VII. Die Vernichtungszentren

1. Die Ausgangslage

Ab S. 927 stoßen wir endlich zum Kernthema des "Holocaust" vor, nämlich der behaupteten massenhaften Tötung von Juden in eigens dazu geschaffenen Vernichtungszentren, die Hilberg wie folgt charakterisiert:

»Der hervorstechendste Zug dieser Vernichtungszentren ist, daß sie - im Gegensatz zu früheren Phasen des Vernichtungsprozesses - beispiellos waren. Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit waren Menschen wie "am Fließband" umgebracht worden.« (S. 927)

Mit diesem Kapitel nimmt das Kardinalproblem, das Hilberg schon von Beginn seines zweiten Bandes an so unendlich viel Mühe bereitet hat, nämlich das vollständige Fehlen dokumentarischer Beweisen für das Vorhandensein solcher Zentren, gigantische Ausmaße an.

Für die vier "reinen Vernichtungslager" Chelmno, Belzec, Sobibor und Treblinka sind keine schriftlichen Unterlagen erhalten. Dies erklären die orthodoxen Historiker damit, daß die Deutschen die Dokumente rechtzeitig vernichtet hätten. Ausschließen läßt sich dies in der Tat nicht - doch weshalb ließen die Deutschen dann in Auschwitz und Majdanek Stöße von Akten achtlos liegen? Niemals auch nur in Betracht gezogen wird von den Hofhistorikern eine zweite Möglichkeit, nämlich jene, daß die Sowjets und die polnischen Kommunisten wie in den Fällen Majdanek und Auschwitz auch im Fall der vier anderen "Vernichtungslager" deutsche Dokumente erbeuteten, diese jedoch beseitigten oder in Geheimarchiven verschwinden ließen, weil sie dem erwünschten Bild dieser Lager allzu kraß widersprachen.

Für Belzec erwähnt Hilberg Aufzeichnungen des stellvertretenden Leiters der Unterabteilung für Bevölkerung und Fürsorge der Innenabteilung im Amt des Gouverneurs von Lublin, Fritz Reuter. Laut diesen Aufzeichnungen hatte Hans Höfle, ein Mitarbeiter Odilo Globocniks,[94] erklärt, in Belzec, an der Ostgrenze des Generalgouvernements, werde ein Lager für Juden errichtet; diese kämen über die Grenze und würden nie mehr ins Generalgouvernement zurückkehren (S. 940f.). Ebenso wie Belzec lagen auch Sobibor und Treblinka im äußersten Osten des Generalgouvernements. Bedenkt man, daß in deutschen Dokumenten wiederholt von der »Aussiedlung der Juden nach Osten« die Rede ist und daß das Vorkommen solcher Aussiedlungen auch von den orthodoxen Historikern nicht verschwiegen wird,[95] liegt der Gedanke nahe, daß es sich bei diesen Lagern um Transitlager handelte, durch welche Juden ostwärts geschleust wurden. Diese plausible Hypothese wird von Hilberg selbstverständlich nicht der Erwägung für wert befunden.

Da es über diese drei Lager - sowie das westlich von Lodz gelegene Chelmno (Kulmhof) - keinerlei deutsche Dokumente der Kriegszeit gibt und, abgesehen von den Grundfesten einiger Baracken in Chelmno, nicht die geringsten materiellen Spuren übriggeblieben sind, kann Hilberg, gestützt auf eine Handvoll Augenzeugenberichte sowie Adalbert Rückerls immer wieder als Quelle angeführtes Buch Nationalsozialistische Vernichtungslager im Spiegel deutscher Strafprozesse,[96] das seinerseits so gut wie ausschließlich auf Zeugenaussagen bei BRD-Prozessen fußt, hier nach Herzenslust schwadronieren. Schwieriger wird es für ihn im Fall von Auschwitz und Majdanek. Erstens sind die als Menschentötungsgaskammern bezeichneten Räumlichkeiten hier teilweise erhalten, so daß man sie auf ihre Tauglichkeit zu dem ihnen zugeschriebenen Zweck überprüfen kann. Zweitens verfügen wir hier über eine große Anzahl von Akten aus der Kriegszeit, und diese enthalten keinerlei Hinweise auf eine Ausrottungspolitik oder Menschentötungsgaskammern, dafür aber um so zahlreichere Beweise für die wirtschaftliche Bedeutung dieser Lager.

Im Unterkapitel »Nutzbarmachung der Arbeitskraft« (S. 982-1000) geht Hilberg bemerkenswert detailliert auf dieses Thema ein. Auf S. 985 stellt er die »SS-Industrie in den Vernichtungszentren« tabellarisch dar, und auf S. 987-994 befaßt er sich mit den Aktivitäten der I.G. Farben in Auschwitz; hier einige Auszüge:

»Bezeichnenderweise ging die Beteiligung der I.G. in Auschwitz nicht auf den Wunsch zurück, Juden umzubringen oder sich zu Tode arbeiten zu lassen, sondern auf ein kompliziertes Herstellungsproblem - die Erweiterung der Produktion von [angesichts des Mangels an Naturkautschuk für die Reifenproduktion erforderlichem und somit kriegswichtigem] "Buna" oder Kunstkautschuk. [...] Die Fabrik in Ludwigshafen reichte [...] nicht aus, um die Produktion auf das erforderliche Niveau zu bringen; die Planer erwogen infolgedessen zwei Alternativen: Erweiterung des Werks in Hüls von 40.000 Tonnen auf 60.000 Tonnen oder den Bau einer neuen Fabrik mit einer Kapazität von 25.000 Tonnen. Diese neue Fabrik konnte in Norwegen oder in Auschwitz gebaut werden. Das Wirtschaftsministerium bevorzugte von Anfang an Auschwitz. [...] Am 6. Februar 1941 [...] besprachen sich [I.G.-Farben-Produktionschef Fritz] Ter Meer und der stellvertretende Leiter des Hauptwerks in Ludwigshafen, Dr. Otto Ambros, mit [I.G.-Farben-Funktionär Carl] Krauch freimütig über die Vorteile und Nachteile von Auschwitz. Ambros hob die Fakten hervor, daß Auschwitz gutes Wasser, Kohle und Kalk habe. Die Verkehrsanbindung sei ebenfalls ausreichend. Nachteile ergäben sich aus dem Facharbeitermangel im Gebiet und der Abneigung deutscher Arbeiter, dort zu leben. [...] Am 19. März und 24. April 1941 entschied der TEA[[97]] über die Einzelheiten der Produktion in Auschwitz. Es sollten zwei Fabriken erstellt werden, eine für Kunstkautschuk (Buna IV) und eine für Essigsäure. [...] Die Investierung in Auschwitz belief sich anfänglich auf über 500 Millionen Reichsmark, letztlich jedoch auf über 700.000.000 Reichsmark. [...] Mit den Arbeiten wurden etwa 170 Subunternehmer beauftragt. Die Fabrik wurde errichtet; Straßen wurden gebaut; Baracken für die Häftlinge gezimmert; Stacheldraht diente der "Fabrikeinfriedung"; als die Stadt Auschwitz schließlich mit I.G.-Personal überfüllt war, wurden zwei Firmensiedlungen gebaut. Um sicherzustellen, daß I.G. Auschwitz alle notwendigen Baumaterialien bekam, ordnete Krauch für Buna bis zur Fertigstellung vorsorglich "Dringlichkeitsstufe I" an. Derweil sicherte sich I.G. Auschwitz mit der Fürstengrube und der Janinagrube auch seine Kohlenversorgung. Beide Schächte wurden mit Juden betrieben.« (S. 991ff.)

Die Stadt Auschwitz, an deren Rand das KL lag, »war also mit I.G.-Personal überfüllt«, mit den Arbeiten wurden »170 Subunternehmer beauftragt« - die Nationalsozialisten taten wirklich alles, damit sich die Kunde von der fabrikmäßigen Menschenvernichtung in Auschwitz im Nu über ganz Europa verbreitete! Doch die Welt schwieg. Der Vatikan schwieg, das Internationale Rote Kreuz schwieg, und auch die alliierten Regierungen, welche den Deutschen routinemäßig alle nur erdenklichen Greueltaten vorzuwerfen pflegten, erwähnten Auschwitz nie mit einem Wort. Schon merkwürdig, nicht wahr?

Obgleich, wie Hilberg großmütig einräumt, die Beteiligung der I.G. Farben in Auschwitz »nicht auf den Wunsch zurückging, Juden umzubringen«, ergriff ihm zufolge »die SS-Mentalität selbst von I.G.-Farben-Direktoren Besitz«:

»Eines Tages begaben sich zwei Buna-Häftlinge, Dr. Raymond van den Straaten und Dr. Fritz Löhner-Benda, an ihre Arbeit, als eine aus I.G.-Farben-Direktoren bestehende Besuchergruppe des Wegs kam. Einer der Direktoren wies auf Dr. Löhner-Benda hin und sagte zu seinem SS-Begleiter: "Diese Judensau könnte auch rascher arbeiten." Darauf bemerkte ein anderer I.G.-Direktor: "Wenn die nicht mehr arbeiten können, sollen sie in der Gaskammer verrecken".« (S. 994)

"Belegt" wird diese Episode, in der ein ungenannter I.G.-Direktor Juden, die zu langsam arbeiten, mit der Gaskammer droht, durch ein am 18. Juli 1947 bei einem der Nürnberger Nachfolgeprozesse abgegebenes Affidavit des ehemaligen Auschwitz-Insassen van den Straaten. Das Beispiel ist symbolträchtig: Die Existenz »der Gaskammer«[98] und die Verstrickung der deutschen Industrie in eine Judenvernichtung wird durch eine Zeugenaussage bei einem alliierten Prozeß "nachgewiesen". Für die Ankläger und Richter des besiegten Deutschlands war die Erlangung solcher Zeugenaussagen ein Kinderspiel. Schließlich mangelte es nicht an früheren jüdischen KL-Häftlingen, die darauf brannten, ihre ehemaligen Unterdrücker möglichst schwer zu belasten, und an Schreibmaschinen und Papier zur Niederschrift ihrer "Affidavits" wird es auch nicht gefehlt haben. Auf diese Weise sind alle von Hilberg angeführten Beweise für den "Holocaust" zustande gekommen.

2. Hilbergs imaginäre Opferzahlen für die "Vernichtungslager"

Auf S. 956 bietet Hilberg eine »Übersicht über die Endlösung in den Todeslagern«; es starben ihm zufolge:

in Chelmno:[99]
in Belzec:
in Sobibor:
in Treblinka:
in Majdanek:[100]
in Auschwitz:

150.000 Juden
550.000 Juden
200.000 Juden
750.000 Juden
50.000 Juden
1.000.000 Juden

Insgesamt:

2.700.000 Juden

Nichtjüdische Opfer dieser sechs Lager sind Hilberg nur gerade eine Fußnote (auf S. 955) wert, in der er - ohne Quellenangabe - behauptet, in Auschwitz seien mehr als 250.000 Nichtjuden, mehrheitlich Polen, umgekommen; in Chelmno, Treblinka und Auschwitz seien Zehntausende von Zigeunern vergast worden.

Der denkende Leser möchte nun wirklich dringend erfahren, wie Hilberg auf seine 2,7 Millionen vergaste Juden kommt, doch seine Hoffnung bleibt unerfüllt: jegliche Quellenangaben fehlen - bis auf einen Hinweis auf Danuta Czechs Kalendarium,[101] in dem es aber lediglich um die nach Auschwitz gelangten Transporte geht (S. 955). Anders gesagt, die Zahlen sind aus der Luft gegriffener Humbug, den Hilberg einfach von anderen, ungenannten Autoren abgeschrieben und teils noch nach seinem persönlichen Gusto "korrigiert" hat.[102]

Robert Faurisson urteilt über Hilberg, dessen Werk sei zwar hinsichtlich der Menge der geleisteten Arbeit bewundernswert, bezüglich der Qualität aber »scheußlich« (exécrable).[103] Angesichts der unverschämten Mogeleien des "Holocaust"-Papstes, der sich ohne die Spur eines Beweises 2,7 Millionen in sechs "Vernichtungslagern" ermordete Juden aus den Fingern saugt, kommen wir nicht umhin, dem harten Urteil Faurissons beizupflichten. Daß die Werke anderer "Holocaust"-Skribenten wie jenes der Lucy Dawidowicz, die auf weit über 5 Millionen in denselben sechs Lagern ausgerottete Juden gelangt,[104] von noch viel erbärmlicherer Qualität sind, stellt für Hilberg keine Entschuldigung dar.

