Leserbriefe

Brief von Germar Rudolf zu VffG, 9(2) (2005):

Verehrte Redaktion!

Vor zwei Tagen erhielt ich ein Exemplar der ersten nach-Germar-Ausgabe von VffG von edlen Sendern zugesandt. Ich bin froh, daß die Arbeit weitergeht, die ich so plötzlich hinwerfen mußte. Einige Punkte der Kritik darf ich anmerken:

Auf rein technischer Ebene: Die automatische Silbentrennung scheint fast durchgängig im ganzen Heft ausgeschaltet zu sein, oder doch über weite Bereiche. Zudem ist die Handhabung der Anführungszeichen für Zitate unregelmäßig, unsystematisch und z. T. unvollständig. Da muß noch dran gearbeitet werden. Aber das sind letztlich Oberflächlichkeiten.

Weit wichtiger sind zwei sachliche Kritikpunkte bezüglich zweier Artikel:

1. „Die Tauroggen-Gesellschaft gibt bekannt“. Mit Bezug auf ein militärisches Bündnis der Vergangenheit, also ein Bündnis zur Führung eines heißen Krieges, wird dort ausgeführt: „Der Feind steht heute in Deutschland und er geht nicht freiwillig. Allein mit ‚geistigen Waffen‘ können wir ihn nicht vertreiben, ...“

Und dann am Ende: „Frontsoldaten kennen ihre Pflicht. Im Krieg wird geschossen, und wenn der Feind auf uns schießt, dann schießen wir zurück.“

Der Kontext des Artikels, der Name des Verfassers, die Frage, was denn ‚nicht-mentale Mittel‘ sind, und wie das ‚wir schießen zurück’ zu verstehen ist, erweckt den Eindruck, daß hier zu Gewalt, zu Waffengewalt gegen den nicht näher definierten Feind aufgerufen wird. Ich würde gerne eine klare Stellungnahme der Redaktion dazu hören, ob diese tendenziöse Andeutung vom Leser so zu verstehen ist, ob also Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung eine Option für die Redaktion darstellt, zumindest in dem Sinne, daß man solche Ansichten in den Spalten der VffG zu Wort kommen läßt. Wäre dem so, so wäre das das Ende meiner Unterstützung für meine ehemalige Zeitschrift.

2. Im Beitrag „Urknall und Relativität“ von Ernst Mehrstein wird auf den in den 1920er-1940er Jahren tobenden Ideologiestreit unter Physikern – deutsche versus jüdische Physik – Bezug genommen mit einer klaren Parteinahme für die deutsche und gegen die jüdische Physik. Es stimmt mich traurig, solch eine Ideologisierung in VffG zu finden. Tatsächlich hat eine Kritik an der Relativitätstheorie wenig mit deutsch bzw. jüdisch zu tun, so daß schon das Zur-Sprache-Bringen dieses Themas die ganze Diskussion vergiftet. Der Autor zeigt sich zudem wenig kompetent, was die physikalische Diskussion angeht. Im Jahr 2005 erschien erst ein Sammelband mit kritischen Beiträgen zur Relativitätstheorie unter dem Titel „Die Relativitätstheorie fällt“, aus dem sich ergibt:

a) von den über 3000 Beiträgen, die seit 1905 erschienen sind und die Relativitätstheorie auf die eine oder andere Weise kritisieren, benutzen nicht einmal ein halbes Prozent anti-jüdische Polemiken. Es stimmt mich traurig, daß gerade VffG dieser Außenseitergruppe einen Beitrag hinzugefügt hat.

b) Die sachliche Kritik von Einsteins Theorie geht viel tiefer und ist viel umfassender, als was „Ernst Mehrstein“ schreibt:

- Eine ganze Reihe von Forschern meint nachgewiesen zu haben, daß der als „Michelson-Morley“-Versuch bekanntgewordene Wert für die „Äther-Drift“ eben gerade nicht Null ist.

- Die als Beweis für die Relativitätstheorie angegebenen Phänomene, wie Ablenkung von Licht nahe der Sonne, Verschiebung der Merkur-Umlaufellipse, Zeitdifferenz von Atomuhren in hochfliegenden Flugzeugen, können auch konventionell erklärt, ja sogar besser erklärt werden.

- Die These von der relativen subjektiven Zeit bewegter Körper – auch Zeitdilatation genannt – führt zu Paradoxa, wo die Zeit auf einem bewegten Körper je nach Beobachtungsbezugspunkt gleich schnell, schneller, oder langsamer als auf einem nicht bewegten Körper fließt.

