Nachrichten aus der Rubrik „In Kürze“ aus VffG 4/2005

Juden wollen wieder 15 Millionen

Am 12.6.06 begannen in Berlin offizielle Verhandlungen zwischen Regierungsvertretern der BRD und hochrangigen Judenführern über Holocaust-Reparationen. Die jüdische Delegation besteht aus Repräsentanten Israels und europäischer Länder unter Vorsitz von Dr. Israel Singer, dem Präsidenten der Claims Conference, die wiederum die Deutschen in die Pflicht nehmen wollen – diesmal wegen Tausender Überlebender, die alt, krank und – wer hätte das gedacht – bedürftig sind.

Vor zwei Jahren gab die BRD 9 Mio. € Sonderhilfe für bedürftige Überlebende. Bei der jetzigen Gesprächsrunde soll die Summe erneuert und auf 15 Millionen € angehoben werden. Außerdem sollen Juden, die in Frankreich, Holland und Belgien während der NS-Besetzung „überlebt haben“, eine lebenslange Rente bekommen. Solange es auch nur einen einzigen Überlebenden gibt, würden die Gespräche weitergeführt. Singer bemerkte, daß Merkel seit ihrer Wahl eine durchgehend positive Haltung zu der neuen Gesprächsrunde gehabt habe.

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Jüdischer Druck auf Allianz Versicherung

Außerdem hat der World Jewish Congress (WJC) den Druck auf die Allianz AG erhöht, die Ansprüche der Erben von NS-Opfern, die dort versichert waren, schneller zu behandeln. Wie Holocaust-Historiker und Rechtsexperten angeben (!) versicherte die Allianz das KL Auschwitz wie auch andere Lager.

Nach einer Medienkampagne jüdischer Organisationen haben sich die Allianz und vier weitere große Versicherungsgesellschaften 1998 mit einer Vereinbarung verpflichtet, an Erben von Holocaust-Opfer, die dort versichert waren, Entschädigungen zu zahlen. Bis jetzt sind etwa 20.000 Ansprüche geltend gemacht worden, von denen etwa 7000 abgewiesen wurden, weil sie keine Einzelheiten zur Identifizierung der Personen enthielten 1.700 geben nur den Namen des Policeninhabers an, der WJC meint jedoch, dies müßte ausreichen, um die Policen festzustellen!

http://www.haaretz.com/hasen/spages/725805.html oder <http://www.claimscon.org/>

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BRD aktualisiert Liste über Holocaust-Opfer

Berlin, 8.5.06. Staatsminister Bernd Neumann hat – symbolträchtig am Tag der Kapitulation der Wehrmacht – die zweite Auflage des „Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das vom Bundesarchiv erstellte Gedenkbuch wurde mit den Daten von Juden aus Mittel- und Ostdeutschland erweitert und gibt Informationen zu Deportationsdatum und -ort, zu weiteren Transporten, wie auch zu Todesdatum und -ort. Es führt 150.000 Namen auf.

Danach fehlen nur noch 5.850.000 Opfer, um die sechs Millionen voll zu bekommen.

http://www.bundesarchiv.de/aktuelles/pressemitteilungen/00147/index.html

Wie groß wird wohl der Andrang von Privatpersonen, um dieses vierbändige Werk zum Preis von 149,39 € zu kaufen – oder wird es nun zum Zwangsbestand von Bibliotheken, die so weitere öffentliche Gelder in dieses Projekt fließen lassen?

Von der Erstellung einer Dokumentation zur namentlichen Erfassung deutscher Bombenopfer – etwa den Opfern von Dresden – ist uns nichts bekannt.

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Aktenzeichen XY schreibt Preis aus

An Personen, die couragiert und besonnen bei einem Verbrechen eingreifen, will Aktenzeichen XY einen Preis verleihen.

Da die Preisverleihung nicht auf Mordfälle begrenzt ist, können wohl auch Personen vorgeschlagen werden, die besonnen überlegt haben, welches Unrecht dem deutschen Volk angetan wird und die dann couragiert gegen Volksverhetzung, Verleumdung des deutschen Volks, millionenfachen Betrug, Erpressung usw. die Stimme erhoben haben – und sich auch durch rechtswidrige Einschüchterungsversuche nicht abhalten ließen, den Verbrechern entgegenzutreten.

Germar Rudolf, Ernst Zündel, Dr. Rigolf Hennig sind nur drei Beispiele. Sie können Ihren Wunschkandidaten bei folgender Adresse benennen:

XY-Preis, Pf. 1147, 85765 Unterföhring

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77-jähriger Ex-Schuldirektor verurteilt.