Für Belzec, Sobibor, Treblinka und Chelmno lassen sich mangels Urkunden sowie materieller Spuren überhaupt keine rational begründbaren Opferzahlen nennen. Auch für Auschwitz konnte Hilberg 1985, als er die »definitive« Ausgabe seines Werks zu Papier brachte, noch keine dokumentarisch untermauerte Opferzahl angeben, da die Sterbebücher zu jenem Zeitpunkt von den Sowjets noch nicht freigegeben worden waren. (Ein Studium dieser Sterbebücher sowie anderer inzwischen verfügbarer Dokumente ergibt, daß die Zahl der in Auschwitz Umgekommenen, Juden und Nichtjuden, etwa 160.000 bis 170.000 betragen dürfte[105]). Für Majdanek hätte Hilberg freilich bereits damals die ungefähre Gesamtopferzahl (Juden und Nichtjuden) errechnen können, hätte er sich der Mühe unterzogen, die im Archiv der Gedenkstätte Majdanek liegenden Dokumente zu studieren.[106]

3. Tatwaffen und Leichenbeseitigung in den "Vernichtungslagern" laut Hilberg

a. Die "reinen Vernichtungslager"

Belzec, Sobibor und Treblinka sollen vom Amt Haushalt und Bauten (im März 1942 als Abteilung C geführt) des SS-WVHA[107] errichtet worden sein. Die Lage, so Hilberg, »wurde im Hinblick auf Abgeschiedenheit und guten Zugang zu den Bahnlinien ausgewählt«. Ein Augenschein auf dem Gebiet der ehemaligen Lager ergibt, daß allenfalls bei Sobibor und dem hier nicht erwähnten Chelmno von »Abgeschiedenheit« die Rede sein konnte; Belzec und Treblinka lagen jeweils nur etwa einen Kilometer von den gleichnamigen Dörfern entfernt, so daß hier von vornherein keine Chance auf eine Geheimhaltung von Massenmorden bestand. Hinsichtlich der Gaskammern schreibt Hilberg:

»Das Wissen über Zahl und Größe der Gaskammern in den einzelnen Lagern beruht nicht auf Dokumenten, sondern auf den Erinnerungen von Zeugen. Übereinstimmend wird gesagt, daß die neuen Kammern größer als die alten waren (die Kapazität für Simultanvergasungen in Belzec im Sommer 1942 wurde auf 1.500 geschätzt.) Die Angaben über die Gesamtzahl der Gaskammern schwanken in folgendem Bereich:

Belzec: 3, dann 6

Sobibor: 3, dann 4 bis 5 oder 6

Treblinka: 3, dann 6 oder 10.« (Fußnote auf S. 942)

In Chelmno, so Hilberg, wurden die Juden in Gaswagen getötet (S. 934). Zu diesen mythischen Fahrzeugen haben wir bereits im Zusammenhang mit den Geschehnissen an der Ostfront das Notwendige gesagt, und wir sehen keine Notwendigkeit, nochmals darauf einzugehen.

Über die verwendeten Gase sowie die Leichenbeseitigung berichtet Hilberg:

»Das in Belzec zuerst benutzte Gas befand sich in Flaschen; es war entweder das gleiche Kohlenmonoxidpräparat, das an die Euthanasiestationen geschickt worden war, oder möglicherweise Blausäure.« (S. 941)

In einer Fußnote auf derselben Seite erläutert er:

»"Flaschengas" wird von Oberhauser (Obersturmführer in Belzec) erwähnt. Wortlaut seiner Erklärung bei Rückerl, "NS-Vernichtungslager", S. 136, 137. Das Gerichtsurteil gegen Oberhauser bezeichnet das Gas als Zyanid (Zyklon B), ebenda, S. 133.«

Hilberg fährt fort:

»Nach Zeugenaussagen wurde später Belzec mit einem Dieselmotor ausgerüstet. In Treblinka soll sich ein Diesel schon von Anfang an befunden haben. Sobibor eröffnete den Betrieb mit einem 200 PS starken Achtzylinder-Benzinmotor, der eine Mischung aus Kohlenmonoxid und Kohlendioxid in die Gaskammern blies.« (S. 941)

Die Leichen sollen wie folgt beseitigt worden sein:

»1942 wurden in Kulmhof, den Lagern des Generalgouvernements und in Birkenau die Leichen in Massengräbern beerdigt. Schon bald regten sich jedoch Zweifel an dieser Art und Weise, sich der Leichen zu entledigen. [...] Ministerialrat Dr. Linden, der Sterilisationsexperte im Innenministerium, hatte gesagt, daß künftige Generationen diese Dinge möglicherweise nicht verstehen könnten. Genau dieser Gedanke hatte Gestapochef Müller veranlaßt, Standartenführer Blobel, dem Kommandeur des Einsatzkommandos 4a, den Befehl zu erteilen, die Massengräber in den besetzten Ostgebieten zu zerstören. Blobel und sein "Kommando 1005" kamen auch nach Kulmhof, um zu untersuchen, was sich mit den dortigen Gräbern machen ließ. Er baute Scheiterhaufen und primitive Öfen und versuchte es sogar mit Sprengungen. [...] Seit 1942-1943 waren in sämtlichen Vernichtungszentren Exhumierungen im Gange. In Kulmhof öffneten jüdische Arbeitskommandos die Massengräber und schleiften die Leichen in frisch ausgeschachtete Gruben und primitive Öfen. In Belzec begann diese Arbeit im Spätherbst auf einem Verbrennungsplatz des Lagers, auf dem 2.000 Leichen am Tag vernichtet werden konnten. Ein zweiter Verbrennungsplatz wurde einen Monat später angelegt; beide waren bis März 1943 Tag und Nacht gleichzeitig in Betrieb. Auch in Sobibor und Treblinka gingen Ausgräber ans Werk; die Leichen - in Sobibor wurden sie von einem Schmalspurzug befördert, in Treblinka geschleift - wurden auf Rosten aufgeschichtet, die aus alten Schienen gebaut worden waren, und verbrannt.« (S. 1045)

b. Majdanek

Für das Lubliner Lager macht Hilberg keinerlei Angaben über Anzahl und Lage der Gaskammern. Die Menschenvergasungen sollen mit Kohlenmonoxid erfolgt sein.[108] Die in der polnischen Literatur aufgestellte Behauptung, in Majdanek sei auch mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B gemordet worden, gibt Hilberg mit Vorbehalt wieder (Fußnote auf S. 943). Zu den Methoden der Leichenbeseitigung äußert er sich nicht; angesichts der im Verhältnis zu den anderen "Vernichtungslagern" geringen Opferzahl, die er Majdanek zuschreibt, ist die Frage hier auch zweitrangig.

c. Auschwitz-Birkenau

Eine Tabelle auf S. 946 vermittelt Aufschluß über die laut Hilberg in diesem Lager vorhandenen Gaskammern:

Als Mordwaffe soll in Auschwitz Zyklon B gedient haben; die Wahl dieses Gases hat Lagerkommandant Rudolf Höß laut Hilberg persönlich getroffen:

»[...Höß] gelangte nach einem Besuch Treblinkas zur Auffassung, daß die Kohlenmonoxidmethode nicht besonders "effektiv" sei. Deshalb führte er in seinem Lager ein anderes Gas ein, die raschwirkende Blausäure (Handelsname Zyklon).« (S. 945)

Die Leichen der Vergasten sollen in Birkenau, dem eigentlichen "Vernichtungslager", ebenso wie die der eines natürlichen Todes Gestorbenen in den vier Krematorien verbrannt worden sein, die ab März 1943 in Betrieb genommen wurden (S. 947 ff.). Deren theoretische Tagesleistung lag gemäß Hilberg bei etwas über 4.000 Leichen[110] (S. 1045). Im Mai und Juni 1944 seien täglich fast 10.000 Juden vergast worden, und in der zweiten Augusthälfte seien womöglich noch höhere Zahlen erreicht worden. Da die Kapazität der Krematorien nicht ausreichte, habe man die zusätzlichen Leichen damals in Gruben verbrannt (S. 1045f.).

d. Der Holocaust-Papst mit dem gesunden Magen

Bei jedem gewöhnlichen Mordprozeß wird ein Gutachten über die Tatwaffe angefertigt, sei diese nun ein Revolver oder ein Messer, ein Hammer oder ein Beil. Bei einem so spektakulären und viehischen Verbrechen wie dem behaupteten millionenfachen Mord in "Vernichtungslagern" würde man erwarten, alle Einzelheiten über die Tatwaffe zu erfahren, worunter hier sowohl die Gaskammern als auch die verschiedenen Gase zu verstehen sind. Rekapitulieren wir, was Hilberg dazu berichtet:

Hilberg schluckt auch diese Kröte, ohne mit der Wimper zu zucken. Fahren wir fort:

Zyklon B ist kein "Flaschengas"; es handelt sich bei diesem - unter dem Namen Cyanosil gelegentlich noch heute zur Bekämpfung von Schadinsekten und Nagern verwendeten Entwesungsmittel - um auf eine Trägersubstanz (damals zumeist auf Gipsbasis) adsorbierte Blausäure.[111] Das Produkt wurde in Büchsen geliefert. Nach Öffnung der Büchse beginnt die Blausäure zu verdunsten; je höher die Temperatur, desto rascher der Verdampfungsprozeß. Hilbergs Bemerkungen zum Zyklon B (S. 948f.) zeigen, daß er dies weiß. Indem er ein bundesdeutsches Urteil zitiert, laut dem Zyklon B ein "Flaschengas" war, gibt er indirekt zu, daß das betreffende BRD-Gericht sich noch nicht einmal bemüht hatte, in Erfahrung zu bringen, was Zyklon B ist, und folglich bei einem Prozeß, wo es um immerhin 550.000 bis 600.000 Ermordete ging, kein Gutachten über die Tatwaffe angefertigt hatte - was Bände über den Beweiswert solcher Prozesse spricht.

Gehen wir zu Rudolf Höß über, dem ersten Kommandanten von Auschwitz. Dieser befand die in Treblinka angewendete Methode des Massenmordes mit Dieselabgasen für nicht wirksam genug und entschied, in Auschwitz Zyklon zu benutzen. Als Quelle führt Hilberg das am 5. April 1946 abgegebene Affidavit von Höß an.[112]

Betrachten wir die Chronologie der Ereignisse. Auf S. 946 teilt uns Hilberg mit, die Massenvergasungen hätten in Auschwitz I »anfang 1942« und im Bunker 2 von Birkenau »im Frühling 1942« begonnen. Zehn Seiten weiter, auf S. 956, nennt er als Datum für die Inbetriebnahme von Treblinka den Juli 1942. Höß begann also in Auschwitz I anfang 1942 und in Birkenau im Frühling 1942 mit Zyklon zu vergasen, nachdem er sich frühestens im Juli 1942 davon überzeugt hatte, daß die in Treblinka verwendete Methode nicht wirksam genug war. Logisch, nicht wahr?

Zur Leichenbeseitigung: In Belzec wurden zwischen Spätherbst 1942 und März 1943 550.000 Leichname unter freiem Himmel verbrannt. Diese Methode muß ungemein erfolgreich gewesen sein, denn schließlich hat man auf dem Gelände des ehemaligen Lagers keine nennenswerten menschlichen Überreste gefunden. Warum wurde diese effiziente Methode der Leichenbeseitigung nicht auf Auschwitz übertragen, warum bemühte man die Firma Topf & Söhne, um dort für teures Geld Krematorien zu errichten? Wie überflüssig der Bau letzterer war, erwies sich ja auch im Mai, Juni und August 1944, als in Birkenau täglich rund 10.000 Leichen, im August sogar mehr, verbrannt werden mußten: Dank den dort ausgehobenen Gruben »kam es zu keinen Engpässen« (S. 1046). Da die theoretische Maximalkapazität der Birkenauer Krematorien laut Hilberg nur wenig mehr als 4.000 Leichen betrug, müssen die restlichen bis zu 6.000 täglich anfallenden Leichen in den Gruben verbrannt worden sein. Wozu also die unnützen Krematorien - ein paar Gruben mehr hätten es doch auch getan?

