Sechste Vorlesung

Psychologische Kriegführung

 

6.0. Vorwort zur sechsten Vorlesung

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrter Leser!

Ich möcht Ihnen nachfolgend einige Bücher und Periodika nahebringen, die zu lesen es sich im Anschluß an diese Lektüre lohnt. Zunächst sind da die in den vorherigen Vorworten angeführten Werke. Selbst wenn Ihnen bei dem einen oder anderen der Appetit vergangen sein sollte, so möchte ich Sie ermuntern, sich diese Werke anzusehen. Nur wer sich umfassend informiert, kann Sicherheit gewinnen!

Sodann möchte ich Ihnen eine Reihe revisionistischer Veröffentlichungen empfehlen. Dies vor allem deshalb, weil nur in wenigen Bibliotheken diese Werke vorhanden sind und die Öffentlichkeit nur selten etwas über ihre Existenz erfährt. Sie werden in der Regel totgeschwiegen oder aber lediglich beschimpft und schlecht gemacht. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, sich selbst ein Urteil zu bilden.

Ich hatte Ihnen zuvor schon von den beiden Franzosen Rassinier und Bardèche berichtet. Ich möchte hierzu noch zwei Landsleute anfügen. Einerseits ist dies Prof. R. Faurisson. Er wird in Frankreich einem unmenschlichen Marathon von mehreren Prozessen gleichzeitig unterworfen, weil er die 'Tatsache der Gaskammern leugnet'. Zu Beginn seines Leidensweges war es ihm noch möglich, ein Buch zu veröffentlichen, in dem er seine argumentative Verteidigung niederlegte. Mémoire en défense ist leider bis heute noch nicht ins Deutsche übersetzt, so daß es zur Zeit nur den Frankophonen unter Ihnen zugänglich ist. Es lohnt sich aber allemal, da hierin die ungeheuerlichen Terrormethoden offenbar werden, die man in einem demokratischen Rechtsstaat nicht vermuten würde. S. Thion hat in enger Zusammenarbeit mit Prof. Faurisson ein weiteres Buch veröffentlicht, das sich weniger mit der Verteidigung als mit der Sachdiskussion beschäftigt und ebenso lesenswert ist: Vérité historique ou vérité politique?

Henri Roques schließlich ist ein weiterer unter den Franzosen, der bereits einem Tribunal zum Opfer fiel. Er bewies in seiner Doktorarbeit auf grandiose Weise, was die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen: Das Geständnis des Kurt Gerstein bezüglich der Massenmorde in Treblinka ist eine Fälschung: Die 'Geständnisse' des Kurt Gerstein. Die darauf gegen Roques angelaufene Kampagne wird in einem weiteren Buch geschildert. Obwohl sich viele angesehene Wissenschaftler für ihn einsetzten, wurde H. Roques schließlich der Doktortitel aberkannt. Seine Forschungsergebnisse waren bei gewissen Bevölkerungskreisen nicht erwünscht: Faut-il fusiller Henri Roques?

Auch in Deutschland gibt es eine gewisse revisionistische Tradition. Als erster trat der Jude J. Ginsburg unter dem Pseudonym J. G. Burg in Erscheinung. Seine Werke zeichnen sich durch einen stellenweise extrem polemischen Stil aus, wodurch sie für heutige Zeitgenossen kaum genießbar sind.

Einen Meilenstein setzte der Österreicher F. Scheidl mit seinem fünfbändigen Werk Geschichte der Verfemung Deutschlands. So brillant dieses Werk stellenweise geschrieben ist, so wenig ist es für den Wissenschaftler wert: Es besitzt einen unvollständigen Quellennachweis. Es ist daher traurig, daß dieses sicher äußerst arbeitsintensive, im Selbstverlag erschienene Werk u. a. wegen seiner mäßigen Fundierung so wirkungslos verpuffen mußte. Nicht nur für den nicht wissenschaftlich interessierten Leser allerdings ist es äußerst spannend zu lesen und nach meinem Kenntnisstand auch korrekt recherchiert.

Anfang der siebziger Jahre schrieb H. Roth einige Bücher zum Thema, die jedoch nur im Selbstverlag erschienen und somit keine großen Wirkung hatten.

Wenige Jahre danach erschien Mitte der siebziger Jahre das Buch Hexen-Einmal-Eins einer Lüge von E. Aretz. Dieses Buch erreichte eine verhältnismäßig weite Verbreitung und stellt erstmals einen seriösen und fundierten, wenn auch noch nicht umfassenden Überblick zum Thema dar. Dem an der Geschichte des Revisionismus interessierten Leser sei dieses Buch empfohlen. Ungefähr zeitgleich startete das unregelmäßig erscheinende Periodikum Historische Tatsachen des Verlags für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, das zeitgeschichtlich brisante Themen aufgreift. Leider erfolgt dies in einem oft politisch-polemischen Ton, der diese Veröffentlichung sehr anrüchig macht. Selbst einigen Revisionisten bereitet dieses Periodikum ab und zu Bauchschmerzen, da es mit seiner Holzhammermethode mehr abschreckt als überzeugt.

Wohltuend dagegen wirkt die seit 1952 erscheinende Vierteljahresschrift Deutschland in Geschichte und Gegenwart des Grabert-Verlages, die sich allerdings auch politische, soziologische und kulturelle Themen zu eigen macht und nur bedingt als historische Zeitschrift gelten kann.

Seit 1990 erscheint im selben Verlag die Reihe Richtigstellungen zur Zeitgeschichte (bisher vier Hefte) von H. Wendig, die in knapper, wohlbegründeter Form Einzelfragen der Zeitgeschichte richtigstellt. Diese Reihe eignet sich hervorragend als Argumentationsgrundlage gegen die allgegenwärtige Geschichtsverfälschung.

Ein Donnerhall ging 1979 durch Deutschland, als der pensionierte Richter Dr. W. Stäglich in seinem Buch Der Auschwitz-Mythos der Beweisgrundlage der Geschichten über den Holocaust nachging und zu dem Ergebnis kam, daß nichts bewiesen, vielmehr alles zweifelhaft sei. Diese 'Bibel der Revisionisten' mußte konsequenterweise verboten werden, da sie nach offizieller Meinung staatsgefährdend wirkte. Allerdings bot W. Stäglich dem Gegner auch große Angriffsflächen: Er machte nämlich in seinem Buch einige Bemerkungen, die ihm den Vorwurf der Nähe zu rassistischem, völkischem und antisemitischem Gedankengut einbrachte. Man sollte daher immer so klug sein, bei der Behandlung dieses Themas jede unmittelbare und mittelbare Wertung von Ereignissen und Personengruppen zu unterlassen. Dieses Buch ist, da eingezogen, offiziell in Deutschland nicht mehr erhältlich.

Ähnlich verhält es sich mit dem Buch Der Jahrhundertbetrug des amerikanischen Ingenieurs und Professors A. R. Butz. Da dieses Buch vollkommen sachlich ist, wurde es nur indiziert, nicht aber eingezogen. Es darf daher an Erwachsene verkauft werden. Dieses Werk beleuchtet den Holocaust etwas mehr von der technischen Seite und ist als Ergänzung zu Stäglichs Auschwitz-Mythos sehr zu empfehlen.

Im Jahre 1980 schließlich nahm in Kalifornien das Institute for Historical Review seine Tätigkeit auf. Es widmet sich fast ausschließlich der Revision, das heißt der kritischen Wiederbetrachtung der Zeitgeschichte. Sein vierteljährliches, seit 1993 zweimonatliches Periodikum The Journal of Historical Review ist zu einer Art Standardliteratur des Revisionismus geworden. Es ist leider nur in sehr wenigen Bibliotheken erhältlich.

Da mit Herrn Dr. W. Stäglich ein Exempel statuiert wurde (Aberkennung des Doktortitels und Kürzung der Pension), hat sich bis vor kurzem in Deutschland niemand mehr an dieses Thema mit einem Buch herangewagt. 1990 allerdings erschien das Buch Die 2. babylonische Gefangenschaft von S. Werner. Es behandelt die Frage, was denn mit den Juden passiert ist, die zu Hunderttausenden und Millionen nach Osten transportiert wurden. Ausdrücklich ausgeblendet wird hier die brisante Frage der Massenvernichtung. S. Werner versucht vielmehr, ohne diese vorschnelle Erklärungsmöglichkeit Licht ins Dunkel zu bringen. Ich kann Ihnen dieses Buch nur empfehlen, da es Altemativen zum bisherigen Denkmuster aufzeigt, das die Deportationszüge immer in den Gaskammern enden sah.

Ende 1992 erschien in der Schweiz ein Buch, das sich direkt dem Holocaust aus revisionistischer Perspektive widmete: Der Holocaust auf dem Prüfstand von J. Graf, einem Lehrer im besten Alter. Es stellt die prägnantesten Zeugenaussagen den Ergebnissen der in letzter Zeit entstandenen technischen und naturwissenschaftlichen Gutachten auf leicht verständliche Weise gegenüber. Dieses Buch eignet sich daher sehr gut als eine Einführung.

In nächster Zeit soll eine erweiterte und vertiefte Version dieses Buches erscheinen. Welches Schicksal das Buch und den Autor erwartet, muß die Zeit zeigen.

Als Gegengewicht zu diesen revisionistischen Büchern möchte ich hier kurz einige der wichtigsten Autoren aufzählen, die sich der etablierten These verschrieben haben, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Dies ist allein deshalb schon nicht möglich, weil die Literatur über den Holocaust in herkömmlicher Darstellung Bibliotheken füllt. Da diese Werke in der Regel in jeder Bücherei erhältlich sind, erscheint es auch nicht weiter nötig, sie im einzelnen aufzuführen.

Da sind zunächst die Herren Rückerl, Kogon und Langbein, deren gemeinsames Werk wir schon besprochen haben, sowie die Herren Adler und Benz. Als deutsche Historiker sind in erster Linie die Professoren Scheffler und Jäckel zu nennen, wobei letzterer die deutsche Übersetzung der dreibändigen Holocaust-Enzyklopädie herausgab.

Schließlich soll noch das Institut für Zeitgeschichte mit seinem Periodikum Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, lange unter der Leitung von M. Broszat, erwähnt werden, das anfänglich von offizieller Seite gegründet wurde, um die Geschichte des Dritten Reiches zu erforschen.

Auf internationalem Parkett haben sich neben anderen vor allem R. Hilberg, A. J. Mayer, G. Reitlinger, L. Poliakov und G. Wellers einen Namen gemacht. Weitere Werke können Sie der Bibliographie im Anhang entnehmen. Hierunter möchte ich Ihnen vier Bücher nahelegen, die alle im oder kurz nach dem Krieg erschienen. Da ist zum einen das bereits erwähnte Buch von B. Kautsky. Besonders die erste Ausgabe des Buches, die heute schwer zu erhalten ist, besticht durch ihre Objektivität über weite Bereiche. Dagegen sind die beiden Black Books typische Propagandawerke. In ihnen wird Treblinka als die zentrale Massenmordstätte dargestellt, wo bis 1943 2 Mio. und bis zum Kriegsende 3 Mio. Menschen ermordet worden sein sollen. Die Methoden der Wahl sind hier Vakuum, Dampf oder Dieselabgase. Schließlich folgt als Krönung das Buch von S. Szende. Hier wird das Lager Belzec auf äußerst kuriose Art dargestellt: In riesigen unterirdischen Hallen sollen ganze Zugladungen jüdischer Menschen ausgeladen worden sein. Diese wurden sodann auf riesigen Stahlplatten mit Wasser umspült und mit Strom gelötet. Anschließend soll sich die Stahlplatte gehoben haben und durch Strom zu einem glühenden Kremierungsofen umfunktioniert worden sein. Die Metallplatte wurde dann von riesigen Kranen angehoben und die Asche entleert (Vgl.: H. Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Heft 3, Grabert, Tübingen 1992, S. 42ff.). Diese Monsteranlage hat es nie gegeben.

Ihr E. Gauss

 

6.1. Warum lassen die Repräsentanten ihr VoLL im Stich?

Z: Aber ihnen bleibt nichts anderes übrig.

G: Wir fangen an, uns im Kreis zu drehen.

