Das Rudolf Gutachten auf http://www.vho.org/D/rga/rga.html
3.4.4. Warum gerade Zyklon B?
Natürlich kann man sich
die Frage stellen, warum die SS eigentlich auf Zyklon B für den Massenmord
zurückgegriffen haben soll. Immerhin haben die Sowjets Abermillionen von Menschen
entweder durch einfache Genickschüsse ermordet oder in Lagern unter elendigen
Verhältnissen krepieren lassen. Sicher wäre es am einfachsten gewesen, die nach
Auschwitz deportierten Menschen ihrem Schicksal zu überlassen, wo sie innerhalb
kürzester Zeit an Hunger und Epidemien zugrunde gegangen wären. Ähnlich haben die
Amerikaner nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges etwa 1 Million deutsche Zivilinternierte
ermordet.[261] Statt dessen hat die SS in Auschwitz nach heutigem Wert
viele hundert Millionen DM ausgegeben, um die dort wütenden Seuchen unter Korntrolle zu
bringen und einen enormen medizinischen Aufwand betrieben, um die Gefangenen von der oft
tödlichen Typhusseuche zu kurieren.[262] Das alleine spricht schon
Bände über die Glaubwürdigkeit der herkömmlichen Darstellungen.
Die akademische Frage also, welches Giftgas für den Massenmord besser geeignet sein
könnte als Blausäure in Form von Zyklon B, ist letztlich nicht zu beantworten, da es
keine wissenschaftliche dokumentierten Erfahrungswerte mit Giftgas-Massenmorden gibt.
Theoretisch hätte man damals zwischen Stickstoff (N2), Kohlendioxid (CO2),
Kohlenmonoxid (CO), Phosgen (COCl2), Chlor (Cl2), Blausäure (HCN),
Nervengasen vom Typ Tabun und Sarin, Dieselmotorabgasen, Ottomotorabgasen, Generatorgas,
Kokerei- bzw. Stadtgas, Prozeßgas und möglicherweise noch anderen, unter Umständen auch
völlig anders gearteten Massenmordwerkzeugen (Genickschuß, Hunger, Seuchen) wählen
können. Nachfolgend seien die hier explizit aufgeführten Gase kurz besprochen, mit
Ausnahme der Blausäure, die in diesem Gutachten bereits hinreichend behandelt wurde.
1. N2, Stickstoff
Stickstoff tötet schmerzlos durch Ersticken (einmal abgesehen von den womöglich
psychologisch bedingt schmerzhaften Umständen auftretender Panik). Hierzu ist es
allerdings notwendig, zumindest 75% der Luft in der hypothetischen Hinrichtungskammer
durch Stickstoff zu ersetzen, so daß der pro Exekution notwendige Gasbedarf enorm wäre.
N2 ist in Druckflaschen erhältlich. Als Flaschengas ist es zwar relativ
preiswert, aber im Vergleich zu z.B. Motorabgasen oder Generatorgas sehr teuer. Daher
hätte niemand Stickstoff für den Massenmord verwendet.
Eine Ausnahme hierzu könnte in Frage kommen, wenn in unmittelbarer Nähe zur potentiellen
Hinrichtungsstätte eine Luftverflüssigungsanlage vorhanden gewesen wäre, da die Luft zu
78% aus Stickstoff besteht und dieser beim Verflüssigungsprozeß automatisch vom
Sauerstoff getrennt wird. Dieser Umstand war bei den angeblichen Massenmordstätten von
Auschwitz gegeben, in deren Nähe die I.G.-Farbenindustrie AG eine solche Anlage errichtet
hatte, um Ausgangschemikalien für ihre Kohleveredelungswerke zu gewinnen. Somit hätte
die SS die Möglichkeit besessen, Menschen dort massenhaft mit Stickstoff zu töten, indem
sie einfach eine Stickstoffleitung von der I.G.-Farbenindustrie AG-Anlage z.B. zum
nächsten KZ in Monowitz verlegt hätte.
2. Kohlendioxid, CO2
Kohlendioxid wirkt wie Stickstoff erstickend, allerdings ist die Wirkung hoher CO2-Anteile
in der Luft auf die Schleimhäute mitunter sehr schmerzhaft. CO2 wäre nur in
Form von Druckflaschen anwendbar. Ähnlich wie bei N2 wären große Mengen von
CO2 notwendig, da zum Erreichen tödlicher Dosen mindestens 20% der Luft
ersetzt werden müßten. Folglich hätte die SS dieses Gas nicht verwendet.
