Schrift der Nachweis angekündigt, daß unter Berücksichtigung dieser Kriterien die Entstehung der Offenkundigkeit des Holocausts lediglich vorgetäuscht worden sei.

In diesem Zusammenhang wird auf die von den Feinden des Reiches entwickelten Technologien zur Bewußtseinskontrolle verwiesen, die es ermöglichen, die von der Plutokratie beherrschte Bewußtseinsindustrie als Kriegswaffe gegen das Deutsche Volk einzusetzen. Im Mittelpunkt dieser Waffenentwicklung steht die Erkenntnis, daß man mit geeigneten Mitteln fast alle Menschen dazu bringen kann, fast alles zu glauben, wenn es gelingt, ihnen zu suggerieren, daß fast alle anderen es glauben.

Revisionisten haben „Offenkundigkeit“ zerstört

b) die Beweisführung, daß die „Offenkundigkeit des Holocausts“, wenn sie denn je bestanden haben sollte, durch die Ergebnisse der revisionistischen Geschichtsforschung restlos zerstört wäre, und die Holocaustjustiz in den Versuch verstrickt ist, den Glauben an den Holocaust mit Gewalt im Gewande des Rechts als religiöses Dogma durchzusetzen bzw. aufrecht zu erhalten.

Einmal angenommene „Offenkundigkeiten“ können – wie unlängst der Petitionsausschuß des „Deutschen Bundestages“ in einem Entschließungsentwurf auch für die vermeintliche Offenkundigkeit des Holocausts hervorgehoben hat – erschüttert werden mit Beweisanträgen, die neue Erkenntnisse der Geschichtsforschung thematisieren. Die als Holocaust-Leugner angeklagten Personen – so argumentiert der Petitionsausschuß – seien durch nichts gehindert, derartige Beweisanträge in der Hauptverhandlung zu stellen.

Die Mannheimer Strafkammer kennt nun Germar Rudolfs „Vorlesungen über den Holocaust“. Zum ersten Male werden darin alle wesentlichen Erkenntnisse der revisionistischen Geschichtsforschung gut belegt und in geraffter Form dargestellt. Vorher konnten immer nur einzelne tatsächliche Aspekte des behaupteten Holocaustgeschehens widerlegt werden. Es schien immer noch möglich zu bleiben, ernsthaft die Meinung zu vertreten, daß der Holocaust dennoch – wenn nicht so, dann eben anders – in der Wirklichkeit stattgefunden habe. Erst das Buch von Germar Rudolf ermöglicht es jetzt, aus dem Extrakt des Revisionismus schöpfend die Reliquien und Heiligenbilder der Holocaustreligion mit überwältigenden Argumenten zu vernichten.

Wie steht die Partie?

Den Mannheimer Richtern ist bewußt, daß im weiteren Verlauf des Prozesses gegen Ernst Zündel die Offenkundigkeit des Holocausts von der Verteidigung öffentlich „geschreddert“ werden wird. In einem Anfall von Rechtsblindheit haben sie – schriftlich – angekündigt, das mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln verhindern zu wollen. Es bekümmert sie offensichtlich wenig, daß sie sich damit offen dem Petitionsausschuß des Bundestages entgegenstellen.

Aber welche Mittel stehen ihnen zur Verfügung?

Die Verteidiger sind als „selbständiges Organ der Rechtspflege“ nicht der Jurisdiktion des Gerichts unterworfen, sondern diesem gleichgeordnet. Das Recht, Beweisanträge zu stellen, ist die Seele der Verteidigung. Dieses Recht, das zugleich eine Pflicht ist, kann den Verteidigern nicht genommen werden – auch nicht unter dem Vorwand, daß das Gericht diese Tätigkeit für strafbar hält.

Man darf gespannt sein, ob das Gericht sich zur Ausübung körperlichen Zwanges gegen die Wahlverteidiger hinreißen lassen und diese von Gerichtsdienern aus dem Verhandlungssaal tragen lassen wird. Die Verteidiger unterstehen nicht der Ordnungsstrafgewalt des Gerichtsvorsitzenden. Das Gericht ist nicht einmal befugt, die prozessualen Handlungen der Verteidiger zu beurteilen oder gar zu kritisieren.

