X. Schlußfolgerung

Während des Zweiten Weltkriegs hatten die Juden in den von Deutschland kontrollierten Ländern Europas unter umfassenden Verfolgungen zu leiden und mußten einen hohen Blutzoll entrichten.

In vieljähriger Fleißarbeit hat Raul Hilberg eine immense Menge von Dokumenten über diese Vorgänge gesammelt. Gestützt auf diese Dokumente, hätte er ein Werk mit dem Titel Die Verfolgung der europäischen Juden schreiben können, das auf Dauer Bestand gehabt und ihm einen Namen als Historiker ersten Ranges gesichert hätte.

Raul Hilberg hat diese Chance vertan. Er wollte nicht nur die Verfolgung der europäischen Juden dokumentieren, sondern auch, und vor allem, ihre Vernichtung, worunter er in erster Linie einen fabrikmäßigen Massenmord in chemischen Schlachthäusern verstand.

Nun gibt es keine greifbaren materiellen Spuren eines solchen fabrikmäßigen Massenmordes, und in den tonnenweise erhaltenen deutschen Dokumenten der Kriegszeit findet sich nicht der geringste Hinweis darauf. So mußte Hilberg, um diesen Massenmord "beweisen" zu können, die traditionell anerkannte Hierarchie der Beweismittel umkehren und der Zeugenaussage den Vorrang vor dem Sach- und dem Urkundenbeweis einräumen. An die Stelle letzterer traten die Augenzeugenberichte eines Rudolf Höß, der bereits im Juni 1941 das im Juli 1942 gegründete Lager Treblinka besucht zu haben gestand, eines Kurt Gerstein, laut dem in Belzec 32 Menschen auf einem Quadratmeter Platz hatten, und eines Filip Müller, laut dem beim Verbrennen von Leichen Fett in Rinnen abfließt, aus denen man es mit Kellen abschöpfen kann.Hilberg

Den Revisionisten, welche ihm eine fehlerhafte Methodologie vorwarfen, hielt Hilberg 1982 folgendes Argument entgegen:[219]

»Die Kritiker können eine ganz einfache Tatsache nicht erklären: Was wurde aus den Menschen, die deportiert worden sind? Die Deportation wurde nicht einmal geheimgehalten. Sie wurde angekündigt. Mehrere Millionen Menschen wurden an ganz bestimmte Orte gebracht. Wo sind diese Menschen? Sie verstecken sich ganz bestimmt nicht in China!«

Ja, wo sind diese Menschen? Sie verstecken sich nicht in China, da hat Hilberg recht. Wohin es sie verschlagen hat, veranschaulicht ein Artikel, der am 24. November 1978 in der State Time (Baton Rouge, Louisiana) erschien:

»Einst lebten die Steinbergs in einem kleinen jüdischen Dorf in Polen. Das war vor Hitlers Todeslagern. Nun hat sich eine mächtige Gruppe von über 200 Überlebenden und ihren Nachfahren hier gefunden, um gemeinsam an einer speziellen viertätigen Feier teilzunehmen, die passenderweise am Tag des Dankes ("thanksgiving day") begann. Verwandte kamen am Donnerstag aus Kanada, Frankreich, England, Argentinien, Kolumbien, Israel und aus wenigstens 13 Städten der USA. "Es ist phantastisch", sagte Iris Krasnow aus Chicago. "Hier sind fünf Generationen vereint, vom drei Monate alten Kleinkind bis zum Fünfundachtzigjährigen. Die Leute weinen vor Glück und erleben einen wunderbaren Augenblick. Es ist fast wie eine Versammlung von Flüchtlingen aus dem Zweiten Weltkrieg."«

Das sind Hilbergs "Vergaste"!

In einer Gesellschaft, welche die Lüge zu ihrem Leitmotiv erkoren hat, wurde Raul Hilberg für sein Werk fürstlich geehrt. Doch sein Ruhm ist auf Sand gebaut, und er ist ein Riese auf tönernen Füßen, dessen Sturz nur eine Frage der Zeit ist.

Lassen wir zum Abschluß Robert Faurisson zu Wort kommen:[220]

»Das Riesenwerk R. Hilbergs erinnert an die kenntnisreichen Unterfangen vergangener Zeiten, als christliche, jüdische und byzantinische Gelehrte in der Herstellung aller möglichen literarischen oder historischen Fälschungen miteinander wetteiferten. Ihr Wissen verdiente Bewunderung, doch was ihnen fehlte, war das Gewissen. Am schlagendsten gemahnt R. Hilberg mit seiner - um einen Ausdruck von A.R. Butz zu verwenden - "bemerkenswerten kabbalistischen Mentalität" jedoch an jene Juden aus Alexandria, die, wie uns Bernard Lazare berichtet, "eine außerordentliche Arbeit beim Verfälschen eben jener Texte leisteten, auf welche sie sich beim Kampf für ihre Sache stützten".«


Anmerkungen

  1. Le Nouvel Observateur, 3.-9. Juli 1982, S. 70 ff.
  2. Robert Faurisson, Écrits révisionnistes..., aaO. (Anm. 2), S. 1895.

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