Ja, Hilberg hat einen guten Magen. Er schluckt eine Kröte nach der anderen und holt sich dabei nicht die geringste Magenverstimmung.

4. Hilbergs Methodologie: Die Umwertung aller Werte

In der Rechtsprechung gibt es eine allgemein anerkannte Hierarchie der Beweismittel. Danach ist der Sachbeweis, also die Ermittlung der materiellen Spuren eines Verbrechens (Leiche, Tatwaffe, Blutflecken, Fingerabdrücke usw.) am höchsten einzustufen; den zweithöchsten Rang nimmt der Dokumentenbeweis und den niedrigsten der Zeugenbeweis ein, wobei eine Sonderform des Zeugenbeweises, die Parteiaussage - also die Aussage eines vom betreffenden Ereignis direkt Berührten - als besonders unzuverlässig gilt.[113]

Bei Hilberg ist es genau umgekehrt: Der Zeugenbeweis und insbesondere die Parteiaussage steht in seiner Hierarchie am höchsten, gefolgt vom Dokumentenbeweis. Der Sachbeweis schließlich kommt bei ihm schlicht und einfach nicht vor.

Steht ein Dokument im Widerspruch zu den Zeugenaussagen, entscheidet sich Hilberg regelmäßig für letztere, sofern dadurch die Vernichtungstheorie gestützt wird. Dabei weiß jeder ernstzunehmende Geschichtsforscher, daß bei einem Konflikt zwischen Dokument und Zeugen ersteres den Ausschlag zu geben hat. Der - antirevisionistische - französische Historiker Jacques Baynac bemerkt sehr treffend:[114]

»Für den wissenschaftlichen Historiker stellt eine Zeugenaussage nicht wirkliche Geschichte dar. Sie ist ein Objekt der Geschichte. Eine Zeugenaussage wiegt nicht schwer, viele Zeugenaussagen wiegen nicht schwerer, wenn kein solides Dokument sie abstützt. Das Postulat der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung, so könnte man ohne große Übertreibung sagen, lautet: Kein(e) Papier(e), keine nachgewiesenen Tatsachen.«

Diese wenigen Sätze genügen bereits, um Hilbergs Kapitel über die »Vernichtungszentren« bis ins Mark zu erschüttern!

Ein prägnantes Beispiel für die Umkehrung der wissenschaftlich anerkannten Hierarchie der Beweismittel stellen jene Passagen dar, in denen Hilberg auf das Entwesungsmittel Zyklon B eingeht. Dieses wurde in vielen Lagern - auch solchen, für die Menschenvergasungen nicht behauptet werden - zur Bekämpfung der Laus eingesetzt, die das gefährliche Fleckfieber überträgt. Die zeitweise furchterregend hohen Todesquoten in den Konzentrationslagern[115] gingen in erster Linie auf das Wüten dieser Seuche zurück.

Auf S. 949 schreibt Hilberg:

»Die SS stellte kein Zyklon her; das Gas mußte von Privatfirmen bezogen werden. Die Unternehmen, die es lieferten, gehörten zur chemischen Industrie und waren Spezialisten in der "Schädlingsbekämpfung" mit Hilfe von Giftgasen. Zyklon war eines von acht Produkten, die diese Firmen herstellten; nebenher führten sie großangelegte Entseuchungen von Gebäuden, Kasernen und Schiffen durch, desinfizierten in speziell konstruierten "Entlausungsanlagen" Kleider, und ihre Angestellten entlausten, durch Gasmasken geschützt, Menschen. Diese Industrie setzte also, um es kurz zu sagen, hochwirksame Gase zur Ausrottung von Nagetieren und Ungeziefer in geschlossenen Räumen ein [...]

Als Quelle für diese Informationen nennt Hilberg einen am 27. Februar 1942 von zwei Gasexperten, Dr. Gerhard Peters und Heinrich Sossenheimer, gehaltenen Vortrag.[116] Ferner erwähnt er (in Fußnote 70 auf S. 949) eine - gleichfalls aus dem Jahre 1942 stammende - Gebrauchsanweisung mit dem Titel Richtlinien für die Anwendung von Blausäure (Zyklon) zur Ungeziefervertilgung (Entwesung).[117]

Die angeführten deutschen Dokumente der Kriegszeit lassen nicht die Spur eines Zweifels daran aufkeimen, daß Zyklon B zur Entwesung und zu gar nichts anderem diente. Dies hindert Hilberg nicht daran, zu schreiben:

»Die von Auschwitz benötigten Mengen [Zyklon B] waren nicht groß, aber dennoch augenfällig. Fast die gesamte Lieferung für Auschwitz wurde für die Menschenvergasung benötigt, für Entseuchungen wurde nur sehr wenig gebraucht.« (S. 952f.)

Hilbergs Gewährsmann für diese Behauptung ist der rumänische Jude Charles Sigismund Bendel, ein ehemaliger Auschwitz-Häftling, auf den wir noch zurückkommen werden.

Interessanterweise kehrte Jean-Claude Pressac 1989 Hilbergs Aussage um, indem er schrieb, 97 bis 98 % des Zyklon seien zur Ungezieferbekämpfung und nur 2 bis 3% zur Judentötung eingesetzt worden.[118]

Daß Hilberg die Zeugenaussagen schwerer gewichtet als die Dokumente, ist an und für sich schon unentschuldbar, zumal es sich in fast allen Fällen um "Parteiaussagen" handelt, die gemeinhin besonders unzuverlässig zu sein pflegen: Die meisten der angeführten Zeugen waren schließlich ehemalige jüdische KL-Häftlinge, von denen Objektivität gegenüber den Deutschen, insbesondere den SS-Männern, nun wirklich nicht zu erwarten war und die bei Prozessen noch so gerne mit den gewünschten Aussagen dazu beitrugen, jene, die sie ihrer Freiheit beraubt hatten, an den Galgen oder wenigstens ins Gefängnis zu bringen.

Doch es kommt noch schlimmer: Die Auswahl der Zeugenaussagen nimmt Hilberg so vor, daß sie dem von vorne herein festgelegten Dogma gerecht werden. 1961, als er die Erstfassung seines Opus publizierte, hatte sich die heute gültige "Holocaust"-Version bereits herauskristallisiert: Die Massenmorde wurden mit Gas in sechs Vernichtungslagern begangen. Ein Jahr zuvor hatte Martin Broszat, damaliger Mitarbeiter und späterer Leiter des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, festgehalten, daß es in Dachau, Bergen-Belsen, Buchenwald und anderen westlichen Lagern zu keinen Menschenvergasungen gekommen war.[119]

An dieses vorgegebene "Holocaust"-Bild hält sich Hilberg, und er befindet die zahllosen in der unmittelbaren Nachkriegszeit abgegebenen Zeugenaussagen über Vergasungen in eben diesen westlichen Lager keiner Erwähnung für würdig.[120] Auch auf die Gaskammern von Mauthausen und Stutthof verzichtet er, obgleich erstere in Österreich und letztere in Polen bis heute hartnäckig verteidigt werden. In anderen Worten: Sämtliche Augenzeugenberichte über jene Gaskammern sind in den Augen Hilbergs falsch, was bedeutet, daß die Zeugen gelogen haben oder Wahnvorstellungen erlegen sind. Warum sind denn die Zeugenberichte über Vergasungen in den sechs "Vernichtungslagern" a priori glaubhaft? Zentrale Fragen dieser Art werden von Hilberg noch nicht einmal ansatzweise gestreift.

Nimmt man die in der Kriegs- und Nachkriegszeit entstandenen Augenzeugenberichte über Massenmorde an Juden unter die Lupe, entdeckt man, daß in diesen alle möglichen Tötungsmethoden geschildert werden, die später in Vergessenheit gerieten. In einem 1945 erschienenen Buch schildert ein Dr. Stefan Szende, wie in Belzec Millionen von Juden mit Strom umgebracht wurden: Die Opfer mußten sich auf eine Metallplatte stellen, diese wurde in ein unterirdisches Wasserbecken gesenkt, worauf Starkstrom durch das Wasser geleitet wurde. Anschließend »wurde die Metallplatte zu einem Krematoriumssarg, heißglühend, bis alle Leichen zu Asche verbrannt waren«.[121] Auch Simon Wiesenthal behauptete, in Belzec seien die Juden mit Strom ermordet worden, doch beschrieb er den Tötungsvorgang ganz anders als Szende:[122]

»Die Menschen, zusammengepreßt, durch die SS, Letten und Ukrainer gejagt, liefen durch das offene Tor ins "Bad" hinein. 500 Personen konnte es auf einmal fassen. Der Fußboden des "Baderaums" war aus Metall, und von der Decke hingen Brausen. Als der Raum voll war, schaltete die SS Starkstrom, 5.000 Volt, in die Metallplatte ein. Gleichzeitig spuckten die Brausen Wasser. Ein kurzer Schrei, und die Exekution war beendet.«

Laut Wiesenthal wurden die Leichen der in Belzec auf diese Weise ermordeten zu Seife verarbeitet:[123]

»Ende 1942 fiel das erste Mal das schreckliche Wort: "Transport für Seife!" Es war im Generalgouvernement, und die Fabrik war in Galizien, in Belzec. In dieser Fabrik wurden seit April 1942 bis Mai 1943 900.000 Juden als Rohstoff verwendet.«

Wie bereits erwähnt, bezeichnet Hilberg die Judenfettseife ausdrücklich als Mythos (S. 1032f.). Eine wiederum andere Version der Massenmorde in Belzec lieferte während des Krieges der Pole Jan Karski, dem zufolge die Juden in Güterzügen zusammengepfercht und mit ungelöschtem Kalk bestreut wurden, der ihnen langsam das Fleisch von den Knochen fraß:[124]

»Der Zug mit seiner gemarterten Menschenfleischladung schaukelte und gellte von Geheul wider wie verhext.«

Ein weiterer Zeuge, der polnische Jude Rudolf Reder, nannte als Mordwaffe in Belzec einen Benzinmotor.[125] Obgleich sich ein solcher ungleich besser zur Menschentötung eignen würde als ein Dieselmotor,[126] entscheidet sich Hilberg, gestützt auf die im Sammelband Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas angeführte Zeugenaussage Kurt Gersteins, für letzteren (S. 941).

Diese - unvollständige - Übersicht über die Zeugenaussagen ergibt für Belzec folgende Tötungsmethoden:

Hilberg entscheidet sich für die vierte und siebte Variante - warum?

Hier nun eine Übersicht über die von verschiedenen Zeugen behaupteten Tötungsmethoden für Sobibor, Treblinka und Auschwitz, wobei wir die von Hilberg bevorzugte Variante jeweils in Fettdruck wiedergeben:

Sobibor:

Treblinka:

Auschwitz:

Ein Blick auf den Zeitpunkt, zu dem die verschiedenen Tötungsmethoden behauptet wurden sind, entbehrt bisweilen nicht der Pikanterie. Beispielsweise legte sich die polnische Kommission, welche zuhänden des Nürnberger Siegertribunals die "Beweise" für den Massenmord in Treblinka liefern mußte, im Dezember 1945, also mehr als zwei Jahre nach der Schließung des Lagers, auf heißen Dampf als Tötungswaffe fest. Die Polen hatten also in über zwei Jahren nicht herausgefunden, auf welche Weise in einem nur ca. einen Kilometer vom gleichnamigen Dorf entfernten Lager viele hunderttausend Menschen ermordet worden waren - und dies, obgleich es von Treblinka-Überlebenden nur so wimmelte.[136] Ein Kommentar erübrigt sich.