Sollte sich die Mannheimer Justiz dazu versteigen, gegen die Wahlverteidiger mit vorläufigen Berufsverboten vorzugehen, müßte sie wohl mit einem Eingreifen des Bundesverfassungsgerichts rechnen, das im Wege der einstweiligen Anordnung eine solche Maßnahme suspendieren könnte. Dabei könnte von Karlsruhe auf geschickte Weise eine breite Diskussion über die Vereinbarkeit von § 130 Abs. 3 StGB mit Artikel 5 GG angestoßen werden.

Der wahre Grund von „Antisemitismus“

3. Es wird schließlich unter Bezugnahme auf einen dem Gericht vorgelegten, 540 Seiten umfassenden Sammelbeweisantrag zur Judenfrage die Erhellung des heilsgeschichtlichen Hintergrundes der Holocaustreligion angekündigt. Diese wird dadurch als das ideologische Fundament der Jüdischen Weltherrschaft kenntlich gemacht werden.

Ausgangspunkt ist dabei die Beobachtung, daß im Raum der öffentlich geäußerten Meinungen „Anti-semitismus“ stets nur als eine vorhandene Geisteshaltung behauptet und als das absolute Verbrechen denunziert wird. Wie und warum das Vorhandene entstanden sei – ist eine verbotene Frage.

Daß alles, was erscheint, einen Grund hat, wird in bezug auf die Feindschaft gegen Juden aus dem Bewußtsein verdrängt. Wir Deutsche sollen meinen, daß es unsere Gene seien, die feindliche Gefühle gegen Juden erzeugen. Die Frage nach dem wahren Grund des „Antisemitismus“ wird selbst schon als ein schweres Verbrechen (Volksverhetzung) geahndet.

Mit der Verteidigungsschrift vom 18. Oktober 2005 wird auch dieses Tabu gebrochen. Notwendigerweise, weil die religiösen Antriebe zur Installierung und Verteidigung des Holocaustmythos anders nicht begriffen – also auch nicht überwunden – werden können.

Mit der Abarbeitung der zahlreichen Beweisanträge wird der Judenheit der Heiligenschein des „ewigen Opfervolkes“ genommen werden. Israel, das Auserwählte Volk des Alten Testaments, wird danach in einem völlig veränderten Licht erscheinen: als Räuber und Mörder „von Anfang an“ (Joh 8, 44 f.) im Auftrag Jahwes getreu seiner Verheißung, daß alle Völker Israel dienen und jene, die sich nicht versklaven lassen, umgebracht werden sollen (Jes 60, 10–12).

Aber zugleich wird im Lichte der Hegelschen Geschichtsphilosophie über alle bisherigen Deutungen des Judentums hinausgegangen werden. Die als „Globalisierung“ talmudisch verstellte Judenherrschaft wird einsichtig gemacht werden als notwendiger Impulsgeber für das Herausdenken der Freiheit – als Einheit der Freiheit sowohl des Einzelnen als auch der Freiheit des Gemeinwesens. Der „Kreuzzug für Menschenrechte und Demokratie“ wird durchschaubar werden als Propaganda für Mammonismus und zur Verschleierung von Lüge, Heuchelei, Betrug, Raub und Mord (vgl. dazu 5. Mose 15, 6 und 28, 12–14; Jes 34, 2–3, auch Joh 8, 44). Es wird daran erinnert werden, daß schon in den 20er Jahren der Autobauer Henry Ford in einer umfassenden wissenschaftlichen Arbeit den „Internationalen Juden“ als den Herrscher im „Global Village“ identifiziert hatte.

Der Deutsche Volksgeist erkennt, daß die Zersetzung der Völker durch das Judentum erst das Element der Freiheit schafft: das Individuum als den elenden vereinzelten Einzelnen. Dieser sucht – um dem sozialen Kältetod zu entgehen – jetzt sein Heil in der Rückbesinnung auf die Volksgemeinschaft, die dadurch erst ihr Selbstbewußtsein, die Einsicht in ihre Notwendigkeit, erlangt. Das Individuum erlangt seine Würde als Person in der aus der Not geborenen Einsicht, Teil eines Ganzen zu sein. Für das vom Individuum jetzt als Not-wendend erlebte Ganze – für das eigene Volk – stellt sich ein Gefühl der Verantwortung und Liebe ein. Den Vorschein der selbstbewußten Volksgemeinschaft hatte der Deutsche Volksgeist im Deutschen Reich unter Adolf Hitler als „Wohlfühldiktatur“ und „Regime der sozialen Wärme“ (DER SPIEGEL Nr. 10/2005 S. 56) vor sich gebracht, aber noch ohne wahrhafte Einsicht in die heilsgeschichtliche Rolle des Judentums.

