Wie die ARD Verbrechen an Deutschen verharmlost

Von Patricia Willms

Anfang April 2006 gab das britische Außenministerium Dokumente frei über das Internierungslager für Zivilisten („Civil Internment Camp“) in Bad Nenndorf.

Unter dem Titel „Kommunistenjagd nach Kriegsende – Briten folterten deutsche Gefangene“ berichtete die ARD-Sendung Panorama (Nr. 667) am 20.4.2006 (Honni soit qui mal y pense) mit folgenden Worten über „ein dunkles Kapitel aus der britischen Besatzungszeit“:

„Es war eine brisante Akte, die ein Reporter der britischen Zeitung Guardian diesen Monat erhalten hat ... [W]as in der Akte steht, wirft ein ganz neues, unschönes Licht auf die britische Besatzungsmacht in Deutschland. In Fotos und Berichten wird dokumentiert, mit welch harten Methoden der britische Geheimdienst zwischen 1945 und 1947 Deutsche in einem Gefängnis in der Nähe von Hannover verhört hat. Von Misshandlungen und Folter ist da zu lesen, Bilder von ausgemergelten Körpern sind zu sehen ...“

„Ausgemergelte Körper, leere Blicke – Aufnahmen von deutschen Gefangenen aus Bad Nenndorf, kurz nach Kriegsende. Von 1945 an führte der britische Geheimdienst dort ein Verhörlager, abgeschottet von der Öffentlichkeit, jenseits aller Gesetze. Folter und Misshandlungen waren an der Tagesordnung.“

Für VffG-Leser ist das absolut nichts Neues – sie konnten schon in dem Artikel von Johannes Heyne „Folterzentrum Bad Nenndorf“ (VffG 1/2005, Sept. 2005 – S. 14–19) über das völkerrechtswidrige Internierungslager und die schändlichen Mißhandlungen der widerrechtlich dort Inhaftierten lesen.

Doch seit wann schert man sich bei der ARD um mißhandelte Deutsche oder gar um gefolterte Nationalsozialisten? Genau. Darum ging es in der Sendung so gut wie nicht. Man braucht nur einen berufsmäßigen Verharmloser – pardon – Historiker, der hier in Gestalt eines Heiner Wember mit politisch korrekten Kommentaren dem Skandal eine andere Richtung gibt. Und damit niemand die Falschen bemitleidet, wird die Hauptzielgruppe schnell noch mit dem Schimpfwort „Nazi“ belegt, dann erst werden die genannt, denen man Mitgefühl und Trauer zollen darf:

„Doch nicht nur Nazis wurden in Bad Nenndorf verhört. In dem Lager sollten vor allem russische Spione und Kommunisten enttarnt werden.“

Kommunisten oder vermeintliche Kommunisten waren also die armen Opfer der britischen Greuel. Das ist zwar schlimm – aber die Hauptsache ist doch, daß mit dieser Interpretation die britischen Folterungen auch für Demokraten verdaulich werden. Ach, die armen Kommunisten. Nach dieser Einstimmung kann Panorama berichten:

„Der britische Geheimdienst MI5 hat aus dem Bad ein Gefängnis gemacht, ein Speziallager. Hinter Stacheldrahtzaun verhören die Briten nicht nur ranghohe Nazis, auch kleine Mitläufer und russische Kollaborateure.“

Dabei schrieb schon Johannes Heyne in seinem Artikel:

„NSDAP-Funktionäre, SS-Angehörige, Offiziere aus allen Teilen der Wehrmacht, Diplomaten und Großindustrielle wurden als Häftlinge in die Zellen einquartiert, um hier für die kommenden Kriegsverbrecherprozesse „vorbereitet“ zu werden. Aber hier waren auch geflüchtete sowjetische Offiziere und harmlose Grenzgänger eingesperrt, die man verdächtigte, für die Sowjetunion spioniert zu haben, für die gleiche Sowjetunion, die 1945 und 1946 noch freundschaftlich mit Großbritannien verbunden war.“

Umgelogen

Diese Tatsache ist also nichts Neues – und schon aus dem Zeitpunkt der Errichtung – August 1945 – ergibt sich, daß nicht Kommunistenjagd das ursprüngliche Ziel des britischen Folterzentrums war. Vielmehr ging es darum, Geständnisse zu erpressen, die in den Nürnberger Prozessen gegen die deutsche Führung verwendet werden konnten – und dazu wurde als Wachmannschaft eine britische Strafkompanie eingesetzt, deren Angehörige gerne ihren früheren Dienstgrad wiedererlangen wollten.