Weil er an das Recht auf freie Meinungsäußerung glaubte und ein zeitgeschichtliches Dogma „die gräßlichste Lüge der Menschheitsgeschichte“ nannte, wurde ein Rentner und ehemaliger Schuldirektor im April 2004 zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt.

Damals hatte er Schüler zu dem Prozeß eingeladen. „Sie werden an der Demontage des Auschwitz-Mythos teilhaben“, hieß es in Flugblättern.

Der Hinweis, daß er seit Jahren über den Holocaust forsche und jede seiner Äußerungen wissenschaftlich belegen könne, schützte den ehemaligen Schuldirektor genauso wenig wie seine Rüge, daß sowohl Gericht als auch Staatsanwaltschaft nicht durch das Volk legitimiert seien.

Die Staatsanwaltschaft behauptete, die Verteilung des Pamphlets sei eine Störung des öffentlichen Friedens. Der 77-jährige wurde von Amtsrichter Schnorr zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten verurteilt – so berichtete die Westdeutsche Zeitung (11.Februar 2006).

In seinem kurzen Schlußwort vor der Urteilsverkündung erklärte der Rentner:

„Ich habe acht Monate lang die Lage in Auschwitz wissenschaftlich untersucht. Die Wahrheit über Auschwitz habe ich in diesem Konvolut zusammengetragen. Aber im Jahre 2006 darf ich vor einem deutschen Gericht diese Beweismaterialen nicht vortragen. Was für ein erbärmliches Land sind wir doch geworden!“

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Freispruch für Herbert Pitlik

Anfang Juli wurden die beiden österreichischen Revisionisten Herbert Pitlik und Karl Steinhauser von den Laienrichtern des Schwurgerichts Wien vom Vorwurf freigesprochen, durch Holocaust- und Gaskammer-leugnung gegen das Verbotsgesetz verstoßen zu haben. Pitlik war angeklagt worden, mit seinen beiden Büchern „Die Protokolle der Weisen von Zion nach 100 Jahren“ und „Eine Spur zur Wahrheit? Der Nürnberger Prozess“ nationalsozialistische Wiederbetätigung betrieben zu haben. Auch seinen Verleger Karl Steinhauser sprachen die Geschworenen mit 6:2 Stimmen frei.

Dabei hatte sich die Angeklagten in ihren Schlußworten nicht zurückgehalten. Der 78-jährige Autor verwies auf das seinem Buch zugrundeliegende Dokumentenmaterial, weshalb er unmöglich schuldig sein könne. „Wer die Wahrheit schreibt, kann sich nicht strafbar machen“, erklärte der Angeklagte.

Die Laienrichter beschlossen Freispruch, denn sie waren erzürnt darüber, daß in diesem Prozeß die Angeklagten ihre Behauptungen nicht mit Beweismaterial belegen durften.

Man kann von einer wirklichen Sensation sprechen, daß es Laienrichter gewagt haben, in Sachen Holocaust ihrem Gewissen und den Menschenrechten zu folgen.

In der BRD wäre derzeit so etwas noch völlig undenkbar.

Kurier, 7.7.2006

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Politische Justiz

Der BGH hat die Revision des Volksverhetzungsurteils gegen Doz. Dr. Ing. habil. Paul Latussek verworfen. Damit endet ein vierjähriger Prozeß um das Verbrechen, eine Information in der BRD weitergegeben zu haben, die der Betroffene bei seinem Besuch in Auschwitz erhalten hatte.

Daß Dr. Latussek das ihm angetane Unrecht – 90 Tagessätze – nicht einfach hingenommen hat, wurde Ausgangspunkt eines weiteren Verfahrens, diesmal wegen „falscher Verdächtigung“. Die Pressereferentin Heim hatte in ihrer polizeilichen Vernehmung 2002 ausgesagt, daß Dr. Latussek seine Manuskripte täglich mehrfach geändert und ergänzt hat. Im Zusammenwirken mit dem Staatsanwalt des ersten Verfahrens, Schwarz, bestritt sie später, daß es üblich war, über Entwürfe und danach erfolgte Korrekturen zu einer Endfassung von Berichten und Reden zu kommen.

So wurde Dr. Latussek eine Behauptung wider besseres Wissen unterstellt, und auch im neuen Prozeß wurde er verurteilt.