All diese Kröten schluckt Hilberg seelenruhig. Er verschweigt die tausend Widersprüche in den Zeugenaussagen, die seine einzige Beweisgrundlage für den "Holocaust" bilden, schlicht und einfach, denn schließlich hat er per Dekret die für jedes Lager jeweils richtige Variante festgelegt: Hilberg dixit...

a. Hilbergs Kronzeugen

Wir wollen uns nun eine Anzahl der im Kapitel »Die Vernichtungszentren« (S. 927-1057) für die Judenvergasungen genannten Quellen ein wenig näher ansehen. Es versteht sich von selbst, daß Hilberg die gröbsten Absurditäten beim Zitieren sorgfältig ausblendet.

Bei jeder Quelle geben wir an, wie oft Hilberg sie auf den einschlägigen 130 Seiten zitiert, und wir nennen die Fußnoten, die auf die Quellen verweisen. Da in einer Fußnote gelegentlich zwei oder mehr Quellen erwähnt werden, kommen einige Fußnoten mehrfach vor.

Hier also Hilbergs Quellen:

»Wenn wir 1941 einschließen, verschlang die Todesfabrik Oswiecim [polnischer Name für Auschwitz] bis zu 5.000.000 Menschen, nach manchen Berechnungen sogar 7.000.000.«

Hilberg, der die Zahl der Auschwitz-Opfer auf 1,25 Millionen (eine Million Juden und 250.000 Nichtjuden) beziffert, geniert sich nicht, das Buch F. Friedmans, in dem von 5 bis 7 Millionen die Rede ist, als seriöse Quelle anzuführen!

In seinem nach dreitägiger intensiver Bearbeitung durch ein vom Juden Bernard Clarke geleitetes britisches Folterteam[141] abgelegten Geständnis[142] bekundete der erste Auschwitz-Kommandant, daß allein bis November 1943 in Auschwitz 2,5 Millionen Menschen vergast worden und weitere 500.000 an Krankheiten, Hunger etc. zugrunde gegangen seien. Selbstverständlich wird dies von Hilberg nicht erwähnt, beweisen doch schon diese auch nach Hilbergschen Maßstäben kraß übertriebenen Ziffern, daß das Höß-Geständnis nicht freiwillig zustande kam und folglich wertlos ist.

In seinem Geständnis sagte Höß weiter aus, er habe im Juni 1941 das - wie erinnerlich im Juli 1942 eröffnete - Lager Treblinka besucht, und sprach von einem Vernichtungslager »Wolzek«, von dem seither nie wieder die Rede gewesen ist. Nach seiner Auslieferung an Polen verfaßte er im Krakauer Gefängnis seine "Aufzeichnungen", in denen er genau das schrieb, was ihm seine Kerkermeister diktierten.[143] Im Buch Auschwitz. Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust[144] habe ich in diesen "Aufzeichnungen" nicht weniger als 33 Unmöglichkeiten aufgezeigt, und die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig.

In seinem 1964 erschienenen, von Hilberg zitierten "Tatsachenbericht" I cannot forgive[147] "verbessert" Vrba diese Fehler; er phantasiert von einem Himmler-Besuch in Auschwitz im Januar 1943, bei dem das erste Birkenauer Krematorium mit der Vergasung von 3.000 Juden eingeweiht wurde[148] (im WRB Report waren es noch 8.000 gewesen). Wir werden später einen Auszug aus der Schilderung dieser Vergasung anführen. In Wirklichkeit wurde das erste Krematorium von Birkenau im März 1943 eröffnet (Hilberg, S. 946), und Himmler war zum letzten Mal im Juli 1942 in Auschwitz.[149] Beim ersten Zündel-Prozeß in Toronto (1985) als Zeuge der Anklage geladen, hat sich Vrba unsterblich blamiert. Von Zündels Anwalt Douglas Christie hart bedrängt, mußte er schließlich zugeben, »poetic licence« - dichterische Freiheit - für sich in Anspruch genommen zu haben.[150]

»Die nordischen Übermenschen konnten alles profitbringend verwenden. Riesenhafte Behälter wurden eingesetzt, um das Menschenfett einzusammeln, das bei hohen Temperaturen geschmolzen war. Da verwunderte es nicht, daß die Lagerseife einen so eigentümlichen Geruch aufwies! Ebensowenig vermochte es zu erstaunen, daß die Internierten Verdacht schöpften, wenn sie gewisse Stücke Wurst zu Gesicht bekamen!«

»Unsere Kolonne hatte nur noch etwa fünfzehn Schritte zurückzulegen. Ich biß mir auf die Lippen, damit mein Vater mein Zähneklappern nicht hören sollte. Noch zehn Schritte. Acht, sieben. Wir marschierten langsam, wie hinter dem Leichenwagen unseres eigenen Begräbnisses. Nur noch vier Schritte. Drei Schritte. Sie war nun ganz nahe, die Grube mit ihren Flammen [...]

Wer wissen will, wie Wiesel dem Tod in der feurigen Grube durch ein Wunder entrann, führe sich das Buch zu Gemüt.

»Frage: Kennen Sie die Gesamtzahl der in Auschwitz während der gesamten Periode der Existenz des Lagers ausgerotteten Menschen?

Antwort: Über vier Millionen.

Frage: Was war die Höchstzahl von während Ihres dortigen Aufenthaltes an einem einzigen Tag in Birkenau vergasten Menschen?

Antwort: Im Juni [1944] wurden Tag für Tag 25.000 Leute vergast.

Frage: Mit Gas?

Antwort: Mit Blausäure. [...] Es gab in jedem Krematorium zwei Räume. Im Krematorium 1 und 2 [heute gängige Numerierung: II und III] trieb man 1.000 Menschen in einen Raum, so daß beide Gaskammern zugleich 2.000 Menschen faßten.

Frage: Wie groß waren die Kammern?

Antwort: Jede Gaskammer war 10 m lang und 4 m breit. Die Menschen wurden so eng aneinandergepreßt, daß nicht eine einzige Person mehr hineinging. Es bereitete den SS-Leuten einen Heidenspaß, Kinder auf die Köpfe der in diesen Räumen Zusammengepferchten zu schleudern. [...] Die Leichen wurden in Massengräber geworfen, doch zuvor wurden ihnen die Haare geschnitten, und ihre Zähne wurden gezogen, ich habe das gesehen.

Frage: Wurde nur das Zahngold aufbewahrt oder alle Zähne?

Antwort: Die nationalsozialistische Regierung sagte, sie lege keinen Wert auf Gold; trotzdem gelang es ihnen, aus den 4 Millionen Leichen 17 Tonnen Gold zu gewinnen.«

Anschließend wurde Bendel von Dr. Zippel, dem Anwalt der Angeklagten, ins Kreuzverhör genommen:

»Frage: Sie sagten, die Gaskammern seien 10 x 4 x 1,6 m groß gewesen; stimmt das?

Antwort: Ja.

Frage: Das sind doch 64 m3, nicht wahr?

Antwort: Ich bin nicht ganz sicher, das ist nicht meine Stärke.

Frage: Wie ist es möglich, 1.000 Menschen in einem Raum von 64 m3 unterzubringen?

Antwort: Das muß man sich tatsächlich fragen. Es kann nur mit der deutschen Methode geschafft werden.

Frage: Wollen Sie ernstlich behaupten, man könne zehn Personen auf einem halben Kubikmeter unterbringen?

Antwort: Die vier Millionen in Auschwitz vergasten Menschen legen Zeugnis davon ab...

Frage: Wenn Sie sagen, man habe aus den Leichen 17 Tonnen Gold gewonnen, gehen Sie dann davon aus, daß eine Tonne 1.000 kg hat?

Antwort: Ja.

Frage: Dann behaupten Sie also, jedes Opfer, egal ob Mann, Frau, Kind oder Säugling, habe im Schnitt 4 Gramm Gold im Mund gehabt?

Antwort: Es muß so gewesen sein, daß einige mehr und andere weniger oder gar nichts hatten; es hing vom Zustand ihrer Zähne ab.«

Fürwahr ein glaubwürdiger Zeuge, nicht wahr, Herr Professor Hilberg? Wenn dieser Zeuge aussagt, der größte Teil des Zyklon B habe in Auschwitz zur Vergasung von Juden gedient, so stimmt es ganz gewiß!

Selbst wenn Stangl die Massenvergasungen in Treblinka zugegeben hätte, wäre dies, nebenbei gesagt, kein Beweis gewesen. Er hatte gegen seine Verurteilung zu lebenslanger Haft Berufung eingelegt, und ein Bestreiten der ihm zur Last gelegten Tat wäre als "verstocktes Leugnen" ausgelegt worden, das eine Milderung der Strafe oder eine Begnadigung von vornherein ausschloß. Geständige Angeklagte durften hingegen auf die Milde der bundesdeutschen Justiz hoffen - zur Belohnung dafür, daß sie die Judenvernichtung bestätigt hatten.[163]

»Die Ukrainer waren konstant betrunken und verkauften alles, was sie in den Lagern hatten stehlen können, um mehr Geld für Schnaps zu haben. [...] Wenn sie sich die Bäuche vollgeschlagen hatten und sternhagelvoll waren, hielten sie nach anderen Vergnügungen Ausschau. Oft wählten sie die hübschesten jüdischen Mädchen unter den vorbeidefilierenden nacktem Frauen, schleiften sie zu ihren Baracken, vergewaltigten sie und lieferten sie dann bei den Gaskammern ab. [...]

Die Leichen wurden mit Benzin getränkt. Dies verursachte erhebliche Kosten, und das Ergebnis war unbefriedigend; männliche Leichen wollten einfach nicht brennen. Immer wenn ein Flugzeug am Himmel erschien, wurde die ganze Arbeit eingestellt, und die Leichen wurden zum Schutz vor Lufterkennung mit Laub bedeckt. Es war ein grauenhafter Anblick, der entsetzlichste, den je ein menschliches Auge gesehen hatte. Wenn die Leichen schwangerer Frauen verbrannt wurden, platzten ihre Bäuche, und man konnte die Embryonen im Mutterleibe lodern sehen. [...] Die Gangster stehen nahe bei der Asche und winden sich in satanischen Lachkrämpfen. Ihre Gesichter strahlen vor wahrhaft diabolischer Freude. Sie stoßen mit Schnaps und den erlesensten Spirituosen auf die Szene an, essen, schäkern und machen es sich behaglich, indem sie sich am Feuer wärmen.«

Wiernik, der als einziger der Zeugen angibt, längere Zeit direkt beim Vernichtungsprozeß beteiligt gewesen zu sein, weiß Wunderbares über selbstbrennende Körper zu berichten:[174]

»Es zeigte sich, daß Frauenkörper leichter brannten als Männer. Dementsprechend wurden Frauenleichen zum Anzünden der Feuer verwendet.«

Ja, das sind Herrn Professor Raul Hilbergs Zeugen!

b. Hilbergs jüdischer Lieblingszeuge: Filip Müller

Krönen wir unsere Zeugenparade nun noch mit Filip Müller. Dieser, ein slowakischer Jude, verbrachte drei Jahre in Auschwitz und gehörte dort dem Sonderkommando an, das mit der Bedienung der Krematorien beauftragt war. 1979, also volle 34 Jahre nach Kriegsende, verfaßte er mit Hilfe des Ghostwriters Helmut Freitag ein Buch mit dem Titel Sonderbehandlung,[175] welches von Hilberg nicht weniger als zwanzigmal als Quelle zitiert wird,[176] also nur sechsmal weniger als der Kronzeuge Nummer eins, Rudolf Höß. Ehre, wem Ehre gebührt! Wir geben hier einige Abschnitte aus diesem für Hilberg so fundamentalen Buch über den "Holocaust" wieder.

