Leserbriefe

(gekürzt)

...habe ich erstmals in Nahaufnahme Bilder der Ausstellung gesehen und dabei unzweideutig zwei Fotos wiedererkannt, die von sowjetischen Kameramännern im Sommer 1947 in der Südukraine gedreht wurden. Ich stand dabei, nur 80 bis 100 Meter von dieser Stelle entfernt.

Knapp 17 Jahre alt kam ich über Rumänien im August in das Lager 7100/6 nach Saporoshe ... noch im gleichen Jahr kam ich als Schweinehirt in die Nähe eines halbzerstörten Gehöftes. Dort sah ich russische Kameramänner sowie einige Bewaffnete in deutschen Uniformen, die an einem Dachbalken irgendwelche Gestalten an einem Strick hochzogen, also dasselbe Bild, das ich im Fernsehen von der Ausstellung gesehen habe.

Als ich entdeckt wurde, wurde ich unter Androhung der Todesstrafe zum Schweigen verpflichtet. Ich habe aus verständlichen Gründen auch niemals über diesen Vorfall gesprochen, und ich hätte auch weiterhin geschwiegen, wenn ich nicht diese Bilder gesehen hätte. Ich erkläre, daß all das von mir Gesehene den Tatsachen entspricht und ich auch bereit bin, eine eidesstattliche Erklärung abzugeben.

Walter Knecht


Meines Wissens haben unsere Truppen beim Vormarsch in der SU vielfach Städte und Dörfer vorgefunden, die von der Roten Armee selbst zerstört worden waren, um die Verbrechen dann den deutschen Soldaten anzulasten. Die Rotarmisten trugen teilweise auch deutsche Uniformen und wurden auf Befehl Moskaus bei ihren Mordbrennereien fotografiert, um die Fotos dann der internationalen Presse vorzulegen.

S. Weiß


Auch ich habe mich sehr über die Ausstellung der Wehrmacht im Badischen Kunstverein Karlsruhe aufgeregt. Wann haben wir die Verurteilungen der Gegner in gleicher Form zu erwarten? Müssen wir solche Verunglimpfungen als ständige Hypothek hinnehmen? Ich habe wie alle Kameraden eine Pflicht erfüllen müssen, mit einem vernichtenden, beschämenden und erniedrigenden Ausgang. Ich habe mich nie als Schuldiger, sondern nur als vom Staat Betrogener gefühlt. Nicht "Soldaten sind Mörder". Wer sie zum Handeln zwingt sollte sich darüber Gedanken machen (und wer ihnen den Ehrenschutz verweigert auch, wäre hinzuzufügen)

Siegfried Weidhaas


...... warum nur Kriegsverbrechen der Wehrmacht? Das geringste Maß an Ausschreitungen aller Armeen hat es doch wohl bei der Wehrmacht gegeben. Warum werden in dieser Ausstellung die Kriegsverbrechen der Russen, Amerikaner, Franzosen, Italiener, Engländer und Jugoslaven und deren Hilfsvölker völlig übergangen? Wurden sie aus kriecherischer Unterwürfigkeit von den Initiatoren ausgelassen?

In jedem Krieg kann es zu Situationen kommen, in denen die Beteiligten zu Mitteln greifen, die weder zu rechtfertigen noch zu entschuldigen sind. Was aber nach Kriegsende geschah, von den Siegern befohlen, geduldet und ungestraft gelassen, waren Millionen und Abermillionen von Verbrechen gegen die Menschen, nur weil sie Deutsche oder deren Verbündete waren. Diese Verbrechen geschahen im Frieden, Monate nach dem Krieg. Diese Dokumentationen, die behütet in verschlossenen Tresoren liegen, könnten Hunderte von Ausstellungen füllen, die man um der vollen Wahrheit willen in der ganzen Welt zeigen müßte.

Was aber den deutschen Soldaten betrifft, die Gefallenen, die in den Lagern Verhungerten und Mißhandelten und die noch Lebenden, gilt der Spruch von Paul Beuthe: "Sie liegen im Westen und Osten - sie liegen in aller Welt, und ihre Helme verrosten, und Kreuz und Hügel zerfällt, sie liegen verscharrt im Grab und im Meer - aber es leben Halunken - die ziehen noch über sie her!"