- Die Gleichsetzung von Trägheit und Gravitation schafft ebenso Unmöglichkeiten, die nur durch Thesen aufgehoben werden, die wiederum grundlegende Naturgesetze aufheben bzw. ignorieren oder aber von Ausnahmen ausgehen, die aus prinzipiellen Gründen nicht falsifizierbar bzw. verifizierbar sind.

Eine Theorie aber, die nicht falsifizierbar ist, heißt „pseudowissenschaftlich“ bzw. genauer: sie ist verboten, da sie sich der logischen Argumentation entzieht.

Weit davon entfernt, selbst ein Experte der Relativitätstheorie zu sein um mir ein Urteil erlauben zu können, ob die hier aufgelisteten allgemeinen Kritikpunkte gerechtfertigt und evtl. gar widerlegt bzw. bestätigt wurden, kann ich jedem Leser nur raten, sich nicht von „jüdisch-nicht-jüdisch“ in Bockshorn jagen zu lassen, sondern in Diskussionen grundsätzlich auf Sachfragen abzustellen. Der Grund, warum die Relativitätstheorie nicht sachlich diskutiert wird, liegt unter anderem genau daran, daß manche Leute meinen, sie müßten es mit ideologischen, religiösen oder gar rassistischen Dingen vermengen. Das ist der Tod jeder sachlichen Wissenschaft.

Stuttgart 5.3.2006

Germar Rudolf

Erwiderung von Victor Neumann:

Verfasser verantworten ihre Artikel selbst, es ist daher nicht erforderlich, daß sich ihre Ansichten mit denen des Chefredakteurs oder der Redaktion insgesamt decken. Auch aus rein taktischen Überlegungen werde ich mich nicht von etwas in den Vierteljahresheften distanzieren. Die sogenannten Gesetze der BRD-OMF sind für uns nicht maßgeblich, sondern ausschließlich die wissenschaftliche Redlichkeit.

Unseren Feinden – Sie würden wohl das Wort „Gegner“ bevorzugen – geht es erfahrungsgemäß nicht darum, ob wir tatsächlich gegen einen Paragraphen verstoßen. Für sie ist allein ausschlaggebend, ob wir jüdischen Machtinteressen im Weg sind. Wenn dies der Fall ist, wird eine Anklage zusammengeschustert – egal ob das, was wir tun – oder auch nur sagen oder schreiben (!) – formal unter einer Strafbestimmung subsumiert werden kann. Das zeigen die vielen Straf“rechts“änderungen wie auch z. B. die Anklageschrift gegen Ernst Zündel, die juristisch gesehen eine aufgeblähte Seifenblase ist. Vor einer Anklage schützt nur eines: Sich den Machtinteressen des Gegners zu beugen. Aber dann könnten wir ja die Vierteljahresheft für freie Geschichtsforschung gleich einstellen.

Das Haupthindernis für eine freie Wissenschaft sind derzeit nicht Dummheit und Unwissenheit, sondern die bestehenden Machtverhältnisse, die sich nach Bedarf auch die Paragraphen zur Ausschaltung und Kriminalisierung von Opponenten schaffen. Man sollte meinen, daß Germar Rudolfs jetziger Aufenthaltsort – und wie er dort hinkam – ausreicht um festzustellen, daß die Juden immer noch bestimmen, wieviel Wissenschaft in bezug auf den Holocaust erlaubt ist. Sollten die Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung nicht versuchen, das zu ändern?

Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Auch sie ist „nur“ ein Mittel zum Zweck – zur Erlangung von Erkenntnis – zwecks Lösung von Problemen. Wozu hat Germar Rudolf seine Bücher und seine Zeitschrift herausgegeben? Zur Errichtung eines Elfenbeinturms? Wer glaubt, es genüge, „Wissenschaft“ zu betreiben, und dann komme die Wissenschaftsfreiheit ganz von alleine, irrt sich gewaltig.

In der Verlautbarung der Tauroggen-Gesellschaft fand ich keine Stelle, wo zu „Gewalt“ – oder gar „Waffengewalt“ aufgerufen wurde – noch dazu als einziger Alternative zu „geistigen Waffen“ – ganz abgesehen davon, daß „ein Gewaltaufruf gegen einen nicht näher definierten Feind“ wenig Sinn machen würde. Den Deutschen in der BRD wurde in 60 Jahren Umerziehung beim Thema Gewalt ein hypnotischer Aufschrei als Pawlowscher Reflex antrainiert. Wo ich aufgewachsen bin, wo auch der Besitz von Waffen sozusagen ein Grundrecht ist, sieht man die Dinge pragmatischer: Gewalt kann gut oder schlecht sein – wie ein Kugelschreiber, der nicht gut oder böse ist – es kommt darauf an, was man damit schreibt. Mit dem Begriff Gewalt sollte man also undogmatisch umgehen.

