Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 1/2005


BRD hintertreibt Wiedergutmachung für Deutsche

Als Bundeskanzler Schröder zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstandes Polen besuchte, machte der Bund der Vertriebenen Ansprüche gegen Polen geltend. Rudi Pawelka, Chef der Preußischen Treuhand, die die Interessen der vertriebenen Bewohner des nun polnisch besetzten Teils Preußens vertritt, deutete an, er werde sowohl in Deutschland als auch vor dem Europäischen Gerichtshof eine Klage einreichen. Er führte aus, daß Ansprüche nun geltend gemacht werden könnten, da Polen nun ein Mitglied der EU sei (The Washington Times, 10.8.2004). Im Gegenzug verkündete die Warschauerin Izabela Brodacka, sie wolle die erste sein, die die deutsche Regierung auf Entschädigung für ihr Leiden während des Zweiten Weltkrieges verklagt (Bloomberg, 2.9.2004). Kurz danach unterzeichneten Polen und die BRD einen Vertrag, der es Angehörigen beider Nationen unmöglich macht, gegeneinander Klagen in bezug auf den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen einzureichen.

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Zigeuner verklagen IBM auf 12 Mrd. Dollar

Zigeunerorganisationen haben vor einem Schweizer Gericht eine Klage auf 12 Mrd. Dollar Schadensersatz gegen IBM eingereicht, weil das von IBM vor dem Krieg an Deutschland verkaufte Lochkartensystem den angeblichen Mord an den Zigeunern im Zweiten Weltkrieg erleichtert habe. IBM hat die Abweisung der Klage mit der Begründung beantragt, IBM habe während des Krieges keine Kontrolle über seine deutsche Zweigstelle gehabt. Die Klage ergab sich aus den Behauptungen von Irwin Black in seinem im Jahr 2001 veröffentlichten Buch IBM and the Holocaust. Demnach habe IBM die NS-Regierung mit damals modernen Anlagen und Programmen ausgestattet, um die »Holocaust Bürokratie« zu automatisieren. (IT News, 6.9.2004)

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Jüdische Studenten in Auschwitz kritisiert

Drei französische Männern haben einer Gruppe von Universitätsstudenten aus Israel, Polen und den USA während deren Besuch im Lager Auschwitz vorgeworfen, Auschwitz als Werkzeug zur Verbreitung pro-israelischer Propaganda zu gebrauchen. Die Jerusalem Post bezeichnet dies als eine Attacke. (Jerusalem Post, 11.8.2004)

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Museen in Treblinka, Chelmno und Sobibor

Yad Vashem und die polnische Regierung werden auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers Treblinka ein Museum errichten. Es wird behauptet, daß dort 870.000 Menschen ermordet worden seien. Ähnliche Museen

werden auch auf dem Gelände der ehemaligen Lager Chelmno und Sobibor errichtet werden.

Die Kontroverse über den Text einer Erinnerungstafel zum Gedenken an die von ihren polnischen Mitbürgern ermordeten Juden von Jedwabne ist immer noch nicht beigelegt. Ein unlängst veröffentlichtes Buch hatte dargelegt, daß die Opfer nicht, wie bisher geglaubt, von den deutschen Besatzern, sondern von Polen ermordet worden waren. Dies rief eine Kontroverse in Polen hervor, die sich bisher immer nur selbst als Opfer gesehen haben. (J.T. Gross, Neighbors, Princeton University Press, 2001; Jerusalem Post, 20.8.2004)

Für revisionistische Betrachtungen dieser Lager vgl.: www.vho.org/D/Treblinka; www.vho.org/D/b

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Keine Jagd auf »Kriegsverbrecher« in Schweden

In einem nie dagewesenen Akt von Zivilcourage beschloß die schwedische Regierung, ihre Akten über den Zweiten Weltkrieg nicht den Menschenjägern zugänglich zu machen, die greise Veteranen deshalb verfolgen, weil sie während des Krieges gegen die Sowjetunion kämpften. Die zumeist jüdischen Kopfjäger verdächtigen diese Menschen, in zumeist erfundene Holocaust-Verbrechen verwickelt gewesen zu sein. (Jerusalem Post, 15.8.2004).