Z: Herr Dr. Gauss. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es seit 50Jahren in der Führung unseres Volkes, sei es in Wirtschaft, Publizistik, Kultur oder Politik, nur Angsthasen, Dummköpfe oder Feinde des deutschen Volkes gegeben hat. Angenommen, Sie haben mit Ihren nicht ausgesprochenen Schlußfolgerungen recht. Dieses Verhalten derjenigen, die Einsicht haben könnten, muß doch einen tieferen Grund haben? Was steckt dahinter? Wo liegen die Gründe?

G: Nun, lassen Sie mich hier zuerst einen Juristen zitieren. Es handelt sich um den Erlanger Professor G. Werle. Er mokiert sich in einem Fachaufsatz über die Behandlung der Holocaustproblematik in der deutschen Strafjustiz[1]. Genauer: Es paßt ihm nicht, daß die deutsche Justiz die Strafverfolgung der vermeintlichen Holocausttäter so spät und schleppend durchführte und zu milde Strafen verhängte. Bezeichnend ist hier eine Passage, in der es um die Begnadigung von Gefangenen geht, die von alliierten Tribunalen verurteilt wurden. Werle entrüstet sich über dieses Gnadenfieber und führt in einer Fußnote dazu folgendes aus:

W: »Ein Abgeordneter der damaligen Regierungskoalition bat im Bundestag sogar, 'das Wort Kriegsverbrecher allgemein zu vermeiden', da es sich bei diesem Personenkreis nicht um Verbrecher, sondern im wesentlichen um unschuldig Verurteilte handle, vgl. BT-Prot. 1. Wahlperiode, Bd. 13, S. 10505 (Abg. Ewers).«

G: Können Sie sich vorstellen, was heute mit einem Abgeordneten der Regierungskoalition passieren würde, wenn er solches sagen würde?

Wir stehen bezüglich des Holocausts vor einem Phänomen, das es bisher noch nicht gegeben hat. Je mehr der zeitliche Abstand zum vermeintlichen Ereignis wächst, um so unsachlicher, verzerrter und parteilicher wird die Auseinandersetzung. Während man damals aus praktischem Anschauungsunterricht sehr wohl den Schau- und Rachejustiz-Charakter der Nürnberger Tribunale kannte und die darin festgestellten »Tatsachen« entsprechend zu würdigen wußte, ist von dieser Sensibilität und Fähigkeit zum Differenzieren bei heutigen Politikern und Juristen nur selten eine Spur geblieben.

Man kann diesen Prozeß der zunehmenden Vulgarisierung und Polarisierung der Auseinandersetzung sehr gut beobachten. Während in den 50er Jahren Auschwitz eine vollkommen unbekannte, nebensächliche Stadt in Polen war, änderte sich mit den Hakenkreuzschmierereien Ende der Fünfziger, die im übrigen damals von östlichen Geheimdiensten gesteuert wurden,[2] die Erwartungshaltung des Auslandes gegenüber Deutschland. Mit dem Ende des Kalten Krieges seit John F. Kennedy war dann Deutschland nicht mehr die unverzichtbare Truppenbasis und wichtigstes Frontgebiet gegen den Erzfeind im Osten. Die politische Schonzeit war also vorüber.

Mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozeß begann dann die endgültige Festlegung auf das Geschichtsbild des Intemationalen Militärtribunals. Einhergehend damit stand im Ausland z. B . der Eichmann-Prozeß und im Inland kurz darauf die Zeit der Studentenrevolte mit ihren kommunistischen und antifaschistischen Idealen, die sich in vollkommen unsachlicher Weise besonders gegen die »Tätergeneration« der Väter und Mütter wandte. Die etwa ein Jahrzehnt darauf einsetzende Vermassung und Vermarktung von Auschwitz im Fernsehen mit Sendungen à la »Shoa« und »Holocaust« führte dann zu einer Durchneurotisierung der ganzen Welt. In Deutschland wurde danach die pädagogische Bearbeitung des Themas in den Schulen verstärkt. Es folgten in einigen westlichen Staaten Sondergesetze gegen die Leugnung des Holocaust, so zuvorderst in Deutschland (1985), Frankreich (1990) und Österreich (1992). In der Schweiz und in Belgien sind sie in Vorbereitung. Diese Gesetze werden laufend verschärft. In Frankreich ist es zum Beispiel heute sogar verboten, in privatem Rahmen den Holocaust zu leugnen, während bei uns für eine Strafbarkeit immerhin eine öffentliche Äußerung stattfinden muß. Die Sondergesetze in Frankreich werden mittels einer Sondereinheit der Polizei überwacht, die dazu auch weitgehende Eingriffe ins Post- und Fernmeldegeheimnis vornehmen darf. Im Prinzip ist Frankreich mit diesen Gesetzen aus der Reihe der freiheitlichen Rechtsstaaten ausgetreten und nähert sich im Erleben derjenigen, die sich mit dem Thema beschäftigen, zusehends einer Gesellschaft von Spitzeln, die einander belauschen und verdächtigen.

Diese Art der Vergangenheitsbewältigung hat in neuester Zeit einen verstärkten Auftrieb bekommen durch die mit der Asylantenflut verstärkt auftretenden Gewalt gegen Ausländer. Es ist zu vermuten, daß mit der Bekämpfung dieses Randalierertums auch in Deutschland eine weitere Verschärfungswelle der »Auschwitz-Gesetzgebung« erfolgen und damit das Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftsfreiheit weiter eingeschränkt werden wird. So werden z. B. die Staatsschutz-Dezernate der Polizeidirektionen zur Bekämpfung des Revisionismus eingesetzt.

Ich höre irritiertes Gemurmel? Ja, meine Damen und Herren, auch die Bundesrepublik hat als »wehrhafte Demokratie« natürlich einen Staatssicherheitsdienst, der allerdings in die normale Polizei eingegliedert ist.

Z: Haben Sie etwas gegen wehrhafte Demokratien?

G: Solange diese Wehrhaftigkeit die Grundrechte nicht unzulässig einschränkt, natürlich nicht.

Z: Ist Ihrer Meinung nach die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt?

G: Lassen Sie mich dafür etwas weiter ausholen, um Ihnen den Blick für die Problematik etwas w schärfen. Im Dezember 1992 erschien vom W. Wisniewski u. a. ein Buch, das sich im weitesten Sinne mit der Frage beschäftigt, ob der Staat den Terrorismus der siebziger und achtziger Jahre dazu mißbraucht hat, die Grundrechte unzulässig einzuengen.[3] Fazit des Buches ist, daß nicht nur der deutsche Staat in den letzten Jahren offensichtlich gewisse Formen des Terrorismus selber produziert und unterhält, um einen Schulterschluß zwischen den Regierenden und den Regierten gegenüber dem virtuellen gemeinsamen Feind zu erreichen und von politischen Problemen abzulenken.

Z: Wollen Sie damit sagen, daß die Terroranschläge z. B. gegen Herrhausen und Rohwedder staatlich gelenkt waren?

G: Die Autoren dieses Buches bringen dafür erstaunlich viele überzeugende Indizien vor. Allerdings handelt es sich in diesen Fällen wahrscheinlich um geheimdienstliche Unternehmungen amerikanischen Ursprungs. Ich kann Ihnen nur raten, sich dieses Taschenbuch zu besorgen. Es ist von äußerster politischer Brisanz. Es wird darin auch kurz angesprochen, daß die in den letzten Jahren angelaufene Diskussion um das organisierte Verbrechen und besonders die momentan stark zunehmende Progaganda gegen Ausländerfeindlichkeit und rechte Gesinnung im allgemeinen nur ein Vorwand sein kann, um dadurch weitere Grundrechte aushebeln und die Macht der derzeitigen politischen Klasse festigen zu können.

Z: Wollen Sie etwa damit andeuten, daß man gegen das organisierte Verbrechen und gegen die Rechtsextremisten nicht härter vorgehen soll?

G: Gegen jede Art des Verbrechens muß mit entsprechender Schärfe vorgegangen werden. Das Problem liegt aber doch nicht darin, daß wir dazu nicht einen geeigneten Paragraphenapparat hätten. Es mangelt bei der Verbrechensbekämpfung vielmehr bei der materiellen und personellen Ausstattung der Polizei sowie beim politischen und öffentlichen Willen, die Gesetze durchzusetzen. Wer z. B. über die Freigabe von Drogen und über die Straffreiheit des Ladendiebstahls diskutiert oder dies sogar durchführt, darf sich nicht wundem, daß das Rechtsempfinden zusehends verwildert.

Ich möchte zur Untermauerung meines Standpunktes einen Fachmann anführen. Es handelt sich um E. Mußmann, Professor für Polizeirecht an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg. Auf einer Vortragveranstaltung führte er sinngemäß aus, daß er in vierzig Jahren in diesem Land nicht mehr leben wollte, wenn die Entwicklung des Rechtes so weiter verläuft, wie dies in den letzten vierzig Jahren der Existenz der Bundesrepublik Deutschland der Fall war. Dann hätte man es nämlich mit einem perfekten Polizeistaat Orwellscher Prägung zu tun[4].

Z: Das sollte nachdenklich machen.

G: Das sollte es in der Tat.

Anhand des vorhin gegebenen Überblicks über die Art der Beschäftigung mit dem Holocaust sowie der Perspektive der Rechtsentwicklung hierzulande sehen Sie also, daß nicht etwa seit fünfzig Jahren gleichmäßig nichts passiert zur Aufklärung offener Fragen. Vielmehr passiert mit zunehmendem zeitlichen Abstand immer weniger, da die Handlungsfreiheit jedes Bürgers, ob mächtig oder nicht, in diesen Dingen zunehmend gehemmt wird. In der Anfangszeit unserer Republik war Auschwitz kein Problem. Man war sich der Tatsache der Kriegsgreuelpropaganda, der Rache- und Schaujustiz bewußt und hat dies sogar vor dem Parlament ausgesprochen, ohne dafür von den Weltmedien zerfleischt worden zu sein. Da aber Auschwitz kein Problem war, hat man sich den vermeintlich wichtigeren, nämlich konstruktiven Dingen des Wirtschaftswunders zugewandt.

Heute stellt sich dies als Fehler heraus. Nur damals war Deutschland im Korea-Konflikt ein unverzichtbarer Bundesgenosse und zudem noch keine wirtschaftliche Konkurrenz für die anderen westlichen Staaten. Damals hätte sich Deutschland von den Dingen befreien müssen, mit denen es seiner damaligen Meinung nach unrechtmäßig, wenn auch lose, gefesselt wurde. Man hat dies nicht erkannt; man hat nicht daran gedacht, daß man die Fesseln gewaltig anziehen kann.

 

6.2. Folgen von Krieg und Besatzung

Z: Aber Deutschland war damals kein souveräner Staat. Ich denke nicht, daß es so einfach gewesen wäre, sich von gewissen Stigmata zu befreien, so es möglich gewesen wäre.

G: Freilich, es hätte beherzter, weitsichtiger Staatsmänner bedurft, die die in der Zukunft liegende Gefahr erkannt, den nötigen Mut aufgebracht und einen Versuch unternommen hätten. Aber Sie sprechen hier ein weiteres Problem an, das mich zu einem anderen Themenkomplex geleitet.

Ich möchte nun von den staatsrechtlichen Hindernissen sprechen, die es unserem Staat erschweren, gegen die von den Siegern bestimmte Geschichtsschreibung anzugehen: Dies gilt natürlich heute mehr denn damals, als der innenpolitische Widerstand in Deutschland gegen ein solches Vorgehen noch sehr gering war.

Zuerst möchte ich hier die dem einen oder anderen sicher bekannten Feindstaatenklauseln ansprechen. Es handelt sich hierbei um die Artikel 53 und 107 der Satzung der Vereinten Nationen, in denen die Feindstaaten der Allierten im Zweiten Weltkrieg, also Deutschland, Japan und seine Verbündeten, einem Sonderrecht unterstellt werden. Während allerdings alle anderen ehemaligen Feindstaaten mit den Siegermächten Friedensverträge abgeschlossen haben, die dieses Sonderrecht aufheben, ist dies im Falle Deutschlands nach der Wiedervereinigung ausdrücklich nicht passiert.

Der Artikel 53 läßt Zwangsmaßnahmen der Siegermächte gegen Deutschland auch zu, ohne daß es dafür der Zustimmung des Sicherheitsrates der UNO bedürfte. Für einen solchen Eingriff bedarf es allein einer regionalen Abmachung der Siegermächte, die gegen eine Wiederaufnahme der Angriffspolitik des Feindstaates gerichtet ist. Die Entscheidungsgewalt darüber, ob und ab wann Deutschland eine Angriffspolitik, nicht etwa einen Angriffskrieg, aufnimmt, obliegt dabei dem Gutdünken der Siegermächte.