3. CO, Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid blockiert das Eisenatom im Hämoglobin, so daß es den Sauerstoff nicht
mehr zu den Körperzellen transportieren kann. Reines CO ist in Druckflaschen erhältlich,
aber sehr teuer. Es ist in Konzentrationen oberhalb 0,1% für den Menschen mit Sicherheit
tödlich, so daß schon geringe Mengen CO zur Tötung ausreichen. Da es andere weitaus
billigere Methoden zur Gewinnung von Kohlenmonoxid in hohen Konzentrationen gibt und gab,
würde auch in diesem Fall niemand CO aus Druckflaschen für einen Massenmord verwendet
haben. Behauptungen, in Majdanek sei CO aus Druckflaschen für Massenhinrichtungen
verwendet worden, müssen daher zurückgewiesen werden. Die heute dort den Besuchern
gezeigte angeblich originale Druckflasche ist tatsächlich eine CO2-Flasche,
wie die Gravur auf der Flasche beweist. Dies ist schlicht ein Betrug der
Museumsdirektion.[263]
Kohlenmonoxid-haltige Luft ist einfach zu lüften, da es - etwa im Gegensatz zu Blausäure
- nicht an Oberflächen haftet und nicht erst langsam von einem Trägermaterial abdampfen
muß.
4. Phosgen COCl2
Phosgen wurde im Ersten Weltkrieg von beiden Seiten an der Front als Giftgas benutzt. Es
ist in Druckflaschen erhältlich, sehr schwierig zu handhaben, sehr giftig und teuer. Da
auch die SS-Wachen bei dem Versuch, dieses Giftgas anzuwenden, in großer Lebensgefahr
gewesen wären, wäre niemand je auf die Idee gekommen, mit Phosgen einen Massenmord zu
begehen.
5. Chlor, Cl2
Chlor ist eher ein Reiz als ein Giftgas. In hohen Konzentrationen zerstört es die
Lungen und führt somit zur Erstickung. Daher ist es nicht sehr geeignet für einen
Massenmord.
6. Tabun, Sarin
Diese Giftgase wurden durch deutsche Chemiker zwischen den beiden Weltkriegen
entwickelt. Sie wirken extrem schnell durch Blockade der Synapsen. Bis heute gibt es gegen
diese Gase, die ab Konzentrationen von 0,001 Vol.-% tödlich sind, keinen wirksamen
Schutz. Zumal sich jeder SS-Mann, der versucht hätte, mit diesen Gasen einen Massenmord
zu begehen, umgehend selbst und womöglich das ganze Lager getötet hätte, hätte es
niemand auch nur einen Versuch gewagt.
7. Dieselmotorabgase
Dieselmotorabgase enthalten nur sehr wenig Kohlenmonoxid, so daß es nur mit großem
technischem Wissen und einiger technischer Ausrüstung möglich gewesen wäre, eine sehr
langsam wirkende Waffe für den Massenmord zu bekommen: Die SS-Männer hätten nicht
weniger als mindestens zwei Stunden warten müssen, bis daß das letzte Opfer gestorben
wäre. Da die SS sehr gut Bescheid wußte, daß wesentlich bessere, schneller wirkende
CO-Quellen überall billig erhältlich waren, sind die Augenzeugenberichte über
Massenmorde mittels Dieselabgasen in den Konzentrationslagern Treblinka, Belzec und
Sobibor sicherlich falsch[264].
8. Ottomotorabgase
Ottomotorabgase erreichen leicht ein CO-Gehalt von 7 Vol.-%, so daß sie für einen
Massenmord geeignet gewesen wären. Dennoch berichtet nur eine sehr kleine Minderheit die
Verwendung von Ottomotoren.
9. Generatorgas
Generatorgasanlagen erzeugen aus Holz oder Koks, Luft und Wasser ein Gasgemisch mit einem
CO-Anteil von bis zu 35 Vol.-%. Diese Anlagen waren überall im deutsch besetzten Europa
in einigen hunderttausend Fahrzeugen installiert, da man wegen der alliierten Ölblockaden
auf alternative Treibstoffe umsteigen mußte. Wie F.P Berg gezeigt hat[264],
war jedes Mitglied in der deutschen Reichsregierung vertraut mit diesen äußerst leicht
zu handhabenden, außerordentlich preiswerten Anlagen mit ihrem schnell tötenden Giftgas,
insbesondere die Transportexperten, deren Pflicht es war, alle Diesel- und Ottomotore
Schritt für Schritt durch Generatorgasanlagen zu ersetzen - z.T. die gleichen Personen,
die mit der Deportation und angeblich auch mit der Tötung der Juden betraut waren, wie
zum Beispiel Adolf Eichmann. Und dieser Kerle sollen angeblich Dieselmotore für den
Massenmord gewählt haben, die schlechteste Mordwaffe von allen.