„PANORAMA liegen über 800 Seiten vor. Dokumente und Fotos, die zeigen, was damals wirklich geschah. Gefangene von Bad Nenndorf – ausgehungert, geschlagen, gefoltert.“

Gerne hätten wir etwas Substantielles von diesen 800 Seiten und den Fotos gesehen, aber wir erfahren nur von einem stammelnden Zeitzeuge, daß dort Schreie zu hören waren – und daß es keine Freudenschreie gewesen seien. Übt sich die ARD in englischem Understatement? Endlich kommt ein Opfer zu Wort.

„Er hat die Tortur erlebt: Günter Schnur. Im Februar 1946 wird er nach Bad Nenndorf gebracht.

Warum, bleibt unklar. Im Krieg war er Fahrer eines ranghohen Offiziers, danach kam er kurz bei den Russen ins Lager. Im Bericht steht später: ‚Only a van-driver‘ – er war ein LKW-Fahrer. Trotzdem kam Schnur zwei Monate in die „punishment cell“ – die Folterzelle. Das Kinn schlug man ihm fast weg; ‚blow with the fist‘ – steht in der Akte – ein Faustschlag ins Gesicht.

O-Ton Günter Schnur, ehem. Häftling: ‚Das ist davon, haben sie kaputt geschlagen. Da ist dann ein Reservestück reingekommen. Der hatte ja nicht nur seinen Daumen, seine Hand, sondern der hatte so schöne Stahldinger draußen.‘

Also kein Faustschlag, sondern ein Schlag mit einem Schlagring oder einer ähnlichen Waffe.

Merkwürdig, daß die Journalisten nicht nachbohren, nicht mehr Details erfragen – sonst verstehen sie sich darauf, einem Zeitzeugen mehr Antworten zu entlocken, als er selbst weiß.

Dank sei ihnen trotzdem, daß sie überhaupt ein Opfer aufgetrieben haben – ein einziges.

Ob Oberst Stevens, der von Heinrich Steinmeyer beschriebene „Mann mit dem Kinnhaken“ auch Günter Schnur das Gebiß zerschmettert hat, können wir nur spekulieren.

Beschönigt

Ein Bild des Elends

„Aus Badezellen wurden Folterkammern. Die Wannen riss der britische Geheimdienst raus, die Kacheln blieben. Leere Räume, geeignet für das, was man hier vorhatte. Die Briten fühlen sich bedroht. Den Geheimdienstagenten ist jedes Mittel recht, um an Informationen zu kommen.“

So einfach ist das. Nicht das Erpressen von Geständnissen für „Kriegsverbrechertribunale“ (deren Errichtung selbst ein Kriegsverbrechen darstellt) war schuld an den brutalen Quälereien, nein, man wollt an „Informationen“ kommen, eine Bedrohung abwehren – man sieht schon förmlich die armen angsterfüllten Briten in Notwehr handeln.

So verpackt wirken die sadistischen Menschenschindereien doch gleich viel menschlicher, verständlicher, ja sogar begründet – und daß ist auch notwendig – schließlich kann man demokratisch erzogene Bundesbürger ja nicht damit bekannt manchen, daß die Alliierten scheußliche Verbrechen begingen, um Geständnisse zu erpressen, mit denen sie dann die Besiegten als Verbrecher und sich selbst als Kreuzzügler für Demokratie mit einem Heiligenschein darstellen konnten.