Seinen ersten Einsatz hatte Müller in der Gaskammer des Stammlagers in Auschwitz I:

»Ein heftiger Schlag, begleitet von Starks Gebrüll: "Los, los, Leichen ausziehen!" veranlaßte mich das zu tun, was auch ein paar andere Häftlinge taten, die ich erst jetzt bemerkte. Vor mir lag die Leiche einer Frau. Zuerst zog ich ihr die Schuhe aus. Meine Hände zitterten dabei, und ich bebte am ganzen Körper, als ich begann, ihr die Strümpfe auszuziehen. [...] Wachsam bemerkte ich jede Bemerkung Starks, um etwas verschnaufen zu können. Dieser Augenblick war gekommen, als er in den Verbrennungsraum hinüberging. Mein Blick fiel auf einen halb geöffneten Koffer, in dem ich Lebensmittel entdeckte, die wohl als Reiseproviant hatten dienen sollen. Mit der einen Hand tat ich so, als wäre ich damit beschäftigt, einen Toten auszuziehen, mit der anderen durchwühlte ich den Koffer. Während ich Käsedreiecke und einen Mohnkuchen aus dem Koffer grapschte, spähte ich ständig zur Tür, um nicht von Stark überrascht zu werden. Mit meinen blutbeschmierten und verschmutzten Händen brach ich den Kuchen auseinander und schlang ihn gierig wie ein Raubtier herunter.« (Müller, S. 23f.)

Müller schildert hier eine radikale Unmöglichkeit: Er aß in einem blausäuregesättigten Raum, was er schwerlich mit aufgesetzter Gasmaske getan haben kann. Die SS ließ die Sonderkommandoleute also ohne Gasmaske in die Gaskammer gehen - waren sie denn alle blausäureresistent?

Selbstverständlich hätten sich bei einer hypothetischen Menschenvergasung die Opfer vorher ausziehen müssen; das Entkleiden der Leichen hätte den Vorgang kompliziert und für das Sonderkommando eine zusätzliche Gefahrenquelle dargestellt, denn Blausäure kann als Kontaktgift auch durch die Haut aufgenommen werden.

»Für die Verbrennung von drei Leichen [in einer Muffel] hatte man höheren Ortes 20 Minuten veranschlagt, und Starks Aufgabe war es, dafür zu sorgen, daß diese Zeit eingehalten wurden.« (Müller, S. 29)

Die Verbrennung einer Leiche in einer Muffel dauert in einem heutigen Krematorium im Schnitt eine knappe Stunde.[177] Daß dies auch für die in den während der Kriegszeit von der Firma Topf in deutschen KLs installierten Krematorien galt, geht u.a. aus den Unterlagen über das niederländische Durchgangslager Westerbork hervor, wo bei jeder Einäscherung die genaue Dauer schriftlich festgehalten wurde.[178] Äschert man aber zwei Leichen in einer Muffel ein - was prinzipiell nicht vorgesehen ist -, so verdoppelt sich die dazu benötigte Zeit ungefähr, genau wie die Verbrennung eines 2 kg schweren Holzstücks in einem Ofen ca. doppelt so lange dauert wie die eines 1 kg schweren Stücks. Falls die gleichzeitige Einführung von drei Leichen in eine Muffel überhaupt möglich war, betrug die Verbrennungsdauer somit annähernd drei Stunden oder fast das Zwölffache der von Müller genannten Zeit. Aber nein, man hatte »für die Verbrennung von drei Leichen höheren Ortes 20 Minuten veranschlagt, und Starks Aufgabe war es, dafür zu sorgen, daß diese Zeit eingehalten wurde.« Selbst die Gesetze der Thermodynamik hatten auf Geheiß der SS in Auschwitz offenbar außer Kraft zu treten.

Von den deutschen Ärzten gewann Müller keinen sonderlich guten Eindruck:

»Von Zeit zu Zeit kamen auch SS-Ärzte ins Krematorium, meistens Hauptsturmführer Kitt und Obersturmführer Weber. An solchen Tagen ging es wie in einem Schlachthof zu. Vor den Hinrichtungen befühlten die beiden Ärzte wie Viehhändler die Schenkel und Waden der noch lebenden Männer und Frauen, um sich "die besten Stücke" auszusuchen. Nach der Erschießung wurden die Opfer auf einen Tisch gelegt. Dann schnitten die Ärzte Stücke von noch warmem Fleisch aus den Schenkeln und Waden und warfen es in bereitstehende Behälter. Die Muskeln der gerade Erschossenen bewegten sich noch und konvulsierten, rüttelten in den Eimern und versetzten diese in ruckartige Bewegungen.« (Müller, S. 74)

Müller beschloß Selbstmord zu begehen und ging zu den Todgeweihten in die Gaskammer, doch:

»Plötzlich drängten sich einige entblößte Mädchen um mich, alle in blühendem Alter. Sie standen eine Zeitlang vor mir, ohne ein Wort zu sagen, und schauten mich an, in Gedanken versunken. Schließlich faßte sich eines der Mädchen ein Herz und sprach mich an: "Wir haben erfahren, daß du mit uns zusammen in den Tod gehen willst. Dein Entschluß ist vielleicht verständlich, aber er ist nutzlos, denn er hilft keinem." [...] Bevor ich noch weiter darüber nachdenken konnte, was ich ihr antworten sollte, hatten mich die übrigen Mädchen überwältigt. Sie packten mich an meinen Armen und Beinen und schleppten mich trotz meiner Gegenwehr bis an die Tür der Gaskammer. Dort ließen sie mich los und drängten und schubsten mich mit vereinten Kräften hinaus. Ich landete mitten unter den SS-Männern, die dort herumstanden.« (Müller, S. 179f.)

Im Sommer 1944, als die ungarischen Transporte in Birkenau eintrafen, gab es für das Sonderkommando allerhand zu tun:

»Die zwei Gruben, die ausgehoben worden waren, hatten eine Länge von 40 bis 50 Metern, waren etwa 8 Meter breit und 2 Meter tief. Die große Vernichtungsstätte war aber noch lange nicht einsatzbereit. Nachdem die große Arbeit getan war, ging es an die Ausführung der von [Hauptscharführer Otto] Moll ersonnenen Details, die eine Vernichtungsphantasie von schauerlicher Erfindungskraft offenbarte. Zusammen mit seinem Helfer Eckardt stieg der Mordingenieur in eine der Gruben hinunter und markierte auf dem Grund einen 25 bis 30 cm breiten Streifen, der in Längsrichtung mitten durchlief. Hier sollte durch Ausstechen der Erde ein von der Mitte nach beiden Seiten hin leicht abschüssiger Kanal entstehen, damit das Fett der Leichen, wenn sie in der Grube brannten, in zwei Auffangbehälter abfließen konnte, die auf beiden Seiten am Ende des Kanals ausgehoben werden sollten. [...]

Da der Leichenhaufen immer mehr in sich zusammensackte und von außen keine Luft mehr bekam, mußten wir Heizer die brennende Masse in der Grube ständig mit Öl, Methanol und Menschenfett begießen, das sich in den Auffangbehältern an den beiden Stirnseiten der Grube reichlich angesammelt hatte und dort am Sieden war. Mit langen Rundeisen, die am unteren Ende wie der Griff eines Spazierstocks gebogen waren, wurde das brutzelnde Fett mit Eimern herausgeschöpft, die wir mit dicken Fäustlingen anfaßten.« (Müller, S. 207ff., 217f.)

Dieser jede Dimension sprengende Irrsinn wird von Hilberg auf S. 1046 aufgegriffen! Selbstverständlich ist bei einer Leichenverbrennung das Fett das erste, was in Brand gerät; es wäre also nie und nimmer in die Rinnen abgeflossen. Und hätte es dies doch getan, wäre es beim ersten hineinfallenden Funken entflammt.

Daß die von Müller - und anderen Zeugen - beschriebenen Grubenverbrennungen in Birkenau im einschlägigen Zeitraum nicht stattgefunden haben, geht aus den Aufnahmen der alliierten Aufklärungsphotos hervor, um deren Interpretation sich vor allem John Ball verdient gemacht hat.[179] Lediglich auf der Aufnahme vom 31. Mai sieht man hinter dem Krematorium V kleine Rauchschwaden aufsteigen, die nie und nimmer von einer Verbrennung des geschilderten Ausmaßes herrühren können. An allen anderen Stellen und auf sämtlichen anderen Aufnahmen ist nichts Vergleichbares zu erkennen.[180]

SS-Hauptscharführer Moll vergnügte sich laut Müller wie folgt:

»Eine ungewöhnliche Belustigung bereitete ihm das sogenannte Froschschwimmen, das er ab und zu, wenn er Laune hatte, in einem der beiden Löschteiche beim Krematorium IV oder beim Bunker V veranstaltete. Er jagte dann die von ihm ausgesuchten Opfer ins Wasser und ließ sie unter ständigem Quaken so lange schwimmen, bis ihre Kräfte erlahmt waren und sie vor Erschöpfung ertranken.« (Müller, S. 228)

Ja, das ist Filip Müller, Raul Hilbergs zwanzigmal zitierter jüdischer Lieblingszeuge! - Vielleicht hat Hilberg freilich folgendes, auf S. 271 des Müllerschen Meisterwerkes stehendes Eingeständnis übersehen:

»[...] und ich war mir nicht sicher, ob ich das alles vielleicht nur träumte.«

5. Hilbergs Darstellung der Judenvernichtung im Lichte der Technik und der Toxikologie

Die Frage, ob das von seinen Zeugen Geschilderte technisch und naturwissenschaftlich überhaupt möglich sei, stellt sich für Hilberg keine Sekunde: Was die Zeugen sagen, stimmt, und damit basta. Aus naheliegenden Gründen wird diese Frage grundsätzlich nur von den Revisionisten aufgeworfen.[181] Wir behandeln sie zuerst für die "reinen Vernichtungslager" und dann für Auschwitz.

a. Tatwaffe Dieselmotor

In Belzec und Treblinka wurden die Morde laut Hilberg mit den Abgasen eines Dieselmotors begangen, und auch die in Chelmno angeblich zur Menschentötung eingesetzten Saurer-Lastwagen waren mit Dieselmotoren ausgestattet. Folglich wurden Hilberg zufolge 1,45 Millionen Juden mit solchen umgebracht (750.000 in Treblinka, 550.000 in Belzec und 150.000 in Chelmno).

Mit der Eignung von Dieselabgasen zum Massenmord hat sich vor allem der deutsch-amerikanische Ingenieur Friedrich P. Berg befaßt,[182] dessen Ausführungen wir hier kurz resümieren:

Die Tötung von Menschen mit Dieselabgasen ist zwar nicht grundsätzlich unmöglich, aber äußerst schwierig, da solche nur wenig giftiges Kohlenmonoxid enthalten. Während man mit einem Benzinmotor leicht einen Kohlenmonoxidgehalt von sieben Prozent oder mehr pro Kubikmeter Luft erreichen kann, bringt man mit einem Dieselmotor niemals auch nur einen solchen von einem Prozent zustande. Tierversuche haben gezeigt, daß es unmöglich ist, die Insassen einer Diesel-Gaskammer gemäß den Zeugenaussagen binnen einer halben Stunde zu töten.[183] Dazu bedarf es mindestens dreier Stunden, wobei der Motor dauernd unter schwerer Last betrieben werden muß.[184] Unter solchen Umständen muß damit gerechnet werden, daß der Motor mehrfach täglich zusammenbricht.[185] Man hätte ihn also fortlaufend überholen müssen - während die Schlangen der Todgeweihten vor der Gaskammer immer länger geworden wären.

Die relative Ungefährlichkeit von Dieselabgasen ist allgemein bekannt. Nicht umsonst werden im Tunnel zwischen England und Frankreich ausschließlich Dieselmotoren zugelassen. Wenn es den Deutschen wirklich gelang, Millionen von Juden in Rekordzeit zu ermorden und ihre Leichen spurlos zu beseitigen, waren sie technische Genies, und solche hätten ganz gewiß nicht die ineffizienteste Mordwaffe ausgesucht, die man sich denken kann.