Die resultierende Gesamtstrafe brachte die 90 Tagessätze von der ersten Verurteilung über das kritische Strafmaß von 92 Tagessätzen, so daß eine Eintragung im Strafregister erfolgt.

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Strafbar: „Alles für Deutschland“

Sascha Krolzig hatte auf einer Demonstration in Dortmund am 14. März 2005 „Alles für Deutschland!“ gerufen. Maßgeblich deswegen wurde er zu einer sechsmonatigen Jugendstrafe ohne Bewährung verurteilt – weil diese Parole ein Kennzeichen der SA gewesen sei.

Das Oberlandesgericht in Hamm hat die Revision im Februar verworfen. Eine Verfassungsbeschwerde hiergegen wurde vom BVG nicht angenommen. Somit ist und bleibt der Ausruf „Alles für Deutschland!“ strafbar.

Dagegen ist „Alles gegen Deutschland“ nicht nur als Parole straffrei, sondern scheint maßgebliche Leitlinie bundesrepublikanischer Politiker zu sein.

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Le Pen wieder wegen Meinungsdelikt verfolgt

Jean-Marie Le Pen, der Vorsitzende der Französischen Front National, kommt wieder vor den Kadi. Er hatte im letzten Jahr gegenüber der französischen Zeitschrift Rivarol gesagt, die deutsche Besetzung im Zweiten Weltkrieg sei nicht speziell inhuman gewesen. Es habe zwar Mißgriffe gegeben, aber das sei in einem Land von 550.000 Quadratkilometern nicht vermeidbar. (Reuters, 12.Juli 2006)

http://uk.news.yahoo.com/12072006/325/france-s-le-pen-trial-nazi-remarks.html

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Bekämpfung politischer Gegner durch den Staat

Laut Finanzplanung des Bundes gehen Millionen Steuergelder unter dem Titel CIVITAS an Programme gegen rechts. Als eine für 2007 geplante Absenkung von 9 auf 7 Millionen Euro bekannt wurde, gab es wochenlang publikumswirksam aufbereitetes Mediengeschrei über Fremdenfeindlichkeit.

Außer diesen Bundesmitteln geben auch die Landesregierungen mehr oder weniger versteckt Hunderttausende für die Bekämpfung der Opposition aus.

Zum Beispiel werden in Mecklenburg-Vorpommern für 2006 und 2005 jeweils 150.000 € für den „Kampf gegen Rechtsextremismus“ ausgegeben. Doch nicht nur leicht erkennbare Anti-Rechtsinitiativen werden auf diese Weise finanziell ausgehalten, auch der sogenannte Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung dient weniger der Kriminalitätsvorbeugung als der Bekämpfung politischer Feindbilder. Fast 60 Prozent seines Jahreseinkommens (428.000 Euro) laufen in Projekte gegen Rechts. Kein Wunder also, wenn sich deren Zahl seit dem vergangenen Jahr auf 44 verdoppelt hat. Die Betreiber dieser Initiativen dürften meist politische Abzocker und parteipolitische Protegés sein.

Nordkurier 29.05.06

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Polizei versucht Demo zu verhindern

Der Gelsenkirchener Polizeipräsident hat eine NPD-Demonstration zum Zeitpunkt der Weltmeisterschaft als Provokation bezeichnet und untersagt. Als Begründung mußte die Sicherheit und „Furcht vor einem Imageschaden Deutschlands“ herhalten.

Das OVG Münster hatte das Verbot bestätigt. Erst in letzter Instanz wurde das Aufmarschverbot der NPD in Gelsenkirchen durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben.

Zum Auftakt der NPD-Kundgebung wandte sich die Gelsenkirchener Polizei gegen die gerichtliche Demonstrationserlaubnis: „Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die Demo zu verhindern, und haben viel Verständnis für die Proteste“, hieß es in einer Lautsprecherdurchsage. Damit deckt die Polizei gesetzwidrige Aufrufe wie „Wir sind zwar ein freies Land, aber es gibt Freiheiten, die man nicht gewähren sollte.“

FAZ 10.6.06

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Gericht verbietet Demo für Zündel und Rudolf

Die für den 8. April 2006 geplante Demonstration in Mannheim für Ernst Zündel und Germar Rudolf wurde von der Stadt in Mannheim verboten. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe bestätigte das Verbot der Versammlung, die unter dem Motto „Schafft Meinungsfreiheit – Freiheit für Zündel, Rudolf, Verbeke und Irving“ mit Kundgebungen an mehreren zentralen Plätzen stattfinden sollte.