„O-Ton Heiner Wember, Historiker: ‚Geheimdienste und Gesetzmäßigkeit laufen nie zusammen, egal in welchem politischen System, das war auch hier so. Der britische Geheimdienst versuchte sein eigenes Süppchen zu kochen, fern jeder Öffentlichkeit, auch fern jeglicher offizieller Stellen in Großbritannien oder in der Zone‘.“

Ja, das ist halt so. Kein Grund, sich aufzuregen. Haben die Leute halt Pech gehabt. In Johannes Heynes Artikel wird dagegen die Äußerung eines Vernehmers gegenüber Heinrich Steinmeyer angeführt:

„Natürlich wissen wir, daß Sie und Ihre Kameraden keine Nazis waren ... Sie verkörpern einen Typus, den wir noch mehr als die Nazis ausrotten wollen.“

Nämlich den Typus deutscher Ehrenmann. Ja, der wurde so gut wie ausgerottet. Nur noch wenige dieser Dinosaurier sind übrig. Die anderen passen sich an, wie Heiner Wember, Historiker:

„‚Es entstand ein neues Feindbild. Das Feindbild war Stalin, der drohende Krieg mit den Sowjets. ... Und wer so ein großes Feindbild hat und so eine große Angst, der ist auch eher bereit diese schmutzigen Methoden anzuwenden‘.“

Mir kommen fast die Tränen vor Mitleid, daß die armen Tommies so viel Angst vor „Onkel Joe“ alias Stalin haben mußten.

Dabei müßte man es auch bei Panorama besser wissen, denn ein anderer Zeuge erinnert sich an das wirkliche Ziel:

„Cyril Stotesbury. Er war Wachmann in Bad Nenndorf. Um was für Verhöre es ging, um was für Gefangene, das wusste er nicht, sagt er heute.

O-Ton Cyril Stotesbury, Ehem. Wärter: ‚Wir haben unseren Offizieren vertraut, der Autorität von oben. Mehr sollten wir gar nicht wissen. Uns hat man nur die Initialen des Lagers genannt, aber was dahinter steckte – keine Ahnung. Ich glaube, einer der Oberen hat sogar mal gesagt: Macht euch keine Sorgen, das hat was mit der Kriegsverbrecher-Kommission zu tun.‘“

Sofort beschwichtigt der ARD-Kommentar:

„Aber Kriegsverbrecher waren längst nicht mehr die wichtigsten Zielpersonen für den Geheimdienst. Ins Blickfeld rückte der Osten – vermeintliche und tatsächliche Spione, Kommunisten.“

SS-General Oswald Pohl wird im Mai 1945 zwischen den „Verhören“ für den Nürnberger Prozeß geschlagen, bis er bewußtlos zusammenbricht – ein Backenzahn und ein Schneidezahn werden ihm ausgeschlagen. Nein, Herr Wember, die Angst vor den Sowjets kann man hier nicht bemühen. Wie sagte David Irving schon vor 10 Jahren: „Die deutschen Historiker sind Lügner und Feiglinge.“ Er hatte wohl recht.

„Über 400 Gefangene wurden verhört. Eine der Schikanen: die Fenster mussten offen bleiben, auch im kalten Winter 1946. Die Folge: Erfrierungen.“

Nochmals kommt der ehemalige Häftling zu Wort:

„‚Erfrierungen in den Füßen und in den Beinen, das ist schon schlimm. Aber mit den Händen ist es noch viel schlimmer. Sie können nichts mehr mit anfassen. Sie müssen sich füttern lassen.‘ Günter Schnur war 21 Jahre alt. Knapp ein Jahr verbrachte er im Lager Bad Nenndorf. Es fällt ihm schwer, an die Zeit zu denken.“

Zynismus erlaubt

Zum Skelett abgemagert

Das Märchen von der Angst der Briten wird von Panorama eifrig weitergesponnen – und wo das überhaupt keinen Sinn macht, bemänteln die Autoren mit Zynismus die brutale Verletzung des Völkerrechts, von der wir Deutschen „aus volkspädagogischen Gründen“ nichts erfahren dürfen.

