X. Die Zeugen der Gaskammern von Auschwitz
Dieses Kapitel stellt die nur unwesentlich modifizierte Wiedergabe eines Aufsatzes dar, den der Verfasser in der Zeitschrift Aurora (Postfach 386, 8105 Regensdorf, Schweiz, vom Juli 1995) veröffentlicht hat.
A. Die Ausgangslage
Wer sich ernsthaft mit dem Holocaust auseinandersetzen will, dem sei ein Besuch in Auschwitz nachdrücklich empfohlen. Dem kritischen Besucher fallen gleich allerlei Ungereimtheiten auf: Hinter Vitrinen türmt sich „von Vergasungsopfern stammendes Frauenhaar", das durchwegs von aschblonder Farbe ist und bei dem es sich um Flachs oder Hanf handeln dürfte; Berge von Schuhen müssen als Beweis für den Massenmord herhalten, obgleich sie im Grunde nur beweisen, als dass da jemand Schuhe aufeinandergetürmt hat [1]; vor allem aber sticht die absurde Kleinheit der Räumlichkeiten ins Auge, in denen, je nach „Historiker", zwischen neun Millionen und 470.000 Menschen ermordet und spurlos verbrannt worden sein sollen.
Den Exterministen zufolge gab es im Lagerkomplex Auschwitz folgende Vergasungsanlagen:
In der Stammlagergaskammer sollen nach Pressac anfang 1942 ca. 10.000 Menschen - Juden sowie sowjetische Kriegsgefangene - ermordet worden sein; dass es dafür keine dokumentarischen Belege, sondern lediglich Zeugenaussagen gibt, räumt Pressac unumwunden ein [2]. Vom Frühling 1942 bis zum Frühling 1943 habe sich das Morden in den Bauernhäusern, auch das Rote und das Weisse Haus oder Bunker 1 und 2 genannt, abgespielt. Ab Frühling 1943 sei dann in den Krematorien von Birkenau vergast worden, wobei die Gaskammer des Krema II die Hauptmordstätte des Dritten Reiches gewesen sei.
In unserem Buch Auschwitz. Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust [3] haben wir 30 der wichtigsten Zeugenaussagen und Tätergeständnisse gesammelt und analysiert. Schon vor Jahrzehnten hätte die offizielle Historikerschaft eine solche Aufgabe in Angriff nehmen müssen, doch nein, sie überliess sie den Revisionisten. Die Idee dazu stammte übrigens von Gerhard Förster, einem Diplomingenieur.
23 oder 24 der von uns ausgewerteten Augenzeugenberichte sind in den Jahren 1944 bis 1947 entstanden. 22 davon stammen von jüdischen „Holocaust-Überlebenden", zwei von nichtjüdischen Polen, sechs von deutschen „Tätern".
B. Einige der technischen und naturwissenschaftlichen Unmöglichkeiten der Zeugenaussagen
Nimmt man die Aussagen der Zeugen unter die Lupe, so entdeckt man bald, dass sie eine Reihe technischer und naturwissenschaftlicher Unmöglichkeiten enthalten, welche ihre Beweiskraft hoffnungslos erschüttern. Hier nun einige dieser Absurditäten; wir begnügen uns in den meisten Fällen mit je einem Beispiel.
a) Blauer Dunst über den Leichen der Opfer.
Der vom Gericht beim Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) als besonders glaubwürdig eingestufte Zeuge Richard Böck, während des Krieges SS-Kraftfahrer niederen Ranges, gibt folgendes zu Protokoll [4]:
Kurze Zeit später (d.h. nach dem Tod der Opfer) wurde das Tor von Häftlingen geöffnet, und man konnte noch einen blauen Nebel über einem riesigen Knäuel Leichen schweben sehen.
Böck kann diesen blauen Nebel ganz unmöglich gesehen haben, denn Blausäure ist vollkommen farblos. Ihr Name stammt von der blauen Farbe des durch ihre Verbindung mit Eisen entstehenden Pigmentes.
b) Bläuliche Verfärbung der Opfer.