Artikel 107 lautet wie folgt: »Maßnahmen, welche die hierfür verantwortlichen Regierungen infolge des Zweiten Weltkrieges in bezug auf einen Staat ergreifen oder genehmigen, der während dieses Krieges Feind eines Unterzeichnerstaates dieser Charta war, werden durch diese Charta weder außer Kraft gesetzt noch untersagt.«

Unter Rechtsgelehrten ist man sich weitgehend einig, daß diese Formel nur jene Maßnahmen umfaßt, die in der Zeit des Krieges und der Besatzung ergriffen wurden. Die Gegenwartsform dieses Artikels öffnet aber der Uminterpretation Tür und Tor, da dann folgerichtig auch alle heute von den Siegermächten getroffenen Maßnahmen nicht den in der UN-Satzung niedergelegten Völkerrechtsnormen entsprechen müssen. Aber auch so werden alle damals gegen Deutschland durchgeführten völkerrechtswidrigen Maßnahmen, wie Vertreibung, Deportation, Beschlagnahmung und Industriedemontage, Menschen- und Patentraub sowie die völkerrechts- und menschenrechtswidrigen Rachetribunale jeder juristischen Angreifbarkeit entzogen.

Zur Zeit der Ost-West-Konfrontation waren die Feindstaatenklauseln wegen der Uneinigkeit der Siegermächte nie eine ernsthafte Gefahr für Deutschland. Sie waren darüber hinaus ein Signal der ungelösten deutschen Frage und konnten als solche mit viel gutem Willen auch einer deutschen Politik dienlich sein[5]. Heute aber stellen diese Klauseln eine Fessel für die außenpolitische Handlungsfreiheit Deutschlands dar.

Der Artikel 53 der UN-Satzung wird übrigens in einer Ausgabe des Landes Nordrhein-Westfalen, die den Abiturienten zum Schulabschluß überreicht wird, übergangen. Der Abdruck der Satzungsartikel bezüglich der »Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen« endet vielmehr mit Artikel 49[6].

Das Problem der formal-völkerrechtlichen und damit juristischen Unantastbarkeit der alliierten Siegertribunale wird im Überleitungsvertrag zwischen den drei westlichen Siegermächten und der Bundesrepublik besonders kraß deutlich, der im Artikel 7, Absatz 1, lautet:

»Alle Urteile und Entscheidungen in Strafsachen, die von einem Gericht oder einer gerichtlichen Behörde der Drei Mächte oder einer derselben bisher in Deutschland gefällt worden sind oder später gefällt werden, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und sind von den deutschen Gerichten und Behörden demgemäß zu behandeln.«

Eine Bedingung für die Souveränität der Bundesrepublik war also die Anerkennung der Urteile aller Strafverfahren der alliierten Siegertribunale als unumstößliche Wahrheit. Weiterhin geht daraus hervor, daß sich alle deutschen Gerichte und Behörden in ihren Urteilen und Erlassen nach den historischen Feststellungen der Siegertribunale richten müssen.

Wir können aber noch weiter gehen. Ich möchte hier kurz den Artikel 139 unseres Grundgesetzes zitieren:

»Die zur 'Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus' erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen des Grundgesetzes nicht berührt.«

Damit Sie mich richtig verstehen: Es geht hier nicht um die Frage, ob eine Befreiung des deutschen Volkes von Nationalsozialismus und Militarismus erwünscht war oder nicht, sondern um die Frage, ob alliiertes Willkürrecht aus der Besatzungszeit auf alle Ewigkeit über dem deutschen Verfassungsrecht, ja sogar über den darin verbürgten Menschenrechten steht. Schließlich kann sich die Bundesrepublik im Ernstfall auch nicht auf ein überstaatlich geltendes Völker- und Menschenrecht berufen, da die oben erwähnten Feindstaatenklauseln genau diese Rechte für Deutschland ebenso aufheben können[7].

Nun kann man sich also über den Artikel 139 des Grundgesetzes erstaunt die Augen reiben und denken, daß dies wohl ein Fossil aus der frühen Zeit der Bundesrepublik Deutschland sein muß, um das sich keiner so recht kümmert.

 

6.3. Vertragliche Verpflichtungen

G: Doch bedenken Sie folgendes:

Mit der Verabschiedung des 2+4-Vertrages zur Vollendung der Deutschen Einheit im Sommer 1990 wurden gleichzeitig einige Grundgesetzartikel verändert. So wurde zum Beispiel die durch den alten Artikel 23 gegebene Möglichkeit abgeschafft, daß andere Teile des deutschen Volkes sich dem Geltungsbereich des Grundgesetzes anschließen können. Ferner wurde der Artikel 146 modifiziert. In ihm war ursprünglich vorgesehen, daß das Grundgesetz in dem Augenblick seine Gültigkeit verliert, wenn eine Verfassung in Kraft tritt, die das deutsche Volk in freier Entscheidung beschlossen hat. Kernpunkt dieses Artikels ist der Umstand, daß das Grundgesetz in Abstimmung mit den Siegermächten erstellt und dem deutschen Volk nie zur Abstimmung vorgelegt worden ist. Von dieser Formalie aus betrachtet, hat also das Grundgesetz keine demokratische Legitimierung. Allerdings möchte ich direkt hinzufügen, daß ich eine Annahme dieser Verfassung durch das deutsche Volk im Falle einer fiktiven Abstimmung zumindest für äußerst wahrscheinlich halte.

Man kann sich nun zu Recht fragen, warum bei so einschneidenden Änderungen des Grundgesetzes nicht auch der antagonistische Artikel 139 ersatzlos gestrichen wurde.

Dazu gibt uns aber der Brief de Maizieres und Genschers an die vier Siegermächte einen zarten Hinweis. Dort heißt es unter Punkt 2:

»Die auf deutschem Boden errichteten Denkmäler, die den Opfern des Krieges und der Gewaltherrschaft gewidmet sind, werden geachtet und stehen unter dem Schutz deutscher Gesetze. […]«[8]

Nun werden Sie Fragen, was daran verdächtig sein soll. Hier gibt uns ein Brief der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen Aufschluß. Auf die Anfrage eines Bürgers, warum denn die Gedenktafeln mit den überhöhten Opferzahlen im Konzentrationslager Flossenbürg nicht durch solche mit richtigen Zahlen ersetzt würden, antwortete diese zuständige Behörde wie folgt:

»Eine Veränderung oder Auswechselung all dieser Gedenksteine und Glasfenster würde zu einem unvertretbaren Aufwand führen. Außerdem besteht ein Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich vom 23.10.1954 (Bundesanzeiger Nr. 105 v. 4. 6. 1957), demzufolge die Gedenkstätte in dem zum Zeitpunkt des Abkommens vorhandenen Zustand dauernd zu erhalten ist, so daß Veränderungen auch rechtliche Hindernisse entgegenstehen.«[9]

Frankfurter Allgemeine
ZEITUNG FUR DEUTSCHLAND

13.9.1990

Der Brief de Maizieres und Genschers
an die vier Siegermächte

DDR-Ministerpräsident de Maziere und Bundesaußenminister Genscher haben anläßlich der Unterzeichnung des Moskauer Vertrages über die Souveränität Deutschlands einen Brief an die Außenminister der vier ehemaligen Siegermächte gerichtet. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut: […]

2. Die auf deutschem Boden errichteten Denkmäler, die den Opfern des Krieges und der Gewaltherrschaft gewidmet sind, werden geachtet und stehen unter dem Schutz deutscher Gesetze. […]

Man wird davon ausgehen können, daß es mit anderen Staaten ähnliche bilaterale Verträge gibt, die eine Änderung von Gedenkstätten verbieten. Fassen wir zusammen:

Die Bundesrepublik läuft im Falle einer internationalen Spannungssituation Gefahr, durch nationale und internationale Rechtstitel der ehemaligen Siegermächte alle Hoheitsrechte eines modernen Staates einzubüßen.

Sie ist ferner durch die Verträge, die ihr eine Teilsouveränität zugestanden haben, an die durch die alliierten Rachetribunale festgesetzten historischen »Offenkundigkeiten« gebunden, wobei diese Bindung durch den Vertrag zur Herstellung der deutschen Einheit und durch eine Anzahl bilateraler Verträge weitergeführt wird.

Eine Revision des Geschichtsbildes in entscheidenden Punkten würde nicht nur Deutschland entlasten, sondern die Siegermächte mit einer ungeheuren Bürde belasten. Diese Revision, die einem innen- und außenpolitischen Befreiungsakt für Deutschland vergleichbar wäre, kann man aus der Sicht der Siegermächte mit viel politischer Phantasie als eine Wiederaufnahme einer aggressiven, revisionistisch-revanchistischen Politik ansehen. Deutschland würde zum Vorwurf gemacht, daß es sich von historischen Hypotheken befreien will, um materielle, wirtschaftliche und territoriale Wiedergutmachungsansprüche stellen zu können. Selbst wenn Deutschland diese Forderungen nicht erheben würde, würde es dem Verdacht ausgesetzt, diese Politik mit Hilfe der Geschichtsrevision vorbereiten zu wollen. Der offiziell betriebene oder geduldete Geschichtsrevisionismus kann bei den Siegermächten zu der Überzeugung führen, daß dadurch eine Störung des Weltfriedens und des friedlichen Zusammenlebens der Völker erfolge und daß diese Revision einer Wiederaufnahme einer aggressiven Politik diene.

Fügt man zu diesem Schreckbild von Deutschland die Bilder der brennenden Asylunterkünfte und der kahlrasierten »Heil Hitler«-Brüller hinzu, kann man die neuerdings im Ausland zunehmende Pressehetze gegen Deutschland nachvollziehen[10].

Mit anderen Worten: Wenn die Bundesrepublik nicht wieder wie vor den beiden Weltkriegen von fast der gesamten Welt eingekreist und erdrosselt werden will, muß sie sich ihrer aufgezwungenen Geschichtsschreibung beugen.

Um diese außenpolitisch für Deutschland gefährliche Entwicklung unter allen Umständen zu vermeiden, achtet unser Staat nach innen mit aller Schärfe, auch mit unrechtlichen Mitteln darauf, daß der geschichtliche Revisionismus auf keinen Fall in Deutschland zu einer bestimmenden Kraft wird, bevor nicht das alliierte Ausland die Erkenntnisse des Revisionismus selber verinnerlicht und akzeptiert hat. Ob das allerdings jemals geschehen wird, darf bezweifelt werden. Schließlich müßten dann die Alliierten freiwillig (!) in ein »mea culpa« einstimmen, was eine historische Einmaligkeit wäre.

Man kann natürlich auch von einer anderen Seite an dieses Problem herantreten. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde ein Offizier der Bundeswehr unehrenhaft aus der Truppe entlassen, weil er in privatem Rahmen vor Kameraden Zweifel am Holocaust und an der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg äußerte[11]. Nun kann man den zweiten Punkt schnell abhaken, indem man erwähnt, daß die Teilung Polens auf einem Vertrag zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich beruht, womit die Kriegsschuld schon zweigeteilt wäre. Aber über diesen Punkt wurde genauso wenig diskutiert wie über den anderen. Dem Offizier wurde von dem Bundesverwaltungsgericht vorgeworfen, durch diese Äußerung die Treue zur Bundesrepublik Deutschland verletzt zu haben. Diese Treueverletzung bestehe darin, daß er die Staatsidee der Bundesrepublik, nämlich die Tatsache des Holocausts und der Alleinkriegsschuld, nicht vertreten und gleichzeitig damit mangelnde Treue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewiesen habe[12]. Meine Damen und Herren, wenn die Zeitungsmeldung stimmt, auf der meine Darstellung beruht, bleibt mir bei solch abenteuerlichen Rechtsverdrehungen unseres Rechtsstaates die Luft weg. Schließlich sagt unser Staat damit nichts anderes, als daß unter anderem der Holocaust die Staatsräson, also eines der Hauptpfeiler dieses Staates, ist. Daran zu rütteln muß freilich die heftigste Gegenwehr des Staates herausfordern. Allerdings ist nicht zu erkennen, wo dieser Staat in seinem Verhalten recht haben soll.

