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16. Nahum Goldmann, 1894-1982. (Präs. d. Jüd. Weltkongresses)

Henry Ford: „Mister Goldmann, Sie kennen doch als ehemaliger Präsident des Jüdischen Weltkongresses das Buch: 'Die Protokolle der Weisen von Zion'?"

„Und ob ich dieses miese Pamphlet kenne! Es ist eine Fälschung! Und ich kenne noch etwas: Das von Ihnen, Mister Ford, verbrochene Buch 'Der internationale Jude'. Auch so ein mieses Stück!"

Henry Ford: „Ich freue mich, daß Sie beides kennen. Wir wollten uns heute aber nur über 'Die Protokolle' unterhalten. Das heißt, wir wollen Sie befragen: Warum meinen Sie, es handle sich um eine Schmähschrift?"

„Weil es sich um eine Fälschung handelt!"

Henry Ford: „Cut, wollen wir annehmen, es sei eine Erfindung.


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Aber zuerst möchte ich folgendes festhalten: 1907 fand in einer jüdischen Wohnung, in Rußland, eine Hausdurchsuchung statt. Dabei wurde dieses umfangreiche Manuskript in hebräischer Sprache gefunden. Es wurde von einem namhaften Orientalisten übersetzt, und dieses Original liegt seit 1906 im Britischen Museum in London. Ist das richtig?"

„Soweit ist es richtig. Trotzdem ist es mies! Ich kenne den Autor nicht. Vielleicht hat man es den Juden untergeschoben, um sie zu diffamieren!"

Henry Ford: „Gut, ich komme Ihnen entgegen. Nehmen wir an, es sei gefälscht. Nun wollen wir aber einmal sehen, ob die in dem 'Protokoll' enthaltenen Anweisungen, Voraussagen, Ziele und taktischen Richtlinien inzwischen teilweise zu erkennen oder sogar eingetroffen sind!

Unter I. 7 finden wir: 'Der Erfolg ist dadurch erleichtert worden, daß wir im Verkehr mit den Menschen, deren wir bedurften, immer auf die empfindlichsten Seiten der menschlichen Seiten eingewirkt haben: auf Geldgier, die Leidenschaft, die Unersättlichkeit nach menschlichen Gütern. Jede dieser menschlichen Schwächen für sich allein genügt, um die Tatkraft zu lahmen, denn sie führt über den Willen des Menschen zu seinem Charakter, der das Rückgrat für die Tätigkeit ist.'

Wir wollen bei der Beurteilung nur die Lage in einem Land, in Deutschland, untersuchen. Wie sehen Sie, Mister Goldmann, die Situation?"

„Sie haben recht. Dort blüht die Korruption. Es werden nur noch persönliche Interessen von den Politikern wahrgenommen. Das Volk wird betrogen."

Henry Ford: „Unter II. 1 heißt es: 'Es ist für unsere Zwecke unerläßlich, daß Kriege, soweit als möglich, keine Landgewinne zur Folge haben: so werden die Kriege auf eine wirtschaftliche Grundlage gestellt, und die Völker werden unsere Vorherrschaft in dem Bei-


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stand, den wir leisten, fühlen müssen. Dadurch werden beide Seiten der Gnade unserer internationalen Regierung ausgeliefert! Was sagen Sie dazu?"

„Wenn man hier über das Ziel hinausgegangen ist und Deutschland auch Landverluste hinnehmen mußte, so lag es an der Überlegung, daß allein die wirtschaftliche Überwachung nicht ausreichend sein könnte."

Henry Ford: „11.2 'Durch die Presse haben wir die Macht zur Beeinflussung gewonnen, während wir selbst im Dunkeln bleiben. Dank der Presse haben wir das Gold in unsere Hände gebracht, wenn wir es auch aus Meeren von Blut und Tränen schöpfen mußten.' -Was ist falsch an dieser Darstellung?"

„Es würde kein Leugnen helfen. Die Leute haben die Presse fest im Griff."

Henry Ford: „III.T: Vm Machthungrige zu einem Mißbrauch der Macht zu veranlassen, haben wir alle Kräfte in Gegnerschaft zueinander gebracht, indem wir ihre liberalen Tendenzen in Unabhängigkeit auflösten.' - Ihre Ansicht, Mister Goldmann?"

„Nun ja, der Liberalismus ist der beste Boden, um zum Ziel zu gelangen. Er ist auch die Gewähr dafür, daß nichts Nationales mehr keimen darf."

Henry Ford: „IV. 'Wer oder was kann eine unsichtbare Macht überwinden? Die nichtjüdische Freimaurerei dient uns blindlings als Kulisse für unsere Ziele.' - Wie steht es mit dieser Macht heute, Mister Goldmann?"

„Dieses Ziel ist längst erreicht. Die jüdische Loge B'nai B'rith, (Söhne des Bundes) beherrscht alle Logen der Welt."

Henry Ford: „Wie halten Sie es mit diesem Satz aus dem V. Kapitel: 'Unser Königreich wird seine Zwingherrschaft so machtvoll aufrichten, daß es in jedem Augenblick und in jedem Ort in der Lage ist, alle Gojim (Nichtjuden) zu vernichten, die sich uns in Wort und Tat widersetzen'?"


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„Mister Ford, können Sie nicht einmal eine Stelle zitieren, zu der ich Ihnen widersprechen kann? Aber ich will nicht leugnen, daß unsere Gegner in Deutschland jederzeit von uns vernichtet werden können."

