XIV Die Gaswagen und die Massenerschiessungen
A. Die Gaswagen
Ausser in Chelmno sollen die sogenannten Gaswagen zur Judenvernichtung auch in Serbien und Russland eingesetzt worden sein. Recht ausführlich befassen sich Kogon/Langbein/Rückerl in ihrem Buch Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas mit diesen Wagen, widmen sie ihnen doch 64 Seiten [1].
Dem aufmerksamen Leser fallen bei deren Lektüre folgende Ungereimtheiten auf:
Jenen beiden eigentümlichen Dokumenten, welche die Existenz der Mordwagen erhärten sollen, haben mit Ingrid Weckert und Udo Walendy zwei der führenden deutschen Revisionisten ihre Aufmerksamkeit gewidmet [2]. Eine ausführliche Studie erschien 1994 aus der Feder des französischen Automobilkonstrukteurs Pierre Marais [3].
Betrachten wir zunächst das erste der beiden Dokumente. Es wurde in Nürnberg unter der Nummer PS-501 vorgelegt. Angeblich handelt es sich um einen Brief, den ein Leutnant Dr. Becker an Walter Rauff, Leiter der Abteilung II D, Technische Fragen, des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) gerichtet haben soll. In diesem Schreiben geht es um technische Mängel an zur Ermordung von Menschen bestimmten Lastwagen. Wir zitieren unter strenger Beach-tung der Originalschreibweise ein paar Sätze [4]:
Ausserdem ordnete ich an, bei den Vergasungen allen Manner vom Wagen möglichst fernzuhalten, damit sie durch evtl. ausströmende Gase gesundheitlich nicht geshadigt werden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf folgendes aufmerksam machen: Verschiedene Kommandos lassen nach der Vergasung durch die eigenen Manner ausladen. Die Kommandeure der betreffenden S.K. habe ich darauf aufmerksam ge-macht, welch ungeheure seelische und gesundhetilich Schaden diese Arbeit auf die Manner, wenn auch nicht sofort, do doch spater haben kann (...) Trotz dem will man von dieser Anordnung nicht abgehen, weil man befürchtet, dass die für die arbeit herangezogenen Häftlinge einen günstigen Augenblick zur Flucht nutzen könnten. Um die Manner von diesen Schaden zu bewahren bitte ich, dementsprechende Anordnungen herauszugeben.
Welcher Deutsche schreibt so etwas?
Unterzeichnet ist der Brief nicht; anstelle einer Unterschrift steht mit der Maschine der Name „Becker" geschrieben. Links davon figuriert das Kürzel (Sgd), das auf englisch „signed" bedeutet. Bediente sich die SS in ihrem Briefverkehr des Englischen?
Die diversen, handschriftlich eingetragenen ä- und ö- Punkte lassen allfällige letzte Zweifel verschwinden: Es handelt sich um eine Primitivfälschung, vermutlich aus der US-Giftküche.
Kaum weniger erbärmlich ist der zweite „dokumentarische Beleg" für die Gaswagen, ein angeblich einer Korrespondenz zwischen dem RSHA und der Autofirma Gaubschat entnommener Brief, der wie folgt beginnt [5]:
Betrifft: Technische Abänderungen an den im Betrieb eingesetzten und an den sich in Herstellung befindlichen Spezialwagen.
Seit Dezember 1941 wurden beispielsweise mit 3 eingesetzten Wagen 97.000 verarbeitet, ohne dass Mängel an den Fahrzeugen auftraten.
Berlin, den 5. Juni 1942
Einzigste Ausfertigung
Erstens müsste es „einzige Ausfertigung" statt „einzigste Ausfertigung" heissen, zweitens sagt man „an den in Herstellung befindlichen" und nicht „an den sich in der Herstellung befind-lichen Spezialwagen", drittens beginnt kein normaler Mensch einen Brief mit „Beispielsweise", und viertens: was zum Teufel wurde denn da verarbeitet?
Soviel zu den beiden „Dokumentenbeweisen". Was uns die Holocauster an Zeugenaussagen über diese Wagen zumuten, geht in seiner Idiotie auf keine Kuhhaut. Adalbert Rückerl gibt unter Berufung auf Zeugenberichte bei deutschen Prozessen zum „Vernichtungslager" Chelmno folgendes zum besten [6]:
Bei diesen Gaswagen handelte es sich um grosse, graugestrichene Lastkraftwagen eines ausländischen Fabrikats mit einem geschlossenen Kastenaufbau, der vom Führungshaus getrennt und etwa 2 m breit, 2 m hoch und 4 m breit war (...) Dem Sonderkommando standen drei solcher Gaswagen zur Verfügung, von denen in der Folge zwei ständig und einer vorübergehend eingesetzt wurde.