Gewalt ohne Recht ist ein Verbrechen. Recht ohne Gewalt nennt man Ohnmacht. Nur wenn sich die Macht auf das Recht stützt, ist ihre Gewaltausübung gerechtfertigt.

Jeder Gewalt zu entsagen, wäre doktrinär – und dumm: dann dürfte man keiner Fliege (oder Mücke) etwas zuleide tun. Nicht sehr selbsterhaltend.

Auch die Rechtsordnung unterscheidet zwischen Angriff und Notwehr, und sogar das BRD-Grundgesetz billigt den Bürgern theoretisch ein Widerstandsrecht zu. Den Deutschen muß man speziell ins Stammbuch schreiben, daß eine Obrigkeit nicht automatisch das Recht auf ihrer Seite hat.

Es wäre naiv zu erwarten, daß wir Ratschläge geben (können), wie sich der Einzelne in einem sich abzeichnenden Bürgerkrieg (oder auch Huntingtons „Kampf der Kulturen“) verhalten solle. Es gibt viele Arten des Widerstands, und es macht keinen Sinn, sich ohne konkrete Situation im Voraus festlegen zu wollen, welche Mittel man gebrauchen oder prinzipiell nicht gebrauchen will. Daß die Deutschen nicht blutrünstig sind und keinen Gefallen an Gewaltorgien finden, muß ebenso in die Rechnung eingehen, wie die geschichtliche Erfahrung der Montagsdemonstrationen, die zeigen, daß man erstaunlich weit ohne Waffengewalt gelangen kann.

Kurzum: Ich habe den Artikel so verstanden: man kann nicht eine große Sache gewinnen, wenn man nicht bereit ist, zu opfern – wenn es sein muß, auch sich selbst. Deutschland wird nicht von Lehnstuhlsitzern befreit. Auch Wissenschaftsfreiheit erlangen wir nicht durch emsiges Lesen einer Zeitschrift, sondern nur durch Handeln, durch den Willen (und die Fähigkeit), andere zu mobilisieren – auch das ist ein „militaristisches“ Wort, das aber neben der direkten auch eine übertragene Bedeutung hat. Da wir ohnehin schon unsere liebe Not mit den Anführungszeichen haben, werden wir nicht jedesmal ein Wort mit Gänsefüßchen versehen, wenn nur der übertragene Sinn gemeint ist.

Bezüglich der Frage, ob „Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung eine Option für die Redaktion darstellt“, möchte ich ganz eindeutig klarstellen, daß eine wissenschaftliche Zeitschrift zum Lesen gedacht ist, und nicht, um sie Andersdenkenden um die Ohren zu schlagen – dafür sollten die Vierteljahreshefte jedem zu schade sein.

Mehr ist dazu seitens der Redaktion einer Zeitschrift nicht zu sagen. Wir sind nicht für die Scheidungsrate unserer Leser verantwortlich oder dafür, ob sie sich die Füße waschen.

Ich möchte mit der Feststellung abschließen, daß Begriffsbildungen aus dem jüdischen Schimpfvokabular wie „rassistisch“ keinen Platz im wissenschaftlichen Sprachgebrauch haben sollten.

Stellungnahme der Tauroggen-Gesellschaft

Als Gast, dem die Spalten dieser Zeitschrift geöffnet wurden, bedauert es die Gesellschaft, dem früheren Herausgeber dieser Zeitschrift Kopfschmerzen zu bereiten, aber wir können die ganze Aufregung nicht recht verstehen.

Beim Militär lernt man, sich knapp auszudrücken.

Frage 1: Ist es richtig, daß der Feind heute in Deutschland steht? Ja oder nein?

Frage 2: Wird er freiwillig gehen? Ja oder nein?

Frage 3: Schon erledigt. Nächster Punkt ...

Wir verurteilen die Gewalt, die Germar Rudolf im Gefängnis eingesperrt hält.

Ernst Mehrstein wird in einem Artikel in einem der nächsten Hefte Stellung nehmen.


Allgemeines

Sehr geehrte Freunde der freien Geschichtsforschung!