Die Verbotsgründe werden immer abenteuerlicher: angesichts der Thematik und der Redner bestünden Anhaltspunkte dafür, daß mit Straftaten zu rechnen sei, weil sich die vorgesehenen Redner in der Vergangenheit teilweise bereits wegen Volksverhetzung strafbar gemacht hätten.

Das Rezept für Demokratie lautet also: Erst schafft man Maulkorbparagraphen, dann bestraft man jeden, der dagegen verstößt, und damit schafft man zugleich einen Grund, alle öffentlichen Aufrufe zur Abschaffung dieser Paragraphen zu unterbinden. Man vergleiche das mit den Kampagnen gegen das Abtreibungsverbot. Wer damals öffentlich bekannte, gegen das Gesetz verstoßen zu haben, wurde nicht strafverfolgt, die Initiatoren von Demonstrationen usw. waren somit keine Straftäter, und Aufrufe zur Abschaffung des Paragraphen wurden nicht geahndet.

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Wieder Heß-Demo in Wunsiedel verboten

Auch in diesem Jahr wurde die für 19.08.2006 geplante Kundgebung in Wunsiedel zum Gedenken an Rudolf Heß verboten – mit sofortigem Vollzug. Das Landratsamt gab als Grund § 130 Abs. 4 StGB an.

Die Rechtsmittel hiergegen wurden von zwei Instanzen des Verwaltungsgerichte abgewiesen.

Am 14.08.2006 verweigerte auch das Bundesverfassungsgericht den Eilrechtsschutz für die Gedenkkundgebung für Rudolf Heß.

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Demonstrationsverbot um historische Daten?

Dieses Demonstrationsverbot reiht sich nahtlos an die immer häufiger werdenden Verbote von Kundgebungen und Demonstrationen gegen den § 130 StGB.

Besondern eifrig erwies sich das niedersächsische OVG, das versucht hat, Demonstrationen nicht nur an historischen Daten wie dem 27. Januar oder dem 30. Januar zu verbieten, sondern gar eine „Ausstrahlungskraft“ historischer Daten postulierte, in deren zeitlicher Nähe keine Demonstrationen gegen Maulkorb-Gesetze stattfinden dürften.

Bekanntlich liegen alle Daten höchstens 182 Tage vor oder nach irgend einem historischen Datum, und die Zahl der hierzu verwendbaren Daten ist praktisch unbegrenzt. Eine solche „Ausstrahlungskraft“ würde letztlich auf ein prinzipielles Demonstrationsverbot hinauslaufen.

Zwar hat das Bundesverfassungsgericht diese Auffassung zurückgewiesen, dennoch zeigt die Verbotspraxis von Städten und Gemeinden zunehmend, daß Demonstrationen für nationale Anliegen fast nur noch über die Gerichte erstritten werden können – oder eben nicht, was zudem auch mit einem hohen Kostenrisiko verbunden ist.

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Hellseher, Schwarzseher oder Braunseher?

Laut Bericht registrierte das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Anstieg der Neonazis von 3.800 im Jahr 2004 auf 4100 im vergangenen Jahr, sowie der gewaltbereiten Rechtsextremisten von 10.000 auf 10.400. Die Zahl der Rechtsextremen insgesamt sei dagegen leicht zurückgegangen, von 40.700 auf rund 39.000.

Wie kommt der Verfassungsschutz zu solchen Angaben? Wurde bei den Überwachungsopfern eine telefonische Umfrage durchgeführt? („Hallo – hier ist der Verfassungsschutz. Wir überwachen Sie. Sind Sie rechtsradikal oder Neonazi? Sind Sie gewaltbereit? Nein? Noch nicht? Bitte rufen Sie uns an, wenn es soweit ist!“)

Überhaupt: wann ist man Neonazi, wann gewaltbereiter Rechtsextremist? Warum gibt es dreimal so viele gewaltbereite Rechtsextremisten als Neonazis???

Werden solche Zahlen aus dem Kaffeesatz gelesen oder durch Würfeln ermittelt?

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Informationsfreiheitsgesetz

Seit 1. Januar 2006 ist das Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) in Kraft.

Damit hat jeder ein Recht auf freien Zugang zu amtlichen Informationen der öffentlichen Stellen des Bundes. Dazu gehören neben Ministerien u.a. auch die Bundesagentur für Arbeit und die Rentenversicherung.