„Holocaust-Überlebender" Milton Buki berichtet [5]:
Zwei Minuten nach dem Öffnen der Tür erhielten wir den Befehl, die Leichen wegzuschaffen, und wir luden sie auf Karren. Die Leichen waren nackt, und einige wiesen blaue Flecken auf.
Blausäure blockiert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Das Hämoglobin des Blutes kann den Sauerstoff nicht mehr an die Zellen abgeben, und es tritt eine Sauerstoffübersättigung des Blutes ein, die zu einer rötlichen Verfärbung der Haut führt [6]. - Buki war ein Mitglied des Sonderkommandos und ab Dezember 1942 in Auschwitz. Angeblich mussten die Sonderkommandoleute die Leichen aus den Gaskammern schleppen. Da die Vergasungen angeblich bis in den Oktober 1944 weitergingen, hätte Buki fast zwei Jahre lang Zeit gehabt, um festzustellen, dass sich Blausäureopfer rötlich verfärben, doch nein, er spricht von einer bläulichen Verfärbung. Dasselbe tut übrigens Hilbergs Lieblingszeuge Filip Müller [7], der annähernd drei Jahre lang beim Sonderkommando war. Zweifellos haben Buki und Müller nie im Leben die Leiche eines an Blausäurevergiftung gestorbenen Menschen gesehen.
c) Eine unmöglich grosse Zahl von in den Gaskammern auf einen Quadratmeter gepferchten Opfern.
Laut dem Schlüsselzeugen Höss wurden in die Gaskammer des Krema II - sie war 210 m2 gross [8] - rund 2000 [9], laut dem Schlüsselzeugen Vrba 3000 [10] und laut dem Schlüsselzeugen Broad [11] gar 4000 Opfer aufs Mal gepresst. Man hätte dazu eine Dampfwalze gebraucht, und die Nazis hätten teures Zyklon B sparen können.
d) Aus den Krematoriumskaminen schlagende Flammen.
Henryk Tauber, Pressacs Lieblingszeuge, gibt folgende Geschichte zum besten [12]:
Im allgemeinen verbrannten wir vier oder fünf Leichen in einer Muffel, doch oft legten wir mehr Leichen in den Ofen (...) Eine so grosse Anzahl Leichen wurde ohne Wissen des Krematoriumsleiters zugleich verbrannt, wenn Luftalarm geschlagen worden war; die besonders grossen, aus dem Kamin schlagenden Flammen sollten die Aufmerksamkeit der Piloten erwecken.
Walter Lüftl, ehemaliger Vorsitzender der österreichischen Bundesingenieurskammer und forensischer Experte bei unzähligen Prozessen, bemerkt dazu: „Koks ist ein kurzflammiger Brennstoff, da kann die Flamme nicht einmal aus dem Verbrennungsraum. Zwischen Ofen und Kamin liegt noch ein Abgaskanal, der Fuchs. Danach kommt erst der Kamin. In den schlagen bei kurzflammigem festem Brennstoff keine Flammen, da gibt es höchstens 180 Grad heisse Abgase, sonst ist der Kamin bald ruiniert."
e) Eine unmöglich hohe Zahl von zugleich in einer Muffel verbrannten Leichen.
Noch dicker als Tauber trägt hier Sonderkommandomann Alter Szmul Fajnzylberg auf; er schwadroniert [13]:
Es waren drei Öfen; in jedem befanden sich je zwei Öffnungen. In einer dieser Öffnungen konnten zwölf Leichen Platz finden.
Die Muffeln massen 200 x 70 x 80 cm. Es dürfte reichlich schwer sein, auf dieser Fläche 12 Leichen unterzubringen, selbst wenn es sich um Liliputaner handelt.
f) Einäscherung von Leichen ohne Brennstoff.