Demnach wurden die je nach Historiker zwischen 1,35 Millionen und 150.000 Juden in zwei, vorübergehend drei, Gaswagen mit einer Nutzfläche von 16 m2 bzw. 24 m2 ermordet. Im wei-teren lässt Rückerl einen Augenzeugen namens Johann I. zu Worte kommen, der vermeldet [7];
Die Gaswagen kamen täglich fünf- bis zehnmal mit Leichen angefahren. In den kleineren Gaswagen waren schätzungsweise immer 50 Leichen und in den grossen etwa 70 Leichen.
Wie konnte der Zeuge von „den kleinen" und „den grossen" Wagen sprechen, wenn es doch nur zwei, zeitweise drei, dieser Fahrzeuge gab?
Wie die Legende entstanden ist, hat Ingrid Weckert aufgezeigt. Als Rache für die deutsche Enthüllung des sowjetischen Massakers an polnischen Wehrmännern in Katyn legten die Sowjets 1943 deutschen Kriegsgefangenen die Ermordung sowjetischer Bürger in Gas- wagen zur Last. Bei den Prozessen von Charkow und Krasnodar wurden mehrere Ange- klagte von „Zeugen" der Mittäterschaft „überführt" und hingerichtet. Ein tödlicher Fehler war dabei, dass den Zeugen zufolge Abgase von Dieselmotoren ins Wageninnere geleitet wurden.
So begreift man, weshalb Hans Fritzsche, Mitarbeiter von Josef Goebbels im Propagandaminis-terium, beim Nürnberger Prozess folgendes zu Protokoll gab [8]:
Es war in dem Augenblick, als von russischer Seite nach der Wiedereroberung von Charkow dort ein Prozess veranstaltet wurde, in dem zum erstenmal gesprochen wurde von der Tötung mit Gas. Ich lief mit diesen Berichten zu Goebbels und fragte ihn, wie es damit stünde. Er erklärte, er wolle die Sache untersuchen, er wolle sie mit Himmler besprechen und mit Hitler (...) Ganz ausdrücklich ist von Dr. Goebbels erklärt worden: Die Gaswagen, die in dem russischen Prozess erwähnt worden wären, wären ein reines Produkt der Phantasie; es gäbe keine tatsächliche Unterlage dafür.
Mit diesen Todeswagen verabschiedet sich zugleich das Vernichtungslager Chelmno aus der Geschichte, in dem die Massenmorde ausschliesslich in eben diesen Fahrzeugen verübt worden sein sollen.
B. Die Einsatzgruppen und das „Massaker von Babi Jar"
Nach dem deutschen Präventivschlag [9] gegen die UdSSR wurden vier Einsatzgruppen gebildet, deren Hauptziel in der Bekämpfung der hinter der Front operierenden Partisanenverbände bestand. Sie umfassten, inklusive Funker, Kraftfahrer, Dolmetscher, Krankenschwestern etc. insgesamt nur rund 3000 Personen [10]. Diesen oblag laut den Holocaustern neben der Partisanenbekämpfung auch die gnadenlose Vernichtung der Juden in den eroberten sowjetischen Gebieten. Nach der „Enzyklopädie des Holocaust" töteten die Einsatzgruppen allein bis zum Frühling 1943 1,25 Millionen Juden und „Hunderttausende anderer sowjetischer Staatsangehöriger" [11], also insgesamt wenigstens eineinhalb Millionen Menschen. Somit muss jeder Einsatzgruppenangehöriger, einschliesslich der Funker, Kraftfahrer, Dolmetscher und Krankenschwestern, im Schnitt während fast zwei Jahren 500 jüdische und nichtjüdische Menschen ermordet haben, also annähernd jeden Tag einen, wenn man die arbeitsfreien Sonn- und Feiertage berücksichtigt.
Wundersamerweise sind die gegen zwei Millionen Leichen (denn es wurde ja auch noch nach Frühling 1943 fleissig weitergemordet) spurlos verschwunden. Unter normalen Umständen ist dies keineswegs der Fall. „Wie beseitige ich die Leiche meines Opfers?" ist der Alptraum jedes Mörders. Nach dem Mord an der russischen Zarenfamilie wurden die Leichen verbrannt und mit Säure übergossen und konnten dennoch identifiziert werden.