Z: Haben Sie das Aktenzeichen dieses Verfahrens?

G: Tut mir leid, da muß ich passen. Sie können allerdings über den Zeitungsverlag die Adresse des Autors dieses Artikels erhalten und über ihn Näheres erfahren.

Z: Wäre es nicht Ihre Pflicht, solche Dinge zu prüfen, bevor Sie sie uns anbieten?

G: Überprüfen Sie jeden Artikel, den Sie in den Zeitungen lesen? Ich erwähnte hier immerhin, daß ich nur dann zu den obigen Schlußfolgerungen komme, wenn der Artikel die Wahrheit berichtet. Sie müssen mir einmal jemanden in unserer freien Presse zeigen, der diese Einschränkung schon macht.

Ich kann Ihnen aber sagen, daß ich schon so manchen Klops unserer rechtsstaatlichen Gerichte erlebt habe und mir einen solchen ebenso vorstellen kann. Es handelt sich eben auch in solchen Fällen um fehlerhafte Menschen. Die Richter stehen bei solchen Verfahren immerhin unter kolossalem Druck der Öffentlichkeit und der Obrigkeit. Die formale Unabhängigkeit der Justiz entläßt die Richter eben nicht in eine lebensferne Scheinwelt.

 

6.4. Der immerwährende Holocaust begann 1914!

Z: Sie sprachen vorhin von der Einkreisung Deutschlands vor den zwei Weltkriegen. War diese Tatsache damals nicht vielmehr selbst verschuldet?

G: Ich bin kein Historiker und kann dazu keine verläßliche Auskunft geben. Ich weiß aber, daß durch die mit Beginn dieses Jahrhunderts in der Welt zunehmende Deutschfeindlichkeit die Abwendung einer Einkreisungspolitik, für welches Regierungssystem auch immer, auf jeden Fall einer geschickten und bescheidenen Politik bedurft hätte, die eben auch auf viele Rechte hätte verzichten müssen. Dies fällt eben jedem Volk schwer, das nichts anderes fordert als, was allen anderen auch zugestanden wird.

Z: Sie meinen, daß das deutsche Volk im Vergleich zu anderen Völkern auf einen Teil seiner Rechte verzichten muß, um friedlich leben zu können?

G: So sind die Tatsachen.

Z: Und Sie akzeptieren dies?

G: In gewissen Grenzen muß ich das, wenn ich, ins Extreme extrapoliert einen dritten Weltkrieg gegen Deutschland verhindern will.

Z: Aber gehört dazu auch der Verzicht auf das Recht zur Wahrheit?

G: Nein. Dieses Recht steht jedem zu, denn die Unterdrückung der Wahrheit ist eine der Hauptursachen für Störungen des friedlichen Zusammenlebens der Völker. Ich möchte Ihnen hierzu nun einige Beispiele bringen, die die Lüge als das entlarven, was sie ist: zu Gewalt aufstachelnd.

Als erstes möchte ich einen Artikel aus der britischen Tageszeitung The Daily Telegraph vom 22. 3. 1916, Seite 7, bringen:

»ATROCITIES IN SERBIA.
700,000 VICTIMS.

[…] Whole districts, with towns and villages, have been depopulated by massacres. Women, children, and old men were shut up in the churches by the Austrians, and either stabbed with the bayonet or suffocated by means of asphyxiating gas. […] distribution of bombs and machines for producing asphyxiating gas to the Bulgarians by the Germans and the Austrians, who instructed the former how tQ utilise these instruments to extemlinate the serbian population.«

G: Keine Angst, ich lasse Sie nicht im Stich. Auf deutsch heißt das:

»GRAUSAMKEITEN IN SERBEN
700 000 OPFER

[…] Ganze Bezirke, Städte und Dörfer, wurden durch Massaker entvölkert. Frauen, Kinder und alte Männer wurden in Kirchen erschossen oder teils mit Bajonetten erstochen, teils mit Gifigas erstickt. […] Die Verteilung von Bomben und Maschinen zur Erzeugung von Giftgas an die Bulgaren erfolgt durch die Deutschen und Österreicher. Die Bulgaren wurden von den Deutschen und Österreichern instruiert, wie sie diese Instrumente anwenden müssen, um die serbische Bevölkerung auszurotten. […]«

G: Der unbedarfte Leser wird vermuten, daß der Holocaust, wenn auch nicht an den Juden, schon mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges angefangen hatte. Nun ist diese Meldung der Daily Telegraph aber nichts anderes als ein Ausschnitt aus der im Ersten Weltkrieg von Großbritannien so erfolgreich gegen Deutschland eingesetzten Greuelpropaganda, die zum heutigen Tage allgemein als ein Lügengespinst entlarvt ist[13]. Interessant ist einzig, daß schon im Ersten Weltkrieg von Massenvergasungen mit Beteiligung der Deutschen die Rede war. Die Zeitung The Daily Telegraph galt übrigens damals und gilt leider auch noch heute als eine der Zeitungen, die in England die Stimmung gegen Deutschland besonders schüren. Der Sinn solcher Greuelmeldungen ist altbekannt und liegt offen zu Tage. Um die eigenen Völker und vor allem Soldaten von der Richtigkeit und Notwendigkeit dieses opferreichen Völkergemetzels zu überzeugen, mußten die feindlichen Soldaten, ja die ganzen Völker und Staaten als unmenschlich, als bestialisch dargestellt werden. Erst bei einem derart verzerrten Bild vom Feind überwindet der Mensch seine Tötungshemmungen gegenüber seinen eigenen Artgenossen, empfindet er das Töten und Opferbringen als moralisch richtig. Daher wurde und wird Greuelpropaganda seit jeher von fast allen Kriegsparteien eingesetzt. Deutschland war allerdings der Propagandatechnik der Alliierten im Ersten Weltkrieg nie gewachsen, es sah sich den Lügen hilflos gegenüber und besaß kaum eine eigene Propagandamaschine. Die Lüge ist also das Mittel unter anderem zum Provozieren und erfolgreichen Austragen von Kriegen.

Richtig interessant wird die Angelegenheit mit dem oben zitierten Artikel der Daily Telegraph aber erst, wenn man die gleiche Zeitung 26 Jahre später, am 25. 6. 42 auf Seite 5 aufschlägt:

»GERMANS MURDERED 700,000
JEWS IN POLAND TRAVELLING GAS CHAMBERS

More than 700,000 Polish jews have been slaughtered by the Germans in the greatest massacre in the world's history. […]

SLAUGTHER BY GAS

In November the slaughter of Jews by gas in the Polish territories incorporated in the Reich began.

A special van fitted as a gas chamber was used into which were crowded 90 viclims at a time. […]«

Auf deutsch:

»DEUTSCHE ERMORDETEN 700 000
JUDEN IN POLEN FAHRENDE GASKAMMERN

Mehr als 700 000 Juden wurden durch die Deutschen während des größten Massakers der Weltgeschichte abgeschlachtet. […]

GAS-ABSCHLACHTUNG

Im November begann die Abschlachtung der Juden durch Gas in den polnischen Territorien, die dem Reich einverleibt wurden.

Ein besonderer zur Gaskammer umgebauter Lastwagen wurde dazu benutzt. In diesen wurden 90 Opfer gleichzeitig hineingepfercht. […]«

G: Man staunt: Dieselbe Zeitung, wieder ein Weltkrieg gegen Deutschland wieder 700 000 Dahingeschlachtete, wieder Vergasungen. Der einzige Unterschied zum Ersten Weltkrieg: Diesmal sind es Juden, die in Fahrzeugen vergast werden.

Nun hat es zwar auch nach dem Zweiten Weltkrieg eine Reihe von Richtigstellungen von Greuelpropagandalügen gegeben[14], von denen ich hier in dieser Vorlesung zu Anfang einige vorgestellt habe. Diese hier zitierte Darstellung gehört freilich nicht dazu, denn inzwischen haben die Deutschen gelernt, die Greuelmeldungen der Alliierten auch wirklich auszuführen, bzw. es sind eben keine Greuelmeldungen…

In dieser Meldung der Daily Telegraph wird der Komplex der Vergasungswagen angesprochen, die hinter der deutsch-russischen Front eingesetzt worden sein sollen zur mobilen Massenvergasung. Ich möchte im Rahmen dieser Vorlesung nicht näher auf diesen Komplex eingehen, da zu diesem Thema eine ausführliche Ausarbeitung in Erstellung ist, die in nächster Zeit im Zusammenhang mit anderen Arbeiten veröffentlicht werden soll. Ich darf hier aber dennoch das Problem kurz umreißen. So darf man sich zum Beispiel nicht wundem, daß bis heute keine Vergasungswagen oder Teile davon entdeckt wurden. Auch Baupläne, Betriebsanleitungen, Kostenvoranschläge, Bestellungen, Rechnungen oder Fotos gibt es nicht. Abgesehen von einigen Zeugenaussagen deuten nur zwei Indizien auf die Existenz dieser Wagen hin. Es handelt sich hierbei um zwei immer wieder zitierte Schriftstücke, die schon von anderen einer Kritik unterzogen wurden, worauf ich hier verweisen möchte[15].

 

6.5. Weissagung eines Befreiers

G: Das hier angeschnittene Problem der psychologischen Kriegführung ist leider nicht auf Kriegszeiten beschränkt. Der Jurist Professor Friedrich Grimm erzählt uns von einer Begegnung kurz nach Kriegsende mit einem Mitarbeiter einer alliierten Propagandastelle. Dieser Dialog ist natürlich nur als authentisch anzusehen, wenn man Herrn Professor Grimm Glauben schenken will. Für eine eventuelle Unredlichkeit gibt es jedoch keinen Anlaß, und auch die damals im besetzten Deutschland herrschenden Zustände lassen diese Äußerung als glaubhaft erscheinen. Nach einer Unterhaltung über die Wirkung der alliierten Greuelpropaganda meinte Prof. Grimm, daß es jetzt nach dem Krieg an der Zeit wäre, diese Propaganda einzustellen, um ein friedliches Zusammenleben der Völker auf Grundlage der Wahrheit zu ermöglichen. Die (D) Antwort des alliierten Geheimdienstlers auf dieses verständliche Ansinnen lautete nach Grimm[16] so:

D: »Greuelpropaganda - damit haben wir den totalen Krieg gewonnen. […] Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was Sie in anderen Ländern an Sympathien gehabt haben, und bis die Deutschen so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun!«

G: Welch eine Aussage! Wir Deutschen, meine Damen und Herren, können nur hoffen, daß sie zutrifft; daß vieles von dem, was uns erzählt wird, nichts als Ausgeburten der Hölle sind!

 

6.6. Mittel der Propaganda heute

G: Ich möchte Sie nicht aus dieser Vorlesung gehen lassen, ohne Ihnen auch einmal an Hand eines noch recht frischen Beispieles erläutert zu haben, wie heute Greuelpropaganda als Mittel der Kriegspolitik eingesetzt wird.

Es geht nachfolgend um den Golfkrieg der Vereinten Nationen gegen Saddam Husseins Irak im Frühjahr 1991. Jeder von Ihnen wird sich an die Hysterie in Israel erinnern, mit der Deutschland vorgeworfen wurde, daß es schon wieder dafür gesorgt habe, daß die Feinde Israels die luden mit Giftgas bombardieren könnten. Nun stellte sich anhand von Trümmern später heraus, daß keine einzige der vom Irak auf Israel abgeschossenen Raketen auch nur ein Teil aus deutscher Produktion enthielt. Doch möchte ich hier einige Veröffentlichungen vorstellen, die ein bißchen die Psychologie in Israel beleuchten.

Zuerst ist da die Zeitung The Jewish Press vom 21.2.91, S. 1, siehe Faksimile auf Seite 323. Zu deutsch: Die Iraker haben Gaskammern für alle Juden. Volksverhetzung nennt sich diese Art Berichterstattung.

Natürlich war daran nicht ein Wort wahr.

Noch dicker ging die Zeitschrift Response des Wiesenthal Centers an den Braten heran. Man liest in der ersten Ausgabe des Jahres 1991 dort auf den Seiten 2 ff. folgende Meldung:

»Shocking Revelation:

German Firms Produce Zyklon B in Iraq

True to the legacy of their Nazi-era predecessors, the German business community has sought to absolve itself of its share of blame in the current Middle East disaster. 'We did not knowingly supply Iraq with weapons of mass destruction - we violated no law - we were just filling orders. […] Even more ominous is the report that Iraq has developed a new potent gas wich actually contains Zyklon B. […] this gas, and the nerve gas, Tabun, were tested on Iranian POWs in gas chambers specially designed for the Iraqis by the German company […] (see cover photo of gas chamber prototype).