Es ist sehr erfreulich, daß Sie das Werk von Germar Rudolf fortführen, weil dies mit jedem Tage wichtiger wird, um unsere Nachkommen vom Nasenring des Holocausts zu befreien, mit dem sie in immer weitere Erpressungen geführt werden.

Im gestrigen [10.4.06] von der ARD ausgestrahlten Presseclub behauptete einer der Journalisten, daß auch Auschwitz zur deutschen Leitkultur gehöre und sich damit Zuwanderer aus fremden Ländern nicht darauf berufen könnten, am Holocaust nicht beteiligt gewesen zu sein. So wird der Holocaust zur Erbsünde der Menschheit.

Der Zündel-Prozeß wird zunehmend zur Justizposse und zeigt, wie verkommen die deutsche Justiz unter einem politischen Diktat geworden ist. Wir Zeitzeugen des Dritten Reiches, die wir bis zur Niederlage Deutschlands nichts von dem millionenfachen Judenmord wußten, haben diesen Vorwurf immer bezweifelt und aus unserer Bedrängnis heraus stets nach der Wahrheit gesucht. (Selbst die Feindsender teilten uns vor Beendigung des Krieges darüber konkret weder Ort noch Art und Zeitpunkt der uns heute angelasteten Verbrechen mit, obwohl man angeblich seit 1942 über polnische Widerstandskreise darüber informiert sein wollte. Man hielt diese Nachrichten jedoch für so unglaubwürdig, daß man sie aus Furcht, an Glaubwürdigkeit zu verlieren, nicht verbreiten wollte!!!

Und der Zeugen gegen diesen Vorwurf gab es viele, deren Verfolgung durch die Siegerjustiz und später der deutschen Verfassungsschutzorgane uns in unseren Zweifeln nicht nur bestätigte, sondern die Erkenntnis vermittelte, daß der nach dem Kriege erhobene Holocaust-Vorwurf zum einen dazu diente, die von den Feindmächten am deutschen Volk begangenen Kriegsverbrechen zu rechtfertigen und zum anderen, mit immensen finanziellen Sühneleistungen des deutschen Volkes bis in alle Ewigkeit den Staat Israel aufzubauen und aufzurüsten.

K. H. Schneider


Sehr geehrte Unbekannte,

... eine Überraschung war es schon, eine neue Ausgabe der VffG zu erhalten, wo ich doch kurz vorher mit Germar Rudolf in Mannheim korrespondiert hatte. Wohlan, Sie haben meine Bewunderung und Unterstützung, ich werde also weiter mitmachen. Dabei will ich meinen Sozialrabatt gerne vergessen ... und auf diese Weise versuchen, eine der wenigen bedeutenden Stimmen der Wahrheit am Sprechen zu halten.

Eine interessante Frage zum Philosophischen und Weltanschaulichen:

Ich stimme Herrn Manon mit seinen Ausführungen zu Hegel gern zu. Mir selbst ist jeder Versuch einer Sinn-Philosophie seit den jünglingshaften Verirrungen und der Hinneigung zum Indischen und Nebulosen verdächtig geblieben. Ich habe es seitdem immer als absurd empfunden, die Menschheitsgeschichte mit einem Glorienschein zu umgeben und sie als Ausfluß eines „vernünftigen“ Weltgeistes zu sehen.

Schon vor langen Jahren las ich einen Satz, der Hitler zugeschrieben wird: „Warum der Schöpfer die Welt so erschaffen hat, wissen wir nicht, wir wissen nur, daß er sie so erschaffen hat“. Punctum. Folgerung: Wir können die Grundvoraussetzungen der Welt und des Lebens nicht ändern. Vernünftig zu handeln heißt deshalb, entsprechend den Lebensgesetzen, also biologisch, zu handeln – was in der menschlichen Welt nichts anderes bedeuten kann, als das Leben heroisch aufzufassen.

Die Frage also: Wie paßt Manons Urteil mit den politisch-weltanschaulichen Theorien Horst Mahlers zusammen? Ich bewundere ihn sehr, nicht nur, weil er es geschafft hat, den ideologischen Wahnsinn der 68er hinter sich zu lassen und zur politischen Welt von „damals“ zurückzukehren, sondern ganz besonders, weil er aus seinen Einsichten die politischen Folgerungen gezogen hat und dafür kompromißlos einsteht. Ich habe ihn im Laufe der Jahre schon mehrmals seine Ansichte über die weltanschaulichen Grundlagen einer deutschen und europäischen Wende vortragen hören, aber ich fand es immer recht seltsam, daß er bis heute an der „Hegelei“ festhält und in ihr den Ausweg sieht. Früher war in seiner Begleitung oft auch Reinhold Oberlercher, der vor Jahren in Sanders „Staatsbriefen“ seine „Weltformel“ dem staunenden Leser ausbreitete, sozusagen eine Mischung aus Hegel und Hexeneinmaleins – meines Erachtens der größte Quatsch, der je in einer nationalen Publikation gedruckt wurde.