Der Anspruch auf Informationszugang umfaßt alle Aufzeichnungen, die amtlichen Zwecken dienen, (Schriftstücke und computergespeicherte Daten). Der Zugang kann durch Akteneinsicht bei der Behörde, Übersendung von Aktenauszügen als Kopie oder mündliche oder schriftliche Auskunft gewährt werden.

Ein formloser Antrag bei der Behörde, die über die Informationen verfügt, soll reichen. Die Informationen sind dem Antragsteller so schnell wie möglich, auf jeden Fall aber innerhalb von vier Wochen zugänglich zu machen. Hierfür können allerdings Kosten entstehen, (je nach Aufwand, maximal 500 Euro). Einfache Auskunftsbegehren sind kostenlos.

In einer Reihe von Ausnahmefällen darf der Informationszugang ganz oder teilweise verweigert werden, etwa zum Schutz der inneren und äußeren Sicherheit oder der Durchführung von Gerichts- und Ermittlungsverfahren, personenbezogener Daten, Betriebsgeheimnissen usw.. Die öffentliche Stelle muß eine Verweigerung begründen. Gegen ablehnende Entscheidungen sind Widerspruch und Klage möglich. Wer sein Recht auf Informationszugang beeinträchtigt sieht, wende sich an den Datenschutzbeauftragten:

Husarenstraße 30, 53117 Bonn, Tel.: 0228-81995-0 Fax: 0228-81995-550, E-Mail: [email protected]

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Professor in den USA gefeuert

Professor Douglas Giles wurde von Susan Weininger, der Dekanin des Fachbereichs für Philosophie und Religion der Roosevelt-Universität (Chicago), gefeuert, weil er seinen Studenten erlaubte, Fragen zum Judaismus und dem Islam zu stellen.

Weininger fürchtet, daß eine freie Diskussion über die Weltreligionen „Kritik gegenüber dem Judaismus eröffnen“ könnte. Giles hatte sich geweigert, gemäß Weiningers Anweisung seinen Lehrplan zu zensieren und den Studenten eine Diskussion der Palästinenserfrage und des Zionismus zu verbieten.

Bemerkenswert ist, daß diese Zensur als „zunehmende Versuche von Rechtsgerichteten zur Einschränkung der akademischen Freiheit“ klassifiziert wird. Eine Yahoo Gruppe will sich für die Wiedereinsetzung von Giles engagieren. Mehr Information bei:

http://groups.yahoo.com/group/foracademicfreedom/

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Mehr Holocaust-Maulkorb für Holländer

Auf Initiative von Leon Meijer, des jüdischen (!) Beraters der holländischen Christlichen Union, soll jetzt auch in Holland mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden, wer Genozid leugnet oder glorifiziert. Das Gesetz wird mit der Gesetzgebung des Diskriminierungsverbots aufgrund von Rasse oder Religion verbunden.

Die Notwendigkeit eines solches Gesetzes leitet die Jerusalem Post (10.6.06) nicht nur aus den Reden des iranischen Präsidenten ab, sondern weil – man höre und staune: „Holländer eine Familie, die 8 Jahre in Israel gelebt hat, für Juden halten.“ Für alle, die noch nicht ganz vom holländischen Antisemitismus überzeugt sind, wird noch nachgelegt – eine Klassenkameradin habe zu seiner 11-jährigen Tochter gesagt: „Schade, daß Hitler seine Arbeit so schlecht gemacht hat.“ Da fragt man sich, was diese Tochter wohl gemacht hat, um eine solche Reaktion zu provozieren, – und ob eine solche Aussage unter 11-jährigen überhaupt glaubwürdig ist – bezeichnenderweise ist kein Name des Schuldigen in Erfahrung zu bringen. Hier ist also schlimmste Demagogie am Werk: eine erfundene Geschichte dient als Vorwand, um den toleranten und gutmütigen Niederländern einen Maulkorb aufzuzwingen.

Was hat die Jerusalem Post eigentlich dagegen, daß man einen Leon Meijer als Jude bezeichnet, wenn er einen typisch jüdischen Vornamen hat, in Israel lebt, als Berater einer christlichen Partei jüdische Interessen verficht und – – – jüdische Demagogie betreibt?

Obwohl die Christliche Union nur über 3 von 150 Parlamentssitzen verfügt, berichtet Meijer über beträchtliche Unterstützung seines Gesetzentwurfes.

Dennoch dürfte eine entsprechende Gesetzgebung 6–9 Monate dauern – in Holland fürchtet man zu Recht Einschränkungen der freien Rede. Allerdings hat Holland auch schon bisher Holocaust-Zweifler strafverfolgt – genau wie die BRD mit Beleidigungsparagraphen.