Die Holocaust-Gelehrten berichten [12]:
Aufgabe des Sonderkommandos (...) war es, die Massengräber zu öffnen, die Leichen herauszuholen, sie zu verbrennen und die Asche über Felder und Flüsse zu zerstreuen.
Demnach wurden die Ermordeten erst verscharrt, dann wieder ausgegraben und verbrannt! Nun lassen sich Stellen, wo Massengräber gelegen haben, aufgrund der veränderten Bodenbeschaffenheit mittels Luftaufnahmen noch nach Jahren mühelos identifizieren. Auch wenn den Deutschen das Kunststück gelungen wäre, zwei Millionen Leichen zu verbrennen und die Knochenreste und Zähne zu beseitigen, hätte man die Lage der Gräber also in Erfahrung bringen können. Weshalb tat man das nicht?
Somit gibt es für die zwei Millionen Morde an der Ostfront keine Sachbeweise. Wenden wir uns den „Dokumentenbeweisen" zu, nämlich den „Ereignismeldungen UdSSR" der Einsatz-gruppen an das RSHA in Berlin. Nach dem Krieg wurden diese Meldungen von den Alliierten in den RSHA-Akten vorgefunden.
Den Exterministen zufolge existieren deshalb keine Dokumente über Gaskammern, weil die Nazis ihre Greuel verheimlichen wollten und ihre Mordbefehle deswegen nur mündlich erliessen oder allenfalls doch noch existierende Dokumente beseitigten. Aber die belastenden Ereignismeldungen, die ein ungeheuerliches Morden im Osten erhellten, liessen sie liegen? Sie hätten doch die paar Stösse Papier rechtzeitig verbrennen können! Merkwürdig.
Babi Jar
In den Ereignismeldungen wird auch das Massaker von Babi Jar erwähnt [13]. Nachdem die Wehrmacht im September 1941 in Kiew eingerückt war, kam es zu einer Serie von Sprengstoff-anschlägen, die Brände verursachten und dadurch Hunderte von Toten forderten. Als Rache sollen die Deutschen Ende September über 33.000 Juden an den Stadtrand von Kiew geführt, erschossen und in eine Schlucht geworfen haben. Im Verlauf des Krieges seien weitere Zehntausende von Juden am gleichen Ort ermordet worden. Genau zwei Jahre später, als die Rote Armee an Kiew heranrückte, sollen die Leichen ausgegraben und spurlos verbrannt worden sein, so dass auch für diesen Massenmord keine Sachbeweise vorliegen.
Mehrere revisionistische Autoren, am ausführlichsten Herbert Tiedemann und Udo Walendy [14], haben die Beweislage für Babi Jar untersucht. Die Zeugenaussagen widersprechen sich in allen erdenklichen Punkten. Neben Erschiessen wurden zunächst auch Erstechen mit Bajonetten, Begraben bei lebendigem Leib, Tötung durch Minen, Mord mit Handgrananten, Ertränken im Dnjepr und ähnlicher Unsinn mehr erwähnt. Die im Verlauf der Jahre genannten Opferzahlen reichen bis 300.000.
Nun gab es aber zum Zeitpunkt des deutschen Einmarsches 1941 in Kiew keine 33.000, geschweige denn 300.000 Juden mehr, welche die Deutschen - auf welche Weise auch immer - hätten ermorden können, denn der allergrösste Teil der Kiewer Juden hatten die Stadt rechtzeitig verlassen [15]. Den Todesstoss versetzen der Babi-Jar-Legende die von John Ball [16] ausgewerteten, während der Kriegszeit über der Schlucht von Babi Jar aufgenommenen Luftaufnahmen. Ein Vergleich zu Photos aus den Jahren 1940 und 1944 ergab, dass es die angeblich ausgehobenen, zugeschütteten, später wieder geöffneten und zugeschütteten Massengräber nie gegeben hat, weil die Schlucht sonst massive topographische Veränderungen aufgewiesen hätte - und solche zeigten die Luftaufnahmen in keiner Weise.
Somit ist der Massenmord von Babi Jar als Schwindel entlarvt. Kein anderes den Deutschen an der Ostfront angelastetes Verbrechen ist propagandistisch so massiv ausgeschlachtet worden; bei keinem anderen soll es soviele Opfer gegeben haben. Da dieses erfundene Massaker in den Ereignismeldungen figuriert, müssen diese entweder totalgefälscht oder zumindest massiv manipuliert worden sein, und der einzige dokumentarische Beweis für den millionenfachen Mord an der Ostfront kracht zusammen.
Anmerkungen:
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