Ein Streitgespräch zwischen Ernst Manon und Horst Mahler über den deutschen Idealismus wäre sicher sinnvoll und klärend. Der deutsche Idealismus scheint mir eine in tausend Jahren gewachsene Charaktereigenschaft unseres Volkes zu sein, in unversöhnlichem Gegensatz zum jüdischen Materialismus. Mit einem imaginären Weltgeist und seinem zielgerichteten Wirken in der Geschichte hat er nichts zu tun.

Rudolf L.

Anm. d. Red. Sofern nicht genau ersichtlich ist, ob ein Absender mit seiner Namensnennung einverstanden ist, führen wir nur die Initialen an.


Sehr geehrte Damen und Herren!

Vor einigen Wochen erschien in der Zeitung eine kleine Notiz, der ehemalige Bundes-Außenminister Joschka (Josef) Fischer sei für die zwanzigköpfige Beraterkommission des JWC vorgeschlagen worden. Von wem, wurde nicht erwähnt. Ob er dann tatsächlich Mitglied der genannten Kommission geworden ist, wurde später nicht berichtet.

Es ist ja seit langem bekannt, dass die sog. Jugendproteste, zu denen auch die 68er gehörten, vom CIA eingefädelt wurden. Meine persönliche Einschätzung J. Fischers war, dass er für den Mossad oder den CIA oder für beide arbeitete. Er hat ja zum Schluß auch noch einen Dr. h.c. von den Zionisten Bekommen. So sehe ich mich also bestätigt.

Sehr interessant ist die ap-Meldung, nach der Menachem Begin, der an der Sprengung de britischen Hauptquartiers für Palästina 1946 beteiligte gewesen war, ein „israelischer Nationalaktivist“ war.

Ob wir einst deutsche Nationalaktivisten erleben werden, die das us-amerikanische Hauptquartier für Europa in die Luft jagen?

Sie sollten Ihre Autoren veranlassen, nie allgemein „die Juden“ zu schreiben, denn das ist angreifbar und stößt die ehrlichen und gutwilligen unter den Juden ab, und das paßt auch nicht zu einer wissenschaftlichen Publikation.

F. B.

Anm. d. Redaktion

zum letzten Absatz:

Es ist richtig, daß allein schon das Wort „Jude“ in der BRD derartig tabuisiert ist, daß man bei seiner Verwendung so angeschaut wird, wie wenn man vor 50 Jahren das Wort „Sex“ benutzt hätte. Es gibt Fälle, wo allein schon die Bezeichnung einer Person als Jude strafrechtlich geahndet wurde. Die Tabuisierung verfolgt natürlich einen Zweck, der hier wohl nicht mehr näher ausgeführt werden muß.

Die Verwendung des Ausdrucks „die Juden“ ist nicht weniger wissenschaftlich als andere Verallgemeinerungen, wie z. B. über „die Franzosen“ oder „die Amerikaner“ – der Ausdruck ist nur wegen seiner Tabuisierung mehr gewöhnungsbedürftig. Warum sollte die Redaktion hier „diskriminieren“ und die Juden anders behandeln als andere Gruppen?

Was wird doch nicht alles „den Deutschen“ angelastet – wobei man ihnen in Wirklichkeit nur anlasten kann, daß sie sich „ihre“ derzeitige Regierung gefallen lassen. Aber dies ist eine Angelegenheit, die intern von den Deutschen geregelt werden muß – ebenso wie die gutwilligen Juden durch Ausschaltung der jüdischen Mafia und Bestrafung jüdischer Kriegsverbrecher (s. aktuell im Libanon) unter Beweis stellen müssen, daß sie für das Judentum von Bedeutung sind.

Soeben feierte Israel den 60. Jahrestag des Anschlags auf das King-David-Hotel (s. In Kürze).

Ist es vorstellbar, daß die Deutschen – egal unter welcher Regierung – den Jahrestag von z. B. Lidice feierten?