Der Benzinmotor, welcher laut Hilberg in Sobibor eingesetzt wurde, hätte zum Massenmord schon wesentlich besser getaugt. Doch hat die Enzyklopädie des Holocaust 1991 festgelegt, daß die Tatwaffe auch in Sobibor ein Diesel war. Vielleicht lassen Hilberg und die Enzyklopädie demnächst sowohl den Benzin- als auch den Dieselmotor fallen und einigen sich darauf, daß die 200.000 bis 250.000 Morde in Sobibor mit einer »durch Löcher in der Decke spiralenförmig niedertriefenden, schwärzlichen Substanz« begangen wurde, wie der glaubhafte sowjetisch-jüdische Augenzeuge Alexander Pechersky 1946 bekundete. Damals waren die Erinnerungen ja noch frisch.

b. Die Leichenbeseitigung in den "reinen Vernichtungslagern": Fallbeispiel Belzec

In der Kriminalistik gilt die Regel: Kein Mord ohne Leiche! Nur wenn nachgewiesen werden kann, daß eine Leiche beseitigt worden ist, wird von dieser Regel eine Ausnahme gemacht. Wo also sind die Leichen der 1,65 Millionen Vergasten in den "reinen Vernichtungslagern"? Wo sind die Überreste der riesigen Freiluftverbrennungen?

Die 1,65 Millionen Toten sollen zunächst in Massengräbern beerdigt und später ausgegraben und verbrannt worden sein. Falls es diese Massengräber gab, mußten sie auch nach erfolgter Zuschüttung noch erkennbar sein. Vor allem auf Luftaufnahmen mußte man sie aufgrund der veränderten Topographie und Vegetation mühelos orten können. Wie John Ball nachweist, lassen die im Jahre 1944 über Treblinka, Belzec und Sobibor hergestellten Luftbilder keine Spuren von groß angelegten Erdbewegungen erkennen, woraus zwingend folgt, daß die gewaltigen, zur Aufnahme Hunderttausender von Leichen dienenden Massengräber niemals vorhanden gewesen sind.[186]

Im Gegensatz zu Raul Hilberg haben wir die Stätten, wo sich der "Holocaust" abgespielt haben soll, besucht, darunter auch Belzec.[187] Auf dem leicht abschüssigen Gelände des ehemaligen Lagers ist die Stelle, an der sich das Massengrab angeblich befand, gekennzeichnet. Sie liegt deutlich höher als jene Stelle, wo das Gebäude mit den Gaskammern gestanden haben soll. Die Deutschen hatten den Völkermord also so organisiert, daß sie 550.000 oder mehr Leichen bergauf schleppen mußten!

Betrachten wir die technischen Voraussetzungen für die behauptete spurlose Verbrennung von 550.000 Leichen in Belzec. (Bezüglich der anderen "Vernichtungslager" sind die Zahlenwerte entsprechend den postulierten Opferzahlen abzuändern.) Laut Hilberg wurden die 550.000 Leichen der vergasten Juden zwischen Spätherbst 1942 und März 1943, also innerhalb von höchstens vier bis fünf Monaten, auf zunächst einem und später zwei Verbrennungsplätzen eingeäschert. Angesichts des häufigen Regen- und Schneefalls in jener Jahreszeit nehmen wir für die Verbrennung eines Leichnams einen Holzbedarf von 300 kg an,[188] woraus ein Gesamtbedarf von 165.000 Tonnen Holz resultiert. Wie bereits im 4. Kapitel erwähnt, hinterläßt eine Verbrennung im Freien menschliche Asche, die ca. 5% des Körpergewichts entspricht. Setzen wir letzteres mit 50 kg an, weil sich, wenn es den Massenmord gab, unter den Opfern viele Kinder befunden haben müssen, hinterließ eine Leiche 2,5 kg Asche; es blieben also (550.000 × 2,5 =) 1,475.000 kg oder 1.475 Tonnen Asche zurück. Dazu kam die Holzasche, deren Menge je nach Holzart schwankt, aber nicht unter 3 kg pro Tonne Holz liegt,[189] so daß in Belzec mindestens 550 Tonnen davon anfielen. Insgesamt blieben nach der Massenverbrennung dementsprechend über 2.000 Tonnen Asche zurück. Darin befanden sich Myriaden von Knochen und Zähnen.

Woher kam das Holz? Wie schützten die Deutschen die riesenhaften Holzstapel vor der Nässe? Wie haben sie es geschafft, die gigantischen Aschehaufen und die vielen Millionen Knochenteile und Zähne zu beseitigen? Und wie konnten die 550.000 Leichen auf freiem Feld verbrannt werden, ohne daß die Bewohner des einen Kilometer entfernten Dorfs Belzec dies bemerkten und gleich die Widerstandsbewegung alarmierten? Diese war über die Lage in Polen äußerst genau auf dem laufenden und versorgte die Exilregierung in London mit einem nie versiegenden Strom von Nachrichten über die Entwicklung im Lande.[190] Von einem monatelang brennenden Riesenfeuer bei Belzec wußte sie nichts - waren ihre Kuriere denn blind?

c. Tatwaffe Zyklon B

Bei einer hypothetischen Massenvergasung von Menschen mit dem Entwesungsmittel Zyklon B hieße es der Tatsache Rechnung tragen, daß es bei Normaltemperaturen rund zwei Stunden dauert, ehe die gesamte Blausäure die Trägersubstanz verlassen hat. Diese langsame Verdunstungs- bzw. Verdampfungsgeschwindigkeit war von den Erfindern des Produkts beabsichtigt: Einerseits ermöglichte sie der Bedienungsmannschaft, nach dem Ausstreuen des Giftes in der Entwesungskammer letztere ungefährdet zu verlassen.[191] Andererseits bewirkte die langsame Gasabgabe, daß bei Entlausungen über eine lange Zeitspanne eine hohe Giftgaskonzentration erhalten blieb, selbst wenn es durch Undichtigkeiten des begasten Raumes zu Gasverlusten kam. Somit konnte das Gas in hoher Konzentration bis in den letzten Winkel des Begasungsgutes eindringen und die dort eingenisteten Parasiten töten.

Selbst bei Vorhandensein einer wirksamen Entlüftung konnte die Lüftung einer hypothetischen Zyklon B-Menschengaskammer also keinesfalls früher als zwei Stunden nach dem Einschütten der Zyklongranulate erfolgreich sein, und auch danach hätten die Sonderkommandoleute noch geraume Zeit die Wirkung der Lüftung abwarten müssen, ehe sie die Kammer hätten betreten können. Letzteres könnten sie selbstverständlich nur mit aufgesetzter Gasmaske getan haben, und darüber hinaus wären sicherlich Schutzanzüge erforderlich gewesen, denn die Räumung der mit Leichen vollgestopften Kammern wäre äußerst schweißtreibend gewesen, und als Kontaktgift wird Blausäure besonders gut durch naßgeschwitzte Haut aufgenommen.

Die Zeugenaussagen stehen nun in unlösbarem Widerspruch zu diesen Voraussetzungen. Wenn in Auschwitz wirklich mehrere Millionen Menschen ermordet wurden - und solche Zahlen wurde in fast allen von Hilberg zitierten Augenzeugenberichten der unmittelbaren Nachkriegszeit genannt, auch wenn er dies verschweigt -, mußte natürlich ununterbrochen in Rekordzeit vergast worden sein. Betrachten wir einige diesbezügliche Aussagen der Hilbergschen Zeugen:

Filip Müller:[192]

»Schon am Vorabend [der Aushebung der Gräben] waren im Abstand von etwa vier Stunden drei Transporte in den Gaskammern des Krematoriums V verschwunden und vergast worden. Nachdem das Schreien, Stöhnen und Röcheln verstummt war, wurden die Gaskammern ein paar Minuten lang entlüftet. Dann jagten die SS-Leute Häftlingskommandos hinein, um die Leichen herauszuschaffen.«

Rudolf Vrba:[193]

»[...] um elf, mit zwei Stunden Verspätung, fuhr ein Auto herbei; Himmler und Höß stiegen aus und unterhielten sich ein Weilchen mit den höheren Offizieren. [...] Endlich konnte der Tanz beginnen. Dem SS-Mann auf dem Dach wurde in scharfem Ton ein Kommando erteilt. Er hob einen kreisförmigen Deckel hoch und ließ die Kügelchen auf die Köpfe unter ihm fallen. [...] Als alle Eingeschlossenen tot waren, legte er [Himmler] lebhaftes Interesse für die nun folgende Prozedur an den Tag. Spezielle Fahrstühle schafften die Leichen ins Krematorium, aber die Einäscherung erfolgte noch nicht sofort. Schließlich mußten die Goldzähne gezogen werden. Von den Köpfen der Frauen mußte das Haar abgeschnitten werden, das zur Abdichtung von Torpedoköpfen Verwendung finden würde. Die Leichen der reichen Juden, die man sich schon vorher gemerkt hatte, mußten zur Sezierung beiseite gelegt werden. Es war ja nicht auszuschließen, daß der eine oder andere Schlaumeier unter ihnen Juwelen - vielleicht gar Diamanten - in einer Körperöffnung versteckt hatte. Es war fürwahr ein kompliziertes Geschäft, aber die neue Maschinerie funktionierte unter den Händen geschickter Arbeiter tadellos. Himmler wartete, bis sich der Rauch über den Kaminen verdunkelte, und warf dann einen Blick auf seine Uhr. Es war ein Uhr. Zeit zum Mittagessen.«

Filip Friedman:[194]

»Das Gas wirkte schnell. Nach drei bis fünf Minuten war keiner mehr am Leben. Nach dem Entfernen der Leichen wurde der Raum gelüftet, und eine neue Gruppe von Opfern wurde hineingeführt. In diesem Tempo konnten die Gaskammern 4.000 bis 5.000 Menschen pro Stunde schaffen.«

Rudolf Höß:[195]

»Als ich das Vernichtungsgebäude in Auschwitz errichtete, gebrauchte ich also Zyclon B, eine kristallisierte Blausäure, die wir in die Todeskammer durch eine kleine Öffnung einwarfen. Es dauerte 3 bis 15 Minuten, je nach den klimatischen Verhältnissen, um die Menschen in den Todeskammern zu töten. Wir wußten, wenn die Menschen tot waren, weil ihr Kreischen aufhörte. Wir warteten gewöhnlich eine halbe Stunde, bevor wir die Türen öffneten und die Leichen entfernten.«

Charles Sigismund Bendel:[196]

»Mit Schlägen durch verschiedene Arten von Stöcken wurden sie gezwungen, hineinzugehen und dort zu stehen, denn als sie merkten, daß sie dem Tod entgegengingen, versuchten sie wieder hinauszukommen. Schließlich gelang es ihnen [den SS-Leuten], die Türen zu schließen. Man hörte Schreie und Rufe, und sie begannen gegeneinander zu kämpfen, wobei sie an die Wände trommelten. Dies ging zwei Minuten lang, und dann herrschte völliges Schweigen. Fünf Minuten später wurden die Türen geöffnet, aber es war ganz unmöglich, die Kammer vor Ablauf weiterer 20 Minuten zu betreten. Dann machte sich das Sonderkommando an die Arbeit.«

Rekapitulieren wir:

Kurz gesagt, die Zeugen schildern Unmögliches!

Abgerundet wird das Bild durch die - allerdings erst nach dem Erscheinen der »definitiven« Hilberg-Ausgabe - von Fred Leuchter[197] und Germar Rudolf[198] durchgeführten Analysen von Mörtelproben aus dem Gemäuer der als Menschentötungsgaskammern bezeichneten Räumlichkeiten in Birkenau: Im Gegensatz zu Proben aus den Entwesungskammern wiesen sie keine signifikanten Zyanidspuren auf.

d. Der praktische Ablauf der Vergasungen in den Krematorien II und III von Birkenau laut Hilberg

Hilberg rekapituliert die Zeugenaussagen kurz wie folgt:

»Ein SS-Mann [...] hob den Glasverschluß über einem vergitterten Schacht ab und schüttete einen Zyklon-Kanister nach dem anderen in die Gaskammern. [...] Innerhalb von 15 Minuten (gelegentlich auch von 5) waren alle in der Gaskammer tot. Nun ließ man das Gas entweichen, und nach etwa einer halben Stunde wurde die Tür geöffnet. [...] Die jüdischen Sonderkommandos, die Gasmasken trugen, zerrten die Leichen in der Nähe der Tür heraus, um sich einen Weg freizumachen.« (S. 1042f.)