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US-Staatsbürgerschaft aberkannt

Dem 84 Jahre alten Joseph Wittje aus Bensenville, Illinois, wurde vom US-Justizministerium die US-Staatsbürgerschaft aberkannt, weil ihm vorgeworfen wird, Mitglied eines Waffen-SS-Bataillons gewesen zu sein, das auch Wachen für das Lager Sachsenhausen gestellt hat. Da die Waffen-SS eine feindliche Truppe gewesen sei, sei die Zuerkennung der US-Staatsbürgerschaft 1959 unrechtmäßig erfolgt. (AP, 28.8.2004)

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Kroatien zerstört Denkmäler auf Befehl der EU

In einem Versuch, den europäischen Bürokraten zu gefallen, damit diese dem Beitrittsgesuch Kroatiens zur EU zustimmen, hat Kroatien seine erste »Entnazifizierung« seit der Unabhängigkeit des Landes anno 1991 durchgeführt. Unter schwerem Polizeischutz wurden zwei Erinnerungstafeln entfernt, die dem Andenken zweier Politiker des Zweiten Weltkrieges gewidmet waren: die eine für Mile Budak, den damaligen Erziehungsminister, und die andere für Jure Francetic, damals der Kopf der Ustascha-Verbände und Gründer der Schwarzen Legion. Nur wenige Kroaten schämen sich für das damalige Bündnis mit Hitler. Einige Kroaten weinten, als die Tafeln entfernt wurden. Kroatien bereitet zudem die Einführung eines Gesetzes vor, daß die Förderung aller totalitärer Ideologien verbietet, einschließlich Kommunismus und Faschismus. (Daily Telegraph, 28.8.2004)

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Estnischer Bürgermeister schreibt revisionistisches Buch

Tiit Madisson, Bürgermeister der Stadt Lihula in Estland, hat ein Buch des Titels Neue Weltordnung verfaßt, in dem er behauptet, Juden und Freimaurer hätten Hitler an die Macht gebracht, Hitler und einige seiner führenden Politiker seien Juden gewesen, daß es während des Krieges keinen Massenmord an Juden gegeben habe und daß die wenigen Juden, die in den Lagern umkamen, an Krankheiten starben, nicht aber an Giftgas. Er behauptet auch, daß die Freimaurer bis heute Estland beherrschen.. (Postimees und Meie Maa, 7.9.2004)

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Anti-jüdische Schriften in Pariser Zentralbücherei

In der öffentlichen Zentralbücherei in Paris wurde jüngst ein Dutzend Bücher über die Dreyfus-Affäre und rechtliche Aspekte mit einem Stempel mit dem Text »Gegen die jüdische Mafia und jüdischen Rassismus« samt Adressen einer revisionistischen und einer islamischen Webseite versehen. Angeblich seien die Bücher dadurch ruiniert.(Jerusalem Post, 26.8.2004)

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Aufsehen wegen Buchenwald-Souvenirs

Die Bauhaus-Universität in Weimar begann jüngst mit der Herstellung von Konzentrationslager-Souvenirs – bisher ein Tabuthema. Die Idee ergab sich aus dem Buchenwald-Denkmal, in dem bisher lediglich Bücher und Postkarten angeboten wurden. Touristen, die die Stadt von Goethe und Schiller besuchen, können sich ab sofort auf die Jagd nach KZ-Souvenirs des ehemaligen Lagers Buchenwald machen. (New York Times, 16.9.2004)

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Langeweile als Waffe gegen »Haß«

In einem Versuch, Frankreichs wachsenden Anti-Judaismus zu bekämpfen wird Claude Lanzmanns 9-Stunden-Film Shoah von 1985auf DVD gebrannt allen 5.500 Gymnasien Frankreichs zur Verfügung gestellt (Ha’aretz, 15.9.2004) Die Verbreitung jüdischer Propaganda wird die Feindschaft gegenüber den Juden freilich nur vergrößern. Aber das ist womöglich genau, was Lanzmann und seine Freunde bezwecken.

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Juden verurteilen Flicks Berliner Kunstschau

»Blutgeld« empörten sich jüdische Organisationen, als Friedrich Christian Flicks Kunstsammlung in Berlin eröffnet wurde, finanziert vor allem vom Geld seiner Vorfahren. Flick ist der Enkel von Friedrich Flick, dem ehemaligen Waffenfabrikanten und Stahlmagnaten, der die Wehrmacht ausrüstete. Friedrich Christian verbieten sich aber jegliches Bußgehabe: »Meine Opa hatte

Zwangsarbeiter in seiner Firma. Das war ungerecht, aber er wurde dafür verurteilt. Das war gerecht. Ich glaube nicht, daß man Schuld erben kann. Sehr wohl aber Verantwortung.« (West Australian, 22.9.2004) Über den Geschmack des Millionenerben hat sich niemand empört.