Erst jetzt wird das Judentum erkannt werden als Negativ der Volksgemeinschaft, als „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ (Goethe, Faust Teil I).

Diese Kraft der Negativität gehört zur Weltgeschichte als Gang Gottes zu sich selbst wie der Nordpol zum Südpol gehört.

Darin liegt die Anerkennung des Judentums als Weggenosse und Knecht Gottes. Aus dieser Erkenntnis erwächst der Gedanke, daß das Leben der Juden geheiligt ist: Sie sind nicht Verderber des Heils, sondern das dialektische Ferment zu seiner Vollbringung.

Nur wenn beide Momente – die Entlarvung der Auschwitzlüge und die Entzauberung des Auserwählten Volkes – zu einem geistigen Leben erweckt werden, wird das Deutsche Volk in Freiheit auferstehen und sich wieder als Reich setzen.

Mit dieser Einsicht ist – wenn sie zur allgemeinen wird – die Macht Alljudas gebrochen.

Der „Rechtsstaat“ erweist sich als Attrappe!

Die Völker haben allen Grund, dem Zündel-Prozeß mit Aufmerksamkeit zu folgen. Der Jüdische Volksgeist arbeitet daran, die Inquisition auferstehen zu lassen und die Welt erneut einem Glaubenszwang zu unterwerfen.

Jetzt werden die Grundlagen der politischen Freiheit, also auch des Rechtswesens, von unseren Feinden zertrümmert. Indem das deutlich und mit Händen greifbar wird, läuten dem „System“ die Totenglocken, die auf breiter Front den Geist der Freiheit aus seinem Narkoseschlaf wecken, in den er durch die Niederlage des Deutschen Reiches gefallen war.

Das alles ist nicht verwunderlich. Man muß sich nur gegenwärtig halten, daß wir es hier nicht mit Justizgewährung, d.h. mit Rechtsanwendung auf den Einzelfall, zu tun haben, sondern mit Ausübung von feindlicher Willkür durch die Vasallen einer Fremdmacht. Es ist das Wesen der Feindschaft, so und nicht anders zu handeln.

Erstaunlich ist nur, daß die Deutschen, die es noch sein wollen, auch noch 60 Jahre nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht das mit sich machen lassen; daß sie so gänzlich die nationale Ehre preisgegeben haben und seelenruhig den Mord an ihrem Volk geschehen lassen. Der Ketzerprozeß gegen Ernst Zündel wird zum Meilenstein auf dem Wege zur Befreiung Deutschlands.

Die bereits beschlossene Verurteilung Ernst Zündels zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe muß der Welt als das Verbrechen bewußt werden, das sie ist: als Absicherung des Jüdischen Seelenmordes am Deutschen Volk und damit zugleich als Beitrag zur Vernichtung aller nichtjüdischen Völker, die als geschichtliche Völker eine Bedeutung haben.

Es ist eine notwendige Bedingung für die Begründung, Festigung und Erhaltung der talmudische Weltherrschaft, daß der Seelenmord am Deutschen Volk diesem nicht als Seelenmord bewußt wird. Es liegt in unserer Hand, der Judenheit diese Bedingung ihrer Herrschaft zu nehmen.

Das ist der tiefere Grund, warum das Mannheimer Gericht vor Sylvia Stolz die Flucht ergriffen hat. Diese hat angekündigt, daß sie ungeachtet der gegen sie persönlich gerichteten Drohungen des Gerichts in der Hauptverhandlung die entsprechenden Beweisanträge verlesen werde. Sie sei entschlossen – wenn es sein muß – um der Wahrheit willen den Gang in die Gefängnisse der Fremdherrschaft anzutreten.

Kleinmachnow, 17. November 2005

Wir können euch nicht zwingen, Recht zu sprechen,
aber wir können euch zwingen,
immer deutlicher Unrecht zu begehen!

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(3) (2005), S. 249-253.


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