Auch hier lassen wir wieder Pressacs Starzeugen, den jüdischen Schuster Henryk Tauber, zu Worte kommen [14]:
... wenn eine Kremation auf die andere folgte, brannten die Öfen dank der bei der Verbrennung der Leichen entstehenden Glutasche. Aus diesem Grunde löschte man das Feuer bei der Verbrennung fetter Leichen meistens.
Leichen bestehen zu über 60% aus Wasser und brennen nur in den Erzählungen von Holocaust-Überlebenden von selbst!
g) Verbrennung von Leichen in Gruben.
Diese Mär taucht bei vielen Zeugen auf, etwa beim Sonderkommandomann Szlama Dragon [15]:
Auf der anderen Seite der Hütte gab es vier Gruben, welche 30 m lang, 7 m breit und 3 m tief waren (...) Zunächst legte man grosse Scheite auf den Boden der Grube, dann immer kleinere, kreuzweise übereinandergestapelte Holzstücke, und schliesslich trockene Äste. Nachdem nun alle Leichen aus der Hütte in die Grube geschafft worden waren, übergoss Moll sie an allen vier Ecken der Grube mit Petrol und steckte sie in Brand, indem er einen brennenden Gummikamm hineinwarf.
Wegen der mangelnden Sauerstoffzufuhr lassen sich Leichen in Gruben nur verkohlen, nicht vollständig verbrennen [16]. Man beachte übrigens, dass Dragons Holzstapel verkehrt aufgebaut ist. Jeder Pfadfinder weiss, dass die Entfachung des Feuers von unten her mit leicht entzündlichem Material wie kleinen Spänen bewirkt wird. Dragons Holzstapel geht nie in Flammen auf, weil nach dem Abbrennen der oberen, leicht brennbaren Teile das Feuer verlöscht. Seit jeher werden Leichen im freien auf Scheiterhaufen eingeäschert, nicht in Gruben.
h) Verwendung des beim Einäschern der Vergasten abfliessenden siedenden Menschenfetts als zusätzlicher Brennstoff.
Auf die Spitze getrieben wird diese monströse Schauermär von Filip Müller [17], doch taucht sie auch in unzähligen anderen Berichten auf, woraus zu schliessen ist, dass da immer nur ein „Holocaust-Überlebender" den Blödsinn des anderen abgeschrieben hat. - 1995 erschien ein von einem israelischen „Wissenschaftler" namens Gideon Greif verfasstes Buch über die Sonderkommandos [18]. Als wir es in die Hände bekamen, suchten wir als allererstes nach der Geschichte mit dem kochenden Menschenfett. Wir wurden schon nach wenigen Minuten fündig, denn bereits im Vorwort (S. XXVII) taucht der unsägliche Schwachsinn auf!
i) Verwendung von Methanol als Brennstoff.
Auschwitz-Kommandant Rudolf Höss schreibt im Krakauer Gefängnis [19]:
Die Leichen wurden zuerst mit Ölrückständen, dann mit Methanol begossen.
Auch beim „Opfer" Filip Müller [20] und beim „Täter" Pery Broad [21] begegnen wir dieser albernen Methanol-Geschichte. Der Ingenieur Walter Lüftl hat einmal versucht, einen toten Sperling mit Methanol zu verbrennen. Es gelang ihm nicht, obgleich die verwendete Menge ein grösseres Gewicht als das Vögelchen aufwies.
C. Die vier zentralen Unmöglichkeiten der Zeugenaussagen
Wir kommen nun zu den vier zentralen Unmöglichkeiten der Zeugenaussagen, die ihnen jeden allenfalls noch vorhandenen Rest von Glaubwürdigkeit nehmen.