Schon dieses Beispiel zeigt den Unterschied in der Mentalität. Diese jüdische Mentalität wird aber ganz bewußt unter dem Vorwand der Religionsausübung gepflegt – man denke an das Purimfest, ein Freudenfest über die den Massenmord an judenkritischen Persern:

„... die andern Juden in den Ländern des Königs kamen zusammen ..., daß sie Ruhe schafften vor ihren Feinden, und erwürgten ihrer Feinde fünfundsiebzigtausend“ (Buch Esther Kap.9, 16)


Sehr geehrte Redaktion!

Ich hatte schon einige Jahre rückwärts mit Herrn Rudolf eine kleine Korrespondenz, wobei ich ihm sagte, dass der Inhalt des VffG nicht nur darin bestehen kann, dass man über die längste vergangenen und vergessenen Probleme und Schwierigkeiten in den Haftlagern in den polnischen Gebieten schreibt und diskutiert. Ich sagte ihm ganz deutlich, dass ich in meinem nicht kleinen Bekanntenkreis niemand weiss und niemand finde, der sich heute noch intensiv für diesen „Klimbim“ interessiert.

Sehr gut war in diesem letzten Heft die Berichterstattung über den Zündelprozess und über die RA Sylvia Stolz.

Dr. H. Schubert


Werte Redaktion!

Ihr neues Rundschreiben hat meine Wenigkeit wohl ebenso bestürzt und enttäuscht wie Sie nach dem letzten Hilferuf „Ein ernstes Wort“ entmutigt wurden!

Leider hat man mir voriges Jahr bei der Hausdurchsuchung sämtliche auch privaten Anschriften gestohlen (ein anderes Wort dafür?), ich werde mich aber weiter bemühen, Ihnen Adressen zukommen zu lassen.

... Bitte schicken gelegentlich EU-Standard-Überweisungsträger vorbei.

Mit besten Grüßen

Ihr M. M.

Anm. d. Redaktion: EU Standard-Überweisungsträger erhalten Sie von Ihrer Bank! Dabei müssen PIN und BIC des Empfängers ausgefüllt werden!


Liebe Redaktion,

natürlich erneuere ich mein VffG-Abo – aber warum der ganze Umstand? Das ist bisher wohl auch anderen nicht deutlich geworden, daher die geringe Zahl.

Durch Vorausbezahlung letztes Jahr hat doch jeder seinen Wunsch bekundet, das ganze Jahr 2006 VffG zu beziehen. Und warum die nochmalige Bezahlung? Ich bin durchaus zu weiteren „Opfern“ bereit, aber erklären sollte man es ruhig mal.

M. Müller

Anm. von Victor Neumann:

Aus einigen ähnlichen Zuschriften ersehen wir den Wunsch nach mehr Aufklärung hierzu. Daß wir zu einem neuen Abo aufgefordert haben, lag an einer veränderten juristischen Lage durch Germar Rudolfs Gefangennahme. Er ist jetzt weder Herausgeber noch Chefredakteur, CHP ist also ein anderer Vertragspartner. Daher haben die Leser juristisch gesehen ein Recht, ihr ansonsten für 2006 weiterlaufendes Abo zu widerrufen. Vielleicht hätten wir es genau so formulieren sollen – dem Echo zufolge sind unsere Leser keine Formaljuristen, sondern für sie ist die Hauptsache, daß die VffG erscheinen. Ein Dank an unsere treuen Leser!

Der Grund für die Bitte, erneut Abonnementsgebühren zu zahlen, liegt darin, daß CHP im Zusammenhang mit der plötzlichen Inhaftierung von Germar Rudolf derzeit keinen Zugang auf die schon 2005 eingezahlten Abonnementsgebühren und die VffG zugedachten Spenden hat. Der Drucker und das Porto müssen aber vor jeder Versendung bezahlt werden.

Wir bitten auch, Verzögerungen zu entschuldigen, die dadurch entstanden, daß sich die Mitarbeiter untereinander gar nicht kannten und erst einmal zueinander finden mußten – die wahren Romane schreibt das Leben, das viel spannender als ein James-Bond-Film ist! Auch litt unsere Kommunikation anfangs unter der „abgelegenen Lage“ jenseits des Großen Teiches.

Zur Ansicht einiger Leser, daß sich der 9. Jahrgang jetzt formal über 2 Kalenderjahre erstreckt und somit Hefte ausfallen: Dies ist nicht beabsichtigt, wir sind nur mit der Lieferung im Rückstand (das kommt bei wissenschaftlichen Zeitschriften gelegentlich vor). Mit dieser Nummer ist der 9. Jahrgang abgeschlossen (der auf der Titelseite angegebene Monat gibt das Herausgabedatum an, hat aber nichts mit dem Jahrgang zu tun).