„Auch vor ihm hatte der britische Geheimdienst Angst: Friedrich Menzel, 23 Jahre alt. Folter sollte ihn zum Reden bringen. Menzel war verdächtig, ein Spion Stalins zu sein: er kam aus der russischen Zone. Dabei war er dort nur aus der Kriegsgefangenschaft entlassen worden. Auf dem Weg nach Hause landete er in der Folterzelle: Einzelhaft, Schläge, zu wenig Essen.

Am härtesten war die berüchtigte Wasserzelle. Nackt im eiskalten Wasser den Boden wischen.

O-Ton Cyril Stotesbury, Ehem. Wärter: ‚Die Anweisung war: Zelle schrubben. Aber nicht einfach nur so, sondern stundenlang. Wenn der Gefangene fertig war, ging das Ganze von vorne los. Ein neuer Wassereimer wurde in die Zelle gekippt. Ich fand das eigentlich nicht gut, aber natürlich musste ich die Befehle ausführen.‘

O-Ton Günter Schnur, Ehem. Häftling: ‚Still gestanden, still stehen, da sind dann verschiedene zusammengebrochen, weil sie es tatsächlich nicht konnten.‘“

Den Willen brechen – das war das Ziel. Friedrich Menzel – wie viele völlig kraftlos, ausgemergelt – immer getrieben von den Wärtern. Von einem Verhör zum anderen.

Den Willen brechen. Ja, so viel darf an die Oberfläche. Aber der Zuschauer denkt an verfolgte Kommunisten, nicht an erpreßte Geständnisse für das Nürnberger Tribunal, dessen Offenkundigkeiten bei uns heute sogar die Strafjustiz bestimmen – wobei es die Machthaber nicht interessiert, ob die Offenkundigkeit auf wie hier erpreßten Zeugenaussagen beruht.

Folter zur Geschichtsverfälschung – dieser Tatbestand fehlt im Völkerrecht – er ist eine Erfindung der alliierten Kreuzzügler für die Demokratie.

SS-General Oswald Pohl berichtete schon Ende Mai 1945 (!) dem Vernehmungsoffizier von der Folterung – der entschuldigte sich zwar ‚im Namen der britischen Armee‘ – aber wie die Akten zeigen, gingen die Mißhandlungen fast zwei Jahre lang ungestört weiter. Erst als sich der Katholische Lagergeistliche der Sache annahm und über den Bischof von Hildesheim Nachricht von den Geschehnissen an den englischen Kardinal Griffy gelangten, wurde ein Stein ins Rollen gebracht: Pfingsten 1947 sah sich ein Mitglied des britischen Unterhauses in der Folterzentrale Bad Nenndorf um. Dann erschien Scotland Yard und führte Ermittlungen.

Dazu Panorama:

„Erst im Frühjahr 1947 wird Scotland Yard aufmerksam und leitet eine Untersuchung ein. Das Lager wird geschlossen. Menzel und andere entlassen.

Vier leitende Offiziere wurden vor ein Militärgericht gestellt. Aber wenn es um den Geheimdienst geht, gelten offensichtlich andere Gesetze. Nur einer musste die Armee verlassen.“

Nur noch Haut und Knochen

Soso, beim Geheimdienst gelten andere Gesetze! Merken Sie sich diese Entschuldigung, wenn das nächste Mal der Gestapo ein Verbrechen angelastet wird.

Den Freispruch der vier Angeklagten nennt PANORAMA nicht. Lagerkommandant, Oberst Stevens wurde mit der Begründung freigesprochen, er habe von den Mißhandlungen nichts gewußt. Die drei weiteren Mitangeklagten, darunter die Sergeanten „Blutauge“ und „Heinrich VIII“, wurden freigesprochen – mit der Begründung, daß sie auf Befehl gehandelt hätten.

Nanu – auf wessen Befehl? Hatten sie den Befehl zum Foltern von jemandem, der nichts von der Folter wußte? Oder wie ging das zu? Wieso wurde der Befehlsgeber nicht ermittelt und verurteilt?