a) Unmöglich kurze Kremierungszeit pro Leiche
Im Krematorium von Basel nimmt die Verbrennung einer Leiche im Schnitt eine Stunde [22], im Krematorium von Freiburg anderthalb Stunden in Anspruch (vgl. Illustration IV). Folgt man unseren Zeugen, so lief derselbe Vorgang in Auschwitz in einem Bruchteil dieser Zeit ab. Laut Dov Paisikovic brauchte man dort ganze vier Minuten, um eine Leiche in Asche zu verwandeln [23]. Starzeuge Miklos Nyiszli, dessen Bestseller in vielen Sprachen und Auflagen erschien, berichtet, die 46 Muffeln der Birkenauer Kremas hätten TAGTÄGLICH 20.000 Leichen bewältigt [24]. (Nach diesem Nyiszli wurden Tag für Tag 20.000 Juden vergast und weitere 5000 bis 6000 erschossen oder lebend verbrannt.) Demnach entfielen auf eine Muffel täglich 435 Leichen, was bedeutet, dass der Verbrennungsprozess achtzehnmal rascher ablief als in einem modernen Krematorium des Jahres 1996. Bescheidener ist da Rudolf Höss; er schreibt [25]:
Die beiden grossen Krematorien I und II (heute übliche Numerierung: II und III) wurden im Winter 1942/1943 gebaut und im Frühjahr 1943 in Betrieb genommen. Sie hatten je fünf 3-Kammer-Öfen und konnten innerhalb 24 Stunden je 2.000 Leichen verbrennen.
Demzufolge lag die Tageskapazität einer Retorte bei 133 Körpern und war somit mehr als fünf-mal höher als in einem heutigen Krematorium. Mit Recht schreibt Mattogno in seiner bahnbrechenden Studie über die Krematorien von Auschwitz [26]: „Die ‘Augenzeugen’ wollten uns einreden, die Kremationsöfen von Auschwitz-Birkenau seien von den Naturgesetzen unabhängige, teuf-lische Werkzeuge gewesen und nicht gewöhnliche, sämtlichen für derartige Installationen gültigen chemisch-physikalischen und wärmetechnischen Gesetzen unterworfene Einäscherungsanlagen. Die Historiker entschlossen sich, den Zeugen blindlings zu vertrauen, und liessen sich deshalb zu völlig abwegigen Aussagen hinreissen."
b) Einführung von Zyklon durch nicht vorhandene Öffnungen
In der „Gaskammer" des Krema II von Birkenau sollen die meisten Juden ermordet worden sein, und über diese Gaskammer gibt es auch die mit Abstand zahlreichsten Zeugenaussagen. Wie gelangte nun das Zyklon in die Todeskammer? Die Zeugen liefern fünf Varianten, die allesamt radikal unmöglich sind:
1. Variante eins: Das Zyklon wurde durch Duschköpfe ins Innere der Gaskammer geleitet. Diese bis heute im Volksaberglauben spukende Variante findet sich z.B. im Buch einer österreichischen Jüdin namens Jenny Spritzer [27]. Sie ist so übertrieben dumm, dass sie von der offiziellen Geschichtsschreibung nie anerkannt worden ist. Die Zyklongranulate wären in den Duschköpfen steckengeblieben, und das durch den Kontakt mit der Luft freigesetzte Gas wäre durch die Röhren zurück entwichen.
2. Variante zwei stammt von einer Zofia Kossack [28]:
Ein schrilles Läuten, und durch Öffnungen im Fussboden begann das Gas sogleich hochzusteigen. Von einem Balkon aus, von dem man die Türe überblicken konnte, beobachteten die SS-Leute neugierig den Todeskampf, den Schrecken, die Krämpfe der Todgeweihten. Es war für diese Sadisten ein Spektakel, dessen sie niemals überdrüssig wurden. Der Todeskampf dauerte 10 bis 15 Minuten (...) Die Equipe lud die Leichen auf die Wagen, und zwar in grösster Eile. Andere warteten. Und dann geschah es, dass die Toten wieder lebendig wurden. In dieser Dosierung betäubte das Gas nur und tötete nicht. Oftmals ereignete es sich, dass die Opfer auf den Wagen wieder zu sich kamen (...) Diese sausten die Rampe hinunter und entluden ihre Last direkt in den Ofen.