Wir hoffen, dieses Jahr noch zumindest 2 Nummern des 10. Jahrgangs (evt. als Doppelheft) herausbringen zu können und Ende 2007 wieder auf dem laufenden zu sein. Aber das hängt nicht allein von mir als Chefredakteur ab. Ich kann nur das drucken lassen, was ich zuvor als Artikel bekommen oder selbst verfaßt habe.

Nach Herrn Rudolfs Verhaftung wußten manche Autoren nicht, ob es weitergeht, und wohin sie überhaupt ihre Manuskripte schicken sollen (nach wie vor an [email protected]). Dazu kommt, daß manche Artikel erst übersetzt und viele – einschließlich der von mir verfaßten – noch sprachlich zurechtgetrimmt werden müssen. Auch das kostet Zeit von spärlich gesäten Hilfskräften. Wenn Sie dann noch ein verbreitetes Textverarbeitungsprogramm kennen, das voller Programmierungsfehler ist, können Sie einen Bruchteil der technischen Schwierigkeiten erahnen, die zu überwinden sind, bevor der Satz in den Druck gehen kann.


Sehr geehrte Damen und Herren,

dem Heft 3 des 9. Jahrgangs der VffG lag ein Schreiben von Frau Patricia Willms bei, in dem es um eine „erneute Abonnementszahlung bzw. um Spenden ging ... Dem Text ist nun zu entnehmen, daß Sie Kunden, die „nur“ ein Abonnement der VffG bestellt haben, ziemlich gering schätzen (obwohl Sie zuvor von einer „ohnehin schon winzigen Abonnentenschar“ sprechen und im selben Brief zur Werbung neuer Abonnenten aufrufen). Selbst Geldspender werden von Ihnen wegen vermeintlich zu geringer Spendensummen kritisiert. Sofern Sie trotz dieser Haltung des „alles oder nichts“ dennoch anstreben, auch über normale Verkäufe Einnahmen zu erzielen, ist es zumindest erstaunlich, daß ich bisher keine Jahresrechnung für den Bezug der VffG im Kalenderjahr 2006 erhalten habe ...

A. P.

Anm. von P. Willms.

Lieber Herr P., das ist ein Mißverständnis. Wir achten weder „Nur-Abonnenten“ noch Kleinspender gering – aber ein hohes Ziel erreicht man nur, wenn man sich mit allen seinen Kräften dafür einsetzt.

Der Satz, daß manche Leser nur eine Zeitung abonnieren wollen, ist keine Kritik, sondern eine Feststellung über das gute Recht eines jeden Abonnenten. Zugleich müssen wir aber auch die harte Wahrheit feststellen, daß allein diese Grundlage für den Fortbestand der VffG nicht ausreicht. Wäre Ihnen lieber, wir würden einfach aufgeben? Das wäre ist die einzige Alternative. Sind wir nicht verpflichtet, denen, die mehr wollen – von uns, und von sich selbst – die Augen zu öffnen, wie es um die VffG steht, welche Probleme wir haben – nur so können sie gelöst werden. Es übersteigt die Möglichkeiten der Mitarbeiter, auch noch die Zeitung zu finanzieren. Das Erscheinen der VffG ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Was der einzelne Leser mit diesem Wissen macht, bleibt ihm selbst überlassen, das ist „nur“ eine Gewissensfrage.

Wegen Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten wurden zeitweise Lieferungen verzögert. Wir hoffen, das Problem jetzt im Griff zu haben.


Sehr geehrte Redaktion!

Anbei 100 € zur Förderung der Vierteljahreshefte, deren Niveau dank Ihres beispielhaften Einsatzes ausweislich der letzten vorzüglichen Aufsätze nicht abgesunken ist. Germar Rudolf hätte seine Freude daran, könnte er sie im Kerker lesen.

Dr. R. Römer


Zu Carlo Mattogno: „Auschwitz – 60 Jahre Propaganda von“, VffG 9(2) (2005), S. 168.

Sehr geehrte Redaktion!