German Gas Chamber: Nightmare Revisited. […]«

G: Zu deutsch:

»Schockierende Enthüllung: Deutsche Firmen produzieren im Irak Zyklon B

In treuem Vermächtnis zu ihren Nazi-Ära-Vorgängern versucht die deutsche Wirtschaft, sich ihren Schuldanteil am Desaster im mittleren Osten selber zu erlassen. 'Wir belieferten den Irak nicht wissentlich mit Massenvemichtungswaffen - wir brachen kein Gesetz - wir erfüllten nur Bestellungen (oder: wir führten nur Befehle aus). […]

Wesentlich unheilvoller ist der Bericht, daß der Irak ein neues, wirksames Gas entwickelt hat, das Zyklon B enthält.[…] Dieses Gas sowie das Nervengas Tabun wurden an iranischen Kriegsgefangenen in speziell von dieser deutschen Firma entworfenen Gaskammem getestet […] (siehe das Umschlagfoto des Gaskammer-Protolyps).

The Jewish Press, 21.2.1991

Deutsche Gaskammer: Ein Alptraum kehrt zurück. . .«

Erste Seite der Ausgabe von The Jewish Press vom 21. Februar 1991: Zu deutsch: Die Iraker haben Gaskammern für alle Juden.

Volksverhetzung nennt sich diese Art Berichterstattung

G: Auf dem Umschlag dieser Zeitschrift ist dann vermutlich eine Anlage zur Kleiderbehandlung gezeigt. Man muß, glaube ich, auf diese Darstellungen nicht weiter eingehen. Bei allen handelt es sich schlicht um Greuelpropaganda gegen den neuen Feind Irak und gegen den alten Feind Deutschland. Diesen extremen, eigentlich sonst von niemandem weiter beachteten Exzessen stand allerdings eine andere Greuelpropagandalüge während des Golfkrieges gegenüber, die weitreichendste Folgen hat.

(Da wir hier den nun einsetzenden Videofilm nicht wiedergeben können, folgt eine Protokollabschrift der Sendung Monitor (M) (ARD) vom 8. 4. 1992, 2100).

M: »Ob in Kuwait Krieg geführt werden sollte, darüber ist damals in aller Welt heftig diskutiert worden. Die Diskussion erhielt vor allem in den USA eine entscheidende Wende durch Berichte über ungeheuerliche Greueltaten der irakischen Besatzungstruppen in Kuwait.

Der beeindruckende Bericht eines fünfzehnjährigen kuwaitischen Mädchens über Babies, die von irakischen Soldaten aus den Brutkästen gerissen wurden. Konrad Ebel und Mattias Werth haben sich ein Jahr nach dem Golfkrieg noch einmal mit diesem Mädchen und ihrer Geschichte beschäftigt.

(Bild: Das weinende Mädchen Nayirah (N) als Augenzeugin vor dem Menschenrechts-Ausschuß des UN-Sicherheitsrats).

N: »Ich sah irakische Soldaten. Sie kamen ins Krankenhaus und haben die Babies aus den Brutkästen geholt. Die Brutkästen haben sie mitgenommen und die Babies auf dem kalten Boden sterben lassen. Es war entsetzlich!«

M: (Bild: Die Augenzeugin vor dem UN-Sicherheitsrat schluchzt, stockt immer wieder bei ihrer Aussage und wischt sich die Tränen aus den Augen.)

Beim UN-Menschenrechtsausschuß sind alle ergriffen von diesem Bericht über die wohl grausamste Tat von Saddam Husseins Truppen in Kuwait. Nayirahs Bericht hat eine enorme Wirkung. Voller Entsetzen berichtet auch Präsident Bush darüber.

(Bild: Bush (B) spricht in Saudi Arabien zu Soldaten):

B: »Die Babies wurden aus den Brutkästen gerissen und wie Feuerholz auf dem Boden verstreut.«

M: (Bild: Es werden kleine Gräber für die angeblich ermordeten Babies gezeigt.)

Bilder, die beweisen, Saddam Hussein wütet wie ein neuer Hitler und seine Soldaten sind feige Kinderschlächter.

(Bild: Vor dem UN-Sicherheitsrat berichtet darüber der kuwaitische Chirug Dr. Ibrahim (I)):

I: »Die Babies zu begraben war das Härteste. Ich selbst habe vierzig Neugeborene beerdigt, die von Soldaten aus Brutkästen geholt worden waren.«

M: In einer Abstimmung zwei Tage später entscheidet sich der UN-Sicherheitsrat, militärische Gewalt gegen den Irak zuzulassen, nachdem auch Amnesty International von insgesamt 312 gelöteten Babies berichtete.

Währenddessen diskutierte der US-Kongreß, ob es Krieg geben soll. (Bild: Ein Abgeordneter (X) am Rednerpult:)

X: »Jetzt ist die Zeit gekommen, die Aggression dieses gnadenlosen Diktators aufzuhalten, dessen Truppen schwangere Frauen aufspießen, Babies aus den Brutkästen reißen. […]«

M: Unter diesem Eindruck stimmt der Kongreß mit knapper Mehrheit schließlich für den Krieg!

(Bild: Dr. David Chiu (C))

Das ist Dr. David Chiu, Ingenieur für Biomedizin. Er wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach Kuwait geschickt, um die Verwüstungen zu begutachten. Er besuchte mehrere Operationssäle und auch die Kreißsäle. Sein überraschendes Ergebnis ist:

Die ganze Brutkastengeschichte ist eine Propaganda-Lüge!

C: »Ich fühlte mich belogen. Ich war überrascht, so viele Brutkästen zu sehen. Ich fragte unseren Begleiter, was passiert sei und ob die Geschichte, die man uns erzählt hat, stimme. Er sagte, da sei kein einziger Brutkasten weggenommen worden, die Geschichte habe nie stattgefunden.«

M: Dr. Chiu fand nur fehlende Zahnarztstühle. (Bild: Zahnarztsaal ohne Stühle)

Die angeblich demontierten Brutkästen waren noch da und die zuständige Ärztin antwortete auf die Frage, ob die Iraker die Babies aus den Brutkästen gerissen haben, eindeutig mit »Nein«! (Bild: Dr. Soa Ben Essa, sagt »No«)

Auch John Stiles (S, Bild) von Amnesty International korrigiert sich nun: S: »Wir haben mit mehr als einem Dutzend Doktoren aus verschiedenen Nationen gesprochen, die genau zu der Zeit in Kuwait gewesen sind, und sie konnten diese Geschichte nicht bestätigen. Uns ist klar geworden, daß diese Tat ausgeschlossen war.«

M: Aber wie konnte diese Lügengeschichte um diese kuwaitischen Brutkästen in die Welt gesetzt werden und die Entscheidung für einen Krieg beeinflussen?

Die Antwort fanden wir im New Yorker Stadtteil Manhatten, bei der Firma Hill and Knowllon - das ist das größte amerikanische PR-Unternehmen. Dieses betreibt professionelle Meinungsmanipulation. Im Auftrag der Kuwaitis organisierte Hill and Knowlton eine Werbekampagne für die bedingungslose Zustimmung der amerikanischen Bevölkerung zur militärischen Befreiung Kuwaits. Kostenpunkt: mehr als 10 Millionen Dollar.

Dabei benutzte Hill and Knowlton Methoden wie bei der Pepsi-Cola-Werbung.

(Bild: Testperson beurteilt Gemütsempfindung bei Betrachtung verschiedener Bilder)

Der Computer zeigt an, auf was die Bevölkerung negativ oder positiv reagiert.

Auch Präsident Bush nutzt dieselbe Methode für seine Wahlkämpfe im Krieg der Worte.

Für die Kuwaitis wurde nach dieser Methode zur Meinungsmanipulation der Bevölkerung vorgegangen.

(Bild: Ein Angestellter (A) erklärt die Arbeitsweise; im Hintergrund: Rede Präsident Bushs mit Stimmungskurve von Testzuschauern)

A: »Wir gaben jeder Person einen kleinen Sender - etwa handtellergroß mit dem sie zeigen kann, ob sie auf das gezeigte Ereignis mit Gefallen oder Unmut reagiert. Und die Grafik zeigt uns dann auf dem Bildschirm an, ob die Amerikaner beispielsweise dem, was der Präsident sagt, zustimmen oder nicht.«

M: Kuwait wollte herausfinden, wovor die Amerikaner am meisten Abscheu haben. Ergebnis: Babymord!

So entstand die Brutkastenlüge.

A: »Das Ziel unserer Bemühungen war die Frage: Wie kann ich die Leute emotional so weit bringen, daß sie die Vorhaben der UNO unterstützen und die Iraker hinauswerfen wollen? Und die Emotionen, die das schaffen würde, waren, den Menschen darüber Gewißheit zu verschaffen, daß Saddam Hussein ein Verrückter sei, der die eigenen Leute umbringt und noch genügend Aggressivität besitzen würde, noch mehr Schaden anzurichten.

M: Ein freies Kuwait für 10 Millionen Dollar!

So sollte möglichst die ganze öffentliche Meinung in Amerika für die Befreiung Kuwaits gewonnen werden. Hill and Knowlton trimmte dafür sogenannte Augenzeugen für öffentliche Auftritte. […]

(Bild: Thomas Ross (R) von Hill and Knowlton)

R: »In der Sache war unser Argument darauf beschränkt, den Leuten zu helfen, die als 'Zeugen' auftreten, ihre Berichte in ordentlichem Englisch vorzutragen, damit sie jedermann verstehen konnte.«

M: Sie haben also lediglich bei den Übersetzungen geholfen?

R: »Also, wir halfen bei der Übersetzung und wir halfen ihnen bei Tests für ihre Auftritte, und wir haben Musterfragen geübt, die hätten gefragt werden können.«

M: (Bild: Die Augenzeugin weinend vordem UN-Menschenrechtsausschuß) Sie war dabei wohl besonders gut geschult worden.

N: »Es war entsetzlich! Ich mußte die ganze Zeit an meinen neugeborenen Neffen denken, der zu dieser Zeit vielleicht auch schon gestorben war! «

M: Hinter ihr ein angeblich neutraler Zuhörer und Beobachter (Bild dazu) Es ist ihr Vater, der Botschafter von Kuwait in den USA. Kaum jemand wußte das.

(Bild: Fotoaufnahme Nayirah, wie sie normal aussieht)

Der Ausschuß hielt sie für ein einfaches Flüchtlingskind. Doch sie gehört zur königlichen Familie des Emirs Al Sabah. Wußten die Mitglieder des Menschenrechts-Ausschusses, wer sie wirklich war?

(Bild: John Porter (P) vom UN-Menschenrechts-Ausschuß)

Wie viele Leute wußten, daß sie die Tochter des Botschafters war?

P: »Ich nicht!«

M: Vor dem UN-Sicherheitsrat hatte noch ein anderer, als seriös geltender Zeuge gelogen: Es war der angebliche Chirug Dr. Ibrahim. In Wirklichkeit ist er Zahnarzt und heißt Dr. Behbehani. Nach dem Krieg widerrief er die Brutkastengeschichte.

1: »Nein, ich kann das mit den Brutkästen nicht bestätigen.«

M: Sie haben also nichts gesehen?

1: »Nein, nichts!«

M: Doch da war schon alles entschieden. Die Lügengeschichte, von Hill and Knowlton vorbereitet, hatte entscheidend dafür gesorgt, daß die Amerikaner den Krieg wollten und Soldaten nach Kuwait schickten.

(Bild: Thomas Ross von Hill and Knowlton)

War das eine kluge Investition Kuwaits, 10 Millionen Dollar an Hill and Knowlton zu zahlen?

R: »Eine sehr kluge Investition!«

Z: Sind das nicht suggestive Mittel, die Sie hier anwenden? Was hat der Golfkrieg mit dem hier behandelten Thema zu tun?