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Pressewirbel um „Israel Lobby“

Jährlich erhält Israel $ 3 Milliarden (!) Direkthilfe, (etwa ein Fünftel des US-Budgets für Auslandshilfe.). Das ist seit 1976 jährlich die größte direkte US-Wirtschafts- und Militärhilfe. Seit dem Zweiten Weltkrieg empfing Israel auch die größte Gesamtsumme – über $140 Mrd. Das macht pro Israeli 500 $ jährlich aus.

Die von John Mearsheimer and Stephen Walt verfaßte Studie „Die Israel-Lobby und die US Außenpolitik“, die solche Zahlen nennt, hat weltweit Aufsehen erregt. Sie geht auch der Frage nach, wie es zu dieser enormen Unterstützung Israels kommt, obwohl Israel kein für die USA lebenswichtiger Bündnispartner ist. Die Verfasser sind angesehene Professoren (Walt lehrt an der Harvard Universität). Das verschont sie aber nicht vor der Kritik seitens eben dieser Lobby.

Es gibt aber auch Kreise, die den Ausdruck „Israel Lobby“ als monströse Untertreibung der tatsächlichen Zustände bezeichnen – das sei, als ob man von einer islamischen Lobby im Iran oder einer katholischen Lobby im Vatikan spreche.

http://papers.ssrn.com/abstract=891198

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Dramatische Revision der Opferzahl von Majdanek

In der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza vom 23. Dezember 2005 wird auf einen Artikel in der letzten Nummer der Zeitschrift Zeszyty Majdanka [Hefte von Majdanek], der offiziellen Publikation des Staatlichen Majdanek-Museums, hingewiesen, in dem Tomasz Kranz, Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung des Museums, die Opferzahl des Lagers einer dramatischen Revision unterzieht.

In Majdanek, schreibt er, seien ca. 78.000 Menschen umgekommen, davon 59.000 Juden und 19.000 Angehörige anderer Nationalitäten, vor allem Polen und Weißrussen. Diese Schätzung liege um das Mehrfache unter der bisher gültigen, hob Gazeta Wyborcza hervor.

Für Majdanek waren bisher u.a. folgende Opferzahlen genannt worden:

– 1,7 Millionen (Nürnberger Dokument USSR-93; vgl. IMT, Band VII, S. 214);

– 360.000 (Zdzislaw Lukaszkiewicz, „Oboz koncentracijny i zaglady Majdanek“ [Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek], in: Biuletyn Glowney Komisji Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce [Bulletin der Hauptkommission zur Untersuchung der deutschen Verbrechen in Polen], Nr. 4, 1948);

– 235.000 (Czeslaw Rajca, „Problem liczby ofiar w obozie na Majdanku“ [Das Problem der Anzahl der Opfer im Lager Majdanek], in: Zeszyty Majdanka, XIV, 1992).

In dem von J. Graf und C. Mattogno verfaßten Buch KL Majdanek. Eine historische und technische Studie (Castle Hill Publishers, Hastings 1998; englische Ausgabe: Concentration Camp Majdanek. A Historical and Technical Study, Theses & Dissertation Press, Chicago 2003) errechnete Carlo Mattogno anhand der bestehenden Dokumentation eine ungefähre Opferzahl von 42.300. Die neuste offizielle Zahl des Majdanek-Museums liegt somit weit näher bei der revisionistischen als bei der bisher in Polen offiziell geltenden!

Wie kann man angesichts dieser neuen, drastischen Revision durch offizielle Holocaust-Historiker noch von der „Offenkundigkeit“ des Holocaust sprechen?

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Pressewirbel um private Adolf-Hitler-Gedenkhalle

Theo Junker, ein aus dem Banat stammender Deutscher, der nach dem 2. Weltkrieg in die USA ausgewandert ist, hat auf dem Gelände seiner Farm in Wisconsin eine Gedenkhalle für Adolf Hitler eingerichtet.

Eine Granitwand ehrt „die deutschen und europäischen Helden, die im Zweiten Weltkrieg für die Freiheit Europas kämpften“ und gedenkt der Opfer alliierter Verfolgung.