Erstens lagen die Öfen oberhalb der „Gaskammer", so dass die Wagen ganz unmöglich „die Rampe hinuntersausen" konnten; zweitens gab es weit und breit keinen Balkon, von dem aus man in den Leichenkeller hinabschauen konnte; drittens pflegen Tote nicht wieder lebendig zu werden, und viertens gab es im Fussboden des Leichenkellers keine Löcher, durch die Gas hochsteigen konnte.
Wie jeder Besucher der Krematoriumsruine heute noch feststellen kann, liegt unter dem Boden des Leichenkellers nur noch das Erdreich.
3. Variante drei verdanken wir dem slowakischen Juden Rudolf Vrba [29]:
Dem SS-Mann (auf dem Kremadach) wurde in scharfem Tone ein Kommando erteilt. Er hob einen kreisförmigen Deckel hoch und liess die Kügelchen auf die Köpfe unter ihm fallen.
Nun gab es zur „Tatzeit" keine Öffnung in der Decke des Leichenkellers, sei es mit oder ohne Deckel. Wie Germar Rudolf in seiner Expertise [30] unwiderlegbar nachweist, wurden die heute in der Decke sichtbaren beiden Öffnungen nach der Sprengung des Kremas und dem Abzug der Deutschen auf stümperhafte Weise angebracht. Die Öffnungen sind von ganz unregelmässiger Form und unmöglich gross (ein schlanker Mensch kann durch sie in den Leichenkeller steigen); die Bewehrungseisen wurden einfach nach hinten gebogen; durch die Löcher verlaufen keine Sprengrisse, was der Fall wäre, hätten sie vor der Sprengung des Gebäudes bereits existiert.
4. Variante vier liefert Dr. Miklos Nyiszli [31]:
Der Inhalt des Behälters (...) wird in die Öffnung geschüttet, von der aus er durch Blechrohre in die un-terirdischen Gaskammern gelangt. Die Substanz: Zyklon B. Im Kontakt mit der Luft entwickelt sich aus der Substanz ein Gas, das durch die vielen tausend Löcher der Stahlrohre in den mit Menschen vollgestopften Raum eindringt.
Ebenso wie bei Variante drei brauchte es hier Öffnungen in der Decke, die eben nicht vorhanden waren.
5. Variante fünf stammt von Henryk Tauber [32]:
Das Dach der Gaskammer ruhte auf Betonpfeilern, die sich in der Mitte der Längsseite befanden. Neben jedem dieser Pfeiler standen vier andere, zwei auf jeder Seite. Die Seiten dieser Pfeiler, die durchs Dach hinaufführten, bestanden aus schwerem Drahtgeflecht. Innerhalb dieses Geflechts gab es ein anderes, aus feinerem Draht bestehendes, und weiter innen noch ein drittes aus sehr feinem Draht. Innerhalb dieses dritten und letzten Drahtgeflechts befand sich eine Dose, die man mit einem Draht hochziehen konnte, um die Kügelchen herauszuholen, denen das Gas entströmt war.
Auf diese Weise hätte man verhindern können, dass die unter den Leichen liegenden Granulate, die noch über zwei Stunden lang Gas absonderten, die Räumkommandos gefährdeten. Doch auch wenn hunderttausend Zeugen die Existenz eines solchen Drahtgeflechts bestätigen würden: Die Geschichte würde immer noch an der Nichtexistenz der Löcher in der Decke scheitern.
Beim Krematorium I im Stammlager, das weit mehr Besucher als die Trümmer der Kremas von Birkenau anzieht, soll das Zyklon gleichfalls durch Öffnungen in der Decke eingeschüttet worden sein. Auch diese Öffnungen wurden, wie die Leitung des Auschwitz-Museums zugibt, nach dem Krieg angebracht, und da sich die Kremadecke von dieser Manipulation abgesehen noch unbestritten im Originalzustand befindet, liessen sich Spuren früherer Öffnungen nachweisen, wenn es sie gäbe, doch es gibt sie nicht [33].