Alles Fragen, die den Panorama-Mitarbeitern nicht eingefallen sind. Oder vielleicht mußten sie sie wieder aus ihrem Manuskript streichen.

Mit der Lüge leben

„O-Ton Heiner Wember, Historiker: ‚Das Lager in Bad Nenndorf fällt ganz aus dem Rahmen der britischen Besatzungspolitik. Alle anderen Lager, Kriegsgefangenenlager, Internierungslager wurden sehr fair geführt. Es gab dort vergleichsweise gute Lebensumstände. Dieses Speziallager in Bad Nenndorf hatte die Funktion, im kalten Kriege eine wichtige Rolle zu spielen, indem man Spione enttarnte, sie umdrehte oder die Methode kennenlernte, mit der Stalin arbeitete. Deshalb ist es eine Ausnahme in der britischen Besatzungspolitik. Aber Folter bleibt Folter, daran ist nichts zu ändern.‘“

Sehr schön formuliert. „Daran ist nichts zu ändern“. Aber man könnte doch wenigstens eine Entschädigung verlangen – oder dürfen wir das gar nicht? Und was heißt „vergleichsweise gute Lebensumstände“?

Verglichen mit was? Mit Eisenhowers Todeslager?

Magere Bilanz

Panorama warf durchaus kein „ganz neues, unschönes Licht auf die britische Besatzungsmacht in Deutschland“.

„Einige starben, verhungerten. Gequält wurden viele.“

Das wußte der VffG-Leser schon vorher. Daß es „oft erwiesenermaßen Unschuldige“ waren, konnte sich jeder selbständig Denkende ausrechnen. Tatsächlich neu ist nur, daß es jetzt Akten mit dem Kommentar: ‚believed innocent‘ gibt, die das belegen. Dennoch: eine magere Bilanz, angesichts von 800 Seiten Dokumenten und Fotos.

Hätten Christiane Justus und Maike Rudolph VffG gelesen, wären sie besser informiert gewesen – und hätten dann ihre Zuschauer besser informieren können – wenn sie hätten dürfen ...

Schlußwort an den Staatsanwalt

Da der eine oder andere Staatsanwalt diese Zeitschrift irgendwann „dienstlich“ in die Hände bekommt, sei er hiermit an die Änderung des Strafgesetzes in bezug auf die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener erinnert – wie der aufgeklärte Zeitgenosse weiß, bedarf es keiner Anzeige und keines Strafantrags mehr, wenn ein Opfer von Gewalt- und Willkürherrschaft geschmäht wird und diese Verunglimpfung im Zusammenhang damit steht, wenn also sein Tod oder dessen Umstände verharmlost oder beschönigt werden. Jede Rechtfertigung, jedes Wecken von Verständnis für die grausame Tat wird nach BRD-Recht(?)sprechung als Beleidigung des Opfers gewertet.

– Also, Meine Herren Staatsanwälte: gilt dieses Gesetz auch zugunsten von Deutschen?

Gilt es auch zugunsten von gefolterten und ermordeten Nationalsozialisten?

Steht „Bad Nenndorf“ nicht für Willkür- und Gewaltherrschaft – und zwar in Anbetracht des Freispruchs in London für eine systematische, bis in oberste Gremien reichende Willkür- und Gewaltherrschaft?

Wird dann diesen Opfern nicht ihr Opfertum nachträglich abgesprochen, wenn ihr Leiden mit Scheingründen gerechtfertigt und also verharmlost wird?

Gibt es in der BRD Gleichheit vor dem Gesetz? Oder schadet es der Karriere, wenn man Verharmloser von Verbrechen an Deutschen strafrechtlich genauso streng verfolgt, wie es mit über 70- oder 80-jährigen Zeitzeugen geschieht?

Wann ermitteln Sie gegen die ARD, den verantwortlichen Redakteur, die Journalisten, – und den verharmlosenden Historiker Heiner Wember?