Zu Größe und Fassungsvermögen der als Gaskammern genutzten Leichenkeller schreibt er:

»Die Leichenkeller waren sehr groß (über 200 m2); in jeden paßten 2.000 Leichen.« (S. 947)

Ein Blick auf die folgende Illustration beweist die Unmöglichkeit des von den Augenzeugen beschriebenen Vergasungsvorgangs.[199] Die Analyse von Luftbildern aus dem Jahre 1944, die Auswertung von originalen Bauplänen der Zentralbauleitung des Waffen-SS in Auschwitz sowie die bautechnischen Untersuchungen der Gebäude heute beweisen jedoch, daß es in der Decke der angeblichen Gaskammer zur Kriegszeit keine Löcher gegeben hat.

Schnittzeichnung durch das Krematorium II in Auschwitz-Birkenau, anhand von Bauplänen, Luftaufnahmen sowie Untersuchungen des heutigen Gebäudezustandes angefertigt. (Zum Vergrößern anklicken).

1. Zaunpfosten; 2. Offene Tore; 3. Garten; 4. Zugangstreppe zum Leichenkeller II; 5. Wachturm; 6. Leichenkeller 2, angeblich Entkleidungsraum; 7. Leichenkeller 1, angeblich Menschengaskammer mit Löchern in der Decke zur Einführung des Zyklon B - die Löcher sind jedoch nicht da!!!; 8. 5 Öfen (je drei Muffeln)

© John C. Ball, März 1993

Abgesehen davon, daß die genannten Hinrichtungs- sowie Lüftungszeiten unmöglich kurz sind und daß es in der Decke der "Gaskammer" (Leichenkeller 1, auf der Zeichnung mit Nr. 7 markiert) keine Öffnungen zum Einwerfen der Zyklongranulate gab,[200] war die geschilderte Ausrottungsmethode vollkommen absurd. Die Sonderkommandoleute fanden eine mit Leichen vollgestopfte Kammer vor (2.000 Leichen auf 200 m2 ergibt zehn Leichen pro m2!), und nun galt es diese in den oberhalb der "Gaskammer" gelegenen Ofenraum zu schaffen. Dies geschah mittels eines Aufzugs, der bestenfalls 10 Leichname fassen konnte, so daß er rund 200 mal zwischen dem Ofenraum und der Gaskammer hin- und herpendeln mußte. Wenn jede der 15 Muffeln pro Stunde eine Leiche verbrannte, lagen nach 24 Stunden immer noch (2.000 - 360 =) 1.640 Tote in der Gaskammer - und nun kamen, wenn sich das Ganze im Frühling oder Sommer 1944 abspielte, die nächsten 2.000 Opfer, denn es wurden ja täglich rund 10.000 auf nur vier Krematorien verteilbare Juden vergast! Wie brachten die SS-Leute diese 2.000 Juden in die Gaskammer, in der noch 1.640 Leichen vom Vortage lagen?[201]

Raul Hilberg hat zahlreiche Zeugenaussagen studiert. Anhand dieser hat er ein groteskes Bild von einer Massenausrottung in "Vernichtungslagern" konstruiert, ohne auch nur eine Sekunde lang darüber nachzudenken, ob das Ganze überhaupt so stattgefunden haben konnte. Er ist, um das Urteil R. Faurissons nochmals aufzugreifen, eben ein Papierhistoriker, der fern von der physischen Realität der Dinge lebt.

e. Die behauptete Verbrennung von zeitweise täglich 10.000 Leichen in Birkenau

Wie Hilberg auf S. 946 festhält, besaßen die ab März 1943 in Betrieb genommenen vier Krematorien von Birkenau insgesamt 46 Brennkammern (Krema II und III je 15, Krema IV und V je 8). Die Einäscherung einer Leiche in einer Muffel dauert, wie bereits erwähnt, durchschnittlich eine knappe Stunde. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß ein koksbeheiztes Krematorium wie die von der Firma Topf in Birkenau installierten nicht im Vierundzwanzigstundenbetrieb laufen kann - es muß regelmäßig gereinigt werden, und der Reinigung geht natürlich eine Abkühlung voraus -, setzen wir eine zwanzigstündige Betriebszeit an, was vermutlich immer noch zu hoch gegriffen ist. Somit hatten die 46 Muffeln von Birkenau eine tägliche Höchstkapazität von 920 Leichen; wir runden die Zahl auf 1.000 auf, um dem Vorhandensein von Kinderleichen Rechnung zu tragen.

Angesichts dieser nackten Fakten muß es sich bei dem von Hilberg auf S. 1045 zitierten Dokument, einem angeblichen Brief der Zentralbauleitung Auschwitz vom 28. Juni 1943, dem zufolge die Tagesleistung der Krematorien II und III je 1.440 und jene der Krematorien IV und V je 768 Leichen täglich betrug, um eine - vermutlich von den Sowjets stammende - Fälschung handeln.[202] Technische Unmöglichkeiten fanden auch im Dritten Reich nicht statt.

Da die Existenz der von Filip Müller und anderen Zeugen bekundeten Verbrennungsgräben durch die Luftaufnahmen widerlegt wird, ist die von Hilberg behauptete Verbrennungskapazität (10.000 Leichen oder mehr pro Tag) theoretisch um das Zehnfache übertrieben - praktisch aber noch krasser, denn dank den Untersuchungen Mattogno/Deanas und Pressacs wissen wir, daß die Krematorien andauernd Pannen zu verzeichnen hatten, die ihre Kapazität natürlich drastisch verringerten.

Die einzige mögliche Folgerung ist, daß der angebliche vielhunderttausendfache Judenmord im Frühling und Sommer 1944 allein schon darum nicht stattgefunden haben kann, weil die Verbrennung der Leichen technisch nicht möglich war und Leichen auch im Dritten Reich nicht von allein zu verschwinden pflegten.