„No holes, no Holocaust" (Faurisson).
c) Öffnung der Gaskammer und Entfernung der Leichen nach unmöglich kurzer Ventilierungszeit
Beim in Auschwitz zur Bekämpfung der Läuseplage verwendeten Insektenvertilgungsmittel Zyklon B handelt es sich um auf eine Trägersubstanz (selten Holzfasern, meist Diagriess, eine körnige Masse) adsorbierte Blausäure, die beim Kontakt mit der Luft freigesetzt wird. Anhand des Herstellerpräparats konnte Rudolf nachweisen, dass die Granulate bei Raumtemperatur mindestens zwei Stunden lang ihr Gift absondern; bei niedrigen Temperaturen dauert es länger [34]. Selbst wenn eine effiziente Ventilation vorhanden gewesen wäre - und eine solche gab es nur in den Entwesungskammern, nicht in den „Gaskammern" [35] -, hätte man also wenigstens zwei Stunden warten müssen, bis man mit der Lüftung begann.
Nur in einem einzigen Falle berichten die Zeugen von einem langen Todeskampf der Opfer und einem langen Zeitraum zwischen der Einführung des Gifts und der Räumung der Todeskammer, nämlich bei der angeblichen Vergasung russischer Kriegsgefangener im Block 11 des Stammlagers. Diese Vergasung wurde früher auf den September 1941 datiert wurde, soll sich Pressac zufolge aber erst im Dezember 1941 zugetragen haben [36]. Doch spricht der wichtigste Zeuge, Rudolf Höss, hier von einem „sofort nach Einwurf" erfolgten Ableben der Todeskandidaten [37], so dass sich die Zeugen widersprechen. - Dass jene Russenvergasung ein Mythos ist, hat Carlo Mattogno in allen Einzelheiten nachgewiesen [38].
Die von den Zeugen genannten Zeiten von der Einführung des Zyklon und dem Tod der Opfer variieren, vom eben erwähnten Sonderfall abgesehen, zwischen „sofort" und 20 Minuten. Weil die Granulate ihr Gas nur zögernd abgeben, ist ein sofortiger Tod der Opfer auch beim Einsatz aberwitzig hoher Zyklonmengen nicht möglich, während eine Zeit von 20 Minuten durchaus realistisch wäre. Vollkommen unrealistisch sind jedoch die kurzen Zeiträume, die angeblich zwischen dem Exitus der Eingeschlossenen und der Räumung der Gaskammer verstrichen. Die längste Frist, die wir - von der angeblichen, einmaligen Russenvergasung einmal abgesehen - je bei einem Zeugen angetroffen haben, beträgt 50 Minuten [39], was weniger als der Hälfte der erforderlichen Mindestzeit entspricht.