G: Es ging mir hier darum, Ihnen an Hand eines plastischen, frischen und unbestrittenen Beispieles klar zu machen, zu welchen Mitteln und Methoden seit jeher gegriffen wird, um die Zustimmung der Öffentlichkeit zu erhalten, einen Krieg mit all seinen nötigen Opfern vom Zaun zu brechen bzw. gnadenlos fortzuführen. Ich habe mit der Vorführung dieses Filmes nicht aussagen wollen, daß die Gaskammern eine ähnliche Lüge seien, wie es die Brutkastengeschichte ist. Ich stelle es aber Jedem anheim, darüber nachzudenken, ob nach all dem, was ich Ihnen hier vorgetragen habe, es nicht für jeden von Ihnen besser wäre, sich ein wenig kritischer mit dem auseinanderzusetzen, was uns tagtäglich über unsere eigene Geschichte erzählt wird.

Für mich besteht dazu mehr als genügend Anlaß.

Es wird Ihnen, meine Damen und Herren, nicht entgangen sein, daß ich für meine Person aus dem hier Dargelegten meine Schlüsse gezogen habe. Wenn ich durch meine Art der Darstellung auf den einen oder anderen von ihnen suggestiv gewirkt haben soll, so liegt dies daran, daß ich da nicht zu konkreten Aussagen gelangen kann, wo mir daran läge. Das Spielen mit Sinnbildern und Platzhaltern wird mir durch den bedauernswerten Geisteszustand unseres Volkes bzw. seiner Regierung aufgezwungen.

 

6.7. Schlußdiskussion

Z: Wäre es nicht besser, wenn Sie doch eine Schlußfolgerung in Ihren Vortrag einfließen ließen? Sie lassen nämlich den Zuhörer in seiner Gewissensnot im Stich!

G: Ich weiß das sehr wohl. Wer das erste Mal mit diesen Dingen befaßt wird, der ist im Inneren sehr stark aufgewühlt. Schließlich bräche hier ein Teil eines Weltbildes in sich zusammen, wenn die bisherige Geschichtsschreibung unrecht hätte. Aber durch diese Phase der seelischen Not muß man hindurch. Selbst wenn ich irgendwelche Schlüsse ziehen wollte, so würde sich dies kaum ändern.

Ich denke, daß die Menschen seit jeher den Wunsch haben, in festen und geschlossenen Weltbildern ihre seelische Sicherheit und Ruhe zu finden. Nun nimmt genau diese Vorlesung manchen diese Sicherheit, da nun die Möglichkeit besteht, daß das einfache Schwarz-Weiß-Bild von den bösen Nazis und den lieben Alliierten, von dem grausamen Dritten Reich und dem Paradies Bundesrepublik Deutschland ins Wanken gerät. Aber Sie als intelligente Zeitgenossen sollten sich eigentlich bewußt sein, daß solche Gut-Böse-Schemata noch nie tauglich waren zur Erklärung der komplexen Wirklichkeit. Und schließlich müssen Sie sich eines bewußt sein: Selbst wenn es die eine Art gezielter Massenvernichtung nicht so gegeben haben sollte und auch viele weitere Dinge aus dieser Zeit bisher nicht richtig dargestellt werden, so wird aus dem bisherigen Teufel noch lange kein Engel.

Meine Überzeugung ist daher, daß auch gezielte Schlußfolgerungen diese Vorlesung nicht effektiver machen würden.

Z: Meinen Sie nicht, daß Sie mit solchen Vorlesungen die politische Rechte in unserem Land ideologisch unterstützen?

G: Ist das ein Vorwurf?

Z: Das sollten Sie so empfinden, ja.

G: Nun, dann will ich einen kleinen politischen Exkurs anfügen. Ihnen dürfte bekannt sein, daß es in unserem Land eine politische Linke gibt. Es dürfte Ihnen auch bekannt sein, daß es Themen gibt, die der Linken ideologisch nahe stehen. Ist es dann ein Vergehen, wenn man über diese Themen spricht?

Z: Nicht unbedingt.

G: Um konkreter zu werden: Die Existenz verschiedener politischer Meinungen ist Grundvoraussetzung für das Funktionieren einer Demokratie. Wo es eine Linke gibt, muß es auch immer eine Rechte geben. Es kann meiner Meinung nach nichts Schlimmeres geben als eine politische Weltanschauung, die keine ideologische Opposition mehr besitzt. Sie wird dann nämlich nicht mehr zu einer argumentativen Auseinandersetzung und somit zur Überprüfung des eigenen Weltbildes gezwungen. Das ist ja der tiefere Grund, warum Einparteienregime immer wieder scheitern: Sie werden nicht rechtzeitig zur Korrektur ihrer Fehler gezwungen. Erst wenn es zu spät ist und die Verwerfungen nicht mehr reparabel sind, erhebt sich das Volk oder ein Teil desselben gegen die Regierung auf die eine oder andere Weise und schafft die Diktatur ab. Man kann Ähnliches übrigens auch über unsere Zeitgeschichtsschreibung sagen: Mit Hilfe des Strafrechts wird die Opposition unterdrückt und damit eine kritische Auseinandersetzung unterbunden. Dadurch verrennt sich die Zeitgeschichtsschreibung in ihrer Einäugigkeit in verschiedene Sackgassen. Eine Welt, in der die Öffentlichkeit in Hysterie ausbricht, wenn man Dinge diskutiert, wodurch die politische Rechte vermeintlich unterstützt oder ihr doch genutzt wird, ist meiner Meinung nach schwer erkrankt. Das hat nichts mehr mit einem demokratischen Diskurs gemein, sondern trägt starke Merkmale totalitärer Gleichschaltung der veröffentlichten Meinung und damit des Denkens der Menschen.

Z: Gut, ich meinte ja auch nicht die Rechte allgemein, sondern die Rechtsextremisten.

G: So leicht entkommen Sie mir nicht! Ihre vorige Wortwahl wäre zu entschuldigen, wenn es die Ausnahme wäre. Allerdings ist es mittlerweile allgemeiner Brauch, wie zum Beispiel die Parole 'Rock gegen Rechts', zeigt, die Ende 1992 die Runde machte. In der Öffentlichkeit wird mit dieser Propaganda alles, was rechts der Mitte ist, gleich mit erschlagen. Und wer definiert bitte schön, wo die Mitte ist?

Aber gut, konzentrieren wie uns auf die Rechtsextremisten. Angenommen, Sie hätten recht. Was schlagen Sie dann vor? Wollen Sie das Recht auf freie, sachliche Meinungsäußerung und die Freiheit der Wissenschaft einschränken, um einen möglichen Mißbrauch irgendeiner Meinungsäußerung oder eines Forschungsergebnisses zu verhindern? Wollen Sie also das eine Grundrecht abschaffen, um vielleicht ein anderes zu schützen? Und welches glauben Sie damit zu schützen?

Z: …

G: Sie begeben sich hier schnurstracks auf den Pfad der Aushöhlung unserer Grundrechte. Wer bestimmt denn dann letztlich, welche Äußerung erlaubt ist und welche nicht? Wer bestimmt, was irgendwann einmal mißbraucht werden könnte und was nicht? Sie würden mit einer solchen Änderung der Rechtsauffassung aus unseren Grundrechten reine Gummiparagraphen machen, die jedem Machthaber zur freien Manipulation offenstehen!

Angenommen, die hier von mir vorgebrachten Dinge stimmten, was sich nur in einem 1angen öffentlichen und sachlichen Diskurs herausfinden ließe. Welches Argument können Sie anführen, das es einleuchtend erscheinen läßt, diese mögliche Wahrheit zu verbieten? Kann es überhaupt ein einziges Argument geben, eine Lüge auf Dauer zu rechtfertigen?

Z: Sie bewegen sich, wie Sie ausgeführt haben, mit dieser Vorlesung am Rande der Legalität dessen, was man äußern darf. Verbietet es sich nicht für einen gesetzestreuen Bürger, sich in der Nähe des Verbotenen zu bewegen?

G: Eine Demokratie kann nur dann funktionieren, wenn jeder Bürger kritisch Anteil nimmt an dem, was politisch in seinem Staat vorgeht. Ich habe in der Vorlesung ausgeführt, daß selbst nach Meinung eines Professors für Polizeirecht unser Staat drauf und dran ist, die demokratischen Grundrechte unzulässig einzuschränken. Wie soll man Ihrer Meinung nach darauf reagieren? Wenn Sie sich immer nur fern der Grenzen der Legalität aufhalten, werden Sie diese Entwicklung niemals bremsen geschweige denn umkehren können. Wer die Finger in offene Wunden legt, fügt dabei zwangsläufig Schmerzen zu, anders geht es nun einmal nicht.

Ich möchte hier aber nochmals ausführen, worum es eigentlich geht. Ich habe während dieses Vortrages nichts anderes getan, als seriöse Quellen zu zitieren und vor allem technische und naturwissenschaftliche Schlußfolgerungen zu ziehen. Dies bewegt sich zweifellos im Rahmen der Grundrechte und verletzt kein Grundrecht eines Dritten. Nun kommt die Staatsgewalt daher und meint, daß ich damit nahe daran bin, andere zu verleumden bzw. zu verunglimpfen oder Dritte zu diesen Straftaten anzustiften. Mit welchem Recht wird hier ein Strafrecht in seiner Bedeutung über ein Grundrecht erhoben? Mit der Begründung, man würde die Würde der Personen einer gesellschaftlichen Gruppe bestimmten Bekenntnisses verletzen, also den Artikel I des Grundgesetzes. Das hieße also, daß das Berichten über mögliche wahre wissenschaftliche Zusammenhänge die Würde anderer verletzte. Kann die Wahrheit andere Menschen verletzen?

Ich meine, daß es sich hier um einen Verfassungskonflikt handelt, bei dem die Grundrechte bestimmter Personengruppen so weit ausgeweitet werden, daß andere Personengruppen in ihren Grundrechten unzulässig eingeschränkt werden. Wenn dies meine wissenschaftlich und seriös begründete Meinung als demokratischer Staatsbürger ist, so bin ich es meinen staatsbürgerlichen Pflichten sogar schuldig, auf diese Gefährdung unserer Grundrechte aufmerksam zu machen. In dem Sinne stehe nicht ich am Rande der Legalität, sondern unser Staat begibt sich hier auf ein Gebiet, das nicht mehr gänzlich mit der UN-Menschenrechtskonvention übereinstimmt.

Ich beziehe mich daher hier auf das Menschenrecht der freien Meinungsäußerung. Das in der Satzung der Vereinten Nationen festgelegte Menschenrecht bricht bekanntlich auch unsere Verfassung!

Z: Ich habe sicherlich nichts gegen ein gesundes Nationalbewußtsein. Insofern vertrete ich vielleicht sogar auch Werte, die man als rechts bezeichnet. Ich halte aber eine derartige Vorlesung, wie Sie sie hier halten, für vollkommen kontraproduktiv. Wer das Wohl unseres Vaterlandes mehren möchte und sein Ansehen in der Welt stärken will, der kann unmöglich wollen, daß durch solche Vorlesungen ein schlechtes Bild auf unser Land fällt. Schließlich erreicht man damit doch nur eins: Man gibt den Nazis Argumente, um ihre menschenfeindliche Politik zu propagieren. Man lockt die braunen Ratten geradezu mit solchen Aussagen aus den Löchern. Dies kann angesichts gerade der ausländerfeindlichen Ausschreitungen im Herbst 1992 überhaupt nicht in unserem Interesse liegen.