Anmerkungen

  1. SS-Brigadeführer Odilo Globocnik war ein Vertrauter Himmlers und ab Juni 1941 Bevollmächtigter für die Errichtung der SS- und Polizeistützpunkte im "neuen Ostraum". Ende März 1942 wurde er mit der Leitung der »Operation Reinhard« beauftragt. Soweit sich den lückenhaften Dokumenten entnehmen läßt, scheint diese in der Beschlagnahmung des Eigentums deportierter Juden bestanden zu haben.
  2. Vgl. die im Kapitel V gemachten Ausführungen über die Deportation deutscher und tschechischer Juden nach Weißrußland und ins Baltikum.
  3. Erschienen 1977 bei dtv.
  4. "Technischer Ausschuß."
  5. Man beachte den Singular!
  6. Hilberg verwendet für dieses Lager den deutschen Namen Kulmhof.
  7. Hilberg verwendet für dieses Lager den - auch in der offiziellen NS-Terminologie üblichen - Namen Lublin.
  8. Danuta Czech, »Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau«, in: Hefte von Auschwitz, Bände 2-4, 6-8 (1959-1964). Zum damaligen Zeitpunkt sprachen die Verantwortlichen des Auschwitz-Museums, welche D. Czechs Studie herausgaben, allerdings noch von vier Millionen Auschwitz-Opfern, was Hilberg natürlich verschweigt. Die 2. Auflage des Kalendariums erschien 1989, also vier Jahre nach der definitiven Ausgabe von Hilbergs Werk, bei Rowohlt.
  9. Für Belzec wird in sämtlichen anderen Standardwerken eine Opferzahl von 600.000 angegeben. Wieso Hilberg davon 50.000 abzieht, weiß kein Mensch außer ihm selbst.
  10. Robert Faurisson, Écrits révisionnistes, aaO. (Anm. 2), S. 1892 (Band IV).
  11. Lucy Dawidowicz, The War against the Jews, Penguin Books, New York 1975, S. 191. Allein für Majdanek postuliert die Dawidowicz 1,38 Millionen jüdische Opfer, also siebenundzwanzigmal mehr als Hilberg!
  12. Carlo Mattogno und Franco Deana, »Die Krematoriumsöfen von Auschwitz-Birkenau«, in: Ernst Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 41), S. 306f. (online: http://codoh.com/inter/intgrmattogno.html). Im Gegensatz zu Hilberg begründen Mattogno und Deana, wie sie auf ihre Zahl gelangen.
  13. In Majdanek fanden etwa 42.500 Menschen den Tod. Vgl. Jürgen Graf und Carlo Mattogno, aaO. (Anm. 85), S. 71-79. Der Prozentsatz der Juden unter den Verstorbenen läßt sich nicht genau ermitteln, lag jedoch mit Sicherheit bei über 50%. Zieht man von Hilbergs behaupteten 50.000 jüdischen Opfern jenes Lagers die 17.000 oder 18.000 erfundenen Erschossenen vom 3. November 1943 ab, kommt man auf eine Zahl, die im Verhältnis zur tatsächlichen nicht allzu stark übertrieben ist.
  14. Wirtschaftsverwaltungshauptamt.
  15. Laut der polnischen Geschichtsschreibung wurde das Kohlenmonoxid aus Stahlflaschen in die Gaskammern geleitet. Vgl. J. Graf und C. Mattogno, aaO. (Anm. 85), Kapitel VI.
  16. Unmittelbar im Anschluß an die Tabelle, in der dem Bunker I »fünf kleine Gaskammern« zugeschrieben wurden, schreibt Hilberg, bei den zwei Bauernhäusern seien »die Innenwände beseitigt« worden! Wenn die Innenwände beseitigt wurden, konnte es logischerweise in diesem Haus nur eine Gaskammer geben und nicht fünf. Dies hätte den Vergasungsprozeß natürlich vereinfacht und die Nutzfläche vergrößert. Allerdings übersieht Hilberg, daß die Beiseitigung der Innenwände garantiert zum Zusammenbruch des Hauses geführt hätte, denn in derartigen Bauernhäusern waren die meisten der Innenwände immer auch tragende Wände.
  17. Weitere 340 Leichen täglich konnten nach dem von Hilberg zitierten Dokument - auf das wir noch zu sprechen kommen - im Krema I des Stammlagers eingeäschert werden.
  18. Vgl. dazu Wolfgang Lambrecht, »Zyklon B - eine Ergänzung«, VffG, 1(1) (1997), S. 2-5 (online: http://vho.org/VffG/1997/1/Lambrecht1.html)
  19. PS-3868.
  20. Zur Hierarchie der Beweismittel siehe Manfred Köhler, Prof. Ernst Nolte: Auch Holocaust-Lügen haben kurze Beine, Cromwell Press, London 1993 (online: http://vho.org/D/Nolte).
  21. Le Nouveau Quotidien, Lausanne, 3. September 1997.
  22. In Auschwitz forderte die Seuche im Spätsommer 1942 bisweilen über 300 Opfer täglich. Vgl. dazu die Statistik bei Jean-Claude Pressac, Les crématoires d'Auschwitz, CNRS, Paris 1993, S. 145.
    In Majdanek belief sich die Sterbequote im August 1943 bei den Männern auf 7,67% und bei den Frauen 4,41%. (PS-1469).
  23. NO-9098.
  24. NO-9912. Der vollständige Text dieses Dokuments findet sich bei Herbert Verbeke (Hg.) Auschwitz: Nackte Fakten. Eine Erwiderung an Jean-Claude Pressac, V.H.O., Berchem 1995, S. 94-99 (online: http://vho.org/D/anf/Faurisson.html).
  25. Jean-Claude Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers, Beate Klarsfeld Foundation, New York 1989, S. 188.
  26. Die Zeit, 19. August 1960.
  27. Eine Sammlung solcher Zeugenaussagen findet sich u.a. bei Jürgen Graf, Der Holocaust-Schwindel, Guideon Burg Verlag, Basel 1993, Kapitel 9.
  28. Stefan Szende, Der letzte Jude aus Polen, Europa Verlag, Zürich/New York 1945, S. 290 ff.
  29. Der neue Weg, Wien, Nr. 19/20, 1946.
  30. Der neue Weg, Wien, Nr. 17/18, 1946.
  31. Jan Karski, Story of a Secret State, The Riverside Press, Cambridge 1944. S. 315ff.
  32. Rudolf Reder, Belzec, Krakau 1946, S. 44.
  33. Siehe Kapitel VII.5.a.
  34. A. Pechersky, »La rivolta di Sobibor«, in: Yuri Suhl, Ed essi si ribellarono. Storia della resistenza ebrea contro il nazismo, Mailand 1969, S. 31.
  35. L. Poliakov, Bréviaire de la Haine, Editions complexe, Paris 1986, S. 224.
  36. AaO. (Anm. 34), Band III, S. 1496.
  37. Die Hölle von Treblinka, Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1946, auszugsweise wiedergegeben von Udo Walendy in »Der Fall Treblinka«, Historische Tatsachen Nr. 44, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1990. Grossmann berichtet auch von Verdampfungen und Vergasungen.
  38. PS-3311.
  39. The Black Book - The Nazi Crime against the Jewish People, Reprint Nexus Press, New York 1981, S. 398. Das Black Book berichtet auch von Verdampfungen, Vergasungen und Erstickungen.
  40. Diese Berichte werden von Enrique Aynat in Estuidos sobre el "Holocausto", Gráficas Hurtado, Valencia 1994, vollständig wiedergegeben.
  41. Eugène Aroneanu, Camps de Concentration, Office Français d'Edition, Paris 1945, S. 182.
  42. Elie Wiesel, La Nuit, Editions de Minuit, Paris 1958, S. 57 ff.
  43. Zahlreiche ehemalige Treblinka-Häftlinge kommen in Alexander Donats The death camp Treblinka (Holocaust Library, New York 1979) zu Wort.
  44. Hilbergs Fußnoten 35, 40f., 43f., 113-116, 118, 120, 123ff., 405f., 412, 416, 422ff., 427, 429-434, 437, 439f., 458, 461, 464, 474, 482ff., 498, 502f.
  45. Hilbergs Fußnoten 44, 144, 166, 384, 459, 491.
  46. Filip Friedman, This was Oswiecim, The United Jewish Relief Appeal, London 1946, S. 14.
  47. Hilbergs Fußnoten 49, 50, 55, 58, 60, 86, 91, 101, 130, 132, 136, 213, 238, 255ff., 381, 436, 452, 477, 481, 486, 490, 493, 540, 544.
  48. Zur Folterung von Rudolf Höß siehe Rupert Butler, Legions of Death, Arrow Books, London 1983, S. 235 ff.
  49. PS-3868.
  50. Rudolf Höß, Kommandant in Auschwitz, herausgegeben von M. Broszat, dtv, 1983.
  51. Erschienen bei Neue Visionen, Würenlos 1994, S. 74-81 (online: http://vho.org/D/atuadh).
  52. Hilbergs Fußnoten 193 und 456.
  53. Zum WRB Report (der auch "Protokolle von Auschwitz" genannt wird) siehe Enrique Aynat, Los protocolos de Auschwitz - ¿Una fuente histórica?,Garcia Hispán, Alicante 1990.
  54. Erschienen bei Bantam, Toronto 1964.
  55. Ebenda, S. 10ff.
  56. Jean-Claude Pressac, aaO. (Anm. 115), 1993, S. 44.
  57. Transkript des 1. Zündel-Prozesses in Toronto, 1985, S. 320 ff., auszugsweise wiedergegeben in J. Graf, Auschwitz. Tätergeständnisse..., aaO. (Anm. 144), S. 251-255.
  58. Hilbergs Fußnoten 184, 187f., 428, 448, 451, 453.
  59. D.h. ein unterbrechungsloser Betrieb unter idealen Bedingungen, etwa unter Aufsicht sachkundiger Ingenieure. Tatsächlich kam es zu häufigen reparaturbedingten Ausfällen, und die Anlage wurde amateurhaft durch Laien betrieben. Siehe dazu Carlo Mattogno und Franco Deana, aaO. (Anm. 105), sowie Kapitel VII.5.e im vorliegenden Buch.
  60. Olga Lengyel, Five chimneys, Chicago/New York 1947, S. 68 ff.
  61. Ebenda, S. 72 ff.
  62. Hilbergs Fußnoten 447, 516.
  63. In der 1990 unter dem Titel Die Nacht zu begraben, Elischa beim Ullstein Verlag erschienenen deutschen Version tauchen die im Originaltext fehlenden Gaskammern dann plötzlich auf; immer wenn im französischen Text crématoire steht, macht der Übersetzer Meyer-Clason daraus eine "Gaskammer"!
  64. Elie Wiesel, aaO. (Anm. 135), S. 58 ff.
  65. Hilbergs Fußnoten 240, 466f., 470.
  66. Miklos Nyiszli, Im Jenseits der Menschlichkeit, Dietz Verlag, Berlin 1992, S. 59 ff.
  67. Hilbergs Fußnoten 87 und 467.
  68. NI-11953.
  69. Hilbergs Fußnoten 109, 113, 122, 194f., 501, 503f.
  70. Zu den Mechanismen, nach denen die bundesdeutschen NS-Prozesse abliefen, siehe Wilhelm Stäglich, Der Auschwitz-Mythos, Grabert, Tübingen 1979, 4. Kapitel; vgl. auch Manfred Köhler, »Der Wert von Aussagen und Geständnissen zum Holocaust«, in: Ernst Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 41), S. 61-98 (online: http://codoh.com/inter/intgrundkohler.html); zum Sereny-Buch siehe auch Arthur R. Butz, »Geschichtlicher Hintergrund und Perspektive in der "Holocaust"-Kontroverse«, VffG, 3(4) (1999), (online: http://vho.org/VffG/1999/4/4_99.html).
  71. Hilbergs Fußnoten 88, 100, 380, 385, 463, 475.
  72. Die Geständnisse des Kurt Gerstein, Druffel, Leoni 1986 (online: http://abbc.com/aaargh/deut/HRgerstein1.html).
  73. Die ausführlichste Analyse der Gerstein-Geständnisse findet sich bei Carlo Mattogno, Il rapporto Gerstein. Anatomia di un falso, Sentinella d'Italia, Monfalcone 1985.
  74. Rudolf Reder, aaO. (Anm. 125).
  75. Hilbergs Fußnoten 433, 435.
  76. Rudolf Reder, aaO. (Anm. 125), S. 64.
  77. N. Blumenthal (Hg.), Dokumenty i materiały, Band I, S. 223, Lodz 1946.
  78. Rudolf Reder, aaO. (Anm. 125), S. 44.
  79. Hilbergs Fußnoten 44, 194, 440f., 462.
  80. Alexander Donat, aaO. (Anm. 136), S. 165; 170f.
  81. Ebenda, S. 170.
  82. Erschienen bei Steinhausen, Frankfurt a.M.
  83. Vgl. Hilbergs Fußnoten 61, 209, 417, 418, 443, 444, 445, 446, 449, 450, 451, 452, 470, 471, 472, 473, 488, 489, 491, 511.
  84. Mündliche Mitteilung des Angestellten Hans Häfeli vom Basler Krematorium an den Verfasser, 10. Februar 1993.
  85. Vgl. dazu Carlo Mattognos Studie I forni crematori di Auschwitz-Birkenau, Edizioni di Ar, Padova 1999 (ca. Spätherbst).
  86. John C. Ball, aaO. (Anm. 51), S. 235-248.
  87. Ebenda, S. 247.
  88. Der einzige Vertreter der Judenausrottungsthese, der sich den technischen Aspekten des "Holocaust" gewidmet hat, ist Jean-Claude Pressac, dessen Ausführungen aber technisch unfundiert sind; vgl. dazu Robert Faurisson, »Auschwitz : Technique and Operation of the Gas Chambers ou Bricolage et „gazouillages“ à Auschwitz et à Birkenau selon J.C. Pressac«, Revue d’Histoire Révisionniste 3 (1990/91), S. 65-154 (online: http://www. lebensraum.org/french/rhr/pressac.pdf); ders., »Antwort an Jean-Claude Pressac«, in: Herbert Verbeke (Hg.), aaO. (Anm. 117), S. 51-99 (online: http//vho.org/ anf/Faurisson.html); Carlo Mattogno, »Auschwitz. Das Ende einer Legende«, ebenda, S. 101-162 (online: http//vho.org/anf/Mattogno.html); R. Faurisson, »Procès Faurisson«, in: ders., Écrits révisionnistes, Band 4, Selbstverlag, Vichy 1999, S. 1674-1682.
  89. Friedrich Paul Berg, »Die Diesel-Gaskammern: Mythos im Mythos«, in: E. Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zetgeschichte, aaO. (Anm. 41), S. 321-345 (online: http://codoh.com/inter/intgrundiesel.html); vgl. Conrad Grieb, »Holocaust: Dieselmotorabgase töten langsam«, VffG, 1(3) (1997), S. 134-137 (online: http://vho.org/VffG/1997/3/Grieb3.html).
  90. Nach Kurt Gerstein dauerte es 32 Minuten, bis alle Opfer tot waren.
  91. Simuliert durch eine künstliche Begrenzung der Luftzufuhr.
  92. Die starke Rußentwicklung zerstört die Kolbenringe.
  93. John C. Ball, aaO. (Anm. 51), S. 237f.
  94. Zusammen mit Carlo Mattogno am 21. Juni 1997.
  95. Arnulf Neumaier gibt unter Berufung auf einen Zeitungsbericht an, in Indien, wo Freiluftverbrennungen noch heute gang und gäbe sind, würden für eine solche im Schnitt 306 kg benötigt (»Der Treblinka-Holocaust«, aaO. (Anm. 41), S. 369. Im polnischen Spätherbst und Winter wird er noch größer gewesen sein, doch begnügen wir uns mit 300 kg, um ja nicht der Übertreibung geziehen zu werden.
  96. Ebenda, S. 371.
  97. Siehe dazu J. Graf und C. Mattogno, aaO. (Anm. 85), Kapitel 7.
  98. Das Tragen von Gasmasken war dabei vorgeschrieben. NI-9912.
  99. Filip Müller, aaO. (Anm. 175), S. 215.
  100. Rudolf Vrba, aaO. (Anm. 148) S. 10 ff.
  101. F. Friedman, aaO. (Anm. 139), S. 54.
  102. PS-3868.
  103. Trial of Josef Kramer and 44 others (The Belsen Trial), William Hodge and Company, London/Edinburgh/Glasgow 1946, S. 130 ff.
  104. Fred A. Leuchter, An Engineering Report on the alleged Execution Gas Chambers at Auschwitz, Birkenau and Majdanek, Poland, Samisdat Publishers, Toronto 1995. (Online: http://www.lebensraum.org/english/leuchter/report1/leuchter.toc.htm)
  105. Germar Rudolf, Das Rudolf Gutachten. Gutachten über die Bildung und Nachweisbarkeit von Cyanidverbindungen in den "Gaskammern" von Auschwitz, Cromwell Press, London 1993 (online: http://vho.org/D/rga).
  106. John C. Ball, The Ball Report, Ball Resource Services, Delta, o.D., Zeichnung 7, S. 7. Eine vom architektonischen Standpunkt aus betrachtet wesentlich bessere Zeichnung hat Prof. Dr. Robert van Pelt veröffentlicht (in: ders., Deborah Dwork, Auschwitz: 1270 to the Present, Yale University Press, New Haven and London 1996, S. 270). Sie hat aber den entscheidenden Nachteil, daß die Zeichnerin Kate Mullin im Leichenkeller 1 jene ominösen Zyklon B-Einfüllsäulen hinzugefälscht hat, womöglich auf Geheiß von Prof. van Pelt. Deswegen geben wir sie hier nicht wieder.
  107. Zu den Einzelheiten siehe G. Rudolf, aaO. (Anm. 198); vgl. dazu auch besser G. Rudolf, Das Rudolf Gutachten, Neuauflage, Castle Hill Publishers, Hastings, im Druck (oder online: http://vho.org/D/rga/KII_III.html)
  108. Auf die Absurdität des behaupteten Vergasungsvorgangs hat mich als erster Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson hingewiesen (Unterredung in Vichy, März 1992).
  109. Vgl. dazu Manfred Gerner, »Schlüsseldokument ist Fälschung«, VffG, 2(3) (1998), S. 166-174 (online: http://vho.org/VffG/1998/3/Gerner3.html).

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