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Israel erläßt weltweites Holocaust-Leugnungsgesetz

Der Knesset hat am 20.7.2004 einstimmig ein Gesetz angenommen, das ein Leugnen des Holocaust zu einem Verbrechen macht, das von Israel verfolgt wird, selbst wenn es außerhalb Israels begangen wird. Das Gesetz erlaubt, Auslieferungsanträge für Revisionisten gegenüber allen Staaten der Welt zu stellen. Auslöser des Gesetzes waren die revisionistischen Ansichten des vormaligen palästinensischen Premierministers Mahmoud Abbas (Abu Mazen), der in seiner Doktorarbeit vor 20 Jahren geschrieben hatte, im Krieg seien weniger als eine Million Juden umgekommen. Das Gesetz hat allerdings nur symbolischen Wert, da Staaten, die selbst solche Gesetze haben, derartige Straftaten selbst verfolgen, und Staaten, die keine solche Gesetze haben, Israels Gesetz nicht anerkennen werden. (Jerusalem Post, 20.7.2004)

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Anti-Rassismus-Gesetz in Australien

Nach den Bundesstaaten New South Wales und Victoria wird nun auch Süd-Australien ein Gesetz einführen, das Antisemitismus und Rassismus verbietet. Das Gesetz entstand auf Initiative der jüdischen B’nai B’rith Anti-Defamation Commission. (Australian Jewish News, 6.8.2004)

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Wal-Mart stoppt Verkauf der Protokolle

Aufgrund jüdischen Druckes hat die größte Einkaufskette der USA, Wal-Mart Inc., sämtliche Exemplare der Protokolle der Weisen von Zion aus dem Sortiment genommen. Die zuvor auf der Webseite von Wal-Mart ausgehängte Beschreibung führte aus: »Wenn die Protokolle echt wären (was niemals wirklich bewiesen werden kann), so würden sie manche von uns veranlassen, ein wachsames Auge auf die Weltpolitik zu werfen.« Sowohl Barnes & Noble als auch Amazon.com, die größten Buchketten der USA, verkaufen die Protokolle, jedoch mit nachdrücklichen Distanzierungen. (Reuters, 4.9.2004)

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AOL führend bei politischer Zensur in den USA

Mitte 2004 wurde das elektronische Nachrichtenblatt der amerikanischen politischen Vereinigung »Mid-East Realities« (MER), die dem zionistischen Imperialismus kritisch gegenübersteht, von AOL nicht mehr weiter-transportiert. Aufgrund von Kundenbeschwerden wurde diese Zensur kurzfristig aufgehoben, dann jedoch wieder durchgeführt. (www.middleeast.org/, 6.10.2004)

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FBI zensiert Indymedia in USA und England

Ende August 2004 wurde eine Liste verschiedener Delegierter des Parteitages der US-Republikaner auf einem Server des Internetanbieters IndyMedia ausgehängt, einschließlich Anschriften und Email-Adressen sowie die Namen der Hotels in New York, in denen die Delegierten während des Parteitages wohnten. Daraufhin wurde auf Initiative des US-Geheimdienstes ein Ermittlungsverfahren gegen IndyMedia eingeleitet. Mit Hilfe einer Genehmigung der britischen Behörden beschlagnahmte das FBI dann in England (!) auf dem Wege der Amtshilfe die Rechner von IndyMedia. Das FBI gab später an, es habe auf Wunsch der Regierungen Italiens und der Schweiz gehandelt. Inzwischen sind die »International Federation of Journalists«, die »Electronic Frontier Foundation» und die US-Bürgerrechtsvereinigung ACLU IndyMedia zu Hilfe geeilt. (Voice In Focus, 12.10.2004)

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Leuchter-Bericht von Rowohlt veröffentlicht

Weil er die Rede des US-Hinrichtungsexperten Fred Leuchter übersetzt hatte, wurde Günter Deckert 1994 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Am 24.9.2004 erstattete Deckert Strafanzeige gegen Rowohlt, weil dieser Verlag in Stephen Trombleys Buch Die Hinrichtungsindustrie (1993) unter dem Kapitel »Missouri« von Seite 124 an den gesamten Leuchter-Bericht abgedruckt hat. Die Strafanzeige Deckerts wurde allerdings abgewiesen, wohl weil es sich bei Rowohlt um einen dezidiert linken Verlag handelt, und die Linken können bekanntlich keine Gedankenverbrechen begehen.