Willy Acherer


Meine Meinung zur Ausstellung: Immer ist der Besiegte der Böse und der Sieger der Edle! Die jungen Historiker verfälschen die Vergangenheit. Die Lüge ist deshalb so primitiv, weil sie für die Unwissenden erdacht wurde. Verbrechen müßten, wo und von wem auch immer verübt, beim Namen genannt werden, das heißt, alle Staaten die am 2. Weltkrieg teilnahmen, sind nach 50 Jahren aufgefordert, gleichartige Ausstellungen zu veranlassen. Kein Staat würde sich selbst so beschmutzen. Den Ehrenschutz-Politikern ins Stammbuch geschrieben: "Verflucht sei, wer seine Väter nicht in Ehren hält."

Rudolf Tillian


Es ist nie bestritten worden, daß wie in jedem Krieg auch von einzelnen Angehörigen der deutschen Wehrmacht Verbrechen begangen worden sind - wie bekanntlich auch von der Siegerseite. Die deutschen aber, im Vergleich wenigen Untaten, zu "zahllosen Verbrechen der Wehrmacht" umfunktionieren, ist Geschichtsfälschung und Verunglimpfung aller Wehrmachtsoldaten.

Admiral a.D. Poser


In einzigartiger Würdelosigkeit wird versucht, über ganze Generationen von Vätern und Großvätern den Stab zu brechen und deren damalige Opfer, manifestiert in millionenfachem Tod, im nachhinein zu diskreditieren. Und mit welchem Recht glauben Volksvertreter mit der Freigabe und dem Mißbrauch der Amtsgebäude sich über die Gefühle großer Volksteile hinwegsetzen zu können. Ist diesen Personen nicht klar, daß sie besonders in der jüngeren Generation, die durchaus an der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit interessiert ist, überwiegend Zweifel, Zwietracht und historischer Verfälschung Vorschub leistet?

Karl-Gottfried Vierkorn


"Mein Großvater war kein Mörder!" Millionen Angehörige von Gefallenen und Vermißten, denen nichts als ein schlimmes Soldatenschicksal verblieb, können das auch von ihren Männern, Vätern und Brüdern sagen. Selbst die Siegerjustiz hat es abgelehnt, die Wehrmacht mit ihren 15 Millionen Soldaten als verbrecherische Organisation zu klassifizieren. Das wird nach einem halben Jahhundert von denen nachgeholt, die nichts miterlebt haben und in Ignoranz nachträglich Steine werfen. Sie mögen in Selbstgerechtigkeit prüfen ob sie als Soldat in jener Zeit die Einsicht, Kraft und den Mut zum Widerstand gehabt hätten, der ihnen heute so bequem und gefahrlos geboten ist.

Die bittere Erkenntnis, daß Opfer und Leiden der Soldaten bei der Verteidigung ihres Vaterlandes mißbraucht wurden, entwertet Ihre Tugend nicht, belastet nur die poltische Führung von damals, deren Schuld nicht kollektiv auf die Wehrmacht ausgedehnt werden kann, denn Schuld bleibt immer persönlich und wird auch nicht vererbt.

Reinhold Gmeiner


Ende Mai 1945 befanden sich 3,2 Millionen deutsche Soldaten in sowjetischer Gefangenschaft. Mindestens 1.1 Millionen starben elendig. Über 35.000 wurden zu Unrecht als "Kriegsverbrecher" zum Tode oder 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Warum gibt es über dieses grausame Schicksal deutscher Soldaten keine Ausstellung? Heute werden die Verurteilten in Rußland nachträglich rehabilitiert und freigesprochen, (einschließlich der Generale) - bei uns aber von einem Nikotin-Milliardär Reemtsma und seinem altkommunistischen Helfershelfer Hannes Heer beleidigt, verleumdet und mit Schmutz beworfen.

Die Zusammenstellung und der Kommentar der Bilder, die zu einem Viertel aus einem stalinistischen Schauprozeß (!) stammen, wirft alle Grundsätze der historischen Wahrheitsfindung über Bord. Selbst der unverdächtige ehemalige Präsident Richard von Weizsäcker mußte feststellen: "Hier wird ein Pauschalurteil gefällt, das historisch, moralisch und menschlich nicht aufrechtzuerhalten ist." Diese Ausstellung verunglimpft Millionen deutscher Soldaten und das Andenken gefallener Söhne, Väter und Brüder. Die Ausstellung verfälscht die Geschichte schon deshalb weil sie nur eine Seite des grausamen Krieges zeigt. Sie benutzt den Zweiten Weltkrieg als politische Waffe gegen unser Land und gegen die Identität aller Deutschen.