Henry Ford: „VA: 'Um die öffentliche Meinung in unsere Hand zu bekommen, müssen wir sie in einen Zustand der Verwilderung bringen, ... daß die Gojim in dem Labyrinth ihren Kopf verlieren und zu der Einsicht kommen, daß es das beste sei, überhaupt keine Meinung irgendwelcher Art in politischen Dingen zu haben ...'.

- Ist dieses Ziel nicht schon erreicht?"

„Nein, hier kann ich Ihnen endlich eine andere Ansicht bieten. Es gibt in Deutschland immer noch Menschen, die zur Wahl gehen und glauben, damit etwas bewirken zu können. Erst wenn sie ganz apathisch geworden sind, dann wäre das Ziel erreicht."

Henry Ford: „Kapitel VI, 7: 'Wir werden bald beginnen, ungeheure Monopole zu errichten, Behälter gewaltiger Reichtümer, von denen selbst die großen Vermögen der Gojim so sehr abhängig sein werden, daß sie zugrunde gehen müssen, zusammen mit dem Kredit der Staaten, am Tage nach dem politischen Zusammenbruch ...'

- Glauben Sie immer noch, daß die 'Protokolle' eine Fälschung sind?"

(Nahum Goldmann zuckt mit den Schultern.)

Henry Ford: „Nun, keine Antwort ist auch eine Antwort! Und was halten Sie davon?: VIA: 'Wir werden die Löhne erhöhen, was indessen den Arbeitern keinen Vorteil bringen wird, da wir zu gleicher Zeit eine Preiserhöhung der notwendigsten Lebensbedürfnisse erzeugen werden. Damit die wahre Bedeutung dieser Dinge den Gojim nicht vor der Zeit bekannt wird, werden wir sie unter dem vorgeblichen glühenden Wunsch verbergen, den arbeitenden Klassen zu dienen, sowie den großen Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre. '


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„Mister Ford, da brauchen wir uns doch gar nicht die Hände schmutzig zu machen. Das erledigen doch die deutschen Tarifparteien ganz in unserem Sinne!"

Henry Ford: „Kap. IX.2: 'Die Zersplitterung in Parteien hat sie in unsere Hand gegeben, denn um den Wahlkampf ausfechten zu können, brauchen sie Geld, und alles ist in unseren Händen.' - Ist der Zustand nicht schon erreicht?"

„Sie dürfen das nicht so eng sehen. Wir lassen doch auch noch ein paar Parteien am Leben, die sich nur mühsam über Wasser halten."

Henry Ford: „Kap. IX.3: 'Wir haben die Jugend der Gojim irregeführt, getäuscht und verdorben, indem wir sie nach Grundsätzen und Theorien erzogen, die uns zwar als falsch bekannt sind, die wir ihnen aber dennoch einschärften/ - Ihr Urteil?"

"Nein, nein, wir sind ja noch lange nicht am Ziel. Aber unsere Leute sind auf dem besten Wege."

Henry Ford: „Kap. IX.4: 'Durch unmerkliche Umdeutung und widerspruchsvolle Auslegung der Gesetze erzielen wir unerwartete Erfolge. So eröffnen wir den Weg zu einer Rechtsprechung nach eigener Willkür statt nach Gesetz/ - Denken Sie dabei an das Grundgesetz und die Umkehr der Arbeit des Verfassungsschutzes!"

„Ja, ich muß zugeben, daß diese Tatsachen offenkundig sind." Henry Ford: „Kap. X.2: Aber seht, wir vernichten nun die Ursachen eurer Not: Nationalität, Grenzen, Verschiedenheiten der Währung.' - Mister Goldmann, verschlägt es Ihnen nicht die Sprache?"

(Goldmann zuckt wieder mit den Schultern.)

Henry Ford: „Kap. X.2: 'Dadurch, daß wir dem Einzelnen das Gefühl der eigenen Wichtigkeit geben, werden wir unter den Gojim die Bedeutung der Familie und ihres erzieherischen Wertes zerstören/ - Und, wie sehen Sie hier den Erfolg?"

„Sie müssen aber zugeben, daß die Deutschen meinen Leuten


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die Arbeit sehr leicht gemacht haben, nicht wahr? Warum wehren sie sich nicht? Sie könnten doch genauso eine Opposition bilden, wie sie sie unter Hitler gegen 'Weimar' darstellten!"

Henry Ford: „Mister Goldmann, wir wollen hier nicht diskutieren, sondern wir haben Sie um ein Interview gebeten. Aber die Antwort finden wir gewiß unter Punkt 6: '... so werden wir unauffällig die verfassungsmäßigen Rechte des Volkes wieder löschen. Dann ist die Zeit gekommen, jede Regierungsform in unsere Zwingherrschaft zu verwandeln/ - Ist dies nicht bereits die Praxis?"

„Wo Sie recht haben, Mister Ford, haben Sie recht!"

Henry Ford: „Unter XI1.1 finden wir folgendes: 'Den Vorwand zum Verbot einer Veröffentlichung (Presse) werden wir in der Behauptung finden, daß wir die Beunruhigung der öffentlichen Meinung verhüten müssen/ - Ist dies nicht die tägliche Erkenntnis?"

„Mister Ford, es langweilt mich, Ihnen weiter zuzuhören. Auch bin ich ermüdet. Erlauben Sie mir, daß ich mich entferne. So long, meine Herren!"

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