An der in einen Hügel gebauten Halle mahnt eine Inschrift:

„Höre beiden Seiten an, bevor Du ein Urteil fällst
– habe den Mut, für die Wahrheit einzustehen.
Die Wahrheit macht Dich frei!“

Theo Junker erklärte gegenüber der Presse: „Ich will Verständnis wecken, nicht Haß… Hitler kann nicht für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich gemacht werden.“

Die Ankündigung der für den 25.Juni 2006 geplanten Einweihung bewirkte weltweiten Medienrummel und Weh-Geschrei der örtlichen und überregionalen Jüdischen Gemeinden, worauf sich lokale Behörden einschalteten, die nun überlegen, ob es sich bei dem 87jährigen Theo Junker um einen „gefährlichen (sic!) Holocaust-Leugner“ (!) handle. In den Presseberichten mutiert dann auch die Waffen-SS zu „Hitlers gefürchteter Sonderpolizei“.

Flugs stellten die Behörden fest, daß für eine öffentliche Einweihung ebenso eine Genehmigung nötig sei wie für das Betreiben einer Versammlungshalle oder eines Museums. Weiter wurde nachgeschoben, daß nicht genügend Parkplätze und sanitäre Einrichtungen vorhanden seien – offenbar gehen auch die Behörden davon aus, daß ein solches Denkmal ein Publikumsmagnet werden und Hunderte von Besuchern anlocken könnte. Ein Rechtsprofessor warnte, daß es mißbräuchlich sei, wenn die Behörden aus politischen Gründen hier andere Anforderungen stellten und gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen würden.

Nach amerikanischem Recht kann Ted Junker nicht gehindert werden, auf seinem Grundstück private Besucher zu empfangen und in seiner Gedenkhalle herumzuführen, weil jedermann auf seinem Privatgrundstück tun und lassen kann, was er will. http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,421345,00.html

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Estnischer Bürgermeister kritisiert Mythos

Der frühere Dissident Tiit Madisson, Bürgermeister der Stadt Lihula, hat ein Buch mit dem Titel „Der Holocaust – die bedrückendste zionistische Lüge des 20. Jahrhunderts“ veröffentlicht. Darin vertritt er die Auffassung, daß der Mythos Holocaust eine neue weltweite Religion geworden ist und daß Dokumente und Zeugenaussagen gefälscht wurden, um den Mythos zu beweisen. Er ist der Ansicht, daß andere Opfer staatlicher Tyrannei im letzten Jahrhundert – einschließlich der Esten – mehr Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit verdienen, so berichtet die Tageszeitung Parnu Postimees vom 19.4.06, die meint, daß der Verfasser eine Gefängnisstrafe riskiert.

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Anwalt erfindet neue Geldmaschine

David Strachman, ein Anwalt aus Rhode Island, hat eine neue Entschädigungsfront eröffnet. Mit der Begründung, die Hamas werde teilweise vom Iran finanziert, forderte Strachman die Beschlagnahme wertvoller iranischer Kunstgegenstände, um Opfer von Selbstmordattentätern in Nahost zu entschädigen. So hat die Geldmaschine, die Anwälte von Opfern und Überlebende mit millionenschweren Zahlungen beglückt, eine neue Variante bekommen.

Strachman hat das Orientalische Institut der Universität Chicago auf Herausgabe antiker Kunstgegenstände verklagt, darunter Tausende Tontafeln mit Inschriften in Keilschrift. Iranischen Quellen zufolge wurden sie zur wissenschaftlichen Erforschung ausgeliehen. Die als Herzfeld-Sammlung bezeichneten persischen Funde hat die Universität 1945 von Ernst Herzfeld gekauft, dem Archäologen, der zwischen den Weltkriegen Persepolis ausgegraben hat. Strachman zufolge war Herzfeld nicht nur Archäologe, sondern hat auch Antiquitäten gestohlen und geschmuggelt. Jedenfalls macht Strachman iranisches Eigentum geltend – um es dann umgehend für seine Klienten als Entschädigung einzufordern.

Da der Iran nicht direkt in den Rechtsstreit verwickelt ist, (Iran und USA unterhalten keine diplomatischen Vertretungen) muß die Universität dessen Rechte verteidigen. Auch das Field Museum, die Harvard Universität, die Universität von Michigan, das Institute of Arts in Detroit und das Museum of Fine Arts in Boston sind betroffen.

Zuvor hatte Bundesrichter Ricardo Urbina bestimmt, daß den Opfern und ihren Verwandten eine Entschädigung von $423.5 Million $ zustehe und der Iran – der sich in diesem Rechtsstreit nicht verteidigen konnte – für die Schäden durch Hamas-Selbstmordattentäter verantwortlich sei.