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Virusattacke gegen Holocaust-Propagandisten

Ein neuer Virus benutzt infizierte Computer, damit diese die Webseite »Holocaust History Project« (holocaust-history.org) mit Daten bombardieren und somit lahmlegen. »Holocaust History Project« verleumdet Revisionisten und versucht, diese mit verbogener Logik zu widerlegen (TechWeb News, 30.9.2004).

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UN-Waffeninspekteur: Irak-Inspektion war getürkt

Scott Ritter, UN-Waffeninspektor im Irak zwischen 1991 und 1998, sagt, daß die Inspektionen getürkt waren, um Unsicherheit bezüglich Massenvernichtungswaffen zu erzeugen und um damit die Argumente der USA und Englands für einen Krieg zu stützen. Der Schlußbericht über die falsche Jagd nach Massenvernichtungswaffen im Irak durch die Organisation »Iraq Survey Group« hat auch noch die letzte Glaubwürdigkeit der offiziellen Auffassung zerstört, die von Bush und Blair initiierte Invasion des Irak sei gerechtfertigt gewesen. Ritter:

»Der ISG-Bericht kommt zu dem Schluß, daß alle Massenvernichtungswaffen des Irak im Jahr 1991 zerstört wurden, und daß das gesamte Produktionsprogramm bis 1996 abgebaut worden war.«

Irak sah sich der unmöglichen Forderung gegenüber, einen negativen Beweis zu liefern. Das Inspektionsprogramm mußte daher fehlschlagen. Keiner der Berichte der Inspekteure wurde von den USA oder von England akzeptiert. (Independent, 10.10.2004) Ritter hat zwei Bücher darüber verfaßt: Frontier Justice: Weapons of Mass Destruction and the Bushwhacking of America (Context Books, 2003); Iraq Confidential: The Untold Story of the Intelligence Conspiracy to Undermine the UN and Overthrow Saddam Hussein (zusammen mit Seymour Hersh, Nation Books, 2005).

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USA klassifizieren Staaten nach Judenfreundlichkeit

Der US-Kongreß verabschiedete am 11.10.2004 ein Gesetz, das das US-Außenministerium verpflichtet, einen jährlichen Sonderbericht über die Behandlung von Juden in den Staaten der Welt abzuliefern, obwohl dieses Ministerium bereits einen Sondergesandten für Holocaust-Angelegenheiten hat. (News telegraph, 13.10.2004)

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Israelischer Ex-Premier von Uni verbannt

Zwei Jahre nachdem die kanadische Concordia Universität den israelischen Ex-Premier Netanyahu von ihrem Campus verbannte und daran hinderte, zu ihren Studenten zu sprechen, hat die gleiche Uni nun einen weiteren ehemaligen israelischen Premier verbannt: Ehud Barak. Selbstverständlich bewirkt dies empörte jüdische Proteste – allerdings erregen sich die Redner nicht, wenn eine derartige Verbannungen durch jüdische Initiativen gegen Divid Irving oder gar echte Vollblut-Revisionisten durchgeführt wird (Australian Jewish News, 14.10.2004)

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Bespucken von Kreuzen eine talmudische Pflicht?

Dem armenische Erzbischof in Israel, Nourhan Manougian, gefiel es gar nicht, daß ein jüdischer Theologiestudent während einer Prozession zur Preisung des Heiligen Kreuzes durch die Jerusalemer Altstadt sowohl das Kreuz als auch den Erzbischof bespuckte. Der Erzbischof revanchierte sich, indem er den Student ohrfeigte. In dem sich anschließenden Gerangel zerbrach die Zeremonienmedaille des Erzbischofs aus dem 17. Jahrhundert. Religiöse Juden spucken üblicherweise, wenn sie ein Kreuz sehen, als Zeichen der Verachtung auf den Boden, wie es vom Talmud verlangt wird. Die Armenier, die gleich neben dem jüdischen Viertel der Altstadt leben, leiden mehr unter diesem Phänomen als alle anderen christlichen Gruppen in Jerusalem. »Die israelische Regierung ist antichristlich,« sagt Manougian. Rabbi Michael Melchior (Arbeiterpartei) sagt, das Problem solle durch Erziehung gelöst werden. »Ich erwarte, daß herausragende Personen unter den religiösen und ultra-orthodoxen Gruppen, so wie etwa der Oberrabbi, dieses Phänomen geißeln.« (Ha’aretz, 11.10.2004)

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Stand: 1.2.2005


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