10. Kokerei- bzw. Stadtgas
Bei der Verkokung von Kohle entsteht das sogenannte Kokereigas. Dieses Gas besteht
hauptsächlich aus CO (bis zu 30 Vol.-%), Wasserstoff, CO2, Methan und Wasser.
Bis in die 50er und 60er Jahre wurde dieses Gas nach geringfügiger Behandlung (z.B.
Auswaschung der Blausäure) als Stadtgas in das städtische Gasnetz vieler Großstädte
geleitet und in den Haushalten zum Kochen und Heizen verwendet. Es war extrem billig und
giftig. Das KZ Majdanek, nahe der Großstadt Lublin gelegen, war z.B. mit Sicherheit an
das Lubliner Stadtgasnetz angeschlossen. Dementsprechend hätte die SS dieses Gas für
mögliche Massentötungen verwendet, wenn es sie gegeben hätte, anstatt auf irgendwelche
anderen Methoden auszuweichen. Aber keiner der vielen Behauptungen über Massentötungen
durch Giftgas in Majdanek erwähnt diese Methode.
11. Prozeßgas
Nur wenige Kilometer entfernt vom Konzentrationslager Auschwitz hatte die deutsche
I.G.-Farbenindustrie AG in den frühen 40er Jahren eine Kohlevergasungs- bzw.
-verflüssigungsanlage errichtet. Darin wurde Kohle durch verschiedene Umwandlungsschritte
in chemische Ausgangsprodukte umgewandelt, aus denen Öle, Fette, Treibstoffe und
Kunstgummi produziert werden konnten. Der erste Schritt in diesem Prozeß ist die
Erzeugung von Prozeßgas, das eine ähnliche Zusammensetzung hat wie das Kokereigas. Diese
I.G.-Farbenindustrie AG Fabrik hatte in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein
Konzentrationslager namens Monowitz, das dem mehr als 30 verschiedene Lager in
Oberschlesien und Westpolen umfassenden Konzentrationslagersystem von Auschwitz
angeschlossen war. Wenn die SS nach einem einfachen Weg gesucht hätte, Millionen Juden
umzubringen, würde das Vernichtungszentrum sicherlich nahe Monowitz gebaut worden sein,
mit einer direkten Prozeßgasleitung von der I.G. Farbenindustrie AG Fabrik.
Nach diesem Überblick sollte absolut klar sein, daß Kohlenmonoxid immer das Gas der Wahl
wäre, entweder aus Generatorgasanlagen, aus der Kokserzeugung oder der
Prozeßgaserzeugung, abhängig davon, welche der Methoden am einfachsten erhältlich und
am billigsten war. CO ist wegen einer Reihe von Gründen besser geeignet als Blausäure:
Natürlich hätte CO den Hinrichtungsvorgang gegenüber Blausäure nicht unbedingt
beschleunigt, da Kohlenmonoxid nicht ganz so giftig ist wie HCN. Aber in Anbetracht der
Tatsache, daß es in den angeblichen HCN-'Gaskammern' in Auschwitz keine Vorrichtungen zur
beschleunigten Verdampfung der Blausäure vom Träger gab (z.B. durch ein
Heißluftventilationssystem wie in der bekannten deutschen "Kreislaufanlage"),
würde eine Hinrichtung durch Einpumpen von CO-enthaltendem Generatorgas in einer
'Gaskammer' die angenommenen Opfer sicherlich ähnlich schnell getötet haben wie Zyklon B
- aber sicherer, weniger kompliziert und billiger.
Sicherlich aber wäre der »Flaschenhals im Vernichtungsprozeß« die »Einäscherung der
Leichen gewesen, nicht aber die Vergasungen selbst. Tausend Menschen konnten« bei
entsprechender Ausrüstung theoretisch »innerhalb von Minuten, einer oder höchstens zwei
Stunde getötet werden, und zwar gerechnet bezüglich des gesamten Vorgangs von der
Ankunft im Lager bis zur Lüftung der Gaskammer.
Die Einäscherung dieser tausend Menschen jedoch« hätte »eine ziemlich Weile gedauert.« [265]. Und wie C. Mattogno und F. Deana gezeigt haben, wären die tatsächlich in Auschwitz installierten Kremierungsanlagen nie in der Lage gewesen, die angeblich durch die Massenmorde angefallene Menge von Leichen einzuäschern [235], so daß dies ein weiterer Beweis dafür ist, daß es in Auschwitz nie einen Massenmord gab.
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