Zitieren wir nun einen besonders aufschlussreichen Zeugenbericht. Er stammt von Dr. Charles Sigismund Bendel, einem rumänisch-französischen Arzt mosaischen Glaubens. Bendel hat bei einem von den Briten 1946 durchgeführten Prozess massgeblich dazu beigetragen, zwei vollkommen unschuldige Männer, Dr. Bruno Tesch und Karl Weinbacher von der DE-GESCH (Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung), an den Galgen zu bringen [40]. Hier seine Aussage über den Vergasungsprozess im Krema IV [41]:
Etwa um 12 Uhr kam der neue Transport an, der ca. 800 bis 1000 Menschen umfasste (...) Dann wurde die Tür geöffnet, und die Menschen wurden in die Gaskammer gepfercht, die den Eindruck machte, das Dach würde ihnen auf die Köpfe fallen, so niedrig war sie (...) Man hörte Schreie und Rufe, und sie begannen gegeneinander zu kämpfen, wobei sie an die Wände trommelten. Dies ging zwei Minuten lang, und dann herrschte völliges Schweigen. Fünf Minuten später wurden die Türen geöffnet, aber es war ganz unmöglich, die Kammer vor Ablauf weiterer 20 Minuten zu betreten. Dann machte sich das Sonderkommando an die Arbeit. Als die Türen geöffnet wurden, fielen zahlreiche Leichen heraus, da sie so eng an-einander gedrängt gewesen waren. Sie waren aneinandergepresst, und es war fast unmöglich, sie von- einander zu trennen (...) Jemand, der einmal eine Gaskammer gesehen hat, die anderthalb Meter hoch mit Leichen gefüllt ist, wird das niemals vergessen können (...) Die Sonderkommandos müssen die noch warmen und blutenden Leichen hinauszerren, doch ehe sie in die Gräben geworfen werden, machen sich der Barbier und der Dentist an ihnen zu schaffen, denn der Barbier schneidet ihnen die Haare, und der Dentist muss ihnen sämtliche Zähne ziehen (...) Ich kann Leute, die zuvor menschliche Gesichter gehabt haben, nicht wiedererkennen. Sie sind wie Teufel. Ein Anwalt aus Saloniki, ein Elektroingenieur aus Budapest - sie sind keine menschlichen Wesen mehr, weil sogar während der Arbeit Stock- und Gummiknüppelhiebe auf sie niederprasseln (...) Nach anderthalb Stunden ist die ganze Arbeit getan, und ein neuer Transport ist im Krematorium Nr. 4 abgefertigt.
Bendel schildert etwas, was seinem kranken Hirn entsprungen ist:
Dieser Bendel gilt als einer der namhaftesten Gaskammerzeugen. Aufgrund der Erdichtungen solcher Lügner und Schwindler wird ein ganzes Volk seit nun über einem halben Jahrhundert kriminalisiert!
d) Ohne Gasmasken in Blausäuredünsten arbeitende Sonderkommandos
Dass Dr. Bendels Sonderkommando keinen Atemschutz trug, haben wir soeben gesehen. Dieselbe radikale Unmöglichkeit wird aber auch von vielen anderen Zeugen geschildert. Filip Müller, Hilbergs Lieblingszeuge, beschreibt seinen ersten Einsatz in der Stammlagergaskammer wie folgt [42]:
Mein Blick fiel auf einen halb geöffneten Koffer, in dem ich Lebensmittel entdeckte, die wohl als Reiseproviant hatten dienen sollen. Mit der einen Hand tat ich so, als wäre ich damit beschäftigt, einen Toten auszuziehen; mit der anderen durchwühlte ich den Koffer. Während ich Käsedreiecke und einen Mohnkuchen aus dem Koffer grapschte, spähte ich ständig zur Tür, um nicht von Stark überrascht zu werden. Mit meinen blutverschmierten und verschmutzten Händen brach ich den Kuchen auseinander und schlang ihn gierig wie ein Raubtier hinunter.
Müller kann diesen Kuchen ganz unmöglich mit aufgesetzter Gasmaske gierig wie ein Raubtier hinuntergeschlungen haben. - Nebenbei mussten sich den meisten anderen Zeugen zufolge die Todeskandidaten vor der Vergasung selbst ausziehen. Dies wäre auch logisch gewesen, da das an den Kleidern haftende Zyklon eine zusätzliche Gefahrenquelle für die Räumkommandos dargestellt hätte.
Der Ehrlichkeit halber müssen wir erwähnen, dass es auch Zeugen gibt, welche die Sonderkommandos mit Gasmasken arbeiten lassen (z.B. Szlama Dragon). Doch hätten solche wohl nicht ausgereicht; es wären zusätzlich Schutzanzüge vonnöten gewesen, denn die Sonderkommandos hätten bei der Arbeit geschwitzt, und Schwitzen erhöht die Kontaminationsgefahr durch die Haut. Von Schutzanzügen berichtet aber kein einziger Zeuge.
Anmerkungen:
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