G: Ihren Patriotismus in allen Ehren. Aber bedenken Sie folgendes: Alles das, was ich hier vorgetragen habe, ist zum großen Teil nicht neu. Es ist auch bei denen, die Sie als »braune Ratten« bezeichnen, nicht unbekannt. Was würde also passieren, wenn ich Ihren Rat befolgen würde und diese Vorlesungen nicht halten würde. Meinen Sie im Ernst, daß die 'Nazis', wer auch immer das ist, das Thema lassen würden? Übrigens zeugt diese Ihre Wortwahl von einer menschenfeindlichen Einstellung. Diese Sprache entspricht der, die den Nationalsozialisten vorgeworfen wird. Ich bitte Sie daher, sich in Ihrer Wortwahl zu mäßigen! Meinen Sie nicht auch, daß es auch unter diesen Personen intelligente Physiker, Chemiker, Ingenieure, Historiker und Juristen gibt, die sich des Themas annehmen werden? Und tatsächlich ist dies der Fall, diese Personen kamen und kommen auch ohne meine Hilfe zu den Erkenntnissen, die ich hier vortrug. Ihrer Meinung nach soll man dieses Thema also diesem Personenkreis als Monopol überlassen und sich damit nicht beschäftigen. Was glauben Sie, was passiert, wenn diese Menschen mit ihren Erkenntnissen und Schlußfolgerungen recht haben? Werden sie still halten und nur die reine wissenschaftliche Erkenntnis vortragen? Oder werden Sie diese Erkenntnisse nicht vielmehr für ihre politischen Zwecke einsetzen, welche das auch immer sind? Wie wollen Sie dann eigentlich Herrn Müller von nebenan, der zufällig von diesen Dingen Wind bekommen hat, erklären, daß unsereins dieses Thema meidet? Sie würden also nicht nur denen das Thema als monopolistische Argumentationswaffe überlassen, die zu bekämpfen Sie vorgeben. Sie würden außerdem in der Bevölkerung die Frage provozieren, warum Sie eigentlich die Diskussion scheuen. Dies wäre für die unbefangene Bevölkerung doch nur ein Zeichen dafür, daß Sie etwas zu verbergen haben, und das mittelbare Eingeständnis, daß sie unrecht haben.

Wenn Sie den Mißbrauch wissenschaftlicher Erkenntnis verhindern wollen, so ist es vollkommen kontraproduktiv, die wissenschaftliche Auseinandersetzung unterbinden zu wollen. Wenn die Wissenschaftsgeschichte eines bewiesen hat, dann ist es die Tatsache, daß man den Fortgang wissenschaftlicher Erkenntnis nicht aufhalten kann. Wenn es nicht gelingt, die Thesen der Revisionisten in einer offenen und ehrlichen Diskussion zu widerlegen, dann muß man dafür sorgen, daß man dieses Feld selber beackert und die Früchte in die eigene politische Scheuer fahrt. Anders läßt sich ein potentieller Mißbrauch nicht verhindern.

Auch die Unterdrückung der Diskussion ungewünschter Themen ist letztlich der Grund dafür, warum die Bevölkerung in totalitären Staaten das Vertrauen in ihren Staat vollkommen verliert. Wenn wir also totalitäre Entwicklungen unseres Staates verhindern wollen, sind wir verpflichtet, Tabuthemen auf sachliche Weise zu thematisieren und in den Dienst der Demokratie zu stellen, um ihrem Mißbrauch vorzubeugen.

Z: Nach Ihrem Vortrag könnte man den Eindruck haben, daß doch offenbar damals in den KZs alles gar nicht so schlimm war und daß die Menschen alle von allein gestorben sind…

G: Wenn es die Massenvernichtung nicht nach den behandelten Methoden oder nicht in dem Maße, wie bisher angenommen, gegeben haben sollte, dann wäre dieses Kapitel deutscher Zeitgeschichte in der Tat nicht so gewesen, wie bisher dargestellt. Das heißt natürlich nicht, daß es nicht doch schlimm genug gewesen wäre. 'Nicht so schlimm' ist eine vergleichende Aussage, keine absolute. Ich habe bei der Diskussion der Toten des KZs Dachau (Abschnitt 4.9) sehr wohl darauf hingewiesen, daß die vor allem gegen Ende des Krieges anfallenden Toten in den Lagern letztlich zumindest teilweise auf die völkerrechtswidrige Inhaftierung politisch oder rassisch Verfolgter zurückgingen. Der Vorwurf, die Häftlinge seien alle 'von alleine' gestorben, trifft mich daher nicht.

Z: Ich halte es für absolut unangebracht, hier in eine Seelenzählerei zu verfallen. Wenn nur einer in den KZs umgekommen ist, so ist dies schon schlimm genug.

G: Natürlich, da sind wir uns durchaus einig. Und ich freue mich, daß Sie nichts von der Seelenzählerei halten. Ich frage mich dann bloß, warum man von offizieller Seite dann krampfhaft darauf besteht, daß es 6 Millionen jüdische Opfer gewesen sein sollen. Wenn es wirklich nicht darauf ankommt, wie viele es waren, dann dürfte man aus der Zahl kein Dogma, ja kein Symbol machen. Außerdem meine ich, daß es nicht auf die rassische Zugehörigkeit oder auf die Konfession des Gemordeten ankommen darf. Von daher müßten alle völkerrechtswidrigen Toten des Zweiten Weltkrieges gleich behandelt werden, also auch die Opfer des alliierten Luftbombardements, der Vertreibung und der alliierten Lager nach dem Krieg.

Z: Aber das kann man doch nicht vergleichen. Schließlich sind das Folgen des von Deutschland begonnenen Krieges.

G: Ich machte hier keine Kriegsschulddiskussion beginnen[17]. Selbst wenn Hitler vorsätzlich den Krieg vom Zaun gebrochen hat: Soll das eine Rechtfertigung dafür sein, daß die Feindmächte des Reiches während und nach dem Krieg viele Millionen unschuldiger deutscher Zivilpersonen abschlachteten? Welche Logik steht dahinter?

Z: Wenn ich mich recht erinnere, so sind bis auf das Krematorium II in Birkenau alle anderen Gebäude, in denen sich Gaskammern befunden haben sollen, fast vollständig zerstört. Dann kann man aber doch bezüglich dieser Gebäude keine zwingenden Schlußfolgerungen ziehen, ob dort vergast worden ist oder nicht. Das gleiche gilt dann sinngemäß auch für die anderen Vernichtungslager, die dem Erdboden gleichgemacht wurden. Es ist also nicht auszuschließen, daß es dort Massentötungen gegeben hat. Sollte man das nicht sagen?

G: Ich habe an vielen Stellen meiner Vorlesung ausgeführt, wo man welche Schlußfolgerungen ziehen kann und wo nicht. Ich denke, daß auch diese Gesichtspunkte berücksichtigt wurden. Aber lassen Sie mich diese Frage etwas anders beantworten. Ich habe schon erwähnt, daß es in dieser Frage heute so ist, daß man nicht etwa einen Straftatbestand beweisen muß, damit es ihn gegeben hat, sondern daß es ihn nur dann nicht gab, wenn man ihn gezielt widerlegt hat. Es liegt in der Natur unserer Welt, daß man nicht alles widerlegen kann.

Ihre Frage deutet aber einen sehr erstaunlichen psychologischen Komplex an, der sich tief in unserer Seele festgefressen hat. Sie scheinen geradezu darüber froh zu sein, daß es bisher nicht möglich war, alle bislang berichteten Vorgänge des Massenmordes zu widerlegen.

Nun sollte eigentlich jeder Mensch froh sein, wenn er erfährt, daß bei einem großen Unglück oder Massaker nicht etwa Tausende von Menschen umkamen, sondern daß es nur wenige waren, oder daß diese Meldung sogar eine Ente war. Besonders aber die Angehörigen sollten vor Freude überquillen.

Hier beobachten wir ein ganz anderes Phänomen. Die Menschen, und hier ganz besonders die Angehörigen der Opfer, klammem sich geradezu daran, daß es genau dieses und kein anderes Massaker im Zweiten Weltkrieg gegeben hat. Ich möchte mich hier nicht über die Beweggründe der Angehörigen auslassen, da dieses Pflaster allzu heiß ist. Aber selbst bei den Angehörigen der vermeintlichen Mörder will man nicht einmal einen Gedanken an eine mögliche Entlastung zulassen. Die Gründe sind sicher vielfältig und bedürfen erst einer näheren psychologischen Untersuchung. Einige versuche ich aufzuzählen:

- Werden gewisse Dinge der Zeitgeschichte grundlegend revidiert, so kann das eigene Weltbild einen Knacks bekommen, in dem man es sich bequem gemacht hat und in dem man sich auskennt. Diese enorme mentale Verunsicherung versucht man zu vermeiden;

- gesteht man sich ein, daß man früher belogen worden ist und es nicht merkte, so stellt man sich selber ein Armutszeugnis aus. Diese Selbstbezichtigung versucht man zu umgehen;

- wenn einem die Erkenntnis schwant, daß gewisse historische Aussagen Lügen sein könnten, so sieht man sich auf eine Ebene mit denen gestellt, die man bisher pauschal als 'Nazis', 'Braune Ratten' 'Rechtsextremisten' und 'Verrückte' beschimpft hat. Diese Gleichsetzung versucht man um jeden Preis zu vermeiden, und sei es, daß man sich gegen diese Einsichten wehrt. Dies ist übrigens ein großer Erfolg der Verleumdungspropaganda gegen den Revisionismus;

- schließlich ist es nur die Sache sehr weniger Menschen, sich gegen die übermächtige veröffentlichte Meinung zu stellen und sich einer ständigen Anfeindung seitens ihrer Umwelt auszusetzen.

Z: Wäre es nicht angebracht gewesen, bei der Behandlung dieses Themas eine Stellungnahme abzugeben, in der man auf die unmenschliche Ideologie und die Untaten des Dritten Reiches hinweist und sich von diesen distanziert?

G: Sie meinen so eine Art Canossa-Gang für den Zeitgeist. Es steht jedem frei, dieses antifaschistische Ritual ähnlich dem Pawlowschen Reflex durchzuführen. Ich halte nicht sonderlich viel von solchen Betroffenheitsritualen, zumal nur wenige wirklich wissen, wovon sie eigentlich sprechen. Auch ich muß Ihnen gestehen, daß ich mich mit der Ideologie des Nationalsozialismus und mit dem Alltag im Dritten Reich nur oberflächlich beschäftigt habe, so daß ich mir eigentlich keine Kompetenz zusprechen kann, hierüber ein Urteil zu sprechen. Wenn Sie so wollen, verlasse ich mich in meinem Gesamturteil über das Dritte Reich im allgemeinen schon auf das, was man durch die Medien erfährt. Ich halte das aber nicht für besonders objektiv.

Ich glaube aber, daß ich durch die Darstellung der Tatsache von Inhaftierungen politischer, rassischer und religiöser Minderheiten klar genug gezeigt habe, was ich von solchen Methoden und entsprechend von solchen Staaten halte.

Z: Warum halten Sie diese Vorlesungen?

G: Ich bin zu dem Thema nicht durch Vorsatz, sondern durch reinen Zufall gekommen. Vor etwa zehn Jahren hatte ich meine erste Diskussion zu diesem Thema mit einem Nationaldemokraten. Seine Art der Diskussion hat mich aber abgestoßen, da er darauf beharrte, daß es 'nur' 3 statt 6 Millionen gewesen seien. Eine derartige Zahlenspielerei erschien mir widerwärtig, da dies nichts an der Sache selber änderte. Vor fünf Jahren schließlich schenkte mir ein Freund und Mitglied der FDP Rassiniers Buch Was ist Wahrheit? Erst durch die Lektüre dieses wirklich beeindruckenden Buches und durch die offene Diskussion mit diesem liberalen Freund erhielt ich einen seriösen Zugang zum Thema. Übrigens ist es auch heute allein die FDP, die sich in ihren Seminaren auch diesem umstrittenen Thema zuwendet und dazu auch Revisionisten zu Wort kommen läßt[18]. Es gibt also in dieser Partei wirklich freiheitlich gesonnene Menschen. Meine eigene Tätigkeit setzte dann nach Erscheinen des Leuchter-Reports ein. Getrieben werde ich dabei vor allem von der Einsicht, daß man dieses inzwischen sehr gründlich ausgearbeitete Thema nicht irgendwelchen Verrückten überlassen darf, sondern auf eine seriöse Grundlage stellen muß.

Z: Unterliegen Sie nicht der Gefahr, bei Ihrer Beschäftigung Wunschergebnisse zu produzieren?

G: Gänzlich kann sich natürlich kein Wissenschaftler davon frei machen, zumal wir auch nur Menschen sind. Ich versuche allerdings mein Bestes zu geben, daß mir dieser Fehler nicht unterläuft. Schließlich würde ich mich damit nur selber belügen und mir selbst am meisten schaden. Das dürfte für mich Antrieb genug sein, hier keine Wunschergebnisse zu produzieren.