Dr. Alfred Mechtersheimer


Eine besonders heimtückische Schmähung unseres Volkes ist die berüchtigte Heer / Reemtsma - Ausstellung gegen die Wehrmacht, die zur Zeit die Menschen gegeneinander aufbringt. In der Sache selbst nichts Neues, erweckt sie den Eindruck, als ob die Wehrmacht als solche mit ihren über 18 Millionen überwiegend wehrpflichtigen Soldaten Hitlers willige Henker gewesen seien. Ganze Schulklassen werden zu dieser verlogenen Ausstellung geführt, damit unsere Kinder die angeblichen Verbrechen ihrer Großväter begaffen sollen. So werden Generationen gegeneinander aufgehetzt.

Das soll unser Volk im Kern treffen. Einer der Ausstellungleiter bürgt für diese Absicht mit seiner kommunistisch geprägten Vita, der andere, ein Finanzier arbeitet damit in gewohnter ANTIFA-Manier seine Familiengeschichte auf. Die Ausstellung dieser Leute will zerstören; angeblich eine Legende, die es aber nie gegeben hat. In Wirklichkeit trifft sie das gegen ihren Willen wiedervereinigte Deutschland.

Dr. Alfred Dregger
in einer Rede am 27.6.97 in Fulda


Heers Ziel:

Deutsche Identität soll geschleift werden. Die geschichtlich geprägte Nation soll der Vergangenheit angehören. Was Heer zu Protokoll gibt, ist nicht mehr und nicht weniger als die Kriminalisierung des gesamten deutschen Volkes. Die berüchtigte Kollektivschuldthese soll über die "Wehrmachtsausstellung" wieder hoffähig gemacht werden, um das deutsche Volk endgültig von seinen kulturellen Wurzeln abschneiden zu können. Genau das bezeichnet die Aussage: "Krieg und Gewalt werden vom Staat organisiert, aber von der Gesellschaft vorangetrieben." Denn was Heer hier scheinbar distanziert als "Gesellschaft" bezeichnet, meint schlicht das ganze deutsche Volk, das "Krieg und Gewalt vorangetrieben" haben soll. Der Begriff "Gesellschaft" ist bekanntlich eine Lieblingsvokabel linker Agitation, die sich gern "sozialwissenschaftlich" bemäntelt.

Warum gerade die "Sozialwissenschaftler" ist hier zu fragen. Der Soziologe Friedrich Tenbruck gab darauf die Antwort, die von bleibender Bedeutung ist: "Indem sie alte Begriffe - wie Person, Sittlichkeit, Gemeinschaft, Nation, Kultur - außer Kurs setzen oder neue Vorstellungen - wie Selbstverwirklichung, Identität, Rolle, Systemprozeß - durch Umdeutung oder Erfindung in Umlauf setzen. Damit schaffen sie Standards wie öffentlich geredet und gedacht werden darf, die alsbald zu inneren Maßstäben für gut und böse werden und sich äußerlich zuerst an den Sprachregelungen der 'progressiven Intelligenz' ablesen lassen."

Dazu gehören Leute wie Heer und der angebliche Historiker Goldhagen. Im Verein mit den "willigen Vollstreckern", der neuen Sprachregelung in den Medien, soll jetzt dem deutschen Volk endgültig die Bande geschichtlicher Verbundenheit zerschlagen werden. Sollte dieser Versuch erfolgreich zu Ende geführt werden können, bleibt am Ende der nicht mehr beschworenen "Mitbürger", der überall und nirgends zu Hause ist. Die Deutschen als Teil einer geschichtlich geprägten Nation werden dann der Vergangeheit angehören. Genau dies aber ist das Ziel der linksgewirkten Sozialwissenschaftler und ihrer Erfüllungsgehilfen in (Politik und) den Medien.

Michael Wiesberg


"Mordlust und Sadismus, Gefühlskälte und sexuelle Perversion konnte man nicht befehlen, den brachten große Teile der Truppe mit."

Hannes Heer, Verantwortlicher Aussteller

Kommentar überflüssig!

"Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Kriege mit seinen Soldaten umgeht."

Charles de Gaulle


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