Am 1.7.06 entschied ein US-Bundesgericht, daß die im Besitz der Universität befindlichen Kunstgegenstände beschlagnahmt und auf einer Auktion versteigert werden sollen. Dies kann nur als eine Demütigung des Iran betrachtet werden, dessen angestammtes Erbe hier verschleudert wird. Es handelt sich hier um unersetzliche Werte einer verschwundenen Kultur.

http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/chi-0603130157mar13,1,3559584.story?coll=chi-news-hed

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Bibel als Terror-Rechtfertigung

Im Juli feierte Israel den 60. Jahrestag des Anschlags auf das King-David-Hotel, wo Vertreter der britischen Behörden für Palästina residierten. Am 22. Juli 1946 hatte die zionistische Terrorgruppe Irgun im King-David-Hotel mehrere Bomben gezündet und dabei 91 Menschen getötet, zumeist Zivilisten.

Israel bezeichnet dies als einen Befreiungsschlag für Israels Unabhängigkeit von der Besatzungsmacht, Großbritannien nennt den Anschlag einen Terrorakt.

Die ehemalige Irgun-Aktivistin Sarah Agassi, die zu den Tätern gehörte, sagt, der Anschlag sei „kein Terror“ gewesen. „Wir haben für unsere Unabhängigkeit gekämpft. Wir wollten, dass die Briten verschwinden.“

Mit heutigen Extremistenorganisationen wie der islamischen Hamas oder der Hisbollah, gegen die Israel im Libanon (!) militärisch vorgeht, habe dies nichts zu tun. „Die Palästinenser können in andere Länder gehen.

Dies ist unser Land. Das kann man in der Bibel nachlesen.“

Israels Ex-Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, die jüdischen Attentäter seien Helden gewesen. Hamas und Hisbollah seien hingegen unmoralisch, weil sie niemals vor ihren Anschlägen warnen würden.

(APA) http://derstandard.at/?url=/?id=2526657

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Europide Mumien in China

Als wissenschaftliche Sensation entpuppt sich der Fund von Hunderten ausgezeichnet erhaltener Mumien mit europiden Gesichtszügen in Westchina, im Gebiet der Uighuren. Die enge Verwandtschaft mit Europäern wurde nun durch Gen-Analysen nachgewiesen. Auch die gefundenen Textilien ähneln jenen aus der europäischen Vorzeit (Moorfunde). Die Mumien weisen ein hohes Alter auf (in einem der Fälle 3800 Jahre), lebten also mehr als 1000 Jahre vor der Besiedlung des Gebietes durch die Uighuren dort.

Man muß annehmen, daß es dort in der Jungsteinzeit und Bronzezeit mehrfach Einwanderung europider Menschengruppen gab, die, fächerartig nach Osten ausgreifend, heute chinesische Gebiete besiedelt haben. Die sagenhaften Städte einer frühen Kultur haben schon den schwedischen Forscher Sven Hedin fasziniert.

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Grund für den Bundeswehreinsatz im Kongo

„Ein friedlicher Kongo ist für die USA auch ökonomisch interessant. Mitte April, also vor der Einsetzung der Allparteienregierung im Juli, besorgten sich US-Firmen lukrative Verträge im Kongo. Die US-Baugruppe ‚Louis Berger International’ soll für 1,2 Milliarden Dollar Straßen bauen – das Geld dafür bekommt der Kongo von der EU.

Der Diamantenexport, Kongos wichtigster Devisenbringer, fiel an die Firma Emaxon des US-Diamantenhändlers Chaim Leibowitz – ein Geldgeber der Republikaner und Vertrauter von George Bush. Emaxon bekam bis 2007 das Exportrecht für 88 Prozent der Produktion der staatlichen kongolesischen Diamantenfirma Miba zu Sonderkonditionen.“ So war in einem älteren taz-Artikel zu lesen (4.11.2003) siehe http://www.kongo-kinshasa.de/taz/taz2003/taz_031104.php

Fassen wir zusammen: die EU bezahlt die Straßen, die Bundeswehr soll für Sicherheit sorgen, und die Chaims machen das Geschäft mit den Diamanten.

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300 Millionen $ für Kriegspropaganda im Irak

Der dreijährige Militärfeldzug im Irak hat die amerikanischen Steuerzahler bereits Zig Milliarden Dollar gekostet. Laut Pravda verwandte die US Regierung davon 300 Millionen $ für Kriegspropaganda – sowohl in den USA wie auch außerhalb.


Stand: 14.8.06


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