Der in dem o.g. Beitrag genannte Ort Rattwitz liegt nicht in Oberschlesien, sondern etwa 10 km oberhalb vom Stadtrand Breslaus am rechten Oderufer. Rattwitz war ein Ort der Oderschiffer. Ich bin zwar nie in Rattwitz gewesen, habe aber beruflich viel mit Rattwitzern zu tun gehabt. Von einem Konzentrationslager haben die mir aber nie etwas berichtet. Es muß sich bei dem im Bericht erwähnten Lager m. E. um ein ganz gewöhnliches Arbeitslager handelt haben.-

VffG sollte sich auch mit der Politik um und in Deutschland nach 1945 befassen. Ich denke da vor allem an das Spiel der Kräfte hinter den Kulissen ...

Mit freundlichem Gruß

F. Brunner


Zu Robert Faurisson: UN ächtet Revisionismus VffG 9(3)(/2005), S. 243

Es ist schon erstaunlich, daß Jan Eliasson den Revisionismus ächtet. In seinem Heimatland Schweden triff dies nicht zu. Dort stellen Juden (u.a. Bronfman) und die Reichstagsabgeordnete Håkon Holmberg, Ann-Cathrine Haglund, Elving Andersson, Jerzy Einhorn und Oskar Lindkvist an den schwedischen Reichstag den Antrag, das Gesetz so zu ändern, daß Leugnen des Völkermordes an den Juden unter Strafe gestellt wird.

Davor warnte Scante Nicander, leitender Redakteur von „Dagens Nyheter“, der größten schwedischen Tageszeitung (liberal), herausgegeben vom jüdischen Verlagshaus Bonnier, in einem Artikel (18. April 1992):

„Wenige sind imstande zu beweisen, daß eine Vernichtung stattgefunden hat oder über das wichtigste Quellenmaterial zu referieren ...

Die meisten von uns haben ganz einfach die allgemein etablierte Version über Ereignisse der Nazizeit akzeptiert. Ein Teil solcher etablierter Wahrheiten über historische Ereignisse hat sich als Mythos erwiesen. Menschen mit Einfluß, auch Intellektuelle, haben viele dazu veranlaßt, grobe Geschichtsverfälschungen zu glauben ...

Wie kann sich eine nur bescheiden geschichtskundige Person sicher sein, daß eine Vernichtung stattgefunden hat? Es könnte sich ja um einen Mythos handeln. ...

Die Vernichtung als historische Tatsache ist laufend einer Überprüfung durch öffentliche Diskussion und durch wissenschaftliche Untersuchungen unterworfen. Wenn jemand – eine einzige Person – starke Argumente anführt und behauptet, daß der Massenmord an den Juden nur Propagandazwecken dient, so werden diese Argumente mit denen der etablierten Version verglichen. Die am besten begründeten Argumente werden die Probe bestehen.

Den Revisionismus zu verbieten, bedeutet, sich für dessen Verbreitung einzusetzen. Wenn nur eine Version über den historischen Verlauf zugelassen ist, hat das Volk wirklich keine Ursache, an deren Wahrheit zu glauben. Von einer Behauptung, die den Schutz des Gesetzes braucht, kann man nur vermuten, daß sie ein Mythos ist. Mythen lassen sich bekanntlich weder beweisen noch widerlegen!“

Der schwedische Reichstag hat dieses Ansinnen mit großer Mehrheit abgelehnt. Dort gibt es eben noch unabhängige Politiker, die noch wissen, wie wichtig der Dialog, die freie Meinungsäußerung und die freie Forschung in einer Gemeinschaft sind.

Über die Ablehnung im Reichstag stand in Svenska Dagbladet (29.8.1993):

„In gewissen Ländern ist die Behauptung, daß es keine Gaskammern gegeben hat, strafbar. Aber nicht in Schweden. Warum nicht?

Weil entgegengesetzte Ansichten, wie böse und dumm sie auch sein mögen, nach unserer bestimmten Ansicht nicht mit Polizeiarrest und Gefängnis bestraft werden sollen, sondern bekämpft mit Argumenten in einer freien Debatte.

Ein Fehler kann ein Fehler sein, ein Irrtum ein Irrtum, Lüge ist immer eine Lüge, ... Keiner kann aber bei ruhigem Nachdenken daran zweifeln, daß es unsinnig ist, die Gerichte entscheiden zu lassen, was in einer historischen Debatte von einer außerordentlichen Bedeutung veröffentlicht werden darf und was nicht.

Keiner in unserer Rechtstradition kann nur einen einzigen Augenblick über die Möglichkeit reflektieren, ein Gesetz zu erlassen, das Äußerungen mit einem gewissen Inhalt in einer bestimmten historischen Frage verbietet.“ (kursiv d. Ver.)

Georg Wiesholler, Ottobrunn