Übrigens ist es ein oftmals gegen die Revisionisten erhobener Vorwurf, daß sie mit ihren Forschungsergebnissen nur auf Sensationshascherei und finanzielle Gewinne aus seien. Sieht man sich aber das persönliche Schicksal der Revisionisten an, so erweist sich, daß der Beginn einer publizistischen oder sonstigen öffentlichen revisionistischen Tätigkeit in der Regel der Beginn des wirtschaftlichen Ruins und der Ausgrenzung aus der Gesellschaft ist. Tatsächlich ist es wohl eher so, daß viele Menschen, darunter auch viele idealistische Akademiker, trotz ihrer Ausgrenzung und ihres wirtschaftlichen Ruins, gefolgt meist von zerrütteten Ehen und Familien, bei ihrer Meinung und ihrer Tätigkeit bleiben. Im übrigen möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß das Vertreten einer gewissen These, die eine Wunschvorstellung sein mag, von sich aus noch nicht unwissenschaftlich ist. Vielmehr wünscht sich natürlich jeder Forscher, daß er recht habe, und versucht, dies mit dem Einsatz aller seiner wissenschaftlichen Energie zu beweisen. Dieses konkurrierende Spiel von These und Gegenthese, jedesmal beruhend auf einer individuellen Vorstellung eines Forschers von der Realität, ist gerade das Herz wissenschaftlicher Wahrheitsfindung. Erst dieses auch emotional getragene Engagement des Forschers führt zusammen mit dem natürlichen Neugier- und Spieltrieb zur Ausweitung unseres Erkenntnishorizontes. Erst wenn ein Forscher seine These mit gefälschten oder verfälschten Beweisen zu untermauern sucht, wird die Sache unwissenschaftlich. Hier haben wir aber den Umstand, daß die Diskussion der revisionistischen Thesen mit staatlicher Gewalt verhindert wird und die etablierte Geschichtswissenschaft sich auch abseits des Holocausts vorwerfen lassen muß, über Jahrzehnte mit einer Unmenge gefälschter Beweise gearbeitet zu haben. Wer produziert hier also Wunschergebnisse?

Z: Ist es angebracht, vor dem Hintergrund der brennenden Asylantenheime solche Vorlesungen zu halten?

G: Ich sehe da keinen Zusammenhang. Können Sie mir auf die Sprünge helfen?

Z: Es sind doch gerade jene politischen Kräfte, die sich durch solche Vorlesungen in ihren Ansichten bestätigt fühlen und dann noch stärker um sich schlagen.

G: Ich weiß nicht, welche politischen Ansichten diese randalierenden Jugendlichen haben. Sicherlich aber sind dies nicht die Menschen, die sich mit historischen Problemen auseinandersetzen. Das Totschlag-Wort 'Rechtsradikale' scheint mir die Sache hier nur schlecht zu umreißen. Mir scheint, daß viele dieser jungen Menschen aus Trotz sich oberflächlich die Ideologie zu eigen machen, die von der Gesellschaft als absolut böse angesehen wird. Vielleicht sollte man diesen Menschen klar machen, daß ihr Verhalten im Dritten Reich ganz schnell dazu geführt hätte, daß sie in Arbeits- und Konzentrationslagern gelandet wären.

Ansonsten kann ich nur wiederholen, was ich bereits ausgeführt habe: Die Diskussion über den Holocaust ist bisher praktisch ein Monopol in politisch Kreisen weit rechts der Mitte. Wem dies nicht gefällt, der sollte sie aus dieser Ecke herausholen und versachlichen. Nur so kann Schaden abgewendet werden. Auch eine zeitweilige Unterdrückung kann bei dem momentanen Stand der Diskussion nicht mehr gelingen. Ich meine, Ihnen an Hand vieler Beispiele in der ersten Vorlesung deutlich gezeigt zu haben, daß die Diskussion schon viel zu weit in das bürgerliche und das seriöse wissenschaftliche Lager eingebrochen ist. Jetzt zu versuchen, Dämme gegen die Wahrheit zu errichten, hieße Wasser ins zornige Ölfeuer zu gießen mit der Gefahr von Explosionen. Zu viele Menschen wissen schon, daß hier etwas im Busch ist. Wenn das Vertrauen in unsere Politiker, ja in die Demokratie nicht vollends dahinschwinden soll, muß dieses Thema ohne Strafandrohungen offen und ehrlich diskutiert werden können. Staatliche Gewaltmaßnahmen erreichen nur das Gegenteil. Ich machte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß sich selbst liberale Politiker angesichts dieses totalitären Verhaltens unseres Staates zu Verzweiflungsaufrufen genötigt sehen. Ich erwähnte vorhin, daß die FDP in ihren Seminaren bisher auch der Diskussion über dieses Thema Platz eingeräumt hat. Nachdem allerdings der dort aufgetretene Revisionist, ein seriöser Schweizer Staatsbürger, in Nürnberg zu einer Geldstrafe von DM 4800.- verurteilt worden war[18], konnte der Leiter dieses Seminars, G. Batz (B), nicht anders, als ein Rundschreiben an die Teilnehmer dieses Seminars mit folgendem Inhalt zu verschicken[19]:

B: »Das Ende der Argumentationskultur in der Bundesrepublik ist gekommen. Selbst die Diskussion über und die Widerlegung rechtsradikalen Gedankenguts ist jetzt nicht mehr erlaubt. Eine Tagung, wie das Seminar über den Revisionismusstreit, die eindeutig der Widerlegung rechtsradikaler Thesen dienen sollte, kann künftig nirgendwo mehr stattfinden. Wenn sie niemand mehr widerlegen darf, ohne dem Vorwurf ausgesetzt sein, das Andenken Verstorbener zu verunglimpfen, dann können sich die Neonazithesen in der Bevölkerung erst richtig festsetzen, da ja niemand mehr da ist, der widerspricht.«

G: Dies ist für wahr eine Bankrott-Erklärung für den freiheitlichsten Staat deutscher Geschichte, ausgestellt von einem durch und durch liberalen Menschen. Nun mögen Sie die Gefahr erkennen, in die wir uns begeben, wenn wir dieses Tabu weiterhin pflegen. Wir liefern unsere Jugend an die aus, vor denen wir sie zu schützen vorgeben.


6.8. Anmerkungen

  1. G. Werle, »Der Holocaust als Gegenstand der bundesdeutschen Strafjustiz«, NJW 1992, S. 2529-2535.
  2. J. Barron, KGB, Scherz-Verlag, München 1974, S. 219 ff.; A. von Thadden, Die verfemte Rechte, K. W. Schütz-Verlag, Pr. Oldendorf 1974, S. 93-128, insbes. S. 104; H. Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Heft 3, Grabert-Verlag, Tübingen 1992, S. 48 ff.
  3. G. Wisnewski, W. Landgraeber. E. Sieker, Das RAF-Phantom, Knaur, München 1992.
  4. E. Mußmann, »Die Polizei im Wandel der Zeit«, Vortragsveranstaltung, Stuttgart, 19. 1. 1993.
  5. M. H. Forbes, Feindstaatentlauseln, Viermächteverantwortung und Deutsche Frage, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1983.
  6. Der Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Menschenrechte, Bürgerrechte, Staatsverfassung, F. Kamp, Bochum 41985.
  7. Siehe dazu den Kommentar in K.-H. Seifert, D. Hömig (Hg.), Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 21985, S. 603f.
  8. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.9.1990.
  9. Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Schreiben vom 20. 3. 1981, Az. 238-3611/81 -Ib, Klaß an R. Heuschneider.
  10. Siehe dazu z. B. den Essay des Italieners A. Bolaffi, »Der herbeigeredete Feind«, in Der Spiegel 51/1992, S. 28f.
  11. Das Freie Forum 1990, Nr. 4, S. 12; vgl. auch die Tagespresse vom 17.11.1990.
  12. K. Kunze, »Exklusivität deutscher Verbrechen als Staatsräson? Die Justiz und die 'historische Wahrheit'«, Junge Freiheit, Juli/August 1991, S.13.
  13. Siehe auch: A. Ponsonby, Absichtliche Lügen in Kriegszeiten, Buchkreis für Gesinnung und Aufbau, Seeheim 1967; englisches Original: Falsehood in Wartime, London 1928.
  14. Siehe z. B. in E. Howe, Die Schwarze Propaganda, Beck, München 1983; englisches Original: The Black Garne, London 1982.
  15. E. Kogon, H. Langbein, A. Rückerl et al., Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, S. Fischer-Verlag, Frankfurt 1983, S. 81 ff.; W. Stäglich, U. Walendy, »NS-Bewältigung«, in Historische Tatsachen Nr. 5, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1979, S. 29ff.; I. Weckert, »'Massentötungen' oder Desinformation?«, in Historische Tatsachen Nr. 24, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1985, S. 23ff.
  16. F. W. Grimm, Politische Justiz, die Krankheit unserer Zeit, Scheur, Bonn 1953, S. 146-148; ebenso in F. Grimm, Mit offenem Visier, Druffel-Verlag, Leoni 1961, S. 248 f.
  17. Siehe hierzu z. B. die revisionistischen Standpunkte in: D. Kunert, Ein Weltkrieg wird programmiert, Ullstein, Frankfurt 1986; D. L. Hoggan, Der erzwungene Krieg, Grabert, Tübingen 141990;
  18. Seminar der Thomas-Dehler-Stiftung, »Der Revisionismusstreit - neue Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft im Widerstreit«, 20.-22. 9. 1991, Nürnberg-Fischbach. Der vortragende Revisionist, der Schweizer A. Vogt, wurde übrigens am 11. Februar 1993 in Nürnberg wegen Beleidigung u.a. zu einer Geldstrafe von DM 4800,- verurteilt. Selbst der Vorsitzende der liberalen bayerischen Th.-Dehler-Stiftung, G. Meuschel, hat für dieses Urteil kein Verständnis, da es sich um eine sachliche und wissenschaftliche Diskussionsveranstaltung gehandelt habe. Nürnberger Nachrichten, 12.2.1993; Nürnberger Zeitung, 12.2.1993, S. 11.
  19. Rundschreiben des Seminarleiters G. Batz an die Teilnehmer des Seminars über den Revisionismusstreit (Anm. 18) vom 12. 2. 1993.

 


6.9 Anhang

The Daily Telegraph, 22.3.1916
The Daily Telegraph, 25.6.1942

oben: The Daily Telegraph vom 22.3.1916, S. 7: Diese Greuelmeldung über von Deutschen gelieferte Gaskammern zur Menschentötung während des Ersten Weltkrieges ist schon lange als Lüge entlarvt.
unten: The Daily Telegraph vom 25.6.1942, S. 5: Jede Ähnlichkeit mit der Meldung vom Ersten Weltkrieg ist rein zufällig. Diesmal ist die Meldung, so die herrschende Meinung, echt.

 

Response, Vol. 12(1), 1991
Response, The Wiesenthal Center World Report, Spring 1991, Vol. 12, No. 1: »Germans produce Zyklon B in Iraque« und »Iraq's German-made gas chamber«

 


Danksagung

G: Ich würde am Ende dieser Vorlesung gerne denjenigen danken, die mich in meiner Arbeit so selbstlos unterstützt haben. Ich weiß aber, daß das offizielle Erwähnen gewisser Namen den entsprechenden Personen sehr viel Schaden zufügen würde. Ich möchte daher hier darauf verweisen, daß die überaus meisten Personen, die mir unterstützend unter die Arme griffen, in dieser Vorlesungsreihe ohnehin namentlich erwähnt wurden, so daß kaum einem von ihnen Unrecht geschieht, wenn ich es dabei belasse. Diejenigen, die hier nicht namentlich erwähnt wurden, verdienen natürlich genauso meinen Dank. Wäre dieses eine andere Zeit oder nur ein Land, wie es die Vereinigten Staaten von Amerika sind, so könnte ich die ganze lange Liste der Personen und Institutionen aufführen, denen ich zusätzlich zu Dank verpflichtet bin. So aber verbleibe ich mit einem stillen »vergelt's Gott«!

 

Abbildungsnachweis

Grafik 4.1 und Abbildung 2.16 mit freundlicher Genehmigung von R. Faurisson, Vichy, Frankreich;
Abbildungen 2.13, 2.15, 2.20, 2.21, 3.2-3.5 mit freundlicher Genehmigung von R. Kammerer, Frankfurt/Main;
Abbildungen 2.22 und 3.6 mit freundlicher Genehmigung von W. Renz, Landshut;
Graphiken 3.1-3.6, Abbildungen 2.3-2.5, 2.7, 2.8, 2.10, 2.11, 2.14, 2.17, 2.19 und 3.1 mit freundlicher Genehmigung von G. Rudolf